Straßenverhältnisse Windhuk ins Damaraland

38 Antworten · 3'469 Aufrufe · gestartet 08. Aug. 2022 von safarilari
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Themenstarter11 Beiträge · seit 202208. Aug. 2022 · #1
Hallo liebe Community,
mein Freund und ich planen eine Reise nach Namibia im September 2023. Ich war bereits einmal dort mit Nomad, für ihn ist es die erste Afrika Reise. Und für uns beide die erste Selbstfahrer Tour.

Wir wollen von Windhuk ins Damaraland, zum Mowani Mountain Camp. Ich weiß, dass die B1 und die B2 ganz gut befahrbar sind. Allerdings geht es dann (laut Google Maps) auf die C36, D2344, C35 und die D2612.

Alternativ schlägt Maps den Weg über Outjo (B1) und dann über die C39 vor.

Kennt einer diese Routen und kann seine Erfahrungen mit uns teilen? Ist diese Fahrt an einem Tag machbar? Keiner von uns ist bisher 4x4 gefahren und wir wollen uns so gut es geht auf die Gegebenheiten vorort informieren und vorbereiten. Daher bin ich für jeden Tipp dankbar.

Liebe Grüße
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Lara
1'816 Beiträge · seit 200808. Aug. 2022 · #2
Hallo Lara,
Ich hoffe zunächst mal, dass ihr diesen Ritt nicht am Ankunftstag plant.

Ich denke, man kann das , wenn man muss, schon an einem Tag fahren, wenn es unbedingt sein muss. Die D 2344 war eigentlich immer super befahrbar. Anders die D 2612, die hab ich schon grauslich erlebt. Letztes Jahr war sie allerdings gut. Bei den Gravel Roads kommt es halt immer darauf an, wann zuletzt der Grader da war.

P.S. Googlemaps ist in Namibia nicht dein Freund 🙁
Und die Strecke hat mit 4x4 so was von gar nix zu tun. Ist einfach ab Omaruru Gravel.

Viel Spaß beim Planen
Boris
1'816 Beiträge · seit 200808. Aug. 2022 · #3
Ach so, vergessen: legt doch einen Stop im Erongo ein. Das ist wunderschön!
33,1k Beiträge · seit 200608. Aug. 2022 · #4
Hi Lara,

ist machbar, aber in der Option 1 (vergiss übrigens die Zeitangaben von Google - ihr braucht länger) eben ein langer Fahrtag. Option 2 via Outjo und Khorixas ist bis Khorixas alles asphaltiert. Bei Option 1 nur bis Omaruru (vergiss den "Shortcut" ab Wilhelmstal, bringt zeitlich nichts).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201208. Aug. 2022 · #5
Hallo Lara,

hier findest Du die Namibia Karte im Forum mit einigermaßen realistischen Fahrzeiten (reinzoomen)
=> https://map.tracks4africa.de/?ll=-21.8763,16.8492&z=6&map=nam&

Und bitte lies ebenfalls einmal diese Threads:

- Ersttätertouren: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
- Weiterfahrt am Ankunftstag: https://www.namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/287232-warnung-nicht-direkt-nach-der-ankunft-losfahren.html

Außerdem verweise ich auch gerne noch einmal auf diesen Thread => https://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/301693-verhalten-bei-unfall-taschenkarte.html#646563

LG
Logi
Themenstarter11 Beiträge · seit 202208. Aug. 2022 · #6
Vielen Dank, Boris! Vielleicht wäre ein Zwischenstopp nicht verkehrt.

Hättest du einen Vorschlag, wo wir im Erongo übernachten könnten? Wir sind mit dem Dachzelt unterwegs.

LG
Lara
Themenstarter11 Beiträge · seit 202208. Aug. 2022 · #7
Danke, Christian! 🙂 Würdest du dann eher die Strecke über Outjo und Khorixas empfehlen?

LG aus Würzburg
Lara
Themenstarter11 Beiträge · seit 202208. Aug. 2022 · #8
Dankeschön! Tracks4Africa scheint sehr sehr cool zu sein.

Werde mir die Threads anschauen. Vielen lieben Dank!

LG
Lara
287 Beiträge · seit 201308. Aug. 2022 · #9
Hallo Lara,

wir waren im April in Mowani. Die D2612 wird komplett geteert. Von der C39 kommend ist der Bereich von Twyelfont bis ca. 15 km hinter der Einfahrt nach Mowani Baustelle und schon zum Teil geteert.

Viele Grüße
Doris
1'816 Beiträge · seit 200808. Aug. 2022 · #10
Ups, bin Lodgehopper.
Vielleicht Omandumba?
Gruß Boris
1'004 Beiträge · seit 200809. Aug. 2022 · #11
boris schrieb:
Vielleicht Omandumba?
Genau, da gibt es tolle Camp sites!
Gruss
Doro
2'191 Beiträge · seit 201609. Aug. 2022 · #12
Hallo,

Mowani Mountain Camp ist toll, wobei wir nur die Lodge und nicht den Campground kennen. Aber die Wüstenelefantentour ist sehr zu empfehlen.

Am besten stellst Du mal Deine komplette Tour ein und nicht nur die Strecke von Windhuk zum Mowani. Dann könnte man bessere Ratschläge geben.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
605 Beiträge · seit 201209. Aug. 2022 · #13
Erongo Rocks Farmhouse & Camp, campsite Granite, unbedingt vorher buchen. Das ist landschaftlich unglaublich schön. Trotzdem: auch dorthin ist es von Windhoek ein ganz ordentlicher Weg. Prinzipiell sind uns die Gravel Roads immer lieber als geteerte Pisten, da sieht man einfach mehr.
Grüße, HeiVi
33,1k Beiträge · seit 200609. Aug. 2022 · #15
Prinzipiell sind uns die Gravel Roads immer lieber als geteerte Pisten, da sieht man einfach mehr.
Das finde ich eine interessante Aussage. Wieso sieht man da mehr? Wenn z. B. die Straße am Brandberg vorbei in 2-3 Jahren geteert ist, ändert sich doch am Brandberg nix...?!

