Reisebericht

Endlich wieder Namibia - ein Abschied für immer

von CoM · begonnen 05. Juli 2023 · 46 Teile

Teil 2126. Juli 2023
31.03.23

Sossus Dune Lodge - Sossusvlei - Camp Gecko 255km

Der Wecker klingelte um 4.45 Uhr 😈
Abfahrt von der Lodge - nach Kaffee, Gebäck und Entgegennahme eines recht dürftigen Lunchpaketes um 5.55 Uhr
Ankunft Parkplatz um 6.50 Uhr, also genau an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten

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Luft aus den Reifen und Fahrt zum Parkplatz des Deadvlei
S. meistert seine erste Tiefsandfahrt mit Bravour .
Ankunft 4x4 Parkplatz am Deadvlei 7.20 Uhr
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Schon ziemlich viel los - aber wo sind die Menschen ?

Nun muß ich ein wenig ausholen .
Während der Chemo bekam Micha sehr dünne Haut an Händen und Füßen - er hatte keinen Fingerabdruck mehr und hatte ständig blutige , aufgerissene Hände und Füße . Das war bei dieser Art von Chemo normal , beeinträchtigte aber unser Leben schon erheblich . Er konnte nicht mehr gehen bzw. nur noch sehr geringe Distanzen . Zum Glück hatte er beim Radfahren keinerlei Einschränkungen , so daß in diesen Monaten bei uns alles per Fahrrad erledigt wurde ( ich fahre nicht so gerne Rad ) Dieser Umstand ermöglichte uns aber Urlaube an der Mosel , im Spreewald , Brandenburger Land mit Enkel usw. Wir nutzten jeden freien Arbeitstag von mir für Ausflüge ( was bin ich im Nachhinein froh , letztes Jahr kein einziges von meinen 36 ! Fenstern geputzt zu haben ).Ende Oktober war die Chemo durch und Micha konnte wieder laufen . Im Dezember waren wir 1 Woche auf Teneriffa und Micha wanderte fast wie früher - ich kam fast nicht hinterher . Da war für ihn klar - wir besteigen noch mal " Big Daddy " Ich für meinen Fall hatte Zweifel an meiner Kondition . Ab Anfang Februar sprachen wir nicht mehr von Big Daddy sondern nur noch vom Deadvlei. Nun standen wir auf dem Parkplatz und es war klar - Micha schafft es nicht einmal bis dort hin . Diese Erkenntnis war für uns Beide furchtbar , aber Micha sagte tapfer : " Geht nur - ich ruhe mich hier aus " Meine zwiespältigen Gefühle kann wohl niemand begreifen - einerseits zog es mich an diesen mystischen Ort , andererseits hatte ich ein schlechtes Gewissen , Micha zurück zu lassen .Aber er bekräftigte mich , unserem Sohn diesen phantastischen Ort zu zeigen . Überhaupt war er immer glücklich zu sehen , das auch unser Sohn in den Bann dieses einmaligen Landes gezogen wurde . Also stiefelten wir beide los .

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Irgendwann befiel mich dann doch der Drang , Big Daddy nochmals zu bezwingen - für mich und Micha .

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Wir wählten den Weg über die Pfanne um erst weiter hinten auf die Dünen zu gelangen .

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Teil 2227. Juli 2023
Die Lichtstimmung war grandios , aber der Aufstieg für mich sehr mühsam - Corona steckt wohl doch noch in meinen Knochen und der Lunge 😈 . Außerdem bin ich ja keine 30 mehr ( Spruch meiner Mutter) 😄
Mein Sohn feuerte mich immer wieder an und sagte , daß ich doch top drauf wäre, aber eigendlich hinderte ich ihn am Vorwärtskommen . Deshalb gab ich auf halber Strecke auf , war stolz , es bis hierhin geschafft zu haben und freute mich auf das Deadvlei mit vielleicht nicht gar so vielen Menschen . Unsere Wege trennten sich fürs Erste . Beim Abstieg entdeckte ich zwischen all dem Sand Leben .

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Schnell war ich dann auf der Pfanne , befreite mich vom Sand ...

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... und lebte meine Fotografierwut aus .
Im hinteren Teil war ich ganz allein - super.

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Ein Blick zurück zeigte mir , daß mein Sohn gut voran kam .

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Und sein Ziel bald erreicht hatte .

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Weiter vorne im Deadvlei waren verständlicherweis mehr Leut anzutreffen , aber mir gelangen immer noch Fotos ohne Menschen .

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Der Ansturm auf Big Daddy nahm auch zu .

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Nachdem auch S. das Deadvlei ausgiebig genossen hatte , machten wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz .

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Micha hatte sich gut erholt und ihm war es auch nicht langweilig geworden - das beruhigte uns . Dann fuhren wir ins Sossusvlei - das kannten wir noch nicht . Auch dort gefiel es uns und wir sahen uns ein wenig um .

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Dieser Geselle auch ...

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Anschließend begaben wir uns auf den Rückweg ...

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Nach einem kurzen Stop an Düne 45 ...

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...erreichten wir um12.30 Uhr den Parkeingang und begaben uns auf die Weiterfahrt .
Teil 2327. Juli 2023
... ich hatte es, glaube ich , zu Beginn meines Reiseberichtes schon mal geschrieben - die Strassen und Landschaft gefielen mir auf dieser Reise bedeutend besser als in 2016 , womöglich , weil die Neugier auf das nächste Ziel nicht so groß war .
Unser Zwischenziel hieß

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Und diesesmal bekam ich auch den legendären

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Insgesamt machten wir hier 1 Stunde Rast , Micha brauchte schon Unterstützung beim Gang bis zu den Sanitäranlagen .
Ich durfte noch einige Fotos machen , bevor es weiter ging .

