Reisebericht

Namibia 2023 - Ein Abenteuer mit Hindernissen

von Tine64 · begonnen 31. Mai 2023 · 18 Teile

Teil 131. Mai 2023
Hier kommt nun der Reisebericht unserer 2. Namibiareise.

Nach unserer Einsteigertour im Okt. 2021 war uns klar:
Wir wollten mehr von Namibia.
Diesmal sollte es in die Zambezi-Region und auch ein bisschen nach Botswana und zu den Victoria- Fällen gehen.
Wir schmiedeten neue Reisepläne, am 07. April 2023 ging es dann endlich los.
Wir haben die Reise im Groben selber geplant, final haben uns Chrigu und Maike von T4A unterstützt.

Unsere Reise gestaltete sich in der ersten Woche etwas beschwerlich. Lebensmittelvergiftung, Zahnarztbesuch und Diebstahl von Tines Dokumenten warfen unsere Reisepläne über den Haufen. Davon aber später mehr.

Hier unser Reiseverlauf:

Abflug HAM/FRA/WDH (07.04.)
Immanuel Wilderness Lodge (08.04.)
Etosha (Okauokejo CS (2N) + Namutoni CS (1N)) (09.-11.04.)
King Nehale Lodge (1N) (12.04.)
geplant war Roys Restcamp - Diebstahl Grootfontein - zurück Richtung WDH,
Zwischenübernachtung Stop'n Stay Otavi Rest Camp (1N) (13.04.)
WDH deutsche Botschaft, weiter zu Roys Rest Camp (1N) (14.04.)
Grootfontein Polizeiwache/ Mahangu Safari CS (1N) (15.04.)
Shametu River CS (1N) (16.04)
Nambwa CS (2N) (17.-18.04.)
Mukolo CS (3N) (2 x Mashi River Safari mit Dan) (19.-21.04.)
Zambesi Mubala Lodge (1N) (22.04.)
Chobe River Tented Lodge (1N) (23.04.)
Serondela Lodge (2N) (24.-25.04.)

ab hier geänderter Reiseverlauf....

Livingstone's Camp (2N) (26.-27.04.)
Nakatwa CS (1N) (28.04.)
Shametu River Lodge (Self-catering House) (2N) (29.-30.04.)
Mobola Island CS (1N) (01.05.)
Hakusembe CS (1N) (02.05.)
Frans Indongo Lodge (2N) (03.-04.05.)
Fahrzeugabgabe, Rückflug (05.05.)

Am Karfreitag ging es endlich los. 😄 Die Flüge klappten reibungslos.
Die Nacht im Flieger nach Windhoek ist für Tine immer eine Torture. Schlafen = Fehlanzeige. 😕

Bei Safari Car Rental übernehmen wir unseren Hilux mit dem Hard Shell Roof Tent.

Danach geht’s zum Super Spar an der Merua Mall. Einkaufen und auf zur Immanuel Wilderness Lodge.
Erst mal ausruhen und das Auto für uns passend packen.
Abends genossen wir ein tolles Dinner.

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Teil 231. Mai 2023
Etosha Okauokejo

Wir fuhren nun am Folgetag in den Etosha.

Vorher machten wir noch Rast in Outjo Cafe Bakkery, dort gönnten wir uns Kaffee und Kuchen. Dann ging es weiter Richtung Etosha.
Schon bei der Ankunft auf der Campsite Okauokejo dort klagte Uwe über Bauchschmerzen.
Wir fuhren aber noch zum Okondeka Wasserloch. Dort trafen wir auf sechs Löwen, zwei Männchen, 2 Weibchen und zwei kleine Löwenkinder. Das war ein richtig tolles Erlebnis. 😁
Zum Sonnenuntergang kamen wir wieder auf die Campsite.
Uwe ging es zunehmend schlechter, die Nacht und der Folgetag war schlimm für ihn. 🤢

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Am folgenden Tag fuhren wir wieder in den Park, schon allein deswegen, damit Uwe bei der Hitze nicht im Dachzelt liegen musste. So war es zumindestens wegen der Klimaanlage im Auto kühl. Dank Medikamenten ging es Uwe gegen Abend etwas besser. Viele Tiersichtungen hatten wir an dem Tag nicht, allerdings konnten wir am Wasserloch der Campsite Okauokejo am Abend noch drei Elefantenbullen bestaunen.

