ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Sept. 2021 · #41
@Malbec: wie schon Elwira erwähnt hat, wirst du nach 22 Uhr sehr schnell das Tamarind Hotel erreichen. Wenn du anschliessend am nächsten morgen gegen 8 Uhr für Sightseeings startest, rechne mit 20 Minuten zusätzlich wegen dem Verkehr.
Samstag, den 24. Juli 2021
Die Nacht wurde tatsächlich kurz. Die Kenianer haben für tolle Stimmung gesorgt. 😄 Um 8 Uhr treffe ich Cindy (die Amerikanerin) am Frühstückstisch. Die Kenianer schlafen noch. Das Frühstück hier gehört zu den Highlights! Es gibt frisch ausgepresster Watermelon Juice. Die Mango Konfitüre ist hausgemacht. Die Brötchen schmecken lecker. 🙂
Gegen 10 Uhr begleitet mich Cindy zum Shela Strand. Wir wollen einige Kilometer da entlang laufen und vielleicht baden. Nach einem Kilometer treffen wir die üblichen Esel. Sie werden am Strand mit Sand beladen.
Aus dem Sand wird später Zement.
Unweit bemerken wir das Hotel The Fort.
Viele Gäste scheint es hier nicht zu geben. Ausserdem hat uns Amani abgeraten da zu baden wegen der gefährlichen Strömung.
Es ist jetzt Ebbe und praktisch kein Mensch zu sehen.
Ein tolles Gefühl den Strand für sich allein zu haben!
Bei diesem Wind ist die Gegend bei Wind und Kitesurfer sehr beliebt.
Immer wieder kommen wir an Esel vorbei. Sie transportieren anschliessend den Sand über die Dünen in die Stadt.
Später laufen wir Richtung Peponi Hotel zurück.
Kurz davor nehmen wir auch den Dünenweg und folgen den Eseln.
Von ganz oben sieht man auf der anderen Seite die Insel Manda.
Malbec661 Beiträge · seit 201514. Sept. 2021 · #42
@Elvira Herzlichen Dank für die gute Nachricht 🙂 Im Tamarinde Tree oder Emara Ole-Sereni ? Bis bald Judith @ Annick Herzlichen Dank für die gute Nachricht....ich freue mich auf die Fortsetzung ! Liebs Grüessli Judith
Ole Sereni ist leider mittlerweile umgeben von den Umfahrungsstrassen und auch nahe bei der Baustelle der Doppelstoeckerautobahn.
Tamarind ist hoch modern, aber hat eine tolle Kueche. Man kann auch zu Fuss durch den Garten zum dazugehoerigen Carnivore spazieren. Fuer mich persoenlich ist es halt ein Hotel wie man ueberall auf der Welt antreffen kann.
Gemuetlich ist das Hotel Rudi, das auch gut erreichbar ist.
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200816. Sept. 2021 · #44
Fortsetzung
Anschliessend laufen wir ins Dorf hinunter. In manchen Gassen findet man solche Wasserstellen.
Am Anfang dachte ich es wäre um sich die Füsse zu reinigen. Falsch. Es sind Wassertränke für die Esel. Die Architektur hier in Shela ist auch besonders.
Inzwischen ist die Flut gekommen. Der Strand beim Peponi Hotel ist verschwunden.
Wir laufen zum Hotel und reservieren einen Tisch für das Abendessen. Kein Problem.
Danach erkunden wir noch ein wenig die Ortschaft. Hier werden neue Boote angefertigt.
In den Gassen spazieren wieder Esel herum.
Ab und zu machen wir nette Bekanntschaften.
Langsam wird es auch Zeit ins Guesthouse zurückzukehren. In den Zimmern werden jeden Tag die Hand und Badetücher gewechselt.
Wir bestellen uns Café und Kuchen auf der Dachterrasse.
Gegen 19 Uhr verlassen Cindy und ich Jua. Wir begeben uns direkt zum Peponi Restaurant. Die Strandterrasse ist leider nur für Hotelgäste buchbar. Wir bekommen einen Tisch im inneren Restaurant.
Ich bestelle Pasta. Die Gerichte sind nicht einmal sehr teuer! Und es schmeckt lecker.
Später hören wir ein wenig Musik im Garten. Da spielt eine Band. Wir gönnen uns ein Glas Weisswein.
Die Stimmung ist super. Manchmal bekommt man auch Besuch....