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Unser heutiges Ziel war das Camp Gecko - ein uns unbekanntes Ziel .

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Die überaus nette und sympatische Besitzerin mußte uns leider mitteilen , daß die Campsites alle belegt waren 🤢
Aber .......... sie hatte noch ein "festes" Zelt frei und unser Sohn könne das Dachzelt dort aufbauen - super , perfekt , glücklicher Micha.
Besser hätte es auf der Campsite auch nicht sein können . S. fuhr zum Schwimmen und erzählen mit der wirklich tollen Betreiberin noch mal zum Farmhaus , Micha rute sich auf dem Bett aus , ich duschte und machte Fotos .
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Den Abend genossen wir auf der kleinen Terrasse.

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Schön war es hier .
Teil 2429. Juli 2023
01.04.23

Camp Gecko - Sophia Dale 343km

Ein wunderschöner Morgen begann und ich freute mich auf den Tag , sollte er doch durch unbekannte Landschaften führen - es kam etwas anders .

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Als ich abwaschen wollte entdeckte ich dieses Kerlchen

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und eine Rettungsaktion nahm unsere Zeit in Anspruch , sie war immerhin von Erfolg ...

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Beim Auschecken verplauderten wir viel Zeit mit der Besitzerin - es war alles so interessant , was sie zu erzählen hatte . Camper lobten ihr tolles Gamefleisch ( Shit - nichts gekauft ) Und dann kam da noch ihr Riesenvertrauen auf unsere Ehrlichkeit hinzu - irgendwie klappte es mit der Bezahlung nicht , da schlechtes Internet . Mein technisches Verständnis sank auf NULL - mein Sohn machte die Bezahlung mit ihr klar . Im Notfll sollten wir von zu Hause aus bezahlen - hat , laut ihrer Aussage immer geklappt . Während der Weiterreise konnte unser Sohn die Überweisung tätigen ( bitte keine Nachfragen , wie . Ich weiß es nicht .) . Aber ich fand das Vertrauen in uns schon sehr sympatisch . Eine tolle Gastgeberin , tolle Landschaft , ansprechendes Zelt - was will man mehr . Friederike ( CuF) hatte mir im Vorfeld zur Auswahl dieser Location gratuliert - vollkommen zu Recht .
Die Weiterfahrt hatte ich mir lange überlegt , viel belesen und recher
chiert, Tracks 4 bemüht ( warum ist genau dort ein Knick in der Karte und es fehlt das entscheidende Stück ? Chrigu - erhobener Zeigefinger und Kopfschütteln , - setzen - 6) Spaß beiseite .Meine Planung sah folgendermaßen aus :
Spreetshoogte Pass hoch - Gamsbergpass runter - Kuisebpass - Blutkuppe . ( Permit war in Sesriem besorgt )
Den Plan hatte ich am Vortag schon begraben , da
1. wir immer viel zu spät loskamen und
2. Micha die langen Fahrten schwer fielen
Also Plan 2 aus der Tasche : Spreetshoogte rauf und runter
Start von Camp Gecko - 9.45 Uhr - viel zu spät .
Aber wir nahmen doch die Strecke zum Pass - ein Erlebnis für sich .
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Danach fuhren wir die Strecke wieder zurück.

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Und machten Pause am Gaubpass . Micha ruhte sich auf der Rückbank des Autos aus und wir streiften ein wenig herum .

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Den Kuisebpass nahmen wir ohne Stop mit

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Und kurze Zeit später erfolgte die nächste Planänderung .
Teil 2530. Juli 2023
...unser Sohn wollte gerne die Martin Shelter Höhle besichtigen , weil er während der Reise das Buch " Wenn es Krieg gibt ... " gelesen hatte . Aber - die Abfahrt kam und kam nicht . Deshalb hielten wir an , um auf der Karte nachzusehen . Schnell stellten wir fest , daß der Abzweig noch kommen müßte - also Weiterfahrt . Schön gedacht , aber nicht praktikabel - das Auto sprang nicht mehr an , nichts tat sich 😈 . Die beiden Männer taten ihr Bestes , schauten hier , rackelten dort , am Sprit konnte es auch nicht liegen . Micha entwickelte ungeahnte Kräfte und versuchte es mit Anschieben - war natürlich ebenso erfolglos . Ich war froh , daß das Ganze hier passiert war , wo ja doch wenigstens ab und zu ein Auto kommen dürfte , was natürlich genau jetzt nicht geschah . Plötzlich sprang das Auto dann doch an und fuhr ohne Probleme . Für Experimente und Abbiegen auf noch einsamere Pisten fehlte uns der Nerv - also beschlossen wir schweren Herzens , nach Walvis Bay zu fahren und eine Werkstatt aufzusuchen . Es war Samstag Nachmittag - ob wir da was finden ? Am Vogelfederberg fuhren wir nur vorbei , angehalten wird erst an einer Werkstatt!!!!

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Eine Tankstelle war bald gefunden und Hilfe auch . Immer mehr Männer schauten , schraubten , füllten irgendeine Flüssigkeit auf und meinten nach einer halben Stunde und reichlich Trinkgeld , das Auto wäre jetzt wieder startklar . Auch konnten wir noch etliche Sicherungen für den Kühlschrank erwerben - die machten uns diesesmal Probleme - ständig waren sie durchgebrannt .

