Reisebericht

3670 km durch Namibias November Hitze

von Lotusblume · begonnen 07. Dez. 2021 · 19 Teile

Teil 107. Dez. 2021
Hallo,

vor 11 Tagen sind wir aus Namibia, dem Land der Weite, Stille und Farben zurück gekehrt.

Gerne möchte ich euch an einigen Erlebnissen teilhaben lassen. Es gab Momente, die uns nachdenklich zurück ließen. Aber auch viele wunderschöne Momente, die das Herz springen ließ. Und es gab Schreckmomente...

Auch wir waren von einigen Urlaubs-Verschiebungen/Stornierungen, wegen dem blöden Virus (oder das Virus), betroffen. So haben wir gerade letzte Woche unsere Genuss-Reise ans Western Cape (SA) zum 3. Mal verschoben. Auch unsere Grönland-Expeditions-Kreuzfahrt liegt immer noch auf Eis.

Irgendwann im März reifte die Idee, wegen der niedrigen Inzidenz und der "unkomplizierten Einreise", zum 6. Mal nach Namibia zu reisen. Ein befreundetes Ehepaar war sofort dabei – auch sie plagte der Urlaubs-Entzug. Unsere beiden anderen Freunde, mit welchen wir unsere letzte Reise durch Namibia unternahmen, wollten nicht, da sie zum Reisetermin das 1. Mal Großeltern werden.
Also machte ich mich an die Planung einer Einsteigertour und Ende April wurde alles vom Reisebüro unseres Vertrauens gebucht.
Mitte Mail überraschte uns das andere Paar mit der Ankündigung nun doch gerne mit nach Namibia zu reisen, da das Enkelkind schon eher auf die Welt kommen würde. Außer Eagles Nest Chalet und Vreugde waren die Nachmeldungen kein Problem. Eagles Nest auf Warteliste, ansonsten gehen die Beiden ins Desert Horse Inn. Vreugde teilte uns Ende Mai auch mit, dass eine kleine Reisegruppe abgesagt hat und nunmehr 3 Zimmer zur Verfügung stehen.

Ein größeres Auto wurde auch gebucht.

Die Direkt-Flüge mit LH in der Premium waren nun für die beiden Nachzügler etwas teurer, aber kein Problem. Wir ahnten damals noch nicht, was für ein Chaos noch auf uns zu kommen würde...(vorab nie wieder EWDiscover)

Versicherungen wurden überprüft und angepasst.

Nun hieß es Warten... Inzidenzen von Namibia und Deutschland wurden regelmäßig gecheckt.
4 Tage vor Abflug machten wir den PCR-Test und alle waren negativ. Jippieh, uns fiel allen ein Stein vom Herzen – Namibia wir kommen!

Unsere Reiseroute

Sorry, habe versucht Text-Datei als Foto einzufügen...das klappt nicht so
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Teil 208. Dez. 2021
Sonntag, 07.11.21

Ich checke morgens nochmals unsere Sitzplätze bei EW Discover – alles okay, es verbleibt bei unseren gebuchten Plätzen.
Um 9.30 Uhr holt uns das Taxi ab und wir fahren nach Osnabrück zum Bahnhof. Der IC aus Hamburg ist pünktlich, aber voll mit Reisenden. Wir haben zum Glück Platzkarten müssen aber dadurch Andere zum Stehen verurteilen. In Köln bleibt der Zug stehen...5 Minuten....10 Minuten....nach 30 Minuten die Durchsage, dass der Zug wegen Corona zu voll ist und keine Mindest-Abstände eingehalten werden können. Man bittet Leute auszusteigen und den nächsten Zug zu nehmen. 🤩 Nichts passiert. Nach 45 Minuten nochmals die Durchsage mit dem Hinweis, dass die Bahn Jedem, der aussteigt, einen 30 € Verzehrgutschein anbietet. Einige Wenige steigen aus...das Spiel wiederholt sich im 10 Minuten Takt. Nach ca. 80 Minuten sind wohl genug ausgestiegen, obwohl der Zug immer noch brechend voll ist, und der IC fährt endlich weiter.

In Frankfurt empfängt uns ein leerer Flughafen. 🤪 So haben wir den Airport noch nie gesehen. Der Eurowings Schalter ist noch geschlossen, aber LH offen und wir können dort einchecken und werden das Gepäck los. Außerdem werden die Impfpässe und der PCR-Test kontrolliert. Wir erhalten unsere Bordkarten mit den gewünschten Sitzplätzen im more legroom Bereich, welche sich sage und schreibe 7x, zwischen Buchung und Abflug, geändert hatten.
Da wir schon seit Vormittag unterwegs sind macht sich langsam der kleine Hunger breit.
Wir suchen das ganze Terminal ab. Gerade 2 Bistros haben offen. Zum Burger (was anderes gab es nicht) stoßen wir mit GinTonic an.

Am Gate dann die Durchsage, dass sich wahrscheinlich bei einigen Passagieren die Sitzplätze ändern, da ein Flugzeugwechsel (statt A330-300 auf S330-200 oder umgekeht) statt findet. Mein Mann und ich behalten die gleiche Reihe, nur aus A+C wurde A+B (oder umgekehrt). Als wir zu unseren Plätzen gehen, sehe ich unsere Freunde im Eco-Bereich sitzen und es ist sichtlich, dass sie sauer sind. 😣 Wir haben nunmehr die letzte Reihe, statt die 1. Reihe mit mehr Beinfreiheit. Es ist der 8. Sitzplatzwechsel!! 😈
Plötzlich geht ein Tumult los, einige Passagiere aus dem Eco.Bereich kramen wieder alles aus der Gepäckablage und setzen sich in den more-legroom Bereich. Ein wildes Durcheinander und die Crew schaut hilflos zu. Ich spreche die vor mir stehende Stewardess an, dass unsere Freunde Plätze mit mehr Beinfreiheit gebucht haben und nunmehr im beengten Eco-Bereich sitzen. Sie zuckte nur mit den Schultern und meinte, sie sollen sich einfach umsetzen, wenn es bei diesem Chaos möglich ist. 😐 Flugs rufe ich nach unseren Freunden und sie ergattern mit Mühe und Not die letzten 4 Plätze im more-legroom Bereich, welche ich durch meine Trolley und mich selbst reserviert hielt.
Die Leute haben sich angebrüllt und angeschrien, dass kann man sich nicht vorstellen. 😮 Die Crew war komplett überfordert und ist überhaupt nicht hilfestellend eingeschritten. 😕
Irgendwann hat jeder auf einen Platz gesessen und der ausgebuchte EW Discover Flug startet Richtung Namibia.
Über das Essen an Bord, sowohl Nachts als auch Morgens, hüllen wir den Mantel des Schweigens. Entertainment Programm war gut und nach einem 12,50 € GinTonic dösten wir ein bisschen ein. Der Sitz war äußerst unangenehm, sehr dünne Polsterung, ich hatte das Gefühl auf einer Euro-Palette zu reisen.
Nachdem wir von LH Premium Eco auf EW Discover Eco down gegradet wurden (manche von Euch können sich sicherlich an meine Kommentare in diversen threads dazu erinnern)
und auf Grund v.g. Vorkommnisse steht für uns fest: nie wieder EWDiscover auf der Langstrecke.


8. November 2021 – Fahrt zur Jansen Kalahari Gästefarm

Fast pünktlich landeten wir In Windhoek. Gepäck war schnell da. Einreiseprozedere ging auch relativ schnell. Noch den Geldautomaten entern und schwupps saßen wir im Transfer zu Africa on weels.

Die beiden Fahrer kurz eingewiesen und noch die Rückgabezeit besprochen und schon saßen wir in unserem Toyota Land Cruiser, Stretched 4x4. Die Männer sind begeistert von diesem Fahrzeug.

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Die B1 führt uns nach Rehoboth, wo wir in einem Supermarkt die ersten Einkäufe tätigen. Bei Kalkrand biegen wir auf die C21 Richtung ab.

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Frauenpower 😎

Nach 2,5 Stunden reine Fahrtzeit erreichen wir die Jansen Kalahari Gästefarm und werden von Hentie Jansen herzlich begrüßt.
Die Farm ist herrlich zwischen roten Dünen gelegen und es gefällt uns hier auf Anhieb.

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Hentie zeigt uns unsere Bungalows und wir sind begeistert.
Wir beziehen den Shepherds tree Bungalow. Es ist äußerst sauber und geschmackvoll eingerichtet. Wir haben viel Platz, um unsere Sachen zu sortieren.

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Später spazieren wir zum Haupthaus mit Pool und stoßen mit einem GinTonic auf unseren Urlaub an. Herrlich wieder in Namibia zu sein.

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Gegen 17 Uhr lädt uns Hentie auf seinen PickUp und los geht’s zur Farmrundfahrt. Wir genießen sichtlich diese Landschaft. Hentie weiß viel über seine Farm zu berichten und interessiert lauschen wir seinen Erzählungen über Arbeit und Leben auf so einer großen Farm.

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Pünktlich, kurz vor Sonnenuntergang, erreichen wir eine schöne Düne und der Gastgeber tischt uns Knabberein und GinTonic auf. Wir zelebrieren unseren ersten sundowner.

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Nach 2 GT besteigen wir wieder den Pickup und wir rumpeln weiter Düne auf und ab.
Nun wartet ein weiterer Höhepunkt auf uns – Dünenbraii.
Louise, Gastgeberin, hat mir ihren Angestellten einen sehr schön gedeckten Tisch aufgebaut, die Fackeln lodern im Wind, Decken gegen die aufkommende Kühle liegen bereit und es duftet nach Essen.

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Zum Essen gibt es Kudu und Rind, verschiedene Salate und Beilagen. Das Fleisch ist perfekt gegrillt und alles schmeckt vorzüglich. Der Wein dazu süffig.
Außerdem spendieren uns die Gastgeber noch eine Flasche Sekt, welche wir natürlich mit Louise und Hentie gemeinsam leeren. Die Beiden sind uns sehr sympathisch und die perfekten Gastgeber!

Pappsatt und nach angeregten Gesprächen verlassen wir ca. nach 2,5 Stunden diesen schönen Ort und werden zu unseren Bungalows gefahren.

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Ein herrlicher Tag in der Kalahari geht zu Ende... wir fallen müde in das kuschlige Bett und sind bald im Lummerland.
Teil 309. Dez. 2021
9. November 2021 - Fahrt nach Aus, Godwana Eagles Nest / Desert Horse Inn

Wir haben wunderbar geschlafen und der Stress der Anreise ist vergessen.
Ich setzte mich mit einer Tasse Tee auf die Terrasse und begrüße den Tag.

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Pünktlich halb Acht treffen wir uns mit Monika & Manfred und Valentina & Heiner auf der Frühstücksterrasse. Es ist hübsch für uns eingedeckt und wir lassen uns das Frühstück mit Rührei, verschiedenen Wurst-/Käse-/Brotsorten schmecken.

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Neben der Terrasse lädt der Pool ein. Dazu haben wir leider keine Zeit mehr.

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Und wer was zu Meckern hat... (Ausblick von M+M's Camelthorn Bungalow) 🤩

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Fazit Jansen Kalahari Gästefarm
Eine der großen Überraschungen dieses Urlaubs. Sehr zuvorkommende und überaus sympathische Gastgeber. 5 Bungalows.
Es war nur eine weiterer Gast anwesend.

Umgebung: 2, Tendenz zur 1
Unterkunft: 1
Essen: 1
Gastgeber: 1

Eine hundertprozentige Empfehlung, auch für mehrere Tage! Sicherlich eine der besten Gästefarmen Namibias.


Jetzt aber zügig Gepäck eingeladen – es liegt eine weite Fahrstrecke vor uns (die längste des Urlaubes).
Auf der D1268 geht’s gen Süden, dann ein Stück auf der B1 und Richtung Hardap Damm.
Wir löhnen den moderaten Eintritt und es wird gefragt, ob wir neue Gäste des NWR Resorts sind. Man warte sehnsüchtig auf Gäste...

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Im Restaurant frage ich nach Getränken und man antwortet mir: sie öffnen erst Mittag wieder. Ich bin perplex, einerseits warte man auf Gäste andererseits haben die 3 rumstehenden Damen nix zu tun und könnten etwas verkaufen... 🤨

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So schauen wir uns die Anlage ein bisschen an.

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Ein paar Klippschliefer leisten uns Gesellschaft.

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Nach einer halben Stunde verlassen wir den verwaisten Ort.

Die C 19 bringt uns in ca. 1 Stunde nach Maltahöhe. Im namensgebenden Hotel finden wir eine schattige Oase im Garten und unser Durst wird gestillt.
Hier verplappern wir uns ein bisschen. Auch verleiten die vielen historischen Fotos im Hotel dazu etwas über die Geschichte des Ortes zu erfahren.

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Beim Einsteigen zeigt die Außentemperatur bereits 36 Grad.
Bald biegen wir auf die C14 Richtung Helmeringhausen ab. Die Pad ist gut geschoben und wir fahren durch Autoleere, wunderschöne Berglandschaft.

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Nach 1,5 Stunden erreichen wir Helmeringhausen und werden liebevoll empfangen.

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Wir nehmen im Garten Platz, Auch hier herrscht gähnende Leere.
Wir werden freundliche (mit Mundschutz) empfangen und nach unseren Wünschen gefragt. Ein gekühltes Radler zischt bei dieser Hitze besonders gut. Im gut sortierten Shop werden noch Feigenmarmelade und Getränke gekauft.
Ich liebe dieses Örtchen und irgendwann werden wir hier auch Mal wieder übernachten (wie 1997). 😘
Mittlerweile sind es 39 Grad und jegliche Bewegung ist eine zu viel.

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Nun muss die letzte Etappe bewältigt werden. Die C13 zieht sich endlos erscheinend hin...

