Ist Namibia wirklich so teuer?! Tipps erwünscht.

22 Antworten · 5'238 Aufrufe · gestartet 30. Aug. 2023 von Mr Kairo
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Themenstarter26 Beiträge · seit 202330. Aug. 2023 · #1
Hallo, Namibia Freunde. Namibia steht schon lange auf unserer To Do List; und wir wollten jetzt eigentlich die Buchungsphase für deutschen Sommer 2024starten - Grundgerüst ist ein Leihwagen bei Namibia2go (Suzuki Jimny), 3,5 - 4Wochen, 7. Juli - 3. August. Standardroute: Mariental, Keetmanshoop, Fish river Canyon, Lüderitz(?) , Sesriem, Swakopmund, Etosha, Caprivi und Victoria Falls.
Übernachten wollten wir in Camping2go Zelten (Schlafsack nehmen wir mit) und Lodges unterwegs. Stutzig wurden wir, als wir die Preise auf nwr.com.na gesehen haben. Waren mal vor langer Zeit in SA, und dort waren die Preise auf der Nationalpark Seite viel niedriger (Ja, lange her, aber viel, viel billiger und als ich das letzte Mal geschaut habe, waren die Hütten dort auch noch bezahlbar). Die Preise auf der namibischen Nationalparkseite finde ich echt krass, eine kleine Hütte für 2 im Etosha soll 180 Euro pro Nacht kosten? Habe ich was falsch eingegeben? Schicksal, wenn es wirklich so teuer ist, möchte nur nicht das Falsche buchen, wenn es vielleicht viel billigere Alternativen gibt!
Hat schon mal einer von euch den Wagen in Namibia (am Caprivi Zipfel) stehen lassen und eine Tour zu den Victoria Falls gemacht? Über Infos darüber würde ich mich auch freuen.
7'296 Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 · #2
Wenn Du eh ein Zelt hast, dann campe doch in Etosha. Das ist deutlich günstiger.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter26 Beiträge · seit 202330. Aug. 2023 · #3
Zelt haben wir nicht dabei, deshalb die Idee, camping2go zu machen.
7'296 Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 · #4
Ich hatte den Satz ...
Mr Kairo schrieb:
Übernachten wollten wir in Camping2go Zelten (Schlafsack nehmen wir mit) und Lodges unterwegs.

so verstanden, als wären das Leihzelte von dem Vermieter. Zu den Preisen der festen Unterkünfte in Etosha kann ich nichts sagen.

Gruß
Wolfgang
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7'260 Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 · #5
Wenn ihr günstiger nach Namibia wollt, ist es eine gute Idee in der ersten Jahreshälfte zu fahren. Da ist es speziell bei NWR deutlich günstiger.

Ausserdem gibt es auch andere Anbieter als NWR. Dann übernachtet ihr halt außerhalb der Parks. Besser ist es da allemal. Ihr habt einfach die Wasserlöcher am Abend nicht.

Herzliche Grüße
Chrigu
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33,1k Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 · #6
Ich würde es so wie Chrigu halte und die Nebensaison wählen oder außerhalb übernachten. Da bekommst du definitiv mehr Leistung für weniger Geld.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 · #7
Hi Wolfgang,

Camping2Go heißt das Glamping-Angebot von Gondwana.

Viele Grüße
Christian
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7'260 Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 · #8
Camping2go gibt es z.B. auch kurz vor dem Etosha Anderson Gate.

Herzliche Grüße
Chrigu
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Themenstarter26 Beiträge · seit 202330. Aug. 2023 · #9
Super, das hilft mit schonmal weiter. Kann leider nur in deutschen Sommerferien dorthin.
74 Beiträge · seit 202330. Aug. 2023 · #10
Wir waren gerade im Etosha Safari Camping2Go vor dem Anderson Gate und waren sehr zufrieden: das Zelt ist groß und es ist wirklich alles an Ausstattung dabei. Sogar Feuerholz in unterschiedlichen Größen wird bereit gelegt. Können wir wirklich empfehlen.

In Okaukuejo waren wir auch. Klar das beleutete Wasserloch am Abend/Nacht ist toll, aber wir würden da aktuell nicht mehr übernachten. Die Zimmer sind einfach schlecht und Preis/Leistung passt einfach nicht.
zuletzt bearbeitet 30. Aug. 2023
221 Beiträge · seit 201431. Aug. 2023 · #11
Gleichwohl würde ich in Okaukuejo (und evtl. Halali) - wegen der Preise mit Dachzelt/Bodenzelt - übernachten, da die Wasserlöcher dort am späten Nachmittag / Abend m.E. ein absolutes Highlight im Etosha sind.
103 Beiträge · seit 200821. Sept. 2023 · #12
Ich denke, es macht Sinn, etwas mehr in den Wagen und dessen Ausrüstung und dafür deutlich weniger in die Übernachtungen zu investieren.

Wir werden diesen Dezember erst mal ein paar Tage "Traumferien" machen (Okonjima und Waterberg Wilderness Lodge), danach aber per Dachzelt durch Etosha (Namutoni, Halali, Okaukuejo, Olifantsrus) reisen.

Die drei ersten Nächte kosten deutlich mehr als die restlichen 7 zusammen.

Wir mieten jeweils bei Kalahari Car Hire einen Double Cab mit Dachzelt und waren in der Vergangenheit mit dem Service sehr zufrieden. In der Zwischenzeit hat KCH die Hand gewechselt, aber es scheint, dass die neuen Eigner das Geschäft (und den Kundendienst) sogar noch ausgebaut haben - Deluxe Dachzelt, Bettwäsche, italienische Espressomaschine, ... und auch SIM Karten verleihen sie. Was will man mehr.

Auch bei nur 2 Reisenden lohnt sich der Double Cab, da die Kabine staubreduzierte Zone ist - was man vom Hinterteil des Wagens üblicherweise nicht sagen kann.
.
280 Beiträge · seit 201821. Sept. 2023 · #13
Hallo Mr. Kairo,
bei den Camping2go Unterkünften solltet ihr euch dann besser auch selbst versorgen, damit es günstig bleibt. Für die Mahlzeiten in den jeweiligen Restaurants nimmt Gondwana ordentlich Geld ( z.B. Buffet 363 NAD pro Person und Getränke extra in der Etosha Safari Lodge).
Weshalb wollt ihr Schlafsäcke mitnehmen ?
LG Rockshandy
600 Beiträge · seit 202221. Sept. 2023 · #14
Also wir planen ja auch gerade unseren Urlaub 2024. Ich war zwar schon 3 oder 4 mal in Namibia, aber das letzte Mal ist eben auch 15 Jahre her. ich bin auch erst mal über die Preise erschrocken! Wir haben dieses Jahr 3.5 Wochen Südafrika gehabt, da ist Namiba mehr als 50% teurer (bei vergleichbaren Leistungen).
505 Beiträge · seit 201721. Sept. 2023 · #15
Rockshandy schrieb:Für die Mahlzeiten in den jeweiligen Restaurants nimmt Gondwana ordentlich Geld ( z.B. Buffet 363 NAD pro Person und Getränke extra in der Etosha Safari Lodge).
Nun ja, ca. 18 Euro für ein Abendessen!
Was bezahlt ihr denn so hier, wenn ihr hier ausgeht?

Das mit den Kosten ist nun wirklich relativ.

Wenn ihr wirklich sparen wollt, solltet ihr euch dann auch selbst versorgen.

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2023
280 Beiträge · seit 201821. Sept. 2023 · #16
Lommi schrieb:
Wenn ihr wirklich sparen wollt, solltet ihr euch dann auch selbst versorgen

Hallo Markus,
genau das schrieb ich ja : wenn das Camping2go günstig bleiben soll, dann mit Selbstversorgung. Ansonsten ist man eben schnell auf dem gleichen Preisniveau wie bei einem Lodgezimmer mit Halbpension.
Und das "teuer" bezog sich natürlich auch nicht auf deutsche Preise - wäre ja Quatsch. Wir haben aber z.B. für ein Abendessen (a la carte) in Walvis Bay inkl. Je 1 Flasche Wein und Wasser sowie Trinkgeld ca 650 NAD bezahlt - da wären wir bei Gondwana so auf 1000 NAD gekommen.
Gruß Rockshandy
80 Beiträge · seit 202021. Sept. 2023 · #17
Wir waren vor drei Wochen in einer NWR Unterkunft in Ai-Ais. Für zwei Personen mit Frühstück für eine Nacht 1.350,--N$
Das Abendessen lag so bei 7-9 Euro. War dann aber auch nicht besonders toll.

Das Essen finde ich in Namibia grundsätzlich preislich eher günstig. In Lüderitz hatten wir beim Portugiesen ordentlich zugeschlagen und für zwei Personen rund 50,-- € gezahlt. Da war dann aber mehrfach Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch und Getränke mit dabei.
Ansonsten kann man in Namibia für 10-12€ pro Person sehr gut essen gehen.

Einzig Joe´s ist ziemlich teuer geworden.

Grüße
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2023
33,1k Beiträge · seit 200621. Sept. 2023 · #18
Einzig Joe´s ist ziemlich teuer geworden.
Alle guten (ich zähle Joe's mal dazu ;-)) Restaurants sind im Zuge der Pandemie bzw. danach deutlich teurer geworden (z. B. Stellenbosch 100-150%). In Windhoek hat derzeit v. a. Leo's Garden Restaurant im The Village ein top Preis-Leistungsverhältnis. Gondwana fragt für sein normales Buffet in den großen Unterkünften der Kette aktuell hohe (weil konkurrenzlos) N$ 420.

Aber generell hast Du Recht. Man kann weiterhin durchaus günstig in Namibia essen. Wo ich schon in Deutschland EUR 80 für 10 Jahren für 2 Personen bezahlt habe, zahle ich in Namibia aktuell 50-60% davon.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
80 Beiträge · seit 202021. Sept. 2023 · #19
travelNAMIBIA schrieb:
Einzig Joe´s ist ziemlich teuer geworden.
Alle guten (ich zähle Joe's mal dazu ;-)) Restaurants sind im Zuge der Pandemie bzw. danach deutlich teurer geworden
Die Preise sind auch im besagten Zeitraum in Deutschland/Europa ordentlich nach oben gegangen.
Pizza Schinken von 8,-- auf 13,50€
Döner von 5 auf 7 oder 8€
Bei den richtigen, guten Restaurants sind die Preissprünge sogar noch mehr.

Das Riverview Restaurante in Klein Windhuk fand ich sehr gut und preislich angemessen.

Grüße
Themenstarter26 Beiträge · seit 202325. Sept. 2023 · #20
Rockshandy schrieb:Hallo Mr. Kairo,
Weshalb wollt ihr Schlafsäcke mitnehmen ?
LG Rockshandy
Damit es nachts kuschelig warm bleibt….soll ja Juli / August recht schattig sein.