Da wir nun schonmal hier waren wollte ich gerne noch einen Blick auf die Lagune werfen , bevor wir dann einen Tag früher als geplant zum Sophia Dale fahren wollten .

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Nun war es doch schon recht spät und wir fuhren zügig und ohne Unterbrechung zum Sophia Dale

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Platz war ausreichend vorhanden , ein Blick auf die Restaurantöffnungszeiten - wir freuten uns schon seit Wochen auf das leckere Essen dort - zeigte uns : Glück gehabt - morgen hätte das Lokal garnicht offen gehabt .
Doch die Enttäuschung kam kurze Zeit später - das Restaurant ist zur Zeit geschlossen und Wild zum Grillen hätte er auch keines - shit . Hätten wir doch bloß im Camp Gecko was mitgenommen . Aber einen tiefgefrorenen Wildbraten und etwas Wurst konnten wir dann doch noch ergattern - war auch alles sehr lecker .
Insgesamt konnte uns die Atmosphäre im Camp diesesmal aber nicht überzeugen . Ich glaube , da steckt irgendwie der Wurm drin . Am nächsten Morgen mußte die alte Mutter der Betreiber die Toiletten und Duschen putzen - man sah keine Angestellten .

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PS . Irgendwann kam unser Sohn zu mir und meinte , er wüßte jetzt was mit dem Auto los war . Man hatte ihm bei ASCO gesagt , daß er beim Starten IMMER die Kupplung treten solle , auch wenn kein Gang eingelegt ist . Das hatte er vergessen und dann durch Zufall doch getan , deshalb war das Auto dann auch wieder angesprungen . Also war die ganze Aufregung und Planänderung garnicht nötig gewesen . Aber wir konnten das nun nicht mehr ändern und ich glaube , S. hat sich am Meisten über diesen blöden Fehler geärgert .
Teil 2631. Juli 2023
02.04.23

Sophia Dale - Blutkuppe 164 km

An diesem Tag war es passiert - ich war nicht als Erste wach , im Gegenteil , wir hatten verschlafen und wurden von unserem Sohn geweckt 😄 . Er hatte auch schon ein größeres verendetes Tier gefunden . Was ist das ?

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Beim Frühstück dann Micha`s Frage , ob wir denn unbedingt zur Blutkuppe müßten - das Permit hatte ja eigendlich für den Vortag gegolten . Diesesmal machte ich aber keine Zugeständnisse . Ich hatte mich sooo auf diesen Ort gefreut , Mondlandschaft und Welwitschia - Drive kannten wir auch noch nicht . Und wie schön man aus einer 1 eine 2 machen kann , zeigte ich ihm auch gleich - bezahlt ist bezahlt - da kann man sich doch schonmal im Tag irren , oder ?
Um 10.30 Uhr kamen wir endlich in die Gänge und zügig ging es zur Mondlandschaft.

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War zu Anfang noch ein weiteres Auto unterwegs , hatten wir später die weite Landschaft für uns ganz allein .

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Dann fuhren wir auf dem Welwitschia Drive weiter - die Landschaft rund um das Swakop-Rivier gefiel uns besonders gut .

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Nachdem wir uns etliche Exemplare dieser nicht wirklich attraktiven Pflanze angesehen hatten kehrten wir um und machten eine Kaffeepause im Revier .

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Teil 2701. Aug. 2023
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Blutkuppe .

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und schauten uns schon mal einige Campsites an .

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Da wir noch etwas Zeit hatten , fuhren wir weiter in Richtung Klein Tinkas und Skulpturentrail , wo ich gerne ein wenig gelaufen wäre , aber wir wollten Micha nicht in der prallen Sonne im Auto zurücklassen . Schön und einsam war es hier .
Bei 2 Gräbern aus dem Jahr 1895 ? (Deutsche) suchten wir einen Geocach und fuhren anschließend zur Blutkuppe zurück .

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Blick zur Blutkuppe

Dort angekommen fuhren wir die einzelnen Campsites an und konnten uns nicht entscheiden , welche wir nehmen sollten . Letztendlich fiel unsere Wahl auf eine Stelle , an der die Toilette für Micha halbwegs gut zu erreichen war und er die Blutkuppe auch von der Campsite aus gut sehen konnte .

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als Hinweis für Micha , der, wo immer es ging Kleinholz sammelte 😉

Nach dem Aufbau der Zelte schnürten S. und ich die Wanderschuhe und machten uns auf den Weg .

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Was war das für eine tolle Umgebung , ich liebe Felsformationen .

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Immer höher und noch ein bißchen höher kraxelten wir .

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Die Lichtverhältnisse wurden je nach Blickrichtung immer phantastischer und ich konnte Zeit und Raum vergessen .
Meine Sorgen um Micha waren für kurze Zeit in den Hintergrund gerückt .

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Ihr seht anhand meiner Bilderflut , daß es mir dort extrem gut gefallen hat . Leider mußten wir irgendwann aber wieder zum Camp zurück , da Micha bestimmt mit dem Grillen fertig war und auf uns wartete.

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Die Sonne stand auch schon sehr tief

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und zauberte magische Bilder .


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Nach dem Essen legte sich Micha , wie eigendlich immer, bald ins Zelt und S. und ich genossen noch ein wenig den ebenfalls schönen Nachthimmel .