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Kurz vor 17 Uhr erreichen wir endlich die Godwana Lodge – Klein Aus Vista.
Wir freuen uns bald wieder das Boulder Chalet (Doppelchalet mit 2 Schlafzimmern und 2 Badezimmern) beziehen zu können und die M&M's auf ein Zimmer im Desert Horse Inn.
Leider macht uns die Rezeptionistin einen Strich durch die Rechnung – das Boulders Chalet ist vor 2 Stunden von anderen Gästen bezogen worden. 🤩
Für uns ist „Mountain View“, für Valentina und Mann „The Wall“ und den M&M's wird vorgeschlagen 1 Nacht im „Eagles View“ zu verbringen und die 2. Nacht in der Lodge. M&M sind einverstanden.
Wir hadern, denn wir hatten explizit mit Piet das Boulders vereinbart. Piet ist z.Z. mit dem Mountain-bike unterwegs und wird erst in 1 Stunde zurück sein. Nach einigem Hin-und Her kommt seine Ehefrau dazu und bedauert diesen Umstand, aber sie könne nunmehr schlecht die Leute wieder aus dem Boulders ausziehen lassen.
Nunja unsere Laune ist nicht gerade bestens als wir zu den Chalets fahren. Schnell packen wir das Gepäck aus, denn die Sonne geht langsam unter. Ich habe nicht mal Lust Fotos von unserem „Mountain View“ zu machen. Ein kalter GinTonic beruhigt uns alle etwas und so schlecht sind diese Chalets nun auch wieder nicht. 😘

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Zum Dinner fahren wir zurück zur Lodge und sind erstaunt, dass hier so viele Gäste sind. Unsere Kellnerin teilt uns als erstes mit, dass alle Getränke des heutigen Abends, auf Grund des Missverständnisses bei der Chalet-Vergabe, aufs Haus gehen. Das nenn ich mal großzügig. So bestellen wir uns als Aperitif einen namibischen Gin mit Tonic und zum Essen 1 Flasche Wein und 2 Bier. Wir sind ja nicht unverschämt. 😎

Später begrüßt uns Piet Swiegers am Tisch und fragt, ob alles in Ordnung ist. Dann kommen wir natürlich auf das Boulders Chalet zu sprechen. Er ist sich sicher, dass nie vom Boulders die Rede war, sondern nur, dass wir nur zusätzlich ein 3. Chalets wollten. Ich verneine dies natürlich. Denn es war klar, dass M&M, falls die Warteliste nicht klappt in ein Lodge-Zimmer gehen. Pieter grinst mich unverblümt an und meint: Wetten wir? 🤩 Ich bin mir langsam gar nicht mehr so sicher, die Hitze des Tages zollt vielleicht ihr Tribut? Okay, wir wetten um die Getränke des nächsten Abends. Entweder müssen wir ihm 3 Flaschen Wein (nach Wahl) bezahlen oder er uns.

Wir genießen nun erst Mal unser vorzügliches Essen.

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Dann kommt Piet wieder und grinst... er hat die Wette verloren und unsere Getränke für den nächsten Abend sind gesichert. 😄
Es wird noch ein lustiger Abend im Restaurant.

Gegen 22 Uhr sind auch wir bereit zurück in unsere Chalets zu fahren. Wir sitzen noch ein bisschen auf unserer Terrasse vom „Mountain View“ und hören dem Nichts zu.
Schön ist es hier! 😘
Ein anstrengender Tag geht zu Ende und unser Bett ruft nach uns.
Teil 410. Dez. 2021
10. November 2021 – Ausflug Kolmannskuppe und Lüderitz

Mit einer Tasse Tee begrüße ich den Morgen. Ich bin auch beim 6. Besuch immer wieder von dieser Landschaft hier begeistert.

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Unser „Mountain View“

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Die Vögel bedanken sich für das frische Wasser .

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Das ist der untere Komplex der Chalets. Im Vordergrund unser „Mountain View“, in der Mitte „Bungalow 1+2“ und „The Cave“(welche alle nicht belegt waren) und dahinter „The Wall“. The Cave und die Bungalows sind klitzeklein und sehr spartanisch, wir hatten einen Schlüssel und konnten rein, falls M&M hier wohnen wollten.

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„The Walll“ von der anderen Seite, welches von Valentina und Heiner bewohnt wurden.

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Das größte aller Chalets: Eagles View, welches von M&M bewohnt wurde. Hier haben wir 2013 gewohnt.

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Wir kennen nunmehr alles Chalets, auch von innen. Und unser persönliches Ranking fällt so aus: The Rock, Eaglew View, The Boulders, Desert Vista, The Mountain View, The Wall, The Cave und die Bungalows zum Schluss.

Langsam ergreift die Sonnen Besitz von dieser Traumlandschaft und wir machen uns auf die Fahrt zum Frühstück.

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Nach einem herzhaften Frühstück trödeln wir nicht lange herum, wir wollen nach Kolmannskuppe und Lüderitz Für uns Beide ist dies nunmehr auch der 6. Besuch der Geisterstadt. Da wir aber wieder Namibia-Neulinge dabei haben, darf dieser Programmpunkt nicht fehlen.

Viele Fotos haben wir nicht gemacht, es liegen sicherlich Hunderte in unserem Archiv.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt erreichen wir Kolmannskuppe. Der Rundgang führt uns durchs interessante Museum, Kegelbahn und in alle Häuser. Unsere Mitreisenden sind begeistert von diesem bizarren Ort.

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Valentina nimmt ein Sandbad
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Gegen 11 Uhr, die Sonne brennt unermüdlich, verlassen wir die Geisterstadt und fahren nach Lüderitz. Lüderitz, eine bunte abgelegene Stadt, gefällt mir immer wieder.
Leider fällt der obligatorische lunch im Nest-Hotel diesmal aus – es findet eine Tagung statt und wir dürfen das Grundstück nicht betreten.
Im Hafen finden wir bei „Essenzeit“ aber einen schönen Ersatz.

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Selbst in Lüderitz ist es ungewöhnlich heiß. So machen wir uns bald Richtung Diaz Point auf.

Zuerst fahren wir aber auf Shark Island und spazieren ein bisschen rum. Es ist sehr windig.

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Danach geht’s weiter über die große Bucht. Einige Flamingos sieht man in weiter Entfernung.

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Am Diaz Point kann man kaum die Autotür öffnen, so stürmisch ist das hier. Unsere Freunde wollen trotzdem zum Kreuz hoch kraxeln.
Sie erzählen später, dass sie auf allen Vieren hoch sind und sich gegenseitig festhalten mussten. Erstens, weil es so stürmisch ist und Zweitens, weil die gesamte Anlage in einem miserablen Zustand ist. Dies war übrigens schon vor 3 Jahren so.

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In weiter Entfernung entdeckt Manfred Robben auf einem kleinen Felsen. Die Fotos sind nix gescheites, aber er konnte welche entdecken.

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Auf der Rückfahrt können wir Surfer beobachten, welche eine Wasser-Rinne zwischen Atlantik und Großer Bucht nutzen, um im spektakulären Tempo hin und her surfen. Das ist eine coole Sache und auch wir haben Spaß dabei zu zusehen. Leider erwischen wir kaum einen Surfer mit der Kamera, so einen Affen-Tempo haben die drauf.

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In Lüderitz wird noch getankt. Und seht mal, 36 Grad in Lüderitz, das habe ich noch nie erlebt. Ansonsten ist immer angenehm „kühl“ und nie mehr als 30 Grad.

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Wir halten noch bei der Wasserstelle der Wüstenpferde. Keine Pferde weit und breit zu sehen. Nach 10 Minuten verlassen wir diesen heißen Ort, es hat hier sicherlich 40 Grad.

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Gegen 17:00 Uhr sind wir wieder in unseren Chalets. Vorher haben wir M&M in ihrem Lodgezimmer entlassen. Ich muss sagen, die Zimmer sind echt chic eingerichtet und sie haben Klimaanlage.
Wir ruhen eine bisschen aus und schlafen tatsächlich ein. Ui, die Sonne ist fast weg als ich wach werde. Jetzt müssen wir uns sputen, denn wir sind 19 Uhr mit M&M zum sundowner in der Lodge verabredet.
Später haben wir einen schönen Platz auf der Terrasse und sehen nur noch das Abendrot.

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Das Dinner im Restaurant war wieder vorzüglich und dank des gesponserten Weines von Piet auch süffig. Zum Schluß singt die gesamt Crew für uns. Danke für die nette Geste!

Lange unterhalten wir uns noch mit Piet über Leben und Arbeiten in Namibia und Deutschland. Am meisten macht Piet die Trockenheit Sorge. Im Wolwedans Gebiet sollen von 45000 Oryxe fast 30000 verendet sein. Und er meint auch, dass Lüderitz nie so heiß war. Der Klimawandel ist echt und macht uns sehr nachdenklich.

Später sitzen mein Mann und ich noch ein bisschen auf unserer Terrasse und verarbeiten den Tag und vor allem das nachdenkliche Gespräch mit Piet.
Heute schlafe ich nicht so gut ein...
Teil 513. Dez. 2021
11. November 2021 – Fahrt zum Elegant Desert Eco Camp, Nähe Sossusvlei

Zeitig bin ich wach und setze mich mit einer Tasse Tee auf die Terrasse.

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Später knipse ich noch mit meinem Handy Fotos vom Inneren des Chalets. Es hat eine Küchenecke, Sitzecke mit Kamin, ein uriges Badezimmer und 3 Betten, wovon 2 zusammengeschoben sind. Es ist alles gemütlich und sehr sauber.

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Dann werden die Klamotten im Auto verstaut und wir fahren zuerst zur Lodge M&M abholen und dann zum Frühstück.

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Wir begleichen unsere moderate Rechnung (die Getränke gingen ja fast alle aufs Haus 😛 ) und 8:30 Uhr verlassen wir diesen schönen Ort mit etwas Wehmut. Wann werden wir es wiedersehen...
Es sind schon 30 Grad. 😐

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Fazit Klein- Aus Vista, Eagles Chalet

Einer unserer Stamm-Übernachtungsplätze in Namibia. Wir sind immer wieder sehr gerne hier. Piet ist der perfekte Gastgeber. Alle Angestellten sind sehr zuvorkommend und freundlich.
Die Lodge war, lt. Piet, zu 75% belegt.

Umgebung: 1
Unterkunft: 2,5 (Boulders wäre 1,5)
Essen: 2+
Gastgeber: 1

M&M waren sehr mit ihrer Unterkunft im Desert Horse Inn zufrieden und würden sogar eine 2+ dafür geben.

Eine Top Empfehlung, unbedingt mehrere Tage bleiben und genießen!


In Aus wird noch Geld geholt und dann bringt uns die C13 Richtung Helmeringhausen. An der Abzweigung D707 überlegen wir diese zu fahren, verwerfen es aber, da wir eine weite Fahrtstrecke haben, es jetzt schon beim Aussteigen sehr heiß ist und Valentina auch noch mal nach Helmeringhausen möchte um Feigenmarmelade zu kaufen. 1,5 Stunden später sind wir in Helmeringhausen.

Die Einkäufe sind schnell erledigt und Zeit für einen Cappuccino im schönen Garten-Restaurant bleibt auch. Wir sind wieder nur die einzigen Gäste.

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Dann geht’s auf der C27 in 1,5 Stunden nach Betta. Hier legen wir für ein Eis einen Stopp ein. Es ist aber so brüllend heiß 😮 , dass wir es nicht lange auf der Terrasse am kleinen Cafe aushalten und es nach 10 Minuten vorziehen im klimatisierten Auto weiterzufahren.

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Die C27 führt uns direkt durchs NamibRand Naturreservat. Landschaftlich ein Traum.

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Später wird auf die D845 abgebogen, nach einem Stück auf der C19 und ein kurzes Stück auf der D854 und wir sind gegen 14:30 Uhr endlich in der Elegant Desert Lodge (ehem. Betesda Lodge). Auf der letzten Etappe, ab Betta, ist uns kein einziges Auto begegnet. Das ist schon sehr komisch, zumal es hier, in der Nähe zum Sossusvlei, einige Lodges gibt... alles leer.

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Wir werden freundlich mit kalten Getränken empfangen und uns die Schlüssel zu unseren Zelten Nr. 2,3 und 4 ausgehändigt. Die Rezeptionisten erklärt uns noch den Weg dahin und sagt, dass wir die einzigen Gäste im Camp sind und extra „Bewacher“ haben. Wir erhalten für jedes Zelt noch eine Kühlbox mit Eiswürfeln.
Auch in der relativ großen Lodge sind nur 2 Zimmer belegt.
Erst mal gönnen wir uns einen GinTonic auf der schönen Terrasse der Lodge.

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Dann fahren wir ins ca. 5 km entfernte Camp.

Von weitem sehen wir die Zelte (mittig im Foto) und sind voller Vorfreude.

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Die Zelte sind schön eingerichtet, zeigen aber auch schon einige Gebrauchsspuren. Z.B. ist der Boden verkratzt, da man die Betten raus schieben kann. Und es ist unerträglich heiß im Zelt. Wir rollen alle Lüftungsmöglichkeiten für etwas Durchzug auf.
Das Zelt hat sicherlich eine Innen-Größe von 30 m². Neben den Betten stehen noch Nachtische, ein offenes Regal für Klamotten, Deckenventilator und 2 Stühle, Safe ist auch vorhanden.

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Das Badezimmer ist im Zelt integriert, also ist keine Privatsphäre diesbezüglich möglich, aber das wussten wir. Weniger passt die Einrichtung des Badbereiches zum Zelt.

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Es gibt eine schöne große Außen-Terrasse und eine Außendusche.

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An der großen Glasfront hängt leider nur eine dünne durchsichtige Gardine und bietet keinerlei Verdunklungsmöglichkeit bzw. Sonnenschutz.

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Leider kann man es bei dieser Hitze, es sind über 40°, nur im Zelt unterm Ventilator aufm Bett liegend, aushalten. Die Terrasse ist bei solchen Temperaturen kaum nutzbar.

Manfred entschließt sich trotzdem auf den Berg zur Bar und Pool zu kraxeln.

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Der Bar-Mann freut sich jedenfalls über seinen Besuch.

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Wir sehen das leider auch nur von Fotos, es sieht ja wirklich sehr schön aus, aber bei dieser Hitze hat keiner Lust auf den Berg zur Bar oder zum Pool zu steigen. Es ist wirklich jammerschade... 🙁

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Mittlerweile kommt Wind auf und es fühlt sich an, als ob jemand mit einem Riesenfön einem unentwegt heiße Luft ins Gesicht bläst.
Wir beschließen unsere Außendusche in eine Bar umzuwandeln, es ist der einzige schattige Platz an dem auch kein Fön bläst.

Hier wurde die Bar gerade geschlossen 😉 , aber bezeichnend für den heißen Tag.

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Nach 18 Uhr kann man es endlich auf der Terrasse einigermaßen aushalten und wir dösen ein bisschen.

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Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir die 5 km zurück zur Lodge zum Dinner.

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Es ist eine so wunderschöne Anlage, aber leider ist außer uns nur noch ein weiteren Tisch mit 3 Personen belegt. Der Speiseraum (oder besser Saal) ist sehr schön möbliert und alles ist blitzsauber.

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Das Essen mit Vorspeise und Dessert ist lecker und der eisgekühlte Weiswein sehr süffig.

Die Angestellten zünden extra für uns noch die Feuerstelle an, damit wir unseren Absacker romantisch einnehmen können.

Alle sind hier ausnahmslos sehr zuvorkommend und versuchen einem jeden Wunsch von den Augen abzulesen ohne aufdringlich zu sein. 😘

Ich frage später noch die Managerin, ob es möglich wäre evtl. vom Zelt in die Lodge zu ziehen, auch weil die Zimmer klimatisiert sind. Das wäre überhaupt kein Problem, da wir morgen sowieso nur die einzigen Gäste in der gesamten Lodge sind. Wir werden ihr morgen früh Bescheid geben, ob wir einen Wechsel vornehmen.

