pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200729. Okt. 2022 · #21
@Logi Trinkwasser ja oder nein im Mapungubwe ist eine gute Frage 😐 Leider können wir sie nicht beantworten, da wir in Afrika zum Zähne putzen und Kaffee kochen grundsätzlich gekauftes Wasser benutzen 😊
Aber vielleicht kann ja einer der Mitleser die sehr interessante Frage beantworten?
Logi schrieb: Trinkwasser ja oder nein? Müssen wir zum Kaffee kochen, Zähne putzen usw. noch zusätzlich Wasser einkaufen?
Eine südafrikanische Freundin hat uns mal gesagt, man kann das das Wasser in SA überall bedenkenlos trinken. Das machen wir zwar nicht, aber für Kaffee/Tee und auch zu Zähne putzen verwenden wir es immer. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass wir jemals zum Kochen Wasser gekauft haben. So habe ich das auch vom Mapungubwe in Erinnerung.
Das einzige Mal auf unseren ganzen Reisen, wo ich mit dem Wasser Probleme hatte, war auf den Fijis. Aber da richtig heftig 🤢
Hallo Logi! Wir waren Anfang Oktober für 3 Nächte im Mapungubwe - Leokwe Camp- als Wiederholungstäter, wir sind von diesem Park immer wieder fasziniert. Die Nutzung des Trinkwassers zum Zähneputzen / Kaffeekochen ist aus unserer Erfahrung ohne Bedenken möglich. Haben wir jedes Mal so gehandhabt und nie Probleme gehabt (trotz meines sehr epfindlichen Magens).
Wir hatten Glück und in der Nähe des (leider nur noch als kleiner Rest vorhandenen) Treetop Walks einen außergewöhnlich großen männlichen Löwen gesehen. Katzen -außer den bettelnden Genets am Grill- erwartet man in diesem Park ja eher nicht. Ich wünsche euch einen wunderschönen Aufenthalt ! Gruß Mahango
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200731. Okt. 2022 · #24
Samstag, 17.09.2022 Shingwedzi - BD3
Der Wecker klingelte um 05:30 Uhr 😐 Wir wollten mal wieder einen frühen Morningdrive wagen. Es war herrlich frisch und wir fuhren die 25km lange S99 Schleife ohne spektakuläre Sichtungen. Als wir uns wieder auf der Zufahrtsstraße zum Camp befanden, sahen wir eine nicht enden wollende Schlange von Büffeln, die bewegten sich Richtung Wasserloch. Wir auch. Am Hide warteten wir nur kurze Zeit und da trafen sie auch schon ein. Wirklich faszinierend so eine große Anzahl. Wir genossen das Spektakel einige Zeit bevor wir noch bei uns frühstückten und uns dann auf den Weg nach Shingwedzi machten.
Fazit Punda Maria - ST2: Unser Zelt war grundsätzlich sauber, so wie es sein sollte. Aber der allgemeine Zustand ist wirklich sehr schlecht. Wartungsstau wohin man blickt. Unsrer Meinung nach befinden sich die Zelte in einem Zustand zwischen Generalsanierung und Abriss mit Tendenz zum Abriss. Mehr als eine Nacht muss nicht sein. Was uns wirklich entschädigt hat war das Wasserloch. Für uns eines der Highlights unserer Reise.
Unterwegs hatten wir immer wieder schöne Sichtungen wie z.B. badende Elefanten oder dösende Löwen unter einem Baum auf der Klopperfontein Schleife S60/S61 . Wir genossen es einfach, hier zu sein 😘 In Babalala machten wir Mittagspause, der Platz war affenfrei, auch schön. Weiter ging es auf der H-1-7, und abwechselnd auf der S56, bis nach Shingwedzi. Spektakuläre Sichtungen gab es erst mal keine mehr.
Das Shingwedzi Camp liegt am gleichnamigen Fluss. In 2013 gab es dort ein verheerendes Hochwasser nach einem Dammbruch. Eine Markierung an der Rezeption zeigte den Höchststand, unglaublich 🤩 Wir holten den Schlüssel für unser Häuschen und richteten uns für die nächsten beiden Tage ein. Es war unglaublich heiß, bis zu 37 Grad zeigte unser Thermometer im Auto an 😮 Zu Hause frieren sie. In der Day Visitor Area war die Hölle los, eine Menge Tagesbesucher vergnügte sich hier beim Picknicken. Wir stöberten noch etwas durch den Laden und suchten den Swimmingpool, den wir auf Anhieb tatsächlich nicht fanden. Abends grillten wir Rind, dazu gab es Salat. Irgendwann wurde es auch etwas kühler.
tiggi1'558 Beiträge · seit 201131. Okt. 2022 · #25
Hallo Panther, bin erst jetzt auf euren Bericht gestoßen und finde es ganz spannend, euch zu folgen. Wir haben genau die gleiche Tour im April unternommen. Das Fluchen über die Potholestrecke zum Mapungubwe NP von Lephalale habe ich noch besonders gut im Ohr. 😈 Es gibt kaum eine vergleichbare "Straße" in Südafrika. Viele Eindrücke decken sich 1:1. Das Leokwe Camp hat uns auch sehr gut gefallen und würden wir bestimmt erneut aufsuchen. Punda Maria ist einfach klasse, wenn es um die vielen Elefanten geht. Wir hatten auch noch Wilddogs in der Nähe. Nun bin ich gespannt, wie es bei euch weiter geht...
Enilorac65768 Beiträge · seit 201731. Okt. 2022 · #26
Hallo Panther, ich bin auch noch zugestiegen und begleite euch gerne. Vielen Dank für‘s Teilen eurer Reise. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200701. Nov. 2022 · #27
@Biggi Wildhunde sind natürlich eine ganz besondere Sichtung und da sind wir immer etwas "neidisch" wenn sie jemand sieht. War uns bisher erst einmal in BOT vergönnt. Schön dass du dabei bist 🙂
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200701. Nov. 2022 · #28
Sonntag, 18.09.2022 Shingwedzi - BD3
Wir hatten ganz gut geschlafen. Kurz vor 6:00 Uhr hatte ich das Gefühl, das ganze Camp fährt in den Park. Auto an Auto war zu hören 😐 Dann wurde es wieder ruhiger, wir standen auf und frühstückten. Gegen 07:30 Uhr machten auch wir uns auf den Weg. Ein schönes Bild gaben die Büffel auf ihrem Weg zum Fluss ab, es staubte ganz schön.
Wir fuhren auf der S52 Richtung Bateleur Bushveld Camp immer am Shingweszi entlang. Am Flussufer konnten wir immer wieder Elefanten sehen, die gab es hier wirklich zahlreich.
Unsere Beine konnten wir am Red Rocks und Tsanga Aussichtspunkt vertreten.
Red Rock
Schreiseeadler
Gelbbauchammer
Kronenadler
Raubadler
Zum Abschluss unserer Runde fuhren wir noch die Wege rund ums Camp und konnten dabei u.a. liegende Giraffen entdecken, die waren sehr entspannt.
Mittags waren wir wieder zurück und machten uns eine Kleinigkeit zu essen. Josephine unsere Putzfee hatte heute unser Bett mit schönen rosa Blüten verziert 🙂 Nachmittags lasen wir, schrieben Tagebuch und machten kurze Augenpflege. Kurz vor 16:00 Uhr machten wir uns nochmal für eine Ausfahrt fertig, die Kamera wurde am Auto montiert. Am nahen Wasserloch Lamont vertrieben gerade die Elefanten die Büffel.
Ein Eli hatte es besonders gemütlich und ließ seinen Rüssel in den Tank hängen, das sah lustig aus.
Wir fuhren immer am Fluss entlang, Elefanten gab es in großer Anzahl. Sie standen im vermeintlich trockenen Flussbett und gruben Löcher, vermutlich gelangten sie so an Wasser.
Plötzlich bremste Ralf, ein toter Büffel lag am Wegesrand 😐 Lange konnte er da noch nicht liegen, er war nur am Schwanz angefressen bzw. dort war ein Loch. Rundherum war kein Tier zu erblicken. Wir fuhren weiter und hatten kein Foto gemacht 😗 Auf der Brücke über dem Shingwedzi standen viele Fahrzeuge. Ein netter Herr wies uns auf die vollgefressene Löwin hin, die am Ufer lag. Einen schönen Sonnenuntergang gab es dazu. Wir versuchten, die untergehende Sonne noch in einer besseren Umgebung zu erwischen, aber das gelang uns nur bedingt, sie ging einfach zu schnell unter 😣
Zurück im Camp, blieb die Küche heute kalt und wir genehmigten uns einen Burger im Restaurant. War lecker. Wie auch die letzten Tage fiel auch heute gegen 19:00 Uhr der Strom aus. Für uns wars egal, wir hatten schon gegessen. Es dauerte auch nicht lange, dann war der Strom wieder da. Wir saßen noch etwas draußen, verschwanden aber bald unter die Dusche und ins Bett.
