weitglücklich in Namibia 2021

Reisebericht 22 Antworten · 9'168 Aufrufe · gestartet 02. Dez. 2021 von weitglücklich
Themenstarter35 Beiträge · seit 202102. Dez. 2021 · #1
Hallo zusammen!

Wir sind Jenny und Thomas und seit Anfang 2020 auf Weltreise. Dieses Jahr durften wir 2 Monate lang das südliche Afrika kennenlernen. Von Mai bis Juli 2021 waren wir in Botswana und Namibia unterwegs. Wir dachten, dass eine Rundreise mit dem Mietwagen so ziemlich das Sicherste ist, was man aus Virus-Sicht tun kann. Die Ein- und Ausreise von und nach Namibia und Botswana war absolut unkompliziert. Es gab die üblichen Sicherheitsmaßnahmen, die reibungslos und professionell umgesetzt wurden. Benötigte PCR- und Schnelltests konnten wir in Namibia und Botswana schnell, günstig und sicher erledigen. Aus unserer Sicht spricht nichts gegen eine Reise nach Botswana und Namibia. Im Gegenteil: Wir wurden so herzlich begrüßt und haben von vielen gehört, dass es ihnen Hoffnung macht, dass der Tourismus langsam wieder anläuft. Wir sind froh, einen kleinen Beitrag beigesteuert zu haben.

Fünf Wochen haben wir in einem Toyota Hilux Double Cap mit Dachzelt gewohnt 🙂 Ausgeliehen haben wir den 4x4 Geländewagen - klassisch - bei Asco Car Hire in Windhoek. (Spartipp: Wir haben die Budget-Option gebucht, d.h. der Wagen war deutlich günstiger, weil es nicht das neueste Modell war. Der Toyota Hilux war jedoch top gepflegt und technisch einwandfrei, sodass wir Euch dies in jedem Fall empfehlen können, wenn ihr nicht unbedingt einen Neuwagen braucht und Geld sparen möchtet!)

Die restliche Zeit, nach den 5 Wochen im Dachzelt, waren wir in Windhoek und Swakopmund.

Nun aber zu unserer Route:

Von Windhoek sind wir auf direktem Weg über den Grenzübergang Buitepos/Mamuno nach Botswana gefahren. Über unsere Reise durch Botswana hatten wir bereits separat berichtet. Im Anschluss sind wir über den gleichen Grenzübergang wieder zurück nach Namibia gefahren und haben dort unseren Namibia Roadtrip begonnen.

- vom Grenzübergang Buitepos über Düsternbrook in den Etosha Nationalpark
- vom Etosha Nationalpark durch das Damaraland nach Swakopmund (inklusive Twyfelfontein, Organ Pipes und dem Petrified Forest)
- 5 Tage Swakopmund mit Touren zum Cape Cross Seal Reserve und dem Welwitschia Drive
- von Swakopmund nach Sesriem (mit drei Übernachtungen und dem Besuch des Sossusvlei NP)
- von Sesriem über die D707 nach Klein-Aus
- von Klein-Aus nach Lüderitz und wieder zurück nach Klein-Aus (mit einer Nacht auf der spektakulären Diaz Point Campsite bei Lüderitz und dem Besuch von Kolmanskuppe)
- von Klein-Aus zum Fish River Canyon
- vom Fish River Canyon nach Keetmanshoop (mit dem Köcherbaumwald, Giants Playground und den Mesosaurus Fossilien)
- von Keetmanshoop zurück nach Windhoek (mit einer letzten Übernachtung in der Kalahari Anib Lodge bei Mariental)

In Windhoek haben wir dann noch etwas mehr als drei Wochen verbracht. Zwischendurch waren wir eine Woche in Swakopmund. An beiden Orten haben wir weitere Ausflüge unternommen.

Aufgrund der damals recht kurzfristigen Einstufung Namibias als Virusvariantengebiet hatte sich die Rückreise verzögert. Nach mehrmaligem Umbuchen sind wir aber wieder gut mit Lufthansa zurück nach Frankfurt gekommen.

Wir werden nun nach und nach die Berichte über unsere Reise durch Namibia schreiben und Euch Bescheid geben, sobald wir einen neuen Teil des Reiseberichts fertig haben. Am Ende erstellen wir zudem noch eine Übersicht über all unsere Campsites und weiteren Unterkünfte in Namibia, sowie eine detaillierte Beschreibung unserer Route und allgemeine Informationen darüber, wie wir Namibia erlebt haben, welche Kosten uns entstanden sind und was uns sonst noch aufgefallen ist.

Wir freuen uns, wenn ihr uns auf unserer Reise begleitet. Wenn ihr Fragen habt, meldet Euch gerne bei uns!

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas
Wir sind: https://weitgluecklich.com Unsere Botswana-Berichte findet ihr hier: https://weitgluecklich.com/reiseziele/afrika/botswana/
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2021
Themenstarter35 Beiträge · seit 202103. Dez. 2021 · #2
Hallo zusammen,

unseren Reisebericht starten wir mit Düsternbrook und dem Etosha-Nationalpark. Zwischen zwei intensiven Fahrtagen von der botswanisch-namibischen Grenze bis zum Von Lindequist Gate übernachten wir auf der Düsternbrook Guest Farm. Eine kleine morgendliche Wanderung über das Gelände der Farm begeistert uns und steigert unsere Vorfreude auf Namibia.

