RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202125. Mai 2021 · #1
Hallo zusammen,
wir sind neu im Forum – zumindest als aktive Teilnehmer – und waren auch zum ersten Mal im südlichen Afrika. Da Eure Tipps in der Planungsphase sehr wertvoll für uns waren, möchten wir unsere Erlebnisse nun auch gerne teilen.
Nach reichlichem abwägen der Vor- und Nachteile sowie eventueller Risiken und zögerlicher Vorfreude ging es am 24. April 21 doch los mit dem Eurowings-Flug über Nacht nach Windhoek. Durch die Corona Lage gab es im Vorfeld einiges zu organisieren und viele Formulare auszufüllen (Einreise Dokument, Gesundheitsfragebogen, Corona-Schnelltest erledigen, Termin im Labor in Windhoek buchen für die Rückreise und natürlich die Formulare dafür).
So leer haben wir den Frankfurter Flughafen noch nie erlebt. Fast gespenstisch.
Der Flug war ruhig und auch die 10,5h Stunden mit Maske konnte man aushalten. Die Maschine war jedoch, aufgrund einiger Zubringerflüge, sehr gut ausgebucht. In Windhoek wurden wir von einem wunderbaren Sonnenaufgang empfangen und auch die Einreiseformalitäten gingen problemlos von statten.
Am Flughafen konnten wir uns gleich eine SIM-Karte mit Guthaben zur mobilen Datennutzung, sowie Namibia Dollars an der ATM Maschine besorgen, bevor wir zu Bobo Campers (Kappsfarm) gefahren wurden um unsere zwei 4x4 Wohnmobile zu übernehmen.
Die Mitarbeiterin bei Bobo hat uns sehr nett empfangen, die beiden Camper waren in Top Zustand, die Formalitäten schnell erledigt bevor es eine kompetente Einweisung gab.
Um schon vorweg zu greifen, wir waren sehr froh, dass wir diese, wirklich sehr gut ausgestatteten, Wohnmobile mit fester Kabine hatten - ein bequemes Bett, erstaunlich viel Stauraum, sogar einen kleinen Tresor sowie eine Toilette. Die Fahrzeuge haben sich auf unserer Fahrt als sehr geländegängig bewiesen und unsere rund 3.000 km ohne Panne und Probleme gut gemeistert.
Also los geht’s …. zuerst zum Super-Spar, Maerua (sehr gutes Sortiment und erstaunlich viele „deutsche“ Produkte) um die restlichen Stauräume mit Lebensmitteln und Wasser zu füllen. Dank eines kleinen Obolus an den "Security-Mann" für unsere Parkplatzreihe, konnten wir ganz entspannt die ersten Einkäufe tätigen.
Dann geht’s endlich los zur Rundreise mit den folgenden Zielen…… * Rehoboth – Lake Oanob Resort * Hardap Staudamm * Namib Rand - Betta Camp * Sesriem und Sossusvlei * Mirabib * Walvis Bay * Swakopmund * Spitzkoppe * Brandberg * Etosha * Arficat – Okonjima * Windhoek
Unser erstes Ziel ist das Lake Oanob Resort in der Nähe von Rehoboth.
Auf der Fahrt durch eine erstaunlich „grüne“ Landschaft
Mit „tierischer“ Begrüßung im Resort….
und einem tollen Stellplatz für die erste Nacht - mit Blick auf den Stausee und eigener Dusche und WC per Camp Site.
Wir sind jetzt schon begeistert !
26.4. von Rehoboth zum Hardap Damm
Die Entscheidung fiel für die C25 / C15 Route um ein wenig Kalahari-Luft zu schnuppern.
Nachfolgend ein paar Eindrücke des Tages:
Die Landschaft erinnert an einen Park
Immer wieder begegnen uns große Ziegenherden inkl. Hütehunde und Hirten
Dann beginnen langsam die roten Sanddünen durchzuscheinen
Überall sehen wir riesige und sehr imposante „Webervogel-Gemeinschaftsnester“
Ein absolutes „muss“ auf der Strecke ist der „Autere Coffee Shop“ in Hoachanas, den wir jedoch nur durch Zufall fanden. Neben leckerem Kaffee, Kleinigkeiten zum Essen war die Betreiberin sehr unterhaltsam, sozial engagiert und soooo froh endlich mal wieder ein paar Touristen zu sehen. Wir hatten unverhofft eine sehr informative und nette Pause, die länger gedauert hat als vorgesehen.
Gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang schafften wir es zum Hardap Damm auf den NWR Campground
Bewohner der sanitären Anlagen…..
Am nächsten Tag ging es von Hardap zum Betta-Camp in die Namib
Morgens erstmal den Staudamm bei Tageslicht betrachten…..
Und die Klippschliefer, die sich auf dem Parkplatz tummeln
Bevor es wieder auf die lange Gerade geht…… in Richtung Mariental und Maltahöhe
Diese Schlange hatte es wohl nicht mehr rechtzeitig geschafft …. und lag tot auf der Straße War auch die einzige Schlangensichtung während der 3 Wochen
Wenn wir schon dabei sind …. Auch dieser, leider überfahrene Waran, war der einzige den wir gesehen haben
Ankunft in Betta
Ein schöner Campingplatz
Mit Aussichtsplattform für den „Sundowner“ und leckerem Essen
Hallo, RobbyW, Du musst nicht für jede Fortsetzung einen neuen Thread einrichten. Einfach bei Deinem letzten Eintrag links unten auf entsprechenden Button drücken = Thema beantworten. Dann kannst Du weitermachen mit Tag 3 😎 Es ist dadurch für den Leser weniger verwirrend! Gruß Friederike
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202126. Mai 2021 · #3
28.04.Vom Betta-Camp nach Sesriem
Nach unserem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg durch das NamibRand Naturreservat und den Nautkluft National Park in Richtung Sesriem.
Die Fahrt war geprägt von beeindruckender Weite, staubigen Sandstraßen und zwei Oryx-Antilopen mit Unterhaltungswert. Wobei nicht sicher ist, ob die Oryx uns unterhalten haben oder umgekehrt… Die beiden kamen auf jeden Fall sofort angaloppiert, nachdem wir gestoppt hatten, stellten sich in Foto-Pose und machten noch ein bisschen Show… alles hinter dem Zaun natürlich.
Und es blüht doch ....
Ein Singhabicht beim Start
Übernachtet haben wir auf dem NWR Campground in Sesriem, so dass wir am nächsten Tag gleich früh starten durften um rechtzeitig an der Düne 45 zu sein.
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202126. Mai 2021 · #4
29.4.21 Sossusvlei und Deadvlei
Dünentag – das heißt früh raus aus den Federn, damit wir die Strecke bis zur Düne 45 rechtzeitig schaffen um die morgendliche Rotfärbung zu erleben. Auf der Fahrt sind uns schon Oryx und einige Strauße begegnet. Ansonsten war nicht so viel los und wir sind immer wieder froh, dass wir uns für die Reise in diesem Jahr entschieden haben.
An der Dünenlandschaft können wir uns gar nicht satt sehen.... und sogar ein paar Störche sind noch hier...
Deadvlei darf natürlich nicht fehlen
Das kann passieren, wenn man zu lange stehen bleibt...... 😐
Auch besonders in diesem Jahr.... durch den vielen Regen zu Beginn des Jahres gibt es in Sossusvlei noch einen See. Dieser ist Mitte Januar, nach 10 Jahren mal wieder, enstanden. Mittlerweile wird das Wasser aber wohl wieder verdunstet sein.
Nach einem ereignisreichen Tag, fahren wir zurück zur Düne 45 und warten auf den Sonnenuntergang. Ein Wüstenfalke wartet mit uns.
So ein Wohnmobil mit Tischen, Stühlen und vor allem Kühlschrank und Herd stellt sich immer wieder als sehr praktisch heraus:
Nicht genug der Highlights, steht auf der Rückfahrt zum Campingplatz eine Giraffe an der Straße. Leider bleibt uns nicht sooo viel Zeit zur Beobachtung, da wir vor Einbruch der Dunkelheit am Campingplatz sein müssen. Aber einfach vorbei fahren? Das geht einfach nicht.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200627. Mai 2021 · #5
Hallo Robby,
die Räder der Fahrzeuge sehen für einen 4x4 ungewöhnlich klein aus und der Abstand zu den Radkästen auch. Welche Fahrzeuge sind das denn genau?
