Rundreise Windhoek Caprivi und zurück

13 Antworten · 4'048 Aufrufe · gestartet 03. Okt. 2022 von Isabella28
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Themenstarter31 Beiträge · seit 201703. Okt. 2022 · #1
Hallihallo,

Wir planen für September nächstes Jahr erneut eine Selbstfahrer Rundreise nach Namibia.
Diesmal soll es über den Etosha Park in den Caprivistreifen und zurück nach Windhoek gehen.
Wir haben gute Zwei Wochen Zeit.
Wir möchten nicht Campen sondern ausschließlich in bezahlbaren netten Lodges übernachten.
Vom Reisebüro haben wir nun folgenden Tourenvorschlag für den Caprivi bekommen:
(Vom Etosha Park aus)

1. Onguma Bush Camp
2. Taranga Safari Lodge
3./4. Shametu River Lodge
5./6. Camp Kwando
7./8. Chobe River Camp
9. Mobola Lodge
10. Hakusembe River Lodge
11./12. Gabus Game Ranch

Ist das ausreichend für den Caprivi Streifen oder schon fast zuviel?
Wir würden gerne eine Nacht im Etosha verlängern, haben aber nicht mehr Zeit übrig.
Wäre es möglich, im Caprivi eine Nacht zu kürzen und wenn ja, wo würdet ihr es empfehlen?

Welche Parks würdet ihr bei dieser Route im Caprivi empfehlen?

Sind die Etappen bzgl Fahrzeit zu lang gesteckt bei unserer Route oder gut machbar?

Was könnt ihr zu den oben geplanten Lodges im Caprivi sagen? Wie sind eure Erfahrungen?

Vielen Dank schonmal 🙂
Grüße, Isa
1'166 Beiträge · seit 201703. Okt. 2022 · #2
Hallo Isa,

Caprivi finde ich im Großen und Ganzen nachvollziehbar. Ihr seid immer 2 Nächte vor Ort und habt in jedem der Teilbereiche Parks vor der Nase. Vom Chobe River Camp aus könnt ihr sogar einen Tag an der Chobe Riverfront machen, das erweitert das Angebot, aber halt auch mit Grenzübergängen etc. / Von dort aus geht es natürlich auch zur Bootstour auf dem Chobe los.
>> für mich alles ein Teil KANN, kein Muss. Aber auf jeden Fall eine gute Option.

Das Thema Etosha hingegen habt ihr ja gar nicht drin. Eine Nacht am Parkeingang, dann auf dem Rückweg die Game-Ranch aber sehr weit weg von den Gates, wozu diese Lodge?

Ebenso sehe ich keinen Sinn in der Hakusembe Lodge, nachdem ihr die Nacht davor bei Mobola seid. Das ist keine Strecke und Mobola ist ganz nett, kann man Abends eine Bootstour machen, aber dann ist man nach dem Frühstück auch unterwegs. Also wozu die Zwischennacht.

Ich sehe da eine Nacht auf dem Weg nach Windhoek, je nachdem wann der Flieger geht. Geht der erst Abends könnt ihr sogar ab dem Anderson Gate, bzw. einer Übernachtung nahe des Gates morgens los.


----

Wenn es sich einrichten lässt...
# Eine Zwischennacht vor der Region Shametu.
# Dann Caprivi mit den 6 Nächten.
# Mobola auf dem Rückweg
# Lodge am Namutomi Gate
> da muss man dann die Tage vor den gates oder im Park verteilen, ihr könnt ja beim Lodgewechsel einen Gamedrive-Tag auch durch den Park machen und nicht außen rum <
# Lodge am Anderson Gate
# Retour nach Windhoek

Kommt dann eben auf Flugzeiten an und ob man direkt eine Nacht in Windhoek braucht oder zumindest ein kleines Stück nach Norden schon unterwegs ist. Und eben auf den Rückflug und ob man sich sicher damit fühlt am Abreisetag die weitere Strecke zu fahren. Ohne Etosha sind das dann, je nachdem

# 8-10 Nächte
# bleiben euch 3-4 Nächte in oder am Etosha



Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2022
33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2022 · #3
Hallo Isa,

zu viel gibt es nicht für Die Region! Ich würde tendenziell, wenn es Euch auch um Etosha geht, die Aufteilung verändern. So fahrt ihr von Windhoek nach Onguma, kommt als nachmittags irgendwann an, und fahrt am nächsten Tag zur (wenig empfehlenswerten) Taranga Lodge.

