Routenplanung Schwerpunkt Caprivi

14 Antworten · 1'342 Aufrufe · gestartet 07. Dez. 2023 von Phönix1894
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Themenstarter48 Beiträge · seit 202007. Dez. 2023 · #1
Hallo alle zusammen,

wir (meine Frau, unseren beiden Kinder und ich) haben relativ spontan entschlossen, Namibia ein weiteres mal zu bereisen.
Nachdem wir beim ersten mal eine klassische Ersttäterunde (WDH-Kalahari-Namibrand-Sossusvlei-Swakopmund-Erongo-Etosha-Waterberg-WDH) gemacht haben, wollen wir diese mal unbedingt in den Caprivi. Flüge und Auto sind gebucht.
Nun kommt die Streckenplanung. Wir haben vor Ort 28 Nächte.

Der grobe Plan sieht vor:
1N WDH
3-6 Nächte Erongo/Damaraland
4 Nächte im Etosha West->Ost
2 Nächte außerhalb (Onguma)
10-13 N Caprivi
4 Nächte "Rückreise" ab Divundu nach Windhoek
1 N WDH

Die Idee für den Caprivi ist bisher:

2 N Divundu (Riverdance oder Mobola)
2 N Ngepi
2 N Livingstone Camp
2 N Nambwa

Geplant war außerdem 2 N Zambezi Mubala Lodge (hier sind aber alle Plätze ausgebucht).

Das heißt wir haben 2-5 Nächte die wir in den Caprivi planen könnten.
Alternativ ist hier die Idee, für 3 Nächte nach Muchenje zu gehen um 2 Tage die Chobe Riverfront zu erkunden. Dies würde aber nach sich ziehen, das wir aufgrund der Einfuhrbeschränkungen erst in Botswana so richtig einkaufen können, und somit bis Kasane und zurück müssten. In Kasane könnte man vielleicht noch eine Bootstour machen und in Senyati nächtigen?

Was sagen die erfahrenen hier? 13 Nächte in Caprivi auskosten (und wen ja wo verlängern oder wo zusätzlich übernachten) oder nur 10 Nächte und 3 Nächte zusätzlich (wären insgesamt 6 Nächte dann) im Erongo/Damaraland verbringen?
Bringt der kurze Botswana-Aufenthalt nur Stress, oder geht das in Ngoma unkompliziert an der Grenze?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und hilfreichen Tips!

Viele Grüße Sven
761 Beiträge · seit 201007. Dez. 2023 · #2
Hallo, Sven,

es gibt auch noch das Mubala Camp. Wir waren dort im September, Camp2go. Vielleicht wäre das eine Alternative zur Lodge?
Die Birding Tour vom Camp aus war ausgezeichnet.

Im Caprivi war ein weiterer Höhepunkt für uns die Tour von der Namushasha Lodge aus. Per Boot und Jeep bis zum Horseshoe.

Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
Themenstarter48 Beiträge · seit 202007. Dez. 2023 · #3
Hallo Doro,

danke für den Hinweis mit Camping2Go. Werde ich mir auf jeden Fall notieren.

Habe ich oben vergessen... Wir campen ausschließlich! Also keine Lodge.
8'672 Beiträge · seit 201007. Dez. 2023 · #4
Hallo Sven,

in welcher Jahreszeit wollt Ihr denn unterwegs sein?

Ngoma ist schon immer einiges los, aber Ihr habt ja schon recht viele Nächte im Caprivi, da schadet bisschen Botswana nicht 😉 .
Alternativ könntet Ihr auch einen Abstecher Richtung Panhandle machen, Drotzkys Cabin zum Beispiel. Oder noch weiter, Guma Lagoon Camp. Ist vielleicht nicht so überlaufen wie Chobe Riverfront (ist aber auch total anders, längst nicht so tierreich), kommt aber - siehe oben - ein bisschen auf die Jahreszeit an. Wobei ich jederzeit die Bootstouren auf dem Chobe empfehlen würde. Und am besten finde ich, auf allen Flüssen das zu machen (Kavango, Panhandle Okavango, Kwando, Zambesi, Chobe), jeder hat seinen eigenen Reiz und sie sind teilweise schon sehr unterschiedlich.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2023
Themenstarter48 Beiträge · seit 202007. Dez. 2023 · #5
Hallo Bele,

danke für deine ausführlichen Infos.