Viele Grüße
Christian
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7'296 Beiträge · seit 200609. Aug. 2022 · #16
travelNAMIBIA schrieb:
Prinzipiell sind uns die Gravel Roads immer lieber als geteerte Pisten, da sieht man einfach mehr.
Das finde ich eine interessante Aussage. Wieso sieht man da mehr? Wenn z. B. die Straße am Brandberg vorbei in 2-3 Jahren geteert ist, ändert sich doch am Brandberg nix...?!

… man fährt aber in der Regel langsamer und sieht alleine deshalb schon mehr.
Entlang der Pisten kann man auch häufig einfacher mal stehenbleiben, weil das Verkehrsaufkommen in der Regel sehr gering ist. Sobald die Strecken asphaltiert sind, nimmt das Verkehrsaufkommen evtl. auch zu. Das muss natürlich nicht sein und es gibt auch Asphaltstraßen, auf denen kaum jemand unterwegs ist. Ich habe es aber auch häufig so gemacht, dass ich sogar Umwege gefahren bin, um die Asphaltstraßen zu umgehen und das, obwohl es mit dem Fahrrad doppelt und dreifach so anstrengend ist.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter11 Beiträge · seit 202210. Aug. 2022 · #17
Gabi-Muc schrieb:

Am besten stellst Du mal Deine komplette Tour ein und nicht nur die Strecke von Windhuk zum Mowani. Dann könnte man bessere Ratschläge geben.
Hallo zusammen,

danke euch für die tollen Ratschläge bisher.

Da wir vorerst geteerte Straßen bevorzugen, erscheint uns die Route über Outjo und Khorixas am besten. Wir würden aber ggf. einen Zwischenstopp machen wollen. Habt ihr eine Empfehlung, wo man circa auf halber Strecke zwischen Windhuk und Mowani übernachten kann?

Unsere Route bisher sieht folgendermaßen aus (ändert sich aber fast täglich): hatten bisher ca. 15 Tage eingeplant. Meint ihr, das wird zu knapp?

Windhuk (Hosea Kutako airport) - Mowani Campsite (3 Nächte)- Halali campsite Etosha (3 Nächte)- Rundu (Zwischenstopp, 1 Nacht) - eventuell Nunda River Lodge Campsite bei Divundu (2 Nächte) (kennt ihr euch in der Sambesi Region aus und wisst, wo man gut wildlife sehen kann?)- Nambwa Campsite in Bwabwata NP (3 Nächte)- VIctoria Falls (2 Nächte) (lohnt es sich noch ein paar Tage im Hwange dranzuhängen?)
UnbenanntesBild.png


Ich weiß, das ist Google Maps. Dient nur zur Orientierung 🙂

Wir freuen uns über jeden Tipp, Vorschlag und Rat.

LG
Lara
zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2022
7'272 Beiträge · seit 200611. Aug. 2022 · #18
Hallo Lara

Ich braucht zwischen Windhoek und Mowani mindestens eine Nacht. Wenn ihr am Ankunftstag unbedingt noch los wollt. Dann z.B. bis nach Omatozu (nördlich von Okahandia). Weiter würde ich auf keinen Fall fahren. Von da aus schafft ihr es an einem Tag bis Mowani. Nach meinem Empfinden ist das aber sehr schade und zu viel Gehetze. Speziell weil du dann noch nach Hwange fragst.
Nutze doch einfach die Zeit in Namibia ordentlich.

Meine Variante sehe so aus:
1 Windhoek
1 Spitzkoppe
2 Mowani
4 Etosha (zwei verschiedene Camps)
1 Rundu
3 Divundu
3 Ost-Caprivi (Nambwa, Mavunje)
3 Chobe Region
2 Vic Falls

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2022
76 Beiträge · seit 200711. Aug. 2022 · #19
hallo Lara

Den Vorschlag von Chrigu finde ich sehr gut, in Runde würde ich Hakusembe wählen und in Divundu die Shametu River Lodge, haben beide sehr schöne Campseits. und wenn Ihr keine Lust zum kochen habt, könnt Ihr immer noch in der Lodge essen.

Grüsse Veronika
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2022 · #20
Unsere Route bisher sieht folgendermaßen aus (ändert sich aber fast täglich): hatten bisher ca. 15 Tage eingeplant. Meint ihr, das wird zu knapp?
Mach mal eher 21 Tage und dann siehst Du bei Chrigus Vorschlag, dass Du dann selbst nichtmal wieder zurück kommst. Bei nur 15 Tagen würde ich Damaraland auslassen und Etosha "kurz" machen. Mindestens eine Woche würde ich im Caprivi verbringen.

21 Tage:
1 Windhoek
1 Spitzkoppe
2 Mowani
3 Etosha
1 Rundu
3 Divundu
3 Zentral-Caprivi
3 Ost-Caprivi (von da Tagesausflug nach Vicfalls)
2 um nach Windhoek zurückzukommen

15 Tage
1 Windhoek
2 Etosha
1 Rundu
3 Divundu
3 Zentral-Caprivi
3 Ost-Caprivi (von da Tagesausflug nach Vicfalls)
2 um nach Windhoek zurückzukommen

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!