Anmerkung zum Load Shedding: In jedem Camp/Park war gegen 19 Uhr der Strom weg und wurde kurz darauf durch Generatoren wieder geliefert. Bis auf Olifants, wo es tatsächlich angekündigte Stromausfallzeiten gab.
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200702. Nov. 2022 · #29
Montag, 19.09.2022 Shimuwini - GD4
Früh morgens machten wir einen kurzen Gamedrive. Ausser Löffler, Nimmersatt und Elefanten haben wir nicht viel entdeckt. Wir frühstückten noch gemütlich und verließen das Camp.
Fazit Shingwedzi Camp: Shingwedzi war ein ruhiges, sauberes Camp, es hat uns hier ganz gut gefallen. Wie wahrscheinlich überall gab es aber auch so einige Kleinigkeiten, die nicht sein müssten – wie etwa die total schief aufgeschraubte Kochplatte, die eigentlich für den Einbau gedacht ist. Wer bitte hat sowas angeschafft und montiert? 😐 Der Küchenschrank ging auch nicht mehr zu, gut das es keine Affen gab (bei uns). Schief eingebaute Steckdosen gehören da schon fast zum „Style“. 😗
Weiter ging es heute ins Shimuwini Bushveld Camp, in dem wir die nächsten beiden Nächte gebucht hatten. Zunächst querten wir den Tropic of Capricorn und erreichten dann Mopani. Der Weg dahin war langweilige Teerstraße, links und rechts gesäumt von Mopanebüschen soweit das Auge reicht. Irgendwo brannte es, lange Zeit begleitete uns Brandgeruch.
Mopani selbst hatte ein schönes Hauptgebäude mit Restaurant und Shop. Von der Terrasse gab es einen schönen Blick auf einen wassergefüllten Damm. Wir kauften Holz und Wasser, aufgetankt wurde auch noch. Es war schon wieder sehr heiß, da setzten wir doch gerne die Fahrt in unserem kühlen Auto fort. Am Shipandani Hide, hier kann auch übernachtet werden, legten wir eine Pause ein. Im Wasser fläzten sich die Hippos, auf dem sandigen Hügel die Büffel. Sonst gabs noch Krokodile, Kuckuck, Klaftschnabel und einen fotogenen Braunkopfliest (Brown-hooded Kingfisher). Im Hide ging ein Lüftchen durch und wir fanden es gleich nicht mehr so heiß. Nächster Stopp war der Pioneer Hide, hier gab es nichts zu sehen.
Gabelracke
Graureiher
Burchells Coucal
Klaftschnabel
Braunkopfliest (Brown-hooded Kingfisher)
An der Mooiplaas Picnic Site war Mittagspause und etwas Beinevertreten angesagt. Als alle Gäste weg waren, kam der Angestellte und fragte ob wir eine Scops Owl (Zwergohreule) sehen wollten. Bis wir gecheckt hatten, was er meinte hat es etwas gedauert – aber natürlich wollten wir, keine Frage. Wir liefen ein kleines Stück und da saß das kleine Eulchen im Baum, gut getarnt.
Angolafink
Zwergohreule
Nun war es nicht mehr weit bis zur nächsten Unterkunft. Das Shimuwini Bushveld Camp liegt sehr schön am Letaba mit Hippos, Antilopen und diversen Vögeln. Die nette Angestellte gab uns ein größeres Haus für 6 Personen, da das für uns vorgesehene Haus einen Wasserschaden hatte. Wir nahmen das gerne an, so konnten wir uns schön ausbreiten. Schlüssel für die Häuser gibt es hier übrigens nicht 😮 Kurzer Schreck, als wir nur eine Badewanne gesehen hatten, aber es gab natürlich auch eine Dusche 🙂 Wir stellten die Stühle raus und verbrachten einen ruhigen Nachmittag beim Lesen, Tagebuchschreiben und Tiere gucken.
