tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200711. Juli 2022 · #41
29.01.2022 – Erste Safari im Kidepo Nationalpark mit unerwarteter Begleitung
Heute fühlt sich Bernd leider nicht in Lage, die frühe Morgens-Safari mitzumachen. Es geht ihm gar nicht gut und er bleibt daher vorerst lieber im Bett. Das kann ich bestens verstehen, denn so ging es mir im letzten Uganda-Urlaub auch einen Tag. Da musste allerdings glücklicherweise nur ein geführter Spaziergang im Wald ausfallen und keine Safari im Nationalpark.
Der Weg allein im Dunklen von unserem Zelt (leider auch noch das am weitesten abgelegene) zum Haupthaus ist mir nicht so ganz geheuer. Irgendetwas Großes steht nach kurzer Zeit und einigen Stufen im Weg. Ich leuchte panisch vom Boden hoch in die Richtung und blicke in die reflektierenden Augen von zwei Wasserböcken mitten auf dem Weg. Die machen keine Anstalten den Weg zu verlassen. Ich muss mehrfach laut in die Hände klatschen, bis sie sich äußerst widerwillig bequemen den Weg für mich frei zu machen. Puh, was bin ich alleine nur für ein Angsthase. Auch Wasserböcke wirken da schon fast bedrohlich, wenn man Ihnen so zu Fuss im Dunklen begegnet. 🙄
Beim Frühstück erfahre ich, dass Bernd nicht der einzige Tourist mit Magen-Darm-Problemen ist. Der Frau eines deutschen Arztes am Nebentisch geht es genauso und einem belgischen Touristen ebenfalls. Die Armen werden heute früh alle drei auf ihre Safari verzichten. Eine junge ugandische Frau fragt mich etwas schüchtern, ob sie uns begleiten darf, da Bernd ausgefallen ist. Sie ist in der Ausbildung zum Guide und quasi ein Trainee. Da Ihr Tourist, der Belgier krank ist, müsste sie ansonsten in der Lodge bleiben. Selbstverständlich habe ich nichts dagegen. Sie freut sich sehr und unterwegs erzählt sie mir viel Interessantes aus Ihrem Leben in Kampala und das sie Reptilien-Expertin ist und Schlangen liebt. So kommen wir unverhofft zu einer total sympathischen Begleitung, mit der die Safari gleich noch mehr Spaß macht.
In der Morgendämmerung erreichen wir schnell das Tor des Parks. Ich bin schon voller Vorfreude, habe ich doch zu Hause immer wieder davon geträumt diesen einsamen Park zu besuchen. Und nun ist es endlich soweit. 😁
Hatte ich gedacht im Murchison Falls NP schon besonders viele Büffel gesehen zu haben, stelle ich schnell fest, dass das nichts war im Vergleich zu den Massen, die es hier im Kidepo gibt. Büffel wohin das Auge blickt und noch als kleine dunkle Punkte bis zum Horizont.
Laut Charles beherbergt der Park mittlerweile ca. 19.000 (!) dieser großen Tiere. Sie ziehen in endlos erscheinenden Herden die weiten Ebenen und das Narus Valley entlang.
An einer sumpfigen kleinen Wasserstelle stoßen wir einen Hammerkopf und ein Blaustirn-Blatthühnchen (African Jacana).
Wir fahren zu einer Anhöhe, auf der es eine überdachte Picknickstelle gibt und auf der man auch campen kann. Es gibt allerdings keine Umzäunung und somit gehört wohl einiges an Mut dazu, hier mitten im Nationalpark zu campen.
Hier kann man sich auf jeden Fall gut die Beine vertreten und die Aussicht vom großen Felsen genießen.
Kleinere Hügel, Felsgruppen und Inselberge inmitten der Weiten der Savanne durchziehen den ganzen Nationalpark. Die Landschaft fasziniert mich schon jetzt. Dazu das Wissen diesen schönen, abgelegenen Park gerade nur mit sehr wenigen Menschen zu teilen. Ein einziges anderes Auto ist am Eingangstor gewesen. Wir sehen bei unserer Safari heute kein weiteres. Genau so mag ich es! 🙂
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200711. Juli 2022 · #42
Ein perfekter Platz für Raubtiere sind die natürlichen Felsen-Ausgucke. Man hofft sie bei jeder Umrundung einer Kuppe zu sehen. Bei der nächsten begegnen wir jedoch nur diesen kleinen Tieren, die ich zuletzt im südlichen Afrika gesehen habe. Die possierlichen Klippschliefer beäugen uns gar nicht scheu.
Dann höre ich das typische Krächzen von Papageien. Eine kleine Gruppe von Goldbugpapageien (Brown Parrots) sitzt ganz oben im nächsten großen Baum. Etwas schwer zu fotografieren sind sie da.
