Reisebericht

Unsere Reise Botswana-Sambia

von africa2020 · begonnen 28. Mai 2021 · 11 Teile

Teil 128. Mai 2021
Liebe Forumsmitglieder
Gerne möchten wir uns und unsere geplante Reise vorstellen. Wir sind eine 5-köpfige Familie (3 Jungs, heute 13, 10 und 8 Jahre alt) und leben ländlich im Kanton Zürich, Schweiz. Mein Mann (51) und ich (46) waren 2006 und 2007 je für je einige Wochen in Südafrika. 2009 waren wir dann zu dritt in Namibia und 2010 nochmals in Namibia und Botswana. 2012 waren wir länger, extra vor Kindergartenbeginn in Botswana und Zimbabwe mit unseren beiden älteren Jungs unterwegs.
Dann kam 2013 unser Kleinster auf die Welte, 2015 "mussten" wir ein grösseres Haus kaufen und so gingen unsere Reiseträume in Afrika nicht mehr auf....
Aber unsere Sehnsucht blieb und vor ca 3 Jahren haben wir ganz plötzlich beschlossen, dass es doch eigentlich möglich sein sollte wenigstens einmal zu fünft in Afrika zu sein. Bevor die Jungs noch mehr Platz brauchen oder in eine höhere Schule gehen....
Und seitdem planen wir und planen wir:-) Eigentlich war unser Hauptziel ursprünglich Zimbabwe aber dieses haben wir schon 2018 verworfen und irgendwann kam dann Sambia zum Thema...
6 Wochen waren in 2020 geplant, natürlich verschoben und wieder neu geplant. Der Botswana Teil blieb aber eher unverändert weil wir schon so viel vorausgebucht hatten...an vielen Orten waren wir schon aber da der Kleine gar nie dabei war und sich nur der Aelteste wenig erinnert werden wir nochmals einiges besuchen das wir schon kennen (aber es ist ja lange seither)
Vieles ist noch offen...den Flug haben wir aber Ende Februar neu gebucht...und vieles müssen wir wohl wirklich dann spontan ansehen bezw. immer Plan B in der Hand haben...

So nun unsere Reiseroute:
9.7. Flug ZH-FRH-Johannesburg
10.7 Uebernahme Auto (Bushlore, Toyota Hilux, 2 Dachzelte), Vaalwater, Olievenhoutsrus Guest Farm
11.7 Khama Rhino
12.7 Khama Rhino
13.7 offen
14.7 CKGR ; sunday pan 3 (hat sich spontan ergeben, dank Umbucherei)
15.7. CKGR, Passarge Valley 1
16.7. Boteti River Camp
17.7 Baines Boabab Nr3
18.7 Nxai South camp
19.7 Maun, Crocodile camp
20.7 Maun, Crocodile camp
21.7 Savuti
22.7 Savuti
23.7 Savuti
24.7 Testen in Kasane/Kazangula, Senyati
25.7 Senyati
26.7 offen, am liebsten Nahe Kafue
27.7. Hippo Bay oder New Kalala
28.7 Kaingu
29.7 Kaingu
30.7 Kaingu
31.7 Lusaka Pioneer
1.8. offen, evtl petauke
2.8 SLNP wildlife camp
3.8. SLNP wildlife camp
4.8. SLNP wildlife camp
5.8 SLNP wildlife camp
6.8 SLNP Zikomo (provisorisch)

jetzt wird provisorisch wegen den Wahlen in Sambia, aber unsere Wunschroute wäre:
7.8 z.B. Chifundu Bush Camp
8.8 Buffalo Camp
9.8 Kapysha
10.8 Bangweulu, Nsobe Camp
11.8 Bangweulu, Nsobe Camp
12.8 Bangweulu, Nsobe Camp
13.8 Forrest Inn
14.8 Moorings
15.8 Livingstone, Testen
16.8 Livingstone
17.8 Nata Lodge
18.8 evtl Kukonje Island, würde uns reizen waren schon auf Kubu Island
19.8 Testen (Francistown oder Palapye), evtl Goo Moremi
20.8. Kwa Nokeng, Grenze Botswana
21.8 Fahrt nach Johannesburg, Rückflug direkt nach Zürich

Plan B wäre in den Lower Zambezi zu fahren oder dann mehr Zeit nochmals in Botswana, ursprünglich wollten wir noch nach Zimbabwe (Mana Pools) aber dies muss warten.....

