20.01.2020 Siem Reap Angor Rural Boutique Hotel – Tagestour mit Guide Teil 2
East Mebon ist eher flach gebaut. Hier ist gar nichts los.
Und wieder ganz anders.
Oun führt uns zu einem steinernen Elefanten. Den mögen wir natürlich!
Genauso wie diesen Schmetterling.
Relativ schnell geht es weiter nach Ta Som. Der sollte ein absolutes Highlight werden. Vor dem Eingang kaufen wir etwas köstliches Obst.
Nach kurzem Fußweg stehen wir vor einem Eingang. Er ist mit diesen tollen Gesichtern verziert.
Und nicht nur das. Wunderschön!
Voller Begeisterung saugen wir diese Erlebnisse in uns auf !
Der Betrieb hier ist überschaubar und es herrscht eine mystische Atmosphäre.
Im Anschluss gibt es einen kleinen Lunch in einem der Touri Restaurants. Genießbar, aber nicht mehr.
Zu Fuß geht es zu dem auf einer Insel liegenden Neak Pean.
Es ist brüllend heiß, aber auch hier ganz interessant. Einige Schmetterlinge fliegen herum.
Im See stehen viele abgestorbene Bäume.
Der Tempel selbst ist einige Fotos wert und relativ schnell abgehakt.
Diese Spinne hier hätte mich früher zum Wegrennen gebracht. Dank Afrika Therapie langt mir inzwischen ein wenig Abstand zu ihr.
Mit Oun geht es weiter zum Preah Khan. So langsam begreifen wir, welch riesiges Gebiet die Tempelanlagen umfassen. Am Eingang erklärt er lebhaft die wichtigsten geschichtlichen Fakten.
Der Ort gefällt uns sehr gut.
Und es ist gerade richtig leer.
Preah Khan zieht uns in seinen Bann.
Ganz tolle Steinmetzarbeiten,
Urwaldgeräusche,
Die Sonne umspielt die Tempeltänzerinnen.
Und dann treffen wir auf diese uralte Dame.
Sie ist unglaublich buckelig, klein und hat ein irres Charisma. An der Hand führt sie Kerstin einige <Schritte weiter.
Man kann bei ihr kleine bunte Armbändchen kaufen, die man so lange trägt, bis sie abfallen.
Es entwickelt sich eine unglaublich nette Begegnung, an der alle Beteiligten große Freude haben.
Ein für uns beide unvergesslicher Moment !
Leider können wir uns nicht unterhalten. Die Zeit erzwingt den Abschied. Wir wollten eigentlich noch einmal wiederkommen, aber beim zweiten Versuch einige Tage später war der Tempel von Chinesen geflutet.
Oun führt uns noch durch weitere Teile der imposanten Anlage.
Dieser morbide Charme ! Zerstörte Tempelbauten, Mönche,
und zwischendrin bestens erhaltene Steinmetzarbeiten wie diese Tempeltänzerinnen.
Am Ausgang treffen wir noch auf eine telefonierende Braut, dann geht es zurück ins Hotel.
Wir bedanken uns bei Oun für den tollen Tag und verabschieden uns. Es war ein absolut faszinierendes Erlebnis, das unsere schon hohen Erwartungen über erfüllt hat. Und wir freuen uns auf weitere Erkundungen auf eigene Faust. Etwas KO nutzen wir den Pool und ruhen uns etwas aus.
Momentan sind wir alleine im Rural Boutique.
Erst am Abend gesellen sich einige Amerikaner zu uns. Das Abendessen nehmen wir aus Bequemlichkeit wieder im Hotel zu uns. Es schmeckt ausgezeichnet.
Etwas müde geht es ins Bett. Für morgen haben wir auf Empfehlung des Hotels ein Tuktuk gemietet.
Teil 2227. Aug. 2021
21.01.2020 Siem Reap Angkor Rural Boutique Hotel – Tagestour mit Sarin
Wir freuen uns auf den heutigen Tag. Das Hotel hat uns einen Tuktuk Driver arrangiert. Wir frühstücken und werden dann vom sehr höflichen Sarin begrüßt.
Er steht uns für US$25 den ganzen Tag zur Verfügung. Wenn wir mit ihm zufrieden sind, werden wir ihn noch weitere Tage Arbeit geben. Der erste Eindruck ist sehr gut. Über den holprigen Weg geht es auf die Hauptstraße und in Richtung der Tempelanlagen von Angkor Wat. Sarins Tuktuk ist bestimmt nicht das schnellste, aber wir haben es in den Tagen unseres Besuches lieb gewonnen.
Gegen 08:30 Uhr erreichen wir den trubeligen Haupttempel Angkor Wat. Sarin bleibt draußen und wir stürzen uns mit freudiger Erwartung ins Getümmel.
Schon der Eingang sieht imposant aus.
Wie oft haben wir das Bauwerk im TV bewundert, jetzt dürfen wir es endlich live bewundern !
Mit Absicht hatten wir uns gegen den morgendlichen Massenbetrieb zum Sonnenaufgang entschlossen. Bis heute vermisse ich nichts. Nun halten wir uns etwas rechts und gehen erst einmal um den Tempel herum.
Eine französische Reisegruppe hat die gleiche Idee.
Er ist größer als erwartet. Und der Besuch scheint anstrengend zu sein !
Durch den Seiteneingang erreichen wir das Innere.
Hier herrscht trubelige Betriebsamkeit. Mönche sammeln Spenden und sprechen mit Gläubigen.
Asiatische Damen posieren in ihren bunten Kleidern an jeder Ecke.
Chinesische Reisegruppen stürmen wie eine römische Kohorte durch die anderen Touristenströme.
Der Tempel selbst ist übersät von wunderschönen Steinmetzarbeiten.
Und es sind viele….. sehr, sehr viele sogar.
Eine wahre Flut von Eindrücken, Gerüchen, Geräuschen und Fotomotiven stürzt auf uns herein. Faszinierend !
Auf der Rückseite verlassen wir Angkor Wat nach 1 ½ Stunden wieder.
Wir wollen an einem anderen Tag noch einmal Abends wiederkommen. Auf unserem Weg zum verabredeten Treffpunkt tauchen wir wieder in die Stille des großen Waldgebietes ein. Hier sind kaum Menschen unterwegs.
Wohltuende Ruhe ! Nur die Vögel pfeifen. An einem schönen Tor und einem See vorbei treffen wir auf Sarin.
Weiter geht es zum nächsten Tempel. An einem WC-Halt schütteln wir den Kopf. Diese Schilder scheinen hier Sinn zu machen. 😣 🤩
Dann erfüllt uns Sarin den Wunsch auf einen kleinere, ruhigeren Tempel. Ta Nei, der Urwaldtempel. Schon die Zufahrt ist vielversprechend.
Jetzt steigt richtige Euphorie in uns auf ! Ist das schön hier !
Nur eine Hand voll Touristen verlieren sich jetzt in der Mittagszeit in diesem mystischen Bauwerk.
Ta Nei ist ziemlich beschädigt, aber wunderschön ! Schwitzend und mit einem Dauergrinsen im Gesicht steigen wir durch die Trümmer.
Die Speicherkarten glühen.
Sarin versorgt uns (im Fahrpreis inbegriffen) mit gekühltem Wasser und bringt uns ins Hotel zurück.
Der Rhythmus hat etwas vom Safarileben. Sehr zufrieden und müde trinken wir einen lieb gewonnenen Mango- Shake und ruhen uns etwas aus.
Am Nachmittag wollen wir dann nochmal los.
Teil 2328. Aug. 2021
21.01.2020 Siem Reap Angkor Rural Boutique Hotel – Tagestour mit Sarin Teil 2
Gegen drei ist es soweit. Der fröhliche Sarin begrüßt uns zum Teil 2 unserer Tagestour. Schon jetzt haben wir entschieden, dass er unser Fahrer für den Rest des Urlaubes sein soll. Bei ordentlicher Hitze Tuktuckert unser Tuktuk gemächlich durch das quirlige Siem Reap.
Wir mögen diese entspannte Art der Fortbewegung. Der warme Fahrtwind ist angenehm. Sarin fährt über eine Brücke auf ein Portal zu.
Dieser Platz fasziniert uns ! Sarin will später zurückkehren.
Und dann komt es zu einer dieser Begegnungen, die uns in Kambodscha so gefallen haben. Die meisten Menschen sind total fröhlich und offen. Ein Tuktuk mit Rekordbesatzung (wir haben 11 gezählt) ist ein willkommenes Fotomotiv. Der Fahrer bleibt stehen und die gesamte Mannschaft grüßt uns johlend und winkend. Total nett.
Sarin stellt sich im Anschluss für ein eigenes Foto in Pose.
Wir haben Bayon erreicht. Auch einer der Hauptsehenswürdigkeiten.
Erwartungsgemäß sind wir nicht alleine hier.
Bayon scheint die chinesische Haupt-Posing Location für die Damenwelt zu sein. Der irre schöne Tempel ist an jeder Ecke mit Chinesinnen bevölkert. Hier verhagelt es uns kurz die Laune.
Ein Italiener hält dagegen. Er zieht sein T-Shirt aus und macht die Damen nach. Die sind doch sehr erstaunt, was der komische Europäer da tut.
Der Cultural Gap zwischen uns ist doch gigantisch groß.
Als wir zu Hause die Bilder auf dem großen Fernseher aussortierten, sagte Kerstin: „kannst Du die Tante nicht wegphotoshoppen?“. Und so verschwanden einige, aber nicht alle bunte Damen aus unseren Bildern. Das geht bei bestimmten Motiven echt einfach.
Bayon ist mit ganz besonders tollen Steinmetzarbeiten übersät.
Die großen Gesichter auf den Türmen krönen das Ganze.
Wir verlassen den trubeligen Platz und fahren ein kleines Stück weiter. In der Nähe der terrace of elephants steht dieses Brauutpaar und macht Bilder. Bei der Hitze muss das der Horror sein !
Wir laufen in der Nähe von North Kleang nur kurz herum
und bitten Sarin, uns zu der tollen Brücke zu fahren. An Bayon bleiben wir ganz kurz stehen und knipsen. Bei diesen beiden Bildern wurden wieder einige Menschen entfernt.
Die Brücke und das Tonle Om Gate sind in der Abendstimmung unfassbar schön!
Wir zischen aufgeregt durch die Gegend und saugen die Eindrücke in uns auf.
Ein magischer Moment!
Auf dem Heimweg fahren wir durch einen Nachtmarkt, der einfach auf unserer Hauptstraße aufgebaut wird.
Und so erreichen wir gegen 18:00 Uhr unser Hotel. Zu Hause hatte ich etliche Restaurants herausgesucht. Wir bleiben aber wieder hier und freuen uns über Ruhe und gute kambodschanische Hausmannskost.
Teil 2408. Sept. 2021
22.01.2020 Hotelwechseltag und Tagestour mit Driver Banteay Srei und Beng Mealea Heute ziehen wir in das Hotel Templation um. Um den Tag zu nutzen, haben wir einen Driver gebucht. Sarin meinte, dass es mit de Tuk Tuk zu weit zu den außerhalb liegenden Tempeln wäre. Und so verabschieden wir uns von den so außergewöhnlich netten Hotelangestellten im Angkor Rural Boutique Hotel. Wir hatten uns mit der Zeit besser eingewöhnt. Ein sehr sympathisches Hotel mit Renovierungsbedarf.
Der Driver macht einen nicht so sympathischen Eindruck. In einem stark klimatisierten Kleinbus geht es auf den Weg zum Banteay Srei. Unterwegs passieren wir eine beeindruckenden Beerdigungszug.
Unser wortkarger Fahrer setzt uns ab und will auf dem großen Parkplatz auf uns warten. Durch eine Ansammlung von Buden mit Touristensouvenirs bahnen wir uns voller Spannung den Weg zum Tempel.
Er soll besonders schön sein! Und das ist er auch. Wir sind Gott sei Dank relativ früh und es ist nur eine Gruppe unterwegs.
Die geht allerdings genau vor uns in den kleinen Tempel. Banteay Srei liegt in einem kleinen See.
Er ist komplett mit total filigranen Steinmetzarbeiten übersät.
Wirklich ganz große Kunst.
Ganz in Ruhe genießen wir den schönen Ort und beobachten die anderen Touris.
Auf der Rückseite des Tempels befindet sich der Ausgang.
Der Rückweg führt an idyllischen Reisfeldern und Bäumen entlang zu dem Busparkplatz.
Und hier ist inzwischen einiges los. Alles ist voll mit kleinen und großen weißen Bussen. Wir suchen eine ganze Weile nach unserem. Und entdecken ihn schließlich im letzten Eck. Unser Fahrer schläft. Er hatte uns nicht gesagt, wo er sich hinstellen wird. Naja. Letztendlich hat es ja doch geklappt.
Teil 2508. Sept. 2021
22.01.2020 Hotelwechseltag und Tagestour mit Driver Banteay Srei und Beng Mealea
Nach einiger weiterer Fahrt erreichen wir den im Dschungel liegenden Tempel Beng Mealea. Über ihn wissen wir nicht viel. Inzwischen ist es brüllend heiß. Mit einer Flasche Wasser bewaffnet machen wir uns auf den Weg.
Es ist einiges ruhiger als im letzten Tempel. Beng Mealea begeistert uns sofort.
Die Urwaldgeräusche ummalen den gigantisch großen und stark verfallenen Tempel. Überall finden sich Reste von schönen Steinmetzarbeiten, mit Wurzeln überzogene Ruinen und teilweise erhaltene Teile.
Eine Unzahl von tollen Fotomotiven bietet sich uns dar.
Zu den lang vergangenen Glanzzeiten muss das Bauwerk unglaublich prächtig gewesen sein.
Auf der Rückseite der kreuzförmigen Anlage erreichen wir über eine Treppe das Tempelinnere.
Hier wir es noch eindrucksvoller.
Überall Urwaldpflanzen und eingestürzte Tempelgebäude.
Wir sind total von den Socken. Der Besuch hat sich wirklich gelohnt und ist eine dicke Empfehlung wert.
Inzwischen schafft uns die Hitze doch ganz schön.
Leider sehen alle Ausgänge gleich aus und wir erwischen den falschen. Und so müssen wir in der prallen sonne über die Straße zum richtigen Ausgang gehen. Unser Fahrer empfängt uns wieder desinteressiert und interessenlos. Er will uns zu einem Restaurant fahren. Wir baten ihn uns nicht in eines der typischen Busrestaurants zu fahren. Ok, er habe selbst ordentlichen Hunger. Nach kurzer Fahrt setzt er uns auf dem Parkplatz eines Restaurants ab, dass uns auf Anhieb nicht gefällt. Ein Blick ins Innere zeigt uns, dass das hier nicht der richtige Ort für uns ist. Ich spurte dem wegfahrenden Fahrer hinterher und haue auf die Heckscheibe. Offensichtlich wollte er auch nicht hier essen. Inzwischen bin ich echt sauer auf ihn und sage ihm deutlich, dass wir nicht hier bleiben möchten. Er soll uns in ein besseres Restaurant fahren, dass nicht auf chinesische Busgruppen ausgerichtet ist. Missmutig stimmt er zu. Am Rand von Siem Reap setzt er uns dann tatsächlich in einem sehr netten Outdoor-Restaurant The Hut ab. Wir werden nett bedient und bekommen hervorragendes Essen.
Wir bedanken uns und sind froh, dass wir unseren Fahrer nach der Ankunft im Templation Hotel los werden. Das erste Mal in Asien geben wir kein Trinkgeld. Das Templation Hotel scheint genau nach unserem Geschmack zu sein. Der Empfang ist herzlich. Der Poolbereich und die tropisch angelegte, sehr gepflegte Anlage sieht phantastisch aus. Als wir unsere private Pool-Villa gezeigt bekommen sind wir baff.
Hier ist es noch schöner als erwartet. Das Hotel ist kein Schnäppchen. Aber wir haben einen tollen Pool. Ein extra Wohnhaus
und ein sehr schönes Schlafzimmer mit anschließendem Outdoorbad.
Hier kann man es ziemlich gut aushalten. Der Pool ist herrlich und wird sofort genutzt.
Zum Sundowner setzen wir uns an die Bar am Pool.
Die Cocktails schmecken traumhaft gut. Ich habe eine Maracuja Infusion. Einer der besten und erfrischensten Cocktails ever.
Das Dinner nehmen wir auch hier im Hotel. Es ist für asiatische Verhältnisse recht teuer aber gut !
Sehr zufrieden gehen wir zurück in unser Zimmer. Morgen geht es mit Sarin wieder nach Angkor. Und darauf freuen wir uns !
Teil 2601. Okt. 2021
23.01.2020 Templation Morgentour Teil 1
Um halb sieben (!!!) gehen wir zum schicken Frühstück. Das wollen wir uns heute nicht nehmen lassen. Es ist noch herrlich ruhig und alles sehr stilvoll und lecker.
So einen richtigen Plan haben wir mit Sarin bisher noch nicht. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr auf ihn und die heutige Tour.
Zuerst geht es durch den in der Morgensonne sanft leuchtende Wald zu unserer Lieblingsbrücke.
Es ist wenig los. Die Sonne beschert uns in dieser Stunde ein warmes Licht. Es ist einfach sehr schön, hier ganz ohne Zeitdruck und Timetable herumlaufen zu dürfen.
Über dem Wasser liegt noch der Dunst
und selbst der meist wenig beachtete kleine Tempel nebenan kann im schönen Licht Aufmerksamkeit erregen.
Besonders nett ist die Begegnung mit dieser Fahrrad fahrenden Frau. Sie wird von Kerstin und mir abwechselnd in den Fokus genommen und freut sich !
Einige Meter weiter lässt sich eine Asiatin von einer engagierten Fotografin ablichten.
Schließlich reißen wir uns los und fahren am herrlichen Bayon Tempel vorbei zum Baphuon.
Hier ist noch fast nichts los.
Wir tauchen einfach in den uns unbekannten Tempel ein und genießen die Ruhe und das immer noch schöne Licht.
Direkt nebenan ist die Terrace of Elephants und die Terrasse des Lepra Königs.
Wir steigen wieder zu Sarin ins Tuktuk und lassen uns treiben. An einem besonders schönen Tor steigen wir aus und laufen etwas herum. Total beeindruckend !
später geht es weiter...
Teil 2702. Okt. 2021
23.01.2020 Templation Morgentour Teil 2
Eigentlich wollen wir nun noch einmal in Ruhe zum Preah Khan. Dort waren war am ersten Tag schon einmal. Aber es ist so voll mit Reisegruppen, dass wir den Versuch sofort abbrechen.
Spontan kehren wir zur Terrace of Elephants zurück und wollen auf Sarins Empfehlung einfach etwas in der Gegend herumlaufen.
Zeit für ein Zwischenstatement. Man liest viel über die Größe und Vielfalt der Tempel um Angkor. In echt ist es noch viel gewaltiger, als wir es uns sowieso schon vorgestellt haben. Da die ganz Anlage in einem riesigen Waldgebiet liegt, hat man kein Gefühl für die Weite der Anlage. Aus dem Tuktuk heraus sieht man an wirklich fast jeder Ecke irgendeinen Tempel, ein Tor, einen See usw. Die großen Tempel sind zu den Hauptzeiten sehr stark frequentiert. Früh oder spät kann man mehr Glück haben. Lässt man sich auf die kleinen Tempel direkt nebenan ein, ist man teils fast ganz alleine. Sofort nimmt man die Geräusche Des Waldes mehr auf. Und auch die kleinen Dinge sind auf ihre Art faszinierend.
Also los. Phimeanakas liegt noch relativ zentral.
Kurz einige Fotos und dann weiter durch den Wald.
An einem kleinen See und laufenden Ausgrabungen vorbei
kommen wir wieder zu den Souvenirständen an der Straße.
Auf der anderen Seite finden wir mehrere dieser beschriebenen kleinen Tempel, die vermutlich kaum ein Gruppentourist besuchen kann. Los geht es mit Kor Sak. Sieht so ein Tempel aus, der wenig Beachtung verdient ?
Wir finden „Nein“. Direkt nebenan Chorm. Wunderschön !
In Ta Tuot und Daun Mea auch! Hier sind wir ganz alleine.
Der Trubel ist nur ca. 500 Meter entfernt. Das hat einige Zeit gedauert. Wir haben sie sehr genossen. Sarin fährt uns weiter zu Kravan.
Der ist nur einen kurzen Stopp wert. Sarin erfüllt uns unseren Wunsch nach einem nicht zu touristischen Restaurant in Siem Reap.
Es entspricht genau unseren Erwartungen.
Dann kehren wir in unseren tollen Bungalow mit Pool zurück.
Eine Wonne. Die Taktung ist ähnlich wie bei einer Safari.
Mit einem Mangoshake machen wir es uns am privaten Pool gemütlich und sind sehr zufrieden mit der aktuellen Situation !
Teil 2815. Okt. 2021
23.01.2020 Templation
Die Pool Villa im Templation ist wirklich toll !
Trotzdem haben wir uns am späten Nachmittag wieder mit Sarin verabredet. Es soll noch nach Angkor Wat gehen. Wir hoffen, dass es gegen Abend kurz vor Schließung relativ leer sein könnte. Obwohl sich die Sonne schon langsam Richtung Horizont bewegt, ist es immer noch gewohnt heiß. In Angkor steigen wir aus und gehen das zweite Mal über die Brücke zum Eingang.
Es ist tatsächlich nicht mehr so voll.
Das durch den staubig, trüben Himmel getrübte späte Sonnlicht taucht einzelne Tempelteile in ein schönes Licht.
Die meisten Besucher sind nun schon langsam in Richtung Ausgang unterwegs.
Wir nicht.
Als wir das Tempelinnere erreichen, fangen die Wärter an, die Gäste langsam nach draußen zu bitten.
Unser Plan ist es bei den letzten zu sein.
Und so gehen wir langsam in Richtung Ausgang, bleiben immer mal kurz stehen und sind dann tatsächlich bei den letzten 5 Besuchern.
Und so geht Kerstins Wunsch in Erfüllung. Ein Foto von Angkor Wat ohne Menschen.
Und so steigen wir sehr glücklich wieder bei Sarin ins Tuktuk und fahren zurück.
Nach einer Dusche gehen wir in die Lobby und genießen unsere Lieblingscocktails.
Danach wollen wir tatsächlich mal in die Stadt. Sarin fährt uns durchs nächtliche Siem Reap. Eigentlich wollen wir mal in der Innenstadt herumlaufen, den Nachtmarkt besuchen und spontan ein Restaurant suchen. Als wir uns langsam der Pub Street nähern, sind wir geschockt. Es ist laut und für unseren Geschmack viel zu trubelig touristisch.
Sarin fährt auf unseren Wunsch hin noch um einige Ecken, dann steht unser Entschluss fest. Das ist nichts für uns! Schnell ist ein nettes Restaurant gegoogelt, das Abseits der Massen liegt. Es sollte sich als Volltreffer erweisen. Sowohl das Ambiente als auch das Essen ist super !
Sarin bringt uns zurück und wir fallen müde und sehr zufrieden ins bequeme Bett.
Teil 2917. Okt. 2021
24.01.2020 Templation Morgentour
Heute morgen wollen wir uns noch einmal in Ruhe Ta Promh anschauen. Nach dem Frühstück genießen wir die Fahrt durch das morgendlich ruhige Kambodscha. Wie immer ist schon die Fahrt ein kleines Highlight.
In Ta Promh kommen wir wenige Minuten vor der eigentlichen Tempelöffnungszeit an. Leider wissen wir das nicht und laufen an einer wartenden Reisegruppe vorbei in Richtung Ta Promh. Plötzlich laufen alle anderen auch los und ein Guide meint. OK, today you changed the opening times!“.
Ouuuu wie peinlich. Aber letztendlich haben alle gelacht und sind 5 Minuten vor der eigentlichen Tempelöffnung losgelaufen. Die wenigen hundert Meter bis zum Tempel sind so eine Art Wettrennen. Man darf nicht damit rechnen, dass die anderen Touris erst einmal warten und allen ein schönes Bild ohne Menschen zu ermöglichen. Also heißt es Gas geben und ganz schnell Fotos machen.
Auf den Stufen zum Tempel sitzt dieses kleine Mädchen.
Da wir ja am ersten Tag schon hier waren, wissen wir vom schönen hinteren Tempelteil.
Wir kämpfen uns durch die Ruinen bis dahin durch und sind bestimmt eine halbe Stunde lang ganz alleine.
Es ist einfach umwerfend schön, wenn man ganz alleine und von den Urwaldgeräuschen umgeben in diesem mystischen Gesamtkunstwerk herum schlendern kann.
Wir genießen die Zeit sehr und gewinnen bleibende Erinnerungen. Es ist noch schöner, als wir es uns sowieso schon vorgestellt haben !
Irgendwann kommen dann die ersten anderen Touristen auch in den hinteren Tempelteil. Sofort geht das Posing und Extreme-Instagramming los.
Zeit für uns zu verschwinden. Aber zuerst kaufen wir uns noch einige Handbändchen und haben dabei wieder sehr nette Begegnungen.
Extrem zufrieden beobachten wir die allesamt hektisch wirkenden neu ankommenden Gruppentouristen.
Sarin, unser guter Geist, bringt uns dann zum etwas ruhigeren Ta Keo Tempel.
Er gefällt uns ganz gut.
Die Treppe nach oben ist extrem steil. Der unelegante Kerl in der Mitte des Bildes bin ich.
Oben gelangt man in das Allerheiligste, sehr sehenswert.
Es ist schon wieder brüllend heiß.
Wir fahren weiter zum wenig beachteten Chau Say Tevoda Tempel.
Anfangs sind wir hier alleine.
Er gefällt uns total gut, denn er ist gut erhalten.
Sarin hatte uns beschrieben, wie anders Angkor Wat in der Regenzeit aussieht. Dann ist wohl alles satt grün mit Moos und Flechten überwachsen.
Schräg gegenüber liegt Thommanom. Hier ist schon etwas mehr los. Eigentlich schade, denn auch dieser Tempel ist wunderschön.
Allerdings scheint er das Chinesen-Fotomotiv Nr. 1 zu sein. Zwischendurch ist es wirklich gruselig.
Auf der Rückseite machen wir eine kleine Pause und atmen durch.
Teil 3019. Okt. 2021
24.01.2020 Templation Morgentour 2. Teil
Sarin möchte uns noch den See am Temple West Mebon zeigen und fährt los.
Er liegt etwas außerhalb in der Nähe des Flughafens. An ihm fahren wir mit etwas Wehmut vorbei, denn morgen Abend geht es von hier aus über Bangkok nach Hause. Die Fahrt führt uns durch wenig schönes Gebiet an den künstlich angelegten See. Hier ist momentan wenig los.
Die Verkäuferinnen an den tollen Obstständen warten vermutlich auf Bustouristen, die mit den hier liegenden Booten zum West Mebon Tempel fahren.
Sarin kauft für mich einige Lychees und Tamarinden. Tamarinden hatte ich noch nie gegessen. Sie schmecken richtig köstlich, die Lychees auch !
Wir philosophieren etwas mit Sarin herum und machen ein Selfie.
Dann geht es zurück ins Hotel,
wo wir einen köstlichen aber teuren Burger essen und es uns noch einmal an unserem schönen Privatpool bequem machen.
Es ist wirklich ähnlich wie bei einer Safari. Die Masse an Eindrücken schwirren in unseren Köpfen herum. Wir haben überhaupt nicht das Gefühl „ eigentlich wären wir jetzt lieber in Afrika“….. und das will etwas heißen.
Am späten Nachmittag fahren wir mit Sarin noch einmal kurz nach North Kleang und Suor Proat.
Die Tempel liegen in schönem Licht.
Etwas weiter wird gegrillt und einheimische Familien Picknicken auf dem Rasen.
Wir schlendern ganz gemütlich herum und genießen den Moment. Und das ist der Vorteil, den man bei einem längeren Besuch hat. Man kann sich Zeit lassen und einfach mal spontan handeln. Bei Bayon halten wir kurz an. Kerstin läuft kurz zu einem kleinen Tempel und wird von einem netten Mönch zum Fotografieren ermutigt.
Ich bleibe bei Sarin im Tuktuk und habe Bayon im Blick.
Dann geht es zurück ins Hotel, wo wir noch einmal unsere Lieblingscocktail genießen
und dann von unserem sehr freundlichen Kellner Uy einen Tisch auf dem Ponton gedeckt bekommen.
Er schwimmt im Pool und ist romantisch mit Kerzen beleuchtet.
Beim Betreten neigt sich das Ding ziemlich bedrohlich zur Seite. Wir lachen und balancieren uns so aus, dass keine Gefahr mehr droht. Die Stimmung ist bestens, wir lachen viel und shakern mit Uy herum. Es gibt Trüffelpasta mit Jakobsmuscheln.
Sehr, sehr lecker, aber für kambodschanische Verhältnisse auch wieder ganz schön teuer. Danach genießen wir noch kurz die Stimmung an unserem Pool und gehen ins Bett.
Teil 3120. Okt. 2021
25.01.2020 Templation – Tagesausflug und am Abend Heimflug über Bangkok
Leider ist heute schon unser letzter Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück checken wir aus und deponieren unser Gepäck an der Rezeption. Da wir erst am Abend weiter nach Bangkok fliegen, treffen wir uns ein letztes Mal mit Sarin zu einem Tagesausflug.
Es geht zu den etwas außerhalb liegenden Tempeln Preah Ko und Bakong und dann zum Tonle Sap See. In Preah Ko angekommen bucht uns Sarin für wenig Geld einen Führer.
Der Tempel ist wirklich schön.
Nicht groß aber sehenswert.
Der Guide versorgt uns mit geschichtlichen Fakten und wir genießen die letzten Stunden.
Dann macht sich Kerstin den Spaß und mimt die chinesische Instagramerin.
Sarin macht es ihr nach und wir haben Spaß.
Bakong liegt gerade um die Ecke. Er ist um einiges größer und es ist auch etwas mehr los hier.
Wir wollen den Tempel von hinten aufrollen und biegen zuerst einmal nach links vom Trubel weg ab.
Dort treffe wir an einer ruhigen Ecke auf diese Truppe Kinder, die an einem Baum uns unbekannte Früchte pflücken.
Das Mädel hier ist knuffig, könnte aber mal ganz gut eine Badewanne brauchen.
Hier hinten ist es ganz ruhig.
Unter knorrigen Bäumen laufen wir weiter
und treffen auf zwei Minenopfer, die sich mit Musik etwas dazu geben. Wir lassen dem fröhlichen Männern mit dem schweren Schicksal etwas Geld da.
Dann betreten wir das Zentrum der schönen Tempelanlage.
Hier ist einiges los. Und zum Abschluss posen besonders auffällig gekleidete chinesische Damen für Ihre Fotos herum.
OK, an einigen schön blühenden Büschen.
An Mönchen
und einem besonders motiviertem Wärter vorbei geht es zurück zum Tuktuk.
Sarin fährt durch einige Dörfer in denen das Leben tobt zum Tonle Sap See.
Teil 3225. Okt. 2021
25.01.2020 Templation – Tagesausflug Tonle Sap See
Zu diesem Zeitpunkt wissen wir nicht, welche Bedeutung dieses Foto einmal haben sollte. Wir tragen das erste Mal in unserem Leben eine OP-Maske.
Etwas lustig haben wir uns immer über die Asiaten gemacht, die solche Masken tragen. Tja, man lernt dazu. Etwas später schwappte die Welle dann auch zu uns nach Europa….. Sarin gab uns die Masken gegen den Staub. Das war nicht ganz unberechtigt.
So richtig Lust hatte ich auf diese Tour eigentlich nicht. Sehr touristisch stelle ich mir das vor. je näher wir an den Abfahrtsort der Boote kommen, umso interessanter wird auch das Treiben der Bevölkerung.
Überall wird gefischt und gewerkelt.
Ein etwas desinteressierter Bootsfahrer befördert uns durch den engen Kanal, der durch die einfachen Pfahlbauten hindurch zum See führt.
Hier gibt es Fotomotive ohne Ende.
Meine Skepsis ist im Nu Vergangenheit. Und so werden die letzten Stunden vor unserem Rückflug noch zu einem erneuten Highlight der Reise.
Der See selbst ist riesig groß.
Schließlich erreichen wir ein leeres Restaurant auf einem Hausboot.
Die Krokodile tun uns Leid und das Essen ist ganz OK.
Auch der Rückweg ist wieder vollgestopft mit intensiven Eindrücken.
Das letzte Mal steigen wir zu Sarin ins Tuktuk und fahren an einem Kingfisher vorbei zurück ins Hotel.
Der Abschied von Sarin ist herzlich. Im Hotel dürfen wir uns wie vereinbart im Spa-Bereich duschen. Der Pool ist inzwischen von mehreren Chinesen mit riesigen Wasserspielzeugen bevölkert. Am Ende zählen wir drei dieser Dinger. Die Angestellten beäugen die Spielzeuge und ihre Besitzer mit Argwohn.
Wir werden vom bestellten Shuttle Service zum Flughafen gebracht. Der Heimflug mit Zwischenstopp in Bangkok verläuft ereignislos.
Eine phantastische Reise geht zu Ende. Sie ist ein Fazit wert.
Teil 3304. Nov. 2021
Fazit:
Nach vielen Jahren besuchten wir einmal wieder Asien. Diesen quirligen, exotischen, ultra interessanten aber auch etwas anstrengenden Erdteil. Die Gesamtreiseroute empfanden wir für uns als sehr passend. Zuerst einige Tage Bangkok. Ganz gut zum Gewöhnen an die Zeitumstellung und Akklimatisieren. Die Zeitaufteilung war fast optimal. Im Nachhinein hätten wir in Pnom Penh locker 2 Tage mehr gebrauchen können. Flug
Von Thai Airways waren wir diesmal etwas enttäuscht. Die Flüge im A380 und A350 waren aber OK. Bangkok hat sich in all den Jahren seit unserem letzten Besuch (1997 war es glaube ich) enorm verändert. Immer noch eine sehr interessante Stadt, aber nicht mehr ganz so ursprünglich wie damals. Heute ist sie eine Megacity mit Dutzenden von Sehenswürdigkeiten. Pnom Penh ist ein wenig wie Bangkok damals. Uns hat der kurze Besuch in der Stadt sehr gut gefallen. Sehr nette Menschen und tolle Sehenswürdigkeiten. Nicht ganz so prächtig, aber ursprünglich. Die Chinesen bauen dutzende von Wohnsilos. Die Stadt dürfte sich sehr schnell verändern. Tja und Angkor Wat. 6 Nächte haben wir sehr genossen. In Ruhe in die gigantisch große Tempelwelt eintauchen zu können und auch Zeit für die kleineren Teile zu haben, hat uns ausgesprochen gut gefallen. Unsere hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Siem Reap selbst hat uns nicht so überzeugt. Umso mehr aber das Templation Hotel. Teuer, aber die Poolvilla war echt ein Knaller.
Aber jetzt wird es Zeit endlich wieder einmal wieder nach Afrika zu fliegen. Und zwar heute noch! Und wenn alles gut geht, gibt es wieder einen Bericht aus dem Krüger NP.
Viele Grüße und Danke an alle, die dabei waren Casimodo