Zwischendurch liefen wir am Zaun entlang, betrachteten die anderen Häuser samt Bewohnern. Es gibt auch einen Hide, mit schönem Ausblick auf den Fluss. Die Wettervorhersage war nicht sehr positiv für die nächsten Tage und morgen sollte es einen Temperatursturz geben und Regen. Ralf machte Feuer, es gab Maiskolben, Käsegriller und Salat - sehr lecker. Wir genossen den schönen warmen Abend.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201202. Nov. 2022 · #30
Liebe Panthers, bei euch spick ich natürlich zumindest sporadisch auch immer mal rein! Und der Mapungubwe muss bei einer Nord-Tour unbedingt auf unsere Zielliste. Überhaupt gefällt mir eure Tour sehr gut. Und sehr schöne Bilder mal wieder! Jetzt bin ich gespannt, was euch von Shimuwini aus vor die Linse läuft, da waren wir vor ein paar Jahren mal - die Lage fanden wir super, mit den Sichtungen haben wir uns etwas schwer getan ... Viele Grüße, inzwischen aus Kapstadt Ingrid
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201602. Nov. 2022 · #31
Hallo Panthers, natürlich begleite ich euch auch durch die schönen NPs Südafrikas. Im Kruger wäre ich gern auch mal wieder. Auf die Sichtung der Zwergohreule bin ich etwas neidisch - da sind euch wirklich schöne Aufnahmen gelungen. Fast immer, wenn ich sie bisher sehen konnte, hatte sie die charakteristischen Federohren angelegt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht! LG Sascha
Hallo Panthers - nachdem ich jetzt grüngelb vor Neid angelaufen bin, weil wir die Scops Owl (Zwergohreule) bisher immer nur gehört, aber nie gesehen haben, oute ich mich mal als Mitleser. So "günschtig" komme ich bestimmt nicht mehr dorthin....
mein lieber Mann, von Euch können wir noch viel lernen. Ich trau´s mir ja gar nicht laut sagen, aber das Wasserloch in Punda Maria haben wir anscheinend von etlichen Jahren komplett übersehen. Zumindest können wir uns nicht mehr erinnern. Erinnern können wir uns aber an die schon damals katastophale Unterbringung in diesen Zelten. Die Außenküche grauselig - da ist wohl nichts besser geworden. 🙁 😈
Schöne Bilder habt Ihr mitgebracht, die Eule ist der Hammer!Q
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200703. Nov. 2022 · #34
franzicke schrieb:...die Lage fanden wir super, mit den Sichtungen haben wir uns etwas schwer getan ... Viele Grüße, inzwischen aus Kapstadt Ingrid
Hallo Ingrid, ohne zu viel zu verraten, aber das ist auch unser Fazit. Wir hoffen euch gehts gut in Kapstadt.
@Sascha, Fredericke, Claus es freut uns ja immer wenn auch die kleinen Dinge wie die Scops Owl so viel Resonanz hervorrufen. Und beinahe wären wir mit dem Caretaker nicht mitgegangen weil wir ihn nicht verstanden hatten was er uns zeigen wollte 😐 @Fredericke, eine haben wir dann später noch 😗
@bayernschorsch Aufgabe fürs nächste mal wenn ihr nach Punda Maria kommt... suche das Wasserloch 😉
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200703. Nov. 2022 · #35
Dienstag, 20.09.22 Shimuwini - GD4
Leider hatte die Wettervorhersage recht und das schlechte Wetter kündigte sich während der Nacht mit starkem Wind an und brachte eine geschlossene graue Wolkendecke mit. Nicht so schön 🙁 Kurz nach halb sieben standen wir auf und frühstückten. Wahrscheinlich wären wir bei schönem Wetter erst gar nicht auf einen Gamedrive gegangen, zu sehen gibt es im Camp und am Fluss immer etwas. Auch sind die Möglichkeiten für Gamedrives hier eher eingeschränkt. So aber beschlossen wir, doch raus zufahren. Wir nahmen die Teerstraße Richtung Phalaborwa Gate (H14) wo uns nur sehr wenige Fahrzeuge entgegenkamen. Grundsätzlich ist die Gegend auch nicht mit einer große Tierdichte gesegnet, zumindest stand das in unserem Krügerbuch (Kruger Routes: Self-Drive Companion – van den Berg) . Als nach einiger Zeit zwei Autos am Straßenrand standen, hofften wir auf eine Sichtung. Und tatsächlich, eine Hyänenmama mit ihren beiden fast erwachsenen Jungen lief im Gras. Sie legte sich dann hin, vermutlich um die beiden zu säugen, das konnten wir aber nicht genau sehen, das Gras war zu hoch. Das Fell der Tiere war so hell wie das Gras, liegend hätten wir sie nur schwer entdecken können.
Wir fuhren weiter zum Sable Hide. Auch hier wäre eine Übernachtung möglich, netter Feuerplatz inklusive. Kurze Zeit später hielten wir am Masorini Picknickplatz (and der H9) um im kleinen Museum eine Ausstellung über die frühe Eisengewinnung anzusehen. Leider hatten wir kein Kleingeld mehr für einen Tipp, das war etwas peinlich.
Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen und wir machten uns auf den Rückweg. Sollte das wirklich der erste Tag ohne Elefantensichtung sein? (tatsächlich zeigte sich heute kein einziger großer Grauer 🙁 ). Wir aßen eine Kleinigkeit zu Mittag und der Wind pfiff um unser Haus, es regnete und es war mittlerweile 20 Grad kühler als gestern. Das war richtig gruselig 😵 Den Nachmittag vertrieben wir uns mit Kaffeetrinken und Lesen, auch mal schön, so faul zu sein. Wir waren ganz froh, dass in unserem Bungalow die Küche und auch die Sitzgelegenheiten im Haus waren, so konnten wir wenigstens trocken und windgeschützt sitzen. Das war längst nicht bei allen Häusern der Fall, die waren alle sehr unterschiedlich. Auch in unser angeblich unbewohnbares Haus zog ein bewaffneter Mitarbeiter vom Park ein und den Nilpferden war es draußen heute nass genug.
Abends kochten wir Nudeln mit Tomaten-Thunfischsoße. Bald gingen wir zu Bett.
Fazit Shimuwini - GD4 (eigentlich GD6) Das Haus war natürlich riesig und war wie alle Unterkünfte sauber. Die Ausstattung war sehr gut, auch wenn man sicherlich nicht unbedingt eine Badewanne benötigt. In der Rezeption hängen zu jedem Haus Schlüssel, aber da bei uns nicht jede Schiebetüre auch ein Schloss hatte, hätte absperren eh keinen Sinn gemacht. Die Lage am Letaba ist toll, auch wenn die Gamedrivemöglichkeiten aufgrund der Sackgasse eher eingeschränkt sind. Um die Seele baumeln zu lassen ist das Camp aber goldrichtig. Einen Pool gibt es übrigens auch und an der Rezeption gibt es Feuerholz und Eis. Nur das Wetter war leider schlecht. Aber dafür kann das Camp ja nichts.
Morgen gehts nach Letaba. Dort wollten wir schon immer mal übernachten. Gruß Panther
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200704. Nov. 2022 · #36
Mittwoch, 21.09.2022 Letaba - BD3U
Heute Morgen war es nicht mehr dunkelgrau, nur noch hellgrau 🙂 aber es regnete wenigstens nicht. Beim Frühstückten beobachteten wir einen Bush Shrike mit seinem goldenen Bauch und die umtriebigen Hörnchen. Wir waren bestimmt die Letzten, die das Camp verließen unsere direkten Nachbarn waren schon längst weg 😗
Wir verfolgten frische Elefantenspuren auf der nicht geteerten Straße (S141) bis wir tatsächlich auf den Verursacher trafen, er verschwand aber gleich darauf im Busch. Bis auf einige Weißrückengeier in den Bäumen sahen wir kaum Tiere. Doch, ein Chamäleon lief im Zeitlupentempo über die Straße (H14) . Wir warteten bis es auf der sicheren Seite war. Wir fuhren so ziemlich jeden noch so kleinen Loop an der H14 und über die H9 und dem Loop S69 erreichten wir Letaba.