Gerne Fragen oder Ideen oder Anregungen ...
Bin gespannt....
Liebe Grüsse
Sandra
Teil 229. Aug. 2021
Hallo ihr lieben Interessierten

Da ich noch einige PNs bezüglich Sambia erhalten, starte ich nun und fasse Botswana wirklich kurz zusammenfassen. Falls aber weitere Informationen benötigt werden dann nur fragen.
Unsere Familie habe ich ganz anfangs kurz vorgestellt. Ich darf gemäss meiner Familie auch mal ein Foto einfügen. Wie schon erwähnt war die Reise für 2020 geplant, nach einer 8 jährigen Afrika Pause. Schweren Herzens haben wir dann alles verschoben und sogar im Oktober 2020 unsere Flüge ganz zurückverlangt. Ende Februar 2021 haben wir dann zuversichtlich die Flüge wieder gebucht und weiter geplant und vorbereitet. Der Monat Juni wurde aber dann schon eine Zerreissprobe. Die steigenden Coronazahlen, immer wieder neue Vorschriften aus Südafrika, Botswana und Sambia. Im Nachhinein hätte ich es lockerer nehmen sollen, aber oftmals hatte ich schlaflose Nächte. Und ja zum Glück waren die Unruhen in Südafrika erst kurz nach unserem Grenzübergang nach Botswana gestartet.

Aber trotz den schlaflosen Nächten vorgängig bin ich wahnsinning froh, dass wir die Reise gemacht haben. Und vieles war ja dann auch nicht nötig oder viel einfacher als gedacht.
Mein Mann und ich sind beide doppelt geimpft und unseren ältesten Sohn wäre kurz vorher zur Impfung zulässig gewesen aber doppelt hätte nicht mehr gereicht und uns wurde empfohlen dies nach der Reise zu machen. Wir hatten nie wirklich Angst uns anzustecken oder nicht mehr als wir oder die Kinder sich in im Alltag in der Schweiz dem Risiko aussetzen.

Also nun unsere Reisezusammenfassung.

Abflug 9.7.2021 ZRH-FRA-JNB
Alle waren an diesem Tag nervös. Die Kinder sind noch zur Schule gegangen und wir fuhren dann Nachmittags zum Flughafen. Schon in Zürich wurde alles geprüft. Ob wir die SA App auf den Handys haben und das Health Sheet ausgefüllt haben und natürlich die 5 negativen Covid Tests. Am Gate zum Flug nach Frankfurt wurde nochmals das Resultat überprüft. Der Swiss Flug war dann aber sehr gut besetzt. In Frankfurt mussten wir natürlich quer durch den ganzen Flughafen und haben noch ganz auf den letzten Drücker bevor der Duty Free zumachte ein wenig Whiskey kaufen können. Ganz ehrlich nicht mit dem besten Gewissen denn in Südafrika war ja dann Alkohol verboten.
Beim Lufthansa Flieger mussten wir dann nochmals die Covid Resultate zeigen. Das Flugzeug war ca. 1/3 besetzt und man konnte sich ein wenig ausbreiten und sich von den geistigen Strapazen der letzten Tagen erholen.
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Teil 305. Sept. 2021
14.7. Fahrt nach Gweta zum Planet Baobab
Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang und einem Spaziergang über Kubu Island sind wir gemütlich Richtung Gweta über die Salzpfannen gefahren.
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Wir sind diese Route schon mal gefahren aber auch diesmal war der Ausgang aus den Pfannen zu Gweta eine Herausforderung. Aber dank Navi und Kompass ging es dann schon.

