Namibia-Victorifalls in 2 Wochen zu viel?

30 Antworten · 2'963 Aufrufe · gestartet 31. Okt. 2023 von Chrisu112
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Themenstarter8 Beiträge · seit 202331. Okt. 2023 · #1
Hallo Community,
ich und meine Partnerin (beide ü50 und aus Brandenburg - nur der Vorstellung wegen) wollen das erste Mal nach Afrika. Ziel sind die südliche Gefilde. Nach der Lektüre von unzähligen Empfehlungen entsprechender Reiseveranstaltern ergeben sich die möglichen Ziele Namibia/Botsuana/Südafrika. Da wir nur 14 Tage Zeit haben und die Tour gerne als Selbstfahrer bestreiten wollen, sind wir am Zweifeln, ob eine bestimmt sehr schöner Runde von Windhoek bis an die VictoriaFalls mit über 3000km nicht zu heftig wird (siehe nam.jpg). Eine OneWay-Tour scheint die Kosten, die eh schon hoch sind, noch deutlich zu erhöhen (Lodges für mehrere hundert Euro die Nacht scheinen üblich zu sein- Nam-one_way.jpg).
Alternativ würde ab Johannesburg der KrugerNP in Südafrika mit dem BlydeRiverCanyon zur Wahl stehen (Kr_SA.jpg). Hier scheint es wesentlich grüner zu sein, aber ich würde als Nichtkenner Namibia als ursprünglicher vermuten. Auch würde ich als Außenstehender nur Namibia als sehr einseitig Wüstenlastig vermuten.

Wie seht Ihr das? Habt ihr schon Erfahrungen dazu gesammelt?

Empfehlt ihr eher Namibia, bis zu den VictoriaFalls oder eine kleinere Runde (würde aber schon gerne typische afrikanische Tiere sehen) oder doch Südafrika? Schwierig als "Nichtkenner" eine Auswahl der vielen Möglichkeiten zu treffen.
33,1k Beiträge · seit 200631. Okt. 2023 · #2
Hallo Chrisu112,

ich halte Deine Planung für ambitioniert. Du hast 10 Stationen eingezeichnet, d. h. 1,4 Tage pro Station bei 2 Wochen. Das ist sehr wenig. Ich würde mich klassisch auf Namibia konzentrieren (schau mal hier das Ausgangsposting: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html).
Empfehlt ihr eher Namibia, bis zu den VictoriaFalls oder eine kleinere Runde (würde aber schon gerne typische afrikanische Tiere sehen
Afrikanische Tiere siehst Du auch auf der Standrad-Ersttäterroute für 2 Wochen. Dafür musst Du nicht in den Zipfel oder gar nach Botswana.
Lodges für mehrere hundert Euro die Nacht scheinen üblich zu sein-
Namibia ist teurer als Südafrika, Botswana nochmal was Lodges angeht deutlich teurer als Namibia.

Zu Südafrika kann ich nichts sagen bzw. mir gefällt Kruger NP nicht, aber das ist eben nicht zu pauschalisieren. Man kann auch Namibia und Südafrika nicht vergleichen. In Namibia geht es v. a. um Weite, Landschaft, Einsamkeit, Tierwelt etc.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2023
16,9k Beiträge · seit 201231. Okt. 2023 · #3
Hallo Chrisu112,

schau doch einmal auf diesen Vergleich der Distanzen, hier aus dem Forum, und frage Dich dann, ob Du das in Europa auch alles in 14 Tagen so machen würdest? 😉


Distanzenvergleich.jpg



LG
Logi
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2023
23 Beiträge · seit 201931. Okt. 2023 · #4
Hallo Chrisu112,

ich kann die vorherigen Antworten nur unterstreichen.
Wir sind auch "relative" Anfänger im südlichen Afrika, haben uns aber in der Planung unserer Reisen sehr schnell von Google gelöst, viel über die Straßenverhältnisse gelesen (ich hoffe, die Verbindung durch Swasiland ist mittlerweile keine Schlaglochpiste mehr...) und auch tracks4africa genutzt. Zudem bietet sich auf diesen Routen auch an, wirklich mal 2 oder gar 3 Nächte irgendwo vor Ort zu sein.
Als kleiner Hinweis:
- Deinen Tourvorschlag 1 haben wir in diesem Jahr bereist - allerdings ohne den Abstecher zum Etosha und mit 3,5 Wochen Zeit.
- Deinen Tourvorschlag 3 haben wir 2018 bereist - da hatten wir 2 Wochen, sind allerdings noch von Johannesburg nach Nelspruit geflogen und haben den Wetland Park ausgelassen.
Nur so als Orientierung...
Und ja... es ist sooo schwierig, Ziele aus einer Route zu streichen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.

Viele Grüße, Claudia
925 Beiträge · seit 201631. Okt. 2023 · #5
Hi,

alle potentiellen Ziele sind sehr unterschiedlich. Da muss man sich einfach entscheiden, wenn man nur 2 Wochen Zeit hat. Namibia - Victoria Falls geht in 2 Wochen, aber definitiv nur als One-Way und mit viel Weglassen in Namibia.

Es gibt auch in Namibia nicht nur Lodges für mehrere Hundert Euro pro Nacht, keine Sorge. Man kann auch mit 100 - 150€ pro Nacht im Schnitt hinkommen würde ich sagen, hängt halt sehr von den eigenen Ansprüchen, Route etc. ab.

Thema "Ursprünglichkeit": Ich weiß nicht was deine Vorstellungen sind, aber meiner Erfahrung nach ist der primäre Unterschied diesbzüglich zwischen Namibia südlich des Vetfence und Südafrika die Einwohnerdichte, ansonsten nimmt sich das nicht viel. Auch in Südafrika hast du "ursprünglichere" Ecken (oder Swasiland).

Ich würde versuchen zu entscheiden, was die Prioritäten sind und ausgehend davon die Route ausarbeiten.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
2'191 Beiträge · seit 201631. Okt. 2023 · #6
Hallo,

wieso macht Ihr nicht die klassische Einsteigerroute in Namibia, also Sossusvlei, Swakopmund, Erongo, Etosha und wieder zurück nach Windhuk. Das lässt sich in 2 Wochen gut durchführen

Die One-Way Route zu den Vic Falls würde ich dann für einen anderen Urlaub aufheben, wenn es Euch gefällt und IHr vielleicht etwas mehr Zeit habt.

Alternativ gäbe es noch die Gardenroute von Kapstadt aus, die lässt sich auch gut in 2 Wochen machen. Hier wäre One-Way (Kapstadt hin, Port Elisabeth zurück) kein Problem, das fällt finanziell nicht ins Gewicht.

Allerdings ist es natürlich anders. Tiere sind in Nambia und im Etosha ursprünglicher, der Addo und seine Gamereservers sind toll, wenn man noch nicht so viel Erfahrung in Afrika hat. Die Straßen in Südafrika sind fast alle geteert, in Namibia Gravelroad. In Südafrika kannst Du auch mit einem Polo durch die Gegend fahren. Südafrika bietet noch Weingüter, Kapstadt, Bootsfahren an. Namibia ist auch hier ursprünglicher. Beides hat seinen Reiz.

Krüger bis Durban ist in 2 Wochen auch schon viel. Hier vielleicht nur Krüger und Panormaroute. Das ist ähnlich wie die Gardenroute, europäischer und weniger usprünglich.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
486 Beiträge · seit 202031. Okt. 2023 · #7
Chrisu112 schrieb:Hallo Community,
ich und meine Partnerin (beide ü50 und aus Brandenburg - nur der Vorstellung wegen) wollen das erste Mal nach Afrika. Ziel sind die südliche Gefilde. Nach der Lektüre von unzähligen Empfehlungen entsprechender Reiseveranstaltern ergeben sich die möglichen Ziele Namibia/Botsuana/Südafrika. Da wir nur 14 Tage Zeit haben und die Tour gerne als Selbstfahrer bestreiten wollen, sind wir am Zweifeln, ob eine bestimmt sehr schöner Runde von Windhoek bis an die VictoriaFalls mit über 3000km nicht zu heftig wird (siehe nam.jpg). Eine OneWay-Tour scheint die Kosten, die eh schon hoch sind, noch deutlich zu erhöhen (Lodges für mehrere hundert Euro die Nacht scheinen üblich zu sein- Nam-one_way.jpg).
ich weiß nicht so recht, wie ich eure Frage(n) beantworten soll..... gehen wird sowohl Krugerpark als auch Namibia und Tiere gibt es da genug.

in 2020 haben wir so eine ähnliche Namibia Lodge-Tour (14 Nächte) gemacht, allerdings ergänzt um Swakopmund(2) + Sossusvlie(2). Dies allerdings One-Way mit Rückflug von Kasane aus. Für uns war das kein Problem und Zeit für einen Besuch der Victoria Fälle war auch noch Zeit. Moremi/Maun etc. haben wir ausgelassen, mir hat Etosha, der Okavango in Namibia und die Chobe Riverfront bei Kasane gereicht.

Meiner Meinung nach war da alles "wichtige" drin, und den Anspruch "alles" sehen zu wollen habe ich schon vor über 10 Jahren aufgegeben. Das ist dann was für weitere Reisen. "Probleme" gibt es zu jeder Zeit (zu heiß, zu kalt, zu feucht, zu wüstenhaft, zu viel Fahrerei,... 😛 .) .

Wenn du Interesse an meiner damaligen Tour hast, melde dich einfach (kalkuliert hatte ich damals insg. 5.000,- € für 2 im 4x4 Mietwagen mit allen Flügen+Lodges ... und auch den Preis erreicht) . So teuer sind die Lodges in Namibia auch nicht, wenn man etwas die überteuerten weglässt. Die Reisezeit ist natürlich entscheidend, Nebensaison hilft 😎 .
Gruß Burkhard
505 Beiträge · seit 201731. Okt. 2023 · #8
Hallo,

vielleicht mal ein kleiner Einwurf um eine "normale" 😗 😄 Einsteigertour Namibia mit den VicFalls zu verbinden.
Die großen namhaften Deutschen Reiseveranstalter hatten (jedenfalls vor einiger Zeit) Hotel-Pakete für VicFalls.
Man könnte also eine kleine Runde durch Namibia fahren (entweder Nord oder Süd, je nach eigenem empfinden), dann nach VicFalls und von dort gen Heimat!

Ja, wieder eine Einschränkung für Namibia, ja, zusätzliche Kosten, ja, bestimmt einiges an Planungsaufwand, aber machbar.

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
205 Beiträge · seit 202331. Okt. 2023 · #9
Hi Chrisu112,
es freut mich, dass ihr nach Afrika reisen wollt : )
Um eine Empfehlung zu eurer Reiseroute abgeben zu können, habe ich noch ein paar Fragen:
In welchem Monat wollt ihr ins Südliche Afrika reisen und habt ihr Erfahrungen mit Linksfahren und Sandpisten?
Wenn ich richtig verstanden habe, wollt ihr in Lodges übernachten.
Wo liegen eure Prioritäten: Landschaften und Natur, schöne Unterkünfte und gutes Essen, Tierwelt, genießen der afrikanischen Nächte mit Tierstimmen und Sternenhimmel, afrikanische Kultur, ...

Viele Grüße, Makalani
Themenstarter8 Beiträge · seit 202331. Okt. 2023 · #10
Hallo Burghard, vielen Dank. Da wäre ich wirklich daran interessiert wie du das für 5.000€ für 2 Personen geschafft hast. Ich erreiche diesen Preis immer nur für eine Person. Hast du die Unterkünfte handausgelesen oder über ein Anbieter gebucht. Wäre toll, wenn du mir einige Tipps geben würdest.
Themenstarter8 Beiträge · seit 202331. Okt. 2023 · #11
Vielen Dank Makalani, die Landschaft und die Tierwelt haben Priorität. Übernachtungen in Zelten sind nicht gewünscht, es reicht aber eine saubere Unterkunft, da muss kein Luxus bei sein- Frühstück wäre allerdings toll. Die Idee Namibia und die VictoriaFalls in 14 Tagen zu kombinieren ist nach den wertvollen Tipps hier im Forum vom Tisch. Zu viel in zu kurzer Zeit. Wir werden uns entweder auf Namibia oder SA den Kruger und Canyon konzentrieren. Falls du noch Tipps hast sind diese gerne willkommen.
7'296 Beiträge · seit 200631. Okt. 2023 · #12
Hallo,
Chrisu112 schrieb:
Alternativ würde ab Johannesburg der KrugerNP in Südafrika mit dem BlydeRiverCanyon zur Wahl stehen (Kr_SA.jpg). Hier scheint es wesentlich grüner zu sein, aber ich würde als Nichtkenner Namibia als ursprünglicher vermuten. Auch würde ich als Außenstehender nur Namibia als sehr einseitig Wüstenlastig vermuten.

Wie seht Ihr das? Habt ihr schon Erfahrungen dazu gesammelt?

Empfehlt ihr eher Namibia, bis zu den VictoriaFalls oder eine kleinere Runde (würde aber schon gerne typische afrikanische Tiere sehen) oder doch Südafrika?

auch wenn ich persönlich Namibia bevorzuge, könnte bei der ersten Reise nach Afrika und dem Wunsch, viele Tiere zu sehen, evtl. doch Südafrika mit Kruger-Park und Hluhluwe-Park die bessere Wahl sein. In letzterem hast Du quasi Nashorn-Garantie (ich habe dort in 1,5 Tagen etwa 35 Nashörner gezählt) und es gibt Büffel, die Du in Etosha nicht hast.
Elefanten gibt es dort nur ganz wenige, aber die müsstest Du im Kruger-Park antreffen ähnlich wie in Etosha. Krokodile und Flusspferde findest Du im Kruger-Park ebenfalls, aber nicht in Etosha.

Bei Löwen, Leoparden und Geparden kannst Du überall Glück oder Pech haben.
Zebras, Giraffen, Antilopen siehst Du in Etosha und Kruger. Wenn Dich Vögel interessieren, ist die Vielfalt im Kruger größer.

Den Blyde River Canyon besucht am besten so früh wie möglich nach Öffnung. Ein bis 1,5 Stunden später rollen dann die Busse mit Reisegruppen an. Dann ist Fotografieren ohne Leute drauf kaum noch möglich. Ich bin dann bald wieder gefahren. In der Nähe lohnt noch God's Window, wenn gerade kein Nebel ist.

Und wenn ein Elefant sehr nahe ist, stockt schon ein bisschen der Atem ... 😉

Elefant.jpg


Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2023
205 Beiträge · seit 202331. Okt. 2023 · #13
Hallo Chrisu112,
auch wenn du mir nicht verraten hast, wann ihr verreisen wollt, gebe ich dir gerne noch ein paar Infos.
2012 wollten wir unserer damals 14-jährigen Tochter endlich mal Afrika zeigen: Flug via Windhoek nach Victoria Falls (Victoria Falls Hotel-damals preislich erschwinglich), Besuch der Wasserfälle auf eigene Faust und Sambesi Sundowner Bootstour (im Hotel gebucht). Dann Transfer nach Kasane (Chobe River Lodge), die jeweiligen Tagesaktivitäten (Pirschfahrten und Bootstour) in
der Lodge gebucht. Transfer zurück zum VicFalls Airport und Flug nach Windhoek (Kalahari Sands Hotel-heute Avani Hotel) . Übernahme des Mietwagens 4x4 und Fahrt zur Namib Desert Lodge. Tagesausflug zu Sossusvlei und Sesrim Canyon. Zurück
nach Windhoek, eine Übernachtung. Morgens Stadtrundgang in Windhoek, Fahrt zum Flughafen, Mietwagenrückgabe und Heimflug.
Die gesamte Reise dauerte 11 Tage und es war eine tolle entspannte Tour und alles dabei: Victoria Fälle, sehr viele Tiere an der Chobe River Front und schöne Landschaften mit einer der höchsten Dünen der Welt. Leider konnten wir damals aus beruflichen Gründen nicht länger Urlaub machen, sonst hätten wir den Aufenthalt in Victoria Falls, Windhoek und Namib Wüste um jeweils einen Tag verlängert. Persönlich bevorzuge ich einen längeren Aufenthalt an einem Ort, um die jeweilige Atmosphäre aufzunehmen...
Die Reise stellte ich selbst zusammen und buchte Flüge, Unterkünfte, Transfers und Mietwagen über ein Reisebüro bei den jeweils
günstigsten Reiseveranstaltern.
Im darauf folgenden Jahr 2013 ging die Reise nach Südafrika (Mietwagentour) mit unter anderem Besuch des Krüger National Parks und Fahrt zum Blyde River Canyon, Bourke’s Luck Potholes und God’s Window. Näher will ich auf die weitere Reise nicht eingehen, da ich als Einsteigertour definitiv Namibia mit Victoria Falls und Chobe River Front empfehle. Alternativ wäre auch eine Fahrt von
Windhoek in den Etosha Park für Tierbeobachtungen möglich, mit Abstecher zur Fingerklippe (eine Übernachtung).
Da ihr 14 Tage zur Verfügung habt, lässt sich auf jeden Fall eine tolle Reise zusammenstellen- Viel Spaß dabei!!
Gruß, Makalani
78 Beiträge · seit 202331. Okt. 2023 · #14
Also wir ( auch knapp über 50 und aus Brandenburg) haben im Mai deine geplante Tour nur ohne Etosha in 14 Tagen gemacht. Es war nie stressig. Wir sind mit einem 4x4 vom Flughafen WDH los Richtung Botswana und die Runde gedreht über Maun, Kasane, Victoria Falls, Caprivi, Waterberg nach WDH zurück. übernachtet haben wir immer in Lodges.
Also für uns war die Reise fantastisch.
Wenn du mehr wissen möchtest, schreib mich an. Ich helfe gern, da es für uns im voraus auch schwierig war an Infos zu kommen.
486 Beiträge · seit 202001. Nov. 2023 · #15
Chrisu112 schrieb:Hallo Burghard, vielen Dank. Da wäre ich wirklich daran interessiert wie du das für 5.000€ für 2 Personen geschafft hast. Ich erreiche diesen Preis immer nur für eine Person. Hast du die Unterkünfte handausgelesen oder über ein Anbieter gebucht. Wäre toll, wenn du mir einige Tipps geben würdest.
doch, das geht sogar noch für 2024 Februar .... 🙂 , habe ich gerade mal durchgecheckt auf die Schnelle 😎
Flug FRA-JNB ab 600,-€ p.P. buchbar, einfach über Suchseiten gegangen
Flug JNB-WDH bzw. BBK(Kasane)-JNB (über Airlink), p.P. 320,-€
alles schon incl. Gepäck, macht zusammen 1.840,-€

14 Tage Mietwagen Namibia2Go, 4x4 Suzuki Jimny (versichert), 750,-€
Oneway Rückführung von Kasane 575,-€
macht zusammen 1.325,-€ , Quelle deren Webseite

bleiben noch 1.835,-€ für Unterkünfte
1 Tag Windhoek / Rehoboth
2 Tage Sesriem
2 Tage Swakopmund
1 Tag Damaraland
2 Tage Etosha
1 Übernachtung Rundu
2 Tage Divundu
3 Tage Kasane / Botswana
zusammen 1.758,-€ für 2 Personen, 1 Zimmer

ohne große Komforteinbußen (alles Lodges/Hotels)
und natürlich kann man das sehr viel teurer realisieren mit größerem Mietwagen und luxuriösen Unterkünften ... 😄 .

Da ist auch kein Trick dabei, Februar ist wohl absolute Nebensaison (die nutze ich immer !!), Swakopmund, Windhoek + Rundu bieten günstige Möglichkeiten für Zwischen Übernachtungen und auch in Kasane gibt es bezahlbares, wenn es nicht immer die erste Lage am Fluss sein muss.
So , jetzt habe ich aber genug Reiseplanung gemacht, ich will da ja gar nicht mitreisen..... 😈 , außerdem wäre das noch richtig viel Arbeit mit Buchungsplanung(en), einzelnen Web-Seiten-CheckS der Lodges, Flugtermine ......
Gruß Burkhard
204 Beiträge · seit 201601. Nov. 2023 · #16
Hallo,
Ich kann Burkhard da nur zustimmen. Wir werden im März 2024 16 Tage mit einem ähnlichen Budget unterwegs sein, auch 2 Personen, nur Lodge oder Hotel. Es gibt schon sehr schöne, gute und günstige Lodges. Unseren Mietwagen habe ich über den ADAC gebucht. (Für Mitglieder, günstigere Preise)
Viel Spaß beim Planen.
Traute
205 Beiträge · seit 202301. Nov. 2023 · #17
Hallo Burkhard, hallo Chrisu112,
klar wäre das so machbar, es sind ca. 2.400 km. Die Frage ist aber, ob ich in kurzer Zeit möglichst viel sehen will, sprich lange im Auto sitze oder ob ich auch mal Zeit habe, die Umgebung näher zu erkunden bzw. die Tierwelt/Natur intensiv erleben will (nicht nur Fotos mache) Aber ist ja alles Geschmackssache ...
Wenn ich die Route Windhoek - Kasane machen sollte, würde ich den Schwenk Sesrim, Swakopmund und Damaraland auslassen,
direkt Richtung Norden fahren und die Nächte in Etosha und Caprivi ausweiten.
Auf keinen Fall würde ich nach meiner Recherche den Monat Februar für diese Tour wählen, schon gar nicht als Afrika Neuanfänger im Mietwagen. Die Straßenverhältnisse sind im Norden Namibias vielleicht aufgrund des Regens in einem schlechten Zustand und
- deshalb ist Februar ja auch Nebensaison.

Burkhard schrieb:
bleiben noch 1.835,-€ für Unterkünfte
1 Tag Windhoek / Rehoboth
2 Tage Sesriem
2 Tage Swakopmund
1 Tag Damaraland
2 Tage Etosha
1 Übernachtung Rundu
2 Tage Divundu
3 Tage Kasane / Botswana
zusammen 1.758,-€ für 2 Personen, 1 Zimmer

Ist das nur fürs Zimmer oder auch mit Verpflegung (Frühstück bzw. mit Abendessen)?

Viele Grüße, Makalani
486 Beiträge · seit 202001. Nov. 2023 · #18
Makalani schrieb:
Ist das nur fürs Zimmer oder auch mit Verpflegung (Frühstück bzw. mit Abendessen)?
teils Self-Catering (Swakopmund, Sesriem), teils Frühstück, teils zusätzlich Abendessen incl. . Ich würde mir darüber keine Gedanken machen (gar keine!!...), Essen ist billig in Namibia, auch im Restaurant. Das fällt so oder so bei so einer Reise nicht ins Gewicht. Verhungert sind da (außer man ist Veganer) meiner Meinung nach noch nie Touristen..... 😈

Aber wie gesagt, du fragtest wie ich es geschafft habe die Kosten auf 5.000,-€ zu drücken, das war meine Antwort dazu.

Und wo hast du her, dass die Straßenverhältnisse im Norden "so schlecht" sein soll , da ist fast alles Teerstr. bis auf einzelne Zubringer zu den Lodges und die Parks. Und es regnet auch nicht "dauernd", es schauert manchmal..... (oder auch nicht). Das Problem (ich sehe allerdings keins) hast du auch bereits im Etosha. Deshalb ja auch einen 4x4, sonst reicht auch ein Golf.
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2023
64 Beiträge · seit 202301. Nov. 2023 · #19
Moin,
wir haben dieses Jahr im März in 14 Tagen folgende Tour gemacht:

Screenshot2023-11-01135733.jpg


Klar, es fehlt der Süden, aber wenn dein Schwerpunkt auf Tieren liegt, musst du halt in Namibia in den Norden. In Swakopmund siehst du bei einer (aus meiner Sicht zwingenden) Tour in die Namib die Little Five, im Etosha und Caprivi dann die Big Five, am Waterberg dann noch Nashörner hautnah und Landschaft drumherum gab es auch reichlich. Fahrtechnisch war das völlig problemlos, die Kosten hielten sich auch in Grenzen (und das bei durchgehend guten bis sehr guten Unterkünften).

Gruß
Ralf
205 Beiträge · seit 202301. Nov. 2023 · #20
Hallo Burkhard,
du hast geschrieben: "Und wo hast du her, dass die Straßenverhältnisse im Norden "so schlecht" sein soll , da ist fast alles Teerstr. bis auf einzelne Zubringer zu den Lodges und die Parks. Und es regnet auch nicht "dauernd", es schauert manchmal..... (oder auch nicht). Das Problem (ich sehe allerdings keins) hast du auch bereits im Etosha. Deshalb ja auch einen 4x4, sonst reicht auch ein Golf."

Da die Route Windhoek - Etosha - Caprivi bis Kasane im Mietwagen 4x4 auf meiner Wunschliste steht, habe ich mich intensiv mit dem
Thema beschäftigt. Bei Youtube habe ich Filme über Fahrten im Etosha zur Regenzeit angeschaut. Unter anderem war ein Film dabei,
wo es kräftig regnete und die Straßen miserabel waren - Tiere waren kaum zu sehen.
Klar regnet es nicht den ganzen Tag, ich war schon zur Green Season in Botswana.
Und ich weiß auch, dass die B8 im Caprivi geteert ist und wie du schreibst, die Zufahrten zu den Lodges und die Routen in den Nationalparks bei Regen das Problem sind. Aber hier liegt bei mir zum Beispiel der Fokus - Gamedrives : )

Chrisu112 will das erste Mal nach Afrika und ich wünsche ihm eine tolle Tour, die meines Erachtens auch von den zu erwartenden Umständen abhängt.

Gruß, Makalani