Planungshilfe / Ratschläge

78 Antworten · 8'491 Aufrufe · gestartet 13. Okt. 2023 von reisebob
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Themenstarter106 Beiträge · seit 202313. Okt. 2023 · #1
Hallo zusammen,
ich bin Anfang des Monats in die Planung für unseren 2024-Urlaub eingestiegen mit der ganz groben Vorstellung "Namibia-Botswana-Victoria Fälle". Nach dem Lesen vieler Forumsbeiträge sowie dem Sichten von Routenvorschlägen von Reiseveranstaltern bin ich mir aber zunehmend unsicherer was den konkreten Verlauf betrifft und ob ich wirklich Botswana dazunehmen soll. Daher dieser Beitrag 😉

Zu unserem Hintergrund: meine Frau und ich machen seit vielen Jahren jedes Jahr eine mehrwöchige, selbstgeplante Tour bei der wir ein Land möglichst intensiv kennenlernen wollen. Auf diesem Weg haben wir Reise-Erfahrungen in u.a. Kanada, Neuseeland, Island, Südafrika, Schottland, Patagonien,... gesammelt. D.h. sowohl Linksverkehr als auch Gravel-Roads sind uns nicht unbekannt, Tiefsand hingegen schon.
Aufgrund der Geburt unseres Sohnemanns machten wir in den letzten Jahr "nur" Selbstfahrer-Touren durch europäische Länder (Loire-Tal, Andalusien, Balkan,...). Der Kleine machte dies von Anfang an sehr gut mit und ist inzwischen ein richtiger Reise-/Urlaubs-Fan. Da er nächstes Jahr 6 Jahre alt wird, sehen wir die Zeit für eine Fernreise gekommen.

Zu den Rahmendaten: wir wollen im Zeitraum Mitte September bis Mitte Oktober 2024 für 3-4 Wochen als Selbstfahrer und mit Übernachtungen in Unterkünften/Lodges unterwegs sein. Aktuell sind Lufthansa-Rückflüge nur bis zum 7.10.2024 buchbar, d.h. ich muss noch 1-2 Wochen warten um den genauen Reisezeitraum festzulegen (den exakten Start/Ende würde ich abhängig vom Flugpreis machen, da wir hier etwas flexibel sein können).

Unabhänig vom genauen Start/Ende habe ich mal folgenden Verlauf geplant:
Tag 1: Flug nach Windhoek
Tag 2: Ankunft Windhoek, Mietwagen abholen, SIM-Karte & Vorräte kaufen,... => Übernachtung im Chameleon Backpackers & Guesthouse
Tag 3: Fahrt zu Sossusvlei (300km) => Übernachtung im Desert Quiver Camp
Tag 4: Sossusvlei => Übernachtung im Desert Quiver Camp
Tag 5: Fahrt nach Swakopmund (340km) => Übernachtung im Namib Guesthouse
Tag 6: Swakopmund => Übernachtung im Namib Guesthouse
Tag 7: Fahrt in Richtung Etosha NP (410km) => Übernachtung in Ann's Lodge & Camping (Kamanjab)
Tag 8: Fahrt zu Etosha NP, Erkundung des westlichen Park-Teils => Übernachtung im Okaukuejo Camp
Tag 9: Übernachtung im Okaukuejo Camp
Tag 10: Übernachtung im Halali Camp
Tag 11: Übernachtung im Namutoni Camp
Tag 12: Fahrt nach Rundu (430km) => Übernachtung ???

Ab hier bin ich zunehmend unsicher wie der Verlauf der verbleibenden 1,5-2 Wochen sein soll:
- 4-6 Tage für den Caprivi einplanen und danach vielleicht noch einige Tage in Kasane inkl. Tagesausflug zu den Victoriafällen plus einige (überwiegend Fahr-)Tage für die Rückfahrt nach Windhoek.
- oder 2-3 Parks in Botswana ohne Kasane/Victoriafälle um die Strecke der Rückfahrt nach Windhoek geringer zu halten
Zu was würdet ihr mir mit eurer Erfahrung raten?

