Tagesfahrt von Lüderitz über D707 nach Sossusvlei?

48 Antworten · 5'808 Aufrufe · gestartet 23. Juni 2021 von Svenscho
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Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #1
Hallo zusammen,

wir kommen am 4.7. in Namibia an, das wird unser erster Besuch in diesem schönen Land. Wir machen eine Selfdriving-Tour in 3 Wochen durch das Land, die ich soweit durchgeplant habe. Die Fahrzeiten scheinen mir in Ordnung, einzig bei einer Etappe hätte ich gerne eure Einschätzung:

Nachdem wir eine Nacht in Lüderitz verbracht haben, wollen wir in aller Frühe aufstehen und so früh wie möglich Kolmanskop besuchen. Dann soll es bis nach Sossusvlei zu unserer Unterkunft gehen.

Am liebsten würde ich fahren: B4-C13-D707-C27 laut Google Maps sind das 470 Km und 6:23.

Natürlich bekomme ich als unerfahrener Schotter-/Namibiafahrer das nicht in 6:23 hin. Der Tag ist aber als kompletter Fahrtag geplant. Wenn wir um spätestens 10 losfahren, sollten wir um 18 Uhr zum Sonnenuntergang dort sein, das wäre wünschenswert.

Alternativ könnte man die D707 weglassen, da diese wohl sehr einsam ist (?) und auf der C13, C14, C19 fahren.

Was ist eure Meinung hierzu? Notfalls lieber Kolmanskop weglassen und direkt um 8 losfahren?

Da sich derzeit sehr wenige Touristen im land befinden, bin ich mir auch wegen der D707 etwas unsicher. Ist die derzeit gut befahrbar? Was passiert, wenn man dort eine Panne hat, kann man dort Hilfe rufen, bzw. kommt an dem Tag überhaupt noch jemand vorbei?

Liebe Grüße,
Sven
1'059 Beiträge · seit 200623. Juni 2021 · #2
Hallo Sven

Ist schon eine ziemliche Strecke und gerade natürlich auch wegen der hohen Attraktivität - auch nach der D707 der Abschnitt durch das NamibRand NR ist wunderschön - etwas schade, wenn dafür nicht mehr Zeit oder gar eine Übernachtung in der Gegend bleibt. Aber machbar ist es aus meiner Sicht schon.

Zum aktuellen Zustand der D707 kann ich nichts sagen, aber die ist in der Regel schon ganz ordentlich geschoben und nicht schlechter als andere D- und C-Strassen. Da kommt ihr schon vorwärts, das sollte nicht das Problem sein. Und zu «normalen» Zeiten kommen da auch genügend andere Fahrzeuge vorbei im Falle einer Panne - wie das im Juli dann ausschaut, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen.

Wird sicherlich ein langer Fahrtag, aber wenn ihr wirklich früh genug losfahrt, bleibt auch Zeit für den einen oder anderen Fotostopp/Pausen.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
486 Beiträge · seit 202023. Juni 2021 · #3
ich habe die Strecke (C13, C27, D707) schon ein paar mal gemacht, allerdings nur von/nach Aus.
Das ging an sich ohne Probleme, zum aktuellen Zustand kann ich nichts sagen, bin nicht vor Ort. Ich hätte allerdings keine Bedenken, das für mich so zu planen heute. Irgendwie habe ich weder die D707 und auch die anderen C-Roads nicht als wirklich schwierig in Erinnerung, auch wenn mal zwischendurch (das passiert überall in Namibia) ein paar Washboard Strecken auftauchen.

