Rückenfreundliche Parks?

42 Antworten · 5'138 Aufrufe · gestartet 04. Juli 2021 von Sabine26
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6'369 Beiträge · seit 201105. Juli 2021 · #21
Hoi zämä

Ich habe zwar keine Rückenprobleme aber ich hatte mal drei verschobene und einen angebrochenen Halswirbel und bin so wenige Wochen nach dem Unfall nach Südtansania auf Safari gefahren.
Mir hats dabei die Wirbel regelrecht wieder an die richtige Position gerüttelt, im Ernst! 😉
Die Rüttlerei war aber vor allen wenn ich gesessen bin, also auf den Strassen und Pisten ausserhalb der Parks, denn in den Parks steh ich meist, wenns sein muss den ganzen Tag, zumindest wenns ein Hubdach hat wie es in Ostafrika üblich ist.
Da kann man sehr gutmit den Knien ausgleichen kann dürfte das zwar anstrengender, aber weniger problematisch als Sitzen sein.

Ansonsten kann ich die Salt Lick Lodge in den Tahita Hills beim Tsavo West empfehlen. Da kriegt man tagsüber zwar nichts zu trinken (vorher besorgen) aber man kann aus nächster Nähe den Tieren zusehen, inkl. Beobachtungsbunker am Wasserloch.
Für 2 Nächte absolut ok.

Den Nairobi NP kann man auch empfehlen, aber auch da hats gute und andere Pisten.

Von den Strassen Kenyas hab ich schon auch Speedbumps in Erinnerung, aber ich würde vom Gefühl her sagen dass es weniger hat als in Tansania.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Gast05. Juli 2021 · #22
Sabine26 schrieb:Die Wahl des Fahrzeuges ist für uns immer ein weiterer, ausgesprochen wichtiger Punkt in Hinblick auf Federung etc.
die "Federung" alleine macht es mE nicht aus. Kurzer Radstand (und große Räder) sind bez. subjektiven Fahrkomforts auch wichtig.
Im kurzen (als ruppig verrufenen) Defender kann man sich komfortabler fühlen, als vorne oder ganz hinten im Landcruiser odgl.
Wenn man etwa in der Kipp-Längsachse, oder nahe dran, sitzt ist alles viel erträglicher. Das ist bei kurzen Fahrzeugen auch vorne (fast) so. Die Allrad- und Autofexe hier können das sicher besser begründen.
Grüße

Und noch eine Interessensfrage betr. eines praktischen Problems. Wie kriegt ihr denn das mit diesen Beschwerden und befundeter Vorgeschichte mit der Reiseversicherung hin bzw. was kostet das? Wenn du das nicht beantworten möchtest, verstehe ich das auch. Es interessiert mich einfach, als ebenfalls Betroffener.

.... Und man sollte hier keine Tipps geben, die offensichtlich nur für Camper geeignet sind
zuletzt bearbeitet 05. Juli 2021
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200905. Juli 2021 · #24
@Loser: Federung war nur ein Beispiel. Wir (ich eigentlich weniger, da ich mich nicht so gut damit auskenne) schauen schon im Vorfeld ganz genau, mit welchem Wagen wir unterwegs sind.

Wir haben noch eine ganz alte Versicherung.

Ich werde mich mal ein wenig intensiver mit Kenia beschäftigen, ggf. auch mit Zimbabwe. Rein vom Gefühl her würde ich uns auch eher zutrauen, in Zimbabwe selbst zu fahren, in Kenia allerdings nicht.

Nach meiner Blinddarm-OP in Windhoek bin ich auch noch einmal wesentlich sensibler in Bezug auf ärztliche Versorgung und ich denke, dass Kenia mit den Flying Doctors nicht ganz so schlecht aufgestellt ist (mal von der momentanen Situation abgesehen).

