Drohne mitnehmen nach ZA / Nationalparks

10 Antworten · 2'964 Aufrufe · gestartet 23. Okt. 2022 von mruni
Antworten
Themenstarter172 Beiträge · seit 201023. Okt. 2022 · #1
Hallo zusammen,
ich habe gelesen, dass man in ZA keine Drohnen mit in Nationalparks nehmen darf (mit gutem Grund), aber mich interessiert wie das andere Reisende dann praktisch umsetzen die eine Drohne dabei haben...?
- Keine Parks besuchen?
- Die Drohne bei einem vertrauenswürdigem Camp vor dem Park abgeben und später wieder mitnehmen?
- Drohne im Auto verstecken? (wäre mir zu heiß, obwohl wir viel Platz und unzugängliche Stellen im Auto haben)
- Drohne einfach zu hause lassen?
- Am Gate des Parks abgeben und dann ist sie evtl nicht mehr da bei der Rückkehr?
- Verplombung gibts wohl nur im Etosha (oder alle Parks in NAM?)

Da wir mehrere Monate unterwegs sind und mindestens ZAF, NAM und BWA besuchen, möchten wir natürlich unbedingt eine Drohne dabei haben (Landschaftsaufnahmen). Bitte keine Diskussionen über die Notwendigkeit, eine vernünftige Nutzung sei mir mal unterstellt.
Danke für Tipps, Ideen und Erfahrungen!

Vielen Dank!

PS Falls jemand noch Infos zu NAM und BWA hat, auch gerne hier posten!
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2022
571 Beiträge · seit 200623. Okt. 2022 · #3
mruni schrieb:Hallo zusammen,

- Drohne einfach zu hause lassen?

Danke für Tipps, Ideen und Erfahrungen!

Vielen Dank!

PS Falls jemand noch Infos zu NAM und BWA hat, auch gerne hier posten!
Das ist die beste Alternative. Ich kenne ja Leute, die außerhalb der Parks immer nach Übungsmöglichkeiten für den TRAP-Sport suchen.

steinbeisser
605 Beiträge · seit 201224. Okt. 2022 · #4
Hallo, wenn Du "nur" nach ZA reist, ist tatsächlich die beste Alternative: lass das Ding daheim. Auch außerhalb der Parks gibt es fast keine Möglichkeiten zu fliegen, ohne dass gleich jemand neugierig daherkommt. Da würden mir jetzt spontan nur 3 oder 4 Spots einfallen, wo es wahrscheinlich niemanden interessiert hätte. In den Parks absolut professioneller Umgang: die Drohne kommt in einen stabilen Plastiksack, der verplombt wird, Du nimmst die verpackte Drohne wieder mit. Bei Ausreise wird die Plombe zerstört und die Drohne wieder ausgepackt, fertig.
Grüße, HeiVi
Themenstarter172 Beiträge · seit 201024. Okt. 2022 · #5
Hallo und danke für die (neuen) wichtigen Infos für mich!

Tatsächlich ist meine eigentliche Motivation die Drohne in Namibia und Botswana einzusetzen. Ich muss jetzt nicht unbedingt überall fliegen, sobald Menschen in der Nähe sind habe ich sowieso Hemmungen. Für SA benötige ich sie nicht mal unbedingt.
In den Makgadikgadi Pans oder Skeleton Coast ist es um so leichter beeindruckende Aufnahmen zu machen.
In den Parks absolut professioneller Umgang: die Drohne kommt in einen stabilen Plastiksack, der verplombt wird, Du nimmst die verpackte Drohne wieder mit. Bei Ausreise wird die Plombe zerstört und die Drohne wieder ausgepackt, fertig.
Die Info ist mir neu, wenn das so ist, wäre ja alles safe? Bist du dir das ganz sicher / hast du das so schon erlebt? Konnte in den FAQ von SAN-Parks nichts zum Drohnen Thema finden.
605 Beiträge · seit 201224. Okt. 2022 · #6
Die Pans und Skeleton-Coast sind Parks... Im Skeleton hat es tatsächlich niemanden interessiert, dort ist ein Kumpel mit der Drohne geflogen. In den Pans würde ich es mir überlegen...
In den SAN-Parks Addo und Kruger wurde unsere Drohne genauso behandelt: einpacken, verplomben - fertig.
Grüße, HeiVi
33,1k Beiträge · seit 200624. Okt. 2022 · #7
Im Skeleton hat es tatsächlich niemanden interessiert,
Und das ist ein Argument für was? Es handelt sich um einen Nationalpark und das ist der Einsatz einer Drohne, so wie auch im Etosha NP etc verboten. Das Verbot ist unabhängig davon, "ob es jemanden interessiert. " 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2022
282 Beiträge · seit 201224. Okt. 2022 · #8
In Etosha wurde ich 2022 nach Drohnen befragt. In Fish River, Augrabies oder Twee Rivieren nicht. Bei Ein- und Ausreise interessiert das auch niemanden.

Stecke sie einfach bei einem Parkbesuch in deinen Koffer/Reisetasche. Da sucht niemand danach. Die hätten viel zu tun.

LG Stephan
16,9k Beiträge · seit 201224. Okt. 2022 · #9
travelNAMIBIA schrieb:
Im Skeleton hat es tatsächlich niemanden interessiert,
Und das ist ein Argument für was? Es handelt sich um einen Nationalpark und das ist der Einsatz einer Drohne, so wie auch im Etosha NP etc verboten. Das Verbot ist unabhängig davon, "ob es jemanden interessiert. " 😉
Hinzu kommt, dass vor dem Einsatz der Drohe jeder Landbesitzer sein Einverständnis geben muss. Und irgend jemanden gehört das Land immer: einer Privatperson, einer Conservancy, einer Community ...
Das bedeutet, möchte ich irgendwo auf der malerischen Pad stehen bleiben und fliegen, muss ich erst los und den jeweiligen Eigentümer ausfindig machen.

LG
Logi
Themenstarter172 Beiträge · seit 201007. Nov. 2022 · #10
Hallo und danke für die Beteiligung,
von den Makgadikgadi Pans ist nur ein kleiner Teil NP. In Botswana werde ich das Prozedere mit der Genehmigung nicht anstreben und die Drohne entweder in der Tasche lassen, oder nach eigenem Ermessen doch verwenden, jedoch auf keinen Fall in NPs.
Primär ging es mir erstmal nur darum wie der reine Besitz in den (Tier) Parks gehandelt wird. Da ist ja auch ein Gate wo ggf kontrolliert wird, was bei den "Landschafts" Parks nicht so ist (Naukluft, Makgadikgadi). Wenn die am Gate verplompt wird ist doch alles super.
37 Beiträge · seit 201508. Nov. 2022 · #11
Hallo,
mruni schrieb:Bitte keine Diskussionen über die Notwendigkeit, eine vernünftige Nutzung sei mir mal unterstellt.
mruni schrieb:In den Makgadikgadi Pans oder Skeleton Coast ist es um so leichter beeindruckende Aufnahmen zu machen.
einer der Gründe, warum ich komplett gegen Drohnen in Privathand bin. Jeder "Pilot" behauptet von sich, er würde korrekt handeln und macht das Gegenteil. Und für den nun folgenden Shitstorm der Drohnenführer: Nein, ich bin keine Spassbremse und nein ich brauche keine "tollen" Drohnenvideos. Eigentlich bin ich nur für die Einhaltung von Regeln und denke, dass die Freiheit des Einzelnen genau dort endet, wo die Freiheit der Anderen beginnt.

Karl