Die Verbindung von Kolmanskop bis nach Aus ist eher ein flotter Katzensprung, alles geteert, vielleicht 1 Std.?? . Allerdings würde ich Kolmanskop nicht weglassen wenn ich sowieso in Lüderitz bin und noch nie da war (eher würde ich wohl Lüderitz selber weglassen 😈 ). Mit einem Besuch dort (wann machen die auf???) verliert man bestimmt noch mal 1,5-2 Std., auch wenn man sich ranhält.
Ich finde das ist zu viel für einen Tag, geht aber vermutlich irgendwie, wenn alle Mitfahrer eine gute Blase haben 😎 .
Gruß Burkhard
Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #4
Danke für die schnellen Rückmeldungen! Ist sicher nicht optimal, aber irgendwie musste ich das ein den gegebenen Zeitrahmen bringen 😄 Dass es um 18 Uhr schon dämmert, war mir damals so auch nicht klar. Zur Not würde ich den Rest auch mit gefühlten 20 Kmh nach Dämmerung fahren, auch wenn man das natürlich nicht soll. Irgendwie kommen wir schon an 😛
486 Beiträge · seit 202023. Juni 2021 · #5
kleine Ergänzung noch, für mich (ist aber schon ein paar Jahre her, dass ich über Helmeringhausen gefahren bin....) ist der Weg über die D707 genau so schnell wir der auf der "Hauptstrasse", gefühlt und vielleicht auch geschönte Erinnerungen ......
Man sieht schon mehr und wenn man die Zeit nicht mit ewigen Foto-Stops verplempert sollte das egal sein ....... 😗
Gruß Burkhard
6'152 Beiträge · seit 200623. Juni 2021 · #6
hallo Sven,
ich persönlich würde wenn ich das erste Mal in Namibia bin, nicht so lange Fahrstrecken einplanen, klar machbar ist alles, aber ich frage Dich was bringt Dir das, Du sammelst soviele neue Eindrücke, die man einfach mal geniessen sollte und gerade die D 707 bietet sich dafür an, da würde ich unbedingt einen Stop einlegen, es gibt so tolle Campsites auf Namtib, Kanaan und Koimasis, bei jeder hast du ganz tolle Landschaftseindrücke von Wüste mit rotem Sand, Felsen, Gebirge - in dieser Gegend hat man alles was Namibia ausmacht. Vielleicht stellst Du mal deine gesamte Route hier ein.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
16,9k Beiträge · seit 201223. Juni 2021 · #7
Hallo Sven,

Du bist doch im Urlaub - und nicht auf der Flucht...

LG
Logi
1'394 Beiträge · seit 200923. Juni 2021 · #8
Hallo Sven,

vor 20 Jahren bei unserer ersten Namibia Reise sind wir diese Strecke von Lüderitz nach Sesriem an einem Tag gefahren. Damals hatte ich nicht die Möglichkeit, auf Erfahrungen anderer Reisender zurückzugreifen und auch Reiseführer waren eher rar.
Es war eine absolute Fehlplanung, die größte für uns auf dieser Reise. Wir waren in Kolmannskoppe am Tag zuvor und sind gaaaanz früh morgens in Lüderitz losgefahren. Einen Stopp mit Abstecher haben wir beim Duwisib Castle gemacht. Wir sind noch nicht einmal die D707 (weil mir nicht bewusst damals) gefahren. Als wir spät in Sesriem ankamen, hat es uns wirklich gereicht, zumal es auch sehr heiß war an diesem Tag. Noch mal würde ich das nicht machen.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dir Deine Planung noch einmal genauer anzuschauen.

Viele Grüße
Sabine

PS: Ich glaube, hier könnte jetzt alles in fett geschrieben sein. Das ist keine Absicht und ich kann es gerade auf dem mobilen Gerät nicht ändern.
Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #9
Hanne schrieb:hallo Sven,
ich persönlich würde wenn ich das erste Mal in Namibia bin, nicht so lange Fahrstrecken einplanen, klar machbar ist alles, aber ich frage Dich was bringt Dir das, Du sammelst soviele neue Eindrücke, die man einfach mal geniessen sollte und gerade die D 707 bietet sich dafür an, da würde ich unbedingt einen Stop einlegen, es gibt so tolle Campsites auf Namtib, Kanaan und Koimasis, bei jeder hast du ganz tolle Landschaftseindrücke von Wüste mit rotem Sand, Felsen, Gebirge - in dieser Gegend hat man alles was Namibia ausmacht. Vielleicht stellst Du mal deine gesamte Route hier ein.
Beste Grüsse
Hanne
Hallo Hanne,

das Problem an dieser Etappe bei der Planung war, dass es mich ansonsten völlig unnötige 2 Tage gekostet hätte (die ich auch im Etosha verbringen könnte).