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 05. Juli 2021
7'296 Beiträge · seit 200605. Juli 2021 · #25
BikeAfrica schrieb:
Nyanga schrieb:
Es ist anders als SA oder Nam.
Als Radler empfand ich es gar nicht mal so sehr unterschiedlich.
Als Autofahrer ist es das aber vermutlich schon.
Nyanga schrieb:Ja der Straßenverkehr ist natürlich vollkommen anders. Das Leben findet auf und neben der Straße statt. Wesentlich interessanter, aber man muss auch vorsichtiger sein.
Ich meinte aber auch, dass man meist von Menschen umgeben ist, wenn man anhält oder etwas an der Straße kauft. Das man irgendwie immer beobachtet wird, das man oft beim Abendessen auf dem Camp von Kindern besucht wird, die sich neben den Tisch in den Sand setzen und zugucken wie man da so isst, das nachts meist gefühlte 100 Hunde bellen und wenn die bei Sonnenaufgang müde geworden sind, fangen die Hühnerviecher an zu krähen... und das der Dorfchef sauer ist, wenn man in seinem Dorf herumspatziert und sich nicht vorgestellt hat. Plus noch hunderte Abenteuer.

An der Stelle werden die Unterschiede einer Auto- und einer Radreise sichtbar.
Genau was Du schreibst, kenne ich auch von den kleinen Siedlungen im Ovamboland, Damaraland oder Kaokoveld. Da fährt man mit dem Auto halt einfach vorbei, während man mit dem Fahrrad in jeder Lehmhüttensiedlung anhält zum Übernachten. Von daher war Malawi für mich nicht anders. Auch beim Straßenverkehr konnte ich keine Unterschiede feststellen außer auf der Hauptstraße von Lilongwe nach Norden. Dort ging es zu wie auf einer Rennstrecke und in jedem Dorf lagen überfahrene Hunde auf der Straße.
Kleine Supermärkte gab es auch in jeder Kleinstadt. Es war in Malawi selbst als Radfahrer problemlos, überall an ausreichend Trinkwasser zu kommen.

Drei Dinge sind mir noch sehr präsent in Erinnerung.
1.
2-Liter-PET-Flaschen waren sehr begehrt. Wenn ich im Supermarkt welche gekauft und in meine Flaschen am Fahrrad umgefüllt habe, habe ich die leeren Flaschen nie in den Mülleimer geworfen, sondern daneben gestellt. Innerhalb von einer Minute waren die spätestens weg.
Einmal habe ich zwei solcher Flaschen gekauft und umgefüllt. Zwei erwachsene Männer haben darauf gewartet. Der Moment, als ich die Flaschen losließ, war der Startschuss. Die haben sich beinahe darum geprügelt. Einer war schneller und hat sich beide Flaschen gegriffen. Daraufhin gab es ein ziemliches Gerangel, bevor sie sich dann glücklicherweise noch ohne ernste Schlägerei geeinigt haben, dass jeder eine Flasche bekommt. Ältere Frauen oder welche mit Kleinkindern habe ich manchmal direkt gefragt, ob sie die Flasche gebrauchen können. Die wurden immer dankbar angenommen. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.

2.
Kronkorken von Coca Cola oder Fanta wurden von Kindern aus dem Dreck gesammelt und die Innenseite abgeleckt.

3.
Ratten und Kakerlaken wird man gelegentlich sehen. Das ist vergleichsweise häufiger als in den meisten anderen Ländern.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200605. Juli 2021 · #26
loser schrieb:
die "Federung" alleine macht es mE nicht aus. Kurzer Radstand (und große Räder) sind bez. subjektiven Fahrkomforts auch wichtig.
Im kurzen (als ruppig verrufenen) Defender kann man sich komfortabler fühlen, als vorne oder ganz hinten im Landcruiser odgl.