Nach der leider erfolglosen Suche nach Raubtieren an verschiedenen weiteren Felsformationen fahren wir Richtung Narus Valley. Hier entdecken wir zur großen Freude bald eine größere Elefantenherde. Erst etwas entfernt, aber die Dickhäuter kommen rasch näher. Und zwar direkt auf uns zu. Juchu!
Sie wollen anscheinend die Straße überqueren, auf der wir fahren. Die Leitkuh beäugt uns misstrauisch. Charles bittet uns um absolute Ruhe, denn die Elefanten könnten nervös werden und abdrehen. Die Matriachin checkt uns eine ganze Weile ruhig ab und entscheidet dann, dass wir wohl harmlos genug sind, um die Straßenüberquerung zu wagen. Was für ein schöner Anblick diese majestätischen und schlauen Tiere doch sind! Ich kann mich gar nicht satt sehen und fotografieren. Dies sind die unverhofften Momente, die ich so liebe an den Safaris. Auge in Auge mit den Elefanten.
Nach diesem Elefanten-Highlight machen wir nochmal Pause auf einer anderen Anhöhe mit schattigen Picknickplatz und teilen uns zu dritt eine saftig süße Ananas. Es ist inzwischen schon sehr heiß geworden und wir beschließend zurück zur Lodge zu fahren.
Bernd wartet schon auf uns. Ihm geht es zum Glück wieder besser. Nach der stundenlangen Entspannung auf der großen Lodge-Terasse war ihm schon etwas langweilig und er freut sich nun darauf, die Safari am Nachmittag mitzumachen. Zum Glück konnte er sich wenigstens länger mit dem Belgier unterhalten, der ja heute früh sein Leidensgenosse war.
Hier nochmal ein Bild von der Lodge-Terasse, wo auch die Mahlzeiten eingenommen werden und unserem Zelt von außen.
Die Unterkunft ist vom Preis-Leistungsverhältnis her wirklich gut und empfehlenswert. Das Essen ist gegenüber der Murchison River Lodge dagegen nur mittelmäßig. Da wurden wir einfach etwas zu sehr verwöhnt die letzten Tage. 😉 Bernd merkt allerdings keinen Unterschied, denn er kann eh nur Schonkost essen...
picco6'369 Beiträge · seit 201111. Juli 2022 · #43
Hoi Tina
Erstmal danke für den bisherigen Reisebericht! Und dann würde mich interessieren wie warm es im Kidepo denn so ist...eher 30 oder 35 oder 40°C? Und ist es trockene oder feuchte Wärme? Ich vermute mal eher trocken, odrr?
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200712. Juli 2022 · #44
Hallo Picco,
schön, dass Du auch noch dabei bist! Du liegst richtig mit Deiner Vermutung. Die Hitze war trocken und daher eigentlich angenehmer als die Tage zuvor im MFNP, wo es eher schwülwarm war. Wir hatten allerdings die ersten beiden Tage im Kidepo fast 40 Grad. Danach gab es einen kleinen Temperatursturz auf um die 30 Grad. Das fühlte sich dann schon fast kühl an. 😉
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200716. Aug. 2022 · #45
Sorry, nun geht es nach längerer Sommerpause endlich mal weiter mit dem Uganda-Bericht.
29.01.2022 – Kidepo Nationalpark – Safari Nummer 2
Unsere Safari am Nachmittag im Kidepo ist äußerst unspektakulär. Im Wesentlichen erzählt uns Charles, was er an verschiedenen Stellen im Park schon so alles zu sehen bekommen hat. Aber bei uns zeigen sich erneut weder die Löwen, die sonst gerne so fotogen auf den Felsen liegen. Noch die Leoparden, die das Narus Valley und die großen Bäume dort mögen. Und erst Recht zeigt sich kein Gepard auf den großen, weiten Ebenen der Savanne. Charles hatte dort das Glück schon Geparden jagen zu sehen. Damit ist der Kidepo der einzige Park in Uganda, wo man überhaupt Geparden zu Gesicht bekommen kann. Raubtiere sind jedenfalls leider Mangelware heute.
Wir entdecken im vertrockneten Gras nur eine ziemlich gut getarnte Trappe. Es müsste das Weibchen einer Schwarzbauchtrappe (Black-bellied Bustard) sein, dass die namensgebende Farbe im Gegensatz zum Männchen nicht hat.
Sowie erneut Weißnasen-Husaren-Affen mit putzigem Nachwuchs
Kurz darauf unter anderem einen Buschbock und eine Warzenschwein-Großfamilie. Von letzteren gibt es viele im Park. Nur haben sie die wenig nette Angewohnheit meist äußerst fotoscheu sofort mit den kleinen Schweinchen zu flüchten.
