2 Wochen Rundreise Uganda - dringend Unterstützung

21 Antworten · 4'237 Aufrufe · gestartet 24. März 2021 von Bobsch
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Themenstarter9 Beiträge · seit 202124. März 2021 · #1
Hallo,

wir haben jetzt ganz kurzfristig Uganda als Reiseziel für uns entdeckt. Vor ein paar Tagen etwas recherchiert, heute Flüge gebucht und am Samstag morgen geht schon der Flug. Wir planen eine Selbstfahrerreise und sind uns dessen bewusst, dass wir leider in die Regenzeit starten. Sollte hier die einhellige Meinung sein lieber mit Fahrer/Guide, dann würden wir das auch noch in Erwägung ziehen. Allerdings habe ich grundsätzlich Spaß am Fahren auch auf schlechten Straßen und traue mir das schon zu.

Nach meinen Recherchen und vielem Lesen hier im Forum würden wir gerne folgende Stopps einlegen:

- Lake Mburo
- Lake Mutanda und ggf. Virunga Volcanoes oder alternativ Lake Bunyonyi ---- Was meint ihr?
- Gorilla Tracking
- Ishasha
- Queen Elizabeth National Park
- Kibale Chimapansen Trekking
- Murchinson Falls National Park

Ich werde es vor Abreise nicht mehr schaffen alles bis ins Detail zu recherchieren. Ich würde mich sehr freuen wenn ihr uns konkrete Tipps zur Streckenführung und zu Unterkünften geben könntet. Wir würden gerne einen großen Teil der Reise campen, aber auch mal in günstigen bis mittelpreisigen Camps/Lodges/Guesthouses unterkommen. Ich habe zwar sehr wohl durch das Forum hier eruieren können was in 2 Wochen so möglich ist und für uns die o.g. Highlights herausgefiltert. Allerdings konnte ich die einzelnen Gebiete nicht im Detail überblicken und würde mich über entsprechende Tipps freuen.
Z.B. wo am Besten im Bwindi Nationalpark unterkommen? Ich habe hier im Forum davon gelesen, dass es in unmittelbarer Nähe des Gates eine Community Campsite gäbe!? Allerdings finde ich nichts dazu im Netz und ich mutmaße es gibt verschiedene Gates. Da ja jetzt alles so spontan ist, wäre es auch möglich direkt am Gate vor Ort das Permit zu erwerben? In Anbetracht von low season und Corona dürfte die Verfügbarkeit vermutlich eher nicht das Problem sein.

Ich freue mich über jede Hilfestellung hierzu
8'054 Beiträge · seit 200825. März 2021 · #2
Guten morgen Bobsch,

Für 15 Tage scheint mir deine Tour in Ordnung zu sein.

Am liebsten würde ich mitkommen! 😎

Was die Gorilla Trackings anbelangt, empfehle ich dir in Buhoma eine Unterkunft zu suchen. Da bist du sehr nah am Gate für die Gorilla Trackings.
Als ich das letzte Mal dort war gab es gleich am Gate das Buhoma Community restcamp mit Bandas und Campsites. Um diese Jahreszeit würde ich lieber im Trockenen sein.....da oben ist es nämlich sehr feucht!

Enjoy und komme uns ja mit tollen Bilder zurück!