Sattelstorch
In Letaba gönnten wir uns zu Mittag einen Toast mit Käse und Tomate dazu fettige Pommes, sehr lecker 😛 Leider kam für mich statt des bestellten Roibuschtees, schwarzer Tee, gut nehm ich auch, aber im Urlaub trinke ich den Roibusch noch lieber als zu Hause. Die Tischnachbarn ließen sich die Pommes von einem Toko klauen, da braucht es keine Affen. Die Leute finden das auch noch toll, wir ehrlich gesagt nicht 😠
Es war immer noch bedeckt und nur noch frische 20 Grad. Es blieb noch etwas Zeit zum Einchecken, also drehten wir noch eine Runde. Am Flussufer des Engelhard-Damm sahen wir eine Menge Hippos liegen und auch Krokodile.
In Letaba bezogen wir dann unser Häuschen D52. Von hier blickten wir über eine große Rasenfläche, auf der die Affen turnten und versuchten an den Müll zu gelangen, der in den Eimern der gerade verlassenen Bungalows war.
Wir spazierten am Zaun entlang, sahen Wiedehopf und Papageien – Fotoapparat hatten wir natürlich nicht dabei. Es gibt auch ein sehenswertes Museum über die großen Tusker im Krüger. Hat uns gut gefallen und war sehr informativ – vor allem die Geschichten über die einzelnen Tiere mit den riesigen Stoßzähnen.
Zu Abend gab es die Nudeln von gestern. Küche und Sitzgelegenheit sind draußen, bei kühlen Temperaturen nicht so angenehm. Aber morgen soll es wieder besser werden.
So, jetzt ist erst mal Wochenende und am Montag gehts dann weiter nach Olifants.
panther schrieb:... Es gibt auch ein sehenswertes Museum über die großen Tusker im Krüger. Hat uns gut gefallen und war sehr informativ – vor allem die Geschichten über die einzelnen Tiere mit den riesigen Stoßzähnen. ...
Guten Morgen,
habt Ihr denn im Museum auch bemerkt, dass die Sitzgelegenheiten dort aus Elefantenleder gefertigt wurden?
Wir nahmen die Teerstraße Richtung Phalaborwa Gate (H14) wo uns nur sehr wenige Fahrzeuge entgegenkamen.
In einem dieser wenigen Fahrzeuge könnte ich gesessen haben 🙂 , wir sind an diesem Tag über Phalaborwa in den Kruger nach Mopani gefahren. Auch wir haben außer Büffeln, Gnus und Impalas nicht viele andere Tiere gesehen, ein paar Elefanten waren aber schon dabei. Der Löffler kommt mir auf jeden Fall bekannt vor 🙂 und Hyänen hatten wir auch, allerdings nur einzelne, die die Straße überquerten. Auch wir waren enttäuscht über das Wetter, das nicht gerade sichtungsfreundlich war. Man konnte deutlich merken, dass die Tiere lieber Schutz zwischen den Büschen suchten.
Champagner8'681 Beiträge · seit 201005. Nov. 2022 · #39
panther schrieb: Selfies machen einen doch gleich viel jünger 😄 📎 20220928_103706.jpg
Welchen Filter verwendet Ihr? Den will ich auch haben...... 😐 😮 😗
Hiiiilfe, nicht hauen 🤩 😄 😄 😄 Schönes Foto von euch, ehrlich! 😘
So, jetzt aber zum Thema: nachdem ich ja schon von unterwegs diverse schöne Bilder gesehen und auch bereits ein bisschen in den Bericht gespickelt habe, wurde heute früh mal Google Maps bemüht. Ich muss ja gestehen, dass mir diese ganzen Park-Namen überhaupt nichts sagen, ich weiß so ungefähr, wo Johannesburg liegt (und das auch nur, weil ich da manchmal zwischenlande) und mit dem Krüger hatte ich mich für unsere dann doch ausgefallene Tour dorthin auch mal rudimentär beschäftigt. Das wars dann aber auch mit meinem Wissen über SA.
Damit ich wenigstens ein bisschen verstehe, wo Ihr euch rumgetrieben habt, habe ich vorhin mal ein paar Punkte eingegeben und weiß jetzt ansatzweise, wo eure schönen Bilder entstanden sind 🙂 und wohin Ihr uns noch mitnehmen werdet!
Nachdem mein Herz ja inzwischen ein bisschen für Chamäleons schlägt, gefällt mir euer schwarzweißes mit den "fliegenden Hufen" besonders gut! 🙂
Ich freu mich auf mehr - liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Bele