Wir werden Anfang August bis Anfang September unterwegs sein. Also Mitte August im Caprivi eintrudeln....
Das die Chobe Riverfront "überlaufen" ist haben wir schon mehrmals gelesen. Daher die Idee mit Muchenje (Ihaha ist nichts verfügbar). Ich meine gelesen zu haben, dass es im Westen zwischen Ihaha und Ngoma nicht so voll sein soll.

Bootstouren wollen wir tatsächlich auf allen Flüßen unternehmen. Hast du Empfehlungen in welchen Camps gute Fahrten angeboten werden, bzw. gute Anbieter in Kasane?

Viele Grüße Sven
16,9k Beiträge · seit 201207. Dez. 2023 · #6
Hallo Sven,

hast Du den Hinweis zu dem neuen Tembo Safari Lodge Bush Camp am Okavango mitbekommen?

Link

LG
Logi
8'672 Beiträge · seit 201007. Dez. 2023 · #7
Phönix1894 schrieb:Hallo Bele,

danke für deine ausführlichen Infos.

Wir werden Anfang August bis Anfang September unterwegs sein. Also Mitte August im Caprivi eintrudeln....
Das die Chobe Riverfront "überlaufen" ist haben wir schon mehrmals gelesen. Daher die Idee mit Muchenje (Ihaha ist nichts verfügbar). Ich meine gelesen zu haben, dass es im Westen zwischen Ihaha und Ngoma nicht so voll sein soll.

Bootstouren wollen wir tatsächlich auf allen Flüßen unternehmen. Hast du Empfehlungen in welchen Camps gute Fahrten angeboten werden, bzw. gute Anbieter in Kasane?

Viele Grüße Sven
Okay, dann seid Ihr in der prallen Hauptsaison unterwegs. Wenn es so heiß ist wie bei uns dieses Jahr, dann sind Bootstouren eine wahre Wohltat 🙂 .

Ich weiß jetzt nicht, ob du nur für Kasane suchst? Ich habe in meinem diesjährigen Bericht gerade angefangen, drüber zu schreiben, du müsstest über den Link direkt bei dem ersten Kapitel zu den Bootstouren landen:

https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/303848-betreutes-wohnen-5-0-fomi-edition-bot-2023.html?start=294#678465

Bin allerdings noch am Anfang.

In der Divundu-Gegend kenne ich den Boat-, bzw. Birdingguide Bassi von der Nunda-Lodge, er ist - zumindest habe ich es so erlebt und lese es auch immer mal wieder in den sozialen Netzwerken - einer der besten dort. Ich war da 2015, also schon vor ewiger Zeit, aber ich glaube, er ist dort immer noch, war er zumindest, als ich vor ca. 1 Jahr darüber gelesen habe, dass er den Northern Carmin Bee-Eater dort entdeckt hat. Solltet Ihr runter nach Botswana fahren, dann Otto von Drotzkys Cabin. Auf dem Kwando und Zambesi war ich zwar auch schon, habe aber keine Empfehlung, da müssen andere antworten. Es kommt natürlich immer drauf an, was Ihr machen wollt, aber ich würde jederzeit Geld investieren, um private Touren zu fahren, falls Ihr gerne birdet. Da können Schnapsdrosseln an Bord nämlich störend sein 😉 (wobei es alleine auf dem Boot eigentlich immer schöner ist, Vögel hin oder her) .

Dass es im Westen nicht so voll ist, stimmt, weil die Halbtages-Game-Drives von Kasane aus normalerweise nicht so weit fahren. Allerdings gibt es dort auch oft Nutzvieh zu sehen. Aber so ist das eben... sind ja auch Tiere, wenn man ein bisschen großzügig denkt.

Das ist das, was mir spontan zu deinen Fragen jetzt gerade einfällt, bin allerdings schon halb im Bett und nicht mehr sonderlich kreativ 😉 .

LG Bele

P.S.: Habe eben einen Beitrag von Oktober 22 über Bassi gefunden, ich finde, es spricht für ihn und auch für die Lodge, dass er dort schon so lange arbeitet. Ich habe ihn damals schon als sehr erfahren und dazu auch noch höchst sympathisch erlebt:

Bassi.JPG
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2023
Themenstarter48 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #8
Logi schrieb:Hallo Sven,

hast Du den Hinweis zu dem neuen Tembo Safari Lodge Bush Camp am Okavango mitbekommen?