Morgen werde ich Manda Beach und Takwa Ruins besuchen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200817. Sept. 2021 · #45
Sonntag, den 25. Juli 2021
Um 08.30 sind wir alle auf der Dachterrasse und frühstücken. Cindy hat gegen 12 Uhr ihren Flug nach Nairobi. Das kenianische Pärchen wechselt heute die Unterkunft denn es hat etwas Billigeres gefunden. Gegen 10 Uhr laufe ich zum Pier. Ich suche ein Boot dass mich rüber nach Manda Island bringt und mich später zu den Takwa Ruins fährt. Nach 20 Minuten verhandeln ist es so weit. Mein Kapitän heiss Cosmos und er will 6000 KES für das Boot. Es ist Ebbe und man gelangt sehr schnell auf die andere Seite.. Von da aus sieht man das Peponi Hotel
und die Dünen die ich gestern erforscht habe sehr gut.
Es windet wie jeden Tag fürchterlich!
Da kommt baden im Meer nicht in Frage. Im Jua House hat man mir empfohlen im Majlis Resort vorbei zu schauen. www.themajlisresorts.com Mache ich auch sofort.
Die Muzungus scheinen es hier gut auszuhalten. 🙂
Man ist auch vom Wind geschützt.
Die Anlage kann sich echt sehen lassen.
Es gibt auch noch ein zweites Schwimmbad.
Da mache ich es mir gemütlich.
An der Rezeption bezahle ich 500 KES für day use. Normalerweise kostet es 1000 KES. Da es wenig Touristen gibt, erfreuen sich die Angestellten auf jeden Muzungu. Das Hotel fühlt sich sehr cosy an.
Das Wasser im Pool tut gut. Um 12.30 gönne ich mir einen Cäsarsalat. Miam, miam. Gegen 14.30 holt mich Cosmos vor dem Resort ab.
Der Wind hat nicht nachgelassen und man wird schnell nass..... 😄
Mit der Zeit wird die See ruhiger denn wir erreichen das Mangrovengebiet.
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201219. Sept. 2021 · #46
Hallo Annick,
auch Dein Bericht wäre fast ungelesen an mir vorbeigegangen, wenn ich nicht von einem anderen Mitglied darauf aufmerksam gemacht worden wäre, wieviel Berichte hier momentan eingestellt werden.
Aktuell scheint das Interesse an Kenia-Reisen groß zu sein.
Mit Freude habe ich Deine Fotos bewundert und den Bericht gelesen!
Viele Dank und alles Gute Dieter
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Sept. 2021 · #47
@Dieter: ich habe dich vermisst Papa Kenia! Schön dass du auch dabei bist. 😎
Fortsetztung
Es lohnt sich echt durch die Mangroven zu fahren!
Bald erreichen wir die Anlegestelle.
Dann geht es zu Fuss weiter.
Takwa war eine Swahili-Handelsstadt aus dem 15./16. Jahrhundert. Sie liegt im Südosten von Manda Island, an der engsten Stelle der Insel.
Die Siedlung wurde im 17. Jahrhundert aufgegeben, warscheinlich als Resultat der zunehmenden Versalzung des Trinkwassers. 1982 wurden die Ruinen zum National Monument erklärt.
Am Eingang erwartet uns schon ein Guide. Er will 500 KES.
Zur Fundstätte gehören sämtliche alte Häuser,
und die Ueberreste einer grossen Moschee mit einer grossen Säule. Es wird angenommen dass die Säule das Grab eines Scheichs oder Sayyids markierte.
Der Guide erklärt mir es gäbe momentan nicht viele Besucher.
Hier ein alter Brunnen.
Takwa hat aber noch viel mehr zu bieten.
Die Natur ist "wild".
Ich verbringe hier eine gute Stunde. Die Atmosphäre ist einmalig. Dann geht es durch die 2 Holzstege zurück zum Boot.
Cosmos fährt mich anschliessend wieder nach Shela.
Das Abendessen nehme ich im Shela Bahari ein. Nettes gemütliches Lokal. Billig aber nothing to write home about.
Morgen, wenn nichts dazwischen kommt, fliege ich zurück nach Nairobi.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Sept. 2021 · #48
Montag, den 26. Juli 2021
Um 8 Uhr packe ich meinen Koffer. Eine Stunde später wird gefrühstückt. Heute morgen bin ich der einzige Gast.
FAZIT JUA HOUSE: - Gute Lage - schöne Zimmer - sehr sehr gutes Frühstück - Preis/Leistung ganz OK Zu empfehlen!
Gegen 10 Uhr hilft mir Amani mit dem Gepäck bis zum Pier. Da wartet auch schon mein Boot dass mich zum Flughafen bringen wird. Preis 1000 KES. Es windet wieder sehr stark.
Der Kapitän fährt gleich die Küste entlang um die grossen Wellen zu meiden.
Von das aus kann ich den Alltag von den Einheimischen verfolgen.
Bald erreichen wir Lamu Stadt.
Da ist immer etwas los.
Jetzt müssen wir quer Richtung Manda Island fahren.
Die Wellen sind zwar stark aber weniger als gestern. Wir werden nicht nass. Punkt um 10.50 bin ich schon beim Fly540 Check-in Desk. Da erfahre ich gleich dass mein Flug minimum eine Stunde Verspätung haben wird. Er sollte um 11.30 gehen. Die Boarding Card bekomme ich nicht denn der Drucker ist "out of order".....T.I.A
Wir werden erst um 13.30 Manda Airport verlassen. Zum Glück hatte ich Bigmac Africa Safaris die Anweisung gegeben sich auf die Ankunft des Fluges zu vergewissern. Mit 2 Stunden Verspätung lande ich in Jomo Kenyatta Airport. Innerhalb von 15 Minuten bin ich aus dem Terminal. Da warten auch schon Magdalene und driver Antony von Bigmac auf mich. Ich bezahle meine 26 Tage Automiete gleich in cash und bekomme dafür eine Quittung. Anschliessend fahren wir in die Stadt. Der Verkehr wird immer heftiger. Unterwegs steigt die Chefin Magdalene aus und wünscht uns eine gute Reise. Die Fahrt nach Mweiga bringt uns durch Thika - Sangana - Karatini - Nyeri. Leider herrscht viel Verkehr!
Am Strassenrand wird allerhand verkauft.
Später kommen auch noch Bauarbeiten dazu. Da verlieren wir noch mehr Zeit.....
Und so erreichen wir die Rhino Watch Safari Lodge erst gegen 19.30.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200823. Sept. 2021 · #49
Fortsetzung
Inzwischen ist es auch dunkel geworden. Hier der Link von der Lodge. www.rhinowatchlodge.com
Ich bekomme Chalet 14
mit einem King Size Bett.
Es entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen.
Nach einigen Minuten muss ich schon zur Rezeption zurück denn die Lichter im Chalet blinken auf einmal wie ein Weihnachtsbaum. Ein Herr der für Maintenance zuständig ist kommt mit mir zum Zimmer. Die einzige Möglichkeit um das Blinken zu vermeiden ist mit dem Strom sparsam umzugehen. Entweder Licht im Zimmer oder Licht im Bad. Nicht Beides..... T.I.A
Hier das Badezimmer
mit Dusche
und Toilette.
Gegen 20 Uhr eile ich zum Restaurant denn ich bin hungrig. Das Abendessen haut mich aber nicht vom Hocher, sehr sehr british.... 😣
Später wird geduscht. Sehr schnell fühlt es sich im Chalet feucht und kalt an . Zum Glück habe ich kein Zelt reserviert.....
Und zum Glück ist Curfew ab 22 Uhr. Die Hauptstrasse liegt nicht weit entfernt und der Verkehr ist wahnsinnig. 🙄
Preis pro Nacht in Vollpension: 270 US$ Preis/leistung nicht OK 😵
Dienstag, den 27. Juli 2021
Gegen 04.30 wache ich plötzlich auf. Der Curfew ist vorüber und die LKw's sind schon wieder unterwegs.... 😊
Gegen 07.30 frühstücke ich. Nothing to write home about. Ausser mir übernachtet hier noch ein deutsches Pärchen. Eine Stunde später holt mich Antony ab. Der Driver muss leider ausserhalb schlafen denn es gibt nur sehr teuere Driver Zimmer.... Wir fahren direkt zur Solio Ranch. Es ist ein umzäuntes Schutzgebiet dass sich auf Rhinos spezialisiert hat. Das weltweit erste private Nashornschutzgebiet wurde 1970 gegründet. Hier erfährt ihr mehr über Solio Game Reserve: www.kenya-wildlife-safari.com/Frankon/solio-reserve-kenya.html
Entry Fees kosten 80 US$ für mich + 5 US$ für den Wagen + 5 US$ für den driver. Ich bezahle cash. Ist nicht gerade geschenkt aber man kann zum Mittagessen zurück ins Hotel und später wieder reinkommen.
Unweit vom Eingang begegnen wir diesem Black Headed Heron.
10 Minuten später erblicken wir schon die ersten Rhinos.
Sie beachten uns absolut nicht.
Wir fahren weiten und entdecken Andere.
Es ist schon unglaublich so viele auf einmal zu sehen!
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200924. Sept. 2021 · #50
Hallo Annick, ein herzliches Danke, zwischendurch, für deinen tollen Bericht und die schönen Fotos.
