Reisebericht

Botswana für Kurzentschlossene Januar 2022

von MarcS · begonnen 12. Feb. 2022 · 16 Teile

Teil 112. Feb. 2022
Ein Reisebericht mit Vorgeschichte
Vorgeschichte:
Nach zwei coronabedingt ausgefallenen Afrika Sommerreisen läuft der Wildearth live drive jeden Morgen und die Djuma- und Chobewebcams im Dauerbetrieb.
Trotzdem oder deswegen wird die Sehnsucht immer größer. Als einzige Option dem zu begegnen boten sich die Weihnachtsferien 2021/22 an. Eigentlich nicht unsere Zeit und mit 14 Tagen etwas kurz, aber besser als nichts. Die Umfrage bei der Familie ergab allerdings: Afrika gern, aber nicht über Weihnachten. Damit lag das nächste Fenster erst im Sommer 2022. Ein bißchen weit weg und mit Corona auch nichts, was man jetzt schon planen und sich darauf freuen kann. Überraschender Weise sagte aber mein Vater sofort zu, kurzfristig zu fliegen. Südafrika, kenia- und tansaniaerfahren und auch mit dem Afrikavirus infiziert. Das war eine tolle Option, verschob allerdingt den üblichen Reiseplan von“ so einsam wie möglich „ auf „ keine unnötigen Risiken“. Außerdem schied damit das übliche Dachzelt aus. Sich da mit 81 reinzufalten und nächtlichen Zwängen nachzugeben ist schließlich nicht urlaubsgemäß.
Als Reiseziel war Botswana gesetzt, mit einer Rundfahrt über JNB-Khama-Boteti-Maun-Nxai-Kasane-JNB. Wenn man die viele Fahrerei als erweiterten Game- oder Landdrive versteht, ist es auch egal ob man stundenlang durch den Busch oder über Land fährt.
Bushlore hat nicht das richtige Fahrzeug im Programm, also habe ich via Camperbörse einen Hilux Trax gebucht, der ein seitlich ausklappbares Bett hat und Dank Aufstelldach eine gute Stehhöhe innen.
Die Bewertungen von Britz als Vermieter sind ja durchaus durchwachsen. Allerdings habe ich keine andere Alternative gefunden und letztlich hatten wir mit den Bushlore Autos auch immer technische Probleme. Also Anfang November zwei Flüge FRA-JNB und das Auto für Anfang Dezember gebucht.
Eine Emailabfrage der Zielcamps ergab, dass es überall genug freie Plätze gab. Außerdem war auch noch unklar, wie meinem Vater das Campen bekommt, da er sonst in Lodgen oder Gästehäusern wohnt. Daher wollte ich so wenig wie möglich vorbuchen und flexibel bleiben auch um eventuell von Campen auf Gästehäuser umzubuchen..
Eine Woche vor Abflug Anfang Dezember kam in den Nachrichten die Kombination „neue Variante“ und Südafrika in einem Satz vor und damit war klar: das wird nichts. Hinfliegen geht ja aber nach der Rückkehr 14 Tage in einem Flughafenhotel zu sitzen ist es dann doch nicht Wert. Mit großer Enttäuschung alles wieder (fast) kostenfrei storniert. Einen Monat später, Anfang Januar 2022 war die Variante dann so verbreitet, dass Südafrika und Botswana nur noch Hochrisikogebiet waren, also keine Quarantäne noch Rückkehr. Innerhalb von zwei Wochen alles wieder neu gebucht und los., Abflug in 14 Tagen. Hinzittern, Abwägen, Planen, PCR Testergebnis abwarten und dann ging es tatsächlich Mitte Januar los…
Teil 213. Feb. 2022
18.01.
Der Flug FRA-JNB ist unspektakulär bis auf den Start. Aufgrund der schlechten Runway rappelt die Maschine so stark, dass etliche Plastik-Verkleidungen aufspringen. Das sorgt nicht gerade für Vertrauen, aber am Ende fliegt sie doch ganz gut. Die Maschine ist vielleicht zu 1/3 gefüllt, über Nacht hat fast jeder eine Reihe für sich. Nachteil an den Economy XL Sitzen der 747/8 : die feststehende Sitzlehne. So kann man sich leider nicht über die ganze Reihe legen. Nach der Landung muß vor den Customs der PCR Test und das Health Entry Formular gezeigt bzw abgegeben werden. Temperaturkontrolle, Stempel in den Paß, das Gepäck ist auch schon da, nach 25 Minuten stehen wir in der Halle. Leider ist der Abholer von Britz nicht da, taucht aber nach einem kurzen Telefonat auf. Er war am falschen Schalter. Da so wenig los ist, sind sie wohl außer Übung… Es hat 13° und regnet. Willkommen in Afrika.
Bei Britz erwartet man uns und hat den Camper in einer Halle aufgebaut um die Übergabe zu machen. Die Mitarbeiter gut aufgestellt, freundlich, machen eine ausführliche Einweisung und geben sich alle Mühe. Lediglich mein Wunsch die Straßenbereifung auf der Hinterachse gegen AT Reifen zu tauschen sorgt für ein paar Diskussionen und 45 Minuten Verzug.

