NiccosThemenstarter295 Beiträge · seit 200804. Nov. 2023 · #1
wir planen für Juli 2024 folgende Route in mehreren Etappen Vicfalls - Lusaka - Endziel Lake Tanganyka. Wir sind die Strecke 2016 gefahren und es war alles geteert. Gestern finden wir Netz ein aktuelles Video welches und etwas abschreckt, nur Sand und Baustellen. Speziell Lusaka nach Mpika T2. Google maps bestätigt das. Hat jemand aktuelle Infos? Bzw. ist die Strecke evtl. doch geteert. Die Regenzeit kommt ja erst noch.
Hallo Niccos, wir waren im September diesen Jahres 4 Wo in Sambia. Sind unter anderem auch bis zum Lake Tanganyika gefahren. Generell muss ich sagen , dass sich die Straßenverhältnisse in Sambia seit unserem letzten Besuch im Jahr 2017 leider deutlich verschlechtert haben 🙁 🙁 . Es sind deutlich mehr Trucks auf den Straßen, die Teerstraßen sind oftmals insbesondere auf den Hauptrouten der schweren Trucks mit tiefen Spurrillen im Asphalt schwer zu fahren. Überholen nicht ohne ,oftmals auch sehr gefährlich. Auf alle Fälle deutlich mehr Zeit für die Fahrten einplanen. Hinzu kommt , dass es auch immer wieder an den Police Check Points zu leichten Verzögerungen kommt.
Mal im Detail: T1: LIV bis Lusaka ist durchgängig asphaltiert , meist in gutem Zustand, ein Abschnitt mit Schlaglöchern und etwas unschön zu fahren, Im Vergleich zu den nördlichen Routen aber nicht der Rede wert Die T2 ist nördlich von Lusaka bis zur Abzweigung in Kapiri Mposhi durchgehend geteert, aber voll mit Trucks, teils gefährlichen Spurrillen im Asphalt , Überholen oftmals gefährlich und aufgrund der Verkehrsdichte auch erschwert. T2 Kapiri Mposhi bis Mpika: generell weniger Trucks auf diesem Abschnitt der T2 , die Strecke ist bis Serenje gut befahrbar, geteert. Wenig Schlaglöcher. Leider ab Serenje bis Mpika mithin der schlechteste Abschnitt. Zwar ursprünglich mal geteert, mittlerweile voller teils riesiger Schlaglöcher. In den Senken wurde in vielen Abschnitten die Teerdecke komplett weggespült. Da kannst den 4x4 sogar teilweise gebrauchen 😄 😄 Die Trucks quälen sich dort in Schrittgeschwindigkeit durch. Es wird wenn nur provisorisch repariert. Manchmal ein paar Schlaglöcher geflickt, nicht der Rede wert. Somit vergrößern sich die Bereiche ohne Teerbelag immer weiter. Wir sind dann weiter die M1 nach Kasama und von dort nach Mporokoso gefahren, da wir im Bereich Ndole Bay am Lake Tanganyika waren. Dazu gerne auch Infos, falls erwünscht. Gruß Achim
NiccosThemenstarter295 Beiträge · seit 200810. Nov. 2023 · #3
Hallo Achim, DANKE für das ausführliche update. Deine Schilderung deckt sich mit einer Info die ich vor 2 Tagen von einem Freund aus Tanzania bekommen habe. Deine Fotos sehen eher harmlos aus im Vergleich zum Youtube Video. Wir werden jetzt die Idee nochmal nach Sambia zu fahren in die Tonne treten.