Gegen 21:30 Uhr fahren wir ins Zeltcamp. Es ist immer noch sehr heiß und der Wind bläst unaufhörlich.
Wir sitzen alle auf unser Terrasse und lassen den Tag Revue passieren. Wir überlegen das Bett raus zu rollen, aber dieser Wind---also doch innen schlafen bei geöffneten Türen, Fenstern und mit Ventilator.
Mit dem gleichmäßigen Klappern an der Zeltplane schlafen wir ein.
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12. November 2021 – Ausflug Sossusvlei

Wir haben nicht so gut geschlafen, es war sehr warm im Zelt und die Zeltplanen klapperten die ganzen Nacht.
Mit Kaffee und Tee begrüßen wir den neuen Tag auf unserer Terrasse. Es ist eigentlich wunderschön hier, wenn nur die Hitze tagsüber nicht so arg und die Zelte klimatisiert wären... wir beschließen in die Lodge zu umzuziehen.

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Gegen 6:00 Uhr verstauen wir deshalb alle Sachen ins Auto und fahren zur Lodge um unsere bestellten Frühstückspakete abzuholen.
Dem Angestellten erklären wir noch, dass sie bitte 3 Zimmer herrichten möchten, da wir umziehen.

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Kurz vor der Lodge treffen wir auf unsere 2 Nacht-Wächter, welche den ganzen Weg im Morgengrauen zu Fuß zurück legten.

Wir fahren an einigen Lodges vorbei, trotzdem sehen wir bis zur Sossusvlei Lodge kein weiteres Auto.
Es gibt auch keine Auto-Schlange am Gate. Unser Kennzeichen wird notiert und kurz nach 7 sind wir an der Elim Düne.

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Wir kraxeln ein bisschen auf der Düne rum und später essen wir ein Sandwich aus unserem Frühstückspaket.. Leider ist die Box das ganze Gegenteil von der Frühstücksbox der Sossusvlei Lodge, welche wir vor 3 Jahren hatten. Es fällt ziemlich mager aus: 1 Apfel, 1 Ei, 2 Sandwich (aus 2 Scheiben Toast mit Käse/Schinken belegt), 1 Müsli Riegel und ein kleines Pack Apfelsaft.

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Wir bleiben sicherlich 1 Stunde an der Elim Düne und genießen die herrliche Natur.

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Weiter geht’s zur Düne 45. Am Parkplatz stehen gerade Mal 3 Autos.

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Valentina möchte unbedingt nach oben und die M&M's begleiten sie.
Ich schlendere eine bisschen mit meinem Mann am Fuße der Düne entlang und finde dann eine schattige Bank. Bänke habe ich hier, vor lauter Menschenmassen, tatsächlich noch nie gesehen.

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Es wird immer heißer...

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Valentina und Monika schleppen sich derweil nach oben.

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Oben angekommen:

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Nach über 1 Stunde kommen die Drei glücklich, aber ziemlich fertig wieder unten an. Unser Respekt ist Ihnen sicher.
Nun werden die Reste aus unseren Frühstücksboxen vertilgt.

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Als wir ins Auto steigen zeigt das Thermometer 39 Grad (10 Uhr). Vorbei an vielen Dünen geht’s zum Shuttle-Parkplatz. Es stehen keine 10 Autos da. Deshalb können wir auch gleich mit dem Shuttle los.
Wir hatten eigentlich vor ins Dead Vlei zu gehen, aber das fällt der Hitze zum Opfer.
Statt dessen lassen wir uns vom Shuttle im Sossusvlei absetzen und vereinbaren eine Abholung in spätestens 45 Minuten.
Wir dampern ein bisschen herum, jeder Schritt fällt schwer. Puuh, ist das heiß.

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Die Oryxe machen ein richtig... ein Schattenplatz ist die beste Wahl.

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Ein Schakal auf der Suche nach Schatten (oder Eßbaren?) Er ist überhaupt nicht scheu und läuft 5 m neben uns her.

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Eine Eidechse (Skink) ist beim Verspeisen eines großen Falters.

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Und die Vögel suchen noch nach Futter.

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Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und warten auf den Shuttle....und warten und warten...

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Mit uns wartet eine französische Dame mit ihrem Enkel. Irgendwas an ihrem Auto ist kaputt, sie kommen nicht weg und warten auf ein Mechaniker oder wenigstens auf den Shuttle.
Der Vogel ist von seinem gegenüber nicht begeistert. 😉

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Ein Oryx unterm Nachbarbaum beäugt uns die ganze Zeit.

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Nach über 1 Stunde kommt endlich der Shuttle und gerade dann als ich meinen Apfel begonnen habe zu essen. Beim Verstauen unserer Sachen fällt er mir aus der Hand. Aber die Vögel sind über diese Erfrischung dankbar.

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In rasanter Fahrt geht’s, mit Stopp am Dead Vlei Parkplatz - auch hier stehen nur 4-5 Autos, zum Shuttle-Parkplatz.
Über uns kreist derweil ein Hubschrauber.

Kurz vorm Gate kommen uns 2 Krankenwagen entgegen.
Am nächsten Morgen erfahren wir, dass ein Franzose kollabiert und später verstorben ist. Er ist im Dead-Vlei zuerst auf eine Düne und dann zu Fuß ins Sossusvlei. Auf diesem Weg ist er zusammengebrochen.

Wir bezahlen unseren Eintritt (oder Austritt) und fahren zu einem Drink in die Sossusvlei Lodge. Hier akklimatisieren wir etwas im Barbereich. Das Thermometer der Lodge zeigt 43 Grad!
Nach 1 Stunde fühlen wir uns abgekühlt und fit für die Rückfahrt zur Lodge, welche wir nach reichlich 30 Minuten erreichen.

Wir beziehen unsere herrlich klimatisierten Zimmer und schön sind sie dazu. 🙂
In der Dusche kann man tanzen.

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Später wird sich im Pool abgekühlt.

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Dann ruhen wir ein bisschen im Zimmer aus und beobachten später die wuseligen Erdhörnchen vor unserer Terrasse.

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Ein anstrengender Tag mit großer Hitze verabschiedet sich.

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Später wird in der offenen Küche unser Menü zubereitet. Wir sind die einzigen Gäste, trotzdem zaubert die Küche ein vorzügliches 3 Gänge-Menü für uns.

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Der Manager fragt uns, ob alles okay sei und wir plaudern ein bisschen mit ihm.
Es sind hier alle ausnahmslos sehr freundlich und haben so eine dezente Art, welche mich sehr anspricht.

Noch ein GinTonic und wir verschwinden in unseren schönen Zimmern.
Das Bett ist bequem, die Bettwäsche blütenweiß und mit frischen Duft und vor allem es hat eine angenehme Zimmertemperatur... Bald sind wir im Reich der Träume.
Teil 715. Dez. 2021
13. November 2021 – Fahrt zum Namib Dune Star Camp

Wir haben so gut geschlafen, wie lange nicht mehr. Es war eine Wonne und mit Elan starten wir in den neuen Tag.
Vor dem Frühstück schlendere ich ein bisschen durch die hübsche Anlage der Lodge.

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Nach einem herzhaften Frühstück werden die Klamotten im Auto verstaut und unsere Rechnung beglichen. Für die liebenswerten Angestellten wird die Tip-Box gefüttert.
Es wird eine herzliche Verabschiedung. 🙂

Fazit Elegant Desert Eco Camp
Umgebung: 1,5
Unterkunft: 2,5
Ich kann zu dieser Jahreszeit kein Zelt ohne Klimaanlage empfehlen. Auch müsste mehr Sonnenschutz angebracht werden. Ansonsten wunderschöne, einsame Lage.

Fazit Elegant Desert Lodge
Umgebung: 2
Unterkunft: 1 (war frisch renoviert)

Essen: 2+
Gastgeber: 1

Alle Angestellten sind sehr zuvorkommend, freundlich und motiviert.
Die Lodge war quasi leer.
Die Unterkünfte waren ausnahmslos sehr sauber. Der Garten der Lodge sehr gepflegt.
Hier kann man es sehr gut auch länger aushalten.
Eine sehr gute Empfehlung in der Nähe vom Sesrim / Sossusvlei.


Heute haben wir nur 78 km (ca.1 Std. Fahrtzeit) zur nächsten Unterkunft. Und weil wir alle heute so fit sind, habe ich schon Zuhause einen Umweg geplant.

Wir fahren die D854 bis zur Kreuzung D850 und machen nach ca. 30 Minuten Fahrt einen Halt im Tsauchab River Camp. Das Camp hatte mich mit seiner Metall-Ausstellung schon im Jahre 2013 fasziniert, als wir in der Zebra River Lodge wohnten.
Dort angekommen suchen wir den Eigentümer oder Verwalter. Im Camp finden wir niemanden, um zu fragen, ob wir uns ein bisschen umsehen können. Da man aber unweigerlich, wenn man zum Gebäude/Restaurant möchte, durch die Metall-Ausstellung läuft, sehen wir uns ein bisschen um. Viele Kuriositäten erwarten uns.

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Die Agame rekelt sich in der Sonne.

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Der Storch bringt ein Baby...

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Auch Holz wird zum Anschauungsstück.

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Im Ehebett

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Natürlich ist auch ein Strauß dabei

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Es gibt hier so viel zu entdecken, man könnte tatsächlich mehrere Stunden durch die Anlage laufen.
Aber nach 30 Minuten wird es uns schon wieder zu heiß und wir fahren auf der D850 zum Nachbarn, der Neuras Weinfarm, für eine Erfrischung. 😗

10 Minten später werden wir sehr nett empfangen und gefragt, ob wir eine Weinprobe möchten. Nunja, es ist zwar erst 10:30 Uhr, aber man soll ja viel trinken bei der Hitze. 😉

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Außer dem Rose-Wein schmeckt mit der Wein nicht. Der Fahrer hat natürlich keine Weinprobe mit gemacht und nur mal genippt.
Man kann hier aber schön sitzen (sicherlich Abends noch schöner) und so Weinselig wie wir jetzt sind, bleiben wir auch ein Weilchen.

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Gegen 12 Uhr steigen wir wieder ins Auto und fahren Rüchtung BüllsPort durch schöne Berglandschaft. Es ist still im Auto geworden, außer dem Fahrer dösen alle. Die C14 bringt uns nach Solitaire.

Als wir die Autotüren öffnen bekommen wir kaum Luft vor Hitze. Auch Solitaire ist verwaist. Sonst war hier immer ein Gewusel, jetzt steht gerade mal ein Auto neben uns an der Tankstelle.
Der Bäcker hat leider auch zu, so setzten wir uns in Lodge, bestellen Cappuccino und Kuchen. Das weckt unsere Lebensgeister wieder.

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Fotos mache ich hier keine, erstes haben wir genug im Archiv und zweitens ist es viel zu heiß um rumzulaufen.
Wir setzen unsere Fahrt, nun auf der C19, Richtung Süden fort.

Nach wiederum 30 Minuten sind wir in der Namib Desert Lodge. Für hier aus erfolgt der Transfer zum Namib Dune Star Camp.
Wir werden mit kalten Tüchern und einem Kalt-Getränke sehr freundlich empfangen. Es wird uns noch das Prozedere mit Transfer erklärt und ein Mitarbeiter zeigt uns die Lodge-Anlage, welche wir aber bereits von 2018 kennen als wir ebenfalls im Dune Star Camp wohnten.
Die gesamte Anlage ist sehr gepflegt und hat, vor den steinernen Dünen, eine tolle Lage.

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Schnell ist ein schattiger Platz am Pool gefunden und ab geht’s ins erfrischende Wasser. 🤩

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Ein Glanzstar begutachtet unsere Wasserspiele.

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Zwischendurch bestellen wir uns ein kleinen lunch und gönnen uns einen GT.
Die Zeit vergeht im Nu entweder im Pool oder auf der bequemen Liege.
16:30 Uhr besteigen wir, mit kleinem Gepäck, den offenen Wagen und werden zum Camp gebracht. Nur mit einem weiteren (und jungem) Paar (Honeymooner) werden wir im Camp sein.

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Nach ca. 20 Minuten Fahrt durch herrliche Dünenlandschaft sehen wir das Camp auf einer Düne thronen.
Das Camp hat 10 Bungalows.

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Wir beziehen wieder Bungalow 1, M+M Nr. 2 und V+H Nr. 3. Ich finde auch, dass diese Bungalows die schönsten Ausblicke ins Tal (4+5 sind auch noch gut) haben. Die anderen Chalets blicken mehr auf eine Ebene.

Die Bungalows sind frisch renoviert und alles ist penibel sauber.

(Blick auf Bungalow 1 +2) Sie stehen ca. 25m voneinander entfernt.
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Und der 1 Mio-§ Ausblick von unserer Terrasse 😘

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Wir können uns gar nicht satt sehen...vergessen ist die Hitze.

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Hauptgebäude mit Restaurant und Traum-Aussichts-Terrasse.

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Natürlich wird mit einem GT auf diese herrliche Landschaft angestoßen.

Später machen wir uns etwas frisch für den sundowner und das Dinner.
Natürlich knipsen wir immer wieder diese Traum-Landschaft.

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Ich hatte schon in meinem letzten Reisebericht 2018 geschrieben, dass diese Landschaft nur noch mit Wolwedans zu toppen (oder sogar gleichrangig) ist und für mich zu den schönsten Namibias zählt.
Meine Meinung hat sich nicht geändert.

Nach dem Sonnenuntergang wird diese Landschaft zur Magie.
Wer jetzt nicht in Romantik-Modus verfällt hat tatsächlich einen Stock verschluckt.

Wir sind alle richtig glücklich und zufrieden hier zu sein – es ist ein wahres Geschenk! 😘

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Teilweise leuchtet es Rosafarben.

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Nach diesem Farbenrausch nehmen wir an unseren schön eingedeckten Tisch Platz.

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Es wird ein leckeres 3 Gänge-Menü gereicht, der Wein ist eisgekühlt (und schmeckt viel besser als auf Neuras). Wir genießen jeden Augenblick.

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Später schieben wir das große Doppel-Bett auf die Terrasse und bestaunen das Sternenzelt über uns. Lange liegen wir noch wach... bis der Schlaf siegt. 😊 😘
Teil 816. Dez. 2021
14. November – Fahrt nach Swakopmund, Hansa-Hotel

Irgendwann in der Nacht, gegen 3 Uhr, werde ich von einem seltsamen Geräusch wach. Neben bzw. teils unter unserer Terrasse sitzen 2 Oryxe und unterhalten sich. 😁
Ich bestaune wieder den Sternenhimmel und bin bald wieder eingeschlafen.
Halb 6 ist die Nacht dann endgültig vorbei, wir sind zum Morgenspaziergang mit einem Guide verabredet.

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Herrlich in der Morgenluft durch die Dünen zu laufen.

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Unser Guide erzählt uns von Fauna und Flora der Wüstenbewohner.

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Und diese Landschaft...

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Auf einer kleinen Anhöhe ist Kaffee und Rusk für uns angerichtet.

