4 Wochen Costa Rica im Nov/Dez 2021

Reisebericht 132 Antworten · 16,5k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2022 von JP K
Themenstarter387 Beiträge · seit 202131. Jan. 2022 · #42
Danke Picco, natürlich hast Du recht. Meine Bilddatei hatte ich auch Nasenbär genannt gehabt.
Themenstarter387 Beiträge · seit 202101. Feb. 2022 · #43
La Fortuna, 2. Teil

An einem Tag sind wir zum Rio Celeste gefahren, der in jedem Reiseführer als eines der Must-See Spots angepriesen wird. Allerdings steht dort auch, dass die Farbe des Flusses erst so richtig zur Geltung kommt, wenn es ein paar Tage trocken ist. Wir hatten uns für den Besuch einen Regentag ausgesucht…
auch in Costa Rica weihnachtet es sehr
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Die markante hellblaue oder türkise Farbe entsteht hier beim Zusammenstossen zweier Flüsse, welches eine chemische Reaktion auslöst und den ph-Wert sinken lässt und so die Farbe beeinflusst..
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Auf den Wanderwegen am Rio Celeste sind wir auf sehr viele Reisegruppen aus diversen Ländern gestoßen. Charakteristik einer Reisegruppe: Menschen sind mitteilsam und verursachen in Gruppenstärke viel und lang anhaltenden Lärm von Anfang bis Ende ihres Ausflugs. Versucht gar nicht erst, hier den Waldbewohnern hinterher zu stellen, es wird sich nichts zeigen. Der Weg ist nicht sehr lang, in 2 Stunden Hin- und Rückweg hat man alles gesehen.

Das Werk der Blattschneiderameisen ist auch am Rio Celeste sichtbar. Wenn man so viele Ameisen sieht mit Blattstücken, muss das Blattwerk auch irgendwo herkommen.
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Die Königin legt bis zu 2.000 Eier pro Stunde und kann 15 Jahre alt werden. Der Staat umfasst mehrere Millionen Ameisen in einem Bau, dessen Würfelkantenlänge man sich mit 7 Metern vorstellen sollte. Es gibt mehr Biomasse an Ameisen als menschliche Biomasse. Ein einziger Ameisenstaat transportiert täglich etwa so viel Blätter in ihren Bau wie eine Kuh essen kann. Und jetzt stellt Euch alle Kühe Costa Ricas (ca. 1,3 Mio) im Regenwald gefrässig auf Bäumen vor… 🤨 Hier wird Regenwald systematisch und im großen Stil entlaubt, und die Weltöffentlichkeit nimmt keine Notiz davon!

Anderes Thema. Eine Alternative zu dem trubeligen Baldi wäre die Arenal Observatory Lodge & Spa. Das Hotel ist sehr dicht am Vulkan, weit ab vom Trubel der Touristen-Hochburg La Fortuna und hat eine eigene 3km-lange Zufahrt. Ruhiger geht es also nicht. Die Lodge hat eigene 8km lange Wanderwege und wird als der Top-Spot für Birding im Internet besprochen. Für 6 Dollar habe ich mir dort ein Tagesticket gezogen und bin mit der Kamera auf Pirsch gegangen. Die war jetzt nicht so ergiebig, aber schon war es auf dem Lodgegelände allemal, und sollte ich nochmal nach La Fortuna kommen, würde ich hier einchecken wollen.

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Central American Ameiva
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Die Lodge bietet großflächige Blumenstreifen an, in denen sich alle möglichen Kleinvögel tummeln. Ich habe mich wieder an den Kolibiris versucht, die nichts als die natürlichen Blüten angeboten bekommen, kein Nektartrog aus schnödem Plastik stört die Ästhetik des Prachtgartens.
Rufous-tailed Hummingbird / Braunschwanzamazilie
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Yellow-faced Grassquit
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Es gibt auf dem Gelände Urwald, Klippen, Wasserfälle, Froschtümpel und eine 28 Meter hohe Aussichtsplattform mitten im Wald, um jede Stufe der Baumkrone beobachten zu können. Leider hatte ich nicht die Geduld, an diesem einen Ort auf die Fauna des Waldes zu warten bis sie sich zeigt, denn es gab ja das ganze Areal zu entdecken. Und so wanderte ich auf den ganzen Wegen und habe eher wenig Getier entdeckt, hatte aber trotzdem eine schöne Zeit.
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Black Phoebe?
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Unterkünfte der Lodgearbeiter
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Abends in La Fortuna in einem Restaurant, der streunende Hund hatte auch Hunger und hat uns dies deutlich zu verstehen gegeben. Es hat ihm nichts genützt.
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Eingang unseres Hotels
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Themenstarter387 Beiträge · seit 202103. Feb. 2022 · #44
Boca Tapada – Laguna del Lagarto Lodge
95 km vom Baldi Hotel bis zur Laguna del Lagarto Lodge, der Google Routenplaner spuckte 2 Stunden aus. Daraus wurde mehr als das doppelte, zum einen weil wir in Pital den Abzweig nicht gefunden hatten – kein Hinweis darauf welche Strasse in welche Richtung führt, zum anderen weil wir Geld aus dem Bankautomaten gezogen haben. Vor den Bank-Geldautomaten hatten sich eigentlich immer lange Warteschlangen gebildet. Pital entpuppte sich als das Ananas-Verladezentrum der Region, überall auf der Strecke nach Boca Tapada wurde Ananas angebaut, solange wie die Strasse asphaltiert war.
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In allen Unterkünften gab es übrigens frisches Obst zum Frühstück incl. Ananas, das sehr lecker geschmeckt hat. Die Strasse ging die letzten 10 km in Schotter über, aber sehr gut mit 2 WD zu befahren. Nur einmal, eine Brücke wurde repariert und wir mussten durch einen flachen Fluss fahren, habe ich die Vertragsbedingungen der Mietwagengesellschaft nicht eingehalten, aber alles ging gut.
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Auf dem Weg zur Laguna del Lagarto sahen wir mehrere Aras in den Bäumen, welch eine Farbenpracht.
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Passerini Tanager / Passerini-Tangare
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Bei der Ankunft in der Lodge nachmittags zeigte sich das Wetter letztmalig von der guten Seite. Schnell einchecken und erst mal die große Fotoveranda in Anspruch nehmen. Uns wurde gesagt, dass wir weichen müssen, wenn die Fototour-Gruppen kommen, die hätten Vorrang. Es war aber genügend Platz auch auf der Hauptveranda, von dort hatte man nicht minder schlechte Sicht auf die Futterstellen.

Die Vögel kamen immer in Wellen – wenn die grossen Vögel wie Tukane, Papageien oder Oropendolas kamen, zogen sich die kleinen zurück, und wenn die großen genug hatten und abzogen trauten sich die kleinen wieder vor. Die unumstrittenen Herrscher am Bananenbuffet waren die Oropendolas. So ging es die ganze Zeit hin und her, und es wurde eigentlich nie langweilig. Vor den Oropendolas sind sie alle weggeflogen
Red-legged honeycreeper /Türkisnaschvogel
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Golden-hooded tanager / Goldscheiteltangare
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Die Geier machten da nicht mit, sie sassen abseits in den Bäumen und hatten keinen Appetit auf Bananen.
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Es gab 2 Futterstellen, es wurden Bananen gegeben: mit Blick auf das Lagunenwasserein ca. 7 Meter hohes Baumkreuz am abschüssigen Hang, so dass die Bananen auf Höhe der Veranda hingen, etwa 4-5 Meter von der überdachten Veranda entfernt, und ein kleineres Baumkreuz auf der gegenüber liegenden Seite der Fotoveranda. Die Futterstellen wurden von einem ungarischen Fotoprofi konzipiert, es liegt auch ein Bildband über alle seine Wildlife-Hides dort aus, die von ihm konzipiert wurden. Ich habe vorhin nochmal recherchiert, ich glaube es war Bence Maté, von dem man im Internet einiges lesen kann. Er hat diverse Fotohides auf der ganzen Welt konzipiert. Er ist jetzt 37 Jahre alt, und als er die Hides im Laguna del Lagarto entwarf, war er erst 23 Jahre alt. Geschäftstüchtiges Kerlchen.
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Blacked-cheeked woodpecker
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Great curassow / Tuberkelhokko
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links red-legged honeycreeper - rechts shining honeycreeper female
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collared Aracari / Halsbandarassi
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keel-billed tucan / Fischer-Tukan
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zuletzt bearbeitet 03. Feb. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202103. Feb. 2022 · #45
Der Guide der Fotogruppe, die dort bei unserer Ankunft die Veranda beschlagnahmte, hat diesen Laughing Falcon / Lachfalke sehr weit entfernt in den Bäumen entdeckt, da habe ich mich dann rangehängt.
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Diese Birding-Gruppe ist über den gesamten südamerikanischen Kontinent geflogen für 3 Wochen, um solche speziellen Birding Lodges wie das Laguna del Lagarto anzusteuern. Alles Amateure, die Spass am Wildlife haben mit genügend Kleingeld für das kontinentale Lodgehopping. Meine Oly-Ausrüstung sah wie Spielzeug aus inmitten der ganzen CaNikon-Vollformat-Boliden.