Bzgl. Mietwagen tendiere ich aktuell zu einem Toyota Fortuner. Check24 spuckt mir mit groben Rahmendaten einen Preis von ~2.250 Euro inkl. Premiumschutz über Hertz aus. Ein Nissan X-Trail gäbe es für 2.000€.
Was würde hier in Anbetracht meiner Strecke Sinn machen?

Vielen Dank schon mal für eure Tipps, Ratschläge, Kritik,...
zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2023
1'490 Beiträge · seit 200613. Okt. 2023 · #2
Hallo Reisebob,

Hier im Forum findest du einige Reiseberichte, wo Leute mit Kindern unterwegs waren. Ich habe dazu leider keine Erfahrung.
Aber mir erscheinen die Strecken, die ihr fahren wollt, für einen sechsjährigen zu lang.
Selbst mir wäre eure Tour etwas zu stressig.

Ich würde euch empfehlen in Namibia zu bleiben. Es ist ein tolles Land und es gibt dort viel zu erleben. Lasst euch Zeit.

Liebe Grüße und viel Spaß beim der weiteren Planung
helen
Blog Namibia 2026 Blog Namibia 2025 Blog Namibia 2024 Blog Namibia 2023 Blog Namibia 2022 September 2019 "Vier Mädels unterwegs in Namibia" Herbst 2017 - 86 Tage Namibia Meine Reisen: Namibia 2002, 2006, 2007, 2009, 2011, 2013, 2014 und 2016, Blog Namibia 2016 Wirklich können, können nur die, die tun
1'059 Beiträge · seit 200613. Okt. 2023 · #3
Hallo reisebob

Willkommen im Forum!

Erfahrungen mit Reisen mit Kind habe ich mangels ebensolchem keine, aber man liest das, was helen schreibt, allenthalben. Aber hier und da mal eine Etappe von 300 - 400 km an einem Tag muss halt einfach sein und je nach Strecke ist das in Namibia auch überhaupt kein Problem. Wie lange Autofahrten mit eurem Sohn möglich sind, wisst ihr am besten und daher ist es aus meiner Sicht müssig, uns lange damit aufzuhalten.

Anyway, bei 3 Wochen würde ich mir die Zambezi-Region und Botswana schenken und eine reine Namibia-Rundreise machen. Bei 4 Wochen die ganze Runde mit Namib-Naukluft, Swakopmund, Etosha, Zambezi-Region, Victoria Falls und Botswana wäre dann schon sehr sportlich. Eine Variante, die vielleicht prüfenswert wäre, wäre daher noch die Einwegmiete mit Rückgabe des Fahrzeugs in Kasane (oder Katima Mulilo) oder auch Maun und dann mit einem Gabelflug via WDH oder JNB heim fliegen. Ist natürlich mit Mehrkosten verbunden, was aber vielleicht damit aufgewogen wird, dass es die ganze Route massiv entzerren kann und ihr mehr Tage vor Ort und keine lange, langweilige Rückfahrtage habt.
- oder 2-3 Parks in Botswana ohne Kasane/Victoriafälle um die Strecke der Rückfahrt nach Windhoek geringer zu halten
Zu was würdet ihr mir mit eurer Erfahrung raten?
Eine Möglichkeit wäre in diesem Fall, von Rundu nur bis zum Okavango zu fahren (Divundu) mit Mahango und Buffalo Core Area und dann bei Mohembo nach Botswana und dem Panhandle entlang nach Maun zu fahren. Dort dann noch ein paar Tage Okavango-Delta (Moremi / Khwai) und anschliessend die Rückfahrt via Ghanzi nach Windhoek.

Die mal so die ersten Gedanken dazu meinerseits.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
11 Beiträge · seit 202313. Okt. 2023 · #4
kalachee schrieb:Hallo reisebob

...

Eine Möglichkeit wäre in diesem Fall, von Rundu nur bis zum Okavango zu fahren (Divundu) mit Mahango und Buffalo Core Area und dann bei Mohembo nach Botswana und dem Panhandle entlang nach Maun zu fahren. Dort dann noch ein paar Tage Okavango-Delta (Moremi / Khwai) und anschliessend die Rückfahrt via Ghanzi nach Windhoek.