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Langsam laufen wir zurück. Wir beneiden den Guide um seinen Arbeitsplatz.

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Wir packen unsere Sachen zusammen und ab 7:30 Uhr wartet ein leckeres Frühstück auf der Terrasse auf uns. Dies ist neu – vorher wurde man um diese Zeit zurück zur Desert Lodge gebracht und es wurde dort gefrühstückt. So ist es viel schöner und wir können noch ein bisschen die herrliche Landschaft genießen.
Eine Stunde später klettern wir in den offenen Wagen und es geht zurück zur Lodge.

Es geht wieder vorbei an den steinernen Dünen.

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Wir bezahlen unsere Getränkerechnung und verabschieden uns herzlich, natürlich mit einem Tip, von unserem Guide und dem gesamten Team.

Fazit Namib Dune Star Camp
Umgebung: 1+
Unterkunft: 1,5 (keine Luxusunterkunft, aber sehr schön und es war frisch renoviert)
Essen: 1,5
Gastgeber: 1

Eine Traumlandschaft lädt zum Genießen ein!

Alle Angestellten sind sehr freundlich und motiviert.
Namib Dune Star war quasi leer und in der Desert Lodge haben wir 2-3 Paare gesehen – also auch sehr leer.

Die Unterkunft war blitzsauber. Der Garten der Desert Lodge sehr gepflegt.
Hier kann man es sehr gut auch länger aushalten. 😘
100% Empfehlung in der Nähe vom Sesrim / Sossusvlei.



Heute sind reichlich 300 km bis Swakopmund zurück zu legen. Die Stimmung im Auto bestens und wir schwelgen in Erinnerung an das Dune Star Camp.

Vorbei geht’s an Solitaire auf die C14. Nach 1,5 Stunden Fahrt machen wir den obligatorischen Stopp bei der Rostock Ritz Lodge.
Wir werden sehr freundlich vom Eigentümer empfangen und nach unseren Wünschen gefragt: Bitte Kaltgetränke und Cappuccino. Später plaudern wir ein bisschen mit ihm und auch seine Lodge ist wegen Corona verwaist. Es ist alles ein shit... auch er musste einige Angestellte entlassen, was ihn heute noch sichtlich berührt.
Derweil trotten draußen ein einige Zebras in brütender Hitze durchs Gelände.
(nur Handyfotos)
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Bei 41 Grad steigen wir wieder ins Auto. 🤩
Vorbei am Kuiseb Canyon – es ist einfach zu heiß, um auch nur 1 Schritt auf den Boden zu setzen, geht’s Richting Walvis Bay. Und das Thermometer sinkt... und sinkt... und sinkt.
Walvis Bay erwartet uns nach 2,5 Std. Fahrt bei kühlen 18 Grad. 🤩 Was für eine Temperatursturz, aber wir genießen es.
An der Promenade ist gähnende Leere, nur einige Flamingos und 2 Robben sind zu sichten.

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Unser Auto steht einsam an der Promenade und die paar Leute auf dem Foto ist unsere kleine Gruppe.

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Nachdem wir durchgepustet und abgekühlt sind geht’s die letzten knapp 40 km nach Swakopmund.

Das Hansa-Hotel ist schnell gefunden und das Auto wird sicher im Hof geparkt. Auch hier werden wir freundlichst empfangen und uns die Zimmerschlüssel ausgehändigt. Wir erhalten die Gartenzimmer, wie von mir gewünscht mit Terrasse und zum begrünten Innenhof.

Unser Zimmer Nr. 4 mit Badewanne

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Blick von unserer Terrasse (darauf gibt es Stühle mit Hocker, Tisch und eine Liege)

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Die beiden anderen Paare erhalten die Zimmer nebenan, Nr. 3 + 2 (mit Dusche), aber ansonsten genauso eingerichtet.

Kleiner Vorraum – Abtrennung zum Schlafbereich

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Uns allen gefällt es hier super und wir lieben den Charme aus vergangen Zeiten. Erbaut wurde es 1905 Wir haben in Swakopmund schon ins sehr schönen Pensionen, Appartements oder Hotels gewohnt, aber diesmal musste es das Hansa sein.

Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben treffen wir uns zum Colonial Kaffee. Der wird normalerweise in der Bar zelebriert, aber der Barmann ist erst ab 17 Uhr da. So nehmen wir auf einen riesigen Ledersofa Platz und die bezaubernde Luzy verwöhnt uns mit leckeren Colonialen Kaffee. 4 Sorten Alkohol werden erhitzt und mit Schlagsahne verfeinert. Lecker...lecker. Aber der hat es auch in sich... 🤪

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Dann bummeln wir noch ein bisschen durch Swakopmund.

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Menschenleere Strandpromenade

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Nur die Perlhühner leisten uns Gesellschaft.

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Gegen 18:30 Uhr sind wir zurück im Hansa Hotel. Wir hübschen uns ein bisschen auf, denn das Chateaubriand Dinner wartet auf uns.

Noch ein kleine Aperitif in der Bar

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und dann werden wir in die schicke „private Lounge“ geleitet. Extra für uns wurde dieses private Raum geöffnet. Wir sind begeistert von dieser Privatsphäre, obwohl das Hotel nur ca. 30% belegt ist.

Wir bestellen südafrikanischen Chardonnay. Und dann kommen die Platten. 😎

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Es sieht nicht nur lecker aus, es ist ein Spitzen-Dinner. 😘

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Schon deshalb lohnt sich hier zu übernachten. Die Küche ist hervorragend und ich möchte behaupten, eine der Besten Namibias.
Wir verbringen einen wunderschönen Abend.

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Später besuchen wir nochmals die Bar auf einen kurzen Absacker.

Glücklich und zufrieden schlafen wir bald ein... 😛
Teil 917. Dez. 2021
15. November – ein Tag in Swakopmund

Wir haben bestens geschlafen...und wie üblich starte ich den Tag mit frischen Tee.

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Heute machen wir uns einen schönen entspannten Tag in Swakopmund sagen wir zu Luzy, die uns auch heute wieder lieb umsorgt, während unseres schmackhaften Frühstücks. Es ist alles dekorativ als Buffet angerichtet und Eierspeisen werden nach Wunsch zubereitet, sogar Ei Benedikt.
Keiner hatte Lust auf die Wüsten-Tour (little five), wir haben diese schon 5x mit gemacht oder andere Aktivitäten also starten wir gegen 10 Uhr zu Fuß durch Swakopmund.

Hansa-Hotel zeigt von außen schlichtes Understatement

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Entertainment-Center, das dazugehörige Hotel und Spielcenter - alles geschlossen

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Dann geht’s quer durch die Stadt zum Hohenzollern Haus

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Bei der Gelegenheit statten wir Peters Antiquitäten, gegenüber, einen Besuch ab.

Der Europa Hof ist auch geschlossen.

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Schräg gegenüber ist das Prinzessin Ruprecht Heim. Auch ein geschlossenes Hotel.

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Dann schlendern wir Richtung Strand. Auf der gleichnamigen Straße geht’s entlang zum Beach Hotel, welches geöffnet hat. Wir gönnen uns auf der schönen Terrasse eine Pause mit lecker Cappuccino. Mit dem Manager oder Eigentümer kommen wir ins Gespräch – auch sein Hotel hat nur eine Auslastung von 10-15% und wenn sich nicht bald etwas ändert, wird auch er seine Pforten schließen. 🙁

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Über die Strandstraße gelangen wir zur Sam Nujoma Avenue und biegen dann zum Woermann Haus mit Damaraturm ab.

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Weiter geht’s in die Swakpmunder Buchhandlung an der Hauptstraße. Hier werden einige Kalender für die Familie/Freunde gekauft.

Gleich um die Ecke beginnt die Fußgängerzone. Als erstes wird bei Sibold (Lederwarengeschäft) eingekauft: 3 Paar Vellies, Gürtel, Hut, Geldbörse ist die Ausbeute unserer Gruppe. 😎

Danach setzten wir die Männer im Brauhaus ab und wir Frauen gehen alleine weiter shoppen. Es werden noch einige schöne Sachen gekauft (vor allem ohne ständig den Satz zu hören: davon hast du schon genug / wird nicht gebraucht etc.) 😛

Gegen 17 Uhr sind wir wieder im Hotel und bereit für einen Colonial Cafe 😉 Diesmal wird im Barbereich eingeschenkt. Immer wieder lecker.

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Danach machen wir uns ein bisschen frisch und beratschlagen wo wir zum Abendessen hingehen. Fisch siegt.
Also nochmals Richtung Mole

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Im schicken Oecan Cellar (im Strandhotel-Komplex) bekommen wir einen schönen Tisch.
Ich bestelle fish & ships. Es schmeckt fantastisch.

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Monika, Heiner und ich teilen uns noch eine 3er Portion Austern. Und stelle, auch nach Jahren, wieder fest: das ist nicht meins. 🙄

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Dafür ist das Dessert eine Wucht.

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Eine A-Cappella Band begeistert uns, vorm Nachhauseweg, noch mit ihrem Repertoire.

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Im Hansa-Hotel angekommen genehmigen wir uns noch einen Absacker.

Ein für uns perfekter Tag in Swakopmund neigt sich dem Ende. 😘
Teil 1020. Dez. 2021
16. November – Fahrt zur Omurenga Lodge / Erongo

Nach erholsamen Schlaf frühstücken wir, packen unsere Klamotten zusammen und verabschieden uns herzlich vom Hansa-Hotel Team. Vor allem Luzy ist uns in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen, sie ist eine so liebenswerte Person und hat ihren Humor am richtigen Fleck. 😘

Fazit Hansa-Hotel
Umgebung: 1, zentraler geht’s nicht in Swakopmund, wenn man nicht unbedingt am Meer wohnen möchte
Unterkunft: 2+
Essen: 1
Gastgeber: 1

Alle Angestellten sind sehr freundlich und umsorgen ihre Gäste mit einem erstklassigem Service.
Die Unterkunft war tiptop sauber. Das Hotel und der Garten sehr gepflegt.
Wir werden das nächste Mal wieder hier wohnen > 100%ige Weiterempfehlung.

Als erstes möchten wir heute durch die Mondlandschaft zur Goanikontes Oase.

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In Goanikontes werden wir schon erwartet.

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Boah, hat sich das hier verändert. Vor 3 Jahren war es noch einen kleine, kuschlige Oase nun hat es hier einen riesiges Gartenrestaurant und ist auf viele Besucher eingestellt.

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Wir bestellen uns Cappuccino und Kaltgetränke. Die Farmtiere wuseln zwischen uns herum.

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Schön ist es hier, da zum Glück keine weiteren Gäste anwesend sind. Wir sehen uns noch ein bisschen um und nach ca. ¾ Stunde fahren wir weiter. Ich empfehle diesen Stopp, trotz Vergrößerung des Gartenrestaurants, gerne weiter.

Wir fahren die D1911 bis zur B2 und biegen auf diese ab. Es sind viele LKW's unterwegs. Nach ca. 40 Minuten halten wir am Soldatenfriedhof von Trekkopje.
Das Gefecht von Trekkopje am 26. April 1915 war eines der größten im Feldzüge gegen Deutsch-Südwestafrika. Es endete mit einer herben Niederlage der Deutschen Truppen. Eine der Gründe war, dass die deutsche Flugaufklärung (der österreichische Pilot Fiedler) die mit Maschinengewehr bewaffneten Rolls Royce Panzerwagen als Gulaschkanonen - Küchenanhänger identifiziert hat.

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In Usakos wird noch getankt und wir beratschlagen, ob wir noch einen Abstecher zur Ameib Gästefarm mit den schönen Fels-Formationen machen. Da wir gut in der Zeit liegen ist dies beschlossene Sache.
Am Farmtor begleichen wir unseren Eintritt und fahren vorbei an der Gästefarm Richtung BullsParty.
Die Landschaft verzaubert uns.

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Am Parkplatz angekommen sehen wir uns ein bisschen um.

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Aber diese Hitze erlaubt nur einen klitzekleinen Aufstieg, Wir haben 42 Grad. 🤩

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So verlassen wir nach einer halben Stunde diesen heißen Ort.

Über die D-Straßen 1935, 2306 und 2315 erreichen wir nach 1,5 Stunden die Omurenga Lodge. Wir alle sind sehr gespannt, auch weil es die teuerste Unterkunft des Urlaubs ist.
Schon die Anfahrt verspricht Gutes. Die kleine Straße windet sich einen Berg hoch.
Oben angekommen werden wir schon mit kalten Tüchern und kalten Getränken von der Managerin erwartet.
Schon beim Betreten der main-Lodge verschlägt es uns dem Atem, aber nicht vor Hitze sondern vor Luxus.

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Wir werden dann zu unseren Chalets geführt. Die Lodge hat nur 4 und wir belegen 3 davon, die andere bleibt leer.

Wir erhalten das Zebra Chalet.

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Das nenne ich Mal Kingsize: 2,00 x 2,00 m misst ein Bett.

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An 3 Seiten ist ein umlaufende Terrasse mit diversen Sitzmöbeln und Liegen.

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Und wir haben einen Whirlpool. 😎

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Alles ist sehr chic und sehr großzügig. Das Chalet hat eine Größe von 100 m².
Neben dem großen Badbereich hat es seinen separaten Toilette mit Bidet und auch von hier einen tollen Ausblick. Es gibt auch eine kleine Küche mit großem Kühl-/Gefrierschrank.

Und es gibt einen begehbaren Safe. 😉 (wir sind hier auf einer Jagd-Lodge).

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Wir richten es uns ein und genießen dabei immer wieder diese tolle Aussicht.

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Auch die anderen beiden Paare sind von ihrem Chalet begeistert. M+M sind im Kudu Chalet.

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Wir treffen uns später am Pool, um mit einem GT auf diese chice Unterkunft anzustoßen.

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Natürlich wird der Pool auch benutzt.

Der Himmel füllt sich mit Gewitterwolken, aber auch heute wird kein Regen kommen.

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Später hüpfen wir noch ins unseren Whirlpool. Die Männer haben in der Zwischenzeit Champagner geordert und werden uns natürlich in den Pool folgen.

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So verleben wir einen sehr entspannten Nachmittag auf Omurenga.

Gegen 18 Uhr hübschen wir uns auf und gehen später zum Dinner.

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Die Vorspeise fotografiere ich noch mit dem Handy, dann fällt der Strom aus.

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In der Küche wird es, durch den Stromausfall, etwas hektisch, aber alles klappt, um uns mit einem 3-Gang-Menü kulinarisch zu verwöhnen.
Alles ist optisch sehr schön angerichtet und es schmeckt sehr gut. Vor allem das Kudufleisch ist eine Wucht.
Nach dem Dessert ist auch der Strom wieder da.

