Ersttäter im März 23

15 Antworten · 2'492 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2023 von annwag
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Themenstarter10 Beiträge · seit 202102. Jan. 2023 · #1
Hallo liebe Fomis,

ich hatte mich vor ca 1 1/2 Jahren schon mal im Thread "Ersttätertouren, wie sehen sie aus" bemerkbat gemacht.
Diese Reise hatte sich dann aber leider aus verschiedensten Gründen zerschlagen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und so soll es nun dieses Jahr endlich nach Namibia gehen.
Allerdings haben sich nun die Eckdaten etwas geändert. Nachdem unsere Tochter etwas in unsere begonnene Planung reingeschnuppert hatte, beschloss auch sie uns begleiten zu wollen.
Wir werden also zu viert unterwegs sein. Die zwei Alten mit zwei erwachsenen Kindern 😉
Zeitpunkt wird Ende der Regensaison vom 03.- 25. März 2023 sein, wir haben nun immerhin 3 anstatt 2 Wochen zur Verfügung. Daher bin ich eigentlich sehr glücklich gewesen, dass sich dieser Trip verschoben hatte.
Flüge sind bei Qatar Airways fix gebucht. Mir wäre zwar ein Nonstop Flug von Frankfurt nach Windhoek lieber gewesen, aber die Qatar-Verbindung MUC- Doha- WDH war bei 4 Personen insgesamt gute 1000.- Euro günstiger, da waren wir bestechlich! 😄
Es soll eine Campertour mit Dachzelten werden. Ein Hillux mit 2 Dachzelten haben wir bei Safari Car Rental gebucht. Wegen der Enge im Auto oder Dachzelt machen wir uns eigentlich keinen Kopf. Wir haben schon zig gemeinsame Campingurlaube verbracht, noch nie in einem Wohnwagen oder Wohnmobil, immer im Bodenzelt. Genauso haben wir schon einige Roadtrips durch USA gemeinsam unternommen, wir wissen also, dass wir auch bei beengten Verhältnissen gut miteinander auskommen.


Bis jetzt schaut unsere Planung so aus:
- Ankunft Windhoek (Autoübernahme, Einkauf, ankommen...), eine Übernachtung Arebbusch Travel Lodge
-1 Ü Kalahari Anib Camp
-1 Ü Mesosaurus Camp Keetmanshoop
-2 Ü Lüderitz mit Besuch Kolmanskuppe
-1 Ü Duwisib Campsite
-2 Ü Sossus Oasis Camp
-1 Ü Mirabib
-3 Ü Swakopmund
-1 Ü Spitzkoppe
-2 Ü Madisa Camp
-2 Ü Etosha Trading Post Camp
-2 Ü Onguma
-1 Ü ???
-1 Ü Arebbusch Travel Lodge

Wäre das so halbwegs stressfrei zu bewerkstelligen? Oder sind Punkte drin, die so gar nicht gehen und ich umplanen sollte?
Was uns mit am Wichtigstens ist, ist der Stopp in Lüderitz mit Kolmanskuppe, Kind 2 hat sich das Madisa Camp gewünscht und alle vier natürlich paar Tage Safari durch den Etosha NP.

Dann habe ich mich gerade mal mit der Campingausstattung näher beschäftigt. Es ist ein 40l Kühlschrank im Auto. Ich kann mir nur leider anhand der Literzahl die Größe überhaupt nicht vorstellen! Wird der für uns vier reichen oder sollte ich lieber nach einem größeren nachfragen?
Und noch etwas belangloseres: Es sind bei SCR Badetücher bei der Ausstattung dabei. Habt ihr dann keine eigenen mitgenommen oder schon?
Und sollten wir noch eigene Schlafsäcke für die Nächte mitnehmen, oder im März nicht nötig?

Das wären erst mal die ersten Fragen, freue mich über jeden Tip,
Annie
708 Beiträge · seit 201502. Jan. 2023 · #2
Hallo Annie,

eine schöne Runde. Persönlich würde ich in der Kalahari zwei Nächte machen, statt Duwisib an die D707 und noch wenigstens eine Nacht innerhalb des Etoshas machen (wobei ich immer alle Nächte im Park mache, aber das sind persönliche Vorlieben). Okaukuejo und Halali haben meist spannende Wasserlöcher nach Sonnenuntergang. Von Etosha könntet ihr auch direkt bis Windhoek durchfahren.

Der Kühlschrank sollte für euch gut reichen, ihr könnte ja regelmässig einkaufen und wieder auffüllen. Ich weiss auch gar nicht, ob sie grössere hätten.

Ein zusätzlich Badetuch nehme ich nie mit. Halt schauen, dass ihr es unterwegs mal waschen könnt. Vielleicht übernachtet ihr ja in Lüderitz und Swakopmund auch in festen Unterkünften, das macht es dann einfach. Und sonst halt Handwäsche.

Einen zusätzlichen Schlafsack braucht ihr im März nicht. Zumindest hatte ich immer genügend war bis zu warm 😄

Gute Reise!
VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
Themenstarter10 Beiträge · seit 202102. Jan. 2023 · #3
Kalahari hätte ich eigentlich auch gern 2 Nächte, weiß aber nicht so recht, wo ich die woanders abzwacken könnte.
Gleich am Ankunftstag weiterfahren möchten wir überhaupt nicht. Und Duwisib Camp hatte ich eingeschoben, weil mir die Fahrt von Lüderitz nach Sossus Oasis in einem Ritt schon sehr weit und lang erscheint. Aber vlt sollten wir den einen kompletten Fahrtag in Kauf nehmen für eine weitere Kalahari Nacht??? Oder in einem Ritt von Onguma nach Windhoek und hier die Zwischenübernachtung auslassen???

Für Swakopmund habe ich eine feste Unterkunft gebucht und extra acht gegeben, dass eine Waschmaschine vorhanden ist. Wird dann ein Novum für uns sein, normalerweise weigere ich mich immer strikt im Urlaub zu waschen 😄
7'296 Beiträge · seit 200602. Jan. 2023 · #4
trsi schrieb:
und noch wenigstens eine Nacht innerhalb des Etoshas machen (wobei ich immer alle Nächte im Park mache, aber das sind persönliche Vorlieben). Okaukuejo und Halali haben meist spannende Wasserlöcher nach Sonnenuntergang.

Ich war vor 25 Jahren zum ersten Mal in Namibia und dann gelegentlich mal wieder. Damals wie heute war Okaukuejo immer wieder ein Erlebnis. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dort mal war und zum Sonnenuntergang (oder später) keine Elefanten oder Nashörner dort waren. Giraffen, Zebras und diverse Antilopen sind auch immer dort und mit etwas Glück auch Löwen. Etosha ohne Übernachtung in Okaukuejo würde ich persönlich gar nicht in Erwägung ziehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
708 Beiträge · seit 201502. Jan. 2023 · #5
Ich würde die zweitletzte Nacht (also zwischen Etosha und Windhoek) zugunsten der Kalahari streichen. Zumal ja alles auf Teer ist, und somit auch bei gemütlicher Fahrt problemlos zu bewältigen.

Eine Nacht zwischen Lüderitz und Sesriem einzuschieben, ist durchaus sinnvoll. Ich hätte halt einfach nicht Duwisib gewählt, sondern eine Übernachtung an der D707 vorgezogen. Persönlich mag ich Namtib, aber es gibt auch noch andere.

Dann frohes Waschen in Swakopmund 🤩

VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
725 Beiträge · seit 201702. Jan. 2023 · #6
Ich bin auch dafür, an der D707 eine Übernachtung einzuschieben.
Wir waren in der Lodge Fest in Fels und hatten bis Sesriem "nur" ca. 250 KM. Die Strecke war aber absolut übel, so dass wir erst am frühen Nachmittag in der Sossus Dune Lodge waren.

Von daher ein "plus" für eine Zwischenübernachtung.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
Themenstarter10 Beiträge · seit 202109. Jan. 2023 · #7
Danke schon mal für euer Feedback!

Bei Okaukuejo konnte ich mich bis jetzt auf Grund der vielen negativen Bewertungen über den Campground noch nicht überwinden, dort wenigstens eine Übernachtung einzuplanen. Aber nach euren Erfahrungen werde ich wohl noch mal in mich gehen...

Wo parkt ihr denn euer Auto in Lüderitz, wenn ihr dort die Pinguin-Katamaran-Tour macht und keine feste Unterkunft habt?

Grüße, Annie
236 Beiträge · seit 201009. Jan. 2023 · #8
Hallo Annie,
hinter dem Yachtclub da steht das Auto sicher.
Einfahrt in den Parkplatz gegenüber dem OK Einkaufcenter.

Gruß Albrecht
Themenstarter10 Beiträge · seit 202123. Jan. 2023 · #9
Danke für den Tip!

Wie schaut es denn mit den Touren aus, die in Swakopmund angeboten werden: Sollte ich die vorbuchen oder wäre das auch spontan vorort erst möglich?
Themenstarter10 Beiträge · seit 202123. Jan. 2023 · #10
@Schneewie: habe euren Reisebericht gelesen, eine schöne Reise hattet ihr da! Und eure anderen Reiseberichte sind gerade meine Abendlektüre. An einigen Orten waren wir auch schon. Finde es immer interessant, wie anders manchmal Orte von verschiedenen Leuten gesehen werden. Sind aber auch noch Reisen bei euch dabei, wo wir noch nicht waren, aber noch auf unserer bucket list stehen. Mein Notizbuch liegt bereit, um dann schon mal Infos zu sammeln 😉
725 Beiträge · seit 201723. Jan. 2023 · #11
annwag schrieb:@Schneewie: habe euren Reisebericht gelesen, eine schöne Reise hattet ihr da! Und eure anderen Reiseberichte sind gerade meine Abendlektüre. An einigen Orten waren wir auch schon. Finde es immer interessant, wie anders manchmal Orte von verschiedenen Leuten gesehen werden. Sind aber auch noch Reisen bei euch dabei, wo wir noch nicht waren, aber noch auf unserer bucket list stehen. Mein Notizbuch liegt bereit, um dann schon mal Infos zu sammeln 😉
Freut mich, das Dir die Reisebericht gefallen haben. Noch viel Spaß beim stöbern.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
158 Beiträge · seit 202023. Jan. 2023 · #12
Hi.,
wir haben die Touren vorsichtshalber immer vorher gebucht. Sicherheitshalber. Geht aber meistens auch1 bis 2 Tage vorher.
LG, Christine
141 Beiträge · seit 201123. Jan. 2023 · #13
Hallo Annie,

ich finde, das ist eine schöne Ersttäter Tour mit vielen unterschiedlichen Eindrücken.

Statt einer Nacht auf der Duwisib CS würde ich auch eine Nacht an der D 707 vorziehen. Oder eine Übernachtung auf der Campsite der Kronenhof Lodge. Die ist absolut fantastisch ausgestattet. Wir waren im letzten Jahr um die gleiche Zeit da und die Landschaft war traumhaft grün mit vielen gelben Blüten; toller Kontrast zum roten Sand. Aber das kann in diesem Jahr natürlich anders aussehen. Falls ihr Duwisib anschauen möchtet, ist das als kleiner Ausflug machbar. So richtig viel zu sehen gibt es aber nicht und ich weiß nicht, ob das Gebäude inzwischen wieder geöffnet ist.

In Okaukuejo haben wir im letzten Jahr erstmals gecampt (nach ca. 15 Besuchen in Etosha). Ich hatte auch viele Vorurteile und war angenehm überrascht. Wenn man zeitig kommt und einen strategisch güstigen Platz mit Schatten und in der Nähe zum Sanitärblock und einer Spülküche aussuchen kann, ist es recht komfortabel. Allerdings war das Camp letztes Jahr im März auch nicht sehr ausgebucht. Die Namutoni Campsite fanden wir, aufgrund des schlechten Zustandes der sanitären Anlagen, im Vergleich zu Okaukuejo ganz furchtbar.

Falls der Zwischenstopp von Etosha nach Windhoek nicht entfällt, würde ich Otavi Vineyards Self-Catering & Camping empfehlen - mit Weinprobe und Snackplatter (sehr reichlich!). Die Betreiber sind total nett, der Platz ist sehr liebevoll eingerichtet und es ist nach dem Wildlife in Etosha nochmal ein ganz neuer Eindruck.

Viel Spaß,
Markandi
Als Volunteer in Uganda – Eine neue Erfahrung für eine „alte“ Afrikasüchtige http://www.birungi.org/2018/03/03/als-volunteer-in-uganda-eine-neue-erfahrung-fuer-eine-alte-afrikasuechtige/ Namibia 2020 - Nach Hause Dank Rückholprogramm https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299658-namibia-2020-nach-hause-dank-rueckholprogramm.html?rb=1&template=simple Als Volunteer im EHRA Wüstenelefanten Projekt https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295500-als-volunteer-im-ehra-wuestenelefanten-projekt.html?rb=1&template=simple
Themenstarter10 Beiträge · seit 202106. Feb. 2023 · #14
@markandi: Danke für dein ausführliches Feedback!

Ich habe jetzt die Duwisib-Campsite verworfen und uns dafür eine Campsite auf der Landsberg Farm gebucht.
Auf dem Rückweg vom Etosha nach Windhoek werden wir wohl doch noch einen Zwischenstopp einlegen, und der wird wohl auf der Omatozu Campsite.

Kann denn von euch jemand was zur Campsite Biltong Plaas sagen? Dazu habe ich hier nichts gefunden.
141 Beiträge · seit 201106. Feb. 2023 · #15
Zu Biltong Plaas Camping habe ich die folgenden Infos gefunden. Wir waren aber selbst noch nicht dort.

Farm Kuibis - Biltong Plaas Camping
166 km westl. Keetmanshoop, 51 km östl.
Klein-Aus an der B4
-26.620675, 16.746470 Abzweig B4
-26.619356, 16.744842
Tel. +264 81 622 6466
Farm mit kleinem Restaurant (leichte
Malzeiten), auch Frühstück und Mittagessen.
Verkauf von Grundnahrungsmittel
wie frisches Brot, Fleisch (Hammel, Lamm),
Kaffee, hausgemachte Produkte (Biltong),
Kühleis, Feuerholz im Padstal, hausgemachtes
Ginger-Beer.
E-Mail: biltongplaas@gmail.com
http://www.facebook.com/pages/
category/Restaurant/Biltong-PlaasKuibis-
Restaurant-175479043815483
150 N$ p.P. [2022]
Einfache Stellplätze mit vielen kleinen Bäumen, öffentliches Waschhaus
(Warmwasser über Holzboiler), Spülbereich. Kein Strom. Verkehrslärm, da B1
angrenzend und sichtbar.
Als Volunteer in Uganda – Eine neue Erfahrung für eine „alte“ Afrikasüchtige http://www.birungi.org/2018/03/03/als-volunteer-in-uganda-eine-neue-erfahrung-fuer-eine-alte-afrikasuechtige/ Namibia 2020 - Nach Hause Dank Rückholprogramm https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299658-namibia-2020-nach-hause-dank-rueckholprogramm.html?rb=1&template=simple Als Volunteer im EHRA Wüstenelefanten Projekt https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295500-als-volunteer-im-ehra-wuestenelefanten-projekt.html?rb=1&template=simple
Themenstarter10 Beiträge · seit 202117. Apr. 2023 · #16
Hallo liebe Alle!

Wir sind nun seit guten 3 Wochen wieder daheim von unserer Reise und was soll ich sagen??? Es war einfach nur f a n t a s t i s c h !!!

Fotos kann ich noch keine zeigen, ich bin immer noch am Bearbeiten und Sortieren. 😉
Aber ich wollte mich für eure netten und teils sehr hilfreichen Tipps danken, sowohl hier im Thread als auch im Hintergrund per PM´s. Dankeschöööööön 😘

Kurzes Fazit zu unserer Reise:
Mietwagen von Safari Car Rental war super! Top gepflegt, auch das komplette Campingzubehör. Besser gehts fast nicht. Wir hatten vorort fast nur mit Robbie zu tun, sehr sympathischer netter Kerl, der alles sehr unterhaltsam erklärt hat und auch paar hilfriche Tipps zur Hand hatte. Wir sind ohne Reifenschaden heil durch die drei Wochen gekommen.
Es war sehr toll noch einmal mit der gesamten Familie unterwegs gewesen zu sein. Normalerweise gehen unsere Kids ihre eigenen Wege mit 32 und 21 Jahren.
Als Erstlingstour mit 3 Wochen Zeit im Gepäck würden wir die Tour jederzeit wieder genauso machen! War für uns einfach nur perfekt. Erst etwas Land und Leute kennenlernen, dann quasi als Höhepunkt im Etosha viele Tiere.
In der Kalahari hätten wir gern 1 oder 2 Nächte mehr gehabt, dazu hatte mir auch der ein oder andere geraten. Hätte aber halt nicht gewusst, wo ich die Zeit hätte einsparen oder austauschen können. Aber man braucht schließlich Anreize zum Wiederkommen 😉
Eigentlich hätte es ja letztes Jahr schon nach Namibia gehen sollen, da hätten wir aber nur 2 Wochen zur Verfügung gehabt und somit wäre Lüderitz mit Kolmannskuppe rausgefallen, obwohl das Ziel eigentlich für mich mit das Wichtigste gewesen wäre. bei der neuen 3-wöchigen Planung war der Ort natürlich sofort wieder drin. Und wir waren alle Vier sooo froh drum! Die zwei Nächte in Lüderitz gehören für uns alle definitiv zu den Highlights der Reise! Wir haben dort auf Shark Island gecampt. Ja, es war windig, aber nicht zu krass. Wir hatten später Richtung Norden teils viel windigere Nächte. Aber die Campsite direkt am Meer mit tollem Ausblick und die erkletterbaren Felsen fanden wir einfach nur traumhaft. Und Kolmannskuppe war einfach ein Foto-Highlight!
3 Nächte in Swakopmund hätte es für mich nicht unbedingt gebraucht, die Jugend hat´s genossen, somit war auch der längere Stopp dort genial.
Zu viert in den Dachzelten war ok, weil wir als Familie unterwegs waren. Wir würden es aber nie mit einem auch noch so gut befreundeten Pärchen machen wollen. Und zu viert im Toyota Hillux war ok, weil alle von uns außer meinem Mann 1,67m nicht überschreiten. Als größerer Mensch würde ich nicht gern 3 Wochen lang hinten auf der Rücksitzbank sitzen wollen.
Ansonsten waren alle Camp Sites auf ihre eigene Weise toll. Oft waren wir die einzigen auf den Campingplätzen.
Das war´s jetzt mal im Groben.

Oder sollte ich noch erwähnen, dass uns das Land sooo in seinen Bann gezogen hat, dass wir bereits für 2024 neu planen? 😄 Dann werden wir aber wieder wie die letzten Jahre schon nur zu zweit unterwegs sein.

Liebe Grüße,
Anni