Nach einer Nacht vor dem Eingang des Etosha-Nationalparks auf der Onguma Leadwood Campsite fahren wir morgens in den Park. Insbesondere die riesige Etosha-Pfanne mit der unendlichen Weite fasziniert uns. Ein Highlight wartet am Abend auf uns. Am beleuchteten Wasserloch bei der Halali Campsite kommen wir in den Genuss, einer Elefantenfamilie am Wasserloch zusehen zu dürfen. Später trampeln einige Nashörner heran und wir sind glücklich, diese leider mittlerweile sehr seltenen Tiere sehen zu dürfen. Den ganzen Bericht findet ihr hier.

Als kleinen Vorgeschmack, hier ein paar Bilder von unserem Erlebnis.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas


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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2021
Themenstarter35 Beiträge · seit 202105. Dez. 2021 · #3
Hallo zusammen,

nach unserem Einstieg in die Namibia-Rundreise und einer letzten Safari im Etosha-Nationalpark fahren wir nun Richtung Süden. Zwei Übernachtungen sind wir im Damaraland. Die wundervolle Hoada Campsite begrüsst uns mit einem herrlichen Sonnenuntergang in atemberaubender Landschaft. Alles leuchtet in orange-rot. Klettert auf jeden Fall auf die Felsen bei der Bar. Ebenso faszinierend ist die warme Dusche mit Aussicht auf die Milchstraße. Wir sind begeistert von dieser Campsite.

Der erste Abend im Damaraland war spektakulär und am nächsten Tag geht es ähnlich weiter. Wir fahren die Strecke über den Grootberg-Pass und erblicken hinter jeder Kuppe oder Kurve abwechslungsreiche Landschaften. Für uns ist das definitiv die schönste Straße bisher in Namibia und wir könnten andauernd anhalten, um Fotos zu machen oder einfach die Landschaft zu genießen. Bevor wir einen kurzen Abstecher zu den Organ Pipes in der Nähe von Twyfelfontein machen, kreuzen einige Wüstenelefanten unseren Weg und spazieren vor uns über die Straße. Wir sind dankbar für die unverhoffte Überraschung!

Zum Tagesabschluss steht uns noch eine weitere Facette Namibias bevor und wir tauchen ein wenig in die Kultur ein. Die Felszeichnungen von Twyfelfontein sind beeindruckende Geschichtszeugnisse und gut erhalten. Außerdem haben wir die Gelegenheit, ausführlich mit unserem Guide zu sprechen, da wir die einzigen Besucher sind. Spontan quartieren wir uns auf der Aba-Huab-Campsite in der Nähe von Twyfelfontein ein. Wir sind müde von den vielen Eindrücken und freuen uns auf einen ruhigen Abend.

Am nächsten Morgen steuern wir den Petrified Forest an. Wieder sind wir die einzigen Gäste bei der Führung und kommen gut ins Gespräch mit dem Guide. Neben den versteinerten Bäumen entdecken wir dort auch zum ersten Mal die Welwitschia. Es ist spannend, was uns der Führer zu dieser endemischen Pflanze alles erzählt und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Stopp in Swakopmund, wo wir über den Welwitschia Drive fahren möchten.

Swakopmund ist das richtige Stichwort, bis dahin sind es nämlich noch einige Kilometer. Mit einem Zwischenstopp in Uis fahren wir die weite Strecke und sind schon gespannt, was uns in dieser vielleicht deutschesten Stadt in Namibia erwartet.

Den kompletten Bericht über unsere Zeit im Damaraland findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir als kleinen Vorgeschmack unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas


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Themenstarter35 Beiträge · seit 202126. Dez. 2021 · #4
Hallo zusammen,

unser Reisebericht über unseren Roadtrip durch Namibia geht weiter.

Jetzt sind wir an der Küste angekommen und haben den Atlantik erreicht. Fünf Übernachtungen bleiben wir in Swakopmund. In der Alte Brücke Campsite haben wir sogar unser eigenes kleines Häuschen mit fließend Wasser, Strom und sogar Wlan. Nur wenige Meter vom Meer entfernt und fußläufig zum Zentrum ist die Campsite super gelegen.

Zwei Ausflüge haben uns zum Cape Cross Seal Reserve und über den Welwitschia-Drive geführt. Es ist beeindruckend, die unzähligen Ohrenrobben am Strand und im Meer zu sehen (und auch zu riechen...). Mit 130 Kilometer Distanz auf nahezu durchgehend gerader und asphaltierter Straße ist das Cape Cross Seal Reserve ein schnell erreichtes Ausflugsziel. Bereits auf dem Parkplatz wurden wir von den ersten Robben begrüßt. Sogar der extra errichtete Besuchersteg war schon von den Robben eingenommen und für uns nicht begehbar. Begeistert hat uns außerdem die Mondlandschaft auf dem Welwitschia-Drive, so vollkommenes Alleinsein in der Weite der Namib-Wüste. Es ist schon beeindruckend, wie viel Kraft der Swakop Fluss gehabt haben muss, um diese Landschaft so zu formen. Zu unserer Zeit haben wir nämlich nur ein trockenes, aber immerhin recht grünes Flussbett vorgefunden, dass wir auf dem Welwitschia-Drive passiert haben. Zudem gibt es einige Informationen über die endemische Welwitschia-Pflanze und als krönenden Abschluss die größte und älteste Welwitschia der Welt.

