tigrisThemenstarter767 Beiträge · seit 200705. Nov. 2023 · #1
Hallo liebes Forum,
heute brauche ich Euer Schwarmwissen zum Richtersveld NP insbesondere zu den Strecken zwischen den Campsites bzw. Unterkünften.
Vom 22.02. bis zum 22.03.2024 sind wir in Windhoek bei der Familie, dann auf unserer Tour und am Ende wieder 3 Tage in Windhoek. Wir sind mit einem Toyota Hillux Expedition mit Muschelzelt von SCR unterwegs. Unsere Tour ab Windhoek: Bagatelle CS 1 ÜN KTP insg. 9 ÜN Mesosaurus 1 ÜN Hobas CS / Fishriver 1 ÜN Norothsama CS 1 ÜN Richtersveld ? 3 ÜN (2 Tatasberg / 1 De Hoop) Namtib 2 ÜN Namib Rand Familiy Hide Out 2 ÜN Camp Gecko 2 ÜN Unsere Route steht soweit, alle Camps, bis auf das Richtersveld, sind gebucht und ich stöbere seit 2 Tagen hier und im Nachbarforum wegen der Unterkünfte und den Strecken im Richtersveld, wo wir noch nie waren. Die Reiseberichte von u.a. Busko und takeoff habe ich gelesen.
Jetzt zu meinen Fragen: 1. Strecke Norotshama / Sendelingsdrif / Tatasberg an 1 Tag machbar oder zu stressig? Aktuell fährt die Fähre ja wieder 🤩 ! Laut g….eMap und tracks4africa brauchen wir für die Strecke von Norotshama bis zur Grenze ca. 90 Minuten. Ab Sendelingsdrif bis zur Unterkunft Tatasberg sollten 4 Stunden eingeplant werden. Auf der Sanparkseite habe ich diese Karte runtergeladen:
Über den Akkedis-Pass würde ich nach de Hoop fahren und von dort am Oranje lang zum Tatasberg Wilderness Camp. Für hier sind 2 ÜN geplant. Sicher - es wäre ein sehr langer Fahrtag mit etwa 7 Stunden inkl. Pause…. Was denkt Ihr, die schon im Richtersveld waren? Ist das machbar oder zu stressig?
2. Tatasberg / De Hoop Das wäre nur eine kurze Etappe - hier hatte ich 1 ÜN geplant
3. Strecke von De Hoop / Sendelingsdrif / Klein Aus Vista (Mittagspause) / Namtib Das wäre wieder ein sehr langer Fahrtag. Sollte ich statt in de Hoop lieber 1 Nacht im Camp von Sendelingsdrif einplanen? Über das Pootjiespram Camp habe ich zuletzt nicht so viel positives gelesen ~ es soll ziemlich verschmutzt sein.
Hach - gar nicht so einfach denn im Tatasberg Wilderness Camp wäre ich schon gerne 2 Nächte 😗 Hier gefällt mir die Kombination aus Einsamkeit und die Nähe zum Oranje. Ursprünglich hatten wir je 2 Nächte in Hobas und Norotshama geplant, da wir noch nie am Fishriver und am Oranje waren . 😎 Aber der Richtersveld reizt halt auch!
Jetzt freue ich mich über Eure Einschätzungen und ich kann ja immer noch den Richtersveld umplanen.
Viele Grüße und Danke vorab Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Wir kennen das Richtersveld ganz gut und ich würde euch raten auf jeden Fall dort hin zu fahren! Tatasberg ist ein sehr schönes Ziel und der Weg dort hin vom Park Eingang lohnt sich wirklich. Von Norotshama kommend ist dies in der Tat ein gutes Stück zu fahren, aber machbar.....früh losfahren.....genießen! Norotshama ist, meiner Meinung nach, kein Ort für einen längeren Aufenthalt.....inmitten von riesigen (Wein-) Feldern und, noch viel schlimmer, deprimierenden "Wellblech-Favelas". Ich würde dann allerdings, anstatt eines Aufenthalts in de Hoop, von Tatasberg über Helskloof (die Strecke ist ein absolutes Highlight), nach Sendelingsdrift fahren und dort übernachten. Also, insgesamt eine kleine Rundreise machen; Von Sendelingsdrift über den Akkedispass und de Hoop nach Tatasberg und von hier über Helskloof zurück nach Sendelingsdrift. Hierbei erhält man einen guten Überblick vom Park.