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Okauokejo – Namutoni

Am Tag darauf fuhren wir weiter zur Campsite Namutoni. Wieder hatten wir tagsüber wenig Tiersichtungen.
Aber endlich ging es Uwe besser. Er konnte wieder was essen. Ich war sehr erleichtert.
Aber wir waren beide total kaputt und platt. Auf der Campsite angekommen klappten das Zelt aus, aßen noch eine Kleinigkeit und waren früh im Dachzelt verschwunden.

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Teil 331. Mai 2023
Namutoni – King Nehale

Morgens fuhren wir in Namutoni los. Wir wollten schauen, ob wir auf dem Dikdikdrive wieder, wie 2021 DikDiks finden.
Leider keine Dikdiks zu sehen. Naja, war auch aussichtslos, weil die Buschlandschaft hoch und dicht gewachsen war.
Aber ein paar Zebras haben wir gesehen.

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Am Tsumcor Wasserloch trafen wir dann Elefanten, die aus dem Busch kamen und dicht an unserem Auto vorbei trotteten.

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An der Fisherpan trafen wir Giraffen.

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Am frühen Nachmittag kamen wir in der Lodge King Nehale an.
Nach diesen ersten, anstrengenden Tagen im Etosha freuten wir uns sehr auf diese Lodge, den privaten Pool, ein Bett und gutes Essen.
Der private Pool war für mich richtig klasse, es tat einfach nur gut, bei der Hitze zu baden. Die Apartments der Lodge sind wirklich schön.
Das Restaurant mit dem Abendbuffet war lecker, es gab eine Riesenauswahl zu essen. Der Loungebereich ist toll angelegt, ein großes "Rund" mit Sandboden und rundherum Loungesofas zum relaxen. Wäre sicher ganz entspannt gewesen, wenn da nicht Kids laut schreiend Tick spielend immer drum herum und durchgerannt wären, während sich die Eltern im Restaurant aufhielten. Schade. Aber ansonsten ist King Nehale eine tolle Gondwana Lodge.

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Teil 431. Mai 2023
King Nehale – geplant zu Roys Rest Camp

Wir machten uns am Morgen auf dem Weg Richtung Roys Rest Camp.

Unterwegs brauchte Uwe einen Zahnarzt. Einer seiner Retainerdrähte am hinteren Schneidezahn war beim Essen abgebrochen und schaute hinter dem Zahn hervor. Unmöglich, dass so zu lassen. Also bemühten wir Google und fragten Leute. Wir fanden den empfohlenen, passenden Zahnarzt in Grootfontein, wo wir sowieso später noch im Pick'nPay einkaufen wollten. Telefonisch machten wir einen Termin und konnten eine Stunde später schon kommen.
Die Behandlung durch einen Zahnarzt aus Simbabwe war einwandfrei und klappte problemlos.

Dann fuhren wir zur neuen Einkaufsmall Pick'n pay in Grootfontein.

Beim Einladen der letzten Lebensmittel wurde mir in einer unachtsamen Sekunde meine Bauchtasche, die ich schon an der Kopfstütze meines Beifahrersitzes verzurrt hatte, von der Fahrerseite aus dem Auto gestohlen. Ich selber stand an der linken, hinteren Seite des Autos, um Uwe zu sagen, das er das Auto verriegelt. Er hockte hinten im Canopy und verstaute die eingekauften Lebensmittel. Er hatte den Schlüssel in der Tasche und wir hatten nur noch die Wasserkanister einzuladen.
Er merkte, dass sich das Auto nicht verriegeln ließ. Ich vermutete, dass das nicht funktionierte, weil die Heckklappe offen war zum Auto beladen. Aber so war es natürlich nicht, denn die Tür der Fahrerseite war schon leicht geöffnet. 😠
Keine 30 Sekunden später merkte ich den Diebstahl schon. 😮 Leider war in der Tasche „mein Leben“. Pass und andere wichtige Dokumente, Bankkarten, Bargeld, Brille, Handy usw. 😠 😠 😠

Nach dem ersten Schock fuhren wir zur Polizeiwache und gaben eine Anzeige auf.
Nach einigen Telefonaten entschieden wir, zurück nach Windhoek zu fahren, weil ich ja auf jeden Fall ein Passersatz brauchte. Danke an Meike und Chrigu, die uns telefonisch in dieser Situation zur Seite gestanden haben.