Link

LG
Logi
Hallo Logi,
ja habe ich schon gelesen. Leider funktioniert die Homepage noch nicht und Bilder gibt es auch nirgendwo.
Du hast auch keine weiteren Infos?

LG Sven
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2023
16,9k Beiträge · seit 201210. Dez. 2023 · #9
Phönix1894 schrieb:
Logi schrieb:Hallo Sven,

hast Du den Hinweis zu dem neuen Tembo Safari Lodge Bush Camp am Okavango mitbekommen?

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LG
Logi
Hallo Logi,
ja habe ich schon gelesen. Leider funktioniert die Homepage noch nicht und Bilder gibt es auch nirgendwo.
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LG
Logi
Themenstarter48 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #10
Hallo Bele,

ja leider müssen wir in der Hauptsaison, da beide Kinder schulpflichtig sind und in den anderen Ferien keine 4 Wochen am Stück Urlaub möglich sind.
Birder sind wir jetzt keine. Uns wäre eher wichtig, kleine Boote. Eventuell auch zusätzlich Mokoro-Touren.

Gibt es da Empfehlungen im Caprivi? Wir sind vorraussichtlich auch im Livingstone-Camp. Da werden Mokoro-Touren sowie Walking Safaris angeboten. Hat die schon mal jemand gemacht?

Oder mal generell gefragt:
Welche Drives, Walks und Bootstouren im Caprivi sind zu empfehlen?

Haben bisher nur den kombinierten Bootstransfer/Gamedrive in der Namushasha Lodge sowie die Mokoro-Tour und Walking Safari im Livingstone-Camp geplant.
Ansonsten viel Selfdrive in den NPs.

aktuell geplante Route:

2 Ü Riverdance
2 Ü Ngepi
2 Ü Namushasha
2 Ü Livingstone
3 Ü Chobe River Campsite
2 Ü Nambwa
1 Ü Rundu oder Divundu
Themenstarter48 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #11
Logi schrieb:
Phönix1894 schrieb:
Logi schrieb:Hallo Sven,

hast Du den Hinweis zu dem neuen Tembo Safari Lodge Bush Camp am Okavango mitbekommen?