Später sitzen wir noch ein bisschen auf der Terrasse zusammen bevor wir uns alle in unsere chicen klimatisierten Chalets zurück ziehen. Ein wiederum schöner Tag neigt sich dem Ende... 😘
Teil 1122. Dez. 2021
17. November – Fahrt zur Vreugde Gästefarm / Ethosha

Mit einen Traum-Ausblick wachen wir auf. Mit Tee setze ich mich auf die Terrasse und sauge diese atemberaubende Landschaft auf. 😘

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Wir lassen uns diesen Morgen ausgiebig Zeit und so frühstücken wir auch erst halb Neun.

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Das Frühstück ist wie zu erwarten sehr gut und ansprechend angerichtet, außerdem sind Mango-, Ananas und Orangensaft frisch gepresst.

Einige „Unzertrennliche“ zwitschern um uns herum.

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Langsam heißt es Abschied nehmen von dieser wunderschönen Lodge.

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Wir packen unsere Sachen zusammen und bezahlen unsere Getränkerechnung. Die 2 Flachen Wein zum Abendessen werden uns, auf Grund des Stromausfalls, erlassen. Wir finden dies eine großzügige Geste. Die Managerin entschuldigt sich nochmals für diesen Ausfall – und wir versichern, dass es für uns überhaupt kein Problem war eine ¾ Stunde romantisch nur bei Kerzenlicht zu sitzen.

Wir quatschen noch ein bisschen mit der Managerin und erfahren, dass die Lodge erst im Jahre 2014 als Jagdlodge eröffnet wurde. Nunmehr aber auch für alle Gäste offen steht. Sie ist im Eigentum von Hubert Herzog ist. Hubert und seine Frau wanderten 1984 nach Nambia aus. Er ist auch Besitzer der Omaruru Beverages Ltd, kurz Oasis Mineralwasser, welches 1990 gegründet wurde. Ein Sohn von Herzog ist wiederum mit der Tochter vom Pächter Otjohotozu Guestfarm, auf der wir vor 3 Jahren waren, verheiratet. Sehr interessante Familiengeschichte...

Fazit Omurenga Lodge
Umgebung: 1
Unterkunft: 1
Essen: 1
Gastgeber: 1

Besser geht’s kaum. Ob Service, Sauberkeit, Qualität der Speisen und Getränke, Ausstattung der Chalets, Landschaft alles topp! Eine Traumunterkunft und eine 100%ige Weiterempfehlung!


Wir fahren die D2315 zurück und erreichen ca. 15 Minuten später das San Living Museum. Auch hier waren wir schon 3-4 Mal zu Gast.

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Wir werden freundlich empfangen. Wir wünschen keine Führung - möchten uns nur etwas umsehen. Wir zahlen den moderaten Preis und werden zugleich von den Kindern begrüßt.

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Sie sind so herzig.

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Es wird uns die Schmuckherstellung aus Straußen-Eiern erklärt

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Wir bleiben länger am Schmuckstand stehen und kaufen auch 2 Ketten, 2 Armbänder und mein Mann noch einen Köcher mit Pfeilen für sein Arbeitszimmer.
Irgendwie hinterlassen solche Besuche bei mir immer einen komischen Beigeschmack und ich fühle mich unwohl. Den Rest der Gruppe geht’s genauso. Natürlich ist und klar, dass jeder Besuch für die San eine wichtige Einnahmequelle ist.

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Da die Sonne schon wieder erbarmungslos ist fahren wir nach einer ¾ Stunde weiter.

Wieder auf der D2315 steht etwas weiter weg eine kleine Giraffe. Von der Mutter sehen wir nix.

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Nach einer knappen ¾ Stunden erreichen wir Omaruru. Eigentlich wollten wir wieder im Wronsky Haus einen Pause machen, das hat uns vor 3 Jahren gut gefallen. Leider ist geschlossen. So fahren wir ein Stückchen zurück in die Stadt und finden im Central Hotel ein schattiges Plätzchen im schönen Garten.

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Bei Kaltgetränken und Cappuccino sprechen wir ein bisschen über den Besuch der San.

Die flotte Bedienung ist auch in Plauderlaune und erzählt uns von den massiven Geschäftseinbruch wegen Corona. 😕
Es ist mittlerweile fast Mittag und wir haben noch eine Kilometer vor uns, also weiter geht’s.

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Nach knapp 2 Stunden erreichen wir Outjo und sind bereit für einen nächste Pause.
Wir kehren deshalb zum obligatorischen Stopp im Farmhouse, unmittelbar an der Hauptstraße, ein.
Auch hier wurde vergrößert und die Handwerksarbeiten sind noch im vollen Gange. Wir sitzen im schönen neu gestalteten Gastgarten und bewundern die Blumen und Blüten um uns herum.

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Nach einem leckeren Hamburger nehmen wir die letzte Etappe unter die Räder.

Auf der C38 kommt uns kaum ein Auto entgegen, normalerweise die Rennstrecke nach Etosha.

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Ca. 15:30 Uhr sind wir bei Vreude und werden herzlich von Rachel begrüßt.
Außerdem gratuliert sie mir und meinem Mann zum Hochzeitstag! Wow, ich hatte ihr vor ca. 5 Monaten geschrieben, dass wir gerne auf Vreugde diesen besonderen Tag verbringen möchten – sie hat es, im Gegensatz zu uns, nicht vergessen. 🤩
Mit einem 😘 gratulieren wir uns gegenseitig ... nach 33 Jahren hätten wir es tatsächlich fast vergessen. 😕

Jedenfalls fühlen wir uns sofort hier wieder sehr wohl!

Wir bekommen die 3 Bungalows nebeneinander.

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Außer uns ist nur 1 Gäste-Paar anwesend.

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Später begrüßt uns noch Elsie herzlichst. Sie ist die Seele von Vreugde und so ein liebenswerter Mensch. 😘

Den Nachmittag verbringen wir im herrlichen Garten, springen in den Pool, trinken GT und genießen unser Leben.

Später machen wir uns frisch für das Dinner, welches in der Boma als Buffet angerichtet wird. Die Crew singt für uns noch ein Hochzeitslied und wir müssen tatsächlich eine Träne verdrücken. Es wird sich hier so rührend um alles und jeden gekümmert.

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Das Essen mit verschiedenen Vorspeisen, Salaten, Springbock Filet und Game- Auflauf schmecken köstlich. Und endlich gibt’s meinen geliebten Malva Pudding.
Nach dem Essen spendieren die Gastgeber noch eine Flasche Sekt für uns. Wir sind sehr gerührt. Später sitzen wir mit Rachel und Danie noch eine Weile zusammen und plaudern über Gott und die Welt.

Es ist ein Ankommen bei Freunden und wir sind glücklich hier zu sein!


Mit diesen Worten wünsche ich allen Lesern meines Reiseberichts und allen Fomis ein glückliches Weihnachtsfest!

Teil 1204. Jan. 2022
Wir wünschen allen Fomis ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2022!


18. November – Ethosha N.P.

Voller Vorfreude gehen wir 7:00 Uhr frühstücken, heute geht’s in den berühmten Etosha Nationalpark.

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Was haben wir hier schon für tolle Sichtungen erlebt, von welchen wir unseren Freunden, während des leckeren Frühstücks, vorschwärmen. Elsie gibt uns noch auf den Weg - immer beim Wasserloch Ombika, dort sind oft Löwen, zu halten.

8 Uhr stehen wir am Anderson Gate und werden mit einem freundlichem „good mornig“ begrüßt. Wir sind das 3. Auto heute...Wir biegen gleich zum Ombika Wasserloch ab und sehen... kein Tier weit und breit. Wir bleiben zirka 20-25 Minuten stehen und glasen die Landschaft um das Wasserloch ab, aber es gibt nix gar nix zu entdecken.

Also zurück zur Hauptstraße Richtung Okaukuejo.
Endlich sehen wir einige Springböcke

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und 2-3 Erdhörnchen am Straßenrand

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In weiter Entfernung können wir eine Kuhantilope entdecken

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Kurz vor Okaukuejo frühstückt eine Giraffe

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In Okaukuejo zahlen wir unseren Eintritt und werfen einen Blick in das Sichtungsbuch... da steht seit Tagen nichts mehr drin.

Unsere Freunde besteigen den Turm, während mein Mann und ich zum Tanken fahren.

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Am Camp Wasserloch treffen wir unsere Freunde wieder. Auch nur sie - weder Tiere noch Menschen.

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Mhhh, das Wasserloch ist eigentlich ein Garant immer Tiere zu sehen, aber heute sind nicht Mal Vögel da. Auch sind keine weiteren Touristen da. Nur wir, 6 Leute, gucken auf das verwaiste Wasserloch. Wir warten und warten... nach ca. ½ Stunde reißt uns endlich ein Schabracken Schakal aus der Monotonie.

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Und 2 Springböcke stillen ihren Durst

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Nach einer weiteren ½ Stunde, wir wollten eigentlich gerade gehen, sehen wir von weiten Gnus.

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Juchhu, sie kommen zum Wasserloch.

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Auch ein Oryx stillt seinen Durst

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Nach und nach verlassen die Gnus das Wasserloch und auch wir ziehen weiter.

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Wir fahren Richtung Aussichtspunkt Pan.

Unterwegs treffen wir immer wieder auf Springböcke

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Dann fahren wir die Schleifen Ondongab – Aus – Okifantsbad - Gemsbokvlakte.

An einem Wasserloch ist richtig was los: Steppen-Zebras, Strauße und Oryxe treffen sich zum Umtrunk.

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Das nächste Wasserloch ist von Vögeln bevölkert.

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Es ist Mittagszeit und wir überlegen, ob wir zurück nach Vreugde fahren, um in den Pool zu springen.

Eine Giraffe möchte noch ein Foto.

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Unsere kleine Gruppe entschließt sich die Mittagszeit auf Vreugde zu verbringen. Auf den Weg dahin sehen wir die Etosha Safari Lodge auf den Berg thronen und ich schlage vor, dort einen Stopp einzulegen. Vor einigen Jahren waren wir 2 Nächte zu Gast und es hat uns seinerzeit ausgesprochen gut gefallen.

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Wir werden herzlichst empfangen. Die Empfangsdame freute sich schon auf neue Übernachtungsgäste, was wir leider verneinen müssen. Es sind nur 3 Bungalows von der großen Anlage belegt. Es ist ein Jammer.

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Es ist brütend heiß und wir nehmen auf der schattigen Terrasse Platz.
Alle checken erst Mal die News zu Corona, Inzidenz in Namibia immer noch bei 2, während in Deutschland die Zahlen weiter steigen.

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Nach Rock-Shandy und Cappuccino entschließen wir uns doch noch zu Vreugde zu fahren und ein wenig auszuruhen. Es sind 42 Grad. 😐
Bevor wir Etosha verlassen nochmals zum Ombika Wasserloch. Es ist genauso leer wir heute früh.

Auf Vreugde springen wir in den Pool und ruhen noch über 1 Stunde aus.
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Nach 15 Uhr machen wir uns nochmals auf den Weg in den Etosha.

Nähe Ombika zeigt sich ein hübsches Zebra. Am Wasserloch selbst ist wieder nix.

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Am Okaukuejo Wasserloch ist auch absolut nichts vom Tierreichtum zu sehen. Wir verharren sicherlich eine knappe Stunde... weiter weg stehen jetzt wenigsten 5-6 Touristen, die aber auch bald wieder gehen. Okay, dann fahren wir eben zurück nach Vreugde. Wir wollen gerade ins Auto steigen als ein Tourist uns entgegen kommt, welcher vorhin auch am Wasserloch verharrte, und uns mitteilt, dass er auf der Straße außerhalb des Camps einen Elefant gesehen hat, welcher auf dem Weg zum Wasserloch sei.
Also wieder zurück zum Wasserloch und dann kommt tatsächlich 1 Elefant an.

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Wir sind begeistert, wenigstens einen Dickhäuter zu sehen. 😎

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Wir beobachten sein Treiben sicherlich 1 Stunde.

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Endlich hat sich mein größter Wunsch, bzgl. Tiere, erfüllt, auch wenn es nur 1 Elefant war.

Wir kehren gegen 18 Uhr nach Vreugde zurück.
Wir sind sichtlich erschöpft von diesem heißen Safartag.

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Nach einem GT auf den Elefanten machen wir uns frisch und genießen später das tolle Dinner. Es schmeckt einfach nach *mehr“. Noch ein Glas süffigen kalten Weißwein, bei Mondschein, und ein schöner Tag geht zu Ende.

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Teil 1305. Jan. 2022
19. November – Ethosha N.P.

Auf Vreugde haben die Fenster des Gästebungalows sehr gute Gazefenster und es gibt auch eine Gazeschiebtür, so haben wir die ganze Nacht bei einem lauen Lüftchen wieder wunderbar geschlafen und wachen erholt gegen 5:30 Uhr auf. Es wird schnell geduscht und ein Kaffee mit Elsie getrunken. Wir hatten schon gestern Abend Frühstückspakete bestellt. Sie wünscht uns noch einen erlebnisreichen Tag im Etosha und sagt wieder: schaut bei Ombika vorbei. Wir grinsen, natürlich schauen wir zum 5. Mal bei Ombika vorbei.

Kurz nach halb Sieben stehen wir wieder am Anderson Gate und werden wieder mit einem fröhlichem „good morning“ begrüßt.

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Es sind die gleichen Beamten wie gestern, das gleiche Prozedere, aber diesmal halte ich gleich meinen großen Zettel, mit der Aufschrift „Vreugde“, ausm Auto als gefragt wird wo wir nächtigen. Wir lernen ja dazu, nachdem wir gestern 4 x von immer den selben Beamten danach gefragt wurden.

Okay, es wird wieder nach Ombika abgebogen... wir winken schon innerlich ab – das wird eh nix.
Ein Auto steht verdächtig am Wegesrand.

Ta-taa, ein prächtiger Löwe liegt neben der Pad. 🤩
Er zeigt uns seine Rückansicht.

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Golden schimmert seine Mähne im Morgenlicht.

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Wir sind baff vor Sichtungsglück und verharren still im Auto. Wir beobachten ihn sicher 15 Minuten, dann steht er auf, will er sich endlich von vorn zeigen? Nö. Aber auch von der Seite ist er so wunderschön.

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Nach 5 Metern lässt er sich wieder nieder, leider nun noch weiter weg von uns. Das Wasserloch scheint kein Interesse zu wecken, wahrscheinlich hat er schon genug Wasser intus.

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Nach einer weiteren halben Stunde verlässt der König die Bühne Richtung Unterholz und wir fahren mit einem Grinsen im Gesicht Richtung Okaukuejo.

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Am tierlosen Camp-Wasserloch plündern wir die liebevoll gepackten Frühstückstüten von Elsie. Wir sind auch wieder die einzigen Touristen hier.

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Später schauen wir uns noch im Camp-Shop um, dieser ist quasi ausverkauft.
Gegen 9 Uhr verlassen wir Okaukuejo Richtung Halali.

Unterwegs sehen wir Giraffen und viele Gnu- und Oryxherden.

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Auch viele Strauße sind zu sehen.