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Im Planet Baobab haben wir dann relaxed und etwas feines vom Restaurant gegessen. Die Karte war noch dieselbe wie vor 9 Jahren:-)
Teil 405. Sept. 2021
15.7. Khumaga
Wie versuchten früh loszufahren aber man kann sich vorstellen so schnell waren wir dann trotz gestelltem Wecker nicht. Die Fahrt zum Phududu-Gate dauerte aber nicht lange und dort haben wir festgestellt, dass schon länger niemand mehr durch dieses Gate in den Park reingefahren ist. Ein wenig mulmig war uns schon, denn diese Nacht würde unsere erste auf dieser Reise werden wo es alle Tiere gibt. Die Ranger warnten uns vor Tiefsand und so haben wir noch fleissig Luft rausgelassen.
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Nach dem Sandabschnitt und ca einer Stunde Fahrt sind wir dann zum Boteti River gekommen und dieser ist einfach wunderschön mit den riesigen Zebraherden und vielen Tieren.
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Wir haben viele Hippos, Krokodile, Zebras, Gnus, Elefanten, Schakale, Geier und viele Tierknochen gesehen. Es gibt viele schöne Loops direkt am Fluss entlang zu entdecken.
Auf der Campsite konnten wir dann spontan einen Platz buchen und auch noch aussuchen welchen. Auf einem Platz über dem Fluss sind anscheinend vor zwei Tagen Löwen raufgekommen, diesen haben wir dann mal nicht genommen. Später wurden dann noch 2 weitere Plätze belegt.
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Um 18.00 war dann unser Znacht auch schon parat und bei den ersten Hyänengeräuschen ist dann unser Jüngster freiwillig ins Dachzelt. Nach ein paar Nächten waren wir dann aber wieder anklimatisiert und sind dann nicht wieder so schnell ins Dachzelt.
Diese Nacht hat es so stark gewindet, dass es das eine Oberzelt losgerissen hat. Und auch dort hatte es Mäuse gehabt, unsere Autoalarmanlage ist ab 5.00 immer wiedermal los und um 6.00 sind dann alle aufgestanden.
Teil 505. Sept. 2021
16.7 Boteti River
Nachdem wir ja alles zeitig auf waren, wollten wir natürlich Tiere sehen oder suchen. Morgens hatte es aber weniger als am Tag zuvor Mittags und Nachmittags. Viele Tiere haben sich noch wegen der Kälte im Busch versteckt und so haben wir dann gefrühstückt und gegen den Mittag nochmals einen kleinen Game Drive gemacht.

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Später haben wir dann beim Gate gefragt ob sie den Pontonverantwortlichen anrufen könnten und schon bald ist jemand gekommen. Nicht schlecht haben wir über die Dehnungsübungen eine Mannes gestaunt, aber ja klar, der Ponton hat keinen Motor mehr und so muss er an einem Seil rübergezogen werden und das bedeutet schon einen Kraftakt.

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Das Boteti River Camp ist sehr schön gelegen und hat einen tolle Aussichtsterrasse. Aber auch diesen Abend haben wir Mäuse gesehen. Im Auto allerdings keine mehr gehabt, unser Mäuseschreck hat funktioniert.
Teil 606. Sept. 2021
17.7.21 Baines Baobab, eigentlich Nr 3 aber es wurde dann Nr 2
Wir sind diesmal nicht nochmals durch den Park sondern aussenrum zum Eingang Nxai Pan gefahren. Schon auf der "Hauptstrasse" sahen wir viele Tiere. Die Zufahrt zum Nxai South Camp ist sehr sehr sehr tiefsandig und wir haben eine Nacht bei den Baines Baobabs gebucht. Schon die 3 Sisters sind sehr schön.

