Ecuador - Nebelwald, Regenwald, Galapagos, Quito

Reisebericht 53 Antworten · 6'006 Aufrufe · gestartet 29. Jan. 2024 von JP K
Themenstarter387 Beiträge · seit 202129. Jan. 2024 · #1
Angefixt durch unsere Costa Rica Reise vor 2 Jahren hatten wir uns überlegt, dass es jetzt an der Zeit wäre für einen unserer Lebensträume. Wenn nicht jetzt, wann sonst sollen wir nach Galapagos fliegen? Also Reise geplant und mit unserem Reiseveranstalter besprochen, mit dem wir bereits 3x nach Afrika unterwegs waren. Nach etwa einer Woche haben wir ein unverschämt teures Angebot für eine 4-wöchige Reise erhalten. Also ein anderes, mir noch unbekanntes Reisebüro angerufen, und nochmals von neuem geplant. Diesmal kein Self-drive mit Mietwagen, sondern nach Möglichkeit die Bausteine aus deren Webseite aneinandergereiht und zwischendurch Transfers mit einem Taxi. Schon war die Reise zehntausend (!) Euro günstiger und es hat am Ende alles geklappt wie es sollte. Das waren Apothekenpreise vs. Supermarktpreise, und wir waren mit dem Supermarkt sehr zufrieden. Die Allee der Vulkane und Meerschweinchen am Spiess müssen wir auf ein andermal verschieben.

Unsere Reise vom 8.11. bis 6.12. im Überblick:
Maquipucuna Reserve, Maquipucuna Eco Lodge (5 Nächte)
Quito, Embassy Hotel (4 Nächte)
Yasuni Nationalpark, Yarina Lodge (6 Nächte)
Flughafen Quito, Wyndham Hotel (1 Nacht)
Galapagos Inselhopping (San Cristobal 2 Nächte, Isabela 3 Nächte, Santa Cruz 3 Nächte)
Hacienda Jimenita Wildlife Reserve (3 Nächte) in der Nähe Quito Flughafen

Zwischen den einzelnen Stationen hatten wir immer Taxitransfers von dem Reisebüro geplant, alles ist reibungslos abgelaufen. Allerdings gab es einen Aufreger, da wir auf dem Flug von Quito nach San Cristobal anfänglich wegen Überbuchung nur auf der Warteliste Platz nehmen durften. Ich habe dann schnurstracks das lokale Partnerunternehmen unseres Reisebüros angerufen, die hatten sogar mehrere Deutsche in Quito sitzen. Letztendlich durften wir dann doch noch einsteigen und landeten wie geplant auf Galapagos.

Fotoausrüstung wie schon in Tansania und Costa Rica, keine Veränderung. Olympus. Landschaftsaufnahmen gibt es eigentlich kaum, da wir sowohl in Maquipucuna (Nebelwald) als auch Yasuni NP (Regenwald) keinen Weitblick hatten. Dafür habe ich ständig irgendwelche Tiere abgeknipst.
2'191 Beiträge · seit 201630. Jan. 2024 · #2
Hallo,

auf diesen Reisebericht bin ich sehr gespannt.

2020 habe ich mit Hilfe vom Bayern-Schorsch unsere Reise nach Ecuador geplant, die wie wir alle wissen nie stattgefunden hat. 2023 hatte ich dann schon relativ frühzeitig Flüge nach Ecuador gebucht, aber die Hotels nie fixiert. Irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl. Die Sicherheitslage in Ecuador konnte ich schlecht einschätzen, vermutlich ist es aber auch nicht schlimmer als in Südafrika. Die Flüge habe ich umbuchen können, sodass wir 3 tolle Wochen im Südwesten der USA verbracht haben.

Aber Ecuador und vor allem die Galapagos reizen mich immer noch und das Ziel habe ich noch nicht von meiner Wunschliste gestrichen.

Desto mehr bin ich auf Deinen Bericht gespannt.

Verrätst Du mir bei welchem Reisebüro Du gebucht hast? Warum seit ihr nicht selbst gefahren?