Das halte ich für falsch. Ein kurzer Radstand und wenig Überhang sorgt für mehr Geländegängigkeit, aber bei Bodenwellen hoppelt das Auto die ganze Zeit.
Langer Radstand bei ansonsten vergleichbaren Parametern ist mit Sicherheit bequemer, wenn man zwischen den Achsen sitzt. Auf der Hinterachse oder beim langen Land Cruiser gar dahinter ist natürlich nichts.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
582 Beiträge · seit 202105. Juli 2021 · #27
@Sabine, wenn ich so lese.. wenn dir medical auf reisen wichtig ist, dann ist Zimbabwe wohl auch eher raus aus deinem Rennen. Meine Bekannten berichten nichts Gutes .Sowohl jetzt als auch vor Corona.
Also Hwange und Vicfalls und ggf. Umgebung Harare ja,aber dann weiter weg, darf man Erwartungen nahe 0 haben. Nach wie vor ist in Zimbabwe keine wirklicher Fortschritt zu verzeichnen.
6'369 Beiträge · seit 201106. Juli 2021 · #28
Hoi zämä

Zum Thema Radstand:
Der kurze Radstand kann schon auch von der Bequemlichkeit Vorzüge haben, vor allem wenn man selbst fährt. Denn da sitzt man tatsächlich nah am 'Wendepunkt', also dem Mittelpunkt zwischen den Achsen.
Aber sobald man in der zweiten Reihe sitzt hat ein längerer Radstand Vorteile.
Aber ich denke es kommt vor allem auf das Auto an.
An Sabines Stelle würd ich, da 'Gelände' und sehr schlechte Wege ja nicht in Frage kommen, möglichst einen SUV wie einen RAV4 oder einen Hiluy Surf nehmen, wobei Letzterer zu den sehr guten Geländewagen zählt und trotzdem reltiv angenehm gefedert ist.
Auch mit dem Luxus-HiAce, den wir in Uganda 2018 hatten, wars sehr komfortabel, da der Bus in der Luxusausführung relativ weich gefedert ist und bequeme, verstellbare Sitze hatte. Dazu Klima und grosses Schiebedach, das inzwischen durch ein Safarihubdach ersetzt wurde. Es war ein tolles Auto!
Uganda wäre eh noch eine Option, da sind viele Teerstrassen, man kann viel mit dem Boot machen, man kann wandern (geht das?) usw. Nur das mit dem Gorillatracking dürfte schwiriger werden, da dort die Pisten doch sehr, sehr holperig sind.
Aber in Ruanda kann man auf Teerstrasse zum Start des Gorillatreckings fahren, wenn man der richtigen Gruppe zugeordnet wird. Wenn nicht kanns schon sehr schlechte Wege haben...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'296 Beiträge · seit 200606. Juli 2021 · #29
picco schrieb:
Zum Thema Radstand:
Der kurze Radstand kann schon auch von der Bequemlichkeit Vorzüge haben, vor allem wenn man selbst fährt. Denn da sitzt man tatsächlich nah am 'Wendepunkt', also dem Mittelpunkt zwischen den Achsen.
Aber sobald man in der zweiten Reihe sitzt hat ein längerer Radstand Vorteile.
Ich fand kurze Radstände immer "nervöser" als lange. Selbst wenn man direkt über der Querachse sitzt, gibt es einfach mehr Bewegungen.

Aber ich denke es kommt vor allem auf das Auto an.
Das würde ich auch meinen. Ein Geländewagen mit Blattfedern ist zwar robuster, aber ein Fahrzeug mit Schraubenfedern halt komfortabler.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast06. Juli 2021 · #30
@Radstand
Wenn man auf ruppiger Schotterstraße oder Wellblech mit 70/80 kmh dahinbrettert, wird das längere und schwerere Auto besser "auf der Straße liegen“ und „Spur halten“, eh klar ….. solange man nur geradeaus fährt.
Bei sehr unebenem Untergrund, wo man sowieso langsam fahren muss, ist es aber nach meiner persönlichen subjektiven Erfahrung auch wichtig, wie weit man vom „Drehpunkt“ zwischen den Achsen entfernt ist (siehe Picco). Im „Safarifahrzeug“ wird folglich der ganz hinten und hoch sitzende Passagier mehr schlingern als der hinter dem Fahrer sitzende.
Ich hatte einen alten zum „SW“ umgebauten SC-Landcrusier mit Längssitzbänken. Bei starken, zu forsch angefahrenen Bodenwellen, wenn der Fahrer schon fast abgehoben hat, hat man das in der vordersten Passagierposition keineswegs als/so extrem wahrgenommen.
In RSA bin ich oft mit einem Terios am Beifahrersitz oder hinten gesessen. Das Auto ist auf Schotter bequem. Ist aber natürlich alles subjektiv.