Weil es nun schon später Nachmittag war, mussten wir eine Zwischenübernachtung einplanen. Bis Otavi ins Stop'n Stay schafften wir es grad noch bis zum Sonnenuntergang.
Dieses Rest Camp direkt neben einer Zementfabrik war sehr schlicht und einfach. Aber das war uns in dem Moment total egal. Hauptsache wir hatten Wlan, so konnten wir noch einige Dinge regeln, der deutschen Botschaft in Windhoek unser Kommen am nächsten Tag ankündigen und telefonieren.

Otavi – Windhoek

Kurz vor Sonnenaufgang fuhren wir los, ca. 330 km bis Windhoek lagern vor uns. Es war Freitag, die Botschaft hatte nur bis 13:00 Uhr auf.
Gegen 10:30 Uhr waren wir in Windhoek. Typischer Freitagsverkehr... das auch noch. 😐
Zum Glück fanden wir einen Parkplatz nahe der Botschaft.
Die Mitarbeiter erwarteten uns schon. Wir wurden von einer Mitarbeiterin sehr gut beraten.
Ein vorläufiger Reisepass hätte minimum 6 Tage gedauert und für Botswana hätte ich ein Visum gebraucht, dass 6 Wochen gedauert hätte. Ich musste mich dann für ein 30 Tage gültiges Ersatzdokument entscheiden.
Leider war damit klar, dass ich mit diesem Dokument auf keinen Fall nach Botswana einreisen konnte. Wir berieten uns noch mal kurz und entschieden uns dann für diese Variante.
Gegen 13:00 Uhr hatten wir dieses Dokument in Händen und mein gestohlener Reisepass wurde im Gegenzug gesperrt.
In dem Moment war unsere geplante Reise nach Botswana und zu den Victoria Wasserfällen gecancelt und wir mussten umplanen. Wir waren zuerst ziemlich traurig. 😐
Wir machten uns auf, raus aus Windhoek. Die 506 km hoch zu Roys Rest Camp anzugehen.
Wenns geht, ankommen vor Sonnenuntergang.

Windhoek – Roys Rest Camp

Tatsächlich schafften wir es vor Sonnenuntergang zu Roys Rest Camp. Maike von T4A buchen Dinner für uns, so brauchten wir nicht mehr kochen. Und letztlich haben nur einen Tag verloren. Wir waren komplett kaputt und froh, erst einmal zu schlafen. Eigentlich sollten wir heute in Hakusembe sein. Aber Hakusembe wollten wir nun auf dem Rückweg anfahren.

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Teil 501. Juni 2023
Roys Rest Camp – Mahangu Safari CS

Wir hatten eine größere Strecke für diesen Tag bis zum Mahangu NP zu fahren.
Am frühen Morgen bekamen wir einen Anruf von dem Polizisten aus Grootfontein, der die Anzeige handschriftlich aufgenommen hatte.
Alle meine Dokumente seien gefunden worden, wir könnten vorbei kommen, um diese abzuholen.
So fuhren wir nochmal die 60 km zurück nach Grootfontein.
Und tatsächlich, alle Papiere waren wieder da.

Nur Tines neues Iphone, Bargeld, die Gleitsichtbrille 🤨 und InEar Kopfhörer blieben verschwunden.
Klar, diese fette Beute an diesem Tag konnten die Diebe wahrscheinlich so richtig zu Geld machen. 😠
Nun ja, der Reisepass ist zwar wieder da, aber trotzdem gesperrt. Tröstlich einzig für mich, dass mir erspart blieb, alle Papiere in Deutschland wieder neu machen zu lassen. Es blieben nur der gesperrte Reisepass, für den ich ein Ersatzdokument hatte, und die gesperrten Bankkarten, was für die Weiterreise nicht so dramatisch war.

Auf ging es nun wirklich 476 km von Grootfontein aus nach Mahangu.

Wir hatten CS Nr. 5, direkt am Fluss. Am Abend grillten wir und bereiteten mit Käse gefüllte Gem Squash zu. Lecker.
Mir ging es am Abend nicht gut, der ganze Stress der letzten Tage schlug mir ziemlich auf den Magen und ich dachte mir immer nur: Tine, du musst jetzt den Schalter wieder auf Urlaub umlegen. Drei Wochen liegen vor dir!

Direkt hinter einem Busch an unserer Campsite war ein Hippo im Wasser. Das laute Grunzen und das Wasser plätschern gefiel uns. Wir dachten nur daran, ob das Flusspferd eventuell nachts aus dem Wasser kommt... und wir vielleicht nicht zum Klo gehen könnten. Also stellten wir mal unsere Wildkamera auf. Aber die Nacht war außer den Geräuschen im Wasser sonst ruhig.

Dieses DikDik haben wir bei Roys gesehen.
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Teil 601. Juni 2023
Mahangu – Shametu

Heute hatten wir nur 14 km vor uns. Mir ging es wieder gut, gegen Mittag starteten wir Richtung Shametu River Lodge & Campsite. Vor dem Einchecken waren wir noch in der Buffolo Core Area unterwegs.
Sehr bizarr war das Gelände der alten Militärstation.

Dort sind wir einem einzelnen Elefanten, sehr nah, begegnet.

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Später standen wir am Okawango und genossen diesen tollen Platz.
Das sind meine beiden Maskottchen aus der KiTa.

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Die Campsite Shametu gefiel uns richtig gut. Auf der CS Nr.1 standen die CUF's, Mitglieder dieses Forums.
Wir verabredeten uns für den Abend.

Dann machten wir noch einen Drive durch die Mahangu Area.
Wir sahen in dem offenen Gelände viele Tiere: Elefanten, Säbelantilopen und Klunkerkraniche.

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Der Abend mit Klaus und Friederike (Cuf's) war sehr unterhaltsam. Schön, dass wir die beiden kennengelernt haben.
Vielleicht sehen wir uns mal wieder...???
Teil 703. Juni 2023
Nochmal zum Thema Diebstahl.

Ich habe daraus gelernt, dass man echt aufpassen muss. Besonders beim einkaufen. Selbst im Laden wurden wir zugetextet von einem Mann, dem wir seine Einkäufe bezahlen sollten.
Natürlich hab ich ganz blauäugig gedacht, uns passiert sowas nicht. So schnell kann es gehen.
Bei unserer ersten Reise hatten wir in Grootfontein im Choppies eingekauft, ein anderer Laden. Chrigu meinte noch vor Reiseantritt, wir sollten lieber zur neuen Mall Pick’nPay fahren, am Choppies würde so viel geklaut werden…. 🤨 Sicher kann man eben nie sein.

Der Parkplatz beim pick‘npay in Grootfontein war ziemlich leer, ich habe mich total sicher gefühlt und nichts davon bemerkt, dass wir anscheinend schon im Laden beobachten worden sind.

Fazit: Niemals das Auto alleine lassen, keine Wertsachen sichtbar im Auto lassen und nach dem einkaufen beim Einladen alles verriegeln. Auch die Klappen des Canopys.

Von Klaus (Cuf) bekamen wir noch einen guten Tipp: Nicht über die Fernbedienung das Auto verriegeln sondern klassisch mit dem Schlüssel im Türschloss. Und hinterher einmal ums Auto gehen und schauen, ob wirklich alle Türen wirklich dicht sind.
Teil 803. Juni 2023
Shametu – Nambwa

Bevor wir losfuhren, buchten wir für die Rückreise das Selfcateringhouse der Shametu Lodge.

Nun ging es los nach Nambwa im Bwabwata Nationalpark. Ca. 212 km gerade Teerstraße der B8.
Die letzten 15 km ab der Einfahrt in den NP hatten es dann in sich. Geniale Tiefsandpassagen fahren haben großen Spaß gemacht.

Zuerst hatte man uns bei Ankunft nicht so richtig auf dem Schirm, man gab uns dann aber die Campsite NR. 1.
Prima, schön viel Platz, direkt am Fluss. Wir standen unter einem Leberwurstbaum und hofften darauf, dass uns so ein steinhartes Teil nicht des Nachts auf den Kopf plumpst. 😄 Klappte auch.