Lg Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2024
397 Beiträge · seit 202130. Jan. 2024 · #4
Hallo J PK,
ich bin sehr auf Deinen Reisebericht gespannt, besonders weil wir im Mai auch Inselhopping auf Galapagos machen werden. Wie Picco schon schrieb, ist die Lage in Ecuador ja aktuell schwierig und wir haben ein paar Bedenken bezüglich unserer An-und Abreise via Quito und Guayaquil. Umso mehr interessiert mich, wie Dein Sicherheitsempfinden war. Und natürlich alles andere! 🙂
VG Elke
Themenstarter387 Beiträge · seit 202130. Jan. 2024 · #5
Zur Bandenkriminalität in Ecuador kann ich aus eigener Erfahrung nichts beitragen, und auch aus eigener Beobachtung nicht, glücklicherweise. Wir waren dort, nachdem der Präsidentschaftsbewerber ermordet wurde, und zu dieser Zeit gab es in glaub ich einer Provinz eine nächtliche Ausgangssperre, aber dort waren wir nicht. Die jüngste Entwicklung, in den die Gefängnisrevolten angefangen hatten und ein Drogenboss ausgebrochen ist, war nach unser Reise. Es gab ja dann wohl auch eine Strassenschiesserei in Guayaquil, was wohl die Bandenaktivität in der Hafenstadt widerspiegelt, da von dort viel exportiert wird, so lese ich. Wir selbst waren ja bis auf Quito in eher abgelegenen Gegenden unterwegs, wobei uns keine Cocafelder untergekommen sind. Der Präsidentenpalast in Quito war sehr stark von Polizei frequentiert, die aber die Passanten nicht kontrollierten, sondern nur Präsenz zeigten. Unsere Transferfahrten mit dem Auto wurden auch nicht behindert, weder durch Polizeikontrollen noch durch Überfälle. Alles sehr entspannt.

Die Frage warum nicht eigenes Auto. Wie oben beschrieben habe ich das Konzept geändert und habe Bausteine gebucht. Ausserdem waren wir relativ lange an jeweils einem Ort, da sind Transferfahrten günstiger als ein Mietwagen. Zum Yasuni NP sind wir geflogen, alles in allem hätten wir bei so einem Trip ein eigenes Auto auch nicht gebraucht. Gebucht hatte ich mit Papaya Tours, ich war sehr zufrieden mit deren Vorbereitung und Durchführung. Von dem anderen Reisebüro, bei dem ich 3x Afrika in der Vergangenheit gebucht hatte, fühlte ich mich bei deren Angebot abgezockt, die wollten mich anscheinend als "Stammkunde" aussaugen. Einzelne Bausteine waren vergleichbar, und die Preise unterschieden sich dabei exorbitant.
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2024
2'191 Beiträge · seit 201630. Jan. 2024 · #6
Hallo,

danke für Deine Antwort.

Die Preise vor allem bei deutschen Reisebüro's finde ich oft auch ziemlich heftig. Ich buche in der Regel alles selbst, zum einen weil er mir Spaß macht, ich dann 100%ig alle Unterkünfte so auswählen kann wie ich will und letztendlich weil es günstiger ist. Aber es ist natürlich auch eine Menge Arbeit.

Wir waren 2021 in Uganda und ich habe hierfür 2 deutsche Reisebüro's angefragt. Die Preise waren hier auch extrem teuer. Ich habe dann ein Excel-Sheet angefertigt mit den gleichen Lodgen und dies an die Reisebüro's geschickt mit der Erklärung warum eine Differenz von bis zu 7000 EUR vorhanden ist. Von einem Reisebüro habe ich gar keine Antwort erhalten, das andere Reisebüro hat dann günstigere Lodgen eingearbeitet um auf meinen Preis zukommen. Letztendlich habe ich dann über das ugandische Reisebüro gebucht, die das deutsche Reisebüro betreuen. Insgesamt lagen wir auch 5 - 10 % drüber, aber das war es mir wert.

Problem ist halt, dass das deutsche Reisebüro verdienen will und vor Ort dann nochmal ein Reisebüro eingeschalten ist, die natürlich auch etwas verdienen wollen.

@Elke macht Ihr nur Galapagos oder seit ihr auch auf dem Festland unterwegs?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter387 Beiträge · seit 202130. Jan. 2024 · #7
ja, ich habe mir auch überlegt, ob ich das nicht alles selbst buchen kann. Allerdings habe ich mich nicht getraut wegen der Koordination mit den inner-ecuadorianischen Flügen nach Coca und nach Galapagos, insb. der Flug nach Coca zum Yasuni war mir nicht geheuer von Deutschland aus zu buchen. Man könnte es drauf ankommen lassen und vor Ort am Flughafen diese Flüge buchen. Der Flug nach Coca war nicht voll, aber der Flug nach Galapagos war voll. Ob sich dann der geplante Reiseverlauf kurzfristig drauf anpassen lässt incl. Mietwagen, das wäre sicherlich ein Risiko bei enger Taktung. So hat das Reisebüro die ganze Koordination übernommen und der Verlauf war für uns sehr entspannt. In Costa Rica waren wir mit Mietwagen unterwegs und haben alles selbst gebucht, da hatten wir allerdings keine Flugbausteine drin.
397 Beiträge · seit 202130. Jan. 2024 · #8
Gabi-Muc schrieb:
@Elke macht Ihr nur Galapagos oder seit ihr auch auf dem Festland unterwegs?
Hallo Gabi,
wir erfüllen uns einen riesigen Wunsch und kombinieren sechs Wochen Costa Rica mit zehn Tagen Galapagos.
VG Elke
2'191 Beiträge · seit 201630. Jan. 2024 · #9
Wow Elke, nimmst Du mich mit? 🙂

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
3'383 Beiträge · seit 200930. Jan. 2024 · #10
Eduador - oh je, lang ist´s her! Und dann Galapagos - einfach ein einziger Traum!
Wir waren vor ein paar Jahren vor Ort, es war einmalig!!!

Die Allee der Vulkane und Meerschweinchen am Spiess müssen wir auf ein andermal verschieben.
... das ist schade, denn Cotopaxi & Co waren wunderschön. Auf die Meerschweinchen haben wir großzügig verzichtet, aber die vielen Vulkane, einer an den anderen gereiht, das war schon superklasse. Am Cotopaxi waren wir immerhin auf 5.000m hochgewandert. Sehr dünne Luft war das dort oben. 😉

Bin gern bei Euerer Reise dabei.

Herzl. Grüße,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter387 Beiträge · seit 202131. Jan. 2024 · #11
Der Flug Hamburg nach Quito verlief eigentlich ereignislos. Günstigster angebotener Flug war mit KLM über Amsterdam. Über Kolumbien fielen mir diverse Buschfeuer auf, anscheinend war dies die berüchtigte Brandrodung, durch die die verbleibende Regenwaldfläche in Südamerika immer weniger wird. Man muss allerdings genau hinschauen, um die Rauchschwaden zu erkennen, die sich von den Wolken (links unten und rechts oben im Bild) unterscheiden, so richtig kontrastreich ist ein Foto durch die Flugzeugscheibe nicht.
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Maquipucuna Reserve
Vom Flughafen wurden wir mit einem Pkw abgeholt und direkt zur Lodge gebracht. Während der Fahrt, die ca 2 Stunden dauerte, wurde es bereits dunkel, dazu kam eine dichte Nebelsuppe. Der Fahrer blieb dann über Nacht in der Lodge und fuhr am nächsten Morgen zurück.
Wir bezogen unser Zimmer, das einfach ausgestattet war, und erhielten noch ein schmackhaftes Abendessen. Insgesamt waren die Mahlzeiten recht schmackhaft, es gab regionale Küche und Säfte. Wir konnten jederzeit in die offene Küche gehen, falls wir ein Getränk oder auch mal einen Snack benötigten, das Personal war jederzeit hilfreich.

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Das Lodge-eigene Haustier wurde uns auch gleich am ersten Abend vorgeführt. Jeden Abend erhält ein Kinkajou eine Banane und verspeist sie vor Ort, legt sich noch ein paar Minuten hin und verschwindet dann wieder in seine Behausung.
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Die Lodge war all-inclusive, d.h. Frühstück, Mittag, Abendessen sowie guided walks am Vormittag waren inbegriffen. Gleich nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es auch schon auf Expedition in den Nebelwald. Die dafür notwendigen Gummistiefel wurden von der Lodge gestellt.

Doch bevor es losging, war noch vor dem Frühstück Zeit, sich auf die hölzerne Zufahrtsbrücke über dem Fluss vor der Lodge zu stellen und zu schauen, was da so flog.

white-capped dipper
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Rufous Motmot, leider nur ein Beweisphoto
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Andere Besucher, die kurz vor mir auf der Brücke waren, haben einen Cock of the Rock gesehen. Diese Sichtung blieb mir leider versagt.

Mir war bei der Auswahl dieser Lodge gar nicht bewusst, dass wir hier die Möglichkeit zur Sichtung eines ganz besonders exotischen Tieres hatten. Denn diese Lodge war nur deswegen auf unserer Buchungsliste gelandet, weil eine andere Lodge in Mindo, dem Vogelparadies Ecuadors, ausgebucht war. Das Reisebüro hatte dann die Maquipucuna Lodge vorgeschlagen. Doch das Finden dieses Tieres war gar nicht so einfach, die Lodge beschäftigt Scouts, d.h. junge Burschen aus der nachbarschaftlichen Gemeinde, die sich damit ein kleines Zubrot verdienen. Und solange die nichts gefunden haben, müssen die Touristen auf den Waldpfaden bei Laune gehalten werden. Dieses Ritual haben wir fast täglich mitgemacht, da wir im Vergleich zu den anderen Gästen recht viele Übernachtungen hatten. Ein Garant für das Vertreiben der Langeweile beim Warten war das Nest eines Chestnut-mandibled Toucans. Wir sind kein einziges Mal beim Nest gewesen, ohne dass es besetzt war, er brütete grade.
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Doch schaut selbst, für was die Maquipucuna Reserve bekannt ist und was sich auf dem Bild erkennen lässt.
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Die Sichtung eines Brillenbärs ist in den Anden etwas ganz besonderes. Auch wenn es in Südamerika etwa 20.000 Bären gibt und 2.000 davon in Ecuador beheimatet sind, bekommt man diese Tiere in freier Wildbahn nur äusserst selten zu Gesicht. Die anscheinend höchste Wahrscheinlichkeit, einen Brillenbären zu sehen, besteht in der Maquipucuna Reserve zur richtigen Jahreszeit. In der Reserve wächst eine Avocado-Baumart, die kleine, eichelgroße Avocados hervorbringt. Diese Avocados reifen irgendwann zwischen September und Dezember für einen Zeitraum von ca. 4 bis 6 Wochen. Als wir dort waren, sagte man uns, dass dieses Jahr die Avocadosaison ungewöhnlich lange 10 Wochen bereits im Gange war. Und auf diese Avocados steht der Brillenbär, er ist ganz wuschig nach diesen Avocados. Übrigens muss sich der Brillenbär die Avocados mit dem Quetzal teilen, aber keine Angst, es stehen in der Reserve so viele Avocadobäume, dass für alle mehr als genug da ist.

Der Bär war weit weg, das Bild entstand mit umgerechnet 840mm Brennweite. Wir fanden einen Weg durch den dichten Wald, um den Bären aus näherer Distanz beobachten zu können. Wir waren eine Gruppe von 8 Personen plus Guide, natürlich hat uns der Bär gehört und uns neugierig in seinen Blick genommen.
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Um an die Avocados zu kommen, klettert der Bär die Bäume hoch und setzt sich unterhalb der Krone auf die Äste. Dann biegt er sich die Äste zu sich bis sie brechen, und knabbert die Avocados in sich rein. Nach einer ganzen Weile war er glaube ich von uns etwas genervt und ist am Stamm runter gerutscht, um das Weite zu suchen. Fototechnisch war es eine Herausforderung, da wir unten und der Bär oben auf dem Baum war, so dass wir mit dem hellen Gegenlicht der weissen Bewölkung zu kämpfen hatten. Daher musste ich sehr stark überbelichten, um noch die Fellzeichnung sichtbar zu machen.
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Ist er einmal am Boden, ist es reine Glücksache, ihm zu begegnen in dem Dickicht. Jedes Jahr kommen wohl mehrere Bären gleichzeitig in das Gebiet, es gibt zwar keine Sichtungsgarantie, aber die Wahrscheinlichkeit scheint sehr hoch zu sein.

Glücklich, diesen Bären begegnet zu sein, machten wir uns auf den Rückweg durch die langen Pfade des Waldes. Unverhofft trafen wir auf diesen Avocado-liebenden Gesellen:
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Dies ist ein Golden-headed Quetzal, also nicht der gleiche, den man in Costa Rica zu sehen bekommt. Die männlichen Quetzale entwickeln auch keine langen Schwanzfedern wie der Resplendant Quetzal. Dieses Exemplar liess sich nicht aus der Ruhe bringen trotz unserer relativ grossen Gruppe, er liess sich geduldig abfotografieren.
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Zurück an der Lodge hatte unser Guide einen Basilisken auf der Palme erspäht. Der hatte sich die nächsten 2 Tage nicht von diesem Blatt bewegt und konnte ausgiebig fotografiert werden.
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Die Vogelbeobachtung an der Lodge war etwas mau. Zwar waren Feeder aufgestellt, aber das Personal sagte uns, sie haben erst mit unserer Ankunft wieder mit dem Anfüttern begonnen wegen lang andauernder Renovierungsarbeiten. Tatsächlich hatten wir die ganzen Tage über Bautrupps, die auf dem Lodge-Gelände rumwuselten und den Vögeln die Lust am Verweilen nahmen. Einzig die Kolibris waren ständig von morgens bis abends anwesend. Leider sind die Fotos nicht so toll, da die Sonne, die für gute Lichtverhältnisse hätte sorgen können, kein einziges Mal geschienen hat.
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fork-tailed woodnymph


Hier das Oberdeck der Lodge, auf dem das Essen serviert wurde und an dem die Feeder für die Kolibris hingen.




Brillenbär und Quetzal am ersten Tag in Ecuador, die Reise fängt gut an.
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202131. Jan. 2024 · #12
anscheinend kann man nur 20 Photos je Post einfügen?

Hier das Oberdeck der Lodge, auf dem das Essen serviert wurde und an dem die Feeder für die Kolibris hingen.
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Brillenbär und Quetzal am ersten Tag in Ecuador, die Reise fängt gut an.
1'250 Beiträge · seit 200902. Feb. 2024 · #13
Wow, was Du schon am ersten Tag gesehen hast.
Einfach Klasse!

Wie der Zufall es so will bin ich gerade dabei meinen angefangenen Reisebericht aus Ecuador aus dem Nikon Forum zu "retten".
2014 war ich drei Tage im Bella-Vista Rainforest.
Das ist nicht weit weg.
Aber dort haben wir sehr viel weniger Vögel gesehen.
Kragenbär schon gar nicht.
Der Tagesausflug nach Mindo war sehr gut.
Da konnte man in der Kneipe Bier trinken und nebenbei bunte Vögel fotografieren.

Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung Deiner Reise und fahre gerne virtuell mit.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
1'822 Beiträge · seit 201602. Feb. 2024 · #14
Hallo JP K,
wow - was für ein grandioser Start einer wildlife-lastigen Reise.
Ecuador hatte ich bisher nur mit Blick auf Galapagos auf meiner inneren Liste und mich bisher kaum intensiver damit beschäftigt. Daher bin ich überrascht, welches Potential hier auch auf dem Festland herrscht.
Ich folge deinem Bericht gespannt weiter und lasse mich gern noch mehr überraschen!
Liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter387 Beiträge · seit 202102. Feb. 2024 · #15
@Kiboko - vielen Dank. Na ja, wenn ich Costa Rica als Masstab nehme, ist auch meine Ausbeute an Vögeln nicht gross in der Maquipucuna Lodge. Aber der Brillenbär ist sicherlich das Highlight

@Sascha - Galapagos war auch bei uns der eigentliche Grund für die Reise. Ich würde aber nicht sagen, dass Galapagos heraussticht gegenüber den Festlandsgebieten. Unbedingt mit einplanen!
Themenstarter387 Beiträge · seit 202102. Feb. 2024 · #16
Maquipucuna Lodge Fortsetzung

Morgens vor dem Frühstück kann man noch einen Bird Walk mitmachen. So ergiebig ist das allerdings nicht, obwohl sehr viele verschiedenartige Vögel in dem Gebiet vorkommen, sieht man sie entweder nicht oder sie sind sehr weit weg. Daher nur eine kleine Auswahl von halbwegs vorzeigbaren Bildern, die zu diversen Gelegenheiten entstanden sind an der Lodge.
Squirrel Cuckoo
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blue-winged Mountain Tanager
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streak-headed Woodcreeper
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white-breasted Woodwren
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Nach Einbruch der Dunkelheit kommt anderes Getier zum Vorschein, und das gar nicht mal zu knapp. An dem Sammelpunkt vor der offenen Küche ist es hell erleuchtet und entsprechend Treffpunkt aller möglichen Sechsbeiner.
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Ich habe noch nie so viele Insekten fotografiert wie auf dieser Reise, es kommen noch viel mehr Bilder, später… Auf einem der Wege in der Nähe der Lodge wurde ein weisses Laken aufgespannt und angeleuchtet. Irgendjemand wertet wohl gerade wissenschaftlich aus, welche Nachtschattenflieger so unterwegs sind, hier mal ein Beispiel.
196EcuadorNov2023-Maquipucuna-Motte.JPG


Auf der Homepage der Lodge wird auch ein Nightwalk angeboten, allerdings mussten wir aktiv nachfragen. Zu sehen gab es neben Fröschen, Spinnen, Scorpione und Glühwürmchen auch ein kleines Stabinsekt.
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Die Hauptattraktion sind allerdings zu dieser Jahreszeit die Bären. Also sind wir die ganzen Wege abgelaufen, um zu ihnen zu gelangen. Die Scouts waren wieder fleissig und haben sie ausfindig gemacht.
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122EcuadorNov2023-Maquipucuna-Brillenbär.JPG


Ihr seht, wie steil aufwärts mal schauen muss, um den Bären im Geäst der Bäume beobachten zu können.
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Auf Dauer ist das ganz schön anstrengend für den Nacken, und so fällt zwangsläufig der Blick auf die umliegenden niedrig wachsenden Pflanzen. Das Gebiet soll eine sehr hohe Schmetterlingsdiversität haben, hier ein Glasflügelschmetterling.
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Überall auf dem Boden lagen die kleinen Avocados herum, die die Leibspeise des Brillenbärs und des Quetzals ist. Die Avocados sind nicht größer als eine Eichel.
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Weiter geht’s zum nächsten Bären. Die Wege waren ausgeschildert, damit sich die Touristen, wenn sie ausserhalb der Bärensaison allein auf den Pfaden unterwegs sind, zurechtfinden.
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101EcuadorNov2023-Maquipucuna-Brillenbär.JPG


Der Bär bearbeitet den Baum, indem er mit seinen Pranken richtig dicke Äste abbricht und zu sich heranzieht, um an die Avocados zu kommen. Das sieht dann fast wie ein Nest aus. Der Guide sagte, dass die Bären auf dem Boden übernachten, also nichts mit Nest machen.
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134EcuadorNov2023-Maquipucuna-Brillenbär.JPG


Man sah überall im Wald herabgefallene Äste, und auch auf den Bäumen selbst sah man verwelkte Äste, die hängen geblieben waren. Man konnte also sehen, wo die Brillenbären gewirkt hatten, und das waren sehr viele Bäume.
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202104. Feb. 2024 · #17
Maquipucuna Lodge 2. Fortsetzung
Das ist der Nebelwald, der einen in der Maquipucuna Reserve erwartet. In der Regel ist es morgens trocken, der Nebel lichtet sich im Laufe des Vormittags. Zuverlässig wie ein Uhrwerk setzt nachmittags der Regen ein, jeden Tag. Bromeliengewächse gedeihen in diesem Klima auf jedem Baum.
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Der Gebirgsfluss fliesst direkt an der Lodge vorbei.
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Da Bären nur an den ersten zwei Tagen auffindbar waren, mussten wir uns zwangsläufig wieder mehr den Flügelträgern zuwenden.
Broad-billed Motmot
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Spix Guan
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Masked Trogon
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Der letzte Tag stand nicht mehr im Zeichen der Bärensuche, der lokale Guide meinte, die hätten sich nun in unerreichbare höhere Gebiete zurückgezogen, wo noch der Primärwald vorherrschend ist, der wesentlich dichter bewachsen ist als in der Maquipucuna Reserve. Die Reserve hat fast ausschliesslich Sekundärwald und war früher Holzlieferant und Weidegebiet. Der Besitzer hat das Gebiet der Reserve vor etwa 40 Jahren aufgekauft und sich selbst überlassen, bevor er die Lodge baute.
So sind wir durch verschiedene Pfade gelaufen und ich habe abgeknipst, was mir bzw. wem ich über den Weg lief. Das Wetter war sogar mal eine Zeit lang sonnig, nachdem sich der Nebel verzogen hatte.
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es gibt ja hier im Forum Schlangenfetischisten, evtl kann mir jemand sagen, was das für eine Schlange ist, die sich scheu auf dem Pfad schlängelte


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An der Lodge wieder diverse Kolibri.
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Diejenigen, die meinen Costa Rica Reisebericht vor 2 Jahren verfolgt haben, erinnern sich vielleicht, welche Leidenschaft ich für die Blattschneiderameisen entwickeln konnte. Auch in Ecuador gab es überall Blattschneiderameisen, allerdings war es mir zu mühselig, dafür die Kamera zu bemühen. Zum einen war der Boden sehr feucht bis nass, so dass Gerät und Hosen nass geworden wären, zum anderen fehlte die Sonne, um auf halbwegs brauchbare Verschlusszeiten kommen zu können. Es ergab sich so kein scharfes Bild, so dass ich schnell alle Bemühungen einstellte. Hier kommt ein einziges Bild von Blattschneiderameisen aus Ecuador.
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Themenstarter387 Beiträge · seit 202106. Feb. 2024 · #18
Quito

Nach Quito brachte uns wieder ein Pkw-Shuttle. Das Embassy Hotel ist als 4-Sterne-Hotel angepriesen, aber wenn es nach deutschem Standard 3 Sterne hätte, wäre es schon gut bedient. Ausserdem liegt es in einer Strasse mit vielen Kneipen und Bars, was Lärm bis tief in die Nacht garantiert. Nach einem Fussball-Länderspiel hatten wir sogar in der letzten Nacht bis zum Morgengrauen eine Gruppe Partygänger, die sich nach Barschluss noch auf der Strasse unterhielten, als müssten sie gegen Fluglärm anschreien.

Für den ersten Tag hatten wir eine Stadtführung mit Guide reserviert. Dies war insofern gut, als dass er mit seinem Auto einige etwas ausserhalb gelegene Punkte angefahren hat, die wir sonst nicht erreicht hätten. Spektakulär war das alles nicht, aber doch nettes Sightseeing. Wir sind zum Aussichtspunkt des Pululahua gefahren, um einen Blick in den Krater zu werfen, dessen Caldera etwa 3 Kilometer Durchmesser mißt.
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Dort oben gibt es auch eine Sonnenuhr, anhand derer wir die Sonnenkultur der Ureinwohner erklärt bekommen. Haften geblieben ist das Wissen an mir aber nicht. Es gibt wohl verschiedene Touristenstätten, die den Mittelpunkt der Erde ausrufen. Wir waren im kleinen Örtchen Calacali, dort gibt es auch eine Gedenkstätte dafür, kostet keinen Eintritt unter freiem Himmel. Bei der Reiseplanung hatte ich unserem Reisebüro gesagt, dass ich für den Mittelpunkt der Erde kein zusätzliches Eintrittsgeld ausgeben möchte, auch wenn man es mir in den Telefonaten mindestens 3-mal ans Herz gelegt hatte.

Kirche in Calacali
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Es sieht aus wie Eiscreme und würde zum Wetter passen, aber es ist Espumilla, so eine klebrige Eiweißschaumspeise. Scheint recht beliebt zu sein in Ecuador, und probieren tut nicht weh und schmeckt fruchtig, ist aber auch nichts, was man ständig essen muss.
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Danach gings zum Teleferiqo, was eine ziemliche Autofahrt von Calacali bedeutete. Auf dem Weg dorthin hat der Guide uns alle möglichen Stories über die Geschichte Quitos erzählt, wie die alten Herrscher Quitos, die Inka, die Einwohner unterjocht haben und diese daraufhin mit den spanischen Belagerern gemeinsame Sache gemacht haben, was erst zur Eroberung dieser eigentlich uneinnehmbaren Stadt führen konnte etc. Ob das alles so stimmt – ich habs nicht nachgelesen, aber jedenfalls war es unterhaltsam. Leider wurde das Wetter immer schlechter. Morgens bei der Abfahrt sagte der Guide, dass es doch schade sei, wenn wir nicht den schönen Blick in die Caldera geniessen könnten und empfahl, solange das Wetter gut ist zum Pululahua zu fahren und hinterher zum Teleferico. Tja, schlechtes Wetter am Teleferiqo ist aber auch nicht so toll, denn es ist dann blöde kalt auf 4.000 Metern und die Sicht , falls man überhaupt noch was sehen kann, eignet sich nicht für Fotos. Hier noch ein schnelles Foto, bevor die Stadt unter uns endgültig unsichtbar wurde und es regnete.
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Unten in der fotogenen Altstadt angekommen, klarte es wieder auf. Hier der Präsidentenpalast am Plaza Grande
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Am Folgetag machten wir uns per Taxi auf in die Altstadt, die wir mit dem Guide nur kurz durchstreift hatten. Der Taxifahrer setzte uns an der Basilika Del Voto Nacional ab.
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Danach suchten wir einen höher gelegenen Punkt, an dem wir einen guten fotografischen Überblick über die sehr langgestreckte Stadt (ca. 50km Länge) bekommen konnten. So landeten wir am Restaurant El Ventanal, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf die Stadt hatten. Wir sind dann abends zum guten Essen dorthin zurückgekehrt.
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Von dort sind wir wieder zurück Richtung Altstadt gewandert, die bei der UNESCO als Weltkulturerbestätte eingetragen ist. Wir kamen an Häuserzeilen mit kleinen Läden vorbei, die ein gemeinsames Thema hatten, z.B. Schuhe, dann wiederum Plastikschmuck usw. Wir haben auch eine sehr alte Heidelberg Druckmaschine durch ein offenes Fenster erspäht. Wir haben uns etwas durch die Strassen treiben lassen.
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zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2024
48 Beiträge · seit 202307. Feb. 2024 · #19
Ecuador......hachhhh......, da werden Erinnerungen wach.

Wir waren 2011, für 3 Wochen, in Ecuador. Unsere Tochter lebte und arbeitete 5 Jahre in Quito.
Da war der Flughafen Quito noch mitten in der Stadt.
Wir hatten das Glück, dass uns ihr damaliger Freund (ein Ecuadorianer), mit einem Jeep, durch das ganze Land gefahren hat.
Wir waren, sozusagen, mitten drin. Es war ein Traum. Davon zehren wir heute noch.
Und ja: Cuy (Meerschweinchen) schmecken sehr lecker, sind aber relativ teuer.
Leider kamen wir nicht bis Galapagos, so dass wir, mit Ecuador, noch eine "Rechnung" offen haben 🙂

Vielen Dank für deinen Bericht. ich werde ihn mit Spannung lesen.
Fernreisen gemacht: 1993 und 1996 Marokko, 1999 Senegal, 2000 Kenia, 2002 Westsahara, 2011 Ecuador, 2014, 2016, 2022, 2023 USA, 2019 Namibia+Botswana+Simbabwe, 2024 Südafrika+Namibia, 2025 Panama Fernreisen geplant: 2026 Norwegen, 2026 USA (Florida), irgendwann: Grönland Lieblingsdestinationen: Namibia, Spanien+Kanaren, USA, Grönland+Spitzbergen
Themenstarter387 Beiträge · seit 202108. Feb. 2024 · #20
Hallo OnkelMü, ja Galapagos ist es wert, nochmals hinzufliegen. Der alte Flughafen muss ja abenteuerlich gewesen sein, es gab mehrere Unfälle dort. Gut dass ihr das überlebt habt 🙂