@Versicherung
Meinte ich eigentlich, ob eine Versicherungsleistung für ein auf Reisen auftretendes akutes WS-Problem garantiert wäre, wenn bereits eindeutige Vorbefunde vorliegen.

Grüße
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2021
486 Beiträge · seit 202006. Juli 2021 · #31
bei langen Radständen (Pickups ...) wird eine unbelastete Hinterachse schnell richtig "rappelig".
Wenn da ordentlich Gewicht drauf ist (Camping-Ausrüstung etc.) wird das sicher besser, aber die Passagiere sitzen im Pickup auch auf der Rückbank eher "vorne", die bringen da nicht viel.

Merkt man deutlich im direkten Vergleich Hilux <-> Fortuner, der Fortuner fährt sich erheblich komfortabler und ist auch nicht auf so schwere Zuladungen hinten ausgelegt.
Gruß Burkhard
7'296 Beiträge · seit 200606. Juli 2021 · #32
Burkhard schrieb:bei langen Radständen (Pickups ...) wird eine unbelastete Hinterachse schnell richtig "rappelig".

Ein Pickup ist auch ursprünglich als Nutzfahrzeug mit ca. 1 Tonne Zuladung konzipiert. Wenn man den unbeladen auf unebenen Untergrund fährt, hopst der natürlich um Kurven und rappelt auch sonst ordentlich. Ein anderes Auto hopst da nicht. Mit einer Tonne Zuladung hingegen bleibt das dann mit Achsenbruch liegen. 😉

Ich habe jetzt das Fahrverhalten von vergleichbaren Fahrzeugen gemeint, also z.B. Land Rover 88 vs. 109 oder Land Rover 90 vs. 110. Beim Land Cruiser oder Mitsubishi kenne ich die Typbezeichnungen nicht.

Wir entfernen uns aber zunehmend vom Thema. Sabine wollte Parks mit passablen Streckenverhältnissen wissen. Mit welchem Auto sie am besten zurechtkommen, wissen sie vermutlich inzwischen selbst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'250 Beiträge · seit 200906. Juli 2021 · #33
Hallo Sabine,

Straßenzustand ist schwierig zu beurteilen, weil es immer eine Momentaufnahme ist.

Malawi: Liwonde Nationalpark. Bootfahrt auf dem Shire war gut
Simbabwe: Hwange Nationalpark
Uganda: Murchison Falls Nationalpark, Bootfahrt auf dem Nil möglich
Botswana: Chobe, insbesondere mit dem Boot
Guyana: viele Exkursionen mit dem Boot. Leider nur sehr wenige Tiere. Nicht vergleichbar mit Pantanal
Sri Lanka: Wilpattu, Yala und weitere. Oft dichter Busch.

Nicht zu empfehlen
Botswana: Khwai Konzession. Teilweise sehr schlechte Wege
Tanzania: Serengeti - lange üble Wellblechpiste
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200906. Juli 2021 · #34
Ich hätte nicht gedacht, dass meine Frage hier so viel Resonanz bringt. Nochmals danke dafür und vielleicht kann auch der eine oder andere daraus Nutzen ziehen.

@Picco: Euer Fahrzeug hatte ich ja schon in Deinem Bericht gesehen. Das ist auf alle Fälle wert, sich das noch einmal genauer anzuschauen. Zu Ruanda hatte ich mir vor einiger Zeit mal einen Reiseführer zugelegt, ich weiß noch zu wenig darüber, als dass ich sagen könnte, da würde ich gerne hin oder nicht. Gorilla Trecking wäre wohl leider eher nicht möglich, aber da müsste ich mich noch einmal detaillierter mit beschäftigen, wenn es in Betracht käme.
BikeAfrica schrieb:

Wir entfernen uns aber zunehmend vom Thema. Sabine wollte Parks mit passablen Streckenverhältnissen wissen. Mit welchem Auto sie am besten zurechtkommen, wissen sie vermutlich inzwischen selbst.