Nach dem Abendessen haben wir die berüchtigte Kaiman-Tour mit dem Guide Henry mitgemacht. Mit 5 Dollar bist Du dabei. Alle seinen Kaimanen hat er Namen gegeben (u.a. Mama Ugly und Eva), und er behauptet unter prustenden Lachen, dass sie ihm aufs Wort gehorchen. Er rief sie einzeln aus der Lagune, und sie kamen tatsächlich aus dem Wasser in Erwartung der Fleischstücke, die Henry dann an seine Haustiere verfütterte.
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Die Kaiman-Tour dauerte nur 30 Minuten, wir haben uns nicht weit von der Lodge entfernt.
Themenstarter387 Beiträge · seit 202106. Feb. 2022 · #46
Boca Tapada, 1. Fortsetzung
Der nächste Morgen beginnt, wie der Abend zuvor aufgehört hat: mit Fotografieren auf der Veranda. Überall stehen Stative rum schon um 7 Uhr morgens, und die Vögel sind auch schon aktiv und vollführen die Show, die von ihnen erwartet wird.
Summer Tanager
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Keel-billed Tucan / Fischer-Tukan
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Chestnut-colored woodpecker / Kastanienspecht
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buff-thoated saltator / Buntkehlsaltator
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Shining honeycreeper female / Azurnaschvogel
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red-legged honeycreeper juvenile / Türkisnaschvogel
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Collared Aracari / Halsbandarassari
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Shining Honeycreeper female
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Green honeycreeper
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Zwischendurch lässt sich der Nasenbär blicken und räumt die Bananen am kleineren Futterkreuz ab. Die Kameras schwenken auf alles was sich bewegt.
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Die Vogeldichte an der Lodge ist schon erstaunlich, denn geht man mal in den Regenwald hinein auf den eigens angelegten Pfaden, trifft man gar nicht auf so viele Vögel. Die Futterstelle ist bei den Vögeln bekannt, hier trifft sich eben die Nachbarschaft und es wird Klönschnack gehalten. Es fing an zu regnen, und unter dem Verandadach wurde es gemütlich.
red-legged Honeycreeper female / Türkisnaschvogel
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blue-grey tanager / Blautangare
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Shining honeycreeper / Azurnaschvogel
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green hoenycreeper female
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Chestnut-mandibled tucan / Swainson Tukan
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769 Beiträge · seit 201706. Feb. 2022 · #47
Diese Vögel sind unglaublich schön! Ich weiss schon, warum ich nach Costa Rica möchte 😉
Vielen Dank für‘s Teilen!
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter387 Beiträge · seit 202106. Feb. 2022 · #48
Die Photoenthusiasten reisen heute ab, allerdings nicht ohne die King Vultures aus dem Photohide heraus abgelichtet zu haben. Sie warten an der Lodge und werden gerufen, sobald die King vultures gelandet sind. Sie waren schon den ganzen Morgen in den Bäumen zu sehen, es dauerte aber, bis sie sich an die Schweineköpfe getraut haben. Während die Rabengeier sich gerne und ständig in den Bäumen auf dem Lodgegelände niedergelassen haben, waren die Königsgeier sich anscheinend ihrer exklusiven Stellung bewusst und zeigten sich nur gegen Bezahlung am Hide. Möglicherweise hatten sie auch noch Termine in anderen Lodges der Gegend. Also weiter die kleineren Vögel ablichten.
Keel-billed tucan / Fischer-Tukan
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Collared Aracari / Halsbandarassari
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Montezuma Oropendola / Montezumastirnvogel
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Yellow-crowned euphonia / Schwalbenorganist
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red-legged honeycreeper / Türkisnaschvogel
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Die Photographengruppe zog dann irgendwann ab in den Hide, der etwa 400 Meter von der Lodge entfernt angelegt ist. Ein anderes deutsches Paar und ich warteten dann darauf, dass der Hide frei geräumt wurde, und gegen ein ermässigtes Eintrittsgeld haben wir uns gegen 12 Uhr auf den Weg gemacht. Bei unserer Ankunft waren die Königsgeier wieder in den Bäumen.
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Das Federkleid der Rabengeier, die sich bereits bei unserem Eintreffen um das grosse Fressen balgten, war durch den heftigen Regen in bemitleidenswertem Zustand.
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Der König überblickte die Szenerie von oben
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ein juveniler Königsgeier liess sich blicken...
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...und brachte den Rabengeiern erst einmal die Hackordung bei
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Ein zweiter erwachsener Königsgeier liess sich im Geäst der Bäume am Hide nieder.
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Themenstarter387 Beiträge · seit 202106. Feb. 2022 · #49
Es zeigten sich insgesamt 3 Königsgeier, 2 Erwachsene und ein Jugendlicher, eher nacheinander. Ein King Vulture hackt dem anderen kein Auge aus – dieser Spruch stimmt offensichtlich nicht ganz. Einer der Geier hatte eine leere Augenhöhle, und bei dem anderen sah man auf einer Seite die Pupille in Tropfenform. Serviert wurden übrigens Schweineköpfe an erdiger Schlammsoße.
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Tolles Erlebnis, diese aussergewöhnlichen Vögel in aller Ruhe aus dem Hide heraus beobachten und fotografieren zu können. Es war sicherlich eines der Highlights der Costa Rica Reise für mich. So gegen 14 Uhr verliessen wir den Hide in strömenden Regen. Die Königsgeier hatten sich wieder zurückgezogen, und der Platz lag etwas trostlos da, auch die Rabengeier waren weniger als zu Beginn.