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202127. Mai 2021 · #6
Hallo Wolfgang, es ist ein Discoverer FunX und ist auf dem Nissan NP300 4x4 Chassis aufgebaut. LG, Robby
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202127. Mai 2021 · #7
Hallo Wolfgang, hier noch ein animiertes "gif" der Fahrt in Sussousvlei, da ich leider kein Video hochladen kann. Ich hoffe es funktioniert. LG, Robby
heinzz200655 Beiträge · seit 201527. Mai 2021 · #8
Hallo: Dieser neue Discoverer sieht schon Optisch besser aus. Wir hatten vor ein paar Jahren noch das Vorgängermodel (Denke 2015/2016) von Bobo, war eine Katastrofe,nach mindestens 100km hat sich immer wieder die Einrichtung zerlegt das Geschirr sowie Besteckladen waren im Raum verteilt,wir machten die Türe auf und teilweise kamen mehrere Gegenstände uns entgegen,auch die Kabinentüre ist beim Fahren auf schlechteren Wegen aufgegangen.im Ethosha hatte sich das ABS verabschiedet,als der Mechaniker nächsten Tag kam sah ich das im Motorraum die ABS Leitungen Steckverbindungen teilweise nur mit Kabelbinder befestigt waren,da bei den Steckverbindungen Kabelbinder Abgerissen waren war der Kontakt nicht mehr vorhanden. (Bobo hätte uns dann fürs nächste mal 10%Preisnachlass gewährt.) Mfg heinzz
Lieber Robby, ach, das sieht ja prima aus eure Reise 🙂 ich bin in der Regel auch eher stumme Proviteurin dieses hervorragenden Forums und habe so unsere Reise Ende Juni hervorragend planen können. Wir sind uns noch nicht ganz sicher, welchesAuto wir wählen, obwohl es hier im Forum wirklich vieles darüber zu lesen gibt. Habt ihr euch denn mit eurem Fahrzeug immer sicher auf den Straßen Namibias gefühlt ? Auch auf Nebenstraßen, die zu den Camsites führen? Der hohe Aufbau verunsichert uns diesbezüglich immer ein wenig....und hattet ihr eine Komplettversicherung über den Anbieter abschließen können? Die sind ja sehr teuer...mit Reifen und Windschutzscheibenabdeckung...so hab ich das zumindest bis jetzt herausgelesen. Mit anderen Worten, über Infos und Tipps zum Auto wären wir dankbar. Viele Grüße Ulla
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202127. Mai 2021 · #10
Liebe Ulla, ja, wir haben uns immer sicher gefühlt auf den Straßen und allen Nebenstrecken. Wir sind B-/C- und D-Routen gefahren aber nur einmal ca. 15km durch ein trockenes Flußbett. Durch den Kunststoff ist der Aufbau gar nicht so schwer und wir waren vom Stauraum positiv überrascht. Klar rumpelt es bei den Schotterstrecken, aber durch die getrennte Fahrerkabine hört man kein klappern. Wenn man die Reißverschlüße der Schränke nicht komplett schließt, kann auch mal was rausfallen, aber das ist uns nur einmal passiert und war auch nicht schlimm. Für die komplett-Offroad Fans (über Felsen und nicht befestigte Wege) ist es wahrscheinlich nicht geeignet, aber für die B-/C- und D-Routen und Nebenstrecken zu den Campingplätzen war alles prima. Die Bodenfreiheit fanden wir absolut ok und im Flußtal mussten wir wegen dem Aufbau einmal ein paar Äste entfernen.... die waren aber eh schon vertrocknet. Anbei noch ein paar Bilder. Wir hatten ja zu viert zwei der Fahrzeuge und beide haben die jeweils 3.000 km ohne Probleme durchgehalten. Über "Rent-a-Camper" konnten wir auch eine Vollversicherung abschließen zu deutschen Bedingungen. Den Preis dafür fanden wir ok. Falls Du noch weitere Fragen hast, beantworten wir diese gerne. LG, Robby
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200627. Mai 2021 · #11
RobbyW schrieb: es ist ein Discoverer FunX und ist auf dem Nissan NP300 4x4 Chassis aufgebaut.
Danke für die Info. Das Fahrzeug ist ja laut Website 2,75 Meter hoch. Vielleicht sehen die Räder deshalb im Verhältnis aus wie Pkw-Räder. Der Nissan hat ja eigentlich eine dem Hilux vergleichbare Bereifung.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202130. Mai 2021 · #12
30.04.21 über Solitär nach Mirabib
Heute ist es sehr windig und entsprechend viel Sand ist in der Luft. Ein Glück, dass wir bereits gestern an den Dünen waren. Heute wollen wir uns den Sesriem Canyon anschauen. Leider fällt die Wanderung, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser…. denn auch hier unten im Canyon hat der viele Regen seine Spuren hinterlassen und sperrt uns den Weg ab. Obwohl es im Canyon so schön windstill und staubfrei ist.
Nach dem Tanken fahren wir weiter durch den Namib Nautkluft Park
nach Solitär, um den „berühmten“ Apfelkuchen zu versuchen und eine tierreiche Pause einzulegen,
bevor es auf einer langen Holperstrecke durch die Steinwüste nach Mirabib weiter geht. Unterwegs galoppieren drei Bergzebras direkt vor uns über die Straße. Auch in Richtung Mirabib sind drei Zebras im vollen Galopp unterwegs …. Wir fragen uns warum die Tiere a) hier Leben obwohl es fast nichts zu fressen gibt? und b) immer nur rennen?
In Mirabib gibt es ein paar Stellplätze am Fels – mitten in der steinigen Einsamkeit. Wie in einer anderen Welt und so ruhig. Bei der abendlichen, gemütlichen Kerzenscheinrunde, kommen noch die Heuschrecken-Freunde dazu 😉. Eine war besonders anhänglich und ist gleich mit zum nächsten Zielort gefahren.
Der Nachthimmel (hier mit Mondaufgang) war fantastisch.
Anmerkung zum Tanken/Bezahlen generell: zumindest auf unserer Strecke, war Kartenzahlung beim Tanken überall möglich, obwohl der eine oder andere Reiseführer noch das Gegenteil behauptet.
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202101. Juni 2021 · #13
01.05.21 Mirabib nach Walvis Bay
Da wir gestern Abend spät angekommen sind, erkunden wir heute zu allererst die Felsen und ein bisschen Bewegung tut auch gut. Wir sitzen doch sehr lange im Auto. Oben angekommen war es erstaunlich stürmisch zwischen den Felsen…. Dafür gab es Weitblick in das „unendlich scheinende“ Nichts…..
Nach dem Fußmarsch geht es weiter auf der Hoppelstrecke. Unterwegs gab es interessante Hinweis-Schilder ---- Car Wash in 121 km - Die Menschen haben Humor 🙂 . Man beachte auch das Solarmodul auf der „Hütte“.
Die schon von Ferne leuchtende „Mädchen-Toilette“ ist doch ein Bild wert 🤩
Ein Blick in den Marmor-Steinbruch hat sich gelohnt. Sieht irgendwie aus, wie ein großes Badezimmer und wir fragen uns, wie wohl die Sägen dazu aussehen. Es gibt in der Gegend aber zumindest wieder Arbeit, ein bisschen Landwirtschaft (im grünen Flusstal) und ein paar Esel.
Kaum zwei Stunden später ….Palmen und Meer in Walvis Bay. Die Flamingos sind jedoch zum Brüten im Etosha, so die Aussage am Camping Platz. Gut, dass dieser noch auf dem Plan steht. Wir genießen den Abend mit See Brise auf dem Lagoon Chalet & Caravan Park.
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202106. Juni 2021 · #14
02.+03.05.2021 Walvis Bay und Swakopmund
Auf ans Meer …… Wir schauen uns die Lagune in Walvis Bay an und hoffen zumindest ein paar Vögel zu sehen. In der Ferne stehen sehr viele Pelikane, aber bislang eben in der Ferne.
Dafür kommen wir auf dem Weg zum Strand an den Salzgewinnungsanlagen vorbei und ein paar Flamingos und Pelikane zeigen sich etwas näher. Unsere Füße freuen sich über die Abkühlung im Meer beim anschließenden Strandspaziergang.
Die Fahrt nach Swakopmund ist recht kurz und zeigt die Gegensätze - Meer links und Wüste rechts der Straße – wieder sehr deutlich. In Swakopmund haben wir den Campingplatz „Alte Brücke“ reserviert. Von hier aus können wir bequem zu Fuß alles erreichen ….. Promenade, Jetty, Park, Leuchtturm, Shops,….
Nach den langen Corona-Beschränkungen Zuhause, genießen wir es einfach mal wieder im Cafe zu sitzen, zu Bummeln / Shoppen und abends gemütlich Essen gehen. Den „catch oft the day“ konnten wir uns vorher schon anschauen 😁
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202106. Juni 2021 · #15
04.05.2021 Fahrt von Swakomund zur Spitzkoppe vorbei an der Rössing Uran Mine
Auf dieser Strecke kommt man an der Rössing Uran Mine vorbei. Bei der Minensiedlung Arandis ist aber die Zufahrt gesperrt, so dass von dem riesigen Tagebau Loch der Mine aus 6 km Entfernung nichts zu sehen ist. Nach Google und Wikipedia ist das eine gewaltige Anlage mit entsprechendem Umwelt Verbrauch und immerhin die größte Uran Mine der Welt, die inzwischen wohl in Chinesischer Hand ist. Die Messung der Radioaktivität an Granti-Steinen der Spitzkoppe ergab einen bis zu 7 mal höheren Wert ( 0,77 uSv / h ) als z.B. des Sand in Swakomund ( oder hier ) ( bei dem Salzboden im Etosha was dagegen so gut wir gar nichts an Radioaktivität zu messen ) ( beim Flug nach Namibia in 1200m Höhe sind es so 2 uSv /h ) Aber an der Spitzkoppe war auch das Magnetfeld nicht auf dem erwarteten Wert von 47uT sondern über 200uT und eine Nordrichtung war nicht zu ermitteln.
Wir hatten einen sehr schönen Stellplatz an den Felsen und mal wieder fast alleine auf weiter Flur....
Ein paar Besucher gab es dann doch. Nur die "Love-Birds" wollten sich nicht fotografieren lassen.
Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen
RobbyWThemenstarter12 Beiträge · seit 202107. Juni 2021 · #16
05.05.21 von Spitzkoppe zum Brandberg (White Lady Lodge)
Morgenstimmung an der Spitzkoppe und natürlich ein Fototermin am "Auge"
Die tollen Eidechsen sonnen sich auch schon
Ein Weber-Vogel Neubau - Marke Einfamilienbehausung
Gestern sind wir auf der Stichstraße zum Camp an den Straßenverkäufern (meistens Kinder) vorbei gekommen und daher legen wir uns für die Rückfahrt wenigstens ein paar Münzen und Äpfel bereit.... danach geht es auf die heutige Etappe mit Ziel "White Lady Lodge", die auch Stellplätze anbietet:
Backsteine in der Fertigung.... und freundliche Arbeiter:
Warum der Brandberg wohl Brandberg heißt....
In der Lodge angekommen, reservieren wir uns einen Stellplatz am Flußbett und erfahren, dass vor ein paar Stunden ein Wüstenelefant durchgezogen ist.... wir sehen aber leider nur noch seine Fußspuren..
und auch von der "Katze" nur Pfotenabdrücke zu finden....
Der Gelbschnabeltoko war auf jeden Fall noch da und ließ sich seine erbeutete Heuschrecke schmecken
Heuschrecken gab es aber auch wirklich genügend und durch die nächtliche Beleuchtung, dank Solarlampe, sammelten sich hunderte davon in den open-air Dusche/WC Einrichtung.... und ließen sich auch nicht vertreiben. Zumindest der Toko muss also keinen Hunger leiden.
Ein schöner Tag verabschiedet sich wieder mit einem herrlichen Sonnenuntergang....
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Juni 2021 · #17
RobbyW schrieb: Unterwegs galoppieren drei Bergzebras direkt vor uns über die Straße. Auch in Richtung Mirabib sind drei Zebras im vollen Galopp unterwegs …. Wir fragen uns warum die Tiere a) hier Leben obwohl es fast nichts zu fressen gibt? und b) immer nur rennen?
📎 6-11rennendeZebras.JPG
Every morning in Africa, a gazelle wakes up. It knows it must run faster than the fastest lion or it will be killed.
Every morning a lion wakes up. It knows it must outrun the slowest gazelle or it will starve to death.
It doesn’t matter whether you are a lion or a gazelle … when the sun comes up, you’d better be running.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...