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Am Folgetag machten wir einen Self Game Drive am Horseshoe. Was für eine fantastische Gegend. 🙄
Wir trafen auf einen Neuseeländer in seinem Fahrzeug, der sich uns beim Tiefsand fahren dankend anschloss. 🙂

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Am Nachmittag machten wir einen geführten Game Drive, der bis nach Sonnenuntergang dauerte.
Nur ca. 100 Meter vor unserer Campsite kreuzte einen Herde Elefanten.

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Teil 903. Juni 2023
Nambwa – Mukolo

Am Morgen sichteten wir die Fotos unserer Wildkamera. Und siehe da:
Drei Hippos waren in der Nacht auf unserer Campsite.

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Wir hatten eine kurze Anfahrt bis zum Camp Mukolo, ca. 30 km. Wir checkten ein bei Hennie und Veronica, die Betreiber des Mukolocamps. Super nette Menschen. Wir bekamen die schöne, große Campsite Nr. 4, wieder direkt am Fluss.

Am Nachmittag fuhren wir nochmal los, weil wir uns im Mudumu NP für die Nakatwa Campsite Nr. 3 melden wollten.
Wir konnten die CS sogar anschauen und reservierten diese für eine Nacht (28.-29.4.) auf unserer Rückreise.

Am nächsten Tag gingen wir auf Bootstour auf dem Kwando mit Dan Stephens von Mashi River Safari. Wir waren seine einzigen Gäste und erlebten einen wundervollen Tag auf dem Fluss. Viele Hippos, Vögel, Baden im Fluss.
Wir hörten von Dan viele Geschichten rund um das Leben am Kwando, die Tiere, die Menschen.
Auch hörten wir ihm zu, als er uns von seinen Problemen mit seinem Mawunje Camp erzählte. Wir fühlten mit ihm.

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Wir hatten 2 Tage mit Dan gebucht, deshalb fuhren wir am Folgetag noch einmal mit ihm los.
Diesmal begleitete uns ein weiteres, deutsches Ehepaar. Wieder sahen wir viele Tiere. Wieder ein toller Tag mit Dan.
Am Abend blieb Dan auf der Campsite, wir saßen noch mit ihm zusammen und tranken was und quatschten.
Wir haben Dan sehr ins Herz geschlossen. Er macht seine Safaris auf dem Kwando mit so viel Liebe. Man merkte, wie sehr er sich auskennt. Ein wirklich, toller Mensch. Wir wünschen ihm von Herzen die richtigen Entscheidungen und alles Gute für seine Zukunft.
Teil 1004. Juni 2023
Mukolo – Zambezi Mubala Lodge

Heute hatten wir ca. 150 km vor uns. Wir packen ganz gemütlich zusammen. Als wir fast fertig waren mit dem Frühstück, schaute Dan noch bei uns auf der CS vorbei, um sich von uns zu verabschieden. Wieder redeten wir noch lange, bis wir loskamen. Wir wünschten ihm alles Gute und die richtigen Entscheidungen.

Am Frühen Nachmittag kamen wir bei der Zambesi Mubala Campsite an.
Von dort aus ging es zusammen mit einer größeren Gruppe deutscher Touristen auf eine ca. 3/4 Stündige Bootsfahrt zur Zambezi Mubala Lodge. Dort wurden wir freundlich empfangen. Die Apartments waren super schön, geräumig und mit allem ausgestattet, was wir zum relaxen brauchten. Außerdem hat die Lodge einen größeren Pool, den wir natürlich auch nutzten. Und mal wieder ein Bett tat gut.
Am Abend genossen wir ein sehr leckeres Dinner.

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Zambezi Mubala Lodge – Chobe River Tented Lodge

Am nächsten Tag ging es via Boot zurück zur Zambesi Mubala Campsite, wo unser Auto stand.
Wir fuhren die ca. 77 km zur Chobe River Tented Lodge.
Schon früh waren wir dort. Unsere Zeltunterkunft war noch nicht fertig geputzt und so warteten wir und staunten über den tollen Blick rüber zur Chobe River Front.

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Diese beiden Schwalben fühlen sich an unserem Zelt scheinbar total wohl.
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Am Abend machten wir wir eine Bootstour auf dem Chobe und sahen viele Tiere. Wunderschön.

