Sorry für die lange Pause. Wir waren drei Wochen (es war phantastisch!) in Island und hatten vorher allerlei um die Ohren.
Kerstin hat heute Geburtstag und hat den Wunsch, einen Lunch im Mandarin Oriental am Chao Phraya zu genießen. Für den Abend haben wir uns schon vor der Reise für das Yao auf dem Marriot Hotel entschieden.
Dazu eine kleine Geschichte. Als wir Mitte der 90er Jahre zusammen kamen und mit dem Reisen begannen, lernte ich Schritt für Schritt Kerstins Wunsch auf den Besuch von mondänen Locations kennen. Bei unserem ersten Bangkok Besuch standen wir in kurzen Hosen und verschwitzt vor dem Mandarin Oriental. Ich starrte ehrfürchtig die Portiers mit Tropenhelm an. Kerstin sagt: „Eigentlich könnten wir uns doch auf der Terrasse mal einen Kaffee gönnen ?!“ Ich antworte sehr unsicher und will schon gehen: „Da kommen wir mit unseren Klamotten doch gar nicht rein!“ Kerstin sehr bestimmt und null kompromissbereit: „Wir gehen da jetzt rein!!!“ Auf der Terrasse sitzt bereits unsere halbe Reisegruppe 😣 😗 😵
Dieses Gespräch hatten wir im Laufe unserer Reisen immer wieder. Diese Luxusdinger waren früher überhaupt nicht meins. Im Laufe der Jahre fand dann eine Art Desensibilisierungsprozess statt, in dem auch ich so langsam Gefallen an solchen Locations fand. Inzwischen mache ich mir wegen Kleidung und möndäner Umgebung keinerlei Gedanken mehr und kann das auch genießen.
Zurück nach Bangkok ! Wir schlafen aus und gehen in unserer Lounge ausgiebig Frühstücken. Wir haben diesen Platz wirklich lieben gelernt. Der Ausblick auf die Megacity ist einfach umwerfen. Danach setzen wir uns mit einer Tasse Kaffee nach außen. Nach einer kleinen Siesta auf dem Zimmer machen wir uns per Fähre und dann zu Fuß auf den Weg zum Mandarin Oriental.
Es ist brüllend heiß und schwül.
Die Lobby ist schon beeindruckend.
Auf der Terrasse bekommen wir einen schönen Tisch direkt am Ufer. Kerstin bestellt Klebreis mit Mango und ich ein Gericht mit Garnelen.
Es schmeckt hervorragend.
Hier am Fluss ist auch etwas Wind. Er ist bitter nötig, denn wir dampfen vor uns hin. Gerade heute ist mir wieder aufgefallen, wie sehr sich die Stadt und gerade der Verkehr doch geändert hat. In den Neunzigern war der Verkehr viel chaotischer, lauter und es trieben richtige schwarze Rauchschwaden durch die Stadt. Auch auf dem Fluss geht es etwas leiser zu. Wir genießen das Essen in Ruhe und gehen im Anschluss etwas in kleinen Geschäften Shoppen. Den Nachmittag packen wir unsere Sachen und ruhen uns noch etwas aus, bevor wir uns für den Abend präparieren.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200712. Juni 2021 · #43
@CuF Soll das etwa heißen, lieber Carsten, Du hast Dich in Schlips und Kragen geworfen??? 😉 😉 Liebe Friederike, ich würde N I E M A L S einen Schlips mit in den Urlaub nehmen 😉 🙂 😘 Viele Grüße Carsten
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200712. Juni 2021 · #44
16.01.2020 Bangkok Millenium Hilton Hotel – Dinner Yao Rooftop Terrace and Restaurant Bangkok Marriott Hotel The Surawongse
Nach der Flussüberquerung nehmen wir uns ein Taxi bis zum Bangkok Marriott Hotel The Surawongse. Auch hier sieht es ziemlich mondän aus. Mit dem Aufzug fahren wir nach ganz oben und gelangen auf eine Rooftop Terrace, die uns sofort begeistert.
Wir sind bei den ersten Gästen und werden an unseren reservierten Tisch gebracht.
Es ist einfach umwerfend und wir bestellen einen Strawberry G+T. Er ist zu einem unserer Lieblingsdrinks geworden. Beafeater Strawberry Gin und Feevertree Elderflower Tonic Water.
Bei Chilloutmusik lassen wir unsere Blicke schweifen und sind ziemlich zufrieden mit der aktuellen Situation.
Das gereichte Knusperzeug ist auch richtig lecker. Die Skyline wirkt in der aufkommenden Dämmerung immer phantastischer.
Besonders angetan hat uns die Architektur des Manhakon. Dieser Wolkenkratzer sieht so aus, als ob man ihn aus Bauklötzen erstellt hätte.
Inzwischen ist es dunkel und nur schwer können wir uns zu unserem ein Stockwerk tiefer reservierten Restaurant-Tisch losreißen.
Das Yao ist ein chinesisches Luxusrestaurant und zum Zeitpunkt unseres Besuches Bangkoks Nr. 1 in Tripadvisor. Die Preise sind ziemlich gesalzen, aber für Kerstins Geburtstag gönnen wir uns das mal. Der Personal empfängt uns unglaublich herzlich. In den Ecken des Gebäudes gibt es Räume fürs private Dinner mit unglaublichem Blick auf die Skyline.
Wir bekommen einen Tisch in der Mitte, auch mit schönem Blick. Ich bestelle 10 chinesische Köstlichkeiten als Vorspeise. Die besondere Köstlichkeit unten in der Mitte ist (ja wirklich) Qualle !
Ich probiere drei kleine Stückchen, dann lang es. Der Rest ist gut. Kerstin hat Schweinebauch. Als Hauptspeise habe ich Hummer mit Gemüsereis und Kerstin Wagyu mit Gemüse.
Meine Hauptspeise ist sehr gut, Kerstins Wagyu besteht hauptsächlich aus Fett, was Chinesen wohl sehr mögen. Die Location ist wirklich toll und das Personal unglaublich herzlich. Kerstin bekommt dann sogar noch ein Desert aufs Haus mit einem kleinen Ständchen. Wirklich ganz süß.
Das Essen bräuchten wir zu diesem Preis nicht noch einmal. Es wird eines unserer teuersten Diners sein, aber nicht das beste (mit einigem Abstand). Trotzdem verlassen wir das Restaurant sehr zufrieden. Es war ein toller Abend, der uns ewig in guter Erinnerung bleiben wird. Das bestellte Uber Taxi ist tatsächlich ein Bakkie, das von einem coolen indianisch wirkenden Typ gefahren.
Das letzte Mal schlüpfen wir in unserer super Suite in das ultra bequeme Bett und sid gespannt auf den Flug nach Pnom Penh. Ein Kollege von Kerstin hatte uns die Stadt so sehr ans Herz gelegt. Der Tipp sollte sich als goldrichtig erweisen. Dazu später mehr.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Juni 2021 · #45
17.01.2020 Bangkok Millenium Hilton Hotel – Flug nach Pnom Penh / The Pavillon Hotel
Wir stehen relativ früh auf, packen unsere Sachen und gehen dann kurz zum Frühstück. Schweren Herzens checken wir aus diesem tollen Hotel aus und gehen zu unserem Flughafentaxi. Das bringt uns bequem zum Airport. Der Flug startet pünktlich.
Am Airport in Pnom Penh merkt man gleich, dass Kambodscha kein reiches Land ist. Am Geldautomat ziehen wir Bargeld und werden von einem freundlichen Fahrer abgeholt. Er bugsiert uns in einem bequemen Fahrzeug durch den absolut chaotischen Verkehr in Pnom Penh. Es erinnert uns etwas an das Bangkok vor 25 Jahren. Hier wollte ich nie und nimmer selbst Auto fahren. Das Pavillon Hotel liegt mitten in der Stadt und ist eigentlich genauso, wie im Netz beschrieben.
Eine ruhige Oase in Mitten der lebendigen und lauten Stadt.
Nach einer sehr freundlichen Begrüßung nehmen wir am herrlichen Pool Platz und essen einen guten Lunch.
Unser Zimmer ist auch gschön. Nach einem kurzen Nickerchen wollen wir noch eine Runde durch die City laufen. Und darauf sind wir echt gespannt.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Juni 2021 · #46
17.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel
Am frühen Abend treten wir bei drückender Schwüle auf die kleine Nebenstraße vor unserem Hotel. Überall Buden, ein Tempel ist gegenüber.
Um die Ecke ist bereits ein großer Platz im Zentrum.
Irgendwie fühlen wir uns hier sofort wohl.
Die Stadt ist irgendwie eher noch so, wie wir Asien vor vielen Jahren erlebt haben.
Das Leben tobt und wir lassen uns treiben und fotografieren.
In Richtung des Royal Palace begegnen uns etliche Mönche.
Immer ein schönes Fotomotiv.
Unsere Laune steigert sich immer mehr. Es macht einfach großen Spaß, sich hier einfach durch die Straßen treiben zu lassen.
Durch eine Seitenstraße erreichen wir das Ufer des mächtigen Tonle Sap Flusses.
Er fließt einige hundert Meter weiter in den noch mächtigeren Mekong.
Restlose Begeisterung übermannt uns. Überall Wahrsager, Garküchen, Blumenstände und bunte Beleuchtung. Es ist irre interessant.
An einem kleinen Tempel ist es voll mit Gläubigen, die Opfergaben darreichen.
Es raucht, riecht und klingt sehr exotisch.
Ein Rausch der Gefühle und Eindrücke. Später erfahren wir, dass heute Buddha Day ist.
Nach dutzenden Fotos versuchen wir ein Restaurant zu finden.
Das hier trifft nicht ganz unseren Geschmack.
Also zuerst einmal in eine Rooftop Bar gehen und etwas Trinken.
Von hier aus haben wir eine beeindruckende Aussicht.
In einem Pub essen wir ein ziemlich auf Touristen zugeschnittenes Curry
und fahren dann sehr zufrieden mit einem Tuktuk zurück ins Hotel. Insgesamt haben wir sowohl in Bangkok, als auch in Pnom Penh nur gute Erfahrungen mit den Fahrern gemacht.
Morgen haben wir über eine Empfehlung aus dem Netz eine Tukuk Tagestour gebucht. Voller neuer Eindrücke im Kopf schlafen wir schnell ein.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200719. Juni 2021 · #47
18.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel – Tuktuk-Tour Teil 1
Kurz vor unserer Reise hatte Kerstin eine (goldrichtige) Eingebung. Eigentlich hatten wir nur einen Nacht Pnom Penh und auf dem Weg nach Siem Reap dann noch eine Zwischenübernachtung. Diese hatte sie zu Gunsten einer zweiten Nacht in Pnom Penh gestrichen. Ansonsten hätte es den nun folgenden perfekten Tag gar nicht so gegeben. Von zu Hause aus hatte ich schon nach einem Tuktuk-Fahrer für eine Tagestour gesucht. Der Tuktuk-Fahrer in Pnom Penh war leider schon gebucht und empfahl einen Verwandten namens Visal Tuk Tuk. Was ich von ihm im Netz sah, war sofort sympathisch. Das Frühstück direkt am Pool im traumhaft schönen Garten ist gut und total gemütlich.
Visal ist zur ausgemachten Zeit vor dem Hotel.
Er ist ein extrem netter Kerl, der gut englisch spricht. Nach einer kurzen Einweisung geht es los in Richtung Memorial Park und dem Wat Phnom.
Schon der Weg dorthin macht uns schon große Lust auf den Tag. Überall gibt es Fotomotive.
Hier tobt das asiatische Leben.
Noch ist Temperatur auszuhalten. Auf dem Platz vor dem Wat Phnom steht die Statue der Lady Penh, der Gründerin der Stadt. Visal erzählt uns einige geschichtliche Fakten.
Das tut er sehr interessant in einer für uns perfekt passenden Dosis. Nach einer halben Stunde haben wir bereits das Gefühl, ihn seit Langem zu kennen. Wir scherzen, Lachen und Unterhalten uns lebhaft über die Stadt und das Leben in Kambodscha.
Über die Visal fährt uns wenige hundert Meter weiter direkt zum Wat.
Wir sollten einfach mal hoch laufen. Im Park pfeifen die Vögel und es wird minütlich heißer und schwüler. Vor dem Tempelaufgang sind allerlei Händler, die Opfergaben und Getränke verkaufen.
An uns vorbei kommen Menschen, die komplette Spanferkel als Opfergabe mitbringen.
Unser Birderherz schmerzt, als wir die Vogelkäfige sehen. Man fängt die armen Tiere ein. Dann kann man sie gegen Geld freilassen. Kerstin hätte am liebsten alle Vögel freigelassen….
Inzwischen hat uns bereits die Begeisterung gepackt. Hier sind fast keine Touristen und die Einheimischen begegnen uns freundlich. Dann erklimmen wir ganz langsam die Stufen zum Tempel. So richtig wissen wir nicht, was uns hier erwartet.
Im Tempel-Inneren ist einiges los.
Es riecht nach Räucher-Stäbchen und das Innere sieht aus wie ein Candelight-Dinner-Buffet.
Überall betende Menschen und wir haben nicht einmal das Gefühl zu stören.
Ich bin eher gehemmt, Kerstin etwas mutiger. Sie mischt sich unter die Menschen. Dieser Moment bringt uns Eindrücke, die für uns unvergesslich sein werden.
Am Ende kommen wir mit diesen zwei netten Damen ins Gespräch. Die eine war in der DDR und freut sich mit uns unterhalten zu können.
Dann geht es weiter in den etwas unbelebteren Teil des Tempels.
Überall stehen Opfergaben.
Diese Touristin hat ein ziemlich buntes Katzenkostüm an und ist irgendwie fotogen. Sie wundert sich, dass wir sie fotografieren möchten.
Wieder unten angekommen, lässt Kerstin zwei Vögelchen frei und freut sich.
Auch hier wieder tolle Fotomotive.
Visal fragt uns wie es war. Phantastic, war es. Totally phantastic. Einige hundert Meter weiter ist die Post. Kerstin geht rein und kauft Briefmarken.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200720. Juni 2021 · #48
18.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel – Tuktuk-Tour Teil 2
Quer durch die Stadt fährt uns Visal nun zum Wat Ounalom.
Er gilt als wichtigster Tempel in Pnom Penh.
Hier geht es ziemlich ruhig zu.
Nur wenige Touristen sind gerade hier.
Dafür ist im hinteren Teil alles voll mit Katzen.
Wir schlendern in Ruhe durch den Tempel.
Mönche sind immer ein lohnendes Motiv.
Dieser hier stellt sich für Kerstin extra in Pose. Sie musste ihn nicht einmal fragen. Wir genießen den friedlichen Platz und die Ruhe.
Nun fährt Visal zuerst am TonleSap und entlang mit einigen kurzen Stopps
weiter in Richtung eines gigantischen Neubauviertels. Chinesen bauen hier zig Wolkenkratzer.
Am Ufer zeigt uns Visal den Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap.
Und dann beginnt die etwas längere Fahrt zu den Stätten des Grauens, den die Roten Khmer verursacht haben.
Beginnen werden wir in den Killing Fields. Visal kämpft sich durch den dichten und chaotischen Verkehr. Immer wieder sind interessante Szenen zu beobachten.
Auf den Ausfallstraßen werden über Kilometer alte Häuser abgerissen, Reisfelder an chinesische Immobiliengesellschaften verkauft und alles mit modernen, hässlichen und gigantomanischen Gebäuden vollgebaut. Es ist zu vermuten, dass Pnom Penh bald seinen derzeitigen Charakter verlieren könnte.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200721. Juni 2021 · #49
18.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel – Tuktuk-Tour Teil 3
An der Kasse der Killing Fields erhalten wir einen Audio Guide und laufen mit gemischten Gefühlen los.
Hier wurde unter den Roten Khmer unfassbares Grauen verursacht und unzählige Menschen ermordet. Der Audio Guide führt uns Stück für Stück zu den unterschiedlichen Stätten des Grauens.
Selbstredend werden wir schnell sehr nachdenklich.
Aber so etwas gehört eben auch zu solch einer Reise dazu.
Ab und zu sind auf dem Rasen sogar noch menschliche Überreste aus den Massengräbern zu sehen.
An einigen Gedenkstellen wurden die menschlichen Überreste auch ganz bewusst so gelassen, wie sie aufgefunden wurden. Absolut grausam.
Besonders grausam ist ein mit bunten Bändern verzierter Baum, an dem regelmäßig Säuglinge erschlagen wurden.
Aber an einem solch grausamen und stillen Ort entdecken wir einige interessante Tiere und Vögel.
Am Ende schauen wir uns das Beinhaus an, in dem menschliche Schädel aufgestapelt sind.
Mit flauem Gefühl im Magen werden wir von Visal zu einem kleinen Restaurant geführt. Das Curry ist ganz OK.
Danach geht es weiter ins Genocid Museum. Die Fahrt dorthin, es liegt in Pnom Penh, bringt uns wieder etwas auf andere Gedanken. Ganz kurz gehen wir in den russischen Markt. Das überdachte Gebäude hat etwas von einer Sauna.
Das Warenangebot ist deutlich auf Touristen zugeschnitten.
Lange halten wir es hier nicht aus. Schwitz ! Stöhn!
Das Genocid Museum befindet sich in einer ehemaligen Schule, die von den Roten Khmer zu einem brutalen Foltergefängnis umgebaut wurde.
Ich weiß gar nicht, was ich hier schreiben soll. Es war so grausam, dass ich hier nicht zu viel davon schildern möchte. Auf zwei, drei Stockwerken hat man nach der Befreiung die Räume in etwa so gelassen, wie sie aufgefunden wurden. In jedem der kleinen Schulräume steht ein Stahl-Bettgestell auf dem die Gefangenen bis zum Tode gefoltert wurden. An der Wand dann ein ganz leicht unkenntlich gemachtes schwarzweiß Bild der Situation, die die Befreier damals vorfanden.
Im weiteren Teil des Museums besichtigen wir die Gefängniszellen,
allerlei Folterinstrumente, persönliche Gegenstände der Gefangenen
und viele Bilderwände mit den Fotos, die bei der Aufnahme der Gefangenen gemacht wurden. Jedem einzeln sieht man an, das die armen Menschen Todesangst hatten. Ganz furchtbar.
An einem Galgen vorbei verlassen wir das Museum. Jetzt ist es genug mit den Grausamkeiten.
Direkt nebenan wird eine Hochzeitsfeier vorbereitet. Welch ein Kontrast !
Es ist inzwischen später Nachmittag. Visal bringt uns zurück zum Hotel. Wir bedanken uns herzlich und können diesen tollen Fahrer nur von Herzen weiter empfehlen. Er ist in FB und im Netz unter Visal Tuktuk Fahrer zu finden.
Das Hotelpersonal hat unser Gepäck schon in die für diese Nacht gebuchte Pool-Villa umgezogen.
Mit zwei Cocktails am Beckenrand tauchen wir in das erfrischende Nass und reden noch einmal über die Erlebnisse dieses Tages.
Was für ein Wechselbad der Gefühle ! Am Pool essen wir ganz ordentlich zu Abend. Das Templation Hotel wird den guten Bewertungen im Netz gerecht. Es liegt zentral. Der Pool-Bereich im Garten ist total schön angelegt. Gerade Abends sitzt man hier ganz toll.
Sabine261'394 Beiträge · seit 200921. Juni 2021 · #50
Danke, Carsten, fürs Zeigen und Teilen dieser nicht einfach zu verdauenden Eindrücke.
Ich weiß zu wenig über die Gräueltaten und mir war bisher nicht bewusst, dass auch viele Kinder Opfer wurden. Schlimm, schlimm …
Viele Grüße Sabine
Sadie1'835 Beiträge · seit 201521. Juni 2021 · #51
Danke dir, dort waren wir auch. Nich leicht über solche Grauen zu schreiben und zu zeigen. Auch uns hat der Kontrast von Tod und Leben in und dann um die Killing Fields heftig erschrocken und erschüttert. Aber so geht es mir immer wenn ich aus einem Holocaust Museum oder Konzentrazions Lager herauskomme. Und es macht mich körperlich zum übergeben krank. Übrigens, warst du schon mal in Dachau oder Auschwitz? Fürchterlich und grausam, aber näher. Liebe Grüsse von Katrin
ja... Das S 21 (Tuol Sleng Genocide Museum) ist sehr schwer zu verdauen. Und das schrecklich Kuriose... Es liegt inmitten der Stadt... Unscheinbar grausam zwischen ganz normalen Geschäfts- und Wohnhäusern.
Alm
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200710. Juli 2021 · #53
@Sabine26
Danke, Carsten, fürs Zeigen und Teilen dieser nicht einfach zu verdauenden Eindrücke.
Danke für Deinen Kommentar. Ich war mir gar nicht so sicher, was ich hier Schreiben und Einstellen soll. Die grausamsten Bilder habe ich nicht gepostet 😕
Ich weiß zu wenig über die Gräueltaten und mir war bisher nicht bewusst, dass auch viele Kinder Opfer wurden. Schlimm, schlimm …
Ich werde es niemals begreifen, wie Menschen so grausam werden können 😐
@Sadie
Danke dir, dort waren wir auch. Nich leicht über solche Grauen zu schreiben und zu zeigen. Auch uns hat der Kontrast von Tod und Leben in und dann um die Killing Fields heftig erschrocken und erschüttert. Aber so geht es mir immer wenn ich aus einem Holocaust Museum oder Konzentrazions Lager herauskomme. Und es macht mich körperlich zum übergeben krank.
Tja, echt heftige Erfahrung. Aber auch eine wichtige !
Übrigens, warst du schon mal in Dachau oder Auschwitz? Fürchterlich und grausam, aber näher.
Wir waren in Buchenwald.... 🙁
@ALM
ja... Das S 21 (Tuol Sleng Genocide Museum) ist sehr schwer zu verdauen. Und das schrecklich Kuriose... Es liegt inmitten der Stadt... Unscheinbar grausam zwischen ganz normalen Geschäfts- und Wohnhäusern.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200710. Juli 2021 · #54
19.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel – Siem Reap Angor Rural Boutique Hotel
Gespannt stehen wir auf, packen unsere Sachen, checken aus und gehen zum Frühstück.
Heute bringt uns ein gebuchter privater Fahrer nach Siem Reap. Unterwegs machen wir einen Stopp in Sambor Prei Kuk. In fröhlicher und erwartungsvoller Stimmung genießen wir das leckere Frühstück. Hier hätten wir es auch noch etwas länger ausgehalten. Der Fahrer ist ein ganz netter. Vor allen Dingen fährt er recht zurückhaltend. In einem klimatisierten Van beobachten wir das Leben links und rechts der Straße. Es dauert etwas länger, bis wir von Pnom Penh aus etwas ländlichere Gebiete erreichen. Es ist flach und landschaftlich nicht ganz so reizvoll. Ziemlich zersiedelt ist die Gegend.
Wir biegen auf eine Nebenstraße ab, erreichen große Waldflächen und irgendwann einen leeren Parkplatz. Unser Fahrer übergibt uns an eine Guide-Frau, die uns sofort sehr sympathisch ist.
Sie erklärt uns in gut verständlichem Englisch einige geschichtlich Fakten.
Es ist natürlich mal wieder ziemlich schwül. Obwohl die Tempel bereits ziemlich verfallen sind, gefällt es uns ausgesprochen gut.
Wir sind meistens ganz alleine. Die Bäume spenden willkommenen Schatten und die geheimnisvollen Geräusche des Urwaldes geben dem Ort eine fast mystische Atmosphäre.
Immer wieder finden sich schöne Fotomotive.
An einer Stelle treffen wir doch tatsächlich auf eine Reisegruppe.
Dann sind wir wieder fast alleine.
Im letzten Teil unserer Runde kommen wir zu einiger ziemlich überwucherten Pagode.
Urig !
Sehr zufrieden verabschieden wir uns von unserer wirklich sehr netten Guide-Frau. Das war ein lohnenswerter Abstecher und eine kleine Vorbereitung auf Angkor Wat.
Die Vorfreude wächst, aber dort wird es ganz sicher nicht so beschaulich zugehen. Die Gegend um Siem Reap ist dann wieder dicht bevölkert. Der asiatische Verkehr sorgt dafür, dass es im Auto niemals langweilig wird. Über einen rumpeligen Feldweg kommen wir zum Angkor Rural Boutique Hotel. Es wird von einer kleinen lokalen Community unterhalten. Das Konzept hatte uns angesprochen. Der Empfang ist sehr herzlich und persönlich. Die Anlage selbst ist etwas in die Jahre gekommen.
Auf den Bildern im Netz sah das etwas schicker aus. Zuerst sind wir etwas enttäuscht.
Das Chalet wirkt innen dunkel und etwas abgewohnt.
Unter einem Vordach befindet sich ein nettes Tagesbett mit Blick über die Felder. Es sollte so eine Unterkunft werden, in die man sich zuerst „einwohnen“ muss. Wir sind die einzigen Gäste und gehen zum Dinner a la Carte. Die sehr, sehr nette Angestellte vom Empfang bedient uns auch. Das bestellte Curry ist ohne Schnickschnack, aber richtig köstlich. Man kocht hier viel mit selbst angebautem Gemüse und lokalen Produkten.
Gespannt gehen wir ins Bett. Morgen haben wir (ausnahmsweise mal ich) über Getyourguidewithlocals eine Tagestour mit Tuktuk und Guide mit Interesse am Fotografieren nach Angkor gebucht. Es geht um 05:00 Uhr los ! Fast wie Safari !
Sadie1'835 Beiträge · seit 201511. Juli 2021 · #55
Danke für den tollen Reisebericht. Du schreibst von Feuchthitze. Da Problem haben wir jeden Sommer hier in Florida. Heiß uns schwül mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Seit wir vor fast 5 Jahren von Kalifornien hierher umgezogen sind, trage ich praktisch keine Kleider die aus Baumwolle angefertigt sind. Ich sehe von den Bildern dass ihr beide eigentlich nur schwere Baumwolle trägt mit euren Tshirts, Jeans, und Hosen. Habe ich bei unserm ersten Thailand und Kambodia Besuch auch falsch gemacht und habe unter der feuchten Hitze gelitten. Es gibt ja nun so leichte Tshirts und Hosen, die besser für die Tropen geeignet sind. Hier heißt das Material dry-wick und Firmen wie Columbia und UnderArmor (meine Favoriten) sowie Nike fabrizieren leichte Hosen, Hemde und Tshirts für die Tropen. Ich wenigstens fühle mich viel wohler und kühler in dieser Art von Kleidern. Nur so ein nebenbei Tipp…. Auf zum Angor Watt, der bei uns halb mit grünem Plastik bedeckt war. Liebe Grüsse von Katrin aus dem schwülen Florida.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200713. Juli 2021 · #57
20.01.2020 Siem Reap Angor Rural Boutique Hotel – Tagestour mit Guide
Der Wecker klingelt brutal ! Nach einer Katzenwäsche und einer Tasse Kaffee werden wir am Hoteleingang von unserem Fahrer und dem über withlocals gebuchten Fotoguide Oun empfangen. Er macht einen netten Eindruck und wir haben sofort ein gutes Gefühl.
Über die rumpelige Zufahrtsstraße geht es in der Morgenstimmung über noch recht leere Straßen in RIchtung des riesigen Tempelkomplexes um Angkor Wat.
Obwohl wir uns zig You Tube Videos, Reiseberichte, Google Earth und Reiseführer angeschaut hatten, ist die Realität dann doch etwas anders als wir es uns vorgestellt hatten. Es ist spannend ! Schließlich fahren wir der Erfüllung eines Lebenstraumes entgegen ! Und das hat nach all den tollen Reisen immer noch eine fast magische Wirkung auf uns. Am Rande der durch das Waldgebiet führende Straße tauchen erste Eingangstore mit steinernen Gesichtern auf. Mann, sieht das faszinierend aus! Oun fährt weiter ! Unser Ziel ist Ta Promh, der Tomb Raider Tempel zur Öffnung. Wir halten an. Einige weitere Touris warten auch schon auf die Öffnung. Wir schauen uns um. Einige Buden, eine Tempelmauer, überall hohe Bäume und der geheimnisvolle Gesang unsichtbarer Vögel. Oun berichtet uns sehr angenehm einige geschichtliche Fakten des Tempelkomplexes. Für uns sehr interessant. Oun hat selbst eine Canon EOS 70D und fotografiert gerne. Neben der eigentlichen Führung soll er uns auf schöne Fotospots aufmerksam machen. Die Tour soll uns einen ersten Überblick geben. In den nächsten Tagen soll es mit irgendeinem privaten Tuktuk Fahrer weitergehen. Dann dürfen wir starten. Wir schreiten auf den vom Urwald befreiten Tempel zu. Wir sind gefesselt ! Die Urwaldgeräusche, knorrige Bäume, mit Steinmetzarbeiten übersäte Tempel, Wow!
Oun macht ein Bild von uns an den bekannten knorrigen Wurzeln.
Wir beeilen uns ein wenig, um in den hinteren Teil der Anlage zu kommen.
Oun drängt darauf. Und das ist gut so. Schönstes Morgenlicht, überall wunderbare Kunstwerke.
Hier könnte man Stunden verbringen.
Unser Guide erklärt uns die Bedeutung der bunten Armbändchen, die von meist älteren Frauen verkauft werden.
Man trägt sie so lange, bis sie vom Arm abfallen. Die Sünden oder Sorgen fallen mit ab. Mein letztes Bändchen aus diesem Urlaub gammelt immer noch an meinem Handgelenk.
Dann ist es bald vorbei mit der Ruhe. Die ersten chinesischen Reisegruppen erreichen auch den hinteren Teil. Sie sind wie immer all over the place.
Nach einer kurzen Zeit der Beobachtung verlassen wir Ta Promh auf der noch leeren Rückseite. Unterwegs wird ein Missverständnis geklärt. Wir wollen nicht die große Tour mit den bekannten Tempeln machen, sondern die kleine. Für Oun kein Thema.
Und so ist unser nächstes Ziel Pre Rup. Mit dem Tuktuk und angenehmen Fahrtwind geht es nicht allzu weit weg zu diesem nächsten Highlight. So langsam erhalten wir eine Idee, wie riesig das Gebiet sein könnte.
Hier ist auch noch wenig los. Pre Rup hat einen ganz anderen Charakter, als Ta Promh.
Nicht ganz so mystisch, aber auf seine Art auch schön.
Über eine steile Treppe erklimmen wir die Spitze des nicht ganz kleinen Bauwerkes.
Überall herrliche Steinmetzarbeiten.
Und der Blick in die Ferne zeigt in alle Richtungen eine endlose Waldfläche.
Vor unserem nächsten Ziel East Mebon gibt es eine kleine Pause.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200714. Aug. 2021 · #58
20.01.2020 Siem Reap Angor Rural Boutique Hotel – Tagestour mit Guide Teil 2
East Mebon ist eher flach gebaut. Hier ist gar nichts los.
Und wieder ganz anders.
Oun führt uns zu einem steinernen Elefanten. Den mögen wir natürlich!
Genauso wie diesen Schmetterling.
Relativ schnell geht es weiter nach Ta Som. Der sollte ein absolutes Highlight werden. Vor dem Eingang kaufen wir etwas köstliches Obst.
Nach kurzem Fußweg stehen wir vor einem Eingang. Er ist mit diesen tollen Gesichtern verziert.
Und nicht nur das. Wunderschön!
Voller Begeisterung saugen wir diese Erlebnisse in uns auf !
Der Betrieb hier ist überschaubar und es herrscht eine mystische Atmosphäre.
Im Anschluss gibt es einen kleinen Lunch in einem der Touri Restaurants. Genießbar, aber nicht mehr.
Zu Fuß geht es zu dem auf einer Insel liegenden Neak Pean.
Es ist brüllend heiß, aber auch hier ganz interessant. Einige Schmetterlinge fliegen herum.
Im See stehen viele abgestorbene Bäume.
Der Tempel selbst ist einige Fotos wert und relativ schnell abgehakt.
Diese Spinne hier hätte mich früher zum Wegrennen gebracht. Dank Afrika Therapie langt mir inzwischen ein wenig Abstand zu ihr.
Mit Oun geht es weiter zum Preah Khan. So langsam begreifen wir, welch riesiges Gebiet die Tempelanlagen umfassen. Am Eingang erklärt er lebhaft die wichtigsten geschichtlichen Fakten.
Der Ort gefällt uns sehr gut.
Und es ist gerade richtig leer.
Preah Khan zieht uns in seinen Bann.
Ganz tolle Steinmetzarbeiten,
Urwaldgeräusche,
Die Sonne umspielt die Tempeltänzerinnen.
Und dann treffen wir auf diese uralte Dame.
Sie ist unglaublich buckelig, klein und hat ein irres Charisma. An der Hand führt sie Kerstin einige <Schritte weiter.
Man kann bei ihr kleine bunte Armbändchen kaufen, die man so lange trägt, bis sie abfallen.
Es entwickelt sich eine unglaublich nette Begegnung, an der alle Beteiligten große Freude haben.
Ein für uns beide unvergesslicher Moment !
Leider können wir uns nicht unterhalten. Die Zeit erzwingt den Abschied. Wir wollten eigentlich noch einmal wiederkommen, aber beim zweiten Versuch einige Tage später war der Tempel von Chinesen geflutet.
Oun führt uns noch durch weitere Teile der imposanten Anlage.
Dieser morbide Charme ! Zerstörte Tempelbauten, Mönche,
und zwischendrin bestens erhaltene Steinmetzarbeiten wie diese Tempeltänzerinnen.
Am Ausgang treffen wir noch auf eine telefonierende Braut, dann geht es zurück ins Hotel.
Wir bedanken uns bei Oun für den tollen Tag und verabschieden uns. Es war ein absolut faszinierendes Erlebnis, das unsere schon hohen Erwartungen über erfüllt hat. Und wir freuen uns auf weitere Erkundungen auf eigene Faust. Etwas KO nutzen wir den Pool und ruhen uns etwas aus.
Momentan sind wir alleine im Rural Boutique.
Erst am Abend gesellen sich einige Amerikaner zu uns. Das Abendessen nehmen wir aus Bequemlichkeit wieder im Hotel zu uns. Es schmeckt ausgezeichnet.
Etwas müde geht es ins Bett. Für morgen haben wir auf Empfehlung des Hotels ein Tuktuk gemietet.
Waldelfe34 Beiträge · seit 202114. Aug. 2021 · #59
Dankeschön für die Fotos und die Erinnerung an meine Kambodschareise in 2016 🙂 War haben die Angkor-Ansage mit dem Fahrrad erkundet - eine alternative, aber ebenso spannende Möglichkeit der Besichtigung. Meine zwei "Bändchen" von den Mönchen, die ich aus Angkor mitgebracht habe, sind schon längst abgefallen, dafür sind die Erinnerungen noch immer lebendig.
Viele Grüße Conny
Afrikareisen: Südafrika (2015), Tansania mit Sansibar (2017), Seychellen (2018), Uganda und Ruanda (2018), Kenia (2019) --- to come: Namibia 2022, Patagonien (Plan 2023)
Andere u.a.: Indonesien, Taiwan, Laos, Kambodscha, Ecuador & Galapagos, Costa Rica, Kuba, Guatemala, Mexiko, Honduras, Norwegen, Kanada, Brasilien (Pantanal), Ostgrönland, Madeira
Sabine261'394 Beiträge · seit 200914. Aug. 2021 · #60
Hallo Carsten,
Danke, dass es weitergeht! Ich weiß, wieviel Arbeit es macht, einen Bericht zu schreiben.
Obwohl es uns bisher noch nie so richtig nach SOA gezogen hat, verfolge ich Deinen Bericht sehr gerne und ich muss sagen, dass mir Eure Eindrücke und Bilder aus Kambodscha sehr gut (!) gefallen. Verstehe ich es richtig, dass Ihr Glück hattet, dass nicht so viel in den Tempelanlagen los war oder ist es, abgesehen von Angkor Wat, eher normal (ausgenommen die Chinesen schwemmen einen der Tempel, wie Du geschrieben hast)?
Hast Du auch die Bewohner des großen Spinnennetzes gesehen? Bei Kambodscha muss ich immer an einen Bericht des Weltspiegels von Robert Hetkämpfer denken. Da ging es darum, dass Einheimische mit frittierten Vogelspinnen in Pyramiden gestapelt in Touribusse stiegen und teilweise riesige große lebende Exemplare den Touris an den Körper gesetzt wurden … das ist irgendwie sehr in meinem Hinterkopf geblieben und ich musste gerade wieder daran denken, als ich Deinen Untertitel zum Bild der Achtbeinigen las. Wobei die noch einigermaßen geht. Hoffe, Ihr habt nicht solche Erfahrungen gemacht … 🤩
Ich freue mich, dass es hier weitergeht! Ein wirklich sehr interessanter Bericht. Kannst gerne noch mehr Fotos von den Steinmetzarbeiten zeigen, die finde ich ganz besonders klasse!