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Teil 2804. Aug. 2023
Nun Ist hier mein 3. Versuch , die anderen Beiträge sind irgendwo entschwunden . Deshalb unterteile ich.

03.04.23

Blutkuppe - Spitzkoppe 277 km

Wieder ließen wir uns viel Zeit , war doch dieser Ort einfach nur wunderschön.

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Leider mußten wir dann doch noch Tisch und Stühle aufbauen , war doch das vorhandene Mobilar besetzt. 😄

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S. hatte dann, ohne daß wir es bemerkt hatten , ein paar Drohnenaufnahmen gemacht . Dazu muß ich sagen , wir hatten sie extra für diese Reise angeschafft , eine Genehmigung beantrat und bekommen . keinerlei Übung . Wir haben auch nur dort gefilmt , wo wir uns sicher waren , keine anderen Lebewesen zu belästigen . Auch hatten wir beim Kauf ein paar Euro draufgelegt , um die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten . War das Ding ca 20 Meter in der Luft hörte man es nicht mehr .

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Teil 2905. Aug. 2023
Um 10.15 Uhr machten wir uns dann doch auf den Weg nach Swakopmund , um unsere Vorräte aufzufüllen und ....
Ausschau nach der "Martin Luther" Dampflokomotive zu halten . Nun fragt ihr euch bestimmt : Hää, warum ausgerechnet dieses Ziel , es gibt doch soviel tolle Dinge die man in Swakop machen kann . Wir hatten folgende Gründe :
1. meine Geschwister hatten sie 2001 noch im Originalzustand , im Freien stehend besichtigt
2. 2016 hatten wir sie wegen Strassensperrungen nicht gefunden
3. und das war der eigendliche Grund - diese Maschiene wurde in meinem Geburtsort hergestellt und dann nach Namibia verschifft . Dort versprach man sich ein technisches Wunder bzw. einen großen Fortschritt im Transportwesen - leider blieb sie wohl bald im Sand stecken .

Gleich bei der Einfahrt in Swakopmund entdeckten wir das kleine Museum , waren verständlicher Weise die einzigen Gäste ( wen interessiert sonst schon so eine alte Rostlaube?) und wurden von einer unmotivierten Angestellten durchgewunken . Na ja , viel gibt es ja nicht zu sehen , aber die Sponsorentafeln für die Restauration ließen uns einige bekannten Namen entdecken .

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Anschließend erledigten wir den Einkauf .
Nun war ich der Meinung - jetzt geht`s auf zur geliebten Spitzkoppe ( die Fahrt durch das Khanrivier hatte ich wegen Michas Schmerzen und der Planänderung schon längst aufgeben - aber weit gefehlt . Micha wollte die Stadt erkunden . Wir waren ja mit unserem Jüngsten schon mal dort , hatten uns ein wenig umgeschaut , fanden es auch recht nett - aber - wir sind keine Shopper und auch keine Stadtmenschen . Und nun das - na ja , dann eben Swakop besichtigen . Jeder mit einem Rucksack bewaffnet - die Wertsachen , Kameragerödel und vor Allem Micha`s viele Medikamente ( damit können sie 23 Elefanten töten - hatte der Hausarzt gemeint ) wollten wir nicht im Auto lassen . Hinterher hatte Micha auch starke Schmerzen in den Schultern , anscheinend waren die auch vom Krebs befallen .

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Hier erwarben wir noch Voltaren , weil das Mitgebrachte langsam zur Neige ging und wir ja in dem Glauben waren , daß es wohl hilft .
Tat es natürlich nicht , dennoch behandelte ich Micha jeden Abend kräftig damit .
Teil 3005. Aug. 2023
Und weiter ging es durch die Stadt.

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S. und ich bestiegen den Turm vom Woermannhaus und genossen eine schöne Rundumsicht

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Anschließend gingen Micha und ich zur Jetti , unser Sohn holte das Auto dorthin .

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Während wir auf unseren Sohn warteten erstanden wir für unsere Enkel Makalaninuss - Schlüsselanhänger . Das hatten wir schon vor der Reise geplant . Natürlich mussten wir ein wenig verhandeln bis wir einen für beide Seiten akzeptablen Preis gefunden hatten
Gemeinsam gingen wir dann bis ans Ende der Jetti , genossen die Meeresbrise - kalt war es nicht - und verließen anschließend die Stadt Richtung Spitzkoppe.

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Da kamen wir gegen 16.30 Uhr an- viel zu spät für eine freie Platzwahl . Dennoch fanden wir eine schöne Stelle im hinteren Bereich .

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Die Zeit verging wie im Flug und schon bald war wieder Sundownertime.
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Teil 3113. Aug. 2023
04.04.23

Spitzkoppe - Omandumba 107 km

Nach einem geruhsamen Morgen ...

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machten wir uns auf den Weg zum Felsenbogen.

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unterwegs entdeckt - sollte das einzige Exemplar bleiben 😈

Es war brüllend heiß , kein Schatten und wir hatten Micha gegenüber ein schlechtes Gewissen . Aber er meinte : geht nur - ich halte das aus . Das muß wohl doch große Liebe gewesen sein - obwohl er es nie so in Worte fassen konnte ( ein Manko der Männer ? )
Und nun müßt ihr da durch - ich habe schon gewaltig reduziert - meht geht nicht .



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Die ersten 20 Minuten waren wir tatsächlich ganz allein dort , dann ströhmten immer mehr Menschen hinzu.

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Um 10.25 Uhr wa rmeine Fotoorgie beendet und wir konnten Richtung Omandumba starten .

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Teil 3214. Aug. 2023
Die Fahrt führte uns an einigen Ortschaften vorbei und es wurde zunehmend wolkiger .

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In der Ferne schien es zu regnen .

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Um 12.00 Uhr hatten wir Omandumba erreicht . Gerne hätte ich ja den Weg über Usakos mit einem Abstecher nach Ameib genommen , aber Micha wollte jetzt immer die kürzeste Strecke gefahren werden . Es wurde immer beschwerlicher für ihn .

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Hier wurden wir sehr nett empfangen und bei einem kühlen Bier und guter Unterhaltung verweilten wir dort 1 Stunde , bevor wir uns auf den Weg zur Campsite "The Cave " machten . Schon die Anfahrt war ein Erlebnis .

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Und dann dieser Wahnsinnsort - uns gefiel er auf Anhieb , obwohl der " Aufstieg zur Cave" für Micha schon eine Herausforderung bedeutete und er sich auch sogleich im kühlen Inneren hinlegte .

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Nach einer erfrischenden Dusche in tollem Ambiente nutzte ich die Zeit und kraxelte in den Felsen umher .
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ein wenig aufpassen mußte ich schon ...

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Was ist das ?

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Die Sonne ging langsam unter , wir saßen auf der Terrasse , aßen etwas - vergessen - was . Irgendein wuscheliges , hellfelliges Etwas war in S. Schuh gekrochen und Micha befördete es nach einer kleinen Stocknarkose ( Protest von mir und unserem Sohn ) auf den nächsten Felsen . Hatte sowas ähnliches wie " Der Tag der toten Maus " von Mara und Robin am selben Ort .
Am nächsten Tag war das putzige Tier nicht mehr da , wir hofften , es hat überlebt und sich wieder aufgerappelt . Aber was das denn nun für ein Tier war haben wir nicht klären können .

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Teil 3315. Aug. 2023
05.04.23

Omandumba - Ugab Terrace Lodge 241 km

Ab jetzt habe ich tatsächlich nur noch Kilometerstand und Abfahrtzeit notiert , meine Nerven lagen doch schon ganz schön blank . Von Omandumba aus hatte ich mehrere Fahrtvarianten im Kopf . S. wollte gerne zum Waterberg und zur Vingerklipp. Wenn wir durch Botswana fahren würden , bliebe nur jetzt ein Abstecher oder eine Ausfahrt durch das Andersongate via Waterberg in den Caprivi . Alles nicht optimal . Ich habe stundenlang im Vorfeld geplant , verworfen , neu geplant , abgewogen, wieder geplant . Zur Erklärung : zeitgleich meiner Planungen las S. Reiseführer und schrieb mir dann : kommen wir da und dort hin ? Wäre doch ein tolles Ziel . Also umplanen und das gewünschte Ziel versuchen , einzubauen . Den Wunsch nach Epüpa und Kaokoveld ( unsere eigendliche Planung für 2020 ) konnte ich nicht mit einbauen . Anfänglich hatte ich auch den Etoshapark weggelassen , da wir ja noch in den Caprivi wollten . Aber die Wünsche meines Sohnes wollte ich dann doch gerne berücksichtigen - immerhin nahm er sich 5 Wochen Zeit , mit seinen Eltern zu verreisen - wer hat schon soviel Glück .Und das Glück war uns tatsächlich nochmals hold - wir bekamen Olifantsrus und Okaukuejo - Campsites kurzfristig gebucht - und das zu Ostern - hätte ich nie im Traum dran gedacht .Dadurch , daß wir nun die Rückfahrt über den Caprivi planten , konnten wir den Waterberg erstmal rechts liegen lassen .
Lange Rede - kurzer Sinn , wir kamen natürlich wieder nicht in die Gänge - Conny hatte Zeit für Fotos .

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Irgendwann kamen wir dann aber doch los .

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Ein kurzer Stopp an diesem interessanten Felsen ...
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Nachdem wir im Farmhaus eine Weile geplaudert hatten , fuhren wir 11.15 Uhr endlich Richtung Vingerklipp.

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Im Nachhinein ist mir garnicht klar , welchen Weg wir letztendlich genommen haben . Ich erinnere mich nur , daß es zwischendurch ziemlich eintönig wurde . Aber irgendwann hatten wir diesen Blick .

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Teil 3416. Aug. 2023
Zuerst fuhren wir direkt zur Vingerkliplodge und wurden dort herzlich empfangen . Es gefiel uns auf Anhieb gut dort , aber zum Übernachten war es leider nicht unserem Budget entsprechend . Im Nachhinein - warum nicht ? Micha freute sich auf den angebotenen Kaffee und Kuchen - kostenfrei - obwohl wir nur Tagesgäste waren . Oder war es ein Versehen ? Jedenfalls wußten wir Micha dort gut aufgehoben und machten uns an den Aufstieg zum Eagels Nest .

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Von dort oben hatte man eine tolle Rundumsicht .

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Der Abstieg war für mich wesentlich entspannter und ich schoss ein paar Fotos diesr tollen Umgebung .

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Wieder zurück bei Micha bedienten wir uns auch noch am Kuchenbuffet. S. fragte an der Rezeption nach , ob es möglich wäre , direkt an der Vingerklip die Drohne zu starten . Das wurde ihm ohne Probleme erlaubt - super . Also verließen wir flugs diesen Ort - keiner hielt uns wegen des Kaffes und Kuchen auf .
Mit dem Auto fuhren wir dann zur Vingerklip.
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Micha sammelte währenddessen wieder Anmachholz.