Von Swakopmund aus gibt es noch zahlreiche weitere Ausflugsmöglichkeiten (Sandboarden, Quad-Fahren in der Wüste oder auch Little 5-Tour), wir haben aber lieber viel Zeit in Swakopmund verbracht. Diese eigentlich recht kleine Stadt ist ein lebendiger Ort deutscher Geschichte. Mit den vielen sehr gut erhaltenen Gebäuden ist es uns wie ein Streifzug durch die Vergangenheit vorgekommen. Wir haben viele Eindrücke gesammelt und einiges über die Kolonialzeit gelernt. Sehr positiv ist uns das kulinarische Angebot in Erinnerung geblieben. In verschiedenen Cafés und Restaurants konnten wir uns vielfältiges und eigentlich fast ausnahmslos sehr gutes Essen und Trinken auswählen. Leider war das Jetty auf der Seebrücke geschlossen, das so oft empfohlene Essen dort über den anrollenden Wellen hätten wir gerne probiert. Wir hätten deutlich mehr Zeit in Swakopmund verbringen können, aber wir sind auch voller Vorfreude auf die Dünen rund um das Sossusvlei.

Den kompletten Bericht über unsere Zeit in Swakopmund, mit allen Sehenswürdigkeiten und Restaurants/ Cafes, findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir als kleinen Vorgeschmack unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Übrigens fanden wir die Landschaft in Namibia so schön, dass es einige Fotos in unsere top Auswahl in den Jahresrückblick 2021 geschafft haben. Guckt gerne hier und schreibt uns (oder postet es auch gerne), was Euer liebstes Bild 2021 ist.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas


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Themenstarter35 Beiträge · seit 202113. Feb. 2022 · #5
Hallo zusammen,

in unserem Reisebericht über unseren Roadtrip durch Namibia kommen wir heute in Sesriem an.

Nach einigen, sehr schönen Tagen in Swakopmund fahren wir heute weiter in Richtung Süden. Auf der Fahrt nach Sesriem und den weltberühmten Dünen begeistert uns bereits die Anfahrt. Neben der freudigen Überraschung, plötzlich Giraffen sehen zu dürfen, legen wir im Kuiseb Canyon einen Zwischenstopp ein und genießen die tolle Landschaft. Was wäre eine Fahrt durch Solitaire ohne eine Pause mit Namibias vermutlich bekanntestem Apfelkuchen? Wir sind gespannt und testen ihn...

Nach einer Nacht auf der Sesriem Oshana Campsite starten wir frühmorgens ins Sossusvlei. Mit der aufgehenden Sonne nehmen wir den Aufstieg auf eine der höchsten Dünen der Welt, die Big Daddy Düne, in Angriff. Es ist eine anstrengende, aber auch unbeschreiblich schöne Herausforderung und wir werden immer wieder mit tollen Perspektiven auf die Umgebung belohnt. Es gefällt uns so gut, dass wir länger auf dem Gipfel bleiben und den Moment einfach nur genießen.

Super viel Spaß macht der Abstieg ins Deadvlei, in dem wir auch hier wieder fast komplett alleine unterwegs sind. Die Kontraste aus den uralten Kameldornbäumen, weißem Boden, rotem Sand und strahlend blauem Himmel sind ein unbeschreibliches Erlebnis.

Den kompletten Bericht über unseren ersten Tag im Namib-Sandmeer findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir als kleinen Vorgeschmack unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas

Kuiseb Canyon
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Solitaire
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Sossusvlei
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Deadvlei
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Deadvlei
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202114. Feb. 2022 · #6
Hallo zusammen,

heute sind wir den zweiten Tag im Namib-Sandmeer unterwegs.

Nach der gestrigen Erklimmung von Big Daddy und der faszinierenden Landschaft im Deadvlei sind wir wieder im Namib-Naukluft-Nationalpark unterwegs. Zuerst steigen wir in den Sesriem Canyon hinab. Es ist ein krasser Kontrast zu der Weite, die wir sonst so häufig in Namibia erleben. Etwas mulmig wird uns, als wir neben einer kleinen Wasserstelle diverse Tierspuren im Canyon sehen.

Später machen wir uns auf die Suche nach dem Hidden Vlei. So versteckt, wie der Name es vermuten lässt, ist es allerdings nicht. Neben der unbeschreiblichen Landschaft ist die Entdeckung einer kleinen Sandeidechse ein weiteres Highlight. Etwas anstrengend ist allerdings der starke Wind, mit dem wir insbesondere am Aussichtspunkt auf das Hidden Vlei konfrontiert werden. Der Sand weht uns nur so um die Ohren und wir verzichten auf den Abstieg ins Vlei.

Der windige Höhepunkt folgt allerdings noch, als wir nachmittags auf dem Rückweg nach Sesriem einen Zwischenstopp an der Düne 45 einlegen. Die eigentlich relativ gut besteigbare Düne wird so zu einer wahren Herausforderung. Schade ist es vor allem um die tolle Aussicht von oben auf die Umgebung, die wir dadurch überhaupt nicht genießen können. So ist es ein spezielles Erlebnis und wir sind komplett einsandet.

Den kompletten Bericht über unseren zweiten Tag im Namib-Sandmeer findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir als kleinen Vorgeschmack unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas

Sesriem Canyon
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Sesriem Canyon
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Sandeidechse auf dem Weeg zum Hidden Vlei
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Hidden Vlei
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Sandsturm auf der Düne 45
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zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2022
Themenstarter35 Beiträge · seit 202120. Feb. 2022 · #7
Hallo zusammen,

unser Roadtrip durch das wunderschöne Namibia geht weiter.

Nachdem wir unser Equipment vom vielen Sand der windigen Tage im Namib-Sandmeer rund um das Sossusvlei befreit haben, nehmen wir heute die D707. Vielfach haben wir im Vorfeld gelesen, dass dies die schönste Straße in Namibia sein soll, aber auch herausfordernd zu fahren. Wir testen es aus und können die Straße problemlos fahren. Auch diese Straße begeistert mit wundervoller Natur, aber aus unserer Sicht können einige Straßen in ihrer Schönheit mithalten. Nachhaltig begeistert hat uns beispielsweise die Fahrt über den Grootbergpass und durch das Damaraland.

Einen Zwischenstopp lecken wir in der Klein-Aus Vista Campsite, bevor wir uns auf den Weg an die Atlantikküste machen. Wir sehen die wilden Pferde ganz zahm am Aussichtspunkt herumstehen und sehen einige Ruinen entlang des Weges nach Lüderitz.

Lüderitz lassen wir heute allerdings links liegen und biegen ab auf die Lüderitz-Halbinsel. Am Rande des Sperrgebietes fahren wir durch die raue Küstenlandschaft und zu unserer großen Freude können wir vom Ufer auch Pinguine auf der Halifax Island erkennen.

Hatten wir auf der Düne 45 noch mit starkem Wind zu kämpfen, können wir unsere Zeit am Diaz Point bei nahezu Windstille genießen. Vorher hatten wir gelesen, dass dies einer der windigsten Orte der Welt sein soll... Wir sind dankbar für das ruhige Wetter, genießen hervorragenden Kaffee und können einen tollen Sonnenuntergang vom Diaz Kreuz beobachten, gemeinsam mit einigen Robben, die auf einer kleinen vorgelagerten Insel sind.

Uns gefällt die Diaz Point Campsite total gut und wir verbringen eine sehr ruhige Nacht in unserem Dachzelt. Die sheltered campsites benötigen wir glücklicherweise nicht. Am nächsten Morgen werden wir mit einem fantastischen Sonnenaufgang begrüßt und verlassen das gefühlte Ende der Welt wieder in Richtung Zivilisation.

Den kompletten Bericht über unseren Fahrt auf der D707 und den Besuch des Diaz Points findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir als kleinen Vorgeschmack unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.


Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas

D707
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D707
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Wilde Pferde
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Anfahrt zum Diaz Point
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Sonnenuntergang am Diaz Point
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202122. Feb. 2022 · #8
Hallo zusammen,

als kleine Ergänzung zu unserem letzten Beitrag unseres Roadtrips, haben wir die Ruine Garub etwas ausführlicher vorgestellt. Als wir über die D707 und einen Zwischenstopp auf der Klein-Aus Vista Campsite bis an die Küste zum Diaz Point gefahren sind, kommen wir kurz nach dem Aussichtspunkt für die wilden Pferde am Gebäude des alten Bahnhofs Garub vorbei.

Als einer der Bahnhöfe auf der mittlerweile vor mehr als 100 Jahren eingerichteten Bahnverbindung von Lüderitz-Seeheim, liegt Garub an dieser Strecke. Mit dem Ende des Diamantenbooms und dem Verfall von Kolmanskuppe sind auch die Bahnhöfe mehr oder weniger dem Verfall überlassen. So entstand auch dieser Lost Place und wir haben ihn als willkommenen Zwischenstopp auf dem Weg in Richtung Lüderitz angesehen.

Bei unserem Besuch im Juni 2021 war die Bahnhofsruine mit Graffiti vollgesprüht. Mittlerweile haben wir hier im Forum gesehen, dass die Graffiti überstrichen worden sind.

Den kompletten Bericht über unseren Besuch der Bahnhofsruine findet ihr hier.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas

Bahnhofsruine Garub
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202126. Feb. 2022 · #9
Hallo zusammen,

wir sind weiter im Südwesten Namibias unterwegs auf unserem Roadtrip. Nach der aufregenden Nacht auf der Diaz Point Campsite und dem Stopp bei der Bahnhofsruine von Garub, gucken wir uns nun Lüderitz und Kolmanskop an.

In Kolmanskop haben wir uns zusätzlich zum normalen Eintritt mit einem photo-permit ausgestattet. Dies ermöglicht es, uns auch am Nachmittag nach Ende der regulären Öffnungszeiten auf dem Gelände aufhalten zu dürfen und in aller Ruhe Fotos machen zu können. Am Vormittag nehmen wir aber erst an einer geführten Tour teil, die gerade bei unserer Ankunft beginnt. Es ist sehr interessant, wie schnell sich dieses kleine Städtchen entwickelt hat und anschließend aber auch wieder verlassen wurde. Zwischenzeitlich galt Kolmanskop (oder wahlweise auch Kolmannskuppe) als eine der reichsten Städte der Welt. Wer kann schon von sich behaupten, Anfang des 20. Jahrhunderts in der Wüste zu leben und ein Schwimmbad, eine Eisfabrik und und und zu besitzen? All das ist der zufälligen Entdeckung von Diamanten zu verdanken, die dort bereits an der Erdoberfläche gefunden wurden. Am Nachmittag kehren wir noch einmal nach Kolmanskop zurück und bleiben bis zum Sonnenuntergang dort. Wir können das photo-permit absolut empfehlen und hätten sogar noch mehr Zeit dort verbringen können.