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An einer Weggabelung sehen wir, leider nur noch am weg laufen, eine Hyäne.

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Am Wasserloch Homob halten wir an. Auch an diesem Wasserloch sind wir das einzige Auto.
Nach ca. 5 Minuten sehen wir am Hügel Zebras kommen.

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Der Leithengst sondiert die Lage.

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Nach seinem okay laufen die Zebras langsam zum Wasser.

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Die Herde ist sehr groß, sicher 100 -120 Tiere.

Und am Hügel sehen wir immer mehr Zebras – eine scheinbare endlose Zebra-Schlange trottet zum Wasser. Ein herrliches Schauspiel wird uns hier geboten.

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Nach sicherlich einer 1 Stunde reißen wir uns los und fahren weiter. Bis Halali werden wir nur 2 weitere Autos sehen.

Am Wasserloch Sueda und Charitsaub ist trotz längeren Wartens kein Tier zu entdecken.

In brütender Mittagshitze erreichen wir Halali. Das Camp wirkt wie ausgestorben...
Wir setzen uns auf die schattige Terrasse und bestellen Kaltgetränke.

Ein Glanzstar begrüßt uns ebenfalls.

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Danach wird dem Camp-Wasserloch eine Besuch abgestattet. Hier tummeln sich Springböcke, Marabus und Zebras.

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Das hübsche Zebra ist über das Aussehen seines Gegenübers echt erstaunt.

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Zurück auf der Restaurant-Terrasse wird nochmals Getränke Nachschub bestellt.

Ein Erdhörnchen hat irgendwoher etwas zum Fressen ergattert und verspeist es auf dem Nachbarstuhl.

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Gegen 14 Uhr treten wir, bei 42 Grad, die Rückfahrt an. Im klimatisiertem Auto lässt es sich gut aushalten.

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Bald erreichen wir noch die tierlosen Wasserlöcher Rietfontein und Salvadora.

Aber unterwegs treffen wir immer wieder auf Strauße und Zebras.

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Die Gegend um die Etosha Pan

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Einige Zebras eskortieren uns fast bis zum Anderson-Gate. Auch eine Giraffe verabschiedet uns.

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Von den Beamten am Gate verabschieden wir uns herzlich und ich halte noch Mal meinen Zettel mit der Aufschrift „Vreugde“ hoch. Mit einem Grinsen der Beamten lassen wir Etosha hinter uns.

Gegen 17 Uhr sind wir wieder auf Vreugde. Erst wird sich ein GT gegönnt und dann mit Elsie über unsere Sichtungen gequatscht. Sie ist erfreut, dass es endlich mit einem Löwen, bei Ombika, geklappt hat.
Die Hälfte der Gruppe entert dann den Pool und die Anderen frönen dem Nichtstun.

19 Uhr wird das Dinner gereicht.

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Und es schmeckt wieder himmlisch.

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Wir sind gerade mit dem Desert fertig, als es am Eingang zum Frühstücksraum unruhig wird, Hunde bellen...
Eine Speikobra ist am Hauseingang. 🤩 Wir beobachten aus sicherer Entfernung, von der erhöhten Lapa, wie Danie jun und ein Angestellter sie einfangen. Nach 5 Minuten ist das Spektakel vorbei und Danie bringt sie mit dem Auto weiter weg und entlässt sie später wieder in die Freiheit.

Auf diese Aufregung bestellen wir noch eine Flasche Wein. Später gesellt sich Danie zu uns und zeigt uns das Video zur Freilassung der Speikobra. Wir plaudern noch lange über Gott und die Welt. Danie ist ein weltoffener sympathischer Gesprächspartner.

Der Vollmond und die Taschenlampe leuchten uns den Weg zu unserem Bungalow und heute passen wir etwas besser auf wohin wir treten.

Wir fühlen uns hier unglaublich wohl und alle sind ausgesprochen empathisch. Es ist eine Wohltat hier zu sein.
Mit diesen Gedanken schlummern wir, nach einem langen Safari Tag, ein.
Teil 1406. Jan. 2022
20. November – Fahrt zur Frans Indongo Lodge / Nähe Waterberg

Gut ausgeschlafen gehen wir heute erst 8 Uhr frühstücken.

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Elsie und ihre Küchencrew erwartet uns mit einem hübsch eingedeckten Frühstückstisch. Wir ordern noch Rührei mit Schinken und plaudern dabei mit Elsie. Sie ist ein so liebenswerter Mensch, man muss sie einfach gerne haben.
Später schlendere ich mit Elsie noch ein bisschen durch ihren herrlich angelegten Garten.

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Dabei erzählt mir Elsie einen klitzekleinen Teil ihre Lebensgeschichte. Manches macht mich sprachlos, aber mich beeindruckt auch wie sie und ihr Mann nie aufgegeben haben und Vreugde aufgebaut haben. 🙂

Gegen halb Zehn packen wir unsere Sachen zusammen und verabschieden uns von Elsie und Rachel. (Von Danie haben wir uns bereits gestern Abend herzlich verabschiedet.) Die Verabschiedung ist sehr innig und emotional. 😘

Fazit Vreugde Gästefarm
Umgebung: 2
Unterkunft: 1
Essen: 1
Gastgeber: 1***


Es ist und bleibt, für uns, die beste Gästefarm in Namibia. Natürlich sind die Bungalows nicht first class wie auf Omurenga, aber ist alles topp sauber und gepflegt. Man fühlt sich auf Vreugde einfach „angekommen“. Es sind Kleinigkeiten, wie z.B. der tägliche persönliche Abendgruß aufm Bett (mal ein Gedicht, mal ein Kochrezept oder Aphorismen), was diese Gästefarm besonders macht.
Alle, ausnahmslos alle, sind sehr zuvorkommend. Rachel macht alles organisatorische immer mit einem Lächeln. Theo hat immer aufgepasst, dass unsere Gläser halb voll, statt halb leer, sind. Danie Jun. überzeugt mit seinem Wissen über Flora und Fauna. Die Küchencrew bereitete uns immer ein schmackhaftes Essen aus den Zutaten des heimischen Gartens. Und last, but not least: Elsie – das Herz und die Seele von Vreugde.

Noch eine Anmerkung zu unserem Etosha Besuch. Ehrlich gesagt, war ich (direkt nach den 2 Tagen Etosha) enttäuscht wie „wenig“ Tiere wir gesehen haben. Nur 1 Elefant, 1 Löwe, keine anderen Katzen, kein Nashorn, kaum Vögel... okay, wir haben einige Zebra-, Oryx- Gnu- und Straußherden gesehen und auf die Springböcke war auch immer Verlass.
Bei unseren vorherigen Besuchen wussten wir manchmal gar nicht, wo wir zuerst hingucken sollten und an jedem Wasserloch tummelten sich Tiere.
Aber im Nachhinein und beim Sichten der Fotos stellten wir schnell fest, sooo mager war der Tierreichtum gar nicht. 🙂 Und Etosha ist eben kein Zoo.


10 Uhr verlassen wir Vreugde. Die Fahrtstrecke beträgt heute nur knapp 200 km. Deshalb hatte ich bereits gestern Abend mit unseren Freunden die Alternativen zum Direktweg besprechen. 1. Alternative war morgens nochmals in den Etosha zu fahren. 2. Alternative war einen Umweg zur Fingerklippe /Ugab zu fahren. Letztendlich sind wir schnell überein gekommen – direkt zur Lodge zu fahren, um den Nachmittag dort ruhig zu genießen.

Nach 1,5 Stunden Fahrt sind wir in Otjiwarongo und ich frage nach, ob jemand Lust auf Krokos hat. Bei der Planung der Reise hatten unsere Freunde überhaupt kein Interesse daran. Erstaunlicherweise waren nun alle einverstanden.

Vor dem Eingang der Krokodilfarm steht ein riesiger Baum voller Kuh-Reiher. Mhh, der Name Otjiwarongo kommt aus der Herero-Sprache und heißt „Platz der fetten Kühe“ - deshalb die vielen Kuh-Reiher...? 😉

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Wir werden sehr freundlich begrüßt und gefragt, ob wir eine deutsche Führung wünschen. Ein netter älterer Herr führt uns durch die diversen Gehege. Ich bin mir sicher, dass dieser Herr uns schon 2010 begleitete und auf Nachfrage sagte er, dass er schon 15 Jahre angestellt sei und immer die deutschen Führungen leite.

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Ein Gelege umfasst 60-70 Eier. Die Eier werden in Brutmaschinen ausgebrütet. Das Geschlecht richtet sich nach der Temperatur.

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Der Guide erzählt uns viel Wissenswertes zur diesen Panzerechsen.
Nilkrokodile werden bis zu 140 Jahre alt und bis zu 4 m lang.

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Hoffentlich hält die Konstruktion. Die Krokodile hier werden 1 Mal die Woche gefüttert, sie verschlingen alles an einem Stück. 

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Später setzen wir uns in den schönen Gastgarten. Wir bestellen Getränke, Thüringer Bratwurst 😛 und später noch Cappuccino. Unsere Bedienung ist sehr flott und auf unser Wohl bedacht. Beim Bezahlen merkt sie noch an, dass die Führung nur für 5 Personen und ein ermäßigter Guide-Preis für die 6. Person berechnet wurde. Sehr nette Geste.

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Eine halbe Stunde später, ca. 15 Uhr, sind wir in der Frans Indongo Lodge. Auch diese kennen wir bereits aus dem Jahre 2010.
Das deutsche Managerpaar begrüßt uns freundlich mit kalten Getränken. Ein Angestellter führt uns danach durch die Anlage zu unseren Bungalows. Die Lodge ist zu 50% ausgebucht, an den anderen 50% werden zur Zeit Renovierungsarbeiten durchgeführt.

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Unsere Bungalows liegen direkt nebeneinander.

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Die Anlage gefällt uns genauso gut wie seinerzeit.
Unser Bungalow ist innen sehr schön dekoriert, ein persönlicher Willkommensgruß fehlt auch nicht.

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Wir richten uns ein und treffen uns später mit unseren Freunden auf der Terrasse zu einem obligatorischen Willkommen-GT.

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Am davor liegenden Wasserloch begrüßen uns Buntböcke (Kuhantilopen).

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Auch ein Gelbschnabeltoko ist geschäftig.

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Eigentlich wollten wir noch in den Pool, aber der müsste erst Mal gereinigt werden. So halten Monika und Valentina nur die Füße ins Wasser...

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So verbringen wir den Nachmittag mit Ausruhen im klimatisiertem Bungalow, Eiskaffee trinken, lesen am Pool, dem Treiben am Wasserloch zu sehen und einfach nichts tun.

Zum Sundowner treffen wir uns wieder auf der schönen Aussichtsterrasse.
Am Wasserloch ist immer etwas los. Nun sind auch einige Wasserböcke, Springböcke und in weiter Entfernung Kudus zu sehen.

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Für uns wurde der Tisch am Ende oder am Eingang der Lapa eingedeckt. Das ist etwas schade, denn von hier aus kann man das beleuchtete Wasserloch nicht mehr sehen. Außer uns sind noch 3 2-er Tische belegt – also sind insgesamt 12 Gäste zu bewirten.

Das Essen wird als 3 Gang-Menü gereicht und es schmeckt sehr gut, der eiskalte südafrikanischer Weißwein mundet auch.

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Später sitzen wir noch ein bisschen auf der Terrasse und trinken einen Absacker. Aber bald ruft unser Bett nach uns...
Teil 1508. Jan. 2022
21. November – Frans Indongo Lodge

Gegen 6 Uhr morgens verspüre ich 2-3 kleine Stupser an meinem Arm...ich denke mein Mann... 😛 dann nochmals... ich öffne leicht die Augen und sehe neben mir etwas kleines Dunkles im Augenwinkel. 🤩 Binnen 2 Sekunden war ich von der Waagerechten zur Senkrechten hochgeschnallt und kann mir einen Schrei nach meinem Mann nicht verkneifen. 😮 Auch er saß ruckzuck im Bett. Ich laut: da ist was in meinem Bett und es ist jetzt unterm Kopfkissen. Ich bin natürlich mittlerweile aus meinem Bett gesprungen. Mein Mann hebt das Kopfkissen und darunter sitzt eine Maus. Die Maus hat natürlich sofort die Flucht, übers Bett, ergriffen und war nicht wieder zu finden. 😵
Natürlich weiß ich, dass kleine Tiere (Mäuse, Geckos, Spinnen etc.) in den Bungalows sein können, aber bitteschön nicht im Bett.
Mein Mann sieht die Sache viel gelassener, klar er ist ja auch nicht „angeschnüffelt“ worden.
Ich springe schnell unter die Dusche und setze mich, mit einer Tasse Tee, vor den Bungalow – darin schlafe ich definitiv keine weitere Nacht.
7 Uhr stehen wir an der Rezeption und erklären der Managerin unser Problem. Sie hat vollstes Verständnis und sichert uns einen Umzug in den Nachbarbungalow zu. Es müssen aber erst noch die Putzfrauen in den anderen Bungalow rein und es würde sicherlich 10-11 Uhr werden. Macht nix, die Hauptsache ein anderer Bungalow.

8 Uhr treffen wir unsere Freunde zum Frühstück, natürlich ist die Maus das Thema. Trotzdem lassen wir uns das Frühstück schmecken und beratschlagen unseren heutigen Tag. Alle sind dafür in der Lodge zu bleiben, also weder zum Waterberg noch zum Cheetah Conservation Fund (CCF ) Nähe Ojiwarongo zu fahren.
Irgendwie ist die Luft bei allen in der Gruppe raus, auch die tägliche Hitze schlaucht uns.

Nach dem Frühstück verbringen wir einige Zeit auf der schönen Terrasse und beobachten die fleißigen Webervögel.

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Der Gelbschnabeltoko sitzt auch wieder auf seinem Stammplatz am Wasserloch.

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Später bestellen wir uns noch Cappuccino und ordern eine Sonnenliege an unseren Bungalow. Unter den großen Bäumen ist es schön schattig und die Vögel bieten Unterhaltung.

Akaziendrossel
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Unterm Vorsprung des Reetdaches bzw. an der Klimaanlage zwitschern die Rosenköpfchen um die Wette.

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Später ziehen wir einen Bungalow weiter. Er hat genau die gleiche Ausstattung, aber hoffentlich ohne Untermieter.

Den Tag verbringen wir mit Nichtstun, ich pendel zwischen Pool > Liege unter dem Bäumen hin und her. Hatte ich schon erwähnt, dass es auch heute wieder brüllend heiß ist?

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Am späten Mittag gibt’s einen vorzüglichen leichten Lunch. Danach ein Mittagsschläfchen im klimatisierten Bungalow.

Nach der Erholungsphase beschließen wir den game drive in den Sonnenuntergang mitzumachen. 16 Uhr geht’s los. Unsere Gruppe ist alleine unterwegs.

Zuerst begegnen wir einigen Gnus.

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Dann zeigt uns der Guide im Unterholz ein Nashorn. Leider zeigt es keinerlei Lust auf Fotosession.

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Er fragt uns, ob wir zu Fuß näher ran wollen, Manfred und mein Mann wollen das und schleichen hinterher. Die Drei kommen auch ziemlich nahe dran.

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Dann trollt es sich zu einem 2. Nashorn und sie verschwinden im dichtem Gehölz.

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Nach erfolgreicher Fußpirsch.

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Wir haben zwar die Nashörner nicht komplett gesehen, sind aber trotzdem über diese Sichtung sehr erfreut.

Die Fahrt wird fortgesetzt. Wir halten bei Giraffen und Kudus.

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Als wir an einem Hochansitz vorbei fahren, frage ich unseren Guide explizit nach Jagd, da die Tiere hier alle sehr scheu und in ständiger Fluchtbereitschaft sind. Dies wurde verneint.
(Logi lieferte in einem anderen RB die Erklärung dazu – die Farm hat arge Probleme mit der Wilderei.)

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Sobald wir uns mit dem Fahrzeug nähern, flüchten die Tiere.
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An einer künstlichen Wasserstelle gibt uns ein Singhabicht die Ehre.

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Eine Trappe sucht den Ausgang.

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Impala sind immer wieder zu sichten.

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Und wir sehen die wunderschönen Pferdeantilopen.

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Sehr schade ist auch, dass der game drive ohne das obligatorische sundowner Getränk auskommen muss.
Wir sind aber kurz vor Sonnenuntergang zurück.

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Warten auf den GinTonic.

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Am Wasserloch versammeln sich wieder viele Tiere. Unter anderem auch weiße Blessböcke.

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Wir genießen die schöne Sonnenuntergangsstimmung.

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Wir hübschen uns später etwas auf und genießen wiederum ein sehr gutes Dinner.

Danach noch einen Absacker auf der Terrasse und schwupps verschwinden alle in ihre Bungalows.
Ich kann schlecht einschlafen, hoffentlich kuschelt sich nicht wieder etwas Fremdes an mich... 😐
Teil 1611. Jan. 2022
22. November – Fahrt nach Windhoek, Hotel Thule

Ich habe unruhig geschlafen und stehe 6 Uhr auf. Koche mir einen Tee und setze mich auf die Terrasse vor unseren Bungalow. Die Vögel begrüßen mit mir den Tag.
Später beginnen wir unsere Siebensachen zusammenzupacken

Dieses Foto zeigt das integrierte Badezimmer, quasi Dach in Dach.
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8 Uhr trifft sich unsere Gruppe zum Frühstück. Es gibt verschiedene Wurst-und Käsesorten, verschiedene Ceralien, mehrere Brotsorten (selbst gebacken und sehr lecker) , Joghurt, Säfte und natürlich alle möglichen Eierspeisen mit Schinken/Speck etc. Während des Frühstücks besprechen wir den Tagesplan.

Heute sind wir alle enthusiastischer, der Durchhänger von gestern ist abgehakt. 😎

9 Uhr checken wir aus und der Manager eröffnet uns, dass wir den game drive, als kleine Wiedergutmachung für den Schreck mit der Maus, geschenkt bekommen. Ui, wie nett! Es landet natürlich, auch hier, ein angemessenes Trinkgeld für die Crew in der Tip-Box.
Außerdem frage ich nach, ob wir hintenrum zum Cheetah Conservation Fund fahren können, was verneint wird - wir müssen durch Otjiwarongo fahren.

Fazit Frans Indongo Lodge
Umgebung: 1,5
Unterkunft: 1,5
Essen: 1,5
Gastgeber: 1,5

Diese Bewertung ist mir sehr schwer gefallen, zumal dies unser 2. Besuch war und wir es anders kennen. Ich, persönlich, bin diesmal nicht so richtig mit der Lodge „warm“ geworden. Ich kann nicht Mal genauso sagen, woran es lag.
Das Managerpaar war immer freundlich und hilfsbereit, keine Frage, aber es wirkte alles „aufgesetzt“. Dasselbe gilt für die gesamt Crew. Es fehlte mir ein bisschen die Herzlichkeit, alle machten „nur“ einen sehr guten Job (was grundsätzlich sehr gut ist).
Die Bungalows sind sehr schön und mit Klimaanlage und TV ausgestattet. Es war picobello sauber. Für meinen „Schlafgast“ kann niemand etwas und uns wurde großzügig dafür der game-drive Preis erlassen.
Das Essen war, egal ob Frühstück-, Mittag-oder Abendessen, sehr gut und ansprechend angerichtet.
Die Außenanlagen sind topp gepflegt. Der Pool wurde nach meinem Hinweis umgehend gereinigt und sich für die Unannehmlichkeit entschuldigt.
Die Lodge war zu 50% belegt.
Wir werden die Lodge, bei einem evtl. nächsten Besuch in der Gegend, nicht mehr besuchen. Vor Genanntes ist mein reines persönliches Empfinden und empfehle die Lodge trotzdem sehr gerne weiter.



Wir starten Richtung Otjiwarongo, nehmen dann die B1 und biegen auf die D2440 ab. Nach einer Stunde erreichen wir den CCF.

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Wir sind die einzigen Besucher und werden freundlich in Empfang genommen. Als erstes soll uns ein Film gezeigt werden..., aber das Gerät streikt nach 2 Minuten und ist nicht wieder in Gang zu setzen. Ist uns eigentlich auch egal, da wir alle die Reportage bereits im TV in Deutschland gesehen haben (es handelt sich um eine deutschsprachige Kooperation (ich meine mit Sat1?)).

Im offenen Fahrzeug werden wir durch die Gehege gefahren.

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Der Guide vermittelt uns viel Interessantes zum Projekt des CCF und zu den einzelnen Geparden. Es handelt sich hierbei um "Problemtiere" Auch verwaiste Geparden werden hier her gebracht. Falls möglich erfolgt später eine Auswilderung.
In Namibia leben ca. 2500 Geparden, und verfügt somit über die größte Population der Welt.
1990 wurde der Cheetah Conservation Fund (CCF) gegründet, um die Geparden in Namibia zu schützen.

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Es sind so wunderschöne Tiere. 😘

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Was er wohl entdeckt hat?

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Der Guide gibt uns sehr viel Zeit die Tiere ausgiebig zu beobachten.

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Schau mir in die Augen...
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Irgendwann ist bei den Tieren die Neugier gestillt und sie machen es sich im schattigen Unterholz bequem.

Das schnellste Landtier der Erde gehört heute leider zu den stark gefährdeten Tierarten. 😐

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Nach einer reichlichen Stunde verlassen wir das Gehege wieder und werden im weitläufigem Gelände zu den Hüte-Hunden, Kangal (Türkischer Herdenschutzhund), gefahren. Leider gibt es davon keine Fotos, die Hunde haben sich in der Mittagshitze fast alle in ihrer Hundehütte verkrochen. Es ist ebenfalls ein Programm der CCF, um das Zusammenleben zwischen Geparden und Menschen zu ermöglichen. Die Hunde schützen die Herden der Farmer vor Geparden und es kommt zu einer nicht tödlichen Raubtierbekämpfung. Sehr interessantes Projekt!

Wir bestaunen noch den Leberwurstbaum auf dem Gelände.

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High noon steigen wir in brütender Mittagshitze, bei 43° 🤩 , in unser zuverlässiges Gefährt.

Der CCF ist ein unterstützenswertes Projekt, welches sich dem Schutz der Geparden verschrieben hat und wir empfehlen es unbedingt weiter. https://cheetah.org/

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Die B1 führt uns schnurstracks geradeaus Richtung Windhoek. Es ist sehr wenig Verkehr und die Fahrt eher monoton... so dass jeder, außer dem Fahrer natürlich, vor sich hin dämmert.

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Vor Okahandja reiße ich alle aus der Lethargie. Wir machen Pause im örtlichen Reitclub. Wir sind die einzigen Gäste und nehmen auf der schattigen Innen-Terrasse Platz. Hier lässt es sich gut aushalten und kalte Getränke und Cappuccino wecken unsere Lebensgeister.
Die gesamte Anlage macht einen vernachlässigten Eindruck, die Toilette müsste dringend geputzt werden... nach einer reichlichen halben Stunde sind wir wieder auf der B1.

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Nach einer knappen Stunde sind wir im Hotel Thule. Wir bekommen wieder Zimmer 1. Es hat Klimaanlage, Sat-TV, Kühlschrank, 2 Kingsize Betten, großes Badezimmer mit Badewanne und separater Dusche. Die Einrichtung ist zwar etwas bieder, aber in einem sehr guten Zustand. Eine Flasche Wein, ein Päckchen Biltong und Schokolade sind unser Willkommen-Geschenk.
Wir fühlen uns hier wohl.

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Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht haben, treffen wir uns mit unseren Freunden zum sundowner auf der Terrasse.

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Der Gin Tonic schmeckt hier besonders lecker, so verbleibt es diesmal nicht bei einem... 😛

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Über die Hotel Rezeption ordern wir einen Tisch in Joe’s Beerhouse mit kostenlosem Shuttleservice.
Pünktlich 19 Uhr werden wir abgeholt und erhalten einen schönen Tisch. Das Restaurant ist sehr gut besucht, die Bedienung auf Zack und die Stimmung ausgelassen.

Die Männer bestellen sich den Buschmann-Spieß und haben tatsächlich zu kämpfen es aufzuessen.

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Mein Fisch ist perfekt gebraten. Allen schmeckt es sehr gut.

Dieser Hübsche hätte sicher gerne beim Verputzen der Riesenportionen geholfen.

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Übrigens ist das nach 1997 erst unser 2. Besuch dieses Restaurants. Seinerzeit war es eher ein kleines Gartenlokal und gar nicht mit jetzigem Eventlokal zu vergleichen.

Nach einer 3. Flasche Wein bringt uns der Shuttle wieder zurück ins Thule.
Weinkühler 😁
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Im Zimmer unserer Freunde wird nun endlich die halbe Flasche Gin, welchen wir seit dem Elegant Desert Camp durch die Gegend fahren, geleert. 😗

Wir hatten heute wieder einen sehr schönen Tag und einem tollen Abend. Und da wir nun wieder in der Stadt sind passen wir uns auch an und verschwinden heute erst gegen Mitternacht in unsere Zimmer. Die blütenweiße Seiden-Bettwäsche und das bequeme Bett entlassen uns bald ins Reich der Träume.
Teil 1713. Jan. 2022
23. November – Fahrt zu Naankuse Lodge / private Villa

Wir haben wunderbar geschlafen und treffen uns 8 Uhr mit unseren Freunden zum Frühstück. Natürlich werden wir vom Hotel-Besitzer persönlich begrüßt.
Alles was es für einen guten Start in den Tag braucht wird als Buffet angeboten und der Obstsalat ist natürlich auch aus frischen Früchten.

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Ausblick beim Frühstück.

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Heute müssen wir uns von unseren treuen Weggefährten verabschieden. Er hat nie rum gezickt und hat bei uns immer für einen kühlen Kopf gesorgt.

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Gegen Zehn sind alle unsere Klamotten im Auto verstaut und wir checken schon Mal aus. Mit dem Besitzer (oder ist er der Manager, das habe ich gar nicht erfragt) wird noch etwas geplaudert. Auch ihn plagen die starken Buchungsrückgänge, aber im Großen und Ganzen geht es dem Hotel wirtschaftlich noch gut. Das Hotel ist nur knapp 50% ausgelastet. Er wünscht uns noch einen schönen Aufenthalt in Namibia und hofft uns auch ein 3. Mal begrüßen zu dürfen. Der Herr ist einer Meister der alten Hotelschule, ich mag das.

Fazit Hotel Thule
Umgebung: 1
Unterkunft: 2
Essen: 2 (nur Frühstück)
Gastgeber: 1,5

Die Zimmer sind etwas bieder eingerichtet und sicher nicht Jedermanns Geschmack, aber tipptopp gepflegt und makellos sauber. Die Außenanlagen sind sehr gepflegt. Die Lage auf einem Hügel ist sehr schön.
Vom Hotel-Manager bis zur Gärtner sind alle dezent aufmerksam und freundlich. Wir haben uns im Thule wieder sehr wohl gefühlt.
Das Thule ist eine Topp-Unterkunft und wir empfehlen es zu 100% weiter.



Wir ordern ein Taxi für den Stadtbummel, dadurch ersparen wir uns die Parkplatzsuche.
An der Christus Kirche fangen wir mit unserm Rundgang an.

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Der Parlaments-Garten ist, wie vor 3 Jahren, geschlossen.

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Vor dem Tintenpalast werden wir freundlich von einer Security Truppe (oder war es Polizei?) darauf aufmerksam gemacht unsere Masken aufzusetzen, da wir eine Gruppe von mehr als 5 Personen sind. Dem kommen wir natürlich sofort nach.
Wir kommen ein bisschen mit Ihnen ins Gespräch. Sie würden gerne nach Deutschland reisen, schwärmen von Frau Merkel in höchsten Tönen und glauben, dass in Deutschland alle sehr viel Geld haben.... ahja. Sie wollen nicht glauben, dass es auch in Deutschland Kinderarmut, Arbeitslosigkeit und soziale Ungerechtigkeit gibt.
Nunja, wir wollen keine politische Diskussion und setzen unseren Rundgang fort.

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Vor der alten Feste, dem ersten massiven Gebäude Windhoeks, sieht es noch genauso heruntergekommen, wie vor 3 Jahren, aus. Das Reiterdenkmal ist nun auch nicht mehr durch das geschlossene Gatter zu sehen. 😐

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Unser Weg führt uns nun in die Innenstadt, in der Independence Ave.
Das Shoppingcenter empfängt uns mit Wham! und der passenden Weihnachtsdeko.

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Hier shoppen wir bei Holtz und nehmen jeden Taschenladen mit. Leider finde ich auch hier, wie schon in Swakopmund, keine passende Brieftasche, in welche ein deutscher Reisepass passt.
Wir stöbern bei Bushman Galerey

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und machen eine Pause in der Chicago's Bar in der Post Street. Auf deren Terrasse kann ich meiner Leidenschaft frönen: Leute beobachten. 😁

Wir schlendern weiter und erreichen über die Tal Street bald das Craft Center. Hier werden Weihnachtsdeko, Tischdecken und Serviettenhalter gekauft. Danach gönnen wir uns auf deren Terrasse noch leckere Brownies und Cappuccino.

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Pünktlich 14 Uhr holt uns der Taxifahrer, wie heute morgen vereinbart, am Craft Center ab.
Im Hotel Thule wartet unser Auto zu Abgabe-Fahrt. 14:30 Uhr stehen wir bei Africa on weels. Genau 3670 km zeigt der Tachostand. Die Abgabe geht zügig und es sind keinerlei Beanstandungen. Von hier aus erfolgt der Transfer zu Naankuse.
Tschüß Toyota Landcruiser.

Denkste!
Wir werden mit „unserem“ Toyota nun nach Naankuse gebracht. Mit dem Fahrer vereinbaren wir noch einen Stopp bei einem Supermarkt. Wir kaufen Getränke und etwas zum Essen. Wir haben nämlich die Villa auch noch für den nächsten Tag gebucht. Außerdem wollen wir uns noch belegte Brote, für die Wartezeit am Flughafen und für den Flug selbst, machen. Das Essen bei Eurowings Discover wollen wir uns nicht antun.

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Nach einer 45 Minuten Fahrt sind wir bei Naankuse. Unser Fahrer ist echt auf Zack und klärt alles mit der Rezeption ab, auch die Abholung für morgen zum Flughafen. Er fährt uns noch zu unserer Villa und erklärt uns die diversen Sicherheitsvorrichtungen. Er würde am Liebsten mit einziehen... 😄 Ein Trinkgeld ist ihm sicher.

Die Villa „Verberg“ hat 3 Schlafzimmer mit jeweils eigenem Badezimmer. Ein großes Wohnzimmer mit integrierter Küche, 2 großen Kuhl-/Gefrierschränken., Herd, Mikrowelle, Geschirr etc.

Der Eigentümer der Villa zeigt guten Geschmack bei der Einrichtung. Alles ist sehr stylisch und chic. Außerdem ist die Villa blitzplank geputzt.

Unser Schlafzimmer:

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Die anderen beiden Schlafzimmer sind genauso luxerios ausgestattet.

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Wohnbereich

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Eine große möblierte Terrasse mit Tagesbett.

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Uns gefällt es hier... hier kann man es auch länger aushalten.

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Die einzelnen Villen gehören Privat-Personen und werden über Naankuse vermietet.

Wir klönen auf der Terrasse, lesen, checken die Flugdaten und sortieren die Klamotten.
Gegen 18 Uhr laufen wir zur Haupt-Lodge. Das sind nur ca. 5-8 Minuten schöner Fußweg.

Zum letzten Sonnenuntergang in diesem Urlaub wird natürlich GinTonic geordert.

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Von weitem werden wir von Pavianen beobachtet, die aber zum Glück nicht näher kommen. Weiter weg wuseln Klipschliefer durch den kleinen Canyon.

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Auch das Rezeptionsgebäude mit Restaurant, in Sichtbeton-Optik, ist modern gestaltet.

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Ab 19 Uhr gibt es Dinner:

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Das Dinner war einfach perfekt. Mein Fisch butterzart, die Herren schwärmen vom Wild-Filet. Das Desert war eine himmlische Versuchung und das Beste, was ich in Namibia gegessen habe.

Da man bei Dunkelheit nicht durchs offene Gelände spazieren sollte (Tiere) bringt uns der Haus-Shuttle später wieder in die Villa.

Die laue Sommernacht verführt uns noch lange auf der Terrasse zu sitzen. Es ist ein schöner Abend auf einem wunderschönen Fleckchen Erde – und unser letzter Urlaubsabend in Namibia 2021...
Teil 1816. Jan. 2022
24. November – Naankuse > Heimflug

Dank der bequemen kuschligen Betten haben wir sehr gut geschlafen. 7 Uhr sitze ich mit meinem Tee auf der Terrasse und atme tief die klare, frische Morgenluft ein. Etwas Melancholie macht sich in mir breit... 🤨

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Ein Häschen vertreibt meine Gedanken.

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Bald sind alle wach und wir genießen bei Kaffee, auf der Terrasse, die schöne Landschaft um uns herum.

Gegen halb 9 bummeln wir zur Main Lodge zum Frühstück. Wir sind die Einzigen beim Frühstück, aber das Buffet bekommt sicher 20 Leute satt- 🤩 Es werden noch Rühreier und Omelett bestellt. Das Omelett (full house) ist eine Tagesportion, sehr lecker, aber kaum zu schaffen, zumal auch noch 2 Boerwürste dabei sind.

Pappsatt gefuttert schleppen wir uns zurück zur Villa.

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Sicherlich wundert Ihr Euch, wieso wir vom Hotel Thule nochmals in eine andere Unterkunft gewechselt sind. Bei Buchung war nicht klar, ob wir einen PCR Test für die Rückreise brauchen, also habe ich 2 Nächte in/um Windhoek geplant. 2 Nächte in der Stadt wollte ich aber auch nicht, Vogtland, wohin wir gerne wieder gegangen wären, war ausgebucht. Alle Lodges im Umkreis Flughafen haben mir irgendwie nicht so zugesagt. Kurzzeitig hatten wir eine Reservierung in der Kappsvalley Lodge, hier störte mich aber, dass es keine Aktivitäten für den Vor-oder Nachmittag gab (auch keinen Pool). Dank Logi wusste ich, dass Naankuse Privat-Villen hat und viele Aktivitäten anbietet. Danke nochmals für den Tipp! 😘

Für 10 Uhr haben wir die Tour „Raubtierfütterung“ gebucht. Mit 15 Minuten Verspätung taucht endlich der umgebaute LKW mit Sitzbänken an unserer Villa auf. Es sitzen bereits, und nur, 6 weitere Gäste so haben wir genügend Platz und Abstand während der Tour. Wasser und Cola werden von Guides verteilt und man kann jederzeit nachordern.

Die N/a'ankusê Wildlife Sanctuary bietet verletzten, verwaisten oder Konflikttieren einen sichere Zuflucht und eine zweite Chance. Wenn möglich, werden die Tiere wieder in die Wildnis entlassen.

Zuerst geht’s zu den Pavianen. Wir steigen übrigens bei jedem Gehege aus.

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Die Gehege sind alle sehr groß.

Als Nächstes statten wir diesem schönen Leopard einen Besuch ab.

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Weiter geht’s zu den Wildhunden.

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Auch Geparden erhalten ihr Fressen von unseren 2 Guides.

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Die Karakale empfangen uns mit lautem Gefauche und Gezeter. Sie verlangen lautstark nach ihrem Futter.

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Den Abschluss der Raubtierfütterung findet beim König statt. Unser Guide ruft nach ihm und nach 5 Minuten erscheint der Pascha mit seinen 2 Damen.

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Erst kommt der Löwe zur Futterstelle
In gebührenden Abstand folgen die Löwinnen.

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Nachdem er seine Mahlzeit hat dürfen auch die Damen an die Futterstelle.

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Diese Fütterung hat uns sehr gut gefallen. Wir haben viele Infos zu den einzelnen Tieren erhalten und wir konnten sehen, dass die in Tiere in sehr, sehr großen Gehegen leben. 🙂
Nach reichlich 3 Stunden rumpeln wir zurück zur Lodge.
Das war ein gelungener Vormittag und ich empfehle diese Aktivität gerne weiter.

Unterwegs treffen wir noch auf einige Giraffen.

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Kurz vor der Main Lodge werden wir noch von einer Herde Eland Antiopen verabschiedet.

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Kurz vor 14 Uhr sind wir zurück in unserer Villa.
Da wir alle immer noch satt vom Frühstück sind fällt die Brotzeit aus.
In den nächsten 2 Stunden wird sich ausgeruht, ein Bad genommen, gelesen, nochmals den Flug und die Sitzplätze gecheckt. Auch unsere Koffer werden nochmals aus-und umgepackt und einige belegte Brote für den Rückflug fertig gemacht.

Für 16 Uhr war der Transfer zum Flughafen vereinbart. Als 16:20 Uhr immer noch kein Auto da ist, wollen wir schon ausknobeln wer zur Main Lodge geht und danach fragt... mit 25 Minuten Verspätung werden wir von 2 Herren in dunklen Anzügen, passend zum Fahrzeug, abgeholt.
Es geht nochmal zur Main Lodge und wir checken aus, auch wird uns noch eine gute Heimreise gewünscht.

Fazit Naankuse Lodge – private Villa
Umgebung: 1,5
Unterkunft: 1 (Bewertung private Villa, zu den Lodge-Chalets kann ich nix sagen)
Essen: 1
Gastgeber: 1,5

Alle Angestellten sind sehr zuvorkommend, freundlich und motiviert. Das Essen war sehr gut. Unsere Villa blitzblank geputzt, auch die Fenster.
Die Raubtierfütterung hat uns sehr gut gefallen und hat den Tag der Abreise perfekt ausgefüllt.
Hier kann man es sehr gut auch länger aushalten.

Eine 100%ige Weiterempfehlung meinerseits


Die 45minütige Fahrt erfolgt fast Gesprächslos, jeder hängt seinen Gedanken nach.

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Wir checken problemlos ein und finden uns nach 20 Minuten in der neuen Abflughalle des Flughafens. Das Restaurant hat geschlossen bzw. ist noch gar nicht in Betrieb genommen. Die kleine Bar ist überfüllt. Wir entern die letzten Sitzplätze am Ende der Halle. Der Verkaufsstand von Getränken und kleinen Mitbringseln zieht eine lange Warte-Schlange hinter sich her... wir haben Zeit, deshalb reihe ich mich ein und kaufe noch Getränke.
Mit Lesen vertreiben wir uns die Zeit bis zur Boarding-time 19:30 Uhr.

Der Flug geht pünktlich, unsere Sitzplätze diesmal nicht mehr geändert, das Abend-Essen besteht aus Nudeln (verkocht und eine klumpige Masse) mit geschmacksneutraler Hackfleischsoße. 🤢 Wir haben belegte Brote. Trotz leichter Schlaftablette finde ich kaum Schlaf und dämmere nur ab und zu mal kurz ein. Die Sitze sind dermaßen unbequem und selbst die „more legroom“ bringt mir nichts. Übrigens ist der Flug komplett ausgebucht und einige Passagiere wissen immer noch nicht, dass Mund und Nase zu bedecken sind. 😠
Das Frühstück besteht aus einer tiefgekühlten, schon mehr schwarz als gelb gefärbten, Mini-Banane, welche ich prompt zurück gebe. Gleiches geschieht mit dem Wrap. 😣 Wir essen unser letztes Sandwich, das zwar auch nicht mehr so frisch ist, aber allemal besser als das angebotene Frühstück bei EurowingsDiscover.

Wir landen pünktlich in Frankfurt. Im leeren Flughafen vertreiben wir uns die Zeit beim Bäcker und mit Lesen. Später bringt uns der ICE nach Osnabrück, wo das Taxi schon auf uns wartet.

Kurz vor 14 Uhr freuen wir uns, unsere Haustür aufzuschließen. 😘 🙂

Das war unsere Reise durch Namibia. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Lesern und Danke-Button-Drückern.

PS: Ich bitte um Nachsicht, dass unsere Fotos nicht so perfekt sind, wie es die Leserschaft von Reiseberichten hier schon vielfach gewohnt ist. Wir knipsen nur für den Hausgebrauch, auch öfters nur mit dem Handy. Also sorry, dass ich das hier gewohnte Niveau nicht erfüllen konnte. Ich hoffe, Ihr hattet trotzdem ein bisschen Freude beim Lesen. Mir hat es durchaus Spaß gemacht unsere Reise, mit diesem Reisebericht, noch einmal erlebt zu haben.

Ich werde in den nächsten Tagen evtl. noch ein Fazit zu dieser Reise einstellen – also bis bald!
Teil 1923. Jan. 2022
Fazit

Es war eine wunderschöne Reise. 😘

Wir wurden wieder berauscht von der Traumlandschaft Namibias, von den Farben, der Stille und der unermesslichen Weite. Die Namib ist unfassbar schön. Einzigartig empfinden wir die Kontraste zwischen Dünen und Meer in Lüderitz und Swakopmund.
Die Tierwelt hat ihr Bestes gegeben uns zu begeistern.

Wir wurden überall herzlichst empfangen, egal ob Unterkunft, Restaurant oder bei einer Besichtigung.

Unsere kleine Gruppe hat sich harmonisch zusammen gerauft. In einer 6-er Gruppe zu reisen bedeutet aber auch, man muss kompromissbereiter sein. 😛
In den „Freizeiten“ ging auch jeder Mal seine eigenen Wege. Also wir hockten nicht ständig aufeinander. Alles in allem hat es mit uns gepasst. 😎

Mit keiner Unterkunft haben wir eine Niete gezogen, denn jede war auf ihre Art etwas Besonderes und sehr schön! 🙂

Unsere Topp 5 – Unterkünfte:
Omurenga Lodge
Jansen Kalahari Gästefarm
Naankuse (Villa Verberg)
Elegant Desert Lodge (Elegant Desert Eco Zelt-Camp nur in Wintermonaten)
Vreugde Gästefarm


Unsere Topp 5 – Essen
Hansa Hotel. Swakopmund
Naankuse Lodge
Omurenga Lodge
Vreugde Gästefarm
Jansen Kalahari Gästefarm


Außergewöhnliches:
Namibias Landschaft und die Herzlichkeit der Bevölkerung
Vreugde – gelebte Gastfreundschaft
Dünen-Braii in der Kalahari - Jansen Gästefarm
gesamtes Ambiente (Unterkunft + Landschaft + Service) der Omurenga Lodge
Schlafen unterm Sternenhimmel in einer Traumlandschaft (Namib Dune Star)


Im November bzw. in den Sommermonaten von Namibia werden wir nicht noch einmal nach Namibia fliegen. Es war uns allen zu heiß. Täglich 40 Grad waren einfach zu viel. Dadurch mussten einige Aktivitäten und längere Stopps tagsüber ausfallen.
Wir waren 2013 ebenfalls im November unterwegs, aber solch eine andauernde Hitze auf der gesamte Reiseroute haben wir damals nicht gehabt. Wir waren natürlich auch ein bisschen jünger und es machte uns weniger aus. 😉

Außerdem werden wir nicht mehr mit EWDiscover nach Namibia und auch keine andere Langstrecke fliegen. Für viele von Euch mag der Flug nur Mittel zum Zweck sein, für uns gehört das zum Urlaub dazu. Ich bin heute noch sauer über die endlosen Sitzplatz-Umbuchungen, das down-grade, das Chaos im Flugzeug beim Hinflug, der unbequeme Sitz im more legroom, das Essen (obwohl mir das um Unwichtigsten ist) war eine Zumutung, der vollgestopfte Flieger in Corona Zeiten mit uneinsichtigen Passagieren (Maskenpflicht) usw. 😵

In den nächsten 3-4 Jahren ist keine 7. Reise nach Namibia geplant (aber man weiß ja nie...). Wir möchten dafür evtl. Kenia und/oder Tansania bereisen.
Außerdem stehen noch 2 coronabedingte, ausgefallene und nunmehr 3x verschobene Reisen auf der Liste: Genussreise ans Western Cape Südafrika und eine Grönland-Expeditions-Kreuzfahrt.
Und es gibt noch viele andere tolle Länder auf unserer wunderschönen Erde, die wir gerne neu entdecken oder ein 2., 3. oder 4. Mal besuchen möchten. 😎

Ich wünsche Allen wunderschöne Reisen und bleibt gesund! 😘

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