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Anschließend fuhren wir zur Ugab Teracce Lodge , buchten eine Campsite , tranken ein Bier und S. erfrischte sich im Pool.

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Dann fuhren wir die extem steil und unübersichtliche Strecke wieder hinunter . Die Campsite war jetztnicht der Brüller , aber zweckmäßig .

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Teil 3519. Aug. 2023
06.04.23
Ugab Teracce Lodge - Aabadi Camp 190 km

Ein ereignisloser Morgen , Abfahrt 9.45 Uhr , Fahrt unspektakulär , Tankstopp in Korixas, gegen Mittag Ankunft beim Damara - Livingmuseum
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In 2016 waren wir mit unserem Jüngsten auch schon einmal hier und es hatte uns gut gefallen . Am heutigen Tag war es total heiß und eigendlich unerträglich .Dennoch wollten wir uns gerne noh einmal die verschiedenen Handwerkskünste und alte Kulturtechniken ansehen .

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Irgendwie sprang der Funke diesesmal nicht so über - lag es daran , daß wir es schon kannten ?

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Einige Personen erkannten wir wieder , obwohl 7 Jahre vergangen waren .

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Wir hatten das Gefühl , daß alles viel schneller und kürzer stattfand , weniger Tanz , weniger Erläuterungen - obwohl die Führung sehr lustig und informativ war . Auch ist mir aufgefallen , daß immer erwähnt wurde : so war es vor ca. 100 Jahren .

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Zum Abschluss erwarben wir noch 2 wunderschöne Mobiles für unsere Enkel - nicht wirklich preiswert , aber irgendwie hatte ich das Gefühl - das haben Oma und Opa für euch ausgesucht - vielleicht das letzte Geschenk.
Teil 3622. Aug. 2023
07.04.23

Aabadi - Hoada 82 km

Unsere Campnachbarn waren zeitig aufgebrochen , da sie eine Wüstenelefantentour gebucht hatten . Somit waren wir auf dem großzügigen Platz ganz allein .

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Um 10.15 Uhr waren auch wir abfahrbereit . Gerne hätten wir uns ebenfalls auf die Suche nach den Elefanten begeben, Micha`s Schmerzen ließen jedoch keine "Rumpelfahrten" zu . Deshalb fuhren wir auf dem direkten Weg Richtung Palmwag ( Neuland für uns).Als Tagesziel hatte ich die Ongongoquelle angedacht.
Die Landschaft hier war wieder fantastisch , wir konnten uns gar nicht sattsehen .

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S. fuhr deshalb und aus Rücksichtsnahme auf Micha`s Zustand recht langsam . Deshalb wurden wir auch ab und zu von anderen Fahrzeugen überholt .

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Dann sah es soooo aus.

Bei einer Pause meinte Micha zu mir : " Also S. könnte ruhig mal ein bisschen schneller fahren " Ich erklärte ihm , daß unser Sohn wegen ihm schon die ganzen Tage sehr rücksichtsvoll alle Schlaglöcher und Unebenheiten versucht zu umfahren . Das war Micha gar nicht in den Sinn gekommen .
Während der gesamten Fahrt hielten wir natürlich auch Ausschau nach Tieren , es ließ sich jedoch Nichts blicken.

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Und dann plötzlich entdeckten wir eine Giraffe , leider sehr weit weg - aber immerhin !!!

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Lange standen wir am Strassenrand und beobachteten das schöne Tier .

Nach dem Passieren des Veterinärzaunes und Klärung der Frage : woher und wohin , legten wir in Palmwag eine Kaffeepause ein .

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Teil 3723. Aug. 2023
Nun saßen wir also bei einer Tasse Kaffee und suchten die Landschaft nach dem " Hauselefanten" Sebastian ab ( den wir natürlich nicht sahen ) . Micha meinte dann , ob wir wirklich bis zur Ongongoquelle müßten oder doch lieber Richtung Etosha fahren könnten . Bis zur gebuchten Übernachtung in Olifantsrus hatten wir noch 2 Zwischenübernachtungen - zeitlich wäre eine Weiterfahrt also kein Problem. Aber schweren Herzen gab ich Micha`s Wunsch nach und wir entschlossen uns bis zur Hoada Campsite zu fahren , die ich eigendlich für die folgende Nacht eingeplant hatte . Mir war nicht klar , warum es Micha so zum Etosha zog , die Reisezeit bzw. der Abflugtag rückte ja damit nicht näher . Allerdings konnte er manchmal schon nicht mehr ohne unsere Hilfe längere Strecken bewältigen und auch das Sitzen im Auto hielt er nicht mehr lange durch . Also ging es wieder retour .

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Am Vet - Zaun guckten sie nicht schlecht als sie uns sahen . " Wollten sie nicht nach Ongongo ?" wurden wir gefragt . " Planänderung - fahren jetzt nach Hoada" reichte dem Beamten als Antwort . Lächelnd , aber kopfschüttelnd winkte er uns durch . In den Kühlschrank schaute er nicht . Wir hatten aber vorsichtshalber Fleisch und Eier anderweitig im Auto untergebracht 😉
Die Rückfahrt und das Befahren des Grootbergpasses gefielen uns landschaftlich .

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Immer hatten mich die Bilder der Grootberglodge und die Beschreibungen der Anfahrt fasziniert , nun kamen wir bei der Zufahrt an und ich bat um diesen Zwischenstop . Unser Sohn ließ sich von der steilen Straße nicht abschrecken und wir hatten alle 3 unsere hellste Freude . Leider habe ich nicht gefilmt oder fotografiert .

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In der Lodge genehmigten wir uns ein Kaltgetränk und genossen die atemberaubende Aussicht .

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Bei der "Abfahrt" filmte ich dann ( kann immer noch keine Videos hochladen 😈 ) - aber ich fand , daß es beim Hochfahren spektakulärer wirkte . S. meinte , dann müsse aber ich fahren und er filmt 😄 . Darauf habe ich dankend verzichtet .

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Auf Hoada angekommen , bekamen wir eine abseits gelegene Campsite zugewiesen , die uns gut gefiel . Nach Besichtigung derselben fuhren wir jedoch zur Rezeption zurück . Micha gab sich große Mühe , bis zur Bar zu gelangen .

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Während Micha im Schatten ausruhte kühlten wir uns im etwas tiefergelegenen Pool ab .

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Was ist das für eine Frucht?

Anschließend fuhren wir wieder zur Campsite und es begann das Abendritual : Micha grillte und wir streiften durch die Gegend .

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Selbst ein kleiner Regenbogen ließ sich blicken .

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Teil 3825. Aug. 2023
08.04.23

Hoada - Olifantsrus 293 km

Der heutige Plan war , bis zum Galton Gate zu fahren und zu checken , ob in Olifantsrus ein Stellplatz frei wäre . Anscheinend war ich etwas angespannt , denn ich habe bis zum Gate kein einziges Foto gemacht 😮

Bei einem Zwischenstop in Kamanjab erledigten wir ein paar Einkäufe und füllten den Tank .
Da Micha ein bestimmtes Isolierband und Kabelbinder benötigte - hä , wofür? - ging er mit S. in den Laden und ich hütete das Auto . Allerdings wurden mir die etwas aufdringlichen Schmuckverkäuferinnen etwas lästig . Doch nach einer Weile hupte unser Auto ununterbrochen . Conny also raus aus dem Auto , abgaschlossen - Ruhe . Dieses Prozedere lief einige Male ab . Zwischendurch kam S. und schaute , was los war . Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte Micha das einzige und damit auswahlslose Klebeband gefunden und unser mittlerweile etwas genervte Sohn kam mit ihm aus dem Laden und erlöste mich von den vielen Kaufangeboten diverser Armbänder .Weiter ging es bis zum Galtontor.

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Während Micha die Formalitäten klärte ( es war tatsächlich noch möglich, in Olifantsrus zu campen - es war Ostersamstag ), ließ S. die Drohne verblomben . Ich machte Fotos.
Und dann ging es rein - Etosha - wir kommen - Tiere zeigt euch .
Taten sie .
Ins Tagebuch habe ich dann doch einige Aufzeichnungen gemacht , die ich hier zitieren möchte :

14.00 Uhr Einfahrt in den Park
14.25 Uhr - Renostervlei = 3 Giraffen , 4 Zebras , 1 Springbock mit Jungem, mehrere Oryx

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14.47 : 4 Zebras 4 Strauße , 2 Kududamen ( haben nicht einen männlichen in der ganzen Zeit gesehen 🤢 )

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15.13 Uhr : 3 Giraffen
15.15 Uhr : 2 Giraffen,Springböcke, Gnus, Zebras

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Das Datum und die Uhrzeit passen natürlich nicht . Micha hatte sich diese Kamera gebraucht gekauft , da unser gleiches Modell den Geist aufgegeben hatte und er sie gut fand . Er hat dann vergessen , die Datumsangabe auszublenden .

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15.21 Uhr : 3 Kuhantilopen
15.27 Uhr : viele Kuhantilopen , 1 Zebra , Springböcke
15.35 Uhr : 4 Zebras

Dann hören meine Aufzeichnungen für den Tag auf . Ich denke , wir sind dann auch bald in Olifantsrus angekommen .
Teil 3927. Aug. 2023
Und tatsächlich hatten wir in Olifantsrus noch freie Platzwahl und entschieden uns für einen Platz nahe des Sanitärgebäudes . S. mußte dabei das Auto zwischen Bäumen rangieren , aber für Micha waren die Wege kürzer . Nachdem wir bei einem Kaffee Kontakt zur Außenwelt hergestellt hatten ( an der Rezeption war WLAN - wenn nicht zu viele Leute es gleichzeitig nutzten ) gingen wir zur Aussichtsplattform .

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Schon auf dem Weg dorthin sahen wir einen Elefanten . Das ging ja schon gut los . 2016 war das Wasserloch nicht ergiebig und daher waren meine Erwartungen nicht groß . Aber wie das so ist - kein Tag gleicht dem Anderen .

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Auch im Wasser herrschte Leben .

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Das Getiergewusel ließ uns verschiedenartige Spezies entdecken und bewundern .