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Wir können den Inhalt unserer zwei Taschen komplett in den Staufächern verstauen und haben noch ausreichend Platz für Einkäufe.

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Heute geht es noch nach Lephalelane, die 3 Stunden gehen nach dem Nachtflug ganz gut. Damit ist es morgen dann nur 1h zur Grenze. Einkaufen wollen wir komplett in Bots, heute fahren wir nur zum nahegelegenen Spar für ein paar Sandwich, Wasser und Feierabendbier.
Um 17:20 kommen wir bei 30° im NGWENYA Hotel an und beziehen unsere netten und sauberen Zimmer. Auch der Rest der Anlage ist gepflegt und SA gemäß doppelt und dreifach gesichert.
Abends gibt es noch ein Steak im Restaurant und langsam kommen wir an.

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Teil 313. Feb. 2022
19.01. Die ersten großen Unterschiede zu unserer üblichen Reisezeit Ende August: Es ist bis 19:30 Uhr hell. Und es ist warm. Nach dem Frühstück geht’s um 7.00 bei 23° Richtung Grenze. Nach einer Stunde sind wir da, das LKW Chaos auf SA Seite ist nicht so groß wie befürchtet und die Ausreise braucht nur ein paar Minuten. Auf der Bots Seite müssen wir die PCR Tests zeigen. Die Kontrolle dauert etwas, die beiden Mitarbeiter sind nicht so richtig motiviert. Das Wort „negativ“ steht aufgrund unterschiedlicher Tests an unterschiedlichen Stellen, das macht es nicht einfacher..
Etwas undurchschaubarer wird es am Schalter für die Road Tax. Es ist nur ein Schalter geöffnet, an dem etwa 15 LKW Fahrer ihre Papiere aufgereiht haben. Der Beamte weißt mich barsch an, mich in die Schlange zu stellen, er würde mich aufrufen. Das erscheint mir nicht logisch, ich habe ja nichts zu verzollen. Draußen frage ich einen anderen SA-Touri, wie das Prozedere ist. Es gibt wohl eine (lange ) Schlange für Barzahler und eine ( kürzere) für Kartenzahler. Ok, dann zahle ich die 152,00 Pula mit Karte, obwohl ich genug Bargeld habe. Ich frage ihn noch einmal, ob ich richtig bin, wieder ein barsches „ in die Schlange, ich rufe Sie auf“. Er bearbeitet alles Anträge im Schneckentempo und ist sich sichtlich seiner Wichtigkeit bewußt. Als ich dran bin, gähnt er laut, steht auf und geht weg… Kurz bevor ich Schnappatmung bekomme, dreht er sich um und bearbeitet doch meinen Vorgang. Insgesamt hat das fast eine Stunde gedauert. Das erste Mal, dass ein Grenzer mit Vergnügen die Leute so gängelt, aber die LKW Fahrer sind ja noch schlechter dran.
In Palapye machen wir unseren Großeinkauf an der Kreuzung, Tanken und fahren weiter Richtung Khama. Die letzte Station, die ich vorgebucht habe und unser Camping Test.
Um kurz nach 12 sind wir dort. Die letzten Tage waren jeweils nur einzelne Touristen im Park. Das wird von nun an auch bei allen anderen Camps so bleiben. Wir kaufen noch Holz (35 Pula) , da wir in Bot keinen Stand an der Strasse gesehen haben. In SA waren einige, da haben wir es aber noch nicht auf dem Radar gehabt.
Der nächste große Unterschied: Alles ist grün, das Gras steht hoch und man kann außerhalb der Fahrspur kaum etwas erkennen.

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Wir beziehen unsere Campsite und sortieren uns noch ein wenig. Ich habe ein Iglo Zelt für mich dabei, so hat jeder sein Schlafzimmer. Dann geht es auf dem Loop runter zur Pan, die wir umrunden.
Es wimmelt vor Tieren und überall stehen dekorativ Nashörner dazwischen. Außerhalb der Pan zu fahren macht keinen Sinn, man sieht wieder nur den Track. Aber die großen Herden machen auch so viel Spaß.