Lüderitz bietet ebenfalls jede Menge deutscher Kolonialgeschichte. Wir finden es sehr interessant, durch das kleine Städtchen zu laufen und die vielen, teilweise sehr gepflegten, Zeugnisse vergangener Zeiten zu betrachten. Zwischendurch treffen wir sogar einen ehemaligen Bewohner von Kolmanskop, genauer gesagt den letzten, der in Kolmanskop geboren wurde, und erfahren von ihm auch noch einiges aus seinen Erinnerungen. Zudem bietet Lüderitz auch ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. Wir haben uns beispielsweise leckere Waffeln und sehr guten Kaffee schmecken lassen.

Den kompletten Bericht über unsere Zeit in Kolmanskop und Lüderitz findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas

Lüderitz
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Lüderitz
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Kolmanskop (Ladenzeile)
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Kolmanskop (Haus des Ingenieurs)
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Kolmanskop (Turn- und Veranstaltungshalle)
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202104. März 2022 · #10
Hallo zusammen,

ein weiteres Highlight Namibias erwartet uns auf unserem Roadtrip: Der Fish River Canyon.

An der Klein-Aus Vista Campsite laufen wir morgens noch ein wenig in der wunderschönen Landschaft umher, bevor wir uns auf den Weg zum südlichsten Stopp auf unserer Route machen. Auf der Fahrt halten wir kurz am Naute Damm und testen den angeblich "best Apfelstrudel in Namibia" auf der Canyon Farm Yard. Insbesondere der Kaffee ist dort sehr zu empfehlen und wir unterhalten uns länger mit der Besitzerin.

Übernachten werden wir diesmal auf der Hobas Campsite. Vor der Dunkelheit haben wir noch etwas Zeit und so fahren wir zu den wenige Kilometer entfernten Aussichtspunkten auf den Fish River Canyon. Mit einer niedrig hängenden Wolkendecke, die im Sonnenuntergang in den tollsten Farben angestrahlt wird, erleben wir einen fantastischen Tagesabschluss. Uns hat dieser Moment so gut gefallen, dass wir sogar einen separaten Beitrag dazu geschrieben hatten.

Am nächsten Tag strahlt die Sonne wieder vom wolkenlosen Himmel und wir fahren erneut in den Nationalpark zu den verschiedenen Aussichtspunkten auf und in den Canyon. Vereinzelt können wir von oben sogar winzig kleine Punkte entdecken - es sind ein paar Wanderer auf ihrer mehrtägigen und 85 Kilometer langen Tour durch den Canyon unterwegs. Da wir die Wanderung nicht machen wollen, können wir den Canyon leider nur von oben bestaunen - ein Abstieg ist nur mit einem Permit vom NWR erlaubt. Schade, aber auch von oben ist es wirklich beeindruckend. Ob in der Nähe der Sulphur Springs etwas südlicher, an der Höllenkurve (Hell's Bend) oder dem nördlicheren Hiker's Viewpoint, die Blicke sind atemberaubend und wir sind begeistert. Namibia hat so viele unterschiedliche Highlights im Angebot und wir sind dankbar, einige davon besuchen zu dürfen.

Den kompletten Bericht über den Besuch des Fish River Canyons findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas

Fahrt Richtung Fish River Canyon
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Erster Blick auf den Fischfluss
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Anfahrt
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Fish River Canyon Hiker's Viewpoint
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Fish River Canyon Hell's Bend
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zuletzt bearbeitet 04. März 2022
Themenstarter35 Beiträge · seit 202116. März 2022 · #11
Hallo zusammen,

unsere nächste Etappe führt uns wieder zurück nach Windhoek. Vom Fish River Canyon bis nach Windhoek legen wir noch zwei Übernachtungen ein.

Zunächst sind wir im Köcherbaumwald in der Nähe von Keetmanshoop, bevor wir unser Dachzelt auf der Mesosaurus Fossil Campsite aufbauen. Der Quiver Tree Forest sieht toll aus in der abendlichen Dämmerung. Den ebenfalls im Eintritt enthaltenen Giants Playground verschieben wir daher auf den morgigen Tag und genießen lieber die Zeit mit den Köcherbäumen und den vielen Klippschliefern, die sich dort aufhalten und die wir ewig angucken könnten.

Am nächsten Morgen werden wir von unzähligen Finken geweckt, dessen riesiges Nest in der Nähe unseres Autos ist. Die Besitzer der Mesosaurus Fossil Campsite haben ein unglaublich großes Gelände, auf dem es so einiges zu entdecken gibt. Neben 4x4-Trails zum selber erkunden, nimmt einen der Besitzer auch auf eine informative und launige Tour über das Gelände mit. Ein Highlight sind die gefundenen Fossilien des Mesosaurus der dort vor mehr als 250 Millionen Jahren gelebt hat. Uns begeistern aber auch die zahlreichen Quiver Trees und die riesigen, aufeinandergestapelten Felsen. Wir können die Mesosaurus Fossil Campsite und die Tour über das Gelände definitiv empfehlen. Zudem haben wir uns dort auch sehr willkommen gefühlt. Das war beim Köcherbaumwald und dem Giants Playground leider anders und wir würden daher darauf verzichten.