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Am Gate haben wir gefragt ob die Nummer 1 frei sei und die war anscheinend gebucht gewesen. Gut wir hatten die Nummer 3 und sind dann am Rande entlang der Salzpfanne die Nummer 3 suchen gegangen. Gefunden und unsere 2 Jüngeren und ich sind schon mal ausgestiegen um den besten Platz für das Auto zu suchen. Da habe ich plötzlich eine jagende Schlange gesehen und rief:" Achtung Schlange!" Der Jüngste ist so erschroken, dass er direkt auf die Schlange zugerannt ist und noch buchstäblich darüber sprang. Es ist nichts passiert zum Glück...
Wir denken es ist eine "Striped Skaapsteker", stimmt dies?

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Die Stimmung war dann leicht getrübt und unser Jüngster wollte partout nicht mehr aus dem Auto aussteigen und so sind wir auf die Nummer 2 gewechselt. Naja Schlangen gibt es ja überall aber wir waren ziemlich sicher, dass niemand mehr kommt und hatten dann einen entspannten Nachmittag auf der Nummer 2.
Von der Landschaft her hat uns diese Uebernachtung auch wahnsinnig gut gefallen, das wir aber schon auf Kubu waren, würden wir wohl das nächste Mal direkt zum South Gate fahren.

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Teil 716. Sept. 2021
Exgüsi für die Pause....Ich beeile mich nun, damit ich schnell unsere Sambia Erfahrungen weitergeben kann.
18.7.21 South Camp Nxai Pan
Das war der einzigste Ort wo es doch noch einige andere Camper hatte. Es waren nicht viele Plätze gebucht aber diejenigen die waren waren dann übervoll. Tiere haben wir nicht wahnsinnig viele gesehen und doch war es schön den Elefanten, Zebras, Straussen, Schakalen am Wasserloch zuzuschauen.
19.7.-21.7.21 Maun Crocodile Camp
Das war das einzigste Mal wo wir auf der Fahrt zu Maun unsere Daten der Polizei angeben mussten. Das Crocodile Camp bietet schöne Zimmer und eine tolle Bar zum Thamalakane. Das Essen war auch ganz ok, die Karte leider oder verständlicherweise verkleinert wegen Covid. Mittagessen waren wir einmal bei Marcs Eatery und einmal visavie dem Flughafen, leider haben wir uns den Namen nicht aufgeschrieben, es war sehr sehr lecker. Vieles sonst bekannte hatte zu.
Wir haben einen Flug über das Okavango Delta gemacht, ein wirkliches Highlight unserer Reise. Eine sehr berührende Erfahrung die grosse Tierwelt aus dem Flugzeug zu sehen.
21.7-24.7.21 Savuti
Savuti ist immer toll. Wir hatten Campsite 4 mit toller Aussicht und Tiefsand. Einmal haben wir uns tatsächlich festgefahren. Es gibt neu einen sehr schönen Curioshop wo man auch Feuerholz kaufen kann. Bei den Game Drives waren wir auch fast immer aleine und haben sogar einen Leoparden auf dem Baum entdeckt.
24.7.-26.7.21 Kasane, Senyati Safari Camp
Auf Senyati waren wir gespannt. Wir waren das erste Mal im April 2010 und dann nochmals (schon mit mehr Touristen) im Mai 2012 dort. Da wir aber auch dort (fast) aleine waren hat es uns sehr sehr gut gefallen. Ich möchte mir aber nicht vorstellen wie es ist wenn alle Campsite besetzt sind. Lulu war aber super Laune und den Kindern hat das Wasserloch sehr gut gefallen. Wir haben noch eine Bootstour vom Old House gemacht, die aber im Vergleich zu früheren eher mittelmässig war. Hingegen für Lunch war das Old House sehr gut. Auf den Covid test gehe ich jetzt nicht mehr ein, dann schaue ich, dass wir nach Sambia kommen.
Teil 816. Sept. 2021
26.7.21 Grenzübergang nach Sambia, Livingstone
Wir waren ein wenig nervös vor diesem Grenzübergang und die Vorgeschichte mit meinem Test war auch nicht gerade förderlich. Zum guten Glück war ich ja dann negativ.
Wir fuhren über die wirklich imposante Brücke.
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Die alten Fähren waren noch am Sambezi parkiert.
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Da es ja jetzt ein one border stop ist fährt man von Kazungula kommend über die Brücke und der Grenzübergang ist dann auf der sambischen Seite. Als wir ankamen erwartete ich viele "Geld"händler aber nur ein gut gekleideter Herr hat uns angeboten zu helfen und auch mit Kwatchas auszuhelfen. Auf Nachfrage war er sogar in offzieller Mission unterwegs. Er hat uns so mit den benötigeten Kwatchas ausgeholfen und es war ein sehr fairer Tausch in Dollars dann zurück.
Die Ausreise aus Botswana dauerte doch auch etwa 25 Minuten und dann kam die Einreise nach Sambia. Eigentlich alles in einem Gebäude aber doch immer noch sehr kompliziert:-)
1) Health Check: Covid Resultate mit Temperaturmessung vor Ort
2) Immigration : Visas eintragen, 50 USD für Erwachsene, Kinder gratis, da ging es sehr lang weil die Visas vertauscht wurden
3) 2 Schalter weiter, wir mussten das Auto draussen zeigen, dann wurden die Autodetails aufgenommen
4) Zur Vehicle inspection, das Auto musste vorgefahren werden, zu einer Stelle rechts neben dem One border stop
5) Bezahlung Brücke 20 USD und Carbon Tax 240 Kwatcha
6) Wieder zur vehicle Stelle und Dokumente abstempeln
7) Road Tax (keine Logik der Schalterstellen, neben dem health check) 20 USD
8) Third party Insurance links neben one border stop in separatem Gebäude, 168 Kwatcha