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
6'369 Beiträge · seit 201125. März 2021 · #3
Hoi Bob
Bobsch schrieb:...und am Samstag morgen geht schon der Flug.
Hoppla! 🤩
Kann es sein dass Ihr sehr spontan seid? 😎
Bobsch schrieb:Allerdings habe ich grundsätzlich Spaß am Fahren auch auf schlechten Straßen und traue mir das schon zu.
Das ist auch nötig!
Wer gut auf frisch tief verschneiten Strassen in den Bergen klarkommt kommt auch in Uganda zur Regenzeit klar.
Aber eben: feinfühlig und nicht zu schnell ist die Devise!
Und das sag ich Dir als Ex-Motorsportler.
Bobsch schrieb:- Lake Mburo
Sehr schön und zum Teil tiefschlammig, dafür mit Bootsfahrt möglich und Campingplatz neben einem Restaurant im Park bei der Bootsanlegestelle.
Bobsch schrieb:- Lake Mutanda und ggf. Virunga Volcanoes oder alternativ Lake Bunyonyi ---- Was meint ihr?
Die Seen kenn ich nicht, die Virungas dafür schon.
Im Regen da rauf ist anstrengend, es kann durchaus mal hageln und sehr kalt werden. Ich meine aber es lohnt sich!
Bobsch schrieb:- Gorilla Tracking
Erst die Permits buchen, erst dann weisst Du wo Du hin musst.
Bobsch schrieb:- Ishasha
Serh schön, aber einen Campingplatz kenn ich da nicht. Wir waren im Savannah Resort Hotel (klick mich)
Bobsch schrieb:- Queen Elizabeth National Park
Wir waren in der Queen Elisabeth Bush Lodge (Klick mich)
Bobsch schrieb:- Kibale Chimapansen Trekking
Da war ich noch nie.
Bobsch schrieb:- Murchinson Falls National Park
Da ich hier irgendwo gelesen habe dass die Strecke zwischen Fort Portal und dem Murchison Falls NP nun durchgehend asphaltiert sein soll (ohne Gewähr meinerseits) kann man das wohl machen.
Dann würd ich aber gleich vom QENP durchfahren, Kibale auslassen und in die Budongo Eco Lodge und dort die Schimpansen besuchen. Hab zwar nun auch schon einmal gelesen dass das Chimptracking nicht erfolgreich war, wir hatten da aber beide Male gute Erfahrungen gemacht.
Falls es Probleme auf der sehr langen Strecke geben sollte hätte Ihr so ein Polster.
Wenn Kibale drin bleiben soll würd ich andersherum fahren, also erst Murchison Falls NP und dann zu den Gorillas.
Geht Visa noch bei Ankunft? Da bin ich mir nicht sicher...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
321 Beiträge · seit 202125. März 2021 · #4
Ich schließe mich Annick an - wenn schon Kigezi Highlands in der Regenzeit dann Buhoma und nicht Bwindi South! Oder alternativ Mgahinga NP. Da habt ihr auch gute Asphaltstraße bis Kisoro. Siehe meinen Reisebericht www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/300050-weihnachtsbesuch-bei-den-berggorillas-im-mgahinga.html . Für die Tage um das Gorilla-Tracking würde ich eine warme und halbwegs komfortable Unterkunft unbedingt dem Camping vorziehen. Bei Buhoma habt ihr die teure aber gute Silverback Lodge als Option (Marasa Hotels). Bin allerdings auch leidenschaftlicher Warmduscher 😄
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
321 Beiträge · seit 202125. März 2021 · #5
Lake Mutanda und Lake Bunyonyi sind langweilig und in jeder Jahreszeit regnerisch. Übernachtungen dort sind in der Regenzeit überflüssig (eigentlich auch sonst). Ich würde die einzusparenden Tage z. B. für einen Ausflug nach Jinja zur Nilquelle oder ein Tag mehr in Murchison Falls verwenden.
Im Kibale NP Park wird mir aktuell die Turaco Treetops Lodge empfohlen - nur 15' vom Chimps-Center entfernt.
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794 Beiträge · seit 200725. März 2021 · #6
Hallo Bobsch,

da Uganda derzeit kein Risikogebiet ist (mit Ruanda meine ich das einzige Land in Afrika, wo das zutrifft), kann ich die spontane Entscheidung bestens verstehen. War im Februar aus dem gleichen Grund dort. Denk aber daran, dass Du auch bei Ausreise zwingend einen PCR-Test brauchst, der nicht älter als 5 Tage ist. Der wurde bei mir auch kontrolliert. Ohne Test kommst Du nicht ins Flugzeug. Also unbedingt noch einen zusätzlichen Tag am Ende in Entebbe oder Kampala für den Test einplanen.
Auch notwendig ist meine ich ein E-Visa für die Einreise. Habe dies dazu mal aus dem Internet kopiert:
"Visum. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum. Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden. Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfungsnachweis und gegebenenfalls andere Nachweise hochzuladen." Ich habe es so gemacht und innerhalb ein paar Tagen mein Visum erhalten.
Falls noch nicht erfolgt, würde ich mich da dringend drum kümmern. Kontrolliert wurde auch der Gelbfiebernachweis bei mir. Ich weiß leider nicht, ob man das Visum ersatzweise vor Ort am Flughafen auch bekommt.
Ansonsten fand ich die Isunga Lodge in der Nähe des Kibale Nationalparks und die Murchison River Lodge sehr schön. Kann beides empfehlen. War vom Preis Mittelklasse. Zur Zeit gibt es auch viele Corona-Rabatte. Aber ist natürlich kein Camping.
Gute Reise und genieße Uganda.
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
148 Beiträge · seit 201825. März 2021 · #7
Hallo Bobsch,