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Endlich gibt es den ersten Sundowner umringt von Zebras, Elen und Nashörnern.
Kaum zu toppen. Auch, weil außer uns niemand da ist.

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Heute grillen wir das erste und letzte Steak, das Fleisch ist einfach nicht unser Geschmack.
Grundsätzlich ist das Auto gut ausgestattet. Aber wie immer habe ich bei der Übergabe nicht auf meine Checkliste geschaut. Zwar wird die Liste schon seid Jahren weitergeschrieben und verfeinert, hilft aber nur, wenn man sie nutzt. Wir haben keinen Grillrost und keine Grillzange. Und keinen Potje um zu backen. ( Schlauerweise verschenken wir das Mehl erst ein paar Tage später nachdem die Packung sich geöffnet hat, das Mehl sich im Schrank verteilt und schließlich zusammen mit dem Tropfwasser des Hahns einen schmierigen Film gebildet hat, der unzählige Fruchtfliegen anlockt).
Außerdem haben wir statt der Schlafsäcke wie bei Bushlore nur ein großes Laken und eine große Bettdecke. Da die Nächte so warm sind, ist das kein Problem.
Mit einem letzten Bier geht es in eine ruhige und erholsame Nacht.
Teil 417. Feb. 2022
21.01. Es zeichnet sich ab: Der Trax ist das richtige Auto. Anders als im Dachzelt hat er eine gute und dickere Matratze , viel Platz für einen Einzelschläfer und durch das Aufstelldach Stehhöhe. Wir haben beide gut schlafen. Das Auf- und Abbauen ist selbsterklärend. Einzig die Verschlüsse des Dachs erfordern die Gasflasche als Tritthilfe. Die Schlösser tausche ich gegen zwei Karabiner, das ist praktischer. Auch zusammengebaut hat man innen genug Platz um sich zu bewegen oder den großen Kühlschrank zu bedienen. Meine Luftmatratze und das Zelt kommen einfach auf das Bett. Die Kissen etc verstauen wir unter der Sitzbank.
Der mitgebrachte Kälberstrick hält die Matratze oben, so dass man die Sitzfläche noch nutzen kann.

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Nach einem Morgendrive gibt es das Frühstück auf dem Picknickplatz.

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Richtung Ausfahrt kommen uns die Ranger entgegen. Sie fragen, ob wir die Schranke selber öffnen und schließen könnten, es wären keine anderen Gäste angemeldet und das Gate nicht besetzt. Auch für Khama keine einfache Zeit, trotzdem ist alles gut in Schuß und gepflegt. Für diejenigen, die den Normalzustand kennen:

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Um kurz nach 9.00 verlassen wir die Nashörner. Das war wie immer ein toller Einstieg. Weiter geht es zum Boteti River Camp, wo wir zwei Nächte bleiben wollen.


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Es hat 18° und ist bewölkt, bis wir um 13.00 Uhr am Boteti sind, hat es 30°.
Auch hier sind wir fast allein. Die Campmitarbeiter werkeln überall herum und es ist nur ein Bungalow belegt. Hier wohnen zwei Ingenieure die in den umliegenden Dörfern die Wasserversorgung ertüchtigen.
Da es so lange hell ist, entscheiden wir uns noch für einen Gamedrive am Fluß. Masinga, der Fährmann, hat keinen Motor mehr und zieht die Fähre an einem langen Gurt über den Fluß.

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Das ist harte Arbeit und nur bräsig im Auto sitzen ist mir peinlich. Also helfe ich ihm, worüber er sich sichtlich freut. Aber wie er das allein macht, ist mir schleierhaft. Am Gate ist niemand zum Kassieren, wir sollen morgen bezahlen. Außerdem bitten sie uns, nicht so spät wiederzukommen, da sie wegen der Hippos nicht in er Dämmerung übersetzen wollen. Flußaufwärts war ich noch nie. Eine tolle Landschaft, viel Leben und viele Elefanten.

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Die sind nicht so richtig entspannt, eine Folge der wenigen Touristen. Sie sind die Autos nicht mehr gewohnt und wollen ihre Ruhe haben. Zurück hat Masinga eine Hilfe, da sie noch 6! Autos erwarten, die nach Khumaga wollen. Wir bitten sie, uns morgen um 6.30 Uhr wieder überzusetzen. Heute grillen wir Boerewurst, gut dass es oft einen Grillrost am Platz gibt.