Liebe Grüße, busko
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TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202205. Nov. 2023 · #3
Guten Abend tigris, Februar ist noch Hochsommer/Regenzeit in den Einzugsgebieten des Oranje. Was oben reinfließt (und nicht PS:20:30 verbraucht wird oder zwischengespeichert werden kann) kommt unten raus 🤨 . Du solltest dich mE also nicht bedingungslos drauf verlassen, dass du in Sendelingsdrif übersetzen kannst. Dann musst du eben über Alexander Bay.
tigrisThemenstarter767 Beiträge · seit 200705. Nov. 2023 · #4
Hallo Busko,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort und Deine Empfehlung! 🙂 Komme ich denn vom Helskloof Pass über das ARTP & RNP Gate raus und kann die gelbe Strecke hoch nach Sendelingsdrif fahren? Da ich zur Zeit nur diese Karte vom Park habe: würdest Du dann von Tatasberg aus die Wegepunkte R12-R11-R6-R7-R14-R15 fahren? Oder welche Route meinst Du? Es klingt auf jeden Fall sehr interessant und hört sich machbar an.
Liebe Grüße Simone
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tigrisThemenstarter767 Beiträge · seit 200705. Nov. 2023 · #5
tacitus schrieb: Februar ist noch Hochsommer /Regenzeit in den Einzugsgebieten des Oranje. Was oben reinfließt (und nicht zwischengespeichert werden kann) kommt unten raus 🤨 . Du solltest dich mE also nicht bedingungslos drauf verlassen, dass du in Sendelingsdrif übersetzen kannst. Dann musst du eben über Alexander Bay.
Hallo Tacitus,
auch Dir vielen Dank. 🙂 Ja ~ einen Plan B /Alexander Bay müssen wir in dem Fall haben. Laut SAN-Parkseite sind aktuell in Tatasberg von 4 Camps nur 1 belegt. Vielleicht buchen wir auch gar nicht vor und entscheiden dann spontan je nach Wetter- und Wasserlage.
Viele Grüße Simone
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Ja, du kommst in kurzer Zeit (vielleicht 30-40 Minuten reine Fahrzeit) vom Ausgang Helskloof zurück nach Sendelingsdrift. Diese Strecke von Tatasberg ist also sehr gut machbar und man kann die wirklich einmalige Landschaft in vollen Zügen genießen!
Liebe Grüße, busko
P.S.: Der Weg über Alexanderbaai verlängert den Weg erheblich so, dass die Strecke Norotshama-Alexanderbaai-Tatasberg schon ein "Husarenritt" darstellt!
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tigrisThemenstarter767 Beiträge · seit 200706. Nov. 2023 · #7
Hallo Busko,
nochmal Danke. 🙂
Mit welchen Karten habt Ihr im Richtersveld navigiert? T4A ist hier vom Maßstab her ja eher ungeeignet. Reicht die Karte, die man an der Reception in Sendelingsdrif erhält? Unser Hilux von SCR hat ein Navigationssystem ~ da müssten die Routen im Park eigentlich auch drauf sein….
Liebe Grüße Simone
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wir haben tatsächlich T4A genutzt, zusammen mit einer kleinen Papierkarte die man in Sendelingsdrift bekommt. Es gibt im Park nicht allzuviele Möglichkeiten gravierende Fehler zu machen, da die Wege überschaubar sind!
Liebe Grüße, busko
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tigris schrieb: Unser Hilux von SCR hat ein Navigationssystem ~ da müssten die Routen im Park eigentlich auch drauf sein….
SCR hat Tracks4Africa auf dem Navi.
LG Logi
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200606. Nov. 2023 · #10
Logi schrieb:
tigris schrieb: Unser Hilux von SCR hat ein Navigationssystem ~ da müssten die Routen im Park eigentlich auch drauf sein….
SCR hat Tracks4Africa auf dem Navi.
Das ist grundsätzlich richtig. Leider haben wir aber schon einige Beschwerden erhalten, dass die Navis bei SCR komplett überaltert sind und kaum noch funktionieren. Das ist schade, speziell bei diesem guten Autovermieter.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Trollkind243 Beiträge · seit 202106. Nov. 2023 · #11
Hallo Simone, wir waren im Februar ziemlich kurzentschlossen im RichtersveldNP. Die Tracks sind gut ausgeschildert und wir sind mit dem Plan, den man in Sendelingsdrift bekommt wunderbar zurecht gekommen. Uns haben nur kleine Fliegen, die überall waren und zielgerichtet Augen, Ohren und Mund angeflogen haben ziemlich zugesetzt. Ansonsten fanden wir den Kokerboomskloof CS wunderschön. Der hat uns mehr zugesagt als der de Hoop CS. Dort treiben Paviane ihr Unwesen. Liebe Grüße Kirsten
tigrisThemenstarter767 Beiträge · seit 200706. Nov. 2023 · #12
Hallo Kirsten,
vielen Dank für Deine Erfahrungen in Punkto RV. Aufgrund Buskos Hinweis werden wir vermutlich auch nicht auf der De Hoop CS übernachten, sondern nur im Tatasberg Wilderness-Camp und die letzte Nacht dann in Sendelingsdrif. Die von ihm empfohlene Strecke würden wir gerne fahren. Somit wird es am Weiterfahrtag nicht ganz so wild und etwas entspannter.