Da wir nicht campen, kommen nur Lodges in Frage. Wenn ich jetzt einen Overnight Stop einlege, hätten wir am ersten Tag ca 3 Stunden Fahrt und würden in einer Lodge irgendwo im nirgendwo campieren, wo wir um 15 Uhr ankämen. Am nächsten Tag w+rden wir morgens losfahren und Mittags in Sossusvlei ankommen.

Stand 2019 sollte man aber früh morgens in Sossusvlei am Eingang sein um
a) nicht ewig anzustehen und
b) einen gesamten Tag für Sossusvlei braucht.

Also hätten wir vermutlich auch den Rest dieses Tages in der Lodge rumgehangen. Da habe ich mir gesagt, dann lieber durchfahren, 2 volle Tage sparen und lieber mehr Tage im Etosha am Ende. Wir haben halt nur eine bestimmte Anzahl Tage in Namibia, die Frage ist halt am Ende wie man sie verteilt 😉
6'152 Beiträge · seit 200623. Juni 2021 · #10
hallo Sven,
ich will Dich zu nichts überreden, mache deine eigenen Erfahrungen, nur wenn man noch nie in Namibia war kann man manches nicht gut einschätzen, deshalb hast Du ja hier auch die Frage gestellt um Antworten zu erhalten, die selbstverständlich unterschiedlich sind.
Ich bin von Camping ausgegangen aber Lodgehoper bin ich auch, ich zahle aber nicht nur die Übernachtung sondern ich suche mir bewusst Lodges aus, wo man eine 'Farmrundfahrt, Gamedrive und relaxen kann und ich bin immer sehr gerne am frühen Nachmittag in der Unterkunft. Von wo kommst Du denn nach Lüderitz ? Um lange Strecken zu entzerren, ist oftmals eine Übernachtung erholsam. Du setzt dich doch nicht morgens um 7.00 Uhr ans Steuer fährtst los nur um Kilometer runter zu rattern, sondern, auch mal einen Stop einzulegen um Fotos zu machen, oder einfach die Landschaft zu geniessen, die unendliche Weite zu sehen, auch einen Kaffee zu trinken usw. Es gibt in Namibia Strecken z.B. an den Ugab Terrassen, da kamen wir kaum weiter, weil wir ständig angehalten haben um diesen Gebirgszug anzuschauen.
Ob man schon früh morgens im Sossusvlei sein muss - na ja - wegen dem Anstehen, es gibt auch eine Unterkunft innerhalb, wo man direkt fahren kann. 3 Wochen finde ich gute Zeit für Namibia - wenn man aber den den Süden, Norden und eventl. noch Caprivi einbaut , dann wirds eng.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #11
Hanne schrieb:hallo Sven,
ich will Dich zu nichts überreden, mache deine eigenen Erfahrungen, nur wenn man noch nie in Namibia war kann man manches nicht gut einschätzen, deshalb hast Du ja hier auch die Frage gestellt um Antworten zu erhalten, die selbstverständlich unterschiedlich sind.
Ich bin von Camping ausgegangen aber Lodgehoper bin ich auch, ich zahle aber nicht nur die Übernachtung sondern ich suche mir bewusst Lodges aus, wo man eine 'Farmrundfahrt, Gamedrive und relaxen kann und ich bin immer sehr gerne am frühen Nachmittag in der Unterkunft. Von wo kommst Du denn nach Lüderitz ? Um lange Strecken zu entzerren, ist oftmals eine Übernachtung erholsam. Du setzt dich doch nicht morgens um 7.00 Uhr ans Steuer fährtst los nur um Kilometer runter zu rattern, sondern, auch mal einen Stop einzulegen um Fotos zu machen, oder einfach die Landschaft zu geniessen, die unendliche Weite zu sehen, auch einen Kaffee zu trinken usw. Es gibt in Namibia Strecken z.B. an den Ugab Terrassen, da kamen wir kaum weiter, weil wir ständig angehalten haben um diesen Gebirgszug anzuschauen.
Ob man schon früh morgens im Sossusvlei sein muss - na ja - wegen dem Anstehen, es gibt auch eine Unterkunft innerhalb, wo man direkt fahren kann. 3 Wochen finde ich gute Zeit für Namibia - wenn man aber den den Süden, Norden und eventl. noch Caprivi einbaut , dann wirds eng.
Beste Grüsse
Hanne
Hallo Hanne,
das ist natürlich der einzige Tag auf dieser Reise, an dem wir so viel fahren. Sonst bleibt es bei 2-3 Stunden inklusiven allem was du unten beschrieben hast. Ich habe lieber mal einen anstregenden Fahrtag dazwischen und dafür mehr Zeit und Entspannung an den wirklichen Highlights. Wir sind z.B. auch mal an einem Tag von Monument Valley zum Yosemite gefahren, ca. 1300 Km, Wahnsinn aber es hat sich gelohnt, und dazwischen war auch nichts Sehenswertes.