Das ganze ging dann doch auch ca 2.5 Stunden aber neben uns war ein slowenisches Paar und ein Lastwagenfahrer vor Ort. Ich denke der Grenzübergang könnte nach Covid länger dauern.

Wir sind dann endlich losgefahren und mussten noch die Council Levy bezahlen aber dieses Haus haben wir (und es sollte nach der Grenze) nicht gefunden. Natürlich wurden wir dann ca 5 Kilometer später angehalten und konnten die 50 Kwatcha noch bezahlen.

Leicht erschöpft sind wir dann zur Maramba Lodge gefahren und haben dort einen gemütlichen Nachmittag und ein spätes Mittagessen genossen.
Teil 920. Sept. 2021
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass es in Livingstone mitten im Zentrum einen riesigen Shoprite gibt. Das Angebot ist überwätigend und hat die Supermarkte in Maun und Kasane übertroffen. Auch gibt es gleich beim Parkplatz einen ATM wo man bis zu 5000 Kwatcha beziehen kann. Denn sonst konnte man oftmals nur 2000 Kwatcha beziehen. Dies lohnt sich auf jeden Fall. Eigentlich wollten wir dort unsere mitgebrachten USD wechseln aber da war gerade Mittagspause. Am nächsten Morgen haben wir es vergessen und dann wurde es mit den Banken schwierig, jedes Mal wann wir wechslen wollten, war die Bank zu wegen einem Feiertag. Nun wir sind dann die Dollars schon losgeworden aber lieber sind den Menschen schon die Kwatchas.

27.7.21 Kafue NP, Itehzi-Tezhi, New Kalala

Gemütlich sind wir losgefahren und haben nochmals vollgetankt. Tanken kann man immer nur Cash. Es gibt Mautstellen an den Hauptstrassen, der Betrag ist 20 Kwatchas und die Quittung wird immer an der Road Tax angeheftet.
Bis Kalomo sind wir zügig auf der T1 vorangekommen, dieser Abschnitt ist in einem guten Zustand. Der Abzweiger ist gut beschildert zu Kafue NP und auch das Navi hat uns gut geführt. Durch viele Dörfer und an winkenden Menschen sind wir vorbeigekommen. Es war ein schönes Ankommen in Sambia.
Beim Dundumwenze Gate mussten wir uns nur registrieren da wir entlang des Parkes auf einer neuen Strasse Richtung Itehzi Tehzi fuhren.

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Bis zum See sahen wir dann auch keine Tiere aber immer wieder kleine Bauerndörfer.
Dafür am See riesige Elefantenherden und Hippos.

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New Kalala war dann nicht mehr weit und bietet einen traumhafte Lage. Leider ist aber alles sehr in die Jahre gekommen. Insbesondere die Duschen und WCs. Leider wurde uns auch nicht der Strom eingeschalten oder das warme Wasser für die Dusche. Aber es gibt ja Schlimmeres. Bis zum Sonnterungang waren viele Fischer in unserer Nähe und es war so eine friedliche Stimmung. Obwohl wir dann ganz aleine waren in der Nacht, hatten wir keine Angst und den Sternenhimmel genossen.

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Teil 1023. Sept. 2021
Vielleicht noch vor dem weiteren Reisebericht ein paar Gedanken zu den tollen Menschen in Sambia, Tourismus und Police Road Blocks.
Die Sambier sind ein wahnsinnig herzliches, fröhliches, interessiertes und liebenswertes Volk. Wir sind immer noch sehr berührt ab all den wunderbaren Begegnungen und dem herzlichsten Lachen. Wir hatten auch noch nie auf den vorherigen Reisen so nahen Kontakt, das kann natürlich daran liegen, dass wir oftmals aleine waren.
Tourismus ist oder war im Juli/August beinahe inexistent und ich habe Angst, dass es noch einige Schliessungen geben wird. Z.b. in der Zikomo Lodge hatten sie bis dahin keinen einzigsten Lodgegast. Und in anderen Gegenden wie in den Bangweulu Sümpfen verhungern die Menschen da niemand kommt.
Die Polizeikontrollen ist so ein Thema. Wir haben sie nicht gezählt aber ich denke es waren so um die 20. Die Kontrollen gibt es übrigens immer nur an den Hauptverkehrsstrassen. Bis auf 2 Mal wurden wir immer durchgewunken, und diese zweimal hatten wir einfach eine kleine Konservation über unsere Reiseziele und natürlich über unsere Herkunft. Ansonsten hatten wir keinerlei Schwierigkeiten mit der Polizei und wurden nie gebüsst.
Sambia ist wirklich ein Traum und braucht die touristische Unterstützung.
Teil 1123. Sept. 2021
28.-31.7.21 Kaingu Safari Lodge

Aufgrund eines Reiseberichtes hier im Forum habe ich urspünglich 3 Nächte auf einer Rapid Campsite gebucht. Ende Mai habe ich vorsichtig angefragt ob es evtl einen Spezialpreis für die Lodge gibt und ja wir haben einen guten Preis bekommen und es wurden 3 unglaubliche Tage für uns. Wir werden sicher zurückkehren, dann wegen dem Preis aber leider eher auf die Campsite, die aber auch wunderschön gelegen ist.
Fahrt von New Kalala nach Kaingu über die Oldpalm Route, ca. 3 Stunden. Am Kafue entlang haben leider die Elefanten die Schilder entfernt aber dank Navi kamen wir dann ans Ziel.

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Hornrabe

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Tsetse Falle

Kaingu ist wirklich eine Traum. Ganz tolle Lage am Kafue, wunderschöne Chalets, wahnsinnig nettes Personal, leckeres Essen und wir hatten den besten Guide.
Nach einem leckeren Lunch haben wir dann mit Kaley unserem Guide vereinbart, dass wir nachmittags noch eine Bootstour machen. Das Wissen von Kaley war unschlagbar und wir haben sehr viel gelernt.
Fortsetzung folgt....

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