Das mit den vielen kleinen Fliegen kenne ich und es ist mega nervig. 😈 Diese Quälgeister vergisst man im Nachhinein immer wieder….
Liebe Grüße Simone
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tigrisThemenstarter767 Beiträge · seit 200706. Nov. 2023 · #13
chrigu schrieb: Das ist grundsätzlich richtig. Leider haben wir aber schon einige Beschwerden erhalten, dass die Navis bei SCR komplett überaltert sind und kaum noch funktionieren. Das ist schade, speziell bei diesem guten Autovermieter. Herzliche Grüsse Chrigu
Danke Chirgu, ich habe Kimi von SCR vorhin mal in Sachen Navi angeschrieben. Das wäre echt blöd, wenn die nicht funktionieren würden…. Hat sich bei den Straßen seit 2013 (meine Version der T4A-Karte Namibia) eigentlich viel geändert? Ich bin am Überlegen, ob ich mir die aktuelle Version Eurer Karte zulegen soll. Die Downloads funktionieren mit iOS, wie ich heute auf Deiner Seite gelesen habe, ja noch nicht.
Liebe Grüße Simone
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Chrigu7'272 Beiträge · seit 200606. Nov. 2023 · #14
Hallo Simone
2013 sind halt auch 10 Jahre. Da ist schon einiges geändert worden. Habt ihr selbst ein Garmin? Dann würde ich mal eine neue Version nehmen. Es gibt auch die Guide App mit integrierter Karte für iOS und Android. Da ist aber kein Routing möglich. Für mich ist es kein wirklicher Ersatz zum Navi. Wenn ihr die App nutzen wollt, dann unbedingt auch die High Definition Erweiterung dazu buchen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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@tigris: ich würde jetzt nicht sooooo genau planen. Waren gerade vor 5 Wochen im Richtersveld, statt Sternenhimmel kräftiger Regen, laufende Bäche, ausgewaschene Pisten und, schon vorher, auch gesperrte Strecken. Es kann also auch passieren, dass nach Hochwasser im Feb z.B. die Uferpiste gesperrt ist, dann fahrt Ihr deutlich längere Strecken. Der RV ist klasse, ich meine nur, man soll nicht so minutiös und eng planen, lieber einen Tag mehr nehmen, die Übernachtung klappt dann schon irgendwie. steinbeisser
wir sind jetzt Ende Februar 2024 für fünf Nächte im Park. Wir sind mit Hilux und Dachzelt unterwegs; wir campen also. Jetzt die Frage an euch: Wenn ich 5x über Sanpark eine Campsite per Internet reserviere und bezahle, gibt es dann vor Ort in der RV-Rezeption Schwierigkeiten die Reihenfolge noch zu ändern (freie Plätze vorausgesetzt)?
Ein Aufenthalt im Richtersveld ist eine gute Entscheidung.....ihr werdet es nicht bereuen! Auch finde ich die Aufenthaltsdauer (5 Tage) wirklich passend. Der Park ist eigentlich durchgehend spannend; viele verschiedene, teilweise zu Tränen rührend krasse Landschaften. Diese Landschaft ist einmalig in S.A. ! Siehe hierzu u.a. meinen Reisebericht; "Oom Gerd vertel van Hantam en Padang...." (Keine Angst.....der Bericht ist nicht in Afrikaans! 🙂 )
Obwohl wir es noch nie gemacht haben, denke ich, dass es nicht peoblematisch sein sollte Camps zu ändern wenn verfügbar. Allerdings würde ich, um Enttäuschung zu vermeiden, es eher von vorn herein so buchen wie es Sinnvoll ist, also z.B. eine Runde von Sendlingsdrift am Oranje entlang nach de Hoop und/oder Richtersberg; danach definitiv Kokerboomkloof (eines der schönsten Orte überhaupt im Park!) und über Hakkiesdoring und den Helskloof Pass wieder nach Sendlingsdrift bzw. nach Süden, wenn man in diese Richtung weiter fahren möchte.
Liebe Grüße, busko
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