NadjasThemenstarter131 Beiträge · seit 200917. Dez. 2022 · #1Hallo zusammen,
für die Planung 2023 wäre ich für eure Unterstützung dankbar. Ich stöbere schon eine Weile im Forum, teilweise wurde ich bezüglich der o.g. NP auch fündig, aber es reicht einfach noch nicht für eine finale Entscheidung.
Auf dem Weg von Kasane nach Ghanzi haben wir 3 weitere Übernachtungen eingeplant. Die aktuelle Planung liegt bei einer Nacht in Nata (Lodge) und 2 Nächte Boteti River Camp.
Nun bin ich verunsichert und überlege ob es nicht sinnvoller ist am Leopard Plains Camp die beiden Nächte zu verbringen, da wir somit die Option haben beide Parks zu besuchen.
Beim Boteti River Camp gibt es wohl die Herausforderung den Fluss zu durchqueren (bei entsprechender Wassertiefe). Bedeutet dies, wenn es nicht passierbar ist, außen herum fahren um in den Makgadikgadi zu gelangen ?
Ob Makgadikgadi NP oder Nxai Pan NP, ich weiß es handelt sich immer um eine subjetkive Betrachtung, unser Augenmerk liegt auf Tieren und Salzpfanne.
Wer kann mir von seinen Erfahrungen berichten ? Ist es sinnvoll beide Parks zu besuchen ?
Reisezeit ist Ende Oktober/ Fahrzeug ist Offroad tauglich.
Gruß und einen schönen 4. Advent
Nadja
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201617. Dez. 2022 · #2Hi Nadja,
ich mutmaße, ihr seid keine Camper?
Gruß Gina
Ad Rian229 Beiträge · seit 202217. Dez. 2022 · #3Ihr könntet zuerst nach Norden zum Southcamp. Falls ihr Camper seid.
Dort eine Nacht verbringen mit Gamedrives in der Gegend. Kann sehr viel los sein am Wasserloch oder aber auch tote Hose.
Dann über Puduhudu-Gate nach Süden an den Boteti. Entweder Khumaga-Camp oder Boteti River Camp (zweites hat uns besser gefallen).
Ende Oktober waren wir dort. Querung des Flusses möglich ohne die Reifen nass zu machen. Der Boteti war an der Stelle komplett ausgetrocknet.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Adrian
buma831 Beiträge · seit 200917. Dez. 2022 · #4Liebe Nadja,
statt Nata Lodge würde ich lieber in die Planet Baobab Lodge fahren, weil sie sehr viel ausgefallener ist als die erstere. Aber in der Nata Lodhe gibt es leckere Chicken- Majonaise- Sandwichs - eine Labsal nach längerem Essen im Busch.
Vom Boteti River Camp hört man viel Gutes. Die Überfahrt sollte im Oktober keine Probleme bereiten, notfalls muss man das nördliche Gate anfahren, aber das ist auch Mittel zum Zweck, da man bei der Anfahrt im Park schon gamedrive macht.
Meinst Du Leopards Plain in Maun? Das ist nicht eben in der Nähe von Nxai oder Makgadigadi. Wenn man von Nata kommt wäre das unnötig, es sei denn, Ihr müsstet Einkäufe tätigen. Wen Ihr von Kasane kommt könnt Ihr alles schon dort kaufen.
Die beiden Parks sind sehr unterschiedlich. Es hängt wie immer alles vom Sichtungsglück ab. Wir persönlich bevorzugen Nxai, waren aber auch schon mehrmals in M.
Weiterhin ganz viel Freude bei der Planung wünscht
Marga
NadjasThemenstarter131 Beiträge · seit 200918. Dez. 2022 · #5Guten Morgen,
vielen Dank für eure Infos.
Das Leopard Plains Camp liegt bei Motopi. Ich dachte es wäre eine Option.
Wir campen teilwiese, aber nur wenn private Ablutions dabei sind. Ansonsten bevorzugen wir auch gerne eine feste Unterkunft.
Ich werde mir das ganze noch mal anschauen, auch bezüglich Unterkunft in Nata. Und denke das wir das Boteti River Camp nehmen.
Einen schönen Sonntag
Gruß Nadja
ALM2'319 Beiträge · seit 201119. Dez. 2022 · #6Hallo Nadja,
ja, Leopard Plains befindet sich in der unmittelbaren Nähe zu Motopi. Eigenes Campen gibt es dort aber nicht. Es werden dort sieben Tented Rooms angeboten. Auf der Internetseite von Leopard Plains findest Du weitere Infos; buchbar die Lodge u. a. über booking.com & friends.
Ob Nxai oder Makgadigadi ist Geschmacksache; aber auch wir bevorzugen Nxai. Wenn Du Dich für Nxai entscheiden solltest, würde ich auf alle Fälle empfehlen, dort auf der Nxai South Campsite zu nächtigen. Denn somit bist Du direkt in Nationalpark und kannst mehr Zeit dort verbringen, als Dir zur Verfügung stünde, würdest Du in Leopard Plains übernachten. Die jeweils ca. 38 km Tiefsandanfahrt und -rückfahrt dezimieren dann doch in nicht geringem Umfang die zur Verfügung stehende Zeit vor Ort in Nationalpark. Wir fanden es dort besonders am sehr späten Nachmittag toll. Klar sein muß Dir aber, daß das Nxai South Camp nur gemeinschaftliche Ablutions bietet. Diese sind jedoch nach Jahren der an ein privates Unternehmen übertragener Campführung i.d.R. in gutem und sauberem Zustand.
Wenn Du jedoch auch den Makgadigadi Nationalpark besuchen möchtest, dann würde ich an Deiner Stelle die Khumaga Campsite dem Boteti River Camp bevorzugen. Der Grund hierfür ist weniger die Anfahrt in den NP als das Flair, im NP zu nächtigen. Klar, auch die Anfahrt kann länger sein, wenn der Boteti noch zu viel Wasser führt, um durchzufahren. Dann mußt Du entweder die Fähre in Khumaga nehmen (kürzeste Variante), welche aber auch in Betrieb sein muß; andernfalls bleibt Dir nur die Ein- und Ausfahrt am Phuduhudu Gate, was dann, bei Übernachtung im Boteti River Camp, ebenfalls zu Zeitverlusten führt. Und… zurück zum Flair… Uns hatte das Boteti River Camp 2018, damals noch das Tiaan’s Camp, unter anderem wegen der menschlichen Geräuschkulisse nicht gefallen. Liegt zwar nicht mitten im Dorf Khumaga, doch die Auswirkungen der menschlichen Besiedlung in der unmittelbaren Nähe haben uns gestört. Gestört hat uns auch der Blick vom überdachten Oberdeck/Aufenthaltsbereich auf hohes, verwachsenes Gebüsch und auf den ganzen Zaundurcheinander unten am Boteti. Das Tiaan’s Camp war zwar gut in Schuß, besonders das sehr nett gestaltete Ablutionsgebäude, doch die mangende Freundlichkeit des Personals (wenn es denn mal präsent war…) empfanden wir abstoßend. Es wurde kein organisiertes Game Drive im Makgadigadi angeboten, trotz der ausreichenden Anzahl an interessierten Gästen daran und vorhandenem, funktionstüchtigem Fahrzeugpark. Schnöde und einsilbig wurde einfach mitgeteilt: Gibt es nicht. Das Selbstfahren auf der Strecke Phuduhudu Gate zur Khumaga-Fähre war durch die hoch- und zugewachsene Pad kaum möglich; von der Pad runter zum Boteti no way, weil kein Durchkommen. Dazu kam noch die exorbitant teure Fährüberfahrt 50 Euro (so erinnere ich mich wenigstens) für Hin- und Rückfahrt, um dann nur schnurstracks die Hauptpad hoch- und runterzufahren, dabei in einem Hilux zu sitzen und nur das Gebüsch bewundern zu können, anstatt mit dem wirklich hohen Tiaan’s Camp-Fahrzeug etwas Fauna zu erblicken und in Ecken zu fahren, in die der Ottonormal-4x4-Self-Driver vermutlich gar nicht fährt. Nun denn…. Vielleicht hat das 2018 alles im Zusammenhang mit der Trennung des deutschsprachigen Managementteils des Tiaan’s Camps gestanden. Lustlos ließen wir damals unsere zweite Nacht dort sausen und fuhren weiter. Und vielleicht ist es jetzt ja ganz anders… New name, new spirit…?!??! Lange Rede kurzer Sinn…. Auf der Khumaga Campsite im Reserve fühlten wir uns mit wildem Ambiente auf alle Fälle einfach wohler.
Ein frohe und glückliches Planen.
LG vom Alm
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200820. Dez. 2022 · #7Hallo Nadja,
Wir waren schon im Leopard Plains Camp und es hat uns ganz gut gefallen. Ein kleines Wasserloch, mit ein paar kleineren Tieren (also bestimmt kein Leopard :)) gutes Essen, kleiner Pool, nette Besitzer, die aber nicht immer da sind. Ich finde, es hat etwas mehr „bush feeling“ als das Boteti River Camp. Von dort wird ein game drive als Tagesausflug sowohl zur Nxai Pan wie auch zum Magkadikadi angeboten. Es ist aber schon ein Stück, denke ca 1 St bis zu jedem Park, deshalb auch nur als Tagesausflug. Wir haben es nicht gemacht, aber die Gäste, die zurück kamen waren begeistert. Der Guide war gut und teilweise waren sie nur zu zweit oder zu viert unterwegs.
Wenn Du allerdings Camp sites mit private Abolutions suchst, wirst Du in beiden Parks nicht fündig, da gibt es nur die großen, aber sauberen Duschhäuser für alle. Dann wäre so ein organisierter game drive vielleicht eine Alternative.
Im Boteti River Camp war ich auch schon, aber nur auf der Campsite. Das war September 2019 und alle waren nett, also ich habe nicht die schlechten Erfahrungen, wie Alm gemacht. Es ist am Dorfrand gegenüber vom Park entrance gate. Damals konnte man durch den Fluss fahren, da der Wasserstand niedrig war und musste keine Fähre zahlen. Von dort kannst Du auch einfach selbst in den Park fahren. Mir hat der Magkadikadi gut gefallen, auch landschaftlich und es gab grosse Tierherden am Wasser.
Die Khumaga Campsite hat uns aber zum Campen auch besser gefallen als das Boteti River Camp und sie ist mitten im Park, hat aber auch keine privaten abolutions.
Nxai Pan finde auch reizvoll, ganz anders als Magkadikati, aber etwas beschwerlicher selbst zu fahren. Man muss vom Eingang ein längeres Stück im Sand fahren bis man in den interesanten Teil um das South Camp herum kommt. Aber natürlich sind die Baobabs dort sehr sehenswert.
Aber alles braucht Zeit und ich würde mich entweder für den einen oder den anderen Park entscheiden, wenn ich nur 2-3 Tage hätte. Jetzt hast Du die Qual der Wahl:)
Viel Spass beim planen und viele Grüße
Doro
Sonabozi26 Beiträge · seit 202220. Dez. 2022 · #8Liebe Nadja,
diese Zwickmühle kennen wir sehr gut, wir konnten uns bei der Planung der Reise für Oktober 2022 auch nicht für einen der Parks entscheiden. Genau deswegen haben wir Leopard Plains in der Mitte gewählt (siehe auch Reisebericht Nam/Bots/Sim/Bots/Nam). Uns hat es dort gut gefallen und die eine Stunde Anfahrt (fast nur Teer) bis zum Makgadikgadi war unproblematisch (bei der Fähre führte der Fluss kaum Wasser). Der Park war schon beeindruckend, aber uns hat der 1 Tag auch völlig gereicht. Viele Strecken sind ordentlich tiefsandig, da hat man nach fast 3 Wochen zwar Übung drin, aber es strengt auch an.
Eine Option wäre sich ein stornierbares Angebot über booking o.ä. zu besorgen und dann die Wetterlage wegen Wasser im Frühjahr/-sommer abzuwarten?
Viel Spaß bei der Planung und weihnachtliche Grüße
Sonabozi
RORonald2 Beiträge · seit 202020. Dez. 2022 · #9Hallo Nadja, das ist eine ambitionierte Planung. Wenn ihr das schaffen wollt müsst ihr über die A3 düsen. Und euch ziemlich ranhalten. Wenn ihr schon in Kasane seid spendiert auf jeden Fall einen Tag im Chobe NP. Der Park ist überschaubar hat aber sehr viele Tiere. Vielleicht mach Ihr dort auch eine Bootstour. Im Boteti im Kumara Campground haben wir satte 50 US $ (2021) bezahlt für eine Nacht Camping. Ich würde auch Naxi Pan vorschlagen. Die Elefanten am South Gate Camp sind ganz interessant aber keine Angst die kennen Touristen 🙂 🙂 . Ich plane auch gerade für 2023. Sehr schade das Ihr am Moremi vorbeirauschen wollt. Wir kennen uns in vielen Reisen dort recht gut aus .
NadjasThemenstarter131 Beiträge · seit 200921. Dez. 2022 · #10Guten Abend zusammen,
ja, wie Doro schreibt "ich habe die Qual der Wahl".
Ich werde noch ein paar Nächte darüber schlafen.
Chobe und Moremi haben wir schon bereist, wir haben nur die beiden besagten Parks "links liegen " gelassen. Ich denke wir werden uns nur für einen der beiden entscheiden.
Frohe Festtage und DANKE !
Gruß Nadja
Siegfried100 Beiträge · seit 200825. Okt. 2024 · #11@Nadja
In Deinem Post vom Dezember 2022 ging es u.a. um die Frage ob Makgadikgadi NP oder Nxai Pan NP.
Für welchen der beiden Parks habt Ihr Euch entschieden?
Es wäre nett, und evtl. auch für andere Fomis hilfreich, wenn Du ein kurzes feedback zu diesem Teil Eurer Tour hier im Forum geben würdest.
Danke!
NadjasThemenstarter131 Beiträge · seit 200926. Okt. 2024 · #12Hallo Siegfried,
wir waren tatsächlich in beiden Parks. Mein Favorit war ganz klar der Makgadikgadi NP, wobei dies immer eine subjektive Sichtweise ist.
Entlang des Boteti Flusses gibt es etliche Wasserlöcher, es hatte viele Hippos und Krokodile. Es war sehr vegetationsreich und auch abwechslungsreich.
Di Salzpfannen haben wir nicht geschafft, der Park ist sehr weitläufig und man kann ohne Probleme ein paar Tage darin verbringen. Am Parkeingang liegt auch eine sehr schöne Campsite.
Gruß Nadja