Aufgrund des Wetters waren keine Unternehmungen möglich. Gegen Abend ließ der Regen nach, so dass wir uns einer Nachtwanderung angeschlossen haben. Gummistiefel gabs von der Lodge gratis zum Ausleihen, die eigenen Wanderschuhe wären völlig ungeeignet gewesen. Die Lodge-eigenen Wege waren völlig durchnässt und aufgeweicht, und mit meiner Kamera in der Hand bin ich dann auch gegen Ende der Wanderung ausgerutscht und einen Abhang auf dem Hosenboden runter geschlittert. Die Kamera war zwar äusserlich verdreckt, aber blieb ansonsten glücklicherweise unversehrt.
Green Parrot Snake
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Leaf Katydid
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Dieser Red-eyed Treefrog war leider etwas weit weg für mein kurzes Objektiv. Bessere Fotos von dieser Spezies gelangen mir am Folgetag unter kontrollierten Bedingungen.
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Maus
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was ist das für ein Vogel? Unser Guide hatte den Namen zwar erwähnt, ich habs aber wieder vergessen - Great Tinamou
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Der Regen setzte während unserer Wanderung wieder ein und wurde minütlich stärker. Wir haben Tapirspuren gesehen, den Verursacher dieser riesigen Hufabdrücke leider nicht, er muss wenige Minuten vorher unseren Weg gekreuzt haben.
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2022
897 Beiträge · seit 201509. Feb. 2022 · #51
Wunderschöne Fotos!
Danke für den Bericht.
Die Fotoprofis in der Laguna Lagarto Lodge schüchtern mich ein.
Da fühle ich mich total unter Druck beim Knipsen mit meiner kleinen Kamera.
Wir haben uns für die Maquenque Lodge entschieden und hoffen, dass dort auch einige nette Vögelchen rumflattern.
Hoffentlich bereue ich die Entscheidung nicht.

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
Themenstarter387 Beiträge · seit 202109. Feb. 2022 · #52
Vielen Dank, Bele, das kommt hin mit dem Great Tinamou. Nach meiner Wahrnehmung war es ein Name, den ich noch nie gehört hatte und nicht mit einem Vogel assoziieren würde, daher fiel es mir schwer, ihn zu behalten.