Ich würde es so machen:
- 2x Vreugde
- 1x Onguma (ganzer Tag um durch Etosha durchzufahren)
- 1x Hakusembe (wenn ein langer Fahrtag ok ist, könntet ihr auch gleich Onguma nach Divundu machen)
- 3x Divundu-Umgebung
- 3x Horseshoe-Umgebung
- 2x im äußersten Osten (z. B. Chobe River Camp)
- 1x Hakusembe
- 1x irgendwo z. B. in der Gegend um den Waterberg oder so.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2022
7'272 Beiträge · seit 200603. Okt. 2022 · #4
Hallo Isa

Die Jahreszeit ist für eure Tour nicht unwesentlich. So kannst du vom Chobe River Camp aus häufig keine Touren machen, weil zu wenig Wasser im Fluss ist. Dann sind da die zwei Tage nicht sinnvoll. Ich würde da auch deutlich lieber nach Serondela fahren. Das ist perfenkt Mitten im Park auf der Namibia Seite.

Mir wäre es für die ganze Tour aber generell zu wenig Zeit. Etosha macht so keinen Sinn. Ich würde mich tatsächlich auf den Caprivi konzentrieren und das ganze als One-Way Geschichte mit Victoria Fall machen. Ein Beispiel dazu haben wir unter: https://die-besten-touren.de/touren/tour-1085622058/

Herzliche Grüsse
Christoph
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33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2022 · #5
So kannst du vom Chobe River Camp aus häufig keine Touren machen, weil zu wenig Wasser im Fluss ist. Dann sind da die zwei Tage nicht sinnvoll
Zur Info: Es werden dann Game Drives immer entlang des Chobe angeboten bzw. können selber gemacht werden. Ist praktisch wie auf dem Boot, nur 20 Meter daneben. Tiersichtungen etc sind das Gleiche.

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter31 Beiträge · seit 201703. Okt. 2022 · #6
Danke schonmal an alle für die Tipps.

Wir fahren natürlich vorher in den Etosha Park, haben die Dusterbrook, danach zwei Nächte Okaukuejo und dann Onguma geplant.

Die beschriebene Route war für den Caprivistreifen im Anschluss geplant 😉

Wir waren vor einigen Jahren schonmal zu dieser Jahreszeit im Caprivi, bis Vic Falls. Da war genügend Wasser. Ich hab gar nicht dran gedacht, dass der Chobe da so trocken sein könnte. Wie groß ist denn das Risiko?

Der Chobe Park Game Drive am Vormittag hat uns damals gar nicht gefallen, kaum Wild. Die Bootsfahrt am Abend dagegen war traumhaft schön.

Wir wollten eigentlich vom Chobe River Camp auch einen Tagesausflug an die Vic Falls machen.
Lohnt sich das überhaupt, wenn so wenig Wasser da ist?

Kann man wirklich von der Mobola Lodge bis Otavi durchfahren? Ist das nicht zu weit?
Otavi würden wir gerne beibehalten auf dem Rückweg.
Kennt jemand diese Lodge?

Christian, was hat dir an der Taranga Lodge nicht gefallen?

Ist das Camp Kwando empfehlenswert?
33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2022 · #7
Wie groß ist denn das Risiko?
Es kommt drauf an wo am Chobe. Beim Chobe River Camp ist zum Ende der Trockenzeit eigentlich immer recht wenig Wasser. Momentan (siehe Webcam nachstehend) sieht es aber noch ganz gut aus, habe es schon deutlich niedriger erlebt: https://namibiaweather.info/namibiawebcam.php

Viele grüße
Christian
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33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2022 · #8
Christian, was hat dir an der Taranga Lodge nicht gefallen?
Ziemlich heruntergekommen, nicht existierender Service und das Frühstück bestand aus einer Scheibe Weißbrot mit Scheiblettenkäse. Extreme Instandhaltungsmängel (dagegen ist NWR noch "auf Zack"). Bei mir bekommt eigentlich jeder und alles eine zweite Chance, Taranga aber nicht. Hakusembe finde ich Lichtjahre besser.