Die mal so die ersten Gedanken dazu meinerseits.

Liebe Grüsse
Sam
Hi,
die Ecke Divundu mit dem Mahango Game Park kann ich auch sehr empfehlen. Die Ndhovu Safari Lodge war damals (2006) schon sehr schön und wie es scheint aktuell unter jetzt neuer Leitung noch schöner.

Weiter würde ich auch nicht unbedingt fahren, aber das ist natürlich eure Entscheidung.
In der Region um Rundu kann ich von damals noch Roy's Restcamp empfehlen, ob das mit Kind sinvoll ist, weiß ich aber grade nicht.

Grüße,
Dirk
505 Beiträge · seit 201713. Okt. 2023 · #5
Hi Reisebob,

vielleicht wäre ja das was für euch LINK?!

Wurde mir vor einigen Wochen von Chrigu empfohlen.

Oder zur Inspiration der Reisebericht von Sascha LINK

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2023
Themenstarter106 Beiträge · seit 202313. Okt. 2023 · #6
Ganz lieben Dank für die zahlreichen und vor allem hilfreichen Beiträge!

Mein Bauchgefühl wird auf alle Fälle bestätigt, dass wir die Victoriafälle auslassen sollten. Es ist einfach ziemlich viel zusätzliche Strecke durch Hin- und Rückfahrt plus die ganzen sich ergebenden Kosten für den Grenzübertritt. Da wir während eines Südamerika-Urlaubs schon voller Begeisterung Iguazu angeschaut haben, hätte uns der Vergleich zwar interessiert, aber man kann nunmal nicht alles haben ... speziell nicht mit einem kleineren Kind 😉

Zu unserem Sohn: er fährt sehr gerne Auto, da wir dies in Deutschland nicht allzu oft machen müssen. Von daher waren bei unseren Touren der letzten Jahre auch durchaus lange Fahrtage dabei. Diese aber gut dosiert nur alle paar Tage und natürlich auch nicht mit afrikanischen Straßenverhältnissen. Wir wollen es auch dieses Mal nicht übertreiben, haben aber auch keine großen Bedenken, dass es Probleme geben könnte.
Wir sehen es wie Sam: immer mal wieder eine Etappe von 300 - 400 km an einem Tag muss halt einfach sein.

Die Einweg-/Gabelflug-Variante hatte ich schon mal durchgespielt (da die Rückflüge im Oktober noch nicht buchbar sind, beispielhaft mit den aktuell spätesten Rückflug-Möglichkeiten). Da allerdings der Gabelflug neben längerer Reisezeit und Zwischenlandungen insgesamt über 1.300 Euro für uns drei mehr kostet und außerdem der Mietwagen ebenfalls über 800 Euro mehr kosten würde, haben wir diese Variante aufgrund der signifikant höheren Kosten verworfen.

Ich finde aber Sams Vorschlag interessant:
Eine Möglichkeit wäre in diesem Fall, von Rundu nur bis zum Okavango zu fahren (Divundu) mit Mahango und Buffalo Core Area und dann bei Mohembo nach Botswana und dem Panhandle entlang nach Maun zu fahren. Dort dann noch ein paar Tage Okavango-Delta (Moremi / Khwai) und anschliessend die Rückfahrt via Ghanzi nach Windhoek.
Da in mehreren anderen Routenplanungen die Variante empfohlen wurde, anstatt bis Rundu direkt weiter nach Divundu zu fahren, tendiere ich zu dieser Option. Laut diesen Beiträgen ist es zwar ein ziemlich langer Fahrtag (~600km), aber man bekommt einen weiteren Tag zur Verfügung und die Strecke soll ziemlich gut befahrbar sein (wir werden uns beim Fahren im Urlaub stellenweise abwechseln). Oder gibt es aus eurer Sicht gute Argumente für eine Übernachtung in Rundu? Falls ja, hättet ihr hier einen Tipp für eine gute und eher günstige Unterkunft?

Ich hatte die Ndhovu Safari Lodge für Divundu schon in einem anderen Beitrag gelesen und angeschaut, allerdings wird sie bei booking.com für 190€ die Nacht nur ohne Stornierungsmöglichkeit angeboten. Ist das bei dieser Unterkunft normal oder hättet ihr noch einen anderen Tipp bis zu dieser Preisklasse. Ich habe in ca. 50km Entfernung die Mobola Lodge gesehen. Diese sieht echt cool aus, aber die Entfernung zu den Parks macht eher wenig Sinn, oder?!?

Übers Wochenende werde ich mich mal an die Ausgestaltung eines möglichen weiteren Verlaufs machen und mich dabei an Sams Vorschlag orientieren (Panhandle zu Moremi / Khwai und anschließend Rückfahrt via Ghanzi).
2 bis 3 Tage würde ich anfangs für Divundi ansetzen und auf dem Panhandle nach Maun evtl. das Guma Lagoon Camp für 2 Tage. Ich habe gelesen, dass die Zufahrt tiefsandig wäre. Da ich hiermit bisher keine Erfahrung habe: wie problematisch ist das als Novize, der aber prinzipiell offen für solche Erfahrungen ist und sich auch nicht allzu leicht stressen lässt 😄

Viele Grüße!
64 Beiträge · seit 202313. Okt. 2023 · #7
Moin reisebob,

wenn Du bei der Ndhovu Lodge direkt buchst, gibt es folgende Rücktrittsregelungen:

Cxl Policy: 31+ days: 2.5%, 30-22 days: 25%, 21-16 days: 50%, 15-8 days: 75%, 7-0 days: 90%

Gruß
Ralf
1'059 Beiträge · seit 200613. Okt. 2023 · #8
reisebob schrieb:
Die Einweg-/Gabelflug-Variante hatte ich schon mal durchgespielt (da die Rückflüge im Oktober noch nicht buchbar sind, beispielhaft mit den aktuell spätesten Rückflug-Möglichkeiten). Da allerdings der Gabelflug neben längerer Reisezeit und Zwischenlandungen insgesamt über 1.300 Euro für uns drei mehr kostet und außerdem der Mietwagen ebenfalls über 800 Euro mehr kosten würde, haben wir diese Variante aufgrund der signifikant höheren Kosten verworfen.
Puuuh, okay... Das ist schon ordentlich und daher natürlich nur verständlich. Ich selber habe es noch nie gemacht und daher habe ich natürlich nicht dazu recherchiert, aber ich meine, dass einige Anbieter mit eigenem Depot in Kasane oder Maun dann vielleicht nicht so hohe Einweggebühren hätten. Aber sei es drum, wie gesagt sehr verständlich.
reisebob schrieb:
Da in mehreren anderen Routenplanungen die Variante empfohlen wurde, anstatt bis Rundu direkt weiter nach Divundu zu fahren, tendiere ich zu dieser Option. Laut diesen Beiträgen ist es zwar ein ziemlich langer Fahrtag (~600km), aber man bekommt einen weiteren Tag zur Verfügung und die Strecke soll ziemlich gut befahrbar sein (wir werden uns beim Fahren im Urlaub stellenweise abwechseln). Oder gibt es aus eurer Sicht gute Argumente für eine Übernachtung in Rundu? Falls ja, hättet ihr hier einen Tipp für eine gute und eher günstige Unterkunft?
Ja, von Etosha Ost bis Divundu ist eigentlich gut machbar. Ist halt ein Überbrückungs-Fahrtag, aber es ist alles auf allerbester Teerstrasse mit verhältnismässig wenig Verkehr und vor allem ab Grootfontein bis Rundu hunterte Kilometer einfach nur geradeaus. 120 km/h, Tempomat rein und schön cruisen, mit Fahrerwechsel gut machbar.