Die Rhino Watch Lodge hatte ich eigentlich auch geplant um Solio zu besuchen. Deine Bewertung klingt nicht so toll. 🤨 Bin gerade etwas ratlos bezüglich meiner Planung. 🙄
Malbec661 Beiträge · seit 201525. Sept. 2021 · #52
Momentan lese ich die Biographie von Kuki Gallmann und freue mich über deine Bilder.....herzlichen Dank. Liebs Grüessli Malbec
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200828. Sept. 2021 · #53
Fortsetzung
Die 2 Herren scheinen sehr erschöpft zu sein!
Wir gucken ihnen eine Weile zu. Keiner der Beiden rührt sich vom Fleck.
Nach etwa 10 Minuten fahren wir weiter. Sehr bald erblicken wir diese 2 Mütter mit ihren Kleinen.
Sie gehen aber sehr schnell ihre eigene Wege. Wir konzentrieren uns zuerst auf die Mama mit dem ganz Kleinen.
Dieser folgt Mama die ganze Zeit.
Ab und zu schaut er rüber zu der anderen Mama.
Sie befindet sich jetzt mit ihrem Jungen ganz nah an der Piste.
Der Kleine ist mutig
und spaziert herum.
Mama lässt sich beim Fressen nicht stören.
Gegen 12.30 verlassen wir das Solio Schutzgebiet.
Wir werden später noch einmal vorbei schauen. 10 Minuten später erreichen wir schon die Rhino Watch Safari Lodge. Ich begebe mich direkt zur Restaurantterrasse.
Da wird auch gleich das Mittagessen serviert. Der Salat schmeckt lecker.
Die Suppe und das Hähnchen mit Pommes viel weniger..... 😗
Später gönne ich mir einige Laps im Schwimmbad. Es liegt leider ausser dem Gelände von der Lodge. Es wurde später dazugebaut.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200830. Sept. 2021 · #54
Fortsetzung
Um 15.45 holt mich Antony wieder ab und wir fahren zum Solio Schutzgebiet zurück.
Giraffen gibt es hier sehr viele.
Sie sind auch nicht scheu!
Auf dem Weg auf Rhinosuche erblicken wir noch einige Büffel.
Wir brauchen nicht lange und schon entdecken wir 3 Rhinos.
Ein bisschen weiter entfernt beobachten wir auch Einzelgänger.
Die zwei schlafende Rhinos von heute morgen finden wir an der gleichen Stelle!
Es wird weiter gepennt.
Die Zeit vergeht leider schnell und um 18.30 müssen wir aus dem Game Reserve. 10 Minuten später verabschiede ich mich von Antony und eile zum Chalet. Morgen wollen wir Ol Pejeta besuchen.
Gegen 19.30 wird das Abendessen serviert. Nothing to write home about. Ausser mir gibt es nur ein deutsches Pärchen in der Lodge. Ich beantworte später noch meine email Post und gehe anschliessend zurück ins Bungalow. Auf einmal wird es saukalt. Im Zimmer ist schon alles feucht. Irgendwie sieht es hier trostlos aus
Ich bin am Ueberlegen ob ich morgen nicht lieber die Lodge wechseln sollte.....
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200801. Okt. 2021 · #56
Mittwoch, den 28. Juli 2021
Die Nacht ist wieder kurz. Um 4 Uhr wache ich auf. Der Curfew ist vorüber und der Verkehr geht wieder los. Ausserdem bellen die ganze Zeit die Hunde...... 😗 Gegen 7 Uhr stehe ich mit Mühe auf. Die ganzen Kleider sind feucht und es gibt kein Licht. 😣 Draussen ist es nebelig und es regnet. Ich beschliesse sehr schnell die Lodge noch heute zu verlassen und packe gleich meine Sachen. Anschliessend begebe ich mich zur Rezeption um meine Rechnung zu begleichen.
In der ganzen Gegend gibt es anscheinend momentan keinen Strom. Wegen nur 3 Gäste will der Manager den Generator nicht einsetzen. Die Kreditmaschine ist natürlich "out of order". Zum Glück habe ich noch genügend Bargeld auf mich. 10 Minuten später treffe ich beim Frühstück das deutsche Ehepaar. Es ist auch nicht gerade sehr erfreut. Es hat aber alles im voraus bezahlt....
Um 8 Uhr erscheint Antony. Ich erkläre ihm die Lage. No problem meint er. Ich rufe gleich das Penguin Hotel in Nanyuki an um zu melden dass ich einen Tag früher anreise. Auch kein Problem.
Gleich danach geht es Richtung Ol Pejeta. Gegen 10 Uhr erreichen wir das Rongai Gate und die Sonne kommt heraus.
Normalerweise kostet der Eintritt für Tagesbesucher 90 US$. Wegen Covid 19 sind es nur 60 US$ bis Ende Juli 2021. Samt Wagen und Driver bezahle ich 75 US$. Der erste Stop liegt beim Aquator!
Das Ol Pejeta Conservancy liegt auf dem Laikipia Plateau. Dieses ist privat geführt und liegt 20 Km nordwestlich von Nanyuki zwischen den Aberdares und dem Mt. Kenya. Es gilt als Ostafrikas grösstes Nashorn Schutzgebiet (eine Fläche von rund 350Km2). Ein Teil des heutigen Schutzgebietes ist Sweetwaters, das früher im Besitz von Lord Delamere war, welcher zu den grössten Farmern in der Kolonialzeit zählte. Ihm gehörte Ol Pejeta Ranch, dass später zum Hotel umgebaut wurde. 1989 wurde es in ein privates Schutzgebiet umgewandelt und war für die Zucht von schwarzen Rhinos geplant. 1993 wurde in Zusammenarbeit mit Kenya Wildlife Service und dem Jane Goodall Institute zusätzlich ein eingezäuntes Schutzgebiet (45Ha) für Schimpanzen geschaffen. Hier eine kleine Karte um euch zu orientieren.
Sehr schnell erblicken wir die ersten Rhinos.
Sie geniessen die Morgensonne und lassen sich nicht stören.
Ich möchte aber unbedingt Black Rhinos sehen! In der Conservancy tümmeln sich sehr viele Tierarten.
Am Hauptwasserloch entdecken wir 2 durstige Elis.
Der Eine gibt uns zu verstehen dass wir lieber abhauen sollen....
Elis gibt es hier sehr viele.
Auf einmal schreit Antony Black Rhino. Youpi mein Wunsch geht in Erfüllung.
Es scheint matata gehabt zu haben denn auf seinem Körpen sehen wir einige Wunden.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. Okt. 2021 · #59
Fortsetzung
Später treffen wir unterwegs einen Ranger. Wir halten an und erkundigen uns ob es keine Miezen in der Gegend gebe. Er informiert uns über eine Löwin die sich nicht sehr weit aufhält. Wir fahren sofort zur Stelle. Ein Zebra scheint ihr zum Opfer gefallen zu sein!
Die Löwin beendet gerade ihre Mahlzeit.
Sie trägt ein Halsband und sucht ein geeignetes Plätzchen um zu verdauen.
Sie findet sehr schnell was sie sucht.
Wir gucken ihr eine Weile zu. Leider macht sie sofort ein Nickerchen...so dass wir beschliessen weiter zu fahren. Ganz zufällig entdecken wir diesen Elefant.
Er hat sein Bad beendet und läuft zum Ufer
wo er bald hinter einem Gebüsch verschwindet.
Wir wollen noch das Schimpanzee Sanctuary besuchen. Ich hatte es vor 9 Jahren schon einmal besichtigt. Vom Parkplatz aus läuft man zuerst durch ein kleines Museum.
Danach wird es leider sehr enttäuschend. Wegen Covid, kann man sich den Schimpanzen nicht nähern. Man sieht sie nur von weitem hinter dem Zaun. Vor 9 Jahren konnt ich bei der Fütterung dabei sein.... Wir verlassen sehr schnell den Ort und begeben uns zum Morani Information Centre.
Da gibt es ein Restaurant. Für 6 US$ bekomme ich 4 Samosas......
Unweit befindet sich das Hauptwasserloch. Eine Büffelherde besucht es gerade.
Wir schauen uns die Büffel einen Augenblick an und wollen darauf noch ein wenig den Park erkunden.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. Okt. 2021 · #60
Fortsetzung
Etwas weiter entfernt begegnen wir zwei ältere Büffel.
Wir wollen aber noch einige Rhinos sehen bevor wir Ol Pejeta verlassen. Wir fahren jetzt Richtung Sweetwaters. Unterwegs erblicken wir verschiedene Antilopenarten.
10 Minuten später entdecken wir diese Mama Rhino mit ihrem Sprössling.
Der Kleine schaut um sich herum.
Mama lässt sich nicht stören.
Nach einer Weile legt sich der Kleine neben Mama.
Es macht Spass sie zu beobachten.
Der Kleine muss sehr müde sein denn auf einmal entspannt er sich und schläft ein!
Wir entscheiden den Park weiter zu erkunden und verlassen die Rhinos. Beim Ewaso Ng'iro River stossen wir auf eine kleine Eliherde.
Die Elis löschen gerade ihren Durst
und verschwinden gleich danach.
Es ist schon unglaublich wie gut sie bergauf marschieren können!