Ja, danke Wolfgang, ich denke, das können wir mittlerweile für uns schon ziemlich gut einschätzen. Es ist schon ein wenig Erfahrung vorhanden.
Wenn wir selbst fahren, ist es auch noch einmal einfacher, aber es gibt viele Länder in Ostafrika (eigentlich alle) und mehrere im südlichen, wo wir es uns nicht zutrauen, selbst zu fahren. Da muss man (ich) einfach realistisch bleiben.

@Bernd: Im Chobe waren wir bereits vor ca. 10 Jahren und haben dort eine mehrtägige Hausbootfahrt gemacht, das war super. Kwai Region hatten wir bei dieser Tour schweren Herzens weggelassen, weil wir uns schon gedacht hatten, dass das nichts ist.
In der Serengeti fand ich die Strecken auch teilweise sehr heftig, besonders in dem Auto, mit dem wir fuhren. Da war Frau schon froh, wenn sie einen Sport-BH trug 😗 Die Strecke wäre auch nicht gegangen.

Sri Lanka: Interessant, da hast Du noch einmal einen Denkanstoß geliefert. Ich war vor gut 30 Jahren auf der Insel, da konnte man nicht in den Norden wegen des Bürgerkrieges (ich weiß, der Yala liegt im Süden, war aber auch, wenn ich mich richtig erinnere, betroffen), sprich‘, in den Tierparks war ich nicht. Aber so ganz ist der Funke der Insel damals nicht bei mir übergesprungen, sodass ich mich nicht mehr damit beschäftigt habe im Hinblick auf eine zweite Reise.

Was allerdings (obwohl wir ganz große Südamerikaliebhaber sind) nicht geht, ist Guyana. Nachdem ich in Wolfgangs Bericht zu Suriname gesehen habe, dass man gefühlt alle 3 Meter einer riesigen, fetten Vogelspinne begegnet, lehne ich dankend ab 😗 … und wenn Du noch schreibst, wenige Tiere, bedauere ich es noch weniger, auf diese Sichtungen verzichten zu müssen.

Auf jeden Fall sehr hilfreich, dass doch immer wieder dieselben Parks genannt werden.

Trotzdem noch einmal Fragen zu speziellen Gebieten in Simbabwe und Kenia (weil wir uns dann gerne ja mehrere Gebiete anschauen würden, ich weiß, zu Kenia wurden auch schon Teilgebiete, wie Tsavo, der Amboseli, Nairobi NP etc. genannt), wie sieht es denn in den Gebieten aus:

- Masai Mara
- Samburu (wurde hier schon einmal genannt, dass okay)
- Lake Bogoria (wenn es dort noch viele Flamingos geben sollte?)
Ich glaube, in Kenia gibt es ja auch die Busse, die Picco erwähnt hat.

- Mana Pools

- … und South Luangwa (Sambia könnte man gut mit Malawi kombinieren - obwohl ich zuvor geschrieben habe, dass Malawi wohl eher nichts für uns ist, ich versuche gerade mal die Möglichkeiten in Erfahrung zu bringen)

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2021
582 Beiträge · seit 202106. Juli 2021 · #35
Sabine, ich hab Mana Pools gesehen beim überfliegen. Nein das ist nix für den Rücken. Im Park selbst zwar ja, aber die 70 km Anfahrt sind übelste Rüttelpiste. Ob sie jemals gegradert wird ist offen. Bis jetzt war sie immer schlecht und schlechter. Da hilft das beste Auto nichts. Der Park ein Ttaum, aber leider nur beschwerlich erreichbar (in Bezug auf die Rückenprobleme)
Und South Luangwe stellt sich nicht besser dar. Obwohl Ich lange nicht dort war, weil mir die Tsetse dort auf den....gehen.
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2021
6'369 Beiträge · seit 201107. Juli 2021 · #36
Hoi Sabine
Sabine26 schrieb:Ich glaube, in Kenia gibt es ja auch die Busse, die Picco erwähnt hat.
Einen HiAce in der Luxusausführung hab ich in Kenya noch nie gesehen, da hab ich bisher nur die Lieferwagen- und normalen Busausführungen des Hiace gesehen, die alle härter gefedert sind als die Luxusausführung..
Zu erkennen sind die Luxus-HiAce unter Anderem an den Glasscheiben im Dach, innen hats zwei bequeme, einstell- und verschiebbare Sitzbänke plus die zwei Sitze vorne sowie eine Klimaanlage für vorne und eine für hinten. Bei den normalen Bussen, die meist für Safaris eingesetzt werden, hats nur nicht verstellbare Sitzbänke und meist keine Klima sowie eben die härtere Federung.
Hier nochmals das Bild der Luxusausführung:
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2021
1'366 Beiträge · seit 201107. Juli 2021 · #37
Sabine26 schrieb:I, wie sieht es denn in den Gebieten aus:

- Masai Mara
- Samburu (wurde hier schon einmal genannt, dass okay)
- Lake Bogoria (wenn es dort noch viele Flamingos geben sollte?)
Ich glaube, in Kenia gibt es ja auch die Busse, die Picco erwähnt hat.

Viele Grüße
Sabine
Masai Mara würde ich ausschließen, da die Pisten doch teilweise sehr zerfahren sind und man immer mal wieder auch ein Flussbett durchqueren muss. Die Hauptrouten sind sicherlich ok, aber den Rest würde ich nicht als rückenfreundlich einstufen.
Lake Bogoria würde ich sagen, dass das geht. Den könntest du noch gut mit Baringo und Nakuru verbinden.
Ich würde mich in Bezug auf Bogoria und Baringo nochmals informieren, da das Wasser weiter angestiegen ist. Aktuelle Infos habe ich aber keine.

Flamingos siehst du evtl. auch in Amboseli.

Samburu hatte ich ja bereits erwähnt. Sollte m.M. auch gehen.

Bei der Sitzwahl würde ich mich beim Landcruiser in die vordere Sitzreihe setzen, denn hinten sitzt man hinter der Achse und somit auf dem Schleudersitz 😗
Wie schon gesagt, würde ich mir eher Gedanken über das lange Sitzen machen und die meiste Zeit im Fahrzeug stehen. Das entlastet den Rücken.
Man kann es als Außenstehender halt schlecht beurteilen. Was für mich noch sehr ok ist, kann für deinen Rücken schon zu viel sein
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
7'296 Beiträge · seit 200607. Juli 2021 · #38
Sabine26 schrieb:
Was allerdings (obwohl wir ganz große Südamerikaliebhaber sind) nicht geht, ist Guyana. Nachdem ich in Wolfgangs Bericht zu Suriname gesehen habe, dass man gefühlt alle 3 Meter einer riesigen, fetten Vogelspinne begegnet, lehne ich dankend ab 😗 … und wenn Du noch schreibst, wenige Tiere, bedauere ich es noch weniger, auf diese Sichtungen verzichten zu müssen.

In normalen Unterkünften in Siedlungen würdest Du vermutlich eher keine Vogelspinnen sehen. Im Regenwald war die Zahl der possierlichen pelzigen Achtbeiner allerdings beachtlich. Zwischen dem Wellblechdach und den tragenden Holzlatten saß etwa jeden Meter eine. Das waren aber nur "kleine" von ca. 10 cm Spannweite.
Die großen passen übrigens unter dem Türschlitz in Unterkünften gar nicht durch. Die treten dann die Tür ein. 😉
(ich habe mal erfolgreich den Kurs, "Wie nehme ich Menschen die Angst vor Spinnen" erfolgreich absolviert).

Ich denke, in Kenya findest Du einige geeignete Ziele.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
661 Beiträge · seit 201508. Juli 2021 · #39
Hallo Sabine
Warum macht ihr keine Flugsafari??
Grüessli
Malbec
1'366 Beiträge · seit 201109. Juli 2021 · #40
Malbec schrieb:Hallo Sabine
Warum macht ihr keine Flugsafari??
Grüessli
Malbec
Was würde man da gewinnen? Man spart sich die Transfers, die aber oft auf gut ausgebauten Straßen stattfinden. In den Parks ist man ggf. trotzdem auf den Rüttelpisten unterwegs.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway