Gabi-MucThemenstarter2'191 Beiträge · seit 201604. Mai 2021 · #1Hallo,
wir planen im August nach Uganda zu reisen. Bgzl. des Murchison bin ich mir noch nicht sicher, welche Lodgen ich buchen soll. Ich habe in Biggi's Reisebericht schon nachgefragt, aber bevor der Reisebericht jetzt zu sehr gekapert wird, stelle ich die Anfrage hier ein.
Für Murchison habe ich 3 Nächte eingeplant. Eigentlich würde ich diese gerne in der Murchison River Lodge verbringen, diese Lodge spricht mich am meisten an. Allerdings müssen wir dann ja jeden Tag die Fähre nehmen. Wie ich aber gelesen haben, sollte im August die Brücke fertig sein. Die könnten wir dann befahren, habe ich das richtig verstanden? Ist halt nur die Frage, ob die Bauarbeiten wie geplant beendet werden.
Alternativ würde ich 2 Nächte Pakabu Lodge und eine Nacht Murchison River Lodge planen.
"Herr" Alm hat mir schon mal geschrieben:
die Murchison River Lodge ist wirklich zu empfehlen; nicht nur wegen der sehr gepflegten Anlage als solche. Der Restaurantbereich inklusive großer Terrasse zum Nil hin mit phantastischem Ausblick, die sauberen Sanitäranlagen der Campsite, die großzügige Aufteilung des Anwesens, der Swimming Pool und besonders die kleinen Details überall. Alles dort ist so stimmig und läßt es einem rund um gut gehen. Der Weg zur Fähre bzw. demnächst zur Brücke über den Nil ist ein Katzensprung und beeinträchtigt in keiner Weise negativ die zeitlichen Aspekte was Game Drives im Nationalpark anbelangt. Ich würde sogar sagen, daß es, in unserem Falle die Fährüberfahrt, irgendwie ein bißchen mehr „Abenteuer“ ist, wenn man einen zusätzlichen Kick in den Gesamtkontext eines MFNP-Aufenthaltes einbauen muß bzw. kann. Ein weiterer Vorteil der Murchison River Lodge ist, daß man sich außerhalb der Nationalparkgrenzen befindet und, sofern statt eines Game Drives im NP selbst, eine ausgiebige Bootstour auf dem Nil zu den Fällen geplant ist, keine Nationalparkgebühren anfallen. Summ summarum hat es uns enormen Spaß bereitet, zwei Tage auf der Campsite der Murchison River Lodge verbracht zu haben. Der Relaxfaktor dort entschädigte uns für die kleinen und großen Anstrengungen im Nationalpark selbst, denn die Pads im August damals waren, besonders im Bereich des Deltas, teils katastrophal einschränkend für entspannte Game Drives. Doch die Farben des MFNP empfanden wir spektakulär und entschädigten ein wenig für die Einschränkungen der Befahrbarkeit. Ich habe Dir hier mal ein paar Fotoeindrücke der Murchison River Lodge beigefügt.
Daß es jetzt via Autobahn von Masindi durch den Budongo Forest gen Paraa geht, läßt mir mein Herz bluten. Sicher, für die Bevölkerung dort endlich ein wenig Komfort. Doch das Heimelige bei der Durchfahrt verschwindet bestimmt,, wenn jetzt viel mehr Fahrzeuge mit kreischenden Reifen über den Asphalt brettern. Ich erinnere mich noch gut an die Millionen von blauen Riesenschmetterlinge auf den ersten Kilometern hinter des NP-Gates bei der Budongo Women Community. Das sich durch den Dschungel Schlängeln mit geschätzt Hunderten von Tse-Tse-Fliegen auf dem Fahrzeug. Die immer wieder auf die Pad reichenden, weitausladenden Äste der Bäume. Affengesindel, daß es sich rechts und links und auf der Pad gemütlich machte. Warthog-Communities am Rande der Pad. Einfach eine atemberaubende Natur mit quasi, quasi keinem Verkehr.
Biggi hat dann folgendes geschrieben:
Alm hat recht mit der Murchinson Lodge. Sie liegt 1,5 Km außerhalb des National Parks, westlich und ist bestimmt sehr schön. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ihr als Transitgäste vom Kichumbanyobo Gate ohne Gebühren dorthin reisen dürft und zurück. Denn schließlich fahrt ihr durch den Park. Alm kann sicherlich genauere Angaben dazu machen. Die westliche Strecke ist nicht ganz so gut, wie die neue Straße nach Masindi.
Der erste offizielle Eröffnungstermin war für Ende März angesetzt, ob der Termin im Juni gehalten wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Chinesen sind aber bestimmt zuverlässiger, als so manch ein Unternehmen in Deutschland.
Die Lodges auf der Südseite haben kleine Privatboote mit denen sie ihre Gäste über den Nil in den Park bringen. Dort stehen dann eigene Game-drive-Fahrzeuge. Das hat den Nachteil, dass man nicht mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sein kann.
Derzeit gibt es keine Fähre für Touristenfahrzeuge über den Nil. 🙁
Vielleicht sinkt der Nil-Wasserspiegel aber weiter und die offizielle Fähre wird noch einmal in Betrieb genommen. Ich glaube es nicht, aber man weiß ja nie. Die Murchinson Lodge wird euch Auskünfte geben können.
Die Pakuba Lodge hat den Vorteil, dass sie im Park liegt und ohne Gate jederzeit ein- und ausgefahren werden darf zur Tierbeobachtung. Ich habe kaum Fotos gemacht, da wir auch schon 2019 dort genächtigt haben und ich damals viele Foto erstellt habe.
Ich wünsche dir viel Spaß bei deinen weiteren Planungen,
sowie
Hallo Alm,
ich danke dir für die Infos zur Murchinson Lodge an Gabi-Muc. Wir selber waren nicht auf der Lodge. Es ist ganz ok, dass du dich "einmischt", denn es geht ja im Reisebericht um Infos für andere Reisende.
Mir ist nicht ganz klar, ob man trotzdem durch den Park fahren darf, ohne Gebühren zu zahlen?
Gibt es eine Transitmöglichkeit zur Murchinson River Lodge?
Die Fähre geht derzeit nicht, weil der Nil zu hoch ist? Seit wann ist denn so?
Tiggi, Ihr seit aber schon über die Brücke gefahren oder?
Ich würde zwar lieber selber fahren, aber wenn sowohl Fähre wie auch Brücke nicht gehen, dann könnte ich zumindest einen geführten Gamedrive machen. Dann muss ich mir nicht ganz so sorgen. Blöd wäre halt, wenn man 3 Nächte in der Murchison River Lodge hat und dann nicht in den Park kommt. Denn außenrum zum anderen Gate ist wohl zu weit.
Allerdings habe ich auch noch nicht wirklich einen Plan gefunden - so was wie den Etosha-Plan. Aber ich vermute mal, das suche ich vergeblich.
LG
Gabi
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ALM2'319 Beiträge · seit 201105. Mai 2021 · #2Guten Morgen Gabi,
den Ausdruck „Etosha-Plan“ finde ich spannend und es würde mich interessieren, was dahintersteckt.
Für den Murchison Falls NP ist es aufgrund der geographisch-übernachtungstechnischen Situation nicht leicht, eine perfekte Lösung zu finden; auch und gerade, wenn man die Unwägbarkeiten hinsichtlich der Befahrbarkeit der Pads dort gebührend berücksichtigt. Hinzu kommt nun noch das Fähre-Brücken-Problemchen. Biggi hat vollkommen recht… Die Pakuba Lodge hat den großen Vorteil, innerhalb des MFNP zu liegen und somit stellt sich nicht dieses Problemchen und man kann während der gestatteten Zeiten durch den NP eiern. Persönlich kenne ich die Pakuba Lodge nicht, doch ich bin mir sicher, daß wenn Ihr zwei Nächte dort verbringt und die dritte Nacht in der Murchison River Lodge, dann macht Ihr nix falsch. Vielleicht gelingt es Dir ja, noch eine Nacht dort dran zu hängen und einen private boat trip den Nil entlang zu machen (hoch zu den Fällen und runter zum See). Kann ich wärmstens empfehlen.
In der Tat ist es so, daß, wenn man die direkte Strecke nach Masindi nimmt, man die Nationalparksgebühr entrichten muß, auch wenn man sich nur im Transit befindet. Als unser Unterfangen, morgen von der Murchison River Lodge zur Campsite im Kabwoya Wildlife Reserve am Lake Albert aufgrund des miserablen Padzustandes schon kurz hinter der Ausfahrt der MRL ein jähes Ende fand, cancellten wir zu unserem großen Bedauern unseren geplanten Aufenthalt im Kabwoya Wildlife Reserve und fuhren auf der Hauptstrecke durch den MFNP nach Masindi. Da im Bereich zwischen Red Chili Pepper Camp und Murchsion River Lodge lediglich ein Schlagbaum mit einzelnem Menneken die Grenze des NP markierte, mußten wir die NP-Gebühr dann bei unserer Ausfahrt am Kichubanyobo Gate zahlen. Klar, daß war eine kostspielige Maut, aber für uns nicht zu vermeiden, da wir uns ja gen Süden bewegen mußten.
Viel Spaß noch beim Planen and…. Always on your disposal.
Liebe Grüße
Alm
MImitglied19210Gast05. Mai 2021 · #3Hallo,
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und mir persönlich gibt der Murchison Falls Nationalpark gar nichts. Sicher kann man da ein paar Tiere beobachten, aber der Park hat kaum "Flair". Die meisten Lodges liegen massiert südlich des Victoria-Nils knapp außerhalb des Parkes. Da wo auch die Murchison River Lodge liegt. (Sichtbare) Tiere und fahrbare Loops gibt es im verbuschten/bewaldeten Südteil kaum. Es geht eine Autobahn durch den Park, auf der recht viele LKWs und Baumaschinen fahren. An allen möglichen Stellen neben der Autobahn wird abgeholzt. Das alles ist für mich nicht wirklich Afrika. Bezüglich der Flussüberquerung würde ich mir keine Gedanken machen. Es ist Afrika und es wird eine Lösung geben. Auch UWA Staff und andere Touristen müssen über den Fluss kommen. Niemand wird dazu knapp 300km außen rum fahren müssen.
Der mit Abstand schönste Park in Uganda ist für mich der Kidepo (KVNP). Natürlich kostet die Anreise etwas Zeit, aber im August sind zumindest die Straßenverhältnisse meist unproblematisch. Im QENP gibt es auch hübsche Ecken, aber wie im MFNP frisst sich auch da die Zivilisation durch den Park und er zerfasert in einzelne "Pockets". Auch da hat man sehr gute Tiersichtungen, aber es ist für mich nicht so richtig afrikanische Natur.
Aber wie gesagt: das ist nur meine Meinung. Es muss jetzt niemand empört aufschreien, wenn der MFNP sein Liebling ist. Andere Meinungen sind zulässig. Einige, die den MFNP loben, waren aber auch nie im im abgelegenen KVNP und können dann nicht so wirklich vergleichen.
Grüße
Torsten
ALM2'319 Beiträge · seit 201105. Mai 2021 · #4Moin Torsten,
stimmt genau. Wie sagt man so schön? Geschmacksache, sagte der Affe, als er in die Seife biß.
Leider kenne ich den Kidepo NP noch nicht, um einen Vergleich zum MFNP ziehen zu können.
Trotz dem finde ich, daß der MFNP auf der Agenda eines Uganda-Trips stehen sollte. Außerdem bietet der MFNP ja nicht nur Fauna. Man kann dort das Falls-Fluß-Lake-System bewundern und für u. a. Federviehverrückte ist es dort der wahre Genuß.
Man sollte halt nur ausreichend Zeit mitbringen. Als one night-Stop-das-nehme-ich-mit-Ziel ist der MFNP mitnichten geeignet.
Im Übrigen... Daß in Uganda seit vielen Jahren Raubbau an den Naturreservaten durchgeführt wird, ist keine Neuigkeit mehr.
Ölbohrtürme, Straßen, Rodung, viele neue Unterkünfte u.v.m. haben zu einer enormen Einbuße eines real nature-Erlebnisses geführt und die Sache hat noch lange nicht ihr Ende gefunden. Leider.
Alm
MImitglied19210Gast05. Mai 2021 · #5Ja, Uganda ist 60 mal so dicht besiedelt wie Namibia und auch doppelt bis dreimal so dicht wie die Nachbarländer Tansania und Kenia. Diese Massen an Menschen auf relativ wenig Land brauchen verständlicherweise Siedlungsfläche, Infrastruktur und Einkommen. Das "drückt" auf und in die Nationalparks. Die Bevölkerung wächst bislang weiter mit einer Geschwindigkeit, bei der sie sich in rund 20 Jahren verdoppelt.
Die einzige wilde Gegend ist eben vorerst noch der Norden - vor allem mit dem Kidepo Valley National Park. Kein Asphalt, keine Infrastruktur. Wirklich wildes Afrika. Selbst Städte wie Kotido (noch rund 100km vor dem Kidepo und laut deutscher Wikipedia mit 75.900 Einwohnern) wurden erst 2020 erstmals an das nationale Stromnetz angeschlossen. Man glaubt ja kaum, dass es so etwas im 21. Jahrhundert noch gibt: Eine Stadt ohne Strom. War aber so: Abends eine ganze Stadt zappenduster.
Grüße
Torsten
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200905. Mai 2021 · #6Hallo Gabi,
im Juli/August 2019 waren Axel (Licht-angler) und ich 4 Nächte im Murchison Falls und im Kidepo Valley.
Zwei Nächte waren wir in der Murchison Falls River Lodge.
Die hat mir sehr gut gefallen.
Zwei Nächte waren wir in der Pakuba Lodge. Die liegt im Nordteil in der Nähe vom Weißen Nil.
Die Pakuba Lodge war OK, aber ist nicht sonderlich prickelnd.
Damals war die Autobahn durch den Park schon im Bau.
Die Brücke war auch schon sehr weit fortgeschritten.
Das letzte Brückensegment war noch in Arbeit.
Für den "Umzug" von der Murchison River Lodge zur Pakuba Lodge haben wir eine Bootsfahrt auf dem Nil gemacht.
Auf dem Rückweg hat uns der Kapitän in der Pampa auf der Nordseite ausgesetzt.
Unser Guide ist inzwischen über die Fähre gefahren und hat uns dann dort abgeholt.
2008 war ich schonmal im Park.
Damals waren es zwei Nächte im Red Chilli Pepper Camp in der Nähe der Fähre.
Gegenüber 2008 hat sich der Tierreichtum im Murchison Falls vervielfacht.
Der Tierreichtum im Kideopo Valley Nationalpark war eher überschaubar.
Ähnlich, wie Murchison Falls 2008.
Im hintern Tal (Kidepo Valley) waren keine großen Tiere zu sehen.
Auf meiner Heimseite gibt es zwei Bildgalerien mit jeweils 24 Bildern
vom Murchison Falls und Kidepo Valley Nationalpark.
Bildgalerie Murchison FallsBildgalerie Kidepo ValleyLeider hatte ich noch keine Zeit, die Bilder von der Reise zu bearbeiten und einen Reisebericht zu erstellen.
Axel (Licht-angler) hat auf seiner Heimseite einen kurzen Reisebericht mit Bildgalerien für jeden Tag eingestellt.
Reisebericht UgandaViele Grüße
Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt:
foto-kiboko.de EUEulenspiegel148 Beiträge · seit 201805. Mai 2021 · #7Hallo Gabi,
wir waren in 01/02-2020 für knapp 4 Wochen in Uganda unterwegs, als Selbstfahrer mit Dachzelt.
Ihr könnt Euch auf ein wunderschönes Land und deren freundliche Menschen freuen.
Die 3 Tage Murchinson habe ich wie folgt in Erinnerung.
Den südlich des Nils befindlichen Teil kann man vergessen. Wir sind von Süden kommend (Lake Albert) eingefahren, dort haben wir auch den Eintritt für 3 Tage gezahlt (muß man). Da die neue Transitstrasse eine Breite der Startbahn West hat, ist in deren Nähe an Tierbeobachtungen nicht zu denken. Interessante Loops/ Gamedrivewege habe ich nicht in Erinnerung.
Wir waren an den Fällen, das ist toll und wir waren alleine (etwa um die Mittagszeit). Manche Wanderwege da kosten extra, war aber keiner da zum Kassieren. Da die am Fall gelegenen CS nicht nutzbar waren haben wir dann die Lodges am Südufer des Nils abgeklappert. Die Murchinson River Lodge habe ich als vielleicht beste in Erinnerung. Da die meisten Besucher in den Lodges südlich des Nils schlafen, würde ich mir über den Nilübergang keine große Gedanken machen. Entweder geht die Fähre (sei da bitte nicht der letzte der auffährt, es wird äußerst kompliziert) oder die Brücke ist fertig.
Im Nordteil verläuft sich alles sehr schnell und Tiere gibt es genug. Direkt am Nil war es richtig schön.
Ich habe eben noch mal nach der Karte gesucht (gibt es eigentlich von jedem NP in Uganda). Wir haben alle gekauft, außer MF NP, tut mir leid. Im Tagebuch steht: "Karte leider ausverkauft und eine Kopie von der Kopie nicht möglich".
Ich würde 3x in der Pakuba Lodge schlafen, auch wenn die MR Lodge die bessere sein sollte.
Da kann ich den Tag planen wie ich will. Bin auf keine eventuellen Fährzeiten/ Wartezeiten an dieser etc. angewiesen.
Wenn Ihr am Südufer bucht müsst ihr jeden Tag dort mehrfach über den Fluss. Außerdem seid Ihr "vor Ort, da wo die Tiere sind".
Wenn es Eure Reisedauer erlaubt, plant den Kidepo-Valley NP mit ein. Es gehen zwar Hin und Zurück 2 Fahrtage drauf, aber es lohnt sich. Für mich der lohnendste Park in Uganda. Absolute Ruhe (mit uns keine 10 weitere Touristen), Tiere massenhaft, tolle Landschaft (durch den Savannencharakter richtiges Afrikafeeling) und magische Weite Richtung Nord/ Südsudan.
Habt Spaß in Uganda und kommt gesund und mit vielen guten Eindrücken zurück.
Gruß Till
Gabi-MucThemenstarter2'191 Beiträge · seit 201606. Mai 2021 · #8Hallo,
auch wenn die Meinungen auseinander gehen, beruhigt es mich, dass wir uns keine Sorgen machen müssen auch von der Murchison River Lodge in den Park zu kommen.
den Ausdruck „Etosha-Plan“ finde ich spannend und es würde mich interessieren, was dahintersteckt.
Kennst Du nicht die Map, die man in den Shops im Etosha kaufen kann? Das kann ich mir ja jetzt mal gar nicht vorstellen. 😗 So wie Du bei den Bildern miträtst, warst Du schon zig Mal im südlichen Afrika. In Bayern bezeichnen wir eine Karte auch als Plan. 😉 (zumindest mal ich).
In der Tat ist es so, daß, wenn man die direkte Strecke nach Masindi nimmt, man die Nationalparksgebühr entrichten muß, auch wenn man sich nur im Transit befindet
Jetzt ist mir auch klar, warum der Reiseveranstalter mir für den 2. Tag einen Ruhetag angeboten hat und am Abreisetag noch einen Vormittags-Gamedrive. Er muss dafür ja sowieso die NP Parkgebühren entrichten.
Man kann dort das Falls-Fluß-Lake-System bewundern und für u. a. Federviehverrückte ist es dort der wahre Genuß.
Kann ich denn die Bootsfahrt zu den Fällen von beiden Seiten unternehmen? Also sowohl von der Murchison River Lodge als auch von der Paara Lodge?
Ja, Uganda ist 60 mal so dicht besiedelt wie Namibia und auch doppelt bis dreimal so dicht wie die Nachbarländer Tansania und Kenia.
Wow, das wusste ich gar nicht. Auch wenn ich schon zig Stunden gelesen haben, die Bevölkerungszahlen habe ich mir noch nicht angesehen.
Zwei Nächte waren wir in der Murchison Falls River Lodge.
Die hat mir sehr gut gefallen.
Zwei Nächte waren wir in der Pakuba Lodge. Die liegt im Nordteil in der Nähe vom Weißen Nil.
Die Pakuba Lodge war OK, aber ist nicht sonderlich prickelnd.
Bernd, diesen Eindruck habe ich auch, wenn ich die Bewertungen auf Tripadvisor lese und mir die Bilder ansehe. Dies bestärkt mich darin, 3 x in der Murchison River Lodge zu buchen.
Gegenüber 2008 hat sich der Tierreichtum im Murchison Falls vervielfacht.
Der Tierreichtum im Kideopo Valley Nationalpark war eher überschaubar.
Ich glaube, das ist immer ein wenig Glückssache und auch von den Jahreszeiten abhängig. Wir waren im Oktober im Etosha und haben an einem Tag > 20 Löwen gesehen. Zum Jahreswechsel haben wir dafür keinen einzigen gesichtet. Gleicher Park, gleiche Stelle.
Da die meisten Besucher in den Lodges südlich des Nils schlafen, würde ich mir über den Nilübergang keine große Gedanken machen. Entweder geht die Fähre (sei da bitte nicht der letzte der auffährt, es wird äußerst kompliziert) oder die Brücke ist fertig.
Das beruhigt mich.
Wenn es Eure Reisedauer erlaubt, plant den Kidepo-Valley NP mit ein.
Wir haben zwar 18 Tage, aber den will ich jetzt nicht mehr reinquetschen. Außerdem habe ich dann einen Grund, vielleicht irgendwann wieder zu kommen.
Herzlichen Dank allen für Euer Input.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
tina76794 Beiträge · seit 200706. Mai 2021 · #9Hallo Gabi,
ich war diesen Februar gerade für 3 Nächte in der Murchison River Lodge und kann es wirklich nur empfehlen. Die Lodge hat schöne, saubere Cottages, die weit verteilt stehen und ist sehr urig und gemütlich. Vor allem den weiten Blick von dort auf den Nil fand ich genial. Es gibt auch eine erhöhte Aussichtsplattform. Die kurze Bootstour über den Nil in den Park (mit einem kleinen Boot, da die Fähre wegen dem Hochwasser nicht fuhr) und zurück hat mich nicht gestört und fand ich eher ein Erlebnis. Vielleicht ist bis August, wenn Ihr unterwegs seid, auch tatsächlich schon die Brücke fertig.
Die Safaris an Land fand ich schön und habe auch einige Tiere gesehen (Löwe, Elefanten, sehr viele Giraffen, Büffel, Wasserböcke etc.). Was mich am Park aber am meisten beeindruckt hat, waren die Murchison Falls selbst und die Bootstouren auf dem Nil. Meine Empfehlung: Nicht nur die sehenswerte Bootstour Richtung Fälle machen, sondern unbedingt morgens auch eine zweite Tour in Richtung Lake Albert mit einem Kleinboot buchen. Wir sind direkt vom Steg der Murchison River Lodge gestartet und waren das einzige Boot den ganzen Vormittag. Die Atmosphäre im Morgenlicht war irgendwie magisch und auch die Fahrt am Rande des Lake Albert mit den vielen Fischerbooten. Umwerfende Natur rundum. Dazu viele verschiedene Vögel, Hippos und in den Bäumen am Ufer Gruppen von Colobus-Affen. Mein absolutes Highlight war aber die Sichtung eines Schuhschnabelstorchs auf dieser Tour. Damit war das diesjährige Tierziel für den Uganda-Trip erfüllt. 😎
Ich wünsche Euch eine tolle Reise in Uganda!
Viele Grüße
Tina
P.S: Hänge noch ein paar Fotos an...
tina76794 Beiträge · seit 200706. Mai 2021 · #10
picco6'369 Beiträge · seit 201106. Mai 2021 · #11Hoi Gabi
Murchison River Lodge ist schon schön und für Touren mit dem kleinen Boot perfekt!
Touren mit dem grossen Boot sind eher zum abgewöhnen...aber das sieht sicher jeder anders.
Ich würde den Aufenthalt im Park aufteilen.
Wenn möglich 2 Nächte im Nordteil, z.B. in der Pakuba-Lodge, die sehr gut liegt und sonst nicht wirklich der Brüller ist, und 2 Nächte am Südufer des NIls, dazu eine Nacht in der Budongo Eco Lodge mit Chimp-Trecking.
Aber Ihr habt ja nicht so viele Tage vorgesehen, odrr?
Bei 3 Tagen würd ich 1 Nacht Pakuba Lodge, 1 Nacht in der Murchison River Lodge und eine in der Budongo Eco Lodge machen.
So hat man den Anfahrtstag und den 'Wechseltag' im Nordteil und den ganzen Tag auf dem Boot zur Verfügung bevor der Weiterfahttag mit einem Chimptrecking beginnt.
ALM2'319 Beiträge · seit 201106. Mai 2021 · #12Gabi-Muc schrieb:Hallo,
auch wenn die Meinungen auseinander gehen, beruhigt es mich, dass wir uns keine Sorgen machen müssen auch von der Murchison River Lodge in den Park zu kommen.den Ausdruck „Etosha-Plan“ finde ich spannend und es würde mich interessieren, was dahintersteckt.
Kennst Du nicht die Map, die man in den Shops im Etosha kaufen kann? Das kann ich mir ja jetzt mal gar nicht vorstellen. 😗 So wie Du bei den Bildern miträtst, warst Du schon zig Mal im südlichen Afrika. In Bayern bezeichnen wir eine Karte auch als Plan. 😉 (zumindest mal ich).
Baiuwaren.... Alles gesagt... 🤪 Ich kann Dich beruhigen, denn da Dein Plan kein Plan im Sinne eines Konzeptes oder Vorhabens ist, sondern damit eine ganz ordinäre Straßenkarte gemeint war, ja, die vom Etosha NP haben wir in unseren Archiven. Man kann dort das Falls-Fluß-Lake-System bewundern und für u. a. Federviehverrückte ist es dort der wahre Genuß.
Kann ich denn die Bootsfahrt zu den Fällen von beiden Seiten unternehmen? Also sowohl von der Murchison River Lodge als auch von der Paara Lodge?
Die Murchison River Lodge bietet private Bootstouren an; Abfahrt und Ankunft am Lodge-eigenen Holzanleger.
Des Weiteren guckst Du da Getreu dem Motto: Ein Blick in das Gesetzbuch erleichtert die Rechtsfindung... Dementsprechend... Klick mal hier
In jedem Fall kann ich Dir nur raten, private Bootsouren zu unternehmen, sowohl ins Delta als auch zu den Fällen.
Die Bootsfahrten u. a. von Wild Frontiers durchgeführt sind die üblichen Kaffeefahrten mit Krethi und Plethi an Bord. So etwas braucht kein Mensch... Zumindest wir nicht.
Herzlichen Dank allen für Euer Input.
LG
Gabi
Herzliche Grüße
Alm
Gabi-MucThemenstarter2'191 Beiträge · seit 201606. Mai 2021 · #13Hallo,
Tina: Danke für Deine Fotos und die Schilderungen zur Murchison River Lodge. Ich werde jetzt - sofern verfügbar - dort die 3 Nächte buchen. Eine schöne Lodge ist für uns wichtiger, als "mittendrin" zu sein. Im Etosha waren wir auch noch nie in den Camps im Park, sondern buchen außerhalb. Bei der Bootsfahrt Richtung Lake Albert habe ich in einem Reisebericht gelesen (war es fidel?), dass die Rückfahrt sehr abenteuerlich war. Ich hoffe, dass es uns nicht auch so geht.
Picco: Wir haben 3 Nächte im Murchison. Aber ich will nicht 2 x umziehen. Das ist mir zu streßig. Chimp-Tracking habe ich im Kibale eingeplant. Nachdem ich ggf. auch noch das Golden Monkey Tracking machen will, reicht es dann auch mit den Trackings. Es muss ja auch einen Grund geben, nochmal wieder zu kommen.
ALM: Baiuwaren: klar, das kann man doch schon am Namen erkenne, oder? Die Bootsfahrten kann ich aber vor Ort buchen oder?
Wer von Euch hat eigentlich die Hotels selbst gebucht?
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
tina76794 Beiträge · seit 200707. Mai 2021 · #14Hallo Gabi,
was meinst Du denn damit, dass die Rückfahrt mit dem Boot vom Lake Albert abenteuerlich war in einem Reisebericht? Das finde ich ja mal interessant, da ich mir das bei der angenehmen Motorbootfahrt irgendwie gar nicht vorstellen kann. Kann da leider auch nicht mitreden, da ich nur mit dem Boot eine Strecke hin gefahren bin und am Ufer des Lake Albert quasi im Nationalpark "ausgesetzt" 😉 worden bin. Mein Fahrer/Guide wartete schon mit dem Auto am Ufer und wir sind von da aus nochmal auf Safari gefahren. Bei mir was das Übersetzen vom Wasser zum Land abenteuerlich, da es überall einen dicken Teppich mit Wasserpflanzen am Ufer gab und das Motorboot dort nicht direkt hinfahren konnte. Der Guide auf dem Boot hat dann einfach zwei Fischer mit einem kleinen Holzboot angesprochen und die haben mich ans Ufer gerudert. An Bord stand Wasser und es lagen haufenweise Fische rum. Ich wusste gar nicht, wo ich hintreten sollte. Dazu näherte sich eine Büffelherde dem Ufer. Ich musste mich ziemlich beeilen ins Auto zu kommen. Glaube das war mein abenteuerlichster Moment des Urlaubs. 😄
Bin mir ziemlich sicher, dass Du die Bootstouren auch vor Ort noch buchen kannst. Würde da einfach bei der Murchison River Lodge vorab per e-mail einmal nachfragen, wenn Du sicher gehen möchtest. Unter bookings@murchisonriverlodge.com kannst Du auch selbst buchen.
Du fragtest, ob jemand die Hotels selbst gebucht hat. Ich habe nur die Unterkünfte in Entebbe am Anfang und Ende selbst über Booking.com gebucht (um flexibel noch 24 Stunden vorher stornieren zu können wegen Corona). Außerdem hatte ich die Isunga Lodge in der Nähe des Kibale Forest angeschrieben wegen Buchung. Wäre auch kein Problem gewesen. Die haben mir dann allerdings auch angeboten, die ganze Rundreise mit allen Unterkünften, Aktiviäten sowie Auto mit Guide/Fahrer für mich zu buchen/zu organisieren. Da ich wenig Zeit hatte und 3 Wochen vorher spontan den Flug gebucht habe, habe ich das gerne angenommen. Isunga Lodge ist übrigens auch sehr empfehlenswert, falls Ihr noch eine Unterkunft in der Nähe des Kibale Forest sucht...
LG Tina
Gabi-MucThemenstarter2'191 Beiträge · seit 201607. Mai 2021 · #15Hallo Tina,
hier ist der Reisebericht von fidel.
https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/299330-uganda-von-affen-und-voegeln.html?start=30Da beschreibt er seine abenteuerliche Bootsfahrt. Es scheint sehr windig geworden zu sein und das Boot kam gegen den Wind nicht an.
Die Isunga Lodge hat Dir alle Unterkünfte gebucht. Das ist ja auch mal interessant. Ich schaue mir die Lodge mal an. Warst Du alleine unterwegs? In welcher Lodge warst Du in Bwindi? Gerne kannst Du mir auch Deine anderen Lodgen nennen und ob sie empfehlenswert waren oder nicht.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ALM2'319 Beiträge · seit 201107. Mai 2021 · #16Gabi-Muc schrieb:Hallo,
ALM: Baiuwaren: klar, das kann man doch schon am Namen erkenne, oder? Die Bootsfahrten kann ich aber vor Ort buchen oder?
Wer von Euch hat eigentlich die Hotels selbst gebucht?
LG
Gabi
Hi Gabi, datt war wohl ne rein rhetorische Frage, die Deinige... Selbstveständlich bin ich in der Lage, sinnentnehmend lesen zu können und deshalb ist mir auch nicht entgangen, daß Du in den Niederungen der Voralpen ansäßig bist 😛
Ich hingegen wollte lediglich zum Audruck bringen... Das die Bajuwaren ja quasi immer dazu neigen, mit ihrer verquorrenen Ausdrucksweise die Fragezeichen in die Augen derer zu bringen, die geographisch jenseits des Weißbieräquators siedeln 😁
Back to Deine Fragen... Wir buchen immer alles selbst und hatten diesbezüglich auch noch nie Bedarf, uns an eine Agentur in Deutschland oder in den afrikanischen Ländern wenden zu müssen. Ob und an ist da eben Geduld gefragt oder der simple Griff zum Telefon empfehlenswert, um das - buchungstechnisch gesehen - Butter bei de Fische kommen.
Die Bootstouren und Game Drives kann man i.d.R. stets über die Beherbergungen buchen. Ggf. schlagen die dann eine kleine Fee drauf, aber das ist ja ok.
So long, Alm
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200907. Mai 2021 · #17Hallo Gabi,
die Boottouren auf dem Nil kann ich Dir empfehlen.
2008 war das große Boot kaputt.
Unsere Reisegruppe wurde in ein kleines Boot gesetzt,
dass von Paraa aus zu den Fällen geschippert ist.
Auf dem Weg waren sehr viele Tiere und Vögel zu fotografieren.
Ich war die ganze Zeit in Aktion, während sich die Reisegruppe auf dem Boot ausgeruht hat.
Die anschließende Wanderung zu den Fällen mit teilweise sehr hohen Stufen in der Nachmittagshitze war für mich sehr grenzwertig.
Ich hatte zu wenig zu Trinken dabei und das war gar nicht gut.
2019 wollten wir es besser machen.
Wir waren morgens zum Schimpansentrecking.
Unser Fahrer hat einen anderen Fahrer geholfen, der mit seinem Wagen im Park liegengeblieben war.
Dadurch hat sich dann die Fahrt zu den Fällen verzögert.
Die Wanderung von den Fällen zum Bootanleger war auch abwärts für Kiboko grenzwertig.
Kiboko ist ein Nilpferd und kein Klippspringer.
Die schwere Fotoausrüstung macht das Laufen nicht einfacher.
Daher waren wir erst gegen 16 Uhr an der Anlegestelle.
Das privat gecharterte Boot hat bereits mehrere Stunden auf uns gewartet.
Dementsprechen war der Kapitän dan wenig motiviert es für eine Fototour im abendlich langsam angehen zu lassen.
Nur widerwillig hat er für ein paar Vögel angehalten und wurden mit Volldampf zur Murchison Lodge gebracht.
Angeblich musste bis 17:30 die Brückenbaustelle passiert werden, da sonst kein Boot mehr durchfahren darf.
Ich bin sicher, das war eine Ausrede.
Das hatten wir uns anders vorgestellt.
Das Boot war das, das auch bei Fidel im Reisebericht abgebildet war.
Am nächsten Morgen hatten wir dann eine Boottour flussabwärts.
Das war keine Privattour, sondern eine normale Tour.
Das Boot sammelt von Paraa aus die Gäste ein.
Die Murchison Lodge ist dann die letzte bzw. vorletzte Station.
Das Boot für ca. 15 Passagiere war bereits gut gefüllt.
Uns blieben nur die Site in den letzten beiden Reihen.
Die wurde extra für uns reserviert.
Anfangs war ich da etwas maulig.
Es hat sich aber schnell herausgestellt, das hinten viel weniger Stützen und Leiter für das
Sonnendach im Weg waren und es eine gute Position war.
Auch konnte so der Kapitän das Boot am besten für uns positionieren, damit wir die Vögelchen fotografieren konnte.
Somit war es schon eine tolle Tour.
Es waren nicht so viele Tieren am Ufer, aber dafür viele Vögel, einschließlich dem Schuhschnabel.
Die Tour war empfehlenswert.
Der Guide und der Kapitän waren ein eingespieltes Team und hatten Spaß bei ihrem Job.
Das hat sich dann auch auf uns und die anderen Passagiere übertragen.
Auf dem Rückweg wurden wir auf der Nordseite ausgesetzt und unser Guide hat uns dort wieder abgeholt.
Das Boot hat so lange gewartet, bis uns unser Guide gefunden hat.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt:
foto-kiboko.de
tina76794 Beiträge · seit 200708. Mai 2021 · #18Gabi-Muc schrieb:Hallo Tina,
hier ist der Reisebericht von fidel.
https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/299330-uganda-von-affen-und-voegeln.html?start=30
Da beschreibt er seine abenteuerliche Bootsfahrt. Es scheint sehr windig geworden zu sein und das Boot kam gegen den Wind nicht an.
Die Isunga Lodge hat Dir alle Unterkünfte gebucht. Das ist ja auch mal interessant. Ich schaue mir die Lodge mal an. Warst Du alleine unterwegs? In welcher Lodge warst Du in Bwindi? Gerne kannst Du mir auch Deine anderen Lodgen nennen und ob sie empfehlenswert waren oder nicht.
LG
Gabi
Hallo Gabi,
danke für den Link. Da hatte der Arme aber wirklich Pech bei der Bootsfahrt! 😵
War aber sicherlich die Riesen-Ausnahme... Im Februar fuhren übrigens wegen Corona nur die kleinen Boote. Zu den Fällen waren wir insgesamt 5 Touristen und zum Lake Albert hin nur 3 Leute. So konnte jeder gut Fotos machen und alle Tiere sehen. Fand ich ideal. Ansonsten auf jeden Fall die privaten Touren buchen. Mit dem großen Boot hätte ich auch nicht so gern fahren wollen.
Ja, ich war alleine unterwegs. Meinem Freund war das im Februar mit Corona noch zu unsicher. Da bin ich kurzentschlossen eben alleine geflogen. Wollte meine Tage Resturlaub nicht in kalten Deutschland vertrödeln. 😉 Und hatte einfach zu große Sehnsucht
nach Afrika! Das kennen ja so gut wie alle aus dem Forum hier. Immerhin war er bei all den schönen Fotos etwas neidisch und wir fliegen jetzt 2022 nochmal. 😁
Aber mein Guide/Fahrer war ja dabei und der war wirklich klasse. Hatte ein unglaubliches Wissen über Tieren und Pflanzen, da er auch mal in verschiedenen Nationalparks gearbeitet hat. Habe so auch viel über Uganda aus Sicht eines Einheimischen erfahren, was ich total spannend fand.
Einen Lodge-Tip für Bwindi habe ich leider nicht für Dich, da ich nicht im Süden Ugandas war. Wollte alleine nur eine kleine Runde von einer Woche machen und noch zwei Tage Baden in Entebbe zum Entspannen am Ende. Da war ich im Pineapple Guesthouse. Auch sehr empfehlenswert. Gemütlich, klein, mit tollem Garten und sehr schönem Pool im Grünen.
LG und viel Spaß bei der weiteren Planung
Tina
VEVersilia46 Beiträge · seit 201508. Mai 2021 · #19Hallo Gabi,
wir waren 2014 in der Murchison River Lodge und ich kann diese uneingeschränkt empfehlen. Wir waren damals in einem der River Tents, die direkt am Fluss liegen. Unser Zelt war unmittelbar in der Nähe einer Hippo „Eingangsstelle“. Jede Nacht bzw. bereits am Abend kamen die Hippos durch diesen Zugang durch das Schilf an Land und „grasten“ um unser Zelt. Ich fand es total spannend, aber ich liebe sowieso die Grunzlaute der Hippos.
Es gibt einen Campsite der zu der Lodge gehört und dort kann auch mal eine Overlander Gruppe sein. Diese waren aber überwiegend auf der Campsite.
Wir haben auch beide Flussfahrten mitgemacht. Bei den Murchison Falls waren wir die einzigen, die ausgestiegen sind und hoch wanderten. Es war etwas befremdlich, alleine dort zu laufen, aber der Weg war nicht zu verfehlen. Oben wurden wir dann abgeholt. Die zweite Flussfahrt ging Richtung Lake Albert und war einfach nur super. Unser Guide hat sich - erfolgreich - extrem viel Mühe gegeben, den Schuhschnabel zu finden. Ich meine wir waren zu acht und wurden direkt an der Murchison River Lodge abgeholt.
Wir hatten allerdings ebenfalls Probleme mit dem Boot. Der Motor ging aus und sprang erstmal nicht mehr an. Ohne Steuerungsmöglichkeiten trieben wir auf dem Wasser und da es dort vor Hippos nur so wimmelt, waren ebenfalls alle sehr angespannt in dieser Zeit. Ein anderes Boot versuchte zu helfen, was aber nicht klappte. Das Ganze dauerte ca eine Stunde. Warum wir dann plötzlich doch wieder starten konnten, erinnere ich nicht mehr, aber von da an ging die Tour problemlos weiter und wir sahen sehr viele Vögel, Hippos, Crocks.
Ich finde diese Tour auch lohnendswerter als die zu den falls. Die falls sind nice to have, müssen aber nicht unbedingt sein. Ist vielleicht auch Geschmacksache. Auf der anderen Seite kann man sich mal bewegen.
In der Lodge sind wir einmal einen Nachmittag nur geblieben zum relaxen in einer der Hängematten mit Blick auf den Fluss und den Tieren. Einfach nur schön.
Liebe Grüße
Britta
Gabi-MucThemenstarter2'191 Beiträge · seit 201609. Mai 2021 · #20Hallo,
Das die Bajuwaren ja quasi immer dazu neigen, mit ihrer verquorrenen Ausdrucksweise die Fragezeichen in die Augen derer zu bringen, die geographisch jenseits des Weißbieräquators siedeln
Alm, stell Dir vor, ich habe sogar einen nördlich des Weißbieräquators geheiratet. Inzwischen ist mein Mann der Meinung, dass er aus Bayern nicht mehr ausgewiesen werden darf, da er lang genug verheiratet ist. 🤪
Kiboka, danke für Deine Schilderung zu den Bootsfahrten. Ich denke, das wird sich vor Ort auch noch finden lassen. Oder ich reserviere schon mal gemeinsam mit dem Hotelzimmer. So langsam muss mein Plan fertig werden und ich muss die Lodgen buchen.
Tina, mutig alleine nach Uganda zu fliegen. Aber Du hast Recht, Urlaubstage im öden Deutschland zu verbringen, macht keinen Spaß. Kannst Du mir noch sagen, wie das mit dem Corona-Test abgelaufen ist?
Britta, danke das bestärkt mich daran die Murchison River Lodge zu buchen. Ich hoffe, dass Verfügbarkeiten bestehen.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute