Wild DogThemenstarter101 Beiträge · seit 201312. März 2023 · #1
Hallo liebe Fomis
Wir sind wieder an der Planung einer neuen Reise im November, die uns durch Südafrika und Namibia im November führt. Als spezielles und schon lange erträumtes Ziel fahren wir die Sperrgebiets-Tour in einer geführten Gruppe. Da unser Fahrzeug nicht stark genug wäre, die Dünen hochzukrakseln, mieten wir ein stärkeres Fahrzeug in Windhoek an. Das ergibt eine etwas unrunde Planung für die übrigen Tage. Wir wissen, dass es viele Kilometer abzuspulen gilt, hoffen dennoch, dass wir die Ziele unterwegs noch geniessen können. Unser Moto ist eher «der Weg ist das Ziel» und weite rauhe und leere Landschaften zu erleben als vor Ort grosse Wanderungen zu machen.
Wir haben gute 4 Wochen Zeit – welch ein Luxus! Südnamibia kennen wir noch gar nicht und sind gespannt, ob uns die Landschaften genauso faszinieren wie der Nordwesten von Namibia. Da ich jedoch die meisten Fragen für den südafrikanischen Teil habe, stelle ich es mal unter Südafrika ein.
Ich stelle hier mal die vorgesehene Route ein. Zu einigen Zielen/Fahrten habe ich noch Fragezeichen im Kopf, ob die Strecken machbar und sinnvoll sind. Ich plane nicht mit Google Maps sondern T4A und mir sind die teils langen Fahrtage bewusst.
1 Ankunft früh morgens JHB. Fahrzeug bereit machen + einkaufen. 2 Johannesburg – Kuruman Red Sands Country Lodge (Strecke machen) 3 Kuruman – Van Zylsrus, Leeupan Camspite (wenn möglich anderntags die Hummeldums-Tour/ The Kalahari Meerkat Project, Anmeldung noch offen) 4 Van Zylsrus – Twee Rivieren (KTP) 5 Twee Rivieren – Mata Mata (wenn Buchungen möglich, sonst aussenrum via Rietfontein, Wildheim CS + andere Campsite nahe am Mata-Mata Gate) 6 Mata – Mata – Kalahari Game Lodge 7 Kalahari Game Lodge 8 Kalahari GL – Wildmore Nature Camp oder Cowdrey 9 Wildmore NC – Windhoek (am nächsten Tag Übernahme gemietetes Fahrzeug) 10 Windhoek – Jansen Kalahari Game Farm 11 Jansen KGF – Mount d’Urban 12 Mount d’Urban – Aus (via D707), Klein Aus Vista Camp, ev. Lodge 13 – 18 Sperrgebiet (Aus – Lüderitz – Sperrgebiet – Walvis Bay), Walvis Bay 19 Walvis Bay – Blutkuppe (via Swakopmund für Permit) 20 Blutkuppe – Windhoek (Autorückgabe) 21 Windhoek 22 Windhoek – Messosaurus oder Quiver Tree Campsite (Strecke machen) 23 Messosaurus 24 Messosaurus – Hobas Campsite (Kurzbesuch Fish River Canyon) 25 Hobas – De Hoop Campsite (via C13, Sendelingsdrif) 26 De Hoop CS – Kokerboomkloof Campsite (siehe Karte) 27 Kokerboomkloof CS – Violsdrift/Nordoewer 28 Vioolsdrift/Nordoewer – Keimoes/Upington 29 Keimoes/Upington – Kuruman Red Sands Country Lodge 30 Kuruman – Pilanesberg 31 Pilanesberg 32 Pilanesberg – Johannesburg/Midrand (späte Rückfahrt aus Pilanesberg) 33 Abflug abends nach Basel (KLM)
Nun zu den konkreten Fragen.
Tag 3 Van Zylsrus Meercat Project: hat jemand kürzlich das Projekt besucht? Wie sind die Erfahrungen?
Tag 8 Wildmor oder Cowdrey: wer kennt die beiden und kann eine Empfehlung machen?
Tag 22 Messosaurus oder Quiver Tree: sind diese Camps im vorab zu buchen im November?
Tag 25 Grenzübergang Namibia – SA bei Sendelingsdrift ist gemäss Sanparks Webseite immer noch geschlossen: «Please note that the border post at Sendelingsdrift remains closed until further notice and is therefore still not operational. This is an issue that needs to be resolved by Department of Home Affairs and we are trying our utmost to resolve it as soon as possible. A notice will be shared on all platforms as soon as the border post and pont is operational again. In the meantime, |Ai-|Ais/Richtersveld Transfrontier Park can be entered via the R382 road form Alexander Bay and inland for a further 90km on gravel road to the Sendelingdrift gate. The Park remains open and we invites all guests to come and experience this beautiful mountain desert. »
Gemäss Department of Home Affairs ist die Grenze offen von 08. – 16.30. Was stimmt nun? Update Webseite 2023.
Tag 25 Hobas – de Hoop im Richtersveld NP: passt das zeitlich mit Grenzübergang und den Zuständen der Wege? Es sind gute 240 Kilometer.
Tag 27 Kokerboomkloof CS – Vioolsdrift/Nordoewer: Ist das Gate Helskloof Gate bzw. «Richtersveld» zum Verlassen des NP offen? Am liebsten würden wir eine interessante Strecke der Südgrenze des Richterveldparks entlangfahren. Da hat es ja unzählige kleine Strässchen u.a. durch das Kuboes Conservancy nach Eksteenfontein dann durch das Helskloof Nababiep NR nach Vioolsddrift. Die Strecke ist sehr lang, wenn die Abkürzung via Helskloof Gate nicht möglich ist. 270 KM: machbar? (Karte).
Sind die Campsites (Growcery Camp, Richtersveld Wilderness Camp, Basic Camp, Fiddlers Creek Rest Camp vor Vioolsdrift gute Campingmöglichkeiten an Stelle von Vioolsdrift? Kennt das jemand?
Tag 28 Vioolsdrift (SA) – Keimoes/Upington: auf der südafrikanischen Seite bleiben? Südlich von Vioolsdrift auf D-Strassen via Pofadder oder über Springbock?
Kennt jemand die Tkabies Campsite 7km vor Keimoes/45km westlich vor Upington auf der SA-Strecke?
Oder nach Nordoewer (Namibia) via Karasburg und Ariamsvlei nach Upington?
Tag 29 Pilanesberg NP: ob im Park oder ausserhalb wird immer mal diskutiert. Hat jemand einen Tipp für ein Airbnb oder eine hübsches Chalet ausserhalb des Parks? Am Ende der Reise wollen wir wieder mal eine Dusche im eigenen Zimmer.
Generelle Frage: November ist ja keine Ferien- und auch keine Hauptreisezeit. Welche Plätze würdet ihr vorbuchen? Wo seht ihr optimalere Routen oder Unterkünfte?
Diese Rundreise ist ein wenig verrückt, weil wir 2 Mal über Windhoek müssen und auch die lange Strecke von Johannesburg drin haben. Ich habe versucht aus den unzähligen Forumsbeiträgen Informationen zu finden – und auch gefunden. Danke schon mal für all die hilfreichen Beiträge. Dennoch würde es mich sehr freuen, wenn ihr zu der einen oder anderen Frage Inputs habt. Auch hier schon ein herzliches Dankeschön, wenn ihr bis hier gelesen habt 🙂 .
Tag 25 Grenzübergang Namibia – SA bei Sendelingsdrift
wenn der Wasserstand stimmt und der Ponton betrieben werden kann, ist die Grenze ganz normal geöffnet. Das muss man aber recht spontan schauen, wie eben der Wasserstand ist.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Wild DogThemenstarter101 Beiträge · seit 201312. März 2023 · #3
Hallo Christian Dass die Fähre mangels Wasser nicht übersetzen kann, hatte ich kurzfristig ausgeblendet 😕 . Daher herzlichen Dank für den Hinweis. Nicole
panther1'292 Beiträge · seit 200712. März 2023 · #4
travelNAMIBIA schrieb:Hallo Nicole,
Tag 25 Grenzübergang Namibia – SA bei Sendelingsdrift
wenn der Wasserstand stimmt und der Ponton betrieben werden kann, ist die Grenze ganz normal geöffnet. Das muss man aber recht spontan schauen, wie eben der Wasserstand ist.
Viele Grüße Christian
Wir wollten Anfang Mai in den Richtersveld und haben deswegen direkt beim Manager in Sendlingsdrift bzgl. Grenzübergang angefragt. Laut deren Aussage vom 03.03. ist die Grenze nach wie vor nicht offen und sie haben keine Ahnung wann diese wieder geöffnet wird. Es wird nach wie vor empfohlen über Alexander Bay zu fahren. Gruss Panther
Wild DogThemenstarter101 Beiträge · seit 201312. März 2023 · #5
Hallo Panther Ok, das erklärt auch den Hinweis auf der Sanparkseite. Da werden wir wohl auch kurzfristig anrufen müssen und spontan entscheiden, ob wir in den Richtersveld fahren. Danke für deinen Hinweis! Nicole
Laut deren Aussage vom 03.03. ist die Grenze nach wie vor nicht offen und sie haben keine Ahnung wann diese wieder geöffnet wird
ja, da Hochwasser war, deshalb waren wir auch die Straßen am Oranje entlang gesperrt. Wenn man nicht hinkommt, muss die Grenze auch nicht offen sein. Theoretisch ist sie aber geöffnet und das seit August 2022 (u.a. hier nachzulesen https://www.namibian.com.na/6222831/archive-read/Post-Covid-19-marker-Govt-opens-all-borders). Wegen des besagten Wasserstandes würde aber eben die Fähre u.a. im November, aktuell etc nicht betrieben.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Trollkind243 Beiträge · seit 202113. März 2023 · #7
Hallo Nicole, zu Deiner Route kann zu ein paar Abschnitten etwas sagen. Tag 8. Kalahari Game Lodge bis Wildmoor Camping: Diesen Abschnitt sind wir im Januar umgekehrt über die D 503 gefahren. Die D 503 ist wunderschön aber für uns war es auch anspruchsvoll. Wenn Du den kürzesten Weg fährst, brauchst Du nur 2-3 Stunden. Wir kamen in Wildmoor gegen 14:00 Uhr an und es war sehr heiß. Der NEW DUNE Campingsite liegt sehr schön auf einer Düne, ist aber schattenlos. Das war definitiv zu heiß um es zu genießen. Das könnte im November ähnlich sein. Also entweder später ankommen oder bis zur Jansen Kalahari Guestfarm durchfahren. Dort waren wir auch und es hat uns gut gefallen. Die habt ihr auf dem Weg zurück zwischen Windhoek und Mount d´Urban eingebaut. Und da ist mir nicht klar, warum ihr so einen Zickzackkurs macht. Da würde sich Bülls Port oder Tsauchab als Zwischenübernachtung eignen. Tag 25. Wir sind ebenfalls im Richtersveld Park gewesen. Hin sind wir über Nordoewer, Steinkopf gefahren und kamen dann spät in Sendelingsdrift an. Der Campsite dort ist sehr verlassen und etwas heruntergekommen. Bis De Hoop ist es noch ein gabz schönes Stück und die letzten Kilometer auch anspruchsvoll. Ob man dazu am Ende eines langen Fahrtages noch die Ruhe und Lust dazu hat weiß ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fähre wieder in Betrieb genommen wird, so wie das dort insgesamt aussah, habe natürlich aber nicht Christians Expertise. Der Umweg zurück über Alexander Bay ist mühselig. Kokerboomskloof Campsite ist toll, sehr schön gelegen, wir waren ganz allein. Wir sind über das Helskloof Gate hinein und hinaus gefahren. meines Wissens ist das im Moment der einzig mögliche Zugang. Über den Helskoolf Pass musst du 3-4 Stunden rechnen vom Kokerboomskloof. Dann über Eksteenfontein weiter sind auch nochmal 2-3 Stunden bist du in Steinkopf bist. Viel Fahrerei! Viel Spaß beim weiteren Planen. Gruß Kirsten
Wild DogThemenstarter101 Beiträge · seit 201313. März 2023 · #8
Hallo Kirsten
Der NEW DUNE Campingsite liegt sehr schön auf einer Düne, ist aber schattenlos. Das war definitiv zu heiß um es zu genießen. Das könnte im November ähnlich sein. Also entweder später ankommen oder bis zur Jansen Kalahari Guestfarm durchfahren. Dort waren wir auch und es hat uns gut gefallen.
Danke für den Hinweis und die Informationen. Wir haben eine beidseitige Markise und können uns hoffentlich genügend Schatten machen. Der Reiz, auf einer Düne zu campen, ist schon gross!
Da würde sich Bülls Port oder Tsauchab als Zwischenübernachtung eignen.
Der Hinweis mit Zickzackfahren ist gut 😉 . Im Tsauchab waren wir schon. Der Zeltplatz liegt wirklich toll und hat viel Schatten. Die Jansen Kalahari Guest Farm wollten wir einfach irgendwie einbinden (genauso wie Wildmore). Aber vielleicht nehmen wir sie, wenn wir nach Windhoek fahren, lassen Wildmore fallen und nehmen die Route über den Spreetshoggdepass zum Tsauchab Camp (Büllsport gefällt mir irgendwie nicht....).
Viel Fahrerei!
Jaaaa, mein Lieber liebt genau das! Ich darf dann auf diesen Strecken zwischendurch auch mal ran. Ist mir auch recht, so kann ich die Landschaft richtig geniessen! Auf den langweiligen Strecken tauschen wir regelmässig, nach 1-2 Stunden, die Sitze. Es scheint eh so, dass wir den Plan für den Richtersveld ad hoc entscheiden müssen. Sei es wegen Wassermangel oder Wasserüberfluss oder sei es wegen TIA 😄
Hallo zusammen, ich tue mich gerade schwer, mich zu entscheiden, wo ich meine Info einstelle, aber nachdem es auch hier um den Wasserstand des Oranje ging, stelle ich es mal hier ein. Wer anderer Meinung ist, möge mir bitte verzeihen. 🙂
Wir haben nicht nur die Fähre abgeschrieben 😐 , heute erreichte uns diese Nachricht: zumindest für Panther dürfte das interessant sein
Dear Special Guest
The recent high water levels of the Oranje River has unfortunately caused damages to certain camps and roads within |Ai-|Ais/Richtersveld Transfrontier Park. The roads to Tatasberg Wilderness Camp and Richtersberg Camp were affected and will therefore remain closed for several months. All guests are kindly advised to NOT open or travel on the roads that have been closed. Park Management are in the process of finding alternative routes and solutions to open up the closed sections of the Park as soon as humanly possible.
The following alternative options are available for guests who have made bookings at these camps: ∙ Credit on hold - to credit their account for future bookings. ∙ Booking Amendments - Guest may amend their booking for later dates at their convenience. ∙ Alternatively guest/ visitors can continue enjoying the park by changing their reservation to Gannakouriep Wilderness Camp; Potjiespram or Kokkerboomkloof Camps. Regular updates on the progress of the repairs of the roads and camps to Tatasberg Wilderness Camp and Richtersberg Camp will be shared on a regular basis.
We sincerely apologize for any inconvenience this may cause and can assure all guests that we are trying our utmost best to rectify the situation as soon as possible.
Wir waren vom 9.3. bis 14.3.2023 im Richtersveld. Wegen des Hochwassers mußten wir über Vioolsdrift und Steinkopf nach Sendlingsdrif fahren. Wie waren dann in DeHoop, Kokerboomkloof und Ganakouriep und laut Aussage der Parkverwaltung angeblich die einzigen Touristen im Park. Erst beim Verlassen am 14.3., als wir wegen der Fähre fragten, wurde uns gesagt, dass dieser Grenzübergang unabhängig vom Hochwasser schon seit Covid wegen eines Softwareproblems geschlossen ist und eine Wiederöffnung nicht absehbar ist. Also drehten wir noch eine Runde über Alexanderbay, Oranjemund nach Rosh Pina. Obwohl wir den letzten Tag über Hells Kloof fuhren, durften wir den Park erst verlassen, nachdem wir uns in Sendlingsdrif abmeldeten, was unangenehm Zeit und Rumpelpiste kostete. Auch die Strasse auf SA-Seite nach Alexanderbay ist schlecht und staubig und wegen der vielen Minentätigkeit wie eine "Mondlandschaft". Die Strasse ab Oranjemund auf Namibiaseite, die ja nach dem Hochwasser gerade erst wieder geöffnet wurde, hingegen ist gut und asphaltiert und so verloren wir nicht allzuviel Zeit. Zum Richtersveld ist unsere Ansicht: Der mit Abstand schönste Platz ist Kokerboomkloof. Ganakouriep würden wir nicht mehr buchen. Es ist mühsam zu erreichen und eigentlich eine zwar eindrucksvolle aber "Steinwüste". Die Häuschen sind soweit ok, aber die Armaturen nicht gewartet. Der Preis steht nicht dafür, da würden wir in Zukunft eher ein paar Tage mehr in Kokerboomkloof campen.