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LG
Logi
ja habe ich schon gelesen. Leider funktioniert die Homepage noch nicht und Bilder gibt es auch nirgendwo.
Du hast auch keine weiteren Infos?
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LG
Logi
Ja, genau die habe ich angeschaut. Aber leider keine aussagekräftigen Fotos/Videos.
98 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #12
Lieber Phönix1874,
wir haben eine ganz ähnliche Tor dieses Jahr gemacht...gigantisch...hier meine Tipps, was ich anders oder wieder genauso machen würde:
Riverdance...wir waren in der Mobola Campsite...tolle Insel vorgelagert und auf der Campsite hat uns morgens ein Hippo begrüßt...die Eigentümer sind Deutsche und eine Flußfahrt kann man auch buchen. Mit Kindern ist es bestimmt auch toll, die kleine vorgelagerte Insel auf eigene Faust zu erkunden wir haben ein riesiges Krokodil gesehen... und die Hängebrücke ist auf jeden Fall auch ein Highlight...
in Namushasha haben wir Camping2go gemacht...schön am Fluss gelegen und die Angebote der Lodge für Game drive und Flussfahrt genutzt...klasse...
livingstone war mein persönliches Highlight...wir hatten nachts einen Elefanten neben dem Dachzelt...im August war da aber kein bisschen Wasser und wir sind immer in den angerenzenden Nationalpark gefahren. Dort kann man bei der dortigen Lodge Nkasa Rupara einen Gamedrive mit Bootstour buchen. Das haben wir schon von Deutschland aus gemacht...mit dem Ergebnis, dass sie uns vergessen hatten, dann aber schnell einen Fahrer organisiert haben und wir ganz alleine waren...als Selbstfahrer im Park sind nicht alle Strecken soooo gut ausgeschildert...wir haben uns ziemlich verfahren und waren froh, ich meine über Tracks4africa auf dem navi immer zu sehen wo wir schon waren und so auch wieder zurück gefunden haben...falls du da näheres erfahren möchte frag ich nochmal meinen Mann...der war dafür zuständig...
im Chobe River Camp waren wir zwei Nächte und haben uns etwas geärgert...sie haben zu diesem Zeitpunkt keine Touren nach Botswana in den Chobe Nationalpark angeboten und wir hatten keine Genehmigung für unser Auto...die Flussfahrten von der Lodge sind schön aber drei Tage würde ich da nicht bleiben oder mir fürs Auto die Gehehmigung für einen Grenzübertritt holen...kostet aber einiges soweit ich mich erinnere...vor Ort ist das Angebot jedenfalls begrenzt...außer man will mal gar nix machen...
Nambwa war auch ein Highlight...nicht sosehr die Campsite ansich aber die Lage mitten im Nationalpark...da will ich auf jeden Fall noch mal hin...ist seeehr urig und halt abgelegen...bei uns ist ein Elefant direkt an uns vorbei durchs Camp gelaufen und Paviane haben unser Bad verwüstet...und nachts tolle Geräusche...viel näher gehts nicht...und auch der Weg dorhin ist schon abenteuerlich...
so, das wars ersteinmal...falls du noch Fragen hast gerne...auf jeden Fall eine ganz besondere Reise!!!!
Ach ja, eins fällt mir noch ein...immer wieder sind uns Familien mit Kindern begegnet, die bestimmte Vorstellungen von Tieren hatten, die sie gerne sehen wollten...das ist nie gut gegangen und sie (die Kinder) fanden es alle eher langweilig...in allen Nationalpark sitzt man den ganzen Tag im Auto und weiß nicht, was man sehen wird...darauf würde ich die Kinder vorbereiten sonst stell ich mir das als Eltern eher unenspannt vor...so, das wars jetzt aber fürs erste 😉

Kleiner Nachtrag, nachdem ich mir eure Rote nochmal durchgelesen habe...wir sind von Rundu nach Waterberg gefahren und waren dort noch zwei Tage...dort kann man prima auch wandern und das fanden wir nach der vielen Sitzerei im Auto sehr angenehm...und so nah wie dort war ich Breitmaulnashörnern noch nie im Leben...ein wenig wie im Zoo aber ein einmaliges Erlebnis!!!
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2023
98 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #13
So, hab gefragt wegen der Karte...wir hatten Tracks4africa fürs Navi gekauft und haben sie auf einen Garmin geladen...da gibts wohl eine app, die anzeigt, wo man schon gefahren ist...war da oben überlebenswichtig für uns und hat uns ein sicheres Gefühl gegeben nachdem wir einmal ohne es zu merken im Kreis gefahren sind ...
Themenstarter48 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #14
Hallo Ultraulla,

na da habt ihr tatsächlich fast die gleichen Camps angefahren, wie wir es planen.
Da wir nicht das erste mal nach Namibia reisen, wissen unsere Kinder (sind ja auch schon 11 und 13) schon sehr gut, auf was sie sich einstellen müssen was Tiersichtungen angeht. Letztes Jahr hatten sie aber selbst nach 7 Tagen Etosha noch nicht die Nase voll.

Waterberg haben wir letztes Jahr mal schon gemacht. Ja, hat etwas von Zoo, der Rhinotrack. Trotzdem mal spannend, einem Rhino so nahe zu kommen.

Vom Chobe River Camp aus, wollen wir 2 Tagestouren an die Chobe Riverfront machen. Grenzübertrittsgenehmigung haben wir.

So, dann zerbreche ich mir mal weiter den Kopf über die für uns "optimale" Route.
Themenstarter48 Beiträge · seit 202010. Dez. 2023 · #15
ultraulla schrieb:So, hab gefragt wegen der Karte...wir hatten Tracks4africa fürs Navi gekauft und haben sie auf einen Garmin geladen...da gibts wohl eine app, die anzeigt, wo man schon gefahren ist...war da oben überlebenswichtig für uns und hat uns ein sicheres Gefühl gegeben nachdem wir einmal ohne es zu merken im Kreis gefahren sind ...
Tracks4Africa nutzen wir auch am Navi.