Hi yvy, die Maquenque Lodge soll wunderschön sein, habt ihr ein Baumhaus ergattert? Ich bin mir sicher, dass die auch Futterstellen haben. Allerdings habe ich gehört, dass die früher mal einen Vulture Hide hatten, jetzt aber nicht mehr. Berichte mal von Deinem Besuch, würde mich sehr interessieren. Ich bin mir auch sicher, dass man bei hartnäckigem Nachfragen sicherlich eine Lösung für alles Begehr hat, sicherlich gibt es dort in Boca Tapada jemanden, der eine evtl auf der Lodge fehlende Fauna präsentieren kann.

Viele Grüße
JP
Themenstarter387 Beiträge · seit 202109. Feb. 2022 · #53
Boca Tapada 2. Fortsetzung
Das Pärchen, das uns zum Vulture-Hide begleitet hatte, hat uns gefragt, ob wir nicht eine Makro-Session mitmachen wollten. Keine Ahnung was auf mich zukommt, habe aber mal aufs Geratewohl zugesagt. So waren wir 4 Personen, wir zwei Männer haben fotografiert, die zwei Frauen haben das Hobby der Männer mit interessiertem Zuschauen und zeitweiser Assistenz (Objektivwechsel, Beleuchtung…) begleitet.
Die Lokation war ca. 1 km von der Lodge entfernt, wir sind mit unseren Autos hingefahren, es hat wieder unentwegt aus dem Himmel geschüttet. Der Betreiber dieser Einrichtung scheint mit der Lodge zusammen zu arbeiten, d.h. die Lodge führt ihm die Kunden zu. Wir haben Frösche und Schlangen vorgesetzt bekommen, die er kurzfristig gefangen hatte. Die Frösche wurden nach unserer Fotosession wieder in die Freiheit entlassen, die Schlangen werden anscheinend in einem Terrarium gehalten. Für Natur-Puristen ist das natürlich nix, wenn diese armen Lebewesen gefangen werden nur um mit Fotografen damit Geld zu machen. Aber als Tourist bin ich dann schon froh solch eine Gelegenheit zu erhalten, denn die fotografischen Gegebenheiten sind in der freien Wildnis nicht immer optimal, wenn man denn überhaupt solche Tiere zu Gesicht bekommt. Und mit 20 Dollar war es ein Schnäppchen im Vergleich zum Vulture Hide, wir haben 3 volle Stunden fotografieren können.
Strawberry poison dart frog
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Es war ein schöner Vormittag, es hat geregnet, wir waren unter einem sehr ausladenden Vordach im Trockenen, und wir erhielten ausreichend Besuch von allen möglichen Vögeln, die ebenso wie in der Lodge mit einem Bananenbündel angelockt werden. Die Frösche wurden zwischendurch immer wieder ins Wasser getunkt, danach hielten sie wieder für ein paar Minuten still. Die Poison Tree Frogs hat der Betreiber mit blossen Händen angefasst. Auf unsere Nachfrage meinte er, solange man keine blutende Wunde an der Hand hat, kann einem das Gift nicht schaden. Na denne…
Brown-hooded parrot
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Red-eyed tree frog - Rotaugenlaubfrosch
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…dann hatte ich ihn auf dem Kopf. Er fühlte sich recht „sticky“ an.

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Eyelash pitviper
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102 Beiträge · seit 201809. Feb. 2022 · #54
Hi JP,

Die Froschbilder sind aber der Knaller! Auch wenn das Posing war, finde ich die Ergebnisse klasse.
Muss man ja auch erstmal hinbekommen.
Freue mich auf die Fortsetzung deines Berichts
Bei uns geht es Anfang März für 3 Wochen nach Costa Rica, daher bin ich besonders interessiert an deinen Eindrücken.
Wir sind dann in der Nachbarlodge, der Maquenque Lodge…
Freuen uns schon sehr!
Liebe Grüße
Birgit
Reisebericht 2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298848-namibias-trockener-sueden-april-2019.html Instagram: https://Instagram.com/leo19.62
Themenstarter387 Beiträge · seit 202109. Feb. 2022 · #55
Vielen Dank Birgit. Dann gibts jetzt noch ein paar Bilder.