Viele Grüße
Chrisian
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zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2022
Themenstarter31 Beiträge · seit 201703. Okt. 2022 · #9
Vielen Dank Christian für deinen Erfahrungsbericht. Dann streichen wir die Taranga Lodge vielleicht lieber und nehmen die Hakusembe Lodge. Und fahren dann von der Mobola Lodge doch durch bis Otavi.

Ist es dann überhaupt ratsam, bis zur Chobe River Lodge zu fahren? Wir hatten dies für die Bootsfahrt am Abend gezielt so geplant. Aber falls eine Bootsfahrt gar nicht möglich ist, bin ich mir unsicher, ob es sich für den Chobe Park mit Jeep lohnt. Wir hatten damals beim Vormittags Game Drive kaum Tiere gesehen und waren enttäuscht.

Kennst du das Camp Kwando? Man hört so unterschiedliches darüber, so dass wir gerade zweifeln.

Und lohnt sich die Mobola Lodge wirklich?
Es gibt ja kein Abendessen, man muss selbst grillen. Oder lieber dann die Riverdance Lodge?
1'166 Beiträge · seit 201703. Okt. 2022 · #10
Isabella28 schrieb:
Und lohnt sich die Mobola Lodge wirklich?
Es gibt ja kein Abendessen, man muss selbst grillen. Oder lieber dann die Riverdance Lodge?
Lohnen... wir empfanden Mobola als eine kleine, sehr feine Lodge für die Durchreise. Sie bieten Bootstouren an, bei denen man jetzt keine Wahnsinns-Sichtungen erwarten muss, aber war schön. Man kann das auch mit einem kleinen Walk über eine der Inseln verbinden, da hatten andere Gäste eine Schlange gesehen z.B.

Dann haben die eine schöne Bar auf einem Steg im Fluß, der wiederum auf einer Insel liegt. Die Insel lädt auch zu einem kleinen Walk ein auf eigene Faust.

Ich habe dir mal die Stelle aus unserem RB aus 2018 rausgesucht. (Selbstversorger ist natürlich ein Thema, da ihr ja dafür nicht vorbereitet seid, die Küche hat aber alles, ihr braucht also nur das Essen dabei zu haben.)
>> auf den Seiten davor ist dann übrigens einiges vom Caprivi, das hilft dir evtl. auch <<

Mobola Lodge 2018

Gruß,
Robin
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190 Beiträge · seit 201703. Okt. 2022 · #11
Hallo Isabella,

Wir waren letzten August / September auch im Caprivi. Da war Anfang September der Bootsbetrieb vom Chobe River Camp schon eingestellt worden. Zum Glück hatten wir doch nicht dort gebucht sondern sind 4 Nächte am Kwando geblieben, was traumhaft schön war.
Als sehr guten Ersatz für die Bootstour auf dem Chobe kann ich Euch die Bootstour mit Dan von Mashi River Safaris empfehlen.
Ihr fahrt wahlweise einen halben oder ganzen Tag mit Dan auf einem kleinen Boot auf dem Kwando und seht mit großer Wahrscheinlichkeit auch viele Elefanten, um diese Zeit auch Karminspint Kolonien, macht ein Bush Braai und erlebt diese tolle Gegend aus einer ganz anderen Sicht,
Denn während die Drives im Mahango und auch dem Bwabwata NP sehr trocken sind im Bush, erlebt ihr vom Boot aus eine sattgrüne Landschaft.
Das war unser absolutes Highlight unserer Reise.

Ihr könnt die Tour gut von der Namushasha Lodge aus machen, wir wurden von Dan dort abgeholt.

Das Onguma Bush Camp würde ich nicht nur eine Nacht machen, das lohnt sich nicht, Die Lodge ist sehr schön, auch die Drives vom Camp aus, aber zum Etosha fahrt ihr jedes Mal 40 min bis ihr bei Klein Namutoni seid und dort geht es ja erst richtig los. Ihr könnt natürlich auch den ganzen Tag in den Etosha fahren, aber das wäre schade um die schöne Lodge, wenn ihr dort keine Zeit verbringt, denn auch dort kommt regelmäßig Besuch ins Camp ( bei uns Elefanten, Leopard, Zebras….)

Was ich auch nur empfehlen kann ist, die Tour als One Way Tour zu machen. Die Fahrt auf den elend langen gerade Teerstraßen ist doch ermüden und wir waren so froh, dass wir das nicht alles wieder zurückfahren mussten.
Der Flug von Katima war gerade wieder ins Flugprogramm aufgenommen worden letztes Jahr und den kann ich nur empfehlen. Es reicht, wenn man 1/2 Stunde vorher dort ist, der Flug war super pünktlich, da können sich andere Fluglinien eine Scheibe abschneiden. Fly Westair ist perfekt!

In Divundu waren wir in der Divava Lodge, wunderschön am Okavango gelegen und super luxuriöse Bungalows, dazu super Essen auf der Terrasse mit Traumblick aufs Wasser.

Insgesamt fand ich den Caprivi wunderschön, einzig die Namushasha Lodge war jetzt nichts wirklich besonderes, aber hier waren wir ja nur wegen der Bootstour. Dafür war die Nambwa Lodge wieder ein Traum, der aber halt auch nicht ganz günstig. Die 4 Tage am Kwando fand ich was die Safari betrifft deutlich besser, als die Divundu Gegend.
Richtige Wildnis, kaum Menschen und relativ viele Tiere ( auch zweimal Leoparden), aber das war sicher auch Corona geschuldet, denn in ganz Namibia waren kaum Touristen unterwegs.

Liebe Grüße
Barbara
158 Beiträge · seit 202004. Okt. 2022 · #12
Hi,
wir kennen die meisten der zur Diskussion stehenden Lodges. Jeder wird eine andere Bewertung vornehmen, was ja auch gut ist.
Auf der Gabus waren wir schon dieses Jahr und mit Sicherheit nicht zum letztenmal. Auch die Vreugde kann man angesichts des Preis-/Leistungsverhältnisses uneingeschränkt empfehlen. Von der Namushasha hatten wir mehr erwartet. Shametu war gut. Auch die Hakusembe ist sehr schön. Hätten allerdings letzten Oktober zu Fuß durch den Fluß nach Angola gehen können. Daher leider keine Bootsfahrt möglich. Camp Kwando waren wir vor 4 Jahren. Sehr schön. Aber es kann sich ja vieles geändert haben. Okaukuejo nie wieder.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass euer Reisebüro keine Ortskenntnisse hat. Und preisgünstig sind einige der Lodges ja auch nicht gerade. Wir machen unsere übernächste Tour im April von Windhoek zu den VicFalls und fliegen von da aus zurück.
LG, Christine
Themenstarter31 Beiträge · seit 201704. Okt. 2022 · #13
Danke für eure weiteren Tipps.
Werde ich auf jeden Fall in der Planung berücksichtigen.

Christine, warum meinst du hat unser Reisebüro keine Ortskenntnisse?
Es ist ein Spezialist für Afrika Reisen und ich fühlte mich dort bisher gut aufgehoben.

One Way mit Flug geht leider nicht, das überschreitet leider unser Budget.
Auch eine Rundseie über Botswana zurück wäre toll gewesen, aber leider auch zu teuer.
Wir haben 16 Nächte eingeplant und wollen von Windhoek über den Etosha Park nach Caprivi und zurück.
Was wäre denn für dich eine gute Routenplanung bzw Aufteilung der Etappen?

Wir haben die One Way Tour vor 8 Jahren schon einmal gemacht, ebenfalls im September.
Damals hatten wir ausreichend Wasser und fanden es so schön, dass wir den Caprivi unbedingt nochmal bereisen wollen.

Welche Lodges unserer Planung sind denn besonders hochpreisig und hättest du da einen Alternativvorschlag?

Viele Grüße,
Isa
158 Beiträge · seit 202005. Okt. 2022 · #14
Hallo,
habe dir eine PN geschickt.
LG, Christine