Unsere letzte Nacht im Dachzelt verbringen wir auf der Campsite der Kalahari Anib Lodge. Die Campsite an sich hat uns gut gefallen, allerdings können wir das Essen dort definitiv nicht empfehlen und fanden die Mitarbeiter auch unfreundlich. Auf dem Gelände besteht auch die Möglichkeit, kleine Wanderungen durch die Kalahari zu unternehmen. Wir haben die Zeit am Morgen aber für die Reinigung des Autos verwendet und unsere Sachen sortiert. Nach mittlerweile fünf Wochen in Botswana und Namibia fahren wir mit unendlich vielen Eindrücken zurück nach Windhoek und geben dort unser Auto zurück. Wir freuen uns auf die nächsten Wochen in der Hauptstadt Namibias.

Den kompletten Bericht über diese Etappe auf unserer Reise durch Namibia findet ihr hier. Einige Fotos fügen wir unten ein. Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!
Jenny und Thomas


Quiver Tree Forest
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Mesosaurus Fossil Campsite
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Giants Playground
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Auf der Fahrt nach Windhoek
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Wir sind: https://weitgluecklich.com Unsere Botswana-Berichte findet ihr hier: https://weitgluecklich.com/reiseziele/afrika/botswana/
zuletzt bearbeitet 17. März 2022
40 Beiträge · seit 202117. März 2022 · #12
Hey Jenny,

Was für ein Abenteuer, hab eure Website schon durchgeguckt, danke für die vielen Tipps. Ich finde es immer mutig, wenn sich Leute dazu entscheiden um Familie, Arbeit, Haus hinter zu lassen und die große Welt steigen.
Manchmal, träumen wir auch davon aber es bleibt ein Traum ist auch nicht schlimm 🤪. Denke immer Aben(teuer), weis wohl das man nicht viel nötig hat und man sparsam leben kann, kann ich auch, aber doch 😊. In Holland ist ein Programm „Floortje am ende der Welt“, Floortje besucht Menschen die in ganz verlassene gebiete leben. Manchmal braucht sie Tage um dort zu kommen. Die Geschichten dieser Menschen interessieren mir immer.
Wir sind im alter das wir Sicherheit bevorzugen 🙄. Vielleicht wenn wir in Rente gehen 😗 ?? Aber das dauert noch ne weile.

Ich bin gerne dabei und jetzt schon ein bisschen neidisch auf euer Abenteuer und die schonen Bilder.
LG J&G aus Holland
zuletzt bearbeitet 17. März 2022
Themenstarter35 Beiträge · seit 202117. März 2022 · #13
Hallo Geckooo,

vielen Dank für die Rückmeldung und das Interesse an unserem Reisebericht. Wir freuen uns, wenn wir hilfreiche Tipps geben können. Floortje kennen wir bislang noch nicht. Danke dir aber für den Tipp, wir werden mal nach ihr suchen. So richtig abgelegene Orte haben wir bisher erst ein paar Mal gesehen. Sicher hat sie viele spannende Geschichten zu erzählen!

Wir wünschen dir noch viel Freude beim Träumen - und vielleicht startet ihr ja doch noch eines Tages, wer weiß! Hauptsache jeder macht das, was ihn glücklich macht, egal, ob mit einem großen Haus und Garten oder einem kleinen Rucksack mit sieben Sachen 🙂

Viele Grüße und alles Gute!
Jenny und Thomas
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zuletzt bearbeitet 23. März 2022
2'391 Beiträge · seit 201623. März 2022 · #14
Hallo ihr beiden, ich war sehr lange nicht mehr im Forum und bin gerade über Eure Kurz ersuchte gestolpert. Die Bilder sind wirklich schön und sehen professionell saus. Z.B. ist der Glanzstar wunderbar getroffen.
Ich denke, ich werde die nächsten Tage Mal auf Eure Seite schauen, auch wenn das die Sehnsucht nach Namibia noch vergrößert.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter35 Beiträge · seit 202123. März 2022 · #15
Hallo Sasa,

vielen Dank für deine tolle Rückmeldung! Wir haben gesehen, du warst auch schon in Namibia! Ja, in dieses Land muss man sich einfach verlieben! Wir können deine Sehnsucht verstehen!
Du bist herzlich willkommen auf unserer Seite, wir freuen uns riesig, wenn dir unsere Berichte gefallen und du deine Erlebnisse mit uns teilst!
Viele Grüße
Thomas und Jenny
Wir sind: https://weitgluecklich.com Unsere Botswana-Berichte findet ihr hier: https://weitgluecklich.com/reiseziele/afrika/botswana/
Themenstarter35 Beiträge · seit 202126. März 2022 · #16
Hallo zusammen,

wie auch bereits in unserem Reisebericht über Botswana, haben wir auch für unseren Roadtrip durch Namibia eine Übersicht über alle von uns besuchten Campsites erstellt. Wir berichten über unsere persönlichen Eindrücke. Außerdem findet ihr dort alle Infos zu den Plätzen, der Ausstattung und den Kosten.
  • Xain Quaz Camp – Gobabis
  • Düsternbrook Guest Farm – Düsternbrook
  • Onguma Leadwood Campsite – Onguma
  • Halali Restcamp – Etosha Nationalpark
  • Hoada Campsite – Damaraland
  • Aba Huab Camp – Twyfelfontein
  • Alte Brücke – Swakopmund
  • Sesriem Oshana – Sesriem
  • Sossus Oasis – Sesriem
  • Klein-Aus Vista Desert Horse – Aus
  • Diaz Point Campsite – Lüderitz
  • Hobas Campsite – Fish River Canyon
  • Mesosaurus Fossil Camp – Keetmanshoop
  • Kalahari Anib Lodge – Mariental
Hier findet Ihr die Übersicht über die von uns besuchten Campsites. Wir freuen uns, wenn wir Euch damit ein paar wertvolle Tipps geben können und sind gespannt, ob ihr Ergänzungen oder weitere Tipps zu diesen Campsites habt. Einige Fotos fügen wir unten ein.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!
Jenny und Thomas


Düsternbrook Guest Farm
P6010232-Duesternbrook-Campsite.jpg


Alte Brücke
P6093193-Alte-Bruecke-Stellplatz.jpg


Sossus Oasis
P6110624-Sossus-Oasis-Camp-Pool.jpg


Klein-Aus Vista Desert Horse
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202123. Mai 2022 · #17
Hallo zusammen,

nach der Beschreibung unserer Campsites haben wir nun unsere Route zusammengeschrieben und alle Informationen zu Fahrtzeiten, Fahrstrecken und Besonderheiten auf den jeweiligen Etappen dargestellt. Das alles findet ihr hier: Unsere Namibia Route 2021

Wir sind auf unserem Roadtrip folgende Route gefahren:
  • Tag 1: Windhoek - Gobabis
  • Unser Einfahren mit dem 4x4-Geländewagen und die Eingewöhnung an dem Linksverkehr. Wir sind auf direktem Weg nach Botswana gefahren und haben dort unsere Reise durch Botswana und Namibia gestartet.
  • Tag 2: Ghanzi (Botswana) - Düsternbrook
  • Tag 3: Düsternbrook – Onguma (Etosha Nationalpark)
  • Tag 4: Onguma – Halali (Etosha Nationalpark)
  • Tag 5: Halali (Etosha Nationalpark) – Damaraland (Hoada)
  • Tag 6: Damaraland (Hoada) – Twyfelfontein
  • Die Fahrt durch das Damaraland ist unsere absolute Lieblingsstrecke auf dem Roadtrip. Es hat uns super gut gefallen, über den Grootbergpass zu fahren und die Landschaft zu genießen.
  • Tag 7: Twyfelfontein – Petrified Forest – Swakopmund
  • Tag 8: Swakopmund – Cape Cross – Swakopmund
  • Tag 9: Swakopmund
  • Der erste Tag, an dem wir das Auto komplett stehen lassen. Auch wenn der Roadtrip wunderbar ist, genießen wir die Ruhe und Zeit ohne das Auto.
  • Tag 10: Swakopmund – Welwitschia Drive – Swakopmund
  • Tag 11: Swakopmund
  • Tag 12: Swakopmund – Sesriem
  • Tag 13: Sesriem: Namib-Naukluft-Nationalpark
  • Die Straße im Nationalpark vom Eingangstor bis zum 2x4-Parkplatz gehört mit zu den besten Straßen, die wir in Namibia gesehen haben - und das im Nationalpark... Aber die Dünen von Sossusvlei sind natürlich - völlig zurecht - auch einer der größten Besuchermagneten des Landes. Vom 2x4-Parkplatz zum 4x4-Parkplatz im Sossusvlei sind die wenigen Kilometer die einzige Teilstrecke in Namibia, an dem wir den Allradantrieb genutzt haben.
  • Tag 14: Sesriem: Namib-Naukluft-Nationalpark
  • Tag 15: Sesriem – Klein Aus
  • Heute fahren wir über die D707. Oft haben wir gelesen, dass dies die schönste Straße in Namibia sei. Dies können wir nicht nachvollziehen, es ist vergleichbar mit vielen anderen Straßen und für uns definitiv kein Must-See.
  • Tag 16: Klein Aus – Diaz Point (Lüderitz)
  • Tag 17: Diaz Point (Lüderitz) – Klein Aus
  • Tag 18: Klein Aus – Fish River Canyon (Hobas)
  • Tag 19: Fish River Canyon (Hobas) – Keetmanshoop (Mesosaurus)
  • Tag 20: Keetmanshop (Mesosaurus) – Mariental
  • Tag 21: Mariental – Windhoek
  • Unser letzter Tag des Roadtrips und die Abgabe unseres 4x4-Geländewagens in Windhoek. Etwas traurig sind wir schon, das Auto und unser Dachzelt wieder abzugeben.
  • Tag 22: Windhoek – Swakopmund
  • Ab hier sind wir mit einem kleinen Mietwagen unterwegs, den wir uns kurzfristig in Windhoek gebucht hatten, um noch einmal nach Swakopmund und Walvis Bay zu fahren.
  • Tag 23: Swakopmund – Walvis Bay – Swakopmund
  • Tag 24: Swakopmund – Düne 7 und Walvis Bay – Swakopmund
  • Tag 25: Swakopmund – Windhoek


Insgesamt sind wir annähernd 6.400 Kilometer durch Namibia gefahren und es gibt immer noch so viel, was wir uns gerne angucken würden. Den Zustand der Straßen in Namibia haben wir als sehr gut empfunden, die Schlaglöcher auf unserer gesamten Strecke können wir an einer Hand abzählen. Die 4x4-Funktion unseres Wagens haben wir übrigens nur auf wenigen Kilometern vor den Dünen von Sossusvlei genutzt.

Wenn ihr Fragen zu der Strecke habt, könnt ihr Euch gerne melden.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!
Jenny und Thomas


So sehen die Straßen häufig aus
P1260153-Namibia-Roadtrip-Sandpiste.jpg


Grootberg-Pass
P6041855-Namibia-Grootberg-Pass.jpg


Flussbett des Swakop auf dem Welwitschia-Drive
P6083190-Swakop-Flussbett.jpg


Auf der letzten Etappe von Mariental nach Windhoek
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202122. Sept. 2022 · #18
Hallo zusammen,

nun folgt unser Bericht über Windhoek. Insgesamt waren wir etwa drei Wochen dort und haben uns Zeit genommen, die fünf vorangegangen Wochen durch Botswana und Namibia zu verarbeiten und die vielen Eindrücke zu reflektieren.

Aber natürlich haben wir uns auch Zeit für Windhoek genommen und die Stadt erkundet. Für uns ist es immer spannend, die Hauptstadt eines Landes zu bereisen. Neben der wundervollen Landschaft in Namibia lernen wir einen weiteren Teil des Landes kennen. Und wir können einen Stopp in Windhoek definitiv empfehlen.

In zwei bis drei Tagen ist es sicherlich möglich, einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. Sei es das Stadtzentrum mit modernen Gebäuden und älteren Häusern aus der Kolonialzeit, die historischen Stadtburgen und der Bahnhof oder auch die Wohnviertel außerhalb des Stadtzentrums - Windhoek hat einiges zu bieten. Und auch kulinarisch freuen wir uns über die verschiedenen Angebote.

Den kompletten Bericht über diese Etappe auf unserer Reise durch Namibia findet ihr hier: Windhoek - Sehenswürdigkeiten und Gegensätze. Einige Fotos fügen wir unten ein.

Zudem haben wir nach den Beschreibungen unserer Campsites und unserer Route noch einige Infos und Reisetipps zu Namibia aufgeschrieben. Aus sieben Wochen Namibia haben wir unsere Highlights, Infos zu Transport & Route, Land & Leuten, Essen & Trinken, Organisatorischem, unserer Packliste, Sicherheit und einen Überblick über unsere Kosten zusammengestellt. All diese Informationen findet Ihr hier: Namibia - Infos und Reisetipps 2021

Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas


Bahnhof von Windhoek
P7110920-Bahnhof-Windhoek.jpg


Kunst in der Fußgängerzone
P7141291-Windhoek-Fuessgaengerzone.jpg


Am Stadtrand ergibt sich ein ganz anderes Bild von Windhoek
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Themenstarter35 Beiträge · seit 202104. Nov. 2022 · #19
Hallo zusammen,

wir schließen unseren Reisebericht mit unseren Erlebnissen rund um Walvis Bay ab. Nach dem Rundreise durch Botswana und Namibia und drei Wochen in Windhoek machen wir einen erneuten Abstecher an die Westküste, nachdem wir dort bereits unter anderem in Swakopmund und Lüderitz waren.

Der Trip mit unserem kleinen Mietwagen lohnt sich definitiv. Wir genießen die Beobachtungen zahlreicher Wasservögel in der Lagune, insbesondere die Flamingos und Pelikane begeistern uns. Das gesamte Feuchtgebiet um Walvis Bay bietet allerdings noch mehr, außer riesigen Salzbergen vom großen Salzwerk sehen wir sogar ein wahres Naturphänomen: pinke Seen!

Aber auch körperliche Anstrengungen sind in und um Walvis Bay möglich. Wir stehen am Fuß der Düne 7, nur umgegeben von einigen einheimischen Familien, die den Sonntagnachmittag mit einem Braai gestalten, während die Kinder in den Dünen spielen. Nach kurzer Überlegungen steht die Entscheidung fest - wir erklimmen die Düne 7. Die Düne ist zwar wesentlich kleiner als einige Dünen rund um das Sossusvlei, aber anstrengend ist de Aufstieg trotzdem. Dafür werden wir wieder mit einem fantastischen Ausblick auf die Landschaft belohnt und zu guter Letzt auch dem Abstieg. Sanddünen sind die ersten "Berge", wo uns der Abstieg richtig Spaß macht...

Den kompletten Bericht über diese Etappe auf unserer Reise durch Namibia findet ihr hier: Ausflüge von Walvis Bay: Flamingos und Düne 7. Einige Fotos fügen wir unten ein.

Wir freuen uns über Eure Kommentare oder Fragen und bedanken uns gleichzeitig für das Interesse an unserem Reisebericht. Auf unserem Blog findet Ihr viele weitere Reiseberichte, kommt gerne vorbei und begleitet uns durch die Welt.

Viele Grüße und gute Reise von weitglücklich!

Jenny und Thomas


Anfahrt nach Walvis Bay:
P7040180-Walvis-Bay-Palmen.jpg


Flamingos in Walvis Bay
P7033722-Flamingos-Walvis-Bay.jpg


Pinkes Wasser an den Salzwerken
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Pelikane
P7040400-Walvis-Bay-Pelikane.jpg


Am Fuße der Düne 7
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547 Beiträge · seit 201204. Nov. 2022 · #20
Liebe Jenny, lieber Thomas

Vielen Dank für euren interessanten Reisebericht! Die Beurteilung und Auflistungen der einzelnen Camp Sites ist sehr hilfreich!
Im August und September dieses Jahres waren wir auch in Südafrika und Namibia unterwegs und haben bei einigen Campings ähnliche Erfahrungen, sei es positiv oder eher negativ, wie ihr gemacht.
Herzlichen Dank nochmals, dass ihr euch so viel Arbeit macht und wir an eurer Reise teilnehmen können!

Liebe Grüße, Sue
2025 Aktueller Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html