Und dann, für Bernd immerhin ein echtes Highlight, da er sie vorher noch nicht in freier Wildbahn sehen durfte: seine ersten Zebras in Afrika. Meine Begeisterung hält sich da doch ein wenig in Grenzen. 😉 Aber immerhin sind die Zebras doch mal eine willkommene Abwechslung bei der mageren Ausbeute heute Nachmittag.
Wir genießen trotzdem die Fahrt und die schöne Landschaft im Park im Abendlicht.
Vor allem sind wir schon voller Vorfreude darauf, dass es morgen zur Apoka Lodge weiter geht. Mit Abstand unsere teuerste Unterkunft der Reise. Dort wollen wir uns auch mal etwas am großen Pool entspannen. Bei der Hitze derzeit von ca. 35 bis 40 Grad eine paradiesische Aussicht. Die Kidepo Savannah Lodge hat nämlich leider keinen Pool, um sich zwischen den Safaris zu erfrischen.
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200716. Aug. 2022 · #46
30.01.2022 – Kidepo Nationalpark – Apoka Lodge
Wir lassen heute beide die morgendliche Safari ausfallen, da Bernd sich noch nicht so richtig fit fühlt. Charles fährt uns nach dem späten Frühstück zur Apoka Lodge, wo wir die nächsten beiden Nächte schlafen werden. Sie liegt mitten im Park, etwa eine Dreiviertelstunde vom Parkeingang entfernt und auf einem großen Hügel weithin sichtbar.
Charles muss sich dort nach kurzem Umsehen auch gleich wieder von uns verabschieden. Wir sind etwas erstaunt, da sonst die Guides immer mit auf dem Lodgegelände übernachten. Nicht so hier. In der Apoka Lodge sind alle Safaris im Preis inbegriffen und die Touren werden mit Lodge-eigenen Fahrzeugen und Guides durchgeführt. Er fährt daher direkt zurück zur kostengünstigeren Kidepo Savannah Lodge, wo er übernachten wird und zwischenzeitlich Freizeit hat. In zwei Tagen wird er uns wieder abholen.
Wir schauen uns erstmal etwas um. Der große Pool, der in die Felsen hineingebaut wurde und auch die Unterkünfte sind wirklich ein Traum. Luxus pur auch der Ausblick von unserem riesigen Bungalow auf die endlos erscheinende Savanne. Und zwar von jedem Raum inkl. Bad. Ich kann mich kaum satt sehen. Eine große überdachte Terrasse gehört auch dazu.
Wir haben sogar einen eigenen Butler, was uns fast schon etwas zu viel des Guten ist. So viel Luxus und Aufmerksamkeit sind wir gar nicht gewöhnt…Dazu sind wir nämlich auch noch die einzigen Gäste heute und morgen und haben die ganze Anlage für uns. Perfekt. 😎
Das Essen ist dann auch erwartungsgemäß das Beste und Leckerste während unserer gesamten Reise. Wir können mittags und abends zwischen zwei verschiedenen A la Carte-Gerichten mit Vorspeise und Nachspeise wählen. Blick auf das eigene kleine Wasserloch der Anlage inklusive. Dort tummeln sich öfter einige Wasserböcke, Warzenschweine oder Zebras.
Wasser sowie andere Getränke und Snacks werden uns an den Pool in den großen Schattenbereich mit bequemen Matratzen gebracht.
So lässt es sich aushalten. Wir fühlen uns hier am Pool ein klein bisschen wie Kanye West und Kim Kardashian. 🤪 Die waren zwar nicht hier, aber vor ein paar Jahren in einer anderen Luxus-Lodge in Uganda, die sie exklusiv nur für sich gemietet hatten. Charles, der ein großer Kanye-Fan ist, hatte uns begeistert davon erzählt.
Die Stunden bis zur Nachmittags-Safari vergehen viel zu schnell und ich mag gar nicht mehr aus dem herrlichen Pool mit der tollen Aussicht auf die weite Savanne raus. Als wir auf den Matratzen im Schatten liegen, tauchen zwei Wasserböcke über die Felsen kletternd auf und schlürfen direkt aus dem Pool. Es sei Ihnen gegönnt. Wäre ich ein Wasserbock, würde ich es genauso machen.
Wir sind nun gespannt auf die Safari mit einem der Guides der Lodge. Ob der uns wohl mehr zeigen kann als Charles…?
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200729. Aug. 2022 · #47
30.01.2022 -Dritte Safari im Kidepo Nationalpark (oder: wo sind die Raubkatzen geblieben?)
Auf der abendlichen Safari mit Patrick, dem Guide der Apoka Lodge, stoßen wir als erstes nennenswertes Erlebnis in Richtung des Narus Valleys auf eine Elefanten-Herde mit Jungtier. Die Dickhäuter überqueren vor uns die Straße und wir halten gebührenden Abstand. Hier im Kidepo sind die Elefanten äußerst wachsam und misstrauisch Fahrzeugen gegenüber. Kurz gesagt, nicht so entspannt wie ich das in manch anderen Parks erleben konnte. Als wir uns eine Weile nach der Überquerung in normaler Lautstärke unterhalten, missfällt das dann auch der Matriarchin der Gruppe, die schon ein ganzes Stück weitergezogen war. Sie rennt plötzlich mit erhobenem Rüssel laut trompetend und ziemlich schnell auf uns zu. Wir sind beide starr vor Schreck. Aber Patrick macht ein beruhigendes Zeichen. Und wirklich, sie dreht nicht weit von uns wieder ab. Er erklärt uns hinterher, dass er das sofort als Scheinangriff erkannt hat. Wenn die Elefantendame nicht trompetet hätte und lautlos auf uns zugerannt wäre, dann wäre es gefährlich gewesen und hätte er sofort das Auto weggefahren. Naja, um uns einen gehörigen Schrecken einzujagen, hat es gereicht. 😗
Patrick arbeitet schon über 20 Jahre hier im Park. Er muss es wissen. Und er versucht wirklich alles, inkl. abenteuerlichen Querungen ausgetrockneter Flussbetten mit steilen Ufern, um uns Löwen oder andere Raubkatzen zu zeigen. An all diesen Stellen hat er schon welche in der Vergangenheit entdecken können. Er wirkt enttäuschter als wir, da er so stolz auf seinen Park ist und uns so gern mehr gezeigt hätte. Nur scheint das Narus Valley und dessen Umgebung - was Raubtiere angeht – momentan wirklich leergefegt zu sein. Dafür gibt wieder einmal Büffel en Masse.
Patrick meint dann auch, dass die riesigen Büffelherden die Raubkatzen vermutlich vertrieben hätten und diese sich wohl in andere, abgelegene Ecken des Parks zurückgezogen hätten. Schade, aber nicht zu ändern.
Wir sehen immerhin noch eine Antilope, die für mich eine Erstsichtung ist. Es ist eine Weißohr-Moorantilope (White Eared Kob). Die Männchen sind dunkel und die Weibchen deutlich heller. Ihr Verbreitungsgebiet liegt eigentlich im Südsudan und in Äthiopien. Gelegentlich kommen sie aber auch im Norden Ugandas vor.
Auch ein Wasserbock darf nochmal aufs Bild.
Dann geht es zum Sundowner an etwas erhöhter Stelle mit Blick ins Tal. Der erste Sundowner überhaupt für Bernd. Ich mag diese Tradition sehr und hatte sie vorher in Uganda schon etwas vermisst.
Wir kommen im halbdunklen noch an einem frischen Büffelkadaver vorbei. Darauf sitzen schon einige Geier. Auf dem nächsten Bild sieht man, dass es zwei verschiedene Arten von Geiern sind, die da aufs große Fressen warten. Es müssten ein Kappengeier (Hooded Vulture) und ein Weißrückengeier (African White-Backed Vulture) sein.
Wir warten ebenfalls schon voller Vorfreude auf das Dreigänge-Menü in der Lodge. 😉 Das ist dann auch wie gewohnt köstlich. Es gibt einen Blatt-Salat mit rote Beete, Avocado und Schafskäse, Rinderfilet als Hauptgang und als Dessert ein Schokoküchlein mit frischen Beeren als Beilage.
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200729. Aug. 2022 · #48
31.01.2022 – Vierte Safari im Kidepo NP
Da Bernd ausschlafen möchte, lasse ich mich heute früh allein durchschütteln bei der Morgensafari. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Touren, die Charles gefahren ist, waren harmlos gegen die Fahrten, die Patrick unternimmt. Ich muss mich gut festhalten im offenen Fahrzeug. Es geht auf unserer Tour oftmals offroad steil auf und wieder ab.
Ein unschuldig blickender Büffel kreuzt als erstes unseren Weg. Der traut sich was. Dabei ist er doch mit seinen unzähligen Kumpanen schuld, dass es hier gerade keine Raubkatzen zu sehen gibt. Grummel.
Bei der Fahrt durch Tal kann man in der Ferne und in die Felsen hineingebaut die Luxus-Lodge erblicken, in die Idi Amin in den 70er-Jahren seine Gäste einlud. Nach Jahren des Leerstands wurde sie erst vor Kurzem als Katarum Lodge neu wieder eröffnet.
Wir machen eine kurze Teepause auf einem Hügel. Die Landschaft mit den runden Felskugeln fasziniert mich immer aufs Neue.
Wir wollen heute in eine andere Ecke des Parks, wo laut Patrick normalweise Giraffen zu finden sind. Auf dem Weg sehen wir aber erstmal erneut eine Elefantenherde durch den Park ziehen.
Und siehe da, die Elefanten, werden nicht nur von uns beobachtet, sondern scheinbar auch von den von uns gesuchten Giraffen. 🙂
Die Elefanten haben ein recht kleines Jungtier dabei.
Die Giraffen können sich ebenfalls nicht über zu wenig Nachwuchs beklagen. Es sind mindestens genauso viele kleine wie große Giraffen dabei. Wir stehen eine ganze Weile da und beobachten die aus dem Tal heraufkommenden Giraffenherde. Und Patrick scheint endlich zufrieden, mir mal das von ihm Gesuchte zeigen zu können.
Gemächlich geht es mit diesen letzten Eindrücken wieder zurück zur Lodge.
Hier entspannt Bernd schon am Pool und ich geselle mich sehr gerne den Rest des Tages dazu.
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200729. Aug. 2022 · #49
31.01.2022 Nachtsafari im Kidepo Nationalpark
Wir haben beschlossen, heute die Nachmittagssafari ausfallen zu lassen und stattdessen eine Nachtsafari zu machen. Die kostet 50 USD Aufpreis, da ein Guide vom Nationalpark mitkommen muss. Patrick fährt und der Guide vom Nationalpark ist der Spotter, der in den Park leuchtet.
Beim Abendessen heute, können wir zur Abwechslung mal einen Streifenschakal am Wasserloch beobachten. Das stimmt uns schon etwas auf die Nachtsafari ein.
Auf der Nachtsafari sehen wir erstmal nichts und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist mittlerweile stockdunkel und der Guide vom Nationalpark leuchtet für etwa eine halbe Stunde erfolglos den Busch links und rechts ab. Nur ganz selten ein paar weit entfernt reflektierende Augen, die aber wohl nicht der Rede wert zu sein scheinen, denn es geht sofort weiter.
Wir sind schon etwas enttäuscht, dass sich so gar nichts zeigt. Ich hatte mehrere Nachtsafaris im South Luangwa Nationalpark in Sambia gemacht, die wegen der vielen Tiere und auch Leoparden-Sichtungen wirklich ein Erlebnis waren. Aber nun so gar nichts. Hmmm. Und dann endlich können wir ein paar Wasserböcke und Antilopen anleuchten. Kurz darauf hat Patrick eine Manguste entdeckt, die aber schon wieder in den Busch davonläuft. Aber er grinst siegessicher, da er tatsächlich weiß, wie man sie zu unserem Auto lockt. Er macht einen seltsamen Pfeiftton und die Manguste bleibt irritiert stehen, dreht sich suchend um, wartet erneut auf den Pfeifton und rennt dann genau auf uns zu. Es ist wohl der Ton, den sonst eine weibliche Manguste macht. So kann ich das Tier direkt im Lichtkegel fotografieren. Ein interessantes und etwas skurriles Erlebnis.
Und es wird noch besser. Auf der nächsten Kreuzung liegt – man mag es nach den Erfahrungen der letzten Tage kaum glauben – eine Löwin!!! Es gibt sie also doch noch hier!
Sie fühlt sich sichtlich gestört in Ihrer Nachtruhe und sucht nach kurzer Verfolgung durch uns bald das Weite in den Busch. Einige nicht wirklich optimale Bilder können wir vorher noch machen.
Wir sind happy, dass wir doch noch eine Raubkatze im Kidepo sehen durften.
Hier die weitere Ausbeute der Nachtsafari: ein Hase auf der Straße, eine Hyäne, die wir recht lange und nah sehen konnten und ein Geier.
Wir sehen tatsächlich zum Ende hin auch noch ein Stachelschwein auf dem Weg, dass zick-zack vor unserem Auto davonläuft. Das Bild ist aber so verwackelt, dass ich es nicht mal als Beweisbild einstellen möchte.
Alles in allem fanden wir die Nachtsafari beide sehr interessant und eine lohnenswerte Ergänzung zu den restlichen Safaris. Sehr schade, dass es schon wieder zurück geht und das damit die Zeit im Kidepo NP zu Ende geht. Ich finde den Park besonders und habe es nicht bereut, die weite Fahrt hierher gemacht zu haben. Das wir keine auf den Felsen liegenden Löwen gesehen haben, ist nur ein Grund nochmal irgendwann wieder zu kommen.
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200829. Aug. 2022 · #50
Hallo Tina,
Endlich komme ich auch dazu deinen Bericht zu lesen. Er interessiert mich doppelt da ich schon zweimal in Uganda war und im Dezember wieder das Land besuchen werde. Kidepo ist auch im Programm! 🙂
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200730. Aug. 2022 · #51
Hallo Annick,
schön, dass Du auch dabei bist. 🙂 Dann wünsche ich Dir jetzt schon mal eine wunderbare Reise nach Uganda und auch in den Kidepo! Ich hoffe, Du kannst dann dort die Löwen auf den Felsen beobachten. Unser Guide Charles war diesen Juni mit Gästen dort und hat mir ein beeindruckendes Video davon gesendet. Ich war auch das zweite und sicherlich nicht letzte Mal in Uganda. Mir fehlen noch die Gorillas.
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200706. Sept. 2022 · #52
01.02.2022 – Kidepo Nationalpark bis Sipi River Lodge
Heute früh müssen wir unsere luxuriöse Behausung in der Apoka Lodge leider wieder verlassen. Etwas wehmütig packe ich meinen Koffer und genieße ein letztes Mal den Blick in die weite Savanne von der Terrasse des Bungalows aus. Einige Büffel sieht man von hier friedlich grasen. Die haben es gut und dürfen bleiben. 😉 Wie einzigartig schön diese Welt doch ist, geht es mir durch den Kopf und was für ein Privileg, so einen Ort und diesen Park gesehen haben zu dürfen. Und das Beste: die Erinnerungen daran werden dauerhaft bleiben.
Charles wartet schon auf uns und wir freuen uns ihn wieder zu sehen. Die heutige Fahrt Richtung Süd-Osten zur Sipi River Lodge wird lang werden. Mindestens 8 Stunden rechnet Charles. Ich bin schon sehr gespannt, denn es geht einige Stunden durch Karamajong-Land. Diese Volksgruppe lebt nomadisch wie die Massai im Nachbarland Kenia. Ist aber im Gegensatz zu Ihnen weitestgehend unbekannt. Das kann ich bestätigen, denn ich hatte vorher noch nie von ihnen gehört. Hier einige Eindrücke von unterwegs.
Die Landschaft mit den spitzen Bergkegeln hier oben im Norden ist ebenfalls etwas Besonderes Es wirkt alles so ursprünglich und wenig touristisch. Ich kann mich kaum satt sehen. Es ist wie eine andere Welt. Schade, dass wir wegen der weiten Fahrt etwas wenig Zeit zum Fotografieren haben.
Charles erzählt uns, dass die Regierung, die Karamajong gerne sesshaft machen wollte. Ihnen wurden daher auf Kosten der Regierung einige langgestreckte Reihenhausgebäude in der Region gebaut. Die Karamajong konnten sich damit aber nicht anfreunden. Sie blieben lieber in ihren traditionellen Rundhütten. Die Leute nutzen die sterilen Reihenhausbauten aber jetzt oftmals als Viehstall. Kurios, aber wahr.
Nach dem Karamajong-Land quert die Hauptstraße das große Pian Upe Wildlife Reserve, dass wenig bekannt und besucht ist. Dort sehen wir tatsächlich ab und zu einige Antilopen rechts und links der Straße. Diese befindet sich über weite Strecken im Bau. Die Chinesen finanzieren die Asphaltierung der Strecke bis ganz in den Südosten von Uganda runter. Sicher nicht aus reiner Nächstenliebe. Plötzlich sehen wir ein paar Giraffen nicht weit von der Hauptstraße. Sogar zwei Autos mit Bauarbeitern und ihren Vorgesetzten hält an und macht Fotos von den Tieren.
Den Mittagsstopp machen wir heute unter einem schattigen Baum nahe der Straße. Es gibt leckere Wraps mit Hühnchen und gegrillten Gemüse aus dem Lunch-Paket der Apoka Lodge.
Die Landschaft wird Richtung Südosten immer grüner und die Vegetation üppiger. Man merkt, dass wir uns dem Gebiet des Mount Elgon nähern.
Wir erreichen die Sipi River Lodge erst am späten Nachmittag. Dort sind wir mal wieder die einzigen Gäste. Der Garten und die Lage unseres Bungalows sind traumhaft mit direktem Blick auf einen entfernten Wasserfall.
Weniger schön ist dagegen das Erlebnis im Restaurant der Lodge abends. Wir bestellen heute die vegetarische Option und erhalten das mit Abstand schlechteste Essen der gesamten Reise. Eine versalzene Vorsuppe und ein geschmackloses, optisch nicht gerade ansprechendes Linsengericht, dass Bernd und ich kaum hinunterbekommen. Nur die Pancakes zum Nachtisch schmecken einigermaßen. Leider haben wir hier schon Vollpension bezahlt und es wird auch am nächsten Tag nicht viel besser werden. Ob sie sich bei den wenigen Gästen seit Corona keinen richtigen Koch mehr leisten können? Oder ob der gerade krank ist oder Urlaub hat…? Es wundert uns jedenfalls überhaupt nicht, dass wir im Restaurant – das für alle offen steht – heute die einzigen sind.
H.Badger1'824 Beiträge · seit 201606. Sept. 2022 · #53
Guten Morgen Tina, jetzt möchte ich mich hier auch einmal zu Wort melden. Was für eine schöne Tour durch Uganda ihr doch hattet! Bei uns ist es lange her, dass wir das Land besucht haben - aber ich erinnere mich gern daran, beinahe allein durch die Weiten der Nationalparks zu schaukeln. Mit Löwen hatten wir damals kein großes Glück - das war bei euch ja anders. Überhaupt finde ich eure Sichtungen sehr schön. Weißohr- Moorantilopen fehlen uns auch noch auf der Liste. Und einen Streifenschakal haben wir auch noch nie anständig fotografieren können. Herzlichen Dank für das Teilen der Eindrücke!
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200707. Sept. 2022 · #54
Hallo Sascha, danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich, dass Du auch dabei bist. 🙂 Uganda ist wirklich ein traumhaftes Reiseziel mit viel touristischen Potential. Du hast es ja auch schon genießen dürfen in einsamen Parks im Land unterwegs zu sein, wie ich lese. Mit den Sichtungen waren wir auch mehr als zufrieden. Das war natürlich weitestgehend unserem gutem Guide Charles und auch dem Guide der Apoka Lodge zu verdanken. Die haben wirklich ihr Bestes gegeben, um uns viel zu zeigen. Übrigens lieben Dank wegen der Info zum Streifenschakal! Das war mir gar nicht klar. 😄 Ich hatte zwar bemerkt, dass die Schakale rund um die Apoka Lodge irgendwie anders aussahen, als die mir bekannten (Schabracken)-Schakale. Aber nicht weiter drüber nachgedacht. Ich habe es nun oben im Text gleich ergänzt.
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200712. Sept. 2022 · #55
02.02.2022 – Sipi Falls-Wanderung und Chamäleons hautnah
Nach der langen Autofahrt gestern freuen wir uns heute richtig auf etwas Bewegung. Am Vormittag steht eine halbtätige Wandertour mit einem Führer aus der Umgebung und Charles zu den Sipi Falls auf dem Programm. Diese bestehen aus insgesamt drei Wasserfällen, die jeweils aus einer anderen Höhenlage abfallen. Den zweiten Wasserfall kann man auch schon direkt von der Anlage der Sipi Falls Lodge und von unserem Bett im Bungalow aus in einiger Entfernung sehen.
Wir starten – vom örtlichen Guide mit Wanderstöcken ausgerüstet - direkt vom Garten der Lodge. Der gleicht einem großen tropischen Park. Alles ist üppig grün und die Temperaturen sind zum Glück auch noch angenehm kühl am Morgen. Ungewohnt wieder eine Jacke zu brauchen, nach den heißen Tagen im Kidepo.
Wir erreichen auf gut laufbaren Wegen nach kurzer Zeit als erstes „unseren Wasserfall“, der in ein Becken unterhalb einer größeren Höhle stürzt. Ein beeindruckender Anblick, den wir eine Weile genießen.
Vom folgenden Weg aus hat man einen guten Blick ins Tal und auch das Hochplateau, dass wir erreichen, hat landschaftlich und was Blumen und Pflanzen angeht, einiges zu bieten.
In dieser gebirgigen Region des Landes kommen häufig Chamäleons vor. Ich hatte Charles vorher schon erzählt, dass ich darauf hoffe, endlich ein Chamäleon sehen zu können. Das hat er wohl dem örtlichen Guide erzählt. Auf jeden Fall kommen uns zwei Jugendliche entgegen, die beide auf einem Stöckchen ein Chamäleon sitzen haben. Nicht ganz das, was ich mir unter einem Chamäleon in freier Wildbahn vorgestellt habe…aber ich bin trotzdem begeistert. Endlich kann ich diese schönen Tiere einmal aus der Nähe betrachten. Ich darf sie auch auf die Hand nehmen. Eins der beiden ist daumengroß bzw. -klein. Das andere füllt die ganze Hand. Was für faszinierende Tiere.
Ich nehme den Jungs nach einer kleinen Entlohnung das Versprechen ab, die Tiere wieder in die Bäume zu setzen, wo sie herkommen und auch hingehören. Und kann nur hoffen, dass sie das auch machen. Da wir ansonsten bisher keinerlei andere Touristen gesehen haben, konnten sie sich immerhin heute eine Kleinigkeit verdienen.
Die ganze Gegend ist ansonsten sehr fruchtbar und wird dementsprechend landwirtschaftlich genutzt. Es gibt viele kleine Bauernhöfe unterwegs. Unter anderem wachsen hier Bananen, Kaffee, Zwiebeln, Salat, Avocados und vieles mehr.
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200712. Sept. 2022 · #56
Und dann entdeckt unser Führer doch tatsächlich während der Wanderung am Wegesrand an einem Baum noch ein Chamäleon. Farblich gut abgepasst an seine Umgebung und wir anderen wären vermutlich daran vorbeigelaufen. Das zählt dann endlich, als erste Chamäleonsichtung in freier Wildbahn. 🙂
Mitten durch die bewirtschaften Felder führt der Weg am Berg entlang und wir erreichen wir kurz darauf Wasserfall Nr. 1. Dieser liegt von den drei Sipi Falls auf der höchsten Ebene.
Und wir entdecken sogar unterwegs noch mehr Chamäleons. Einige sind kaum auszumachen im Blattwerk und farblich ganz angepasst. Ein besonders buntes Exemplar wird von unserem Führer mit einem Stöckchen vom Weg „gepflückt“ und wir können es ausgiebig bewundern. Was für schöne Farben! Dann wird das Tierchen wieder zurückgesetzt und es verschwindet blitzschnell auf höhere Äste.
Ein letzter Blick zurück auf Wasserfall Nr. 1 und es geht wieder abwärts ins Tal. Mittlerweile ist es ziemlich warm und schweißtreibend geworden und auch die Beine merken wir so langsam etwas.
Von daher freuen wir uns ganz besonders, dass wir Wasserfall Nr. 3 entspannt von der Terrasse der Lacam Lodge im Ort sehen können.
Dort gibt es übrigens köstliche Smoothies. Der mit Mango, Banane, Ananas und Joghurt ist einfach genial. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen beim Gedanken daran.
Die ugandische Kette Endiro Coffee betreibt in den Räumlichkeiten der Lacam Lodge seit Ende 2021 das Restaurant. Eine Filiale davon gibt es u.a. auch in Kampala und dort haben wir ebenfalls ganz hervorragende Wraps mit vielen frischen Zutaten wie Avocado gegessen. Beim nächsten Mal würde ich zwar wegen der traumhaften Lage und dem nahen Wasserfall wieder in der Sipi Falls Lodge wohnen, aber zum Essen auf jeden Fall hierher kommen.
Zurück in unserer Lodge nehmen wir dann auch wieder eine eher mäßig genießbare Mahlzeit ein. Dafür leistet uns die süße kleine Katze der Lodge, die uns auch schon miauend beim Frühstück besucht hatte, wieder Gesellschaft auf der Außenterrasse.
Während Bernd ein Schläfchen am Nachmittag hält, laufe ich auf einem Weg direkt vom Bungalow aus nochmal zu Wasserfall Nr. 2. Der liegt keine 5 Minuten entfernt und man muss nicht mal das Lodge-Gelände dafür verlassen. Herrlich diesen schönen Wasserfall ganz für sich zu haben!!! Ich bleibe eine ganze Weile und genieße das Rauschen des Wassers und den Blick in die Umgebung mit der urwüchsigen, tropischen Vegetation. Daran werde ich zu Hause noch oft zurückdenken, wenn ich von Uganda träume.
H.Badger1'824 Beiträge · seit 201612. Sept. 2022 · #58
Guten Morgen Tina, das scheint mir wirklich eine schöne Wanderung gewesen zu sein. Und die Chamäleons sind so tolle Tiere. Schön, dass ihr auch selbst einige entdecken konntet. Falls wir irgendwann nach Uganda zurückkehren sollten, wäre diese Wanderung auf unserer To-do-Liste. Vielen Dank fürs Berichten!
tina76Themenstarter794 Beiträge · seit 200713. Sept. 2022 · #59
Hallo YP und Sascha,
schön, dass Ihr die Chamäleons auch so toll und besonders findet! Allein die Möglichkeit die Farben zu wechseln und das jedes Tier auf der Tour komplett anders aussah als das andere, fand ich faszinierend. Für Freunde dieser kleinen Reptilien ist die Wanderung wirklich zu empfehlen. Die Gegend ist außerdem recht wenig besucht und wir waren selbst in der Hauptsaison alleine unterwegs.
Katma1722560 Beiträge · seit 202113. Sept. 2022 · #60
Hi Tina! Nach unserer Rückkehr aus Uganda vor einer Woche - es war wirklich großartig mit unglaublich vielen Erlebnissen - bin ich auch wieder an Bord eures Autos! Toll, die Landschaften des Kidepo Valley - da müssen wir bei der nächsten Tour unbedingt hin! Und erst die Chamäleons 😘 😘 😘 Da hatten wir leider kein Glück, keiner der Guides im Bwindi, im Crater Lakes Gebiet und im Mgahinga konnte eins für uns entdecken... Also auch Sipi Falls bei der nächsten Reise ein Muss! Bin schon gespannt, wie es weitergeht! Liebe Grüße, Kathrin