Alternative zur Rückverschiffung

9 Antworten · 1'748 Aufrufe · gestartet 06. Apr. 2022 von molepolole
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Themenstarter5 Beiträge · seit 202206. Apr. 2022 · #1
Hallo liebe Reisefreunde,
ich bin gerade superfrustriert, da ich eben die Info bekam, dass die Rückverschiffung unseres Toyos (HJ61) von Namibia nach Deutschland von 3000 auf über 5000 Euro gestiegen ist. Jetzt suchen wir nach einer Alternative, was jedoch nicht leicht ist. Unser Auto steht derzeit in Pretoria.
Verkaufen ist angeblich nicht möglich, da er Bj. 86 und linksgesteuert ist und deswegen nicht eingeführt werden kann.
Wir fahren seid 20 Jahren in den südl. Ländern Afrikas mittels Carnet de Passage und wollen jetzt auch mal was anderes sehen. Die Welt besteht schließlich nicht nur aus Afrika.
Vielleicht gibt es ja in diesem Forum ein findiges Kerlchen/inchen der/die eine Idee hätte.
Schon mal vielen Dank, sollte ich eine Antwort bekommen.
Liebe Grüße
Carolin
605 Beiträge · seit 201207. Apr. 2022 · #2
Servus,
Eine Möglichkeit ist, sich einen Container zu teilen, geteiltes Leid ist grob gesehen halbes Leid. Wir suchen einen Container-Buddy ab Ende Juni für die Strecke Walvis-Hamurg/Bremerhaven.
Sag Bescheid, wenn die Option für Dich in Frage kommt.
Gruß, HeiVi
Themenstarter5 Beiträge · seit 202207. Apr. 2022 · #3
Servus HeiVi,
das ist tatsächlich eine super Idee. Wir sind leider erst so um den 08.08.22 in Walvis Bay.
Könntest Du Dein Fahzeug noch so lange unterstellen?
Gruß Carolin
605 Beiträge · seit 201207. Apr. 2022 · #4
Sorry, unser Container ist bereits für Ende Juni bestellt. Und wir legen Wert darauf, die Verschiffung so weit wie möglich persönlich zu begleiten.
Grüße, HeiVi
33,1k Beiträge · seit 200607. Apr. 2022 · #5
ich bin gerade superfrustriert, da ich eben die Info bekam, dass die Rückverschiffung unseres Toyos (HJ61) von Namibia nach Deutschland von 3000 auf über 5000 Euro gestiegen ist. Jetzt suchen wir nach einer Alternative, was jedoch nicht leicht ist. Unser Auto steht derzeit in Pretoria.
Mit 5000 bist Du noch gut bedient. Freunde von mit im Logistikbusiness rechnen aktuell bei Containern mit preisen um 9000 USD...
Wenn es Euch zu teuer ist, dann ist vielleicht nach Hause fahren eine Idee? Ist zwar auch teuer, aber ihr habt einige Wochen Urlaub dazu.

VIele GRüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2022
58 Beiträge · seit 201907. Apr. 2022 · #6
Ein Verkauf in einem anderen afrikanischen Land wäre vielleicht eine Option, obwohl das Carnet keinen Verkauf vorsieht und man sich dann in einem Graubereich befindet. Man hat sicherlich etwas Schwierigkeiten sein hinterlegtes Geld zurück zu bekommen.
Gutes Gelingen
Michael
441 Beiträge · seit 201407. Apr. 2022 · #7
Bushhog schrieb:Ein Verkauf in einem anderen afrikanischen Land wäre vielleicht eine Option, obwohl das Carnet keinen Verkauf vorsieht und man sich dann in einem Graubereich befindet. Man hat sicherlich etwas Schwierigkeiten sein hinterlegtes Geld zurück zu bekommen.
Gutes Gelingen
Michael
Ein Auto, welches seit 20 Jahren im südl. Afrika auf Carnet unterwegs ist, ist schon länger "grau" unterwegs. 😉

Das CdP ist nur für die zeitweise Einfuhr gedacht. Auch ist das Verlassen des Landes ohne Auto nicht zulässig. Ich weiss, das dass seit ewigen Zeiten so gemacht wird. Wir haben das von 1994-2001 auch so gehandhabt.
Danke und Gruß Matze
7'296 Beiträge · seit 200607. Apr. 2022 · #8
travelNAMIBIA schrieb:
Wenn es Euch zu teuer ist, dann ist vielleicht nach Hause fahren eine Idee? Ist zwar auch teuer, aber ihr habt einige Wochen Urlaub dazu.

Das wäre auch so meine Idee gewesen. Rausknobeln, wo es auf der Strecke Langzeitparkplätze gibt und das Auto in Etappen nach Hause fahren, wenn es am Stück zeitlich nicht möglich ist.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
22 Beiträge · seit 201907. Apr. 2022 · #9
Hallo Carolin,
hätte uU Interesse an deinem HJ61,
gerne auch im südlichen Afrika. Falls du ihn verkaufen möchtest, biete ihn doch gerne mal an.
Gerne per Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen
Gerold
Themenstarter5 Beiträge · seit 202208. Apr. 2022 · #10
Servus Gerold,

wie immer kommt es auf den Preis drauf an, ich aber leider nicht weiß, wie der Markt in ZA ausschaut. In Deutschland ist der HJ 61 sehr gesucht.
Wenn ich unser Auto in Afrika verkaufe, dann bekomme ich ja meine, beim ADAC hinterlegte, Kaution nicht wieder zurück. Das sind ja schon 3000 €. die müsste ich ja noch oben drauf legen.
Außerdem ist das Auto vollgepackt mit Ausrüstungsgegenständen. Im Endeffekt könnte man sich hinein setzen und losfahren.
Der Motor läuft sehr rund, springt super an und wurde immer gewartet. Der Toyota hat ca. 400.000 Km auf dem Tacho, davon ca 100.000 in Afrika in den letzten 20 Jahren.
Außerdem wurde der Toyo natürlich expeditionstauglich umgebaut, i. S. Sitze, Tanks, Küche, Sandbleche, Werkzeug usw.
Der Toyota stand eigentlich immer unter Dach wenn wir nicht auf Reisen waren.
Ich habe mich über einen Verkauf vor Ort ehrlich gesagt noch keine ernsthaften Gedanken gemacht.
Ich geb dir mal meine Email Adresse: henning.stuenkelbeigmx.net, wenn du Interesse hast, schicke ich dir noch ein paar Bilder.