In Grootfontein im «Purple Fig Bistro» Mittagessen. 😎

Wenn Rundu: Hakusembe River Lodge / Campsite.
reisebob schrieb:
Übers Wochenende werde ich mich mal an die Ausgestaltung eines möglichen weiteren Verlaufs machen und mich dabei an Sams Vorschlag orientieren (Panhandle zu Moremi / Khwai und anschließend Rückfahrt via Ghanzi).
2 bis 3 Tage würde ich anfangs für Divundi ansetzen und auf dem Panhandle nach Maun evtl. das Guma Lagoon Camp für 2 Tage. Ich habe gelesen, dass die Zufahrt tiefsandig wäre. Da ich hiermit bisher keine Erfahrung habe: wie problematisch ist das als Novize, der aber prinzipiell offen für solche Erfahrungen ist und sich auch nicht allzu leicht stressen lässt 😄
Guma Lagoon kann ich sehr empfehlen. Wir werden im Februar auch wieder 2 Nächte dort sein. 🙂

Es ist schon sehr tiefsandig ab dem Dörfchen bis zum Camp, aber es sind ein paar Kilometer und war letztes Mal schon gut machbar. Das schafft ihr schon.

Viel Spass bei der weiteren Planung und gib mal durch, was dabei rauskommt! 😎

Liebe Grüsse
Sam
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1'003 Beiträge · seit 200814. Okt. 2023 · #9
Hallo Reisebob,
du kannst die Ndhovu Lodge direkt auf ihrer web Seite buchen, da sind die Regeln besser. Die Lodge ist sehr empfehlenswert. Tolle Lage, netter Besitzer, klasse Essen. Die Zelte sind schön und sehr nah am Fluss. Man kann dort Hippos, Elefanten und mit etwas Glück auch Löwen im Park gegenüber beobachten.
Mobola ist auch toll, aber wie Du schon gemerkt hast, recht weit weg von den Parks. Ich glaube man fährt fast eine Stunde. Von der Ndhovu bist Du gleich im Mahango Park, den Du gut selbst befahren kannst. Die Lodge macht aber auch Ausflüge dort hin. Sie bieten auch einen Game Drive in die Buffalo Core Area an, das ist genau gegenüber und man setzt mit dem Boot über und dort wartet dann das Gamedrive Auto. Hat den Vorteil, dass man nicht mit dem Auto außen rum fahren muss.
Es gibt auch einen kleinen Swimmingpool, im Oktober bestimmt eine tolle Abkühlung.
Viele Grüße
Doro
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2023
Themenstarter106 Beiträge · seit 202314. Okt. 2023 · #10
Ich danke euch für die Hinweise zur Ndhovu Safari Lodge!
Ich hatte die Stornierungsregeln auf der Homepage selbst nicht gefunden, als ich mal eine Buchung beispielhaft angefangen habe, kamen sie im Laufe des Bezahlprozesses.

Frage hierzu: ihr hattet vermutlich die Luxury Safari Tents oder Suites? Erstere sind während unserem vermutlichen Reisezeitraum teilweise ausgebucht. Damit wir mit unserem Sohn mehr Platz haben, würde ich aber eher zum Gecko House tendieren. Haht ihr hierzu evtl. Erfahrungen? Anhand der Beschreibungen hat es keinen so schönen Ausblick, dafür aber mehr Platz und eine bessere Ausstattung.
Ich würde drei Nächte einplanen, da wir durch die lange Fahrt am ersten Tag recht spät ankommen. Somit hätten wir dann noch 2 volle Tage für die umliegenden Parks. Das sollte doch ganz gut hinhauen, oder?
63 Beiträge · seit 201914. Okt. 2023 · #11
Schau mal in meinem kürzlichen Thread. Da ging es genau um diese Routenvariante und ich denke am Ende kam eine schöne Tour inkl. Vic Falls und Chobe / Moremi raus.
64 Beiträge · seit 202314. Okt. 2023 · #12
Hier siehst du die Lage des Gecko House. Es liegt sogar noch näher am Okavango, als die umliegenden Zelte. Der einzige Nachteil, den ich gegenüber den Zelten sehe ist, dass dass man wohl die nächtlichen Geräusche (gerne auch mal das Brüllen von Löwen aus dem gegenüberliegenden Buffalo) nicht so gut hören kann.

ndhovu.jpg


Gruß
Ralf
Themenstarter106 Beiträge · seit 202314. Okt. 2023 · #13
Danke Ralf! Ich bin schon wieder baff, wie schnell und vor allem hilfreich dieses Forum ist 🤩
Das mit den leiseren nächtlichen Geräuschen ist für meine Frau eher ein Pluspunkt 😈

Ebenfalls danke, Fabian. Wir übernachten zwar in Lodges, ich werde mir deine Einteilung zu Khwai / Chobe / Moremi mal anschauen.

Und an Sam für seine Einschätzung zur Fahrstrecke. Deine Einschätzung erinnert mich an einige Etappen unserer Patagonien-Tour. Wenn es so lange immer nur geradeaus geht, setze ich mich mit einem kühlen Getränk auf die Rückbank und unser Sohnemann darf erste Fahr-Erfahrungen sammeln, der soll sich schließlich auch aktiv am Urlaub beteiligen 🤪
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2023
171 Beiträge · seit 202014. Okt. 2023 · #14
Hallo,

ich lese auch immer wieder davon, dass hier empfohlen wird vom Etosha bis Divundu durchzufahren. Ich würde das ehrlich gesagt nicht machen, schon gar nicht mit Kind. Es ist eh ein ewig langer Fahrtag. Wir haben jedenfalls in Rundu übernachtet und fanden es gut so. Die Ndhovu Safari Lodge war eines unserer Highlights. Die Lage ist wahnsinnig schön und von dort ist man eben direkt am NP. Wir sind einmal selbst gefahren und haben zusätzlich eine Bootsfahrt sowie einen geführten Game Drive direkt auf der anderen Flussseite gemacht. Beides war wunderbar! Wir hatten übrigens den Buffalo Bungalow (zu dritt). Renoviert und traumhaft schön! Und die Löwen und Hippos hat man trotz der festen Wände die ganze Nacht gehört.
171 Beiträge · seit 202014. Okt. 2023 · #15
Und noch so ganz grundsätzlich: Bei drei Wochen würde ich auch eher die Klassik-Tour ohne Caprivi machen. Es ist sonst meiner Meinung nach zu viel Fahrerei und zu wenig Zeit vor Ort. Nimm eins, zwei Gästefarmen mit rein. Und die Camps im Etosha haben mir überhaupt nicht gefallen. Da würde ich maximal 1 Nacht in Halali übernachten, sonst außerhalb.
1'059 Beiträge · seit 200615. Okt. 2023 · #16
Ich sage nicht, dass es wirklich empfehlenswert ist, ich sage nur, dass es gut machbar ist in einem Fahrtag. Es sind von Namutoni bis Divundu 625 km und das ist schon ordentlich. Aber die Teerstrasse ist nunmal sehr gut, der Verkehr recht wenig, es geht praktisch nur geradeaus und wenn man einmal so einen Übebrückungstag einlegt, ist das doch okay. An einer Übernachtung in/bei Rundu ist überhaupt nichts falsch, im Gesamtkontext mit der kurzen Reisedauer und Routenplanung je nach dem, was man will, halt auch mal notwendig. Wie gut es mit dem Kind des TE funktioniert, wissen nur sie selber und wie er schon geschrieben hat. ist es anscheinend kein grösseres Problem.

Ein Grund, es nicht zu machen, ist halt auch, dass man den frühen Morgen dann nicht für eine Pirsch im Etosha nutzen kann und halt einfach grad losdüsen müsste, um es entspannt zu schaffen bis Divundu.

Liebe Grüsse
Sam
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1'003 Beiträge · seit 200815. Okt. 2023 · #17
reisebob schrieb:
Frage hierzu: ihr hattet vermutlich die Luxury Safari Tents oder Suites? Erstere sind während unserem vermutlichen Reisezeitraum teilweise ausgebucht. Damit wir mit unserem Sohn mehr Platz haben, würde ich aber eher zum Gecko House tendieren. Haht ihr hierzu evtl. Erfahrungen? Anhand der Beschreibungen hat es keinen so schönen Ausblick, dafür aber mehr Platz und eine bessere Ausstattung.
Ich würde drei Nächte einplanen, da wir durch die lange Fahrt am ersten Tag recht spät ankommen. Somit hätten wir dann noch 2 volle Tage für die umliegenden Parks. Das sollte doch ganz gut hinhauen, oder?
Ich kenne die Häuschen nicht von innen, aber ich glaube die sind inzwischen auch renoviert. Viel falsch machen kannst Du nicht. Es liegt alles am Fluss mit ein bisschen Blick, bis auf die 2 Suiten, die liegen auf dem Wasser, mit tollem Blick, sind aber nur für 2 Leute. Man verbringt auch nicht wirklich viel Zeit im Zimmer, eher sitzt man auf dem viewing deck.
3 Nächte finde ich optimal.
Viel Spaß bei der weiteren Planung und viele Grüße
Doro
Themenstarter106 Beiträge · seit 202317. Okt. 2023 · #18
Ich habe mich übers WE weiter fleissig durch zahlreiche Beiträge im Forum gelesen und mein aktueller Stand wäre nun Folgender:
- Die Tage 1-10 von meinem Beitrag von Seite 1 würde ich belassen. Mir ist bewusst, dass die Camps im Etosha durchwachsen sind, dennoch würden wir gerne im Park übernachten und nicht außerhalb.
- Da das Namutoni Camp mit die schlechtesten Bewertungen und gleichzeitig den höchsten Preis hat, würden wir auf diese 4. Übernachtung im Etosha verzichten und stattdesen am späten Nachmittag den Park verlassen (wir haben ja dennoch ~3,5 Tage im Park).
- Ich würde stattdessen an Tag 11 am späten Nachmittag ~100km bis Tsumeb fahren und dort im Villa Africa Guesthouse übernachten. Vorteil: die Fahrstrecke am nächsten Tag wird etwas kürzer und wir bezahlen nur 50€ vs. 240€ im Namutoni Camp. Dass wir damit einen Abend/Nacht im Park verlieren ist für uns okay.
- an Tag 12 verbleiben damit noch ~540km bis zur Ndhovu Safari Lodge wo wir 3 Nächte im Gecko House buchen würden. Somit wäre an Tag 13+14 Zeit für die umliegenden Parks.
- an Tag 15 geht es weiter über den Panhandle bis zum Guma Lagoon Camp, wo wir 2 Nächte bleiben würden. Sollte es wider erwarten Probleme mit der Anfahrt geben, besteht die Möglichkeit sich gegen eine Gebühr abholen zu lassen oder dass ein Fahrzeug der Lodge uns begleitet.
- an Tag 17 geht es weiter nach Maun, wo wir eine Nacht im Discovery Bed and Breakfast buchen würden. In Maun würden wir dann auch die Einkäufe für die nächsten Tage machen

Da selbst das Khwai Guest House laut einer Anfrage für uns Drei fast 650-700€ pro Nacht kosten würde (zwar inkl. Frühstück + Abendessen, aber ohne Aktivitäten), bin ich hin- und hergerissen, ob es uns das wirklich wert ist. Klar sind ~1.350€ für 2 bzw. ~2.000€ für 3 Nächte für die Region eher im unteren Preisrahmen, aber dennoch ein stolzer Preis.
Wäre es eine Alternative stattdessen noch 1-2 Tage in Maun zu bleiben Halb-/Ganztages-Touren in die Parks zu machen? Entweder gebucht über Anbieter oder ggf. als Selbstfahrer?!? Wobei ich natürlich gesehen habe, dass alleine die Anfahrt bis zum South Gate 1,5-2h einfacher Weg bedeutet. Was meint ihr?
Ich habe auch noch eine Anfrage an eine scheinbar bezahlbare Selbstversorger-Unterkunft in Khwai laufen, mal sehen, was die als Preis aufrufen 🙂

Viele Grüße!
572 Beiträge · seit 201317. Okt. 2023 · #19
reisebob schrieb:
Wäre es eine Alternative stattdessen noch 1-2 Tage in Maun zu bleiben Halb-/Ganztages-Touren in die Parks zu machen? Entweder gebucht über Anbieter oder ggf. als Selbstfahrer?!? Wobei ich natürlich gesehen habe, dass alleine die Anfahrt bis zum South Gate 1,5-2h einfacher Weg bedeutet. Was meint ihr?
Hallo,

also, Botswana ist sehr teuer. M.M. nach fährt man da als "Durchschnittstourist" nicht alle 2 Jahre hin, also beißt in den sauren Apfel und übernachtet so nah am oder im Moremi wie möglich. Wenn ihr sparen wollt, spart besser weitere Nächte im Etosha, der wirkt im Vergleich zu Botswana wie ein besserer Tierpark. Das allerdings ist meine/unsere persönliche Meinung, die kann natürlich von der Meinung vieler Experten abweichen!

LG Marcus
8'672 Beiträge · seit 201017. Okt. 2023 · #20
reisebob schrieb:
Wäre es eine Alternative stattdessen noch 1-2 Tage in Maun zu bleiben Halb-/Ganztages-Touren in die Parks zu machen? Entweder gebucht über Anbieter oder ggf. als Selbstfahrer?!? Wobei ich natürlich gesehen habe, dass alleine die Anfahrt bis zum South Gate 1,5-2h einfacher Weg bedeutet. Was meint ihr?
Viele Grüße!
Guten Morgen, ich würde dir von diesen Halb-/Ganztagestouren von Maun in den Moremi zu 100% abraten. Wir konnten das dieses Jahr teilweise beobachten und uns den Rest zusammen reimen: Man fährt im schönsten Licht ewig auf dieser Rumpelpiste, wird eingestaubt, denn man ist ja nicht alleine dort unterwegs 😉 , um dann, wenn es heiß und das Licht grell wird, am Anfang des Parks mit diversen anderen Gamedrivefahrzeugen sich um eventuell eine Sichtung zu "schlagen". Wenn man Pech hat, sitzt man auch noch mit Menschen, die einem unsympathisch sind, im selben Fahrzeug....

Ich bin da bei Marcus, für Botswana muss man mehr Geld in die Hand nehmen, als einem vielleicht lieb ist, vor allem, wenn man nicht campt.

Ich weiß nicht, was du dir in Khwai als Selbstversorgerunterkunft angeschaut hast. Wir haben dieses Jahr von der Ferne das "Ferienhaus" Dagha Boys gesehen, es liegt wirklich toll direkt am Khwai - was ich auf Booking.com gelesen habe, ist nicht sehr aussagekräftig, da nur zwei Rezessionen, aber zumindest klingt es nicht ganz schlecht.

Ich klau mal das Foto von Simone (tigris), ich hoffe, sie wird es mir verzeihen 😉 . Die Unterkunft existiert also zumindest tatsächlich, ich trau diesen Portalen manchmal nicht über den Weg 😎. Das ist von der Moremi-Seite aus fotografiert, also vom anderen Ufer aus :


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Allerdings ist in Khwai momentan alles sehr "im Fluss", da werden ständig neue Unterkünfte aus dem Boden gestampft, neue Campsites eröffnet (zum Beispiel Hippo Pools, die haben auch ein festes Chalet, aber ich denke, nur für 2 Personen) - man muss sich gut informieren, ob die Unterkunft, die man im Kopf hat, auch noch existiert bzw. wie und von wem sie aktuell betrieben wird.

Ich will jetzt keine unbezahlte Werbung für BushWays machen 😛 (ich bin mit denen generell sehr zufrieden, aber das ist meine ganz persönliche Meinung), aber das Khwai Guesthouse ist sicher was, was auch nächstes Jahr noch existieren wird und sein Geld wert ist (in Relation zu den Preisen in Botswana).

Die Fahrt dorthin (generell nach Khwai) zieht sich aber auch sehr, das darf man nicht vergessen!

Zu Etosha: ich bin wahrlich kein großer Fan von diesem Park, da ich von Botswana "verdorben" bin, aber als Einstieg ist er sicher nicht schlecht und ich habe schon sowohl in Okaukuejo (da in einem Doppelzimmer und mal in nem Waterhole Chalet) sowie in Halali in einem Chalet übernachtet - ich finde, man kann das locker überleben 😄 . Schließlich fährt man ja nicht wegen "Schöner Wohnen" dorthin.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2023