Über die Sehenswürdigkeiten zwischen Lüderitz und Sossusvlei habe ich wenig gelesen, die D707 soll sehr schön sein, Fotostops wird es an diesem Tag sicherlich auch geben. Einen anstrengenden Tag werden wir überstehen, die Langstreckenflüge sind ja auch kein Genuss 🙂 Mir ist vor allem wichtig, dass wir uns nicht in eine gefährliche Situation manövrieren, indem man diese Strecke gar nicht an einem Tag fahren kann und man am Ende im Dunkeln irgendwo mit 20 Kmh zuckelt oder am Straßenrand im Auto schläft. Das sollte uns, soviel hab ich aus den Antworten entnommen, eigentlich nicht passieren.

Lg
Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #12
Was mir aber noch nicht ganz klar ist:

Die Strecke sind 460 Km. Man soll in Namibia nicht schneller als 80 fahren auf den "guten" Schotterstraßen, als Schotteranfänger werde ich mich wohl an 60 halten - dann sollte die Strecke für mich doch mit langsameren, schlechteren Stücken eingerechnet in 8-8,5 h reiner Fahrzeit zu bewältigen sein? Das Stück von Lüderitz bis zur D707 ist ja sogar asphaltiert und kann mit 120 Kmh gefahren werden.

Lg
425 Beiträge · seit 201823. Juni 2021 · #13
Hallo Sven,
bescheidene Frage, warum fragst du hier wenn dein Entschluss fest steht und du beratungsresistent bist.
Gruß Georg
6'152 Beiträge · seit 200623. Juni 2021 · #14
Svenscho schrieb:Was mir aber noch nicht ganz klar ist:

Die Strecke sind 460 Km. Man soll in Namibia nicht schneller als 80 fahren auf den "guten" Schotterstraßen, als Schotteranfänger werde ich mich wohl an 60 halten - dann sollte die Strecke für mich doch mit langsameren, schlechteren Stücken eingerechnet in 8-8,5 h reiner Fahrzeit zu bewältigen sein? Das Stück von Lüderitz bis zur D707 ist ja sogar asphaltiert und kann mit 120 Kmh gefahren werden.

Lg
hallo,
das ist mir neu, bisher war die Strecke bis Aus geteert und ab da Schotterstrasse .
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2021
486 Beiträge · seit 202023. Juni 2021 · #15
Svenscho schrieb:Die Strecke sind 460 Km. Man soll in Namibia nicht schneller als 80 fahren auf den "guten" Schotterstraßen, als Schotteranfänger werde ich mich wohl an 60 halten - dann sollte die Strecke für mich doch mit langsameren, schlechteren Stücken eingerechnet in 8-8,5 h reiner Fahrzeit zu bewältigen sein? Das Stück von Lüderitz bis zur D707 ist ja sogar asphaltiert und kann mit 120 Kmh gefahren werden.

Lg
pauschal nur 80 oder 60 halte ich für Quatsch (gleich werde ich hier sowieso gelyncht 😁 , wenn ich so was sage ..... ja ja, ich weiß, steht angeblich in allen Mietwagenbedingungen verpflichtend drin ..... 😈 ).

Wenn da nix neu geteert wurde, dann gibt es Teerstr. nur Lüderitz bis Aus, danach kenne ich nur Schotter, aber doch oft recht breit ausgebaut und oft auch ziemlich schnurgerade .....
100km/h halte ich auf Schotter für grenzwertig, obwohl es teilweise per Schilder auch so erlaubt ist, pass einfach auf Kurven auf (die besser langsamer....) . Der Fahrer merkt normalerweise schon, wenn es nicht mehr passt und der Wagen anfängt zu wandern.
Das Problem ist, dass meiner Meinung nach die Reifen bei so hohem Tempo evtl. überhitzen, irgendwie hatte ich meine Reifenplatzer immer auf den "besten" Schotterstr. und weniger auf den kurvigeren und langsameren Strecken. ist dann ärgerlich, auch wenn man flott ist beim Wechseln, eine 1/2 Stunde ist schnell dann wieder weg.
Ansonsten "fahre" das Auto, du entscheidest wie lange du dich wohl fühlst ......, es nützt nix da nur auf Max-Regeln zu achten, wenn es gefühlt schon nicht mehr passt. Zeitlich dürfte es keinen nennenswerten Unterschied machen wie schnell du fährst, Hektik ist da nicht angesagt und Termindruck auf der Straße ist gar kein guter Ratgeber für Namibias Pisten. Man kommt auch mit langsamerer Fahrt meistens noch rechtzeitig an.
Gruß Burkhard
2'497 Beiträge · seit 201123. Juni 2021 · #16
Wer meint, zwischen Monument Valley und Yosemite liegt nichts Interessantes und Loke Powell, Grand Canyon, Lake Mead, Las Vegas, Death Valley und so weiter seien nicht sehenswert, dem brauchen wir doch hier nicht mit unserer einsamen Weite und grandiosen Landschaft entlang der D707 kommen. Ich "hänge" selten in einer Lodge rum, sondern gehe spazieren, suche Vögel und Pflanzen und ich finde auch zwei Tage in einer wunderschönen Gegend nicht "unnötig". Jeder halt nach seinem Gusto.

Nur eins: Die meisten Autovermieter verbieten schlicht Fahrten bei Dunkelheit, auch mit nur 20 kmh und es ist auch wirklich nicht angenehm. Die Dämmerung dauert in Namibia wenige Minuten, das ist völlig anders als bei uns. Übernachten am Straßenrand ist nicht nur unkomfortabel, sondern auch brandgefährlich, denn wenn dann doch jemand vorbei komt, ist es vielleicht keiner, der nur helfen will.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #17
chamäleon2011 schrieb:Wer meint, zwischen Monument Valley und Yosemite liegt nichts Interessantes und Loke Powell, Grand Canyon, Lake Mead, Las Vegas, Death Valley und so weiter seien nicht sehenswert, dem brauchen wir doch hier nicht mit unserer einsamen Weite und grandiosen Landschaft entlang der D707 kommen. Ich "hänge" selten in einer Lodge rum, sondern gehe spazieren, suche Vögel und Pflanzen und ich finde auch zwei Tage in einer wunderschönen Gegend nicht "unnötig". Jeder halt nach seinem Gusto.

Nur eins: Die meisten Autovermieter verbieten schlicht Fahrten bei Dunkelheit, auch mit nur 20 kmh und es ist auch wirklich nicht angenehm. Die Dämmerung dauert in Namibia wenige Minuten, das ist völlig anders als bei uns. Übernachten am Straßenrand ist nicht nur unkomfortabel, sondern auch brandgefährlich, denn wenn dann doch jemand vorbei komt, ist es vielleicht keiner, der nur helfen will.

Viele Grüße
Karin
Bleibt doch bitte sachlich. Alles was du aufgezählt hast hatten wir auf der Hinfahrt schon UND dazu kann ich noch Zion und Bryce Canyon dazuzählen. Es gibt Fahrtage, das kennt jeder von irgendwo und wir haben einfach für uns beschlossen, dass wir lieber mehr Tage im Etosha haben als zwischen Lüderitz und Sossusvlei.

Mir gehts nur darum, dass wir uns nicht von vornherein in eine gefährliche Situation manövrieren - was wir scheinbar nicht tun, wenn wir früh losfahren - so viel habe ich aus den Antworten verstanden und dafür bedanke ich mich recht herzlich. Notfalls steuert man dann halt doch einen Campingplatz oder eine Lodge auf dem Weg an und fährt früh morgens weiter zum Sossusvlei. Aber eine Panne/Reifenplatzer etc. kann man ja überall haben und sich damit den Plan durcheinanderwerfen 😉
Themenstarter62 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #18
Lg
hallo,
das ist mir neu, bisher war die Strecke bis Aus geteert und ab da Schotterstrasse .
Gruss Hanne

Da hast du Recht, ich habe mich verguckt.

Danke für die Richtigstellung!
2'497 Beiträge · seit 201123. Juni 2021 · #19
" Wir sind z.B. auch mal an einem Tag von Monument Valley zum Yosemite gefahren, ca. 1300 Km, Wahnsinn aber es hat sich gelohnt, und dazwischen war auch nichts Sehenswertes."

Das hatte ich gelesen und nicht, dass Du in der anderen Richtung schon ganz viel angeschaut hattest.

"Über die Sehenswürdigkeiten zwischen Lüderitz und Sossusvlei habe ich wenig gelesen, die D707 soll sehr schön sein, Fotostops wird es an diesem Tag sicherlich auch geben. Einen anstrengenden Tag werden wir überstehen, die Langstreckenflüge sind ja auch kein Genuss 🙂 Mir ist vor allem wichtig, dass wir uns nicht in eine gefährliche Situation manövrieren, indem man diese Strecke gar nicht an einem Tag fahren kann und man am Ende im Dunkeln irgendwo mit 20 Kmh zuckelt oder am Straßenrand im Auto schläft. Das sollte uns, soviel hab ich aus den Antworten entnommen, eigentlich nicht passieren."

Du fragst, ob es so gut geht, bekommst Antworten und hinterfragst die so lange, bis es für Dich passt. Natürlich geht es, irgendwie und mit der Einbuße, eine wirklich tolle Landschaft nicht genießen zu können. In Namibia (und anderen schönen Ländern) ist irgendwo immer zu wenig Zeit.

Das, was ich zu Fahren bei Dunkelheit und Übernachten am Straßenrand geschrieben habe, ist übrigens sehr ernst gemeint.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2021
663 Beiträge · seit 201623. Juni 2021 · #20
Hallo Karin,
Wir sind die Strecke von Lüderitz über die D707 nach Sesriem Mitte Mai diesen Jahres gefahren.

Also von Lüderitz bis Aus ist B4 geteert. Die dann folgende C13 ist eine gute & breite Schotterpiste die man theoretisch mit 80 - 100 km/h fahren könnte.
Auch die D 707 war in einem sehr guten Zustand.

Letztlich muss aber jede selber wissen was er macht. Nur hier eine Frage einstellen und dann enttäuscht sein wenn es keine oder nur geringe Zustimmung zu seinen Vorstellungen gibt ist dann noch einmal etwas anderes. 😉

Aus eigenem Erleben/Erfahren kann ich nur raten 1 Zwischenübernachtung einzubauen. Wir haben die auf der Farm Namtib gemacht. Die Strecke/Landschaft ist einfach atemberaubend und man macht sicherlich einige Fotostopps und/oder bleibt einfach mal auf einem Hügel stehen und geniesst - ja geniesst den Blick in die unendliche Weite.
Warum die Strecke mit höherer Geschwindigkeit "abzureissen" erschliesst sich mir nicht wirklich.

Aber am Ende ist es Deine Entscheidung. Und wenn Du dann in Sesriem feststellst das es doch zu viel km für den Tag waren musst Du halt noch einmal wiederkommen. 😎 Ist ja auch keine schlechte Variante.

Gesunde Grüsse - nun aus der Quarantäne
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2021