Etosha -> Windhoek (Private Game Reserve?)

11 Antworten · 1'423 Aufrufe · gestartet 24. Dez. 2023 von felixfelix
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Themenstarter9 Beiträge · seit 202324. Dez. 2023 · #1
Hallo zusammen und frohe Weihnachten!

Wir werden nächstes Jahr das erste Mal in Afrika unterwegs sein und haben uns dafür 2 Wochen Namibia ausgesucht.
Jetzt bin ich noch auf der Suche nach einem Zwischenstopp auf dem Rückweg vom Etosha zum Flughafen nach Windhoek (2 Nächte).
Aktuell stehen hierfür Mt. Etjo oder Okonjima (jeweils die Campsite) zur Auswahl.
Welches würdet ihr eher empfehlen? Oder ein ganz anderer Stopp sehenswerter auf dieser Strecke?

Wie läuft das denn in diesen privaten Reservaten? Kann man sich da auch selbstständig tagsüber drin bewegen wie im Etosha oder kann man ausschließlich die angebotenen Aktivitäten dort nutzen und mit den Rangern durch das Gebiet fahren?

Schöne Grüße
Felix
1'675 Beiträge · seit 200724. Dez. 2023 · #2
Felix,
in Private Reserves kann Du dich fast nirgendwo selbst bewegen (zumindest nicht mit dem Auto, Wandern ist teilweise möglich).
Beim Mt. Etjo ist die Campsite nicht auf dem Lodgegelände, da würde ich Okonjima vorziehen.
Ansonsten wäre Camping noch möglich bei Ovita Wildlife, da könnt Ihr wandern und einen Gamedrive buchen. Ist halt näher an Windhoek.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
155 Beiträge · seit 201825. Dez. 2023 · #3
Hi Felix,
in Okonjima gibt es 3 Wanderwege, auf denen ich aber keine Tiere gesehen habe. Mit dem eigenen Auto darf man nur die Verbindungsstraßen zwischen den verschiedenen Lodges und der Campsite befahren, wo aber viele Tiere inkl. NH zu sehen waren. Die Nebenstraßen, die auf den geführten Touren befahren werden, sind gesperrt.
Viele Grüße
Tommy
397 Beiträge · seit 202125. Dez. 2023 · #4
Hallo Felix,
Mt. Etjo kenne ich leider nicht. In Okonjima ist es, wie Tommy schreibt: Man kann z.B. auf dem Weg zu den verschiedenen Wanderwegen mit dem eigenen Fahrzeug auf den Hauptwegen fahren und sieht dabei eine ganze Menge Tiere. Diese Wanderwege sind allerdings (logischerweise) in dem Bereich, in dem es keine großen Raubtiere gibt. In Okonjima kann man spezielle Gamedrives machen, z. B. zu besenderten Leoparden oder Schuppentieren. Das kann man mögen oder nicht, aber falls ihr bis dahin noch keinen Leo gesehen habt, bietet das eine fast sichere Chance.
Ansonsten kann ich noch Waterberg in den Ring werfen. Auch dort sind keine eigenen Gamedrives erlaubt. Absolutes Highlight dort sind die sehr an Menschen gewöhnten (da 24/7 bewachten) NH, an die man bei einen entsprechenden Gamedrive oder -Walk bis auf wenige Meter herangehen kann. Auch das kann man mögen oder nicht - für uns war das eines der eindrucksvollsten Erlebnisse in Namibia.
Viele Grüße
Elke
Themenstarter9 Beiträge · seit 202326. Dez. 2023 · #5
Das Ovita Wildlife hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm, vielen Dank.
Wenn ich die Preise mit denen von Okonjima vergleiche, zahlt man bei Ovita nur einen Bruchteil von dem was man in Okonjima für Übernachtung und Gamedrive ausgeben muss.
Lohnt sich dieser Aufpreis? Wie kommt das?
1'675 Beiträge · seit 200726. Dez. 2023 · #6
Okonjima und Ovita sind überhaupt nicht vergleichbar. Okonjima ist inzwischen ein riesiger kommerzieller Betrieb, der unzweifelhaft was zu bieten hat, wenn man das mag, und sowas noch nicht geshen hat. Hat eben seinen Preis. Ovita ist "privat", hat 4 s/c Bungalows und eine Campsite. Die Drives macht Heiko, der Manager selber, nach Absprache oder Voranmeldung. Es gibt keine Guides etc. Es gibt halt "nur" Antilopen und Giraffen, und ein par Hippos. Abendessen kann man auch bekommen.
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Themenstarter9 Beiträge · seit 202326. Dez. 2023 · #7
Vielen Dank für die Antworten!
Hat noch jemand einen Vergleich für mich zwischen Mt. Etjo und Okonjima?
158 Beiträge · seit 202026. Dez. 2023 · #8
Hi.,
wir kennen beide. Allerdings nur die Lodges. Uns gefällt Mt. Etjo deutlich besser. Und die Gamedrives waren fast immer ein voller Erfolg.
LG Christine
Themenstarter9 Beiträge · seit 202326. Dez. 2023 · #9
Hi Christine,
was fandet ihr denn am Mt. Etjo besser? Wo unterscheiden sich die beiden denn besonders?
Okonjima geht eigentlich schon über unsere Budgetgrenze 😕
2'191 Beiträge · seit 201626. Dez. 2023 · #10
Hallo,

wir waren einmal in Mount Etjo und ca. 6 - 7 x auf Okonjima.

Zimmer & Essen sind auf Okonjima eindeutig besser. Bei den Gamedrives kannst du auf Mount Etjo alles sehen, Okonjima hat Antilopen, Giraffen, Rhinos und natürlich die Leo's. Keine Elefanten und keine Löwen. Die Cheetas sind in einem eigenen Gehege, da waren wir nur 1 x, ist etwas begrenzt.

An der Anzahl der Besuche kannst Du schon erkennen, dass uns Okonjima besser gefällt.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
158 Beiträge · seit 202027. Dez. 2023 · #11
Hi.,
wir fanden den Gamedrive auf Mt. Etjo deutlich besser. Die Zimmer wurden dieses Jahr etwas renoviert. Daher sicher Geschmackssache. Das Essen wär gut, aber nicht spitze. Das Ambiente beim Essen in der Halle von O. fanden wir nicht so prickelnd. Daher war das Preis-/Leistungsverhältnis auf Mt. Etjo besser.
LG, Christine
294 Beiträge · seit 200727. Dez. 2023 · #12
Südwesten schrieb:Hi.,
wir fanden den Gamedrive auf Mt. Etjo deutlich besser.
Das kann ich auf jeden Fall bestätigen. Deutlich preiswerter war er auch..
Die Zimmer wurden dieses Jahr etwas renoviert.
Sehr schön. Ein wenig "Aufhübschung" war auch notwendig.
Das Essen wär gut, aber nicht spitze.
Wenn hier das Essen von Mt.Etjo gemeint ist, dann kann ich bestätigen, dass das Frühstück ok bis gut ist. Das Dinner fanden wir immer erstklassig, auch die Einnahme in der Boma war sehr schön.
Das Ambiente beim Essen in der Halle von O. fanden wir nicht so prickelnd.
Naja, das hat schon etwas von einer Bahnhofsstimmung :-)), aber wirklich gestört hat es uns nicht...
Daher war das Preis-/Leistungsverhältnis auf Mt. Etjo besser.
Das stimmt auf jeden Fall!

Wir waren 2 x auf Okonjima (davon zuerst 1997 - das kann man überhaupt nicht mit dem aktuellen Anwesen vergleichen. Es war viel kleiner und übersichtlicher...) und 5 x auf Mt. Etjo (zuletzt 2022).
Jederzeit würde ich ME vorziehen, weil die Anlage für uns ansprechender ist und das Angebot preisrealistischer 🙂
VG
Achim
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