Reisebericht

Endlich wieder Namibia - ein Abschied für immer

von CoM · begonnen 05. Juli 2023 · 46 Teile

Teil 105. Juli 2023
Liebe Freunde und Mitleser, dieser Bericht wird nicht himmelhochjauchzend werden - eher dient er mir zur Trauerbewältigung.
In Absprache mit Micha darf und soll ich hier von unserer 3. und letzten gemeinsamen Reise nach Namibia berichten.
Nachdem wir 2016 und 2018 erlebnisreiche Touren durch Namibia und Botswana unternommen haben, mußten wir unbedingt wieder dort hin .
Geplant 2020 - Ausfall wegen Corona
umgebucht nach 2021 - Ausfall wegen Corona
umgebucht nach 2022 _ Ausfall wegen OP eines Gallengangskarzinoms ( 8 h ) bei Micha
nach erfolgreicher OP und gut vertragener Chemo - Umbuchung auf März 2023
Dann meine Idee den Aufenthalt durch 1 Monat unbezahlten Urlaub meinerseits auf 5 Wochen zu verlängern - Micha ist happy
Februar 2023 - Feststellung von Auffälligkeiten der Lymphknoten rund um die OP - Stelle - laut Aussage des Onkologen muß das im Auge behalten werden
Micha hat in letzter Zeit weiter abgenommen und Schmerzen in den Knochen , vor allem in der Hüfte.
Innerhalb kürzester Zeit baut er immer mehr ab und ich bin mit nicht sicher , ob es sinnvoll ist zu fahren . Aber Micha will unbedingt, unser Ältester , welcher uns Gott sei es gedankt, begleitet ist auch sehr skeptisch .
Freitag _- letzter Arbeitstag - Conny Corona positiv
Dienstag geht Micha nochmals zum Hausarzt um die Medikamente für den Urlaub zu holen ( er hat schon Morphiumpflaster)
Ich werde hinzitiert und wir bekommen erklärt , daß die Reise aus ärztlicher Sicht nicht vertretbar ist. Micha will aber unbedingt
Mittwoch früh - Taschen packen , Coronatest ist negativ , Fahrt nach Leipzig , wobei dann auch noch das Auto streikt und wir nur sehr langsam vorankommen.
Treffen mit unserem Sohn auf dem Flughafen und sein und mein Eingeständnis , ohne dass es Micha hört , dass wir beide Angst haben .
Soweit die Vorgeschichte - nicht ausführlich , nicht auf Rechtschreibfehler oder Ausdrucksweise kontrolliert, einfach nur , weil es raus muß.
Liebe Grüße
Conny
Teil 205. Juli 2023
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Donnerstag, 23.03.2023

So nun stehen wir auf dem Flugfeld in Windhoek - genau 1 Jahr nach Michas OP.
1000 x habe ich mir vorgestellt , wie ich in Tränen ausbreche - aber in mir überwiegt die Sorge um Micha und wie er alles verkraftet hat .
Durch die Kontrolle und Besorgungen sind wir schnell hindurch und in Absprache des Fahrers von ASCO warten wir am Auto auf die Anderen . Leider lange und am falschen Auto. Winkend fährt die Truppe an uns vorbei.
Na ja , dann fahren wir halt etwas später, dadurch verzögert sich leider unsere Autoübernahme , die vieeeeel zu lang und ausführlich ist . Unsere ständigen Anmerkungen , dass wir doch schon das 3. Mal hier buchen und die Zelte und Kochtöpfe kennen, werden ignoriert . So kommt es , dass wir erst um 14.20 Uhr vom Hof rollen , auf den Einkauf verzichten und direkt ins Urbancamp fahren . Micha ist im Nachhinein froh , dass ich ihn überredet habe , in der Stadt zu bleiben .
Teil 306. Juli 2023
... immer noch im Urbancamp
Dort gefiel es uns sehr gut und eigendlich hatten wir gar keine Lust mehr auf die Stadtrundfahrt .
Diese hatten wir bei Bwana Tucke Tucke angefragt aber keine finale Zusage erhalten .
Im Schatten der Bäume besorgten wir uns erstmal was zu essen und genossen das " Ankommen"