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Dann wurde es Zeit zum Essen und nachdem sich Micha ins Zelt begeben hatte , gingen S. und ich nochmals zum Hide . Unser Sohn hatte erfahren , daß nachts öfters N. - Hörner kämen . Es war auch immer was los am Wasserloch , aber die bewußten Tiere kamen nicht . Gegen 22.00 Uhr strich ich die Segel , ich war hundemüde. Am nächsten Morgen erzählte S. , daß mehrere Exemplare um 22.30 gekommen wären und er sie lange beobachten konnte . Gut , daß wir noch eine 2. ( regulär gebuchte) Nacht hier hatten .
Teil 4029. Aug. 2023
09.04.23

Olifantsrus- Gamedrive 145 km

Um 8.10 Uhr verließen wir das Camp und fuhren die gestrige Strecke zurück bis zum Wasserloch Okawao. Dort sahen wir sehr viele Springböcke . Auch ein Schakal ließ sich blicken . Sehr viele Vögel hatten ebenfalls Besitz vom Wasserloch genommen und flogen ständig in Scharen herum . Leider waren alle Bilder davon für die Tonne 🙁 .

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In der Ferne erblickten wir eine Gnuherde von ca. 30 Tieren . Es war schön anzusehen , wie sie ausgelassen über die weite Ebene liefen , sich gegenseitig jagden und umherliefen .Dabei kamen sie dem Wasserloch stetig näher .

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Es war schön , die Tiere beim Trinken zu beobachten , hatten wir doch das Wasserloch für uns ganz allein .
Auch während des gesamten Rundkurses trafen wir kaum ein anderes Auto .
Auf der Weiterfahrt lief unmittelbar vor unserem Auto ein Honigdachs über die Pad , leider ging das so unverhofft und schnell , daß kein Foto möglich war . Ein paar Meter neben der Pad verschwand er in einem Erdbau - ob dies seiner war?

Unterwegs konnten wir auch einige Tiere entdecken .

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Flugobjekte kann ich einfach nicht , will es dennoch zeigen 😄

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Um 10.00 Uhr standen wir wieder am Wasserloch Renostervlei . Es wimmelte wieder von Tieren , Kudus ,Springböcke, Zebras und 1 Gnu .
Wir hatten noch nicht lange gestanden , da kam ein anderes Auto angefahren . Der Fahrer hielt direkt neben unserem Auto und machte uns auf 3 Löwinnen ( Löwen - danke Sascha) unter etwas entfernteren Büschen aufmerksam . Dann fuhr er weiter.
Sofort sahen wir die Tiere , die faul unter 2 Büschen lagen . In dem Moment hätten wir sie von allein womöglich garnicht entdeckt . Allerdings hatten wir ja auch noch keine Zeit gehabt , die Gegend zu scannen . Jedenfalls waren wir sehr dankbar für den Tip.
Für eine bessere Sicht parkten wir das Auto nochmals um , wir hatten ja freie Auswahl , da das einzige Auto 🙂
Leider habe ich in der ganzen Aufregung meine Kameraeinstellungen verändert , so daß ich alles als klitzekleine Videosequenzen aufgenommen habe und euch wegen meines technischen "Talentes" nicht zeigen kann .
Wir brauchten nicht lange warten , da erhob sich die 1 Dame oder Herr und besuchte die einzeln liegende Löwin unter ihrem Busch . Dann ging sie zurück zu der anderen .
Unser erstes Warzenschwein in diesem Jahr lief durch das Bild 😄 und unser Sohn freute sich über seine "Erstsichtung"

Die eine Löwin ( dank Sascha als Löwe identifiziert) erhob sich , schlich sich vorsichtig an das Warzenschwein heran und startete dann einen Scheinangriff. Wenn die Löwinnen es wirklich hätten erlegen wollen , wären sie gemeinsam sicherlich in der Lage gewesen . So aber hatte das Warzi Glück und konnte sich im sprichwörtlichen "Schweinsgalopp" retten . Das sah sehr lustig aus und wir waren froh , daß die "Erstsichtung" unseres Sohnes nicht ebenfalls sein erstes Killerlebnis war.

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Danach legte sich die Löwin wieder träge unter den Busch und wir beschlossen , weiter zu fahren .
Beim Wasserloch Rateldraf sahen wir viele Zebras und Oryx , auch eine Giraffe ließ sich blicken .
Anschließend fuhren wir zum Dolomitcamp , um eine kleine Erfrischungs- und Toilettenpause einzulegen . Kaum daß wir geparkt hatten war auch schon ein Angestellter der Lodge da und fuhr uns nach oben .Das war zwar nur eine kurze Strecke , aber ich hätte sie nicht fahren wollen - so eng und steil . dazu sehr enge Kurven . Die Aussicht war jedoch sehr schön .
In der Lodge lotse man uns am Restaurant vorbei in die Bar . Nach geraumer Zeit nahm man unsere Bestellung entgegen um dann ins Restaurant zu gehen , um das Gewünschte zu holen . Das war für uns zwar etwas sinnfrei , aber naja, die werden sich dabei schon etwas denken . Die Wartezeit überbrückte ich damit , meine Kamera wieder in einen vernünftigen Modus zu bringen , was mir auch gelang . Aber wie , weiß ich nicht genau - das Ding hat einfach zu viele Funktionen und ich zu wenig Geduld 😈 .
Der Weg zur Toilette ging dann über Holzbohlen und Stufen , welche für Micha doch sehr rutschig waren , sodaß ich ihn begleitet habe.
Der Blick auf den Pool und die schöne Landschaft war die Mühe jedoch wert.

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Anschließend fuhren wir nach Olifantsrus zurück, wobei wir am Wasserloch Duineveld sehr viele Geier sahen .

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keine gute Qualität , aber irgenwie schöne "Gesichter"

Unterwegs entdeckten wir noch einige Tiere auf und neben der Pad.

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