wir waren in 01/02-2020 als Selbstfahrer mit Dachzelt 24 Tage in Uganda unterwegs. Ein Großteil der von Dir vorgestellten Strecke (Entebbe - Murchinson NP) sind wir gefahren.
Siehe meinen Kurzbericht mit Infos zum Campen in den NP :
https://www.namibia-forum.ch/forum/index/uganda/299113-uganda-eine-selbsfahrertour-im-4x4-mit-dachzelt.html
Deine grundsätzliche Frage, ob es Visa on arrivel gibt kann ich Dir nicht beantworten. Wichtig ist Gelbfieberimpfung, ohne diesen Nachweis kommst Du nicht mal ins Flughafengebäude. Bei uns wurde auf dem Weg von der Gangway zum Gebäude die Temperatur gemessen (Angst vor Ebola zu diesem Zeitpunkt) und vor betreten des Gebäudes die Impfausweise kontrolliert. Ich gehe davon aus wer keinen dabei hatte konnte gleich wieder im Flieger Platz nehmen.
Zur Fahrerei bei Regenzeit kann ich Dir nur folgende 2 Auskünfte geben.
Du wirst zwischen den NP nur auf bestem Asphalt unterwegs sein und damit auf über 80% der gefahrenen Gesamtstrecke kein Problem mit dem Untergrund haben.
Die direkten Anfahrten zu und dann in den NP werden richtig sportlich. Ich möchte Piccos Formulierung etwas präzisieren, es ist wie frisch gefallener Schnee in den Bergen und glattes Eis darunter. Wir hatte vor einem Jahr Glück und mussten das nur auf etwa 30 km auf der Ausfahrt aus dem Kidepo Valley NP erleben. Durchschnitt lag bei 10-15 km/h. Laufen wäre fast schneller gewesen.
Viel Spaß wünscht Till
6'369 Beiträge · seit 201125. März 2021 · #8
Hoi zämä

Wie ich eben im Facebook lesen konnte soll das Ziwa Rhino wieder offen sein.
Vielleicht wäre das was für einen Zwischenstopp zwischen eventuell nötigem Coronatest für den Heimflug und Heimflug.
Vor dem Hintergrund dass eventuell ja noch der C-Test gemacht werden muss vor dem Heimflug würd ich nebst Kibale auch die Seen/Virungas streichen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
373 Beiträge · seit 201225. März 2021 · #9
Hallo Bobsch,

im Ishasha-Sektor gibt es eine schöne Campsite direkt hinter dem Ranger-Camp am Fluss. Es gibt Toilette und Dusche, alles unter Schattenbäumen. Nachts kommen die Hippos auf die CS 🙂 Wir hatten dort nicht vorgebucht sondern einfach bei Ankunft am Gate die Gebühren gezahlt. Ein Ranger patroulliert nachts etwas abseits, weil der Fluss die Grenze zum Kongo bildet.

Die Ansichten zu den Lakes Mutanda und Bunyonyi scheinen sehr auseinander zu gehen. Wir fanden es traumhaft schön dort, haben sogar den Bunyonyi auf einer kleinen Abenteuertour umrundet. Nach jeder Kurve tun sich neue traumhafte Aussichten auf den See auf. Es gibt einige Campingsmöglichkeiten an beiden Seen und die meisten sind sehr schön gelegen.

Ich wünsche euch eine gute Reise.

VG Klaudi
Themenstarter9 Beiträge · seit 202125. März 2021 · #10
Wow... ihr seid super. Vielen Dank für den zahlreichen Input.
Jetzt bin ich mit der Regenzeit doch ins Zweifeln gekommen. Im Wetterbericht sehe ich für die nächste Woche fast nur Regen, und das teilweise den ganzen Tag. Ich hatte mir vorgestellt es regnet ein paar Stunden und dann ist gut. So kenne ich das aus Asien. Was meint ihr?
Ich überlege tatsächlich ob es nicht besser wäre das jetzt lieber zu stornieren des Wetters wegen!?
6'369 Beiträge · seit 201125. März 2021 · #11
Hoi Bob

Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.
Ich würde nicht in der Regenzeit nach Uganda wollen, wobei es in den meisten Gegenden Ugandas zu allen Jahreszeiten mal regnen kann.
Aber Juni wäre sicher weniger nass als April.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 25. März 2021
794 Beiträge · seit 200725. März 2021 · #12
Hoi Picco,

Der Corona-Test vor Heimflug muss übrigens nicht eventuell gemacht werden, sondern unbedingt. Darauf weist auch das Auswärtige Amt bei den Einreisebedingungen hin. Im letzten Monat lief das bei mir so ab. Bevor man überhaupt ins Flughafengebäude konnte, gab es lange Schlangen, da der Covid-Testnachweis einzeln kontrolliert wurde. Man bekam auch einen Stempel auf seinen Test. Dann erst durfte man rein. Alle Reisenden, die ich unterwegs getroffen habe (das waren sehr wenige;-)), wussten Bescheid und haben Zeit für den Test am Ende eingeplant.
Viele Grüße Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
321 Beiträge · seit 202126. März 2021 · #13
Wie ich soeben aus zuverlässiger Quelle erfahre gab es auch im Februar diesen Jahres die Möglichkeit des Visa-on-arrival in EBB für aktuell 55 USD. Sie wurde auch rege benutzt und gilt weiterhin.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
zuletzt bearbeitet 26. März 2021
460 Beiträge · seit 201801. Apr. 2021 · #14
Ich hänge mich mal hier dran, damit ich kein neues Thema aufmachen muss. Wir überlegen auch gerade, recht spontan im Mai nach Uganda zu fahren zum Gorilla-Tracking (ggf. auch Schimpansen) und definitiv der Shoebill muss sein. 🙂

Wie schätzt ihr im Mai die Nässe bzw. den Straßenzustand der unasphaltierten Straßen ein? Von dem, was ich bisher so gesehen habe, scheinen die unasphaltierten eher Lehmpisten zu sein und die sind bei Nässe bestimmt kein Vergnügen. Wir würden uns ggf. gerne als Selbstfahrer durch's Land bewegen (mit festen Unterkünften, kein Camping).

Ich hatte mir das in etwa so vorgestellt (ganz grob): Entebbe, Ziwa Rhino Sanctuary, Murchison Falls, Kibale, Queen Elizabeth NP, Bwindi.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Gast01. Apr. 2021 · #15
tina76 schrieb:
Bevor man überhaupt ins Flughafengebäude konnte, gab es lange Schlangen, da der Covid-Testnachweis einzeln kontrolliert wurde. Man bekam auch einen Stempel auf seinen Test. Dann erst durfte man rein.
Ganz genau so, war das jetzt auch bei der Ausreise aus Kenya/Nairobi.
Am Kenyatta Flughafen bildeten sich elend lange Schlangen und innen war das totale Chaos.
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2021
6'369 Beiträge · seit 201102. Apr. 2021 · #16
Hoi Nadine
Nadine3112 schrieb:IWie schätzt ihr im Mai die Nässe bzw. den Straßenzustand der unasphaltierten Straßen ein? Von dem, was ich bisher so gesehen habe, scheinen die unasphaltierten eher Lehmpisten zu sein und die sind bei Nässe bestimmt kein Vergnügen.
Ich war noch nie im Mai in Uganda, aber am Anfang der kleinen Regenzeit.
Die Pisten sind nicht eher Lehrpisten sondern Erdpisten, nass rutscht man da rum wie auf Schnee und auch schnell mal in den Strassengraben...ich würds nicht wollen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
460 Beiträge · seit 201806. Apr. 2021 · #17
Hi Picco! Danke für deine Einschätzung. Wir sind immer noch sehr unsicher, ob wir es selbst wagen sollen. 😐 Wir werden da in den nächsten Tagen noch mal überlegen. Falls sich in der Zwischenzeit noch jemand findet, der was zu Mai und der Nässe sagen kann, würde ich mich freuen. Es sollen ja in der Zwischenzeit auch einige Straßen auf der Strecke asphaltiert worden sein ... Leider kann ich da nichts Genaues bzw. Verlässliches herausfinden.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
2'319 Beiträge · seit 201106. Apr. 2021 · #18
Hi Nadine,

wir waren damals im August in Uganda unterwegs, also vor der zweiten Regenzeit.

Trotzdem waren einige Straßen absolut nicht befahrbar. Bspw. wollten wir von der Murchison River Lodge zum Campen ins Kabwoya Wildlife Reserve (Lake Albert) via Bulia und Biso. Aber kaum von der Campsite der Murchison River Lodge raus auf die Straße gen Bulia haben wir zu zweit schon den Wagen anschieben müssen, denn der ist noch nicht einmal einen kleinen Buckel hochgefahren, so schmierseifig war die Straße. Wir entschieden uns dann um, ließen zu unserem Leidwesen das Kabwoya Wildlife Reserve sausen und fuhren wieder durch den MFNP nach Masindi und weiter nach Hoima. Dadurch, daß die Straße zwischen Hoima und Fort Portal auch noch nicht asphaltiert war und wir am übernächsten Tag für zwei Nächte das Treehouse der Primate Lodge gebucht hatten, machten wir einen riesen Umweg und fuhren Richtung Kampala auf Asphalt bis Busunju und dann rüber nach Mityana. Dort übernachteten wir, bevor es wieder auf Asphalt über Port Fortal in den Kibale NP ging.
Von den "graveled" roads in Uganda hatten wir nach knappen vier Wochen so ziemlich den Hals voll bis oben hin. Gott sei Dank waren wir zu viert mit zwei 4x4 unterwegs. Und die Asphaltstraßen waren bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls eine mehr oder weniger große Katastrophe. Lebhaft erinnere ich mich noch an die Kasese-Mbarara-Road. Kaum von der Campsite der Queen Elisabeth Bush Lodge auf Letztere hätte ich kotzen wollen. So viele Potholes und eine derart ramponierte Asphaltdecke hatten wir bisher nur in Zimbabwe im Hwange NP auf der "ehemaligen" Asphaltpad vom Main Camp zum Shumba Camp erlebt.
Fahren in Uganda hat uns definitiv keinen Spaß gemacht; weder auf gravel noch auf Asphalt.
Aber ich denke, daß sich seit unserem Trip 2013 einiges zum Besseren gewendet haben wird. Zumindest hoffe ich es.

Gruß vom Alm
321 Beiträge · seit 202106. Apr. 2021 · #19
Was die Qualität der Straßen betrifft hat sich seit 2013 sehr viel zum Positiven verändert. Aber "Gravel-Highways" wie in Namibia darf man nicht erwarten. Autobahn wie den Caprivi-Highway gibt es nur zwischen Entebbe und Kampala - und das auch erst seit 2 oder 3 Jahren. Außerdem ist West-Uganda zu jeder Jahreszeit regenreich und auch Murchison Falls hat keine ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
2'319 Beiträge · seit 201106. Apr. 2021 · #20
Daß Uganda nicht die Straßenqualitäten wie Südafrika oder Namibia hat, war uns 2013 im Übrigen vollstens bewußt.
Daß die Straßen jedoch in solche einem erbärmlichen Zustand waren, ja, dafür war unsere Phantasie nicht ausreichend genug.

Jedoch wurde damals z. Bsp. die Strecke Kabale - Mbarara mit finanzieller Unterstützung der EU ordentlich als Überlandverbindung (teil-)ausgebaut. In welchem Zustand sie sich derzeit befindet, entzieht sich meiner Kenntnis.
Aber mich haben auf dieser Strecke die gefühlten Millionen Bumps in den Wahnsinn getrieben.

Summa sumarum... Ein flottes Vorankommen - Fehlanzeige. Und mit flott meine ich nicht, über die Straßendecke zu flitzen wie ein Pfeil.