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Dann sah ich Jemanden , der sich suchend umsah und ging auf ihn zu . Es war Pinehas von Bwana - also doch Stadtrundfahrt.
Da ich hier im Forum viel Gutes über ihn gelesen hatte , freute ich mich nun doch.
Und es wurde wirklich seeeehr interessant und lustig . Es war ein ganz anderer Einblick in Land und Leute - aus der Sicht eines jungen " schwarzen" Ovambo vermittelt. Und dazu noch die super Fahrt durch Katatura mit vielen Begegnungen - einfach toll.
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Teil 408. Juli 2023
Fortsetzung 23.03.23

immer noch in Katatura erzählt uns Pinehas stolz von seiner Familie und seinen Wohnverhältnissen . Beim Anblick der Blechhütten und schäbigen " Häuser" können wir das garnicht verstehen .Aber mal ehrlich - brauchen wir wirklich diesen Luxus , diesen Platz und Protz? Bei Stromausfall sitzen wir frierend im Dunkeln , ohne warmes Getränk oder Essen und haben Angst um unsere Tiefkühlware.
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Diese Stadtrundfahrt hat uns super gefallen , sie war informativ , ganz anders als erwartet.
Pinehas hat sich in unsere Herzen eingeprägt . Mit einem " Weißen" wäre das Ganze garantiert auf einer anderen Ebene verlaufen.
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Nach Absprache fuhr uns Pinehas zu Joes Beerhouse , wo wir uns herzlich von ihm verabschiedeten .
Ein anschließendes Essen in schöner Atmosphäre rundete diesen 1. anstrengenden Tag ab . Lange blieben wir nicht , denn wir waren nun wirklich platt .
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Teil 510. Juli 2023
24.03.23

Urbancamp - Bagatelle =283 km

Ich bin wie immer im Urlaub zeitig wach , was zu Hause so garnicht meine Art ist . Unsere Nachbarn sind schon ganz zeitig aufbruchbereit , bei mir kommtein wenig Neid auf , da es beiuns wohl noch dauern wird . So vertreibe ich mir die Zeit mit Vogelbeobachtung und ausprobieren der Kamera - so ganz ist sie nicht mein Freund geworden .
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Irgendwann werden meine Männer dann doch wach und wir versuchen , einen sinnvollen Ablauf zu finden . Das stellt sich als sehr schwierig heraus , weil :
1. Micha vielZeit für sich selbst braucht
2. er nichts helfen kann
3. ich keine Hilfe beim Zeltabbau bin - zu alt oder coronageschwächt?
4. unser Sohn S. ( der Literaturwissenschaftler) erst mal ein System finden muß

Irgendwann sind wir aber doch fertig und warten eigendlich nur noch auf unsere Lieferung von der Kleinwindhoekschlachterei .
Das dauert aber auch diesesmal wieder - ohhh neee.
Sebastian fragt dann irgendwann mal an der Rezeption nach und wir erfahren , daß sie schon lange geliefert haben , das Fleisch in der Truhe liegt und wir beim Urbancamp bezahlen . Na das muß man ja wissen .
Um 10.30 Uhr - viel zu spät nach meiner Planung und ohne Einkauf rollen wir endlich los . Sebastian hat bei Asco die Fahrzeugführung übernommen und behält dies auch bis zur Abreise bei - danke
Nun wollen wir so schnell es geht aus der Stadt und planen den Einkauf , wie 2016; in Rehoboth - eine gute Entscheidung . M. ruht sich im Auto aus ( er hat sich dann immer auf die Rückbank gelegt ) , wir kaufen ein . Meine Planung war ziemlich gut und das Angebot auch - bis auf Brot , weil es verschimmelt ist , brauchen wir 1 Woche lang nichts nachkaufen . Selbst die Zutaten zum Brotbacken bekomme ich alle - nur - DAZU IST MICHA NIE GEKOMMEN .
In Kalkrand biegen wir dann auf Gravelroad ab - eine gute Entscheidung .
Überhaupt kann ich die Landschaft und die Strecke viel mehr genießen als vor 7 Jahren . Ich führe es darauf zurück , dass alles ein wenig grüner erscheint und die angespannte Erwartung auf das Ziel nicht so stark ist ,.

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Um 16.00 Uhr erreichen wir dann endlich Bagatelle , werden sehr freundllch und herzlich empfangen und dürfen
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selbst als Camper kostenlos Kaffee und Kuchen genießen .
Teil 610. Juli 2023
Fortsetzung Bagatelle...

Nachdem wir uns gestärkt hatten fuhrenwir erstmal zu unserer Campsite , um sie in Augenschein zu nehmen . Viel Platz , Nachbarn weit weg und schöner Blick auf die Dünen - was will man mehr . Leider blieb uns nicht viel Zeit , denn um 17.00 Uhr ging unser Gamedrive los .
Mit uns nur noch 2 weitere Frauen - das war schon mal gut - keine Quatschtanten , keine Besserwisser - für sie war das der Abschiedsdrive - sie waren in umgekehrter Richtung gefaheren und berichteten von vielen Sichtungen im Etosha . Das ließ uns auf ebenfalls gute Ausbeute in 2 1/2 Wochen hoffen .
Der Gamedrive wurde ein voller Erfolg , wir sahen tolle Landschaft und mehr Tiere als erhofft .
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Teil 711. Juli 2023
Ihr Lieben alle , danke für eure Kommentare .
Also ich für meinen Fall war sehr froh, auf dem Gamedrivefahrzeug zu sitzen als wir den Python ( danke Logi) gesichtet haben .
Wenn ich eine Tierart absolut nicht mag , dann sind das Schlangen . Bei einer Tiershow in der Kita wurde ich auserkoren mitzuwirken .Ich sagte dem jungen Mann , daß ich mich vor Schlangen ekele und er meinte ,es wäre nur eine Attrappe . Aber dann legte er mir von hinten doch eine lebende Schlange um den Hals . Ich schmiss sie im hohen Bogen von mir weg . Anfangs schimpfte der Mann mit mir , anschließend bat er mich innigst , nichts davon seinem Betreuer zu sagen ( der Mann ist geistig behindert und hat sich diese wirklich gute Show mit Hundedressur und eben dieser Schlange aufgebaut . Er war damals sogar im Fernsehen . Das Blöde an der Sache - der Betreuer ist mein Schwager . Habe aber nicht gepetzt .
Leider war der Python im Gegenlicht und ich habe ihn erst nach mehrmaligen Hindeuten überhaupt gesehen .
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Teil 811. Juli 2023
Dadurch , daß wir so viele tolle Sichtungen hatten , kamen wir zum Sundowner auf einer Düne fast zu spät .
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Der Getränkestand war schon umzingelt und die Sonne stand schon recht tiet . Dennoch konnten wir noch Einiges abfassen und den Sonnenuntergang genießen .
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Nun standen wir , wie schon vor 7 Jahren mit unserem jüngsten Sohn - damals auf Anib , wieder auf einer Kalaharidüne . Diesesmal mit unserem ältesten Sohn . Wir waren wie damals ergriffen und spürten , daß unser Sohn verstand , was uns nach Namibia zieht . Er war genauso in den Bann dieses tollen Landes gezogen .Ich organisierte mir noch ein Glas Wein und begab mich auf Fotomotivsuche .
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Anschließend auf der Campsite wurde es , wie immer bei uns , viel zu spät für`s Grillen . Bald darauf fielen wir hundemüde auf unsere Matratzen und schliefen sofort ein .
Teil 913. Juli 2023
25.03.23

Bagatelle - Mesosauruscamp 323km

Nach einer kalten , aber dennoch zumindest für mich erholsamen Nacht konnte nun endlich das Camperleben richtig beginnen . Im Auto herrschte noch immer Chaos , da keine Zeit zum Einsortieren war. Unser Frühstück und anschließendes Zelteabbauen zog sich in die Länge - wir fuhren erst kurz nach 10.00 Uhr von der Campsite .

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Am Haupthaus machte ich mich auf die Suche nach den Erdmännchen , leider ohne Erfolg . Dafür sahen wir einige andere Tiere . Unser Ältester unterhielt sich angeregt mit den weiblichen Volontairen - so kamen wir erst um 11.00 Uhr endlich los.

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Teil 1013. Juli 2023
Kurz vor der Asphaltstraße ließen wir wieder Luft in die Reifen und machten eine kurze Pause.

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Ich kann nicht mehr sagen , wo wir soviel Zeit vertrödelt haben , jedenfalls kamen wir irgendwann im Qivertree Foret Rest Camp an und besahen es uns .Aber irgendwie sah es dort noch rummeliger als 2016 aus und ich hatte keine Lust, dort zu bleiben . Micha ließ sich überreden , zum Mesosaurus Camp zu fahren - wir wollten ja auch neue Campsites sehen . Die Fahrt , bzw. die Landschaft bis dorthin gefiel uns super . Am Camp angekommen konnten wir keine Menschenseele entdecken , alles sah verlassen aus . Darum fuhren wir erstmal zur Campsite , wo wir um 16..00 Uhr ankamen.

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Boh , war das schön hier und nur wir alleine ."Hier bleiben wir" war unsere einstimmige Meinung .

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Ich kam endlich dazu , das Auto und die Lebensmittel in Einklang zu bringen . Auch machte ich für jeden von uns einen Beutel mit Wechselklamotten fertig - somit konnten die Reisetaschen in die hinterste Ecke des Autos . Das hat sich bis zum Schluss gut bewährt .
Irgendwann kam dann Giel vorbei und wir erzählten lange mit ihm , so daß wir beinahe wieder den Sonnenuntergang verpaßt hätten . Giel erklärte uns , daß wir keine Angst vor Schlangen in dem großen Siedelwebernest haben bräuchten , es sind Falken in der Nähe , da kommen keine Schlangen . Mir war das sehr recht 😄

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Während Micha sich ans Grillen machte - das ließ er sich nicht nehmen bzw. war das sein Anteil an der Arbeit - kraxelten S. und ich durch die Felslandschaft und genossen das schöne Licht .

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Nach dem Essen kam bald die Müdigkeit , Micha ging immer gleich ins Zelt , ich hielt es auch nie lange aus . In der gesamten Zeit haben wir stets nur in die Glut vom Grillen geschaut , aber nie ein Lagerfeuer anschließend gemacht - sehr untypisch für uns alten Pfadfinder .

Übrigens kamen dann zu später Stunde doch noch 2 Autos an , die unabhängig voneinander viel hin und her parkten ( das war störend ) und morgens imersten Licht wieder davon fuhren . Viel gesehen von der tollen Umgebung haben die nicht . Ob sie bezahlt haben ?
Teil 1115. Juli 2023
26.03.23

Köcherbaumwald - Fishriver 282 km


Am Morgen wußte ich garnicht wo ich hintreten sollte , denn die Webervögel suchten auf der Erde nach Nahrung , meine Männer schliefen noch .

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Nachdem wir um 9.45 Uhr endlich abfahrbereit waren , beschlossen wir , den 4x4 Trail zu fahren .S. gab sich die größte Mühe , nicht jede Unebenheit mitzunehmen , damit Micha nicht zu sehr leiden mußte - er konnte die Fahrt sogar genie0en .

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Auf einer Anhöhe machten wir einen kurzen Stop und genossen die Landschaft .

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Selbst Micha lief zwischen den Bäumen umher und sammelte Anmachholz . Das tat er eigendlich immer - trotz großer Schmerzen und obwohl es ja verboten ist . Das Holz der abgestorbenen Köcherbäume ist wirklich einsame Spitze zum Feueranzünden .
Auf der weiteren Fahrt entdeckten wir noch diese 2.

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Für ein Foto von einer wirklich großen Echse( keine Ahnung was das war - aber wirklich groß- waren bestimmt 20 Meter entfernt ) reichte leider meine Reaktion nicht aus .

Nachdem wir bei Giel bezahlt hatten und wieder eine geraume Zeit mit Gesprächen verbracht hatten fuheren wir um 11.00 Uhr endlich los . Da ich die direkte Strecke als eher langweilig in Erinnerung hatte , bogen wir kurz hinter Keetmanshoop auf die D608 ab . ( Hatte das in irgendeinem RB gelesen und tolle Fotos gesehen ) Dieser Umweg durch die Klein Karasberge war wirklich lohnenswert.

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Zum Schluss zog sich die Strecke dann aber doch etwas und um 15.00 Uhr kamen wir im Canon Road House an .
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Teil 1216. Juli 2023
Im Canon Road House legten wir eine Pause ein

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Wir waren uns noch nicht schlüssig , ob wir wieder hier nächtigen wollten oder dieses mal die Hobascampsite ausprobieren würden . Die Weiterfahrt am nächsten Tag war untenrum - dem Gamchabtrail und am Oranje nach Klein Aus Vista geplant . Allerdings wußten wir , das diese Strecke vor kurzem gesperrt war . Auf mehrere Nachfragen beim Personal bekamen wir ebensoviele verschieden Auskünfte - Risiko !!! Bei Kaffee und Kuchen ( auch eine Neuheit seit Michas OP - früher hat er dieses nie gewollt - jetzt war es ihm sehr wichtig ) beratschlagten wir - ohne endgültiges Ergebnis. Also fuhren wir erstmal zum Fish River Canon. Anfangs waren noch einige Besucher dort , zum Schluß hatten wir den Canon für uns alleine . Wir trafen 2 Ehepaare , die am nächsten Tag auch die Strecke fahren wollten , aber auch nicht genau wußten , ob es geht .

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Auf der Rückfahrt hatten wir schönes Licht und beschlossen , zum CRH zurück zu fahren , hatten wir doch das gute Essen vom letzten Mal noch in sehr guter Erinnerung .

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Im CRH war man sehr bemüht, uns eine nahe gelegene Campsite zu geben , um die Wege zum Restaurant und zum Waschhaus für Micha erträglich zu machen . Nach einem leckeren Abendbrot gingen wir bald ins Bett.
Teil 1318. Juli 2023
27.03.23

Canon Roadhouse - Klein Aus Vista 310 km

So langsam mußte ich mich damit abfinden , daß wir morgens nicht so richtig in die Gänge kamen . Auch an diesem Tag kamen wir erst gegen 10.00 Uhr los - aber wir hatten ja Urlaub und waren nicht auf der Flucht . Nachdem wir beim Frühstück wiederum keine eindeutige Antwort zur Befahrbarkeit der Straße am Oranje bekommen hatten , entschlossen wir uns ,über Seeheim zu fahren . Das Risiko einer Umkehr war uns zu groß.

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Hier legten wir eine Pause ein , zur Verkostung der Edelbrände der Naute Kristall war es uns jedoch noch zu zeitig am Tag. Auch fanden wir die Preise ganz schön heftig .
Nach einer Wasserquerung ( Wasser - kostbares Nass - wie schön für die Augen ) fanden wir auch die Zufahrt zumNautedamm. Der Aussichtspunkt war kostenpflichtig und der gesamte Platz konnte uns nicht vom Hocker reissen . Wasser war auch kaum vorhanden . Deshalb fuhren wir gleich weiter .

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Gegen 14.00 Uhr erreichten wir dann Klein Aus Vista , auf welches wir uns besonders freuten und deshalb hier auch vorgebucht hatten .

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Teil 1418. Juli 2023
Dazu gibt es eine kleine Geschichte:
Im Jahr 2009 feierte unser Dorf sein 925 jähriges Bestehen . Micha und ich waren damals im Festkomitee - für alle Mitglieder wurde ein spezielles T-Shirt angefertigt ( so um die 25 Stück waren wohl im Umlauf) . Desweiteren wurde eine Fahne kreiert , die frei verkäuflich war und großen Absatz fand . Irgendwann war dann Piet Swiegers , der Betreiber von Klein Aus Vista zur Ahnenforschung in unserem Ort und nahm sich eine solche Fahne mit um sie in der Bar aufzuhängen . Bei unserem Besuch 2016 hing sie auch noch dort , leider war Piet nicht anwesend .
Nun hofften wir , ihn diesesmal zu treffen . Extra für diesen Tag hatte ich unsere Jubiläums-T-Shirts eingepackt . Mittlerweile paßte Micha in mein Shirt , ich war in den letzten Jahren in seins reingewachsen 😈
Bei Ankunft in der Lodge zogen wir nun die Shirts an und checkten ein . Kurz vor der Reise hatten wir noch die 2. Nacht umgebucht , von der Campsite in die Geisterschlucht . Gerne wären wir auch ins Eagles Nest gegangen , aber wie macht man das zu 3. und wer kann das bezahlen ? Hätte ich da schon gewußt , daß dies unsere letzte Reise ist , hätte ich das Geld liebend gerne dafür ausgegeben . Dann holten wir uns erstmal ein kühles Bier und genossen es , wieder hier zu sein .

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Irgenswann trafen wir dann auch Piet und nachdem er gecheckt hatte , woher wir kommen , kam ein reges Gespräch in Gang . Sofort meinte er , daß er so ein T- Shirt haben möchte - mit Signatur von uns . Dieses würde er dann neben die Fahne hängen .

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Bereitwillig zog Micha sein Shirt aus und signierte es . Dies war wohl seine letzte , freudig gegebene Unterschrift .

Im Laufe des Gesprächs fragte Piet nach Bekannten aus unserem Ort . Da ich gleich ein Foto in meinen Status gestellt hatte , meldete sich eine Bekannte bei mir , daß sie Piet erkannt hatte und Grüße ausrichten ließe . So gingen Grüße hin und her , da auch Piet sich gut an die gemeinsame Bekannte erinnern konnte . Irgenwann fragte er uns , wo wir denn schlafen würden . Als wir ihm sagten , daß wir Campsite 2 bekommen hätten , meinte er - für Freunde aus B... geht das aber garnicht . Flugs war er verschwunden und tauchte nach einer Weilewieder auf - mit einem tollen Angebot . Für einen Aufpreis von 1000 NAM könnten wir in THE WALL nächtigen und S. im Dachzelt vor der Hütte schlafen . Da brauchten wir nicht lange überlegen - ein Traum wurde wahr . Piet meinte noch , daß der Schlüssel stecken würde und mußte dann wieder seiner Arbeit nachgehen . Leider haben wir ihn dann nicht mehr gesehen . An dieser Stelle nochmals - VIELEN LIEBEN DANK ; PIET

Nun hatten wir es eilig , freuten wir uns doch sehr auf unser Quartier . Neugierig wurden wir von diesem hier beäugt .

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Die Fahrt bis zum Häuschen war wieder sehr schön , allerdings war Micha nun doch ziemlich erschöpft . Leider steckte der Schlüssel doch nicht im Schloss und unser Sohn mußte zurück zur Lodge . Zum Glück stand hinter einem Felsen eine Sitzgelegenheit im Schatten , auf der sich M. niederlassen konnte . Den Rest des Tages verbrachten wir mit Landschaftgucken , Grillen und Fotografieren .

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Teil 1519. Juli 2023
28.03.23

Klein Aus Vista - Lüderitz und zurück 320km

Nach einer angenehmen Nacht und einer tollen Morgenstimmung ...

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...kommen wir doch tatsächlich um 8.30 Uhr !!! los

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Auf der schnurgeraden Strecke Richtung Küste sehen wir doch tatsächlich einen Zug .

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Vor uns liegt die Landschaft im Nebel , ein imposantes Schauspiel .

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Um 10.00 erreichten wir Kolmannskoppe , die Besucherzahl hielt sich in Grenzen , wobei wir 2016 fast alleine dort waren . Wir lassen uns viel Zeit bei der Besichtigung , finden diesesmal auch die Kegelbahn 😄
Auch Micha schafft es gut , durch den losen Sand zu gehen , freut sich aber auch über eine kleine Kaffeepause .

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Wieviel Mühe sich damals auch für kleine Details gegeben wurde - unfassbar .


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Wieder waren wir über die Lebensumstände und den teilweisen Luxus in solch einer trostlosen Umgebung erstaunt . Wie konnte man dort leben ? Wo wollte oder konnte man denn sonst schon hin . Immer in der kleinen , engen Gemeinschaft zusammensein - geht man sich da nicht irgendwann auf den Keks ?
Nach 2 Stunden fuhren wir weiter in Richtung Diaz Point .
Teil 1620. Juli 2023
von Kolmannskoppe begaben wir uns auf den Weg zum Diazpoint .Die Strecke war gut zu fahren . Von der alten Brücke war noch weniger vorhanden als 2016- dafür wurde fleißig am Felsen selbst gebaut .

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Das Baumaterial wurde mit Eimern über die schlüpfrigen Steine dorthin getragen .Zum Glück konnte man aber bis zum Kreuz gelangen .

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Es ging eine angenehme Brise und wir genossen es , mal wieder viel Wasser zu sehen .

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Hallifax , leider weit weg

Auf dem Rückweg fuhren wir ein Stück entlang der Küste und mit dem Fernglas konnten wir auf Hallifax zahlreiche Pinguine entdecken - für Fotos hat meine Ausrüstung nicht gereicht .

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in der Lagune

Es folgte ein kleiner Bummel durch Lüderitz ,
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...bevor wir uns auf die Rückfahrt begaben . Dieses mal hielten wir auch in

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und machten ein paar Fotos.

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An der Wasserstelle konnten wir leider keine Wilpferde beobachten , nur ein paar Oryx stillten ihren Durst .

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Und dann entdeckte ich mitten in dieser Einöde dieses hier .


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Der Rest des Tages ist schnell erzählt - ziemlich spät kamen wir in der Geisterschlucht an , den Sonnenuntergang verpassten wir .

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Ein schnelles Abendbrot und Besuch einer Maus in unserer Küche . Ab ins Bett.....
Teil 1721. Juli 2023
29.03.23

Geisterschlucht - Koiimasis 157 km

Da wir heute nur eine kurze Etappe vor uns haben , dürfen meine Männer ausschlafen , während ich die aufgehende Sonne genieße .

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Auf der Fahrt zum Haupthaus halten wir noch bei dem zerschossenen Autowrack .

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Nach dem Begleichen der Rechnung und Nachschauen , ob das T-Shirt schon hängt - tut es nicht - machen wir uns gegen 10.45 Uhr endlich auf den Weg .Da unser Brot schimmelig geworden war , legten wir in Aus einen kleinen Einkaufsstop ein . Viel im Angebot hatten sie in dem kleinen Laden neben der Tanke nicht , man gut , daß wir nichts anderes benötigten .
Nun ging es aber wirklich auf Reise - die D 707 rief .
Oh , war das schön, wieder hier zu sein. Leider war es , wie auch gestern schon , sehr heiß und diesig . Dennoch genossen wir die Landschaft und legten öfters Pausen ein .

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Im Vorfeld hatten wir tagelang über die Quartierwahl gegrübelt, Berichte gelesen , Videos geschaut - letztendlich war unsere Wahl auf Koiimasis gefallen . Dort hatte uns die Lage der Campsite zwischen Felsen zugesagt .

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Die Anfahrt bis zum Farmhaus zog sich dann doch ziemlich in die Länge und war teilweise etwas holperig , die Landschaft und etliche Tiersichtungen in weiterer Ferne ließen die Zeit dennoch schnell vergehen .Am Farmhaus dann folgender Hinweis ...
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Da es bei unserer Ankunft 14.30 Uhr war und laut eines anderen Schildes bis 15.00 Uhr Mittagspause wäre, nutzten wir den schattigen Garten zum Entspannen und Fotografieren .

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Schön war es hier und die anfangs etwas gewöhnungsbedürftige Art der Besitzerin konnte uns den Aufenthalt nicht vermiesen . Sie gab uns zum Ende unseres Gesprächs sogar noch einen Hinweis , welche Campsite wir nehmen sollten , damit Micha nicht so weit bis zum Sanitärhaus laufen müsste .

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Teil 1822. Juli 2023
Um 15.30 Uhr belegten wir unsere schöne Campsite , Blick in die Berge und auf eine Camperfamilie mit 2 Wohnwagen .

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Micha legte sich ins Zelt , da er ziemlich erschöpft war , ich beobachtete Vögel und das Treiben unserer Nachbarn - ständig fuhren die mit den Autos weg und kamen kurz darauf wieder . Vermutlich beförderten sie die Kinder für Aktivitäten zum Farmhaus . Da ein kleines Lüftchen wehte , nutzte ich die Gelegenheit und wusch unsere Schmutz/ Schweißwäsche durch . Der Wind nahm dann auch zum Abend hin weiter zu - die Tischdecke wanderte zurück ins Auto.


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Irgendwann machte sich unser Sohn auf zu einer Wanderung , ich kraxelte auf den nahe gelegenen Felsen rum .

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Die Landschaft und Ausblicke faszinierten mich - ich konnte garnicht aufhören zu genießen und zu fotografieren .


Micha hatte sich auch wieder etwas erholt ...

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( eines meiner Lieblingsbilder)

und hielt Ausschau nach unserem Sohn . Die Sonne stand schon reichlich tief .

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Von unserem Sohn war nichts zu sehen . Micha machte sich immer mehr Sorgen , wo sollten wir ihn suchen . Ich sah das anfangs noch gelassen , hatte unser Sohn doch 1 Jahr Israel und 1 Jahr Neuseeland unbeschadet überstanden . Aber Micha`s Unruhe übertrug sich irgendwann auch auf mich . Wir spähten die Felswände ab und hofften , irgendwo ein kleines Licht zu entdecken . Mittlerweile war es stockdunkel und nirgendwo unser Sohn auszumachen . Irgendwann erschien er dann aber doch - so erleichtert habe ich Micha selten gesehen - der verlorene Sohn war heimgekehrt . Passiert war natürlich unterwegs nichts - S. hatte einfach die Zeit falsch eingeschätzt . Ihm war natürlich bewußt gewesen , daß wir uns um ihn sorgen .
Teil 1924. Juli 2023
30.03.23

Koiimasis - Sossus Dune Lodge 271 km

Im Urlaub bin ich meistens immer zeitig wach , so auch hier . Die Nacht war etwas stürmisch - jetzt kommt die Sonne langsam über die Felsen . Alles ist ruhig und still - wie friedlich .
Ich nutzte die Zeit für einen kleinen Spaziergang - keine andere wache Menschenseele , außer Vogelgezwitscher keine störenden Geräusche , tolle Lichtstimmungen und das in einer traumhaften Landschaft - was will man mehr ?

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Leider hatte ich hier nur 1 Übernachtung eingeplant - gerne wären wir noch geblieben . Aber unser nächstes Ziel lag vor uns und war gebucht . Um 9.45 Uhr waren wir startklar und fuhren über das Farmgelände zurück ( jetzt fanden wir die Strecke garnicht so schlecht und lang ) auf die D707 . Diese gefiel uns auch bei der Weiterfahrt sehr gut .

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Wir hielten immer mal zwischendurch an , um die Landschaft zu genießen .

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In Betta legten wir einen Tankstop ein und Micha kaufte sich im sehr übersichtliche Laden Kuchen .

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Auch die weitere Strecke war wunderschön und wir konnten uns kaum sattsehen .

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Am Nachmittag erreichten wir dann Sesriem , besorgten uns Permits und checkten in der Sossus Dune Lodge ein . ( Danke Travelnamibia für den Tip mit dem Gutscheinkauf )
Teil 2024. Juli 2023
Der Empfang in der Lodge ist sehr freundlich und als die junge Angestellte bemerkt , daß Micha nicht gut zu Fuß ist , gibt sie uns 2 Hütten die näher am Hauptgebäude sind .

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Der Weg fällt Micha dennoch schwer und er ist hocherfreut , sich auf dem bequemen Bett ausstrecken zu können .

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S. und ich gönnten uns erst einmal eine Erfrischung - wir hüpften in den Pool.

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Anschließend machten wir uns auf den kurzen Weg zum Sesriem- Canyon, M. blieb in der Lodge. Zum Glück waren wir 2016 schon einmal dort , so daß M. in dem Sinne nichts verpasste - obwohl er bestimmt gerne nochmals hingegangen wäre .
Also machte ich mich mit meinem Sohn auf Kraxeltour ( zumindest am Ende bzw. ist es ja wohl der Anfang des Canyon)

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In einer Pfütze entdeckten wir dieses Exemplar .
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weiter ging es dann nicht mehr . Das Bild ist zwar superschlecht , aber als Beweisfoto für Leben in widriger Umgebung gerade noch ausreichend.

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man wird nicht jünger 😈
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Nun wurde es aber Zeit für die Elimdüne, doch unterwegs lief uns dieser Bursche vor die Linse .

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Und was soll ich sagen : Wir kamen natürlich wieder zu spät - der Sonnenuntergang hatte ohne uns stattgefunden . Andererseits waren auch viele Leute auf der Düne , da blieben wir lieber gleich unten . . Also machten wir uns auf den Rückweg , aßen zu Abend und gingen pünktlich ins Bett . Am nächsten Morgen wollten wir zeitig aufstehen .

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