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Teil 520. Feb. 2022
22.01. Ohne Frühstück sind wir pünktlich an der Fähre, unsere Mitbewohner fahren auch rüber. Für sie, obwohl sie hier schon länger arbeiten, das erste Mal. Wir fahren Richtung Tree Island. Die erste Stunde durch dichten Busch fühlt sich wie immer endlos an und ist unspannend. Nach dem Pfannenrand erschließt sich die schier endlose Weite mit einsamen Palmen.

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In einzelnen Pfannen steht noch Wasser und die überschwemmten Stellen in den Fahrspuren gehen wir vorher ab. Hier mit einem eingegrabenen Auto zu stehen könnte länger dauern.

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Dafür gibt es ein schönen Frühstück auf der Ncuya Hills Campsite.

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Da wir den ganzen Tag Zeit haben beschließen wir, erst am Xirexara Gate wieder rauszufahren und über Asphalt zurück. Dann können wir gleich am Nxai Gate fragen, ob wir vorbuchen müssen. Das Gate ist nicht besetzt und insgesamt sehen wir im Park kein anderes Auto.
Erst auf der Asphaltstrasse kommt uns alle 5 Minuten mal ein Auto entgegen. Den Stop am Nxai Gate verbinden wir mit einem Imbiss und natürlich müssen wir nichts vorbuchen. Das Reservierungsbuch besteht vorwiegend aus leeren Seiten.
Über das Phuduhudu Gate fahren wir durch tiefen Sand wieder Richtung Fähre und genießen noch den Track am Wasser und einen Sundowner am Stretchpoint. Wir sind pünktlich wie versprochen um 17:30 wieder zurück. Ein langer Fahrtag, aber tolle Eindrücke im grünen, leeren Park.
Teil 623. Feb. 2022
23.01. Heute steht einkaufen in Maun und die Weiterfahrt nach Kazikiini auf dem Plan. Außerdem will ich beim Khwai Trust zwei Nächte in Magotho buchen. Allerdings ist das Office nicht mehr im Apollo Haus und die nächsten Nachbarn können auch nicht helfen. Bei einem Guide, der auf Gäste am Flughafen wartet erfahre ich immerhin, dass die Trackverhältnisse in Moremi gut sind, Magotho immer einen Mitarbeiter im Camp hat und Third Bridge immer noch nicht repariert ist. Und noch etwas macht uns zu schaffen, es ist Sonntag und alle Liqueur Shops haben geschlossen… Alle anderen Vorräte können wir beim Spar auffüllen und tanken noch voll. Das Auto benötigt ca 11 l, das ist absolut ok. Um 13.30 kommen wir in Kazikiini an und buchen zwei Nächte.

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Sie haben jetzt neue Ablutions an den Campsites und der zentrale Duschplatz ist weg. Alles ist super in Schuß und wir bekommen wieder die Elephant Grove Seite.

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Einer meiner Lieblingsplätze mit super netten Mitarbeitern. Hier gibt es tatsächlich auch noch anderen Gäste, drei Rumänen auf 50 Tage Safari, die total begeistern vom bisherigen Verlauf sind. Die Fahrt zum South Gate ist ein Game Drive mit unzähligen Tieren und riesigen Elefantenherden. Wir kommen kaum vorwärts…
Dafür die ist Straße schlechter denn je mit tiefen Schlammlöchern und Umfahrungen.

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Leider kann mir am Gate niemand sagen wie die Streckenverhältnisse aktuell Richtung Black Pools sind. Dahin möchte ich morgen zum Mittag. Auf dem Rückweg stehen wir noch einmal 30 Minuten im Elefantenstau. Eine so große Herde habe ich noch nie gesehen. Bei über 300 Tieren haben wir den Überblick verloren. Dazu kommen noch ca 40 einzelne Bullen entlang der Strasse. Unglaublich. Wir genießen den ruhigen Abend und lauschen den Nachtstimmen.

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Teil 723. Feb. 2022
24.01. Die Fahrt zum South Gate ist nicht ganz so spektakulär wie gestern. Dafür erfahren wir von der Crew eines Tierfilmers, dass wir Richtung Block Pools gut fahren können und nur die tiefen Löcher meiden sollen.

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Das gelingt uns ganz gut, allerdings reißen bei einer Umfahrung die Markise 1/3 aus dem Keder. Von nun an hält die Last ein mitgebrachter Spanngurt, damit sie nicht irgendwann im Busch liegt. Die beiden Karabiner sind übrigens der Ersatz für die beiden Schlösser am Klappdach. Dann muß man nicht immer mit den Schlüsseln rummachen.

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Der Busch ist grün, tierreich und spektakulär. Am Hippopool gibt einen Lunchpause, aufmerksam beobachtet vom dominanten Bullen.

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Den Track kann man streckenweise im grünen Meer nur erahnen.

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Es war trotzdem ein schöner Tag, den wir mit einem Bier aus der Bar ausklingen lassen, weil das unsere aus ist. Die Barmaid freut sich total endlich mal wieder etwas zu verkaufen.
Wir ratschen auch noch ausgiebig mit den drei jungen Leuten vom Staff und übergeben einen Stapel Stifte für die Schule im Dorf.
Teil 827. Feb. 2022
25.01. Der heutige Plan sieht einen kurzen Abstecher nach Maun wegen des ausgehenden Biers vor und dann die Rückfahrt Richtung Magotho. Nach meinen Aufzeichnungen dauert die Fahrt dorthin ca 2,5 h, de facto sind es über 4h weil die Strasse noch schlechter als die zum South Gate ist.

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Trotzdem hat es natürlich Game Drive Charakter.

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Irgendwann ist umkehren auch keine Option mehr und dann verpasse ich noch die Abfahrt zum Fluß und wir machen einen Umweg über Khwai Village. Irgendwann kommen wir doch an und schauen in die ungläubigen Augen der Camp Mitarbeiter. Seid 14 Tagen war kein Tourist mehr da. Wir bleiben auf CS 2, der Platz ist unbeschreiblich schön.

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Ich kenne es ja nur verbrannt, öde und mit unzähligen Autos ( aber auch reizvoll ) Nun sind wir wieder allein im grünen Meer und richten uns ein. Leider sind die Möglichkeiten von Game Drives sehr begrenzt, da ufernah alles unter Wasser steht und es oft nur schwer zu erkennen ist, wo der Track aufhört und der Fluß anfängt.

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Auch deshalb beschließen wir doch nur eine Nacht zu bleiben und die strapaziöse Rückfahrt doch schon morgen wieder in Angriff zu nehmen. Nachts hören wir Löwen und Elefanten am Fluß.

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Wer keine Vorstellung davon hat: Hier die Entfernung zwischen CS und Waschhaus:

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Teil 927. Feb. 2022
26.01. Keine Löwen und keine Elefanten auf der Campsite, ganz anders als beim letzten Mal 
Auch hier sind die Ablutions gut gepflegt und viel besser als vor 3 Jahren. Sie bemühen sich bereit zu sein, wenn die Touristen wieder kommen.
Weil wir ohnehin so gerädert von der Rumpelpiste sind beschließen wir nach dem Tankstop zum South Camp / Nxai Pan durchzufahren.
Die Rumpelpiste ist wirklich schlimm und bei jedem Loch muß man abschätzen, ob es nur 10 oder 50 cm tief ist. Das dauert wieder ewig und am Beginn der Teerstraße zum Reifenaufpumpen sind wir ziemlich durch.

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Wieder tanken, (Bier) einkaufen und weiter nach Nxai. Um 15.40Uhr sind wir am Gate. Aber der späte Sonnenuntergangverschafft uns ja genug Zeit. Eine Stunde und viele Giraffen später sind wir auf Campsite Nr 9. Es regnet, was gut für die Sandpiste ist. Natürlich sind wir wieder die einzigen Gäste, auch die angrenzende Lodge ist leer. Aber trotzdem sind die Mitarbeiter freundlich und motiviert.
Wir werden ei
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ndringlich von dem südlichen Loop wegen der tiefen Löcher gewarnt.
Wir richten uns ein und beobachten den spektakulären Himmel. Wie wir später erfahren Ausläufer des Zyklons über Mozambique. Hier macht er nur unser Feuerholz naß und sorgt dafür, dass es kein trockenes Gras oder Kleinholz gibt. Also entzünden wir die kleinen Scheite macgyvermäßig auf der Gasflamme und machen heute nichts mehr.

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Die Nacht ist außergewöhnlich ruhig.
Teil 1027. Feb. 2022
27.01. Pünktlich zum Morgengrauen gießt es für 1,5 h. Auto und Zelt halten ziemlich dicht. Etwas eindringendes Wasser über das Dach läuft auf das Bett, aber das ist auszuhalten.

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Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Baobab Loop. Die Ebenen sind voller Tiere, aber am zentralen Wasserloch ist es ruhig. Es gibt ja jetzt auch überall Wasser. Wenn wir gedacht haben dass wir gestern mit 27 Giraffen die größte Herde gesehen haben kommt nur mit 41 Tieren die Krönung.

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Auch ein paar unentspannte Elefanten sind dabei. Wir beschließen noch eine Nacht zu bleiben und verlängern vor der Mittagspause am Office. Natürlich probieren wir doch den südlichen Loop, aber der ist nach einer Stunde im dichten Busch wirklich unfahrbar. Außerdem sieht man außerhalb der Pan wirklich nichts. Es regnet immer wieder und der Himmel ist wirklich bedrohlich. Neben uns im Wald rumpelt ein Elefant herum, aber er kommt uns nicht besuchen.
Teil 1127. Feb. 2022
28.01. Wir wollen gerade aufstehen, da brüllt ein Löwe auf der Strasse 50m entfernt. Ein guter Grund noch etwas liegenzubleiben. Er tut uns aber nicht den Gefallen noch einmal zu brüllen. So wissen wir nicht ob er noch da ist oder nicht. Na ja, frühstücken müssen wir trotzdem. Später folgen wir seinen Spuren, finden ihn jedoch nicht. Zur Ausfahrt nehmen wir den Umweg über Baines Baobabs.

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Immer wieder schön. Mit Wasser in der Pan muß es spektakulär sein. Bei wenig Verkehr geht es Richtung Kasane. Zum Teil ist die Strasse ziemlich schlecht und hat tiefe Löcher. Dafür müssen auch die Elefanten beim Kontrollpunkt warten und sich die Füße desinfizieren.

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Ziel heute ist Senyati, noch so ein Lieblingsplatz von mir. Es ist eine andere CS besetzt, die zwei Nächte danach sind wir allein.

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Am Wasserloch ist viel Betrieb wir pendeln zwischen Auto, Bunker und Terrasse. Sehr entspannend nach der vielen Fahrerei.

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Am riesigen neuen Einkaufszentrum an der Kreuzung in Kazungola haben wir Pizzen mitgenommen.
Mal ein anderes Buschabendessen. Man könnte sie übrigens auch bestellen und liefern lassen.
Lieferando im Busch.
Teil 1228. Feb. 2022
29.01. Heute geht’s zur Waterfront. Die Strasse durch den Wald zum Flugplatz ist zwar nicht schneller, macht aber mehr Spaß. Wie schon mehrfach in den letzten Tagen sehen wir mehr Elefanten an der Strasse als im Park.

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Es hat unzählige Impalas und anderes Wild. Ansonsten ist vor lauter grün wenig zu sehen und ab und zu gißt es aus Kübeln.

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Auf dem Picknickplatz gibt es Frühstück, es sind tatsächlich noch 2 andere Autos unterwegs.

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Mit dem Panzerband hat neben Kabelbindern und Spanngurt auch der dritte unverzichtbare Reisebegleiter seine Berechtigung gefunden.

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Die Tracks sind sehr ausgewaschen und voller Gräben. Wir cruisen bis nach Ngoma und über die Transitstrecke zurück. Kurzer Einkaufs- und ATM Stop in Kasane und Mittagspause im Camp. Am Abend fahren wir noch einmal einen kurzen Loop an der Waterfront, aber die riesigen Elefantenherden wie auf der Webcam sehen wir nicht. Trotzdem eine wunderschöne Abendstimmung.

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Zwischen Kasane und Kazungola überquert eine große Elefantenherde die Strasse und sorgt für einen kleinen Stau. Auch die Einheimischen müssen das Filmen, ist wohl in dieser Menge auch nicht alltäglich.

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Teil 1328. Feb. 2022
30.01.Heute Abend machen wir einen Sunsetcruise. Bis dahin haben wir Zeit und probieren die Hunters Road, die ich morgen Richtung Padamatenga nehmen will. Aber durch die Regenfälle ist sie für uns unkalkulierbar, da schlammig und rutschig mit tiefen Wasserlöchern. Selbst im Valley kommen wir kaum vorwärts. Das scheidet dann wohl aus. Also fahren los uns die neue Brücke anschauen. Dort wo die Hunters Road abzweigt ist schon alles verbaut. Die neue Fahrbahn führt direkt auf die Brücke. Wir sehen uns schon ohne Papiere illegal in Zambia, zum Glück kommt noch eine Abbiegespur und wir müssen nicht nach Zambia einreisen. Aber außerhalb von Botswana sind wir wohl. Mit einem "Visitor-Paß" kommen wir wieder zurück. Puh, das war knapp. Die ganze Anlage ist riesig und modern auch Richtung Zimbabwe. Das auszuprobieren ersparen wir uns aber.
Den ganzen Tag gibt es schwere Schauer bis wir auf dem Wasser sind. Dann klart es zum Glück auf.

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Wer es nicht kennt und mal hinkommt: Der Parkplatz am Spar sieht aus wie eine Müllhalde voller finsterer Gestalten, ist aber der offizielle Parkplatz und sicher.
Natürlich sind wir wieder die einzigen Gäste an Bord. Außer uns sind nur noch drei ! andere Boote unterwegs 38 leere liegen am Ufer.
Sehr bitter für all die Bootsführer und Hilfen.
Dafür haben wir viele Hippos und Krokodile für uns.

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Den Hippos ist auch langweilig und ab und zu macht ein Bulle einen (Schein-) Angriff. Aber unser Bootsführer hat alles im Griff.
Er hat vorher vorsichtig abgefragt wie weit er gehen muß um uns zufriedenzustellen. Natürlich eher in Bezug auf die Sichtungen. Schon bei der einzigen kleinen Elefantenherde die zum Ufer strebt sieht man, wie viel Druck die paar Boote ausüben. Wir halten Abstand, aber die anderen versperren den gewählten Pfad zum Wasser und treiben die Tiere so immer weiter seitwärts. Das verärgert unseren Führer sehr, aber die anderen sind wohl in größerem Erfolgsdruck.

Eine schöne Tour mit schöner Abendstimmung. Ein letztes Mal Elefanten und Impalas am Wasserloch, morgen geht es auf die erste Etappe Richtung JNB.
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Teil 1401. März 2022
31.01. Die Welt um uns ist frisch gewaschen und wir werden gebührend verabschiedet.

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Leider scheidet die Hunters Road ja wetterbedingt aus, aber ich will meinem Vorsatz das Auto nicht ausgraben zu müssen treu bleiben.

Die Wette, wie viele Elefanten wir an der Strasse sehen, gewinne ich wieder. Es ist wirklich unglaublich, wo und wie viele Elis an der Strasse unterwegs sind.


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Beim letzten Mal habe ich gesagt, nie wieder Elephand Sands. Da ging es zu wie auf dem Rummel. Jetzt: Na ja, wir sind die einzigen Camper, später wird noch eine Hütte belegt. Die Receptionistin bestätigt, dass sie im Hochjahr 2019 viele Beschwerden wegen des Trubels hatten.
Heute haben wir die Elefanten ganz allein und ganz nah. Schon beim Aufbau müssen wir immer wieder schauen, wohin sich unsere Nachbarn bewegen.

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Wider erwarten sind die Elefanten wirklich immer und überall. Auch wenn es friedlich wirkt schadet es nicht die Augen offen zu halten.

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Aber es gibt natürlich auch andere Tiere.

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Die Campsites haben Lichter mit Bewegungsmeldern, so daß man merken würde, wenn die Elefanten von hinten kommen. Man hört sie ja nicht. Allerdings funktionieren sie nicht, wenn der Elefant von der Seite kommt.
Einer schreitet lautlos 2 Meter vor mir vorbei, unbeschreiblich.
Wir kochen noch einmal mit unseren Vorräten, da sie wegen der wenigen Gäste nur eine sehr eingeschränkte Speisekarte haben. Das kann ich gut nachvollziehen und wegen uns müssen sie das Restaurant nicht hochfahren.
Wenn es immer so ruhig wäre, wäre es ein Traum. Aber ich wünsche ihnen natürlich auch wieder mehr Gäste.
Teil 1501. März 2022
01.02. Heute steht der PCR Test in Palapye auf dem Plan und dann eine Übernachtung in Goo Moremi um die Wartezeit zu überbrücken. Ich bin wieder mit Elephand Sands versöhnt, auch wenn ich nicht wieder bei Vollbelegung dort sein möchte.
Aber es war ein schöner Abschied von der Wildnis.
Kurz hinter Francistown werde ich dann geblitzt. Die Straße ist breit und nicht innerhalb der Bebauung, daher wußte ich nicht genau, wie schnell ich fahren darf. Das Ergebnis: You overspeeded ! Der Beamte mit der Radarpistole schickt mich zu den Capos im Wagen. 10km/h zu schnell macht 300 Pula. Er hat natürlich Recht und ich hole Geld aus dem Auto. Papiere will er aber nicht sehen. Dann interessiert er sich aber mehr für meine Lederhose. Ein nettes Gespräch später läßt er mich ohne Strafe fahren. Das war nicht das erste Mal, dass die Hose ein Türöffner und Retter ist. Trotzdem danke
Das Testzentrum ist ein bißchen schwer zu finden, funktioniert aber wie bei uns. Bei dem Abstrich müßte einem das Corona schon aus der Nase laufen, damit es auf das Stäbchen kommt. Aber darüber beschwere ich mich weder zu Hause noch hier. Das Ergebnis können wir morgen früh ab 10.00 Uhr abholen, bezahlen mit Kreditkarte.

Die Zufahrt ist ein bißchen schlecht ausgeschildert, aber selbsterklärend

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Eine Stunde später sind wir in der schönen Bergwelt des Moremi. Das Camp ist scheinbar nicht so auf Selbstfahrer eingerichtetund wir quetschen uns zwischen die festen Zelte.

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Zum Wandern ist es zu heiß, also genießen wir die Ruhe im Camp.

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Ach ja, wir sind natürlich allein. Es ist die letzte Nacht im Busch, wenn der PCR Test negativ ist und das macht ein bißchen wehmütig.
Wenn wir positiv wären, was ich mir nicht vorstellen kann, fahren wir wieder nach Khama und bleiben da in Quarantäne 🙂
Teil 1601. März 2022
02.02.
Bis auf einen überraschenden Besuch des campeigenen Pferds und entfernten Rufen der Paviane bleibt es ruhig.
Morgens fahren wir noch zum Restaurant und den Charlets. Alles sehr gepflegt und toll gelegen. Wenn man zur Trockenzeit in Bots ist und dann nach Staub und Sand hierherkommt, wirkt es sicher noch mehr als grüne Oase.

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Die Ergebnisse holen wir vor Ort ab, später sehe ich sie auch in den Emails. Damit und mit dem schon vorausgefüllten Health Entry Formular geht die Einreise schnell. Es gibt auch eine Teststation für Schnelltests, aber warum die auch gültig sind, habe ich nicht verstanden.
Wie immer ist der Abschluß in der Kunstwelt von Klein Kariba.

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Der Platz ist zu 1/3 gefüllt, für unsere Verhältnisse schon viel. Wir lassen uns ein wenig im warmen Wasser treiben und beobachten die wenigen Gäste. Wir essen abends mal wieder im Restaurant .

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Dann verschenken unsere Vorräte an die Putzmannschaft. Ein guter und langsamer Einstieg in die Zivilisation. Der Vorteil ist auch, dass es nur 1,5 h nach JNB sind. So kann man riskieren mit wenig Puffer loszufahren ohne stundenlang am Flughafen zu warten.

03.02. Noch mal baden am Vormittag, Mittagessen und dann müssen wird doch los. Wir lassen noch eine Menge Kleidung bei den Angestellten, die sich sehr darüber freuen. Einen Rest an T- Shirts etc haben wir für die Fahrzeugjungs aufgespart, Auch hier große Freude gepaart mit einen Trinkgeld, dass ja zur Zeit auch spärlich ist. Die Rückgabe verläuft freundlich und professionell, die Beschädigungen sind über die Versicherung abgedeckt. Wir werden pünktlich zum Flughafen gebracht, auch hier verläuft wegen der wenigen Gäste alles reibungslos. Die Papiere und Tests werden ein paar Mal angeschaut, aber alles erträglich.
Insgesamt war das Britz Paket ein gutes. Die schlechten Bewertungen kann ich persönlich für diese Tour nicht teilen.
Der Unterschied zu Savanna und Bushlore ist vielleicht, dass diese ein wenig mehr "outdoor" affin sind. Grasnetz, Grillrost, Werkzeug, Jack machen wohl den kleinen Unterschied. Wenn man aber wie wir das Auto ohnehin nicht versenken will und selber ein bißchen vorbereitet ist, kann man dort auch gut buchen. Und die Fahrzeug- und Campingliste sollte man doch abarbeiten ...
Der Rückflug ist genau so leer wie der Hinflug. Der Service wieder nett, dass Essen wieder mäßig. Jeder hat eine Reihe zum Schlafen und 10h später hat Mitteleuropa uns wieder.
Das war eine schöne entspannte Reise mit vielen neuen Eindrücken wegen der ungewohnten Jahreszeit und dem ausbleiben stundenlanger Bergeaktionen. Ich hoffe für alle Menschen die vom Tourismus leben, dass es bald wieder aufwärtsgeht.
Das war schon traurig zu sehen, wie sich alle bemühen und trotzdem keiner kommt. Naja, wir vielleicht, im August, wie immer....

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