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Teil 1105. Juni 2023
Chobe River Tented Lodge – Serondela Lodge

Am Morgen fuhren wir los. Ich dachte noch ein wenig über die Chobe River Tented Logde (Gondwana) nach und kam zu folgendem Ergebnis:
Die Lage der Lodge war mega, der Blick an die Chobe River Front unbeschreiblich. Die Boatcruises einmalig. Die Zeltapartments fand ich persönlich eher schlecht. Das Bett war recht klein, und trotz einer Klimaanlage außerhalb des Zeltes war es nicht möglich, das Zelt am Abend wenigstens etwas runter zu kühlen. Im Raum stand lediglich ein Ventilator.
Das Essen war durchschnittlich, nichts besonderes. Die Chobe River Tented Lodge war unsere dritte Gondwana Lodge. Nach meinem Empfinden war diese Lodge nach Zambezi Mubala und King Nehale die schwächste Präsenz von Gondwana. Nächstes Mal würden wir hier eher auf die Campsite gehen.

Heute hatten wir nur ca. 46 km zu fahren bis nach Nakabolelwa.
Von dort sollte die Bootstour nach Serondela starten. Wir sollten an einer bestimmten Stelle auf Rachel treffen. Klappte auch total gut, wir trafen dort auf die Versorgerin der Serondela Lodge, Rachel. Sie war mit einem Pickup vollbeladen mit Lebensmitteln, Getränken, Benzinkanistern, Gasflaschen usw. dort. Das kleine Boot wurde vollgeladen mit all den Sachen. Schließlich stiegen wir und unser Gepäck sowie eine weitere Mitreisende auch noch zu. Es ging nun fast 2 Std. auf dem Chobe nach Serondela. Eine tolle Anfahrts-Bootstour.


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Dann kamen wir an der Lodge an. Woooowww. Wir wurden superfreundlich, wie eigentlich überall, empfangen. Die Apartments waren wunderschön. Unglaublich, was von dort aus an Tieren zu beobachten ist.
Wir machten Bootstouren am Morgen und am Nachmittag und sahen richtig viele Tiere. Vom Wasser aus war das nochmal ganz was anderes als aus dem Auto.

Am. 25.sten feierten meinen Geburtstag in Serondela. Tagsüber waren die wenige Gäste auf einem Boat Cruise, während wir den kleinen Pool ganz für uns alleine hatten. Aus dem Pool, Sekt schlürfend, beobachteten wir die Elefanten am botswanischen Ufer. Was für ein Tag.
Nachmittags machen wir dann auch noch mal einen Trip mit dem Boot.

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Nach dem Dinner bekam ich noch eine Geburtstagstorte mit Kerzen vom Personal der Lodge und sie sangen für mich.
Glückselig schlief ich dann später- was für ein besonderer Geburtstag, den ich wohl nie vergessen werde.
Teil 1211. Juni 2023
Serondela Lodge – Livingstones's Camp

Am Morgen unserer Abreise konnten wir in der Entfernung noch Löwen sehen. Es war ein größeres Rudel, die scheinbar einen Büffel erlegt hatten.

Zurück ging es wieder auf einen fast 2 stündigen Bootstrip nach Nakabolelwa.

Heute hatten wir ca. 215 km Fahrt von uns zum Livingstone's Camp im Nationalpark Nkasa Rupara.
Wir hatten 2 Nächte Campsite dort gebucht. Die Campsite (wir hatten die Nr.2) sind wirklich schön. Eigene Dusche und Toilette und großer Küchenbereich fanden wir ganz toll.

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Der Mitarbeiter der Campsite sagte uns, dass des Nachts hin- und wieder ein Leopard herumschleicht. 😮
Wir zogen es vor, uns in der ersten Nacht frühzeitig ins Dachzelt zu verziehen.
Unsere Wildkamera zeigt uns am nächsten Morgen tatsächlich ein geflecktes Tier auf der Campsite.

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Aber es war kein Leopard, nur eine scheue Ginsterkatze.
Wir waren tagsüber im Nationalpark unterwegs. Leider hatten wir nur wenige Sichtungen.

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Der Nkasa Rupara NP gilt als einer der wildesten, natürlichsten Nationalparks hier oben in der Zambezi Region. Es war wirklich schön dort, vielleicht sind zu anderen Zeiten mehr Sichtungen. Wir würden hier gerne nochmal herkommen auf unserer nächsten Reise.

Livingstone's Camp – Nakatwa im Mudumu NP

Heute waren es nur 40 km bis zum Office Mudumu NP. Wir hatten uns ja für die Campsite Nr. 3 angemeldet.
Wir waren erst einmal im NP unterwegs, der relativ klein ist. Eine richtig holperige Strecke und eine mega Tiefsand Passage bis zu unserer Campsite, wo zum Glück niemand anderes stand.
Was für eine tolle, coole Gegend, die Campsite liegt direkt am Fluss. Hier ist nichts, kein Strom, kein Wasser nur ein armseliger Kloverschlag. Wildnis pur, voll nach unserem Geschmack.
Am Abend genossen wir einen Mega Sonnenuntergang.
Nachts glucksten und planschten die Hippos. Glückselig schliefen wir ein.
Teil 1307. Juli 2023
Nakatwa - Shametu Selfcatering House

Als wir morgens so langsam zusammen packten, um zeitnah weiterzufahren, lief ca. 20 m an unserer Campsite eine größere Herde Elefanten von über 30 Tieren vorbei. Wooowww. Das war großartig. Ich war so begeistert und "pirschte" mich ein Stückchen weiter ran. 😎 Aber ein Elefant drehte seinen mächtigen Kopf zu mir und stellte seine Ohren auf und warnte mich so. Okay, dachte ich, ich trete mal besser den Rückzug an. 😐

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Später fuhren wir dann ca. 250 km bis zur Shametu Lodge, wo wir für 2 Nächte ein Selfcatering House gebucht hatten. Eine schöne Ferienwohnung mit Küche, einem richten Bett und der Möglichkeit, mal etwas Wäsche zu waschen.
Den Abend genossen wir an der Bar bei einem köstlichen GT.

Am Folgetag waren wir zuerst nochmals in der Buffolo Core Area. Und trafen auf zwei Löwen, die direkt am Weg unter einem Busch lagen. Wowww, so nah!

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Am Nachmittag waren wir dann wieder in Mahangu Nationalpark unterwegs. Am südlichen Ende des NP trafen wir wieder auf eine Gruppe Elefanten, die wir ganz nah und ganz alleine beobachten konnten. Aber dann mussten wir los, um zum Sonnenuntergang wieder in Shametu anzukommen.

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Am Abend gönnten wir uns Pizza und Burger im Restaurant in Shametu.
Teil 1407. Juli 2023
Shametu - Mobola Campsite

Des Morgens checkten wir nach einem guten Frühstück aus in Shametu und fuhren nochmal in den Mahangu Nationalpark. Wir hatten Zeit, denn wir mussten bis zur Mobolo Campsite nur ca. 28 km fahren.
Zuerst waren wir am Wasserloch, wo allerdings nichts los war. Dann durchfuhren wir den Park von Süd nach Nord und trafen wieder auf eine Gruppe Elefanten. Wir blieben 1,5 Std und beobachteten die grauen Riesen aus nächster Nähe. Immer wieder ein Erlebnis, finde ich.

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Dann machten wir uns auf den Weg zur Mobolo Campsite.
Am Gate konnten wir gleich noch Fleisch kaufen. Am Abend grillten wir Kudu, lecker.
Die Mobolo Campsite machte einen sehr gepflegten Eindruck. Alles blühte, die Campsites waren alle mit Rasen.

Die Inselbar war für uns der Knaller.

Am Abend machten wir noch einen geführten Boattrip auf dem Okawango. Das war relativ unspektakulär. Gegen Ende der Tour tauchte urplötzlich ein Hippo hinter dem Boot auf, das recht aufgebracht schien. Kurzer Schreckmoment bei mir....
Teil 1509. Juli 2023
Mobola - Hakusembe Campsite

Wir verließen gegen 10:00 Uhr die tolle Campsite Mobola. Nach einem gemütlichen Frühstück fraßen uns die Vögel noch aus der Hand, danach packten wir zusammen und machten uns auf den Weg zur Gondwana Lodge/Campsite Hakusembe.

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Wir hatten ca. 200 km zu fahren.
Unsere Campsite Nr. 2 hat uns sehr gut gefallen. Ein eigenes Klo-und Duschhäuschen ist schon klasse. Wir kochen noch einmal.
Von Hakusembe konnten wir direkt rüber schauen, am anderen Ufer des Flusses war schon Angola.
Wir nutzten die tolle Poolanlage der Lodge und genossen zum Sundowner einen GT. Uns wurde so langsam klar, dass sich unsere Namibiatour dem Ende näherte.
Teil 1609. Juli 2023
Hakusembe - Frans Indongo Lodge

Am Morgen packten wir unsere übriggebliebenen Lebensmittel in Papiertüten.

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Gleich nach dem Auschecken Hakusembe auf dem Weg Richtung Rundu verschenkten wir unsere letzten Lebensmittel und andere Sachen an sehr dankbare Menschen.
Wir hatten ca. 450 km zu fahren zur Frans Indongo Lodge, wo wir nochmal zwei Nächte zum relaxen gebucht hatten.
Es war eine sehr eintönige Strecke. Unterwegs im Auto lachten wir viel über Comedian Torsten Sträter, so war die Strecke kurzweiliger.
Teil 1709. Juli 2023
Frans Indongo Lodge

Am Abend kamen wir bei der Lodge an. Wir waren sehr angetan von dieser schönen Lodge.

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Wir haben dort noch 2 Forumsmitglieder (Angelika und Reinhard -chica) kennengelernt. Wir haben nett miteinander gequatscht und Kontaktdaten ausgetauscht. Angelika erzählte mir von der App "Find Penguins", die ich für mich entdeckte, herunterlud und unsere Reise dort mit einigen Fotos auch einstellte.
Wir rüsteten unser Auto zurück, packten unsere Klamotten so, das alles in die Koffer passte und bereit war für den Flieger. Dann kauften wir noch ein paar kleine Geschenke für die Enkelkinder.
Wir genossen es noch einmal sehr, uns an den gedeckten Tisch zu setzen und leckeres Essen serviert zu bekommen.
Außerdem nutzen wir auch noch mal den tollen Pool.

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Gefallen haben uns besonders die vielen Rosenköpfchen, die unter den Strohdächern nisteten und ein Heidenspektakel machen.

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Teil 1809. Juli 2023
Auf gehts nach Windhoek/ Rückflug nach Deutschland

Nach einer längeren Dusche und einem wunderbaren Frühstück fuhren wir dann gegen 9:00 Uhr los nach Windhoek.
Um 13:00 Uhr kamen wir bei Safari Car Rental an.

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Alles lief glatt, allerdings mussten wir für unsere selbst produzierte Beule ca. 90,- Euro zahlen. 🤨
Um 16:00 Uhr waren wir am Airport. Wir gaben unser Gepäck auf und gingen dann nochmal schön Essen.
Beim Einchecken an der Emigration gab es leichte Probleme mit meinem vorläufigen Passdokument.
Der Grenzbeamte nahm alle Papiere zum prüfen an sich und ich musste darauf warten, bis alles online überprüft war.
Er sagte aber auch, ich sollte mir keine Sorgen machen. Kurz vor dem Boarding brachte er mir alle Unterlagen noch persönlich. Puhhh, geschafft. Ich war dann doch erleichtert.
Der Rückflug war für mich wieder mal eine Tortur. Ich kann nie so richtig schlafen im Flieger. Völlig platt war ich, als wir in Frankfurt landeten.
An der Zollkontrolle das gleiche wieder mit meinem Ausreisedokument, diesmal ein total netter Beamter. Er konnte am Rechner sehen, dass eine Sperre auf meinem Reisepass ist. Er hat eine Entsperrung eingeleitet.
Darüber wird man üblicherweise nicht informiert. Ich muss jetzt nochmal hier zu einer Polizeiwache. Die können in der BKA Datenbank sehen, ob der Pass entsperrt ist.
Was für eine Aktion.

Das war unser Reisebericht Namibia 2023 - Eine Reise mit Hindernissen.
Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen. Falls Fragen auftauchen, schreibt mich gerne an.
Erst einmal ganz liebe Grüße an alle Mitleser!

Tine und Uwe aus Eckernförde

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