Zu gleicher Zeit hatte ein Holländischer Gast aus der Lagarto-Lodge eine Kolibri Session gebucht. Die Kolibiris wurden fotogen angelockt mit Zuckerwasser, das in die Blüten gespritzt wurde. So konnte ich immer mal wieder einen Kameraschwenk zu den Vögeln machen. Den Holländer habe ich dann gefragt, ob er denn kein Interesse an Makros habe, er könne gerne bei uns mitfotografieren. Er hat nichts weiter gesagt als doch, er mag gerne Makro fotografieren, aber nicht mit einem solchen Setting. Tja, so ist das – Kolibiris mit Zuckerwasser ja, gefangene Frösche nein. Die Kolibiris haben ja die freie Entscheidung, ob sie zum Zuckerwasser fliegen wollen oder den echten Nektar bevorzugen.
White-necked Jacobin /Weißnackenkolibri
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Ich hatte den Verdacht, dass er etwas genervt von uns war, denn der Betreiber und ein Lodge-Guide gaben uns die gesamte Aufmerksamkeit und wuselten mit unseren Tieren die ganze Zeit rum, was die Kolibris natürlich etwas von den Blumen abhielt. Er war auch nie mit dem Blumen-Setting zufrieden, wurde aber nur ab und an nebenbei für ein paar Sekunden bedient.
Der Beweis, dass es immer noch regnet
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Olive-throated parakeet
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Hognosed viper /Stülpnasen-Lanzenotter
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Eyelash pit viper in einer anderen Färbung als oben
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Zurück mittags an der Lodge ist das Setting auch das ewig gleiche: Fotografen unter dem Verandadach, Kameras ausgerichtet auf die Futterbäume.
Black-cheeked woodpecker / Schläfenfleckspecht
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Brown-hooded parrot - es regnet immer noch
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Nasenbär
469CostaRicaNov2021BocaTapadaLagunadelLargatoLodge-white-nosedcoatiNasenbär.JPG

die Profis mit ihren Kawentsmännern im Profibereich...
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...die Amateure auf den billigen Plätzen, aber...
485CostaRicaNov2021BocaTapadaLagunadelLargatoLodge.jpg

...im Restaurantbereich hat man ebenfalls hervorragende Sicht auf die Futterstellen
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Abends hatten wir am Tisch noch Besuch erhalten von einer Gottesanbeterin.
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zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2022
1'394 Beiträge · seit 200909. Feb. 2022 · #56
Hallo JP,

auch wenn‘s ein Setting war, diese Bilder muss man erst mal hinkriegen. Sooooo schön und den Rotaugenlaubfrosch finde ich ohnehin mega. Ganz toll und vielen Dank fürs Zeigen. Mit was für einem Makroobjektiv hast Du noch einmal die Aufnahmen gemacht?
Finde es übrigens super, dass Du auch so ehrlich schreibst.

Wie war das mit den Schlangen? Wie weit bist Du da weg gewesen?

Würdest Du mir verraten, was der Vulture Hide gekostet hat? Gerne auch per PN, wenn Du es hier nicht schreiben magst.

Ich weiß, viele Fragen 😄

Viele Grüße
Sabine
102 Beiträge · seit 201809. Feb. 2022 · #57
Hallo JP,

So manchen Zeitgenossen fehlt doch etwas die Gelassenheit… ganz schön schräg.
Die Stativparade ist auch extrem….
Das finde ich dann auch eher schwierig.
Ich fotografiere auch leidenschaftlich gerne, so verbissen sollte man dann aber doch nicht werden.
Ich finde es auch sehr gut, dass du das Setting so ehrlich beschrieben hast.
Wir haben letzten August einen Fotokurs im MalaikaCamp in der Masai Mara mit Jo gemacht.
Das war so entspannt und trotz Fachsimpeleien waren wir so dankbar für alles was wir erleben durften und waren ausgelassen und hatten endlos Spaß… geht auch… anders würde ich das nicht haben wollen… aber jeder nach seiner Fasson…. Du scheinst ja auch sehr entspannt zu sein und Zeit zum Genießen zu haben…
Das finde ich immer noch das Wichtigste!

Liebe Grüße Birgit
Reisebericht 2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298848-namibias-trockener-sueden-april-2019.html Instagram: https://Instagram.com/leo19.62
1'712 Beiträge · seit 201609. Feb. 2022 · #58
Hallo JP,

schwierig zu entscheiden, wo die Grenze ist. Das muss sicher jeder für sich entscheiden. Wir haben die Makro-Tour aus der Ferne beobachtet und waren über dieses In-Szene-Setzen eingefangener Tiere regelrecht entsetzt. Auch das Zuckerwasser für die Kolibris haben wir ignoriert, denn sie fliegen ja auch so auf dem Gelände ganz wunderbar von Blüte zu Blüte. Aber die Bananen und auch der Vulture-Hide waren nicht nur ok, sondern auch toll für uns. Erklär' einer den Menschen...

Überrascht bin ich, wie voll es anscheinend in der Lodge war. Die Terrassen haben wir beide Male nicht annähernd so bevölkert erlebt.
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dieser so abgeschiedene Ort verliert seine Unschuld. Es wäre sehr schade drum und ich hoffe sehr, dass ich mich täusche.

Ich bin jedenfalls weiter gespannt dabei.

Viele Grüße,
Betti
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769 Beiträge · seit 201710. Feb. 2022 · #59
Die Froschfotos sind der Hammer!
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter387 Beiträge · seit 202111. Feb. 2022 · #60
Hallo Sabine, ich hatte gar kein Makro mit, sondern habe mit den (Crop-Faktor 2) 300mm und dem 12-100mm Objektiven die Aufnahmen gemacht, zumeist am langen Ende des Zooms bei 100mm. Damit war ich glaube ich 50-100cm von den Schlangen entfernt, die das Fotografieren eher teilnahmslos über sich ergehen liessen. Der aufgestellte Kopf, eigentlich eine Drohgebärde von Schlangen, kam daher, dass mit dem Schlangenhaken etwas nachgeholfen wurde.

Am interessantesten war sicherlich der Rotaugenlaubfrosch. Während die Schlangen eher stoisch ruhig verharrten, und die Poison Dart Frogs entweder nur regungslos sassen oder wegsprangen, war der Rotaugenlaubfrosch sehr an seiner Umwelt interessiert und hat mit vorsichtig tastenden Bewegungen uns seine Turnübungen vorgeführt und Grimassen geschnitten, er war wirklich ein sehr dankbares Motiv.

Der Vulture Hide sollte 75 Dollar kosten je Fotograf (also nicht für die begleitenden Frauen). Ich hatte dann bemerkt, dass wir ja nur die von der Profigruppe übriggebliebene Szenerie übernommen hatten, darauf wurde mir 10 Dollar Nachlass gewährt. Weiter wollte ich nicht handeln, ich wollte nur irgend ein Entgegenkommen für die gegebenen Umstände sehen. Ob sich die Preise auch fürs Makro ändern würden, wenn man ganz alleine die Locations bucht oder als Teil einer größeren Gruppe, weiss ich nicht. Ich weiß nicht ob es eine offizielle Preisliste für die Aktivitäten gibt, ich denke mal schon. Ich habe die Preise immer erst hinterher erfragt.

Hi Birgit, ich fand die Stativparade ja lustig und beeindruckend, es zeigt mir, dass andere Hobbyfotografen bereit sind, ein Mehrfaches auszugeben als ich. Wobei ich nicht die Kosten als Grund für mein etwas anderes Equipment sehe, sondern das kleinere und leichtere Packmaß für mich entscheidend ist. Ansonsten möchte ich natürlich auch wie die anderen das bestmögliche aus meinem Equipment rausholen. Wäre nicht Corona, würde ich hier in Deutschland auch schon einige Fotokurse gebucht haben, so eine Fortbildung interessiert mich sehr. Aber alles im entspannten Bereich, wie Du schon sagtest. Zeit zum Geniessen habe ich, bin ja early retired 😎

Hi Bettina, ja, das Leben ist bunt, und das ist auch gut so. Wenn Du mal versuchst, im Internet nach freien Nächten zu suchen, wirst Du Schwierigkeiten haben, die Lodge ist häufig ausgebucht. Auch die anderen Lodges sind gut gebucht. Es scheint, dass Boca Tapada mehr als nur ein Geheimtip ist. Ich behaupte mal, es werden noch mehr Lodges in den nächsten Jahren entstehen, die Nachfrage scheint ausreichend zu bestehen.

Vielen Dank Euch allen für die Begeisterung bei den Froschbildern! Das freut mich und motiviert mich weiterzuschreiben. Der Quetzal kommt ja noch 🙂

Gruss
JP
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2022