Selbstfahrer Tour August 21

45 Antworten · 4'196 Aufrufe · gestartet 19. März 2021 von Sabmar
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7'296 Beiträge · seit 200621. März 2021 · #21
Babs72 schrieb:
Ich finde allerdings, dass man je nach Ankunftszeit schon noch 250km weit fahren kann, solange man im Flugzeug schlafen kann. Denn früher, als um 8-9 Uhr kommt man am nächsten Tag auch nicht weg, das macht dann keinen Unterschied und ihr müsst keinen Camper übernahmen und groß einkaufen.

… wenn man flexibel reagieren kann und nicht alles vorgebucht hat, spricht da nur wenig dagegen.
Aber es gibt Flüge, auf denen man vielleicht mal nicht oder kaum schlafen kann, die mit großer Verspätung starten oder das Gepäck am anderen Ende der Welt landet und dann erst am nächsten Tag ankommt.
Man bringt sich damit evtl. selbst unter Zeitdruck. Ich habe das auch nicht so kritisch gesehen, bis ich mal jemanden kennengelernt habe, der gleich am ersten Tag einen Unfall hatte. Seitdem fährt er jeden Meter, weil laufen kann er nicht mehr.

Man sollte das gerade bei der ersten Reise nicht unterschätzen. Die Asphaltstraßen sind manchmal eng und die Fahrweise ist oft nicht gerade defensiv und besonnen. Die Pisten gehen oft kilometerlang geradeaus und dann kommt plötzlich ein riesiges Schlagloch. Man sollte schon noch konzentriert unterwegs sein können, wenn man sich auf den Weg macht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200621. März 2021 · #22
Hanne schrieb: es kommen soviele neue Eindrücke auf einem zu, allein schon linksfahren, dann die Schaltung bzw. wie oft verschaltet man sich

Ich stimme mit Dir grundsätzlich überein, aber das mit dem Linksverkehr ist Gewöhnungssache und da kennen wir die Erfahrungen des Gegenübers nicht.
Ich kann z.B. problemlos zwischen Rechts- und Linksverkehr wechseln und fahre auch abwechselnd Autos mit Rechts- und Linkslenker. Der Punkt könnte also kein Problem darstellen. Wer das erste Mal im Linksverkehr fährt, der wird da möglicherweise Probleme bekommen.

Gruß
Wolfgang
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1'014 Beiträge · seit 201621. März 2021 · #23
Ich gebe auch zu bedenken, daß man in Windhoek auch noch einkaufen geht und in Ruhe einräumt und, das ist mir persönlich sehr wichtig, das Fahrzeug ganz genau inspiziert. Ob wirklich alles an Bord ist, was man benötigt (Kompressor komplett mit passendem Anschluß, Gaskocher funktionsfähig, Schlösser am Canopay in Ordnung, Zustand der Reifen / Ersatzreifen etc.pp). Das kommt im Detail bei der Übergabe zu kurz und wenn man in Windhoek übernachtet, kann man am nächsten Morgen noch mal beim Vermieter vorstellig werden.

Wir hatten schon nicht funktionierende Verschlüsse am Canopy, einen fast durchgebrochenen Boden am Dachzelt und mußten Leuten aushelfen, die zwar einen Kompressor dabei hatten, aber leider keine passenden Anschlüsse.

Yanjep
16,9k Beiträge · seit 201221. März 2021 · #24
yanjep schrieb:Ob wirklich alles an Bord ist, was man benötigt (Kompressor komplett mit passendem Anschluß, Gaskocher funktionsfähig, Schlösser am Canopay in Ordnung, Zustand der Reifen / Ersatzreifen etc.pp). Das kommt im Detail bei der Übergabe zu kurz und wenn man in Windhoek übernachtet, kann man am nächsten Morgen noch mal beim Vermieter vorstellig werden.
Bereits 2x mussten wir die Reifen reklamieren - und das kostet halt Zeit. Vernünftige Reifen sind das Wichtigste überhaupt.
Persönlich kann ich mir schönere Urlaubserlebnisse vorstellen, als unterwegs 3x mit einem Platten liegen zu bleiben. Da investiere ich diese Zeit am Anfang jeder Reise gern.

LG
Logi
605 Beiträge · seit 201221. März 2021 · #25
Uiuiui, morgens ankommen und dann gleich 250 Kilometer weit fahren, womöglich sogar das Auto noch direkt am Flughafen übernehmen... Klar, und nach 150 Kilometer liegst Du dann mit den 4 schwarzen runden Teilen nach oben in irgendeinem namibianischen Straßengraben... 😐
Für uns ist es immer der gleiche Ablauf, egal wie oft wir schon in NAM, BOT, SA waren: Am ersten Tag wird sich erst mal vom Flug entspannt, akklimatisiert (wie schon richtigerweise erwähnt, Windhoek liegt auf 1800 Meter Höhe, auch das darf man nicht unterschätzen), in aller Ruhe Essen gegangen oder ein wenig durch die Stadt geschlendert, und am nächsten Tag wird das Auto übernommen, eingekauft und losgefahren.

Ein Erlebnis ist uns da auch noch prägend in Erinnerung: South African Airways hat es - warum auch immer - nicht geschafft, unser Gepäck von JHB nach WDH zu bringen. Wir waren nicht die einzigen, denen es so ging, und die Dramen bei der Fahrzeugübernahme direkt am Flughafen haben wir durchaus mitbekommen! Und die Leute konnten teilweise nicht auf ihr Gepäck warten, denn die Übernachtung war schon gebucht (ca 350 Kilometer) und am nächsten Tag gleich noch einen Trip mit rund 500 Kilometern - schönen Gruß auch! Unser Gepäck kam übrigens des nächtens um 23:20 Uhr in der Pension Steiner an, und wir waren morgens um 9:30 Uhr gelandet! 🤩

Wenn der Urlaub so knapp zeitlich durchkalkuliert ist, dass ich am ersten Tag sofort nach der Landung losmuss - ehrlich, das ist für mich kein Urlaub mehr, das ist Stress pur. Aber manche mögen es ja so. Die hatten bisher das Glück, dass das Gepäck immer mitkam und am Mietwagen auch alles in Ordnung war 😗
Grüße,
HeiVi
zuletzt bearbeitet 21. März 2021
190 Beiträge · seit 201721. März 2021 · #26
Hallo,

Jetzt mal ganz langsam mit eurer Kritik.
Auch wenn ich noch nie in Namibia war, haben wir trotzdem genug Erfahrung mit Nachtflügen und direktem Weiterfahren.
Auch in Südafrika hat man uns immer wieder geraten den ersten Tag zu „vertrödeln“. Wir sind bisher immer direkt weitergefahren, auch schon 400km ( hier allerdings Teerstraße) und es hat immer mehr als gut geklappt. Wir haben an diesen Tagen auch schon erste Ausflüge gemacht vor Ort.
Ich denke es muss jeder selber wissen. Wir schlafen gut im Flugzeug und für mich ist es Zeitverschwendung wenn ich den ersten Tag nicht gleich eintauchen kann in die Reise. Was soll ich denn von 10 Uhr ab in Windhoek, wenn mich der Ort nicht interessiert?
Einkaufen muss ich nicht, wenn ich in eine Lodge fahre und auch wir kontrollieren natürlich sehr genau den Mietwagen. Aber, ob ich sofort losfahre und nach einigen Km Probleme habe, oder am nächsten Tag dasselbe eintritt, wo ist da der Unterschied?
Und, ich habe nicht dazu geraten, das möchte ich betonen, ich habe nur erwähnt, dass man das nicht pauschalisieren kann.
Und jetzt werdet ihr sicher sagen, Südafrika ist nicht Namibia. Aber wir waren auch hier in sehr einsamen Gebieten unterwegs ( ganz im Norden) mit vielen Gravelroads und riesigen Potholes, wo wir nur 20km/h fahren konnten und auch hier waren wir im Endeffekt nie langsamer als die Google Maps
Vorhersage. Da wird der Unterschied zu Namibia nicht mehr groß sein.
Unsere Nachbarn und Freunde waren z.B. ohne jegliche Afrikaerfahrung in Namibia und sind sehr gut zurechtgekommen. Und das nicht mit einem Fortuner 4x4 sondern einem kleinen SUV.
Linksverkehr ist für uns noch nie ein Problem gewesen und wir verschalten uns auch nicht, vor allem nicht mit Automatik 😉

Natürlich kann auf Reisen immer etwas schiefgehen, aber der Koffer kann auch in anderen Ländern nicht ankommen. Da packt man eben variabel ( wir haben 4 Koffer) und wer sagt denn, dass der Koffer am nächsten Tag dabei ist?
Letztlich ist Reisen ein Abenteuer und man muss immer optimistisch bleiben, dass alles gut geht. Wenn ich mir immer ausmale, was alles schiefgehen kann sollte ich besser zu Hause bleiben.
Vielleicht hatten wir bis jetzt immer nur Glück, kann sein, dass ich danach sage es war nicht optimal, aber unsere Art ist es eben nicht den ersten zur Eingewöhnung zu nutzen, dafür ist unsere Zeit einfach zu knapp. Das kann man machen, wenn man 6 Wochen im Jahr Urlaub hat, aber das haben wir nicht.

Ein Reiseforum sollte immer beratend zur Seite stehen, alle Möglichkeiten aufzeigen, aber bitte auch alle Meinungen zulassen. Vor allem ärgert es mich, wenn man als unverantwortlich hingestellt wird.
Es mag Neulinge geben, die ängstlich sind und für die der Tag zum Ankommen genau richtig ist, aber es gibt eben auch andere Reisende und die verunfallen auch nicht alle am ersten Tag.
Mein Mann ist ein sehr guter Autofahrer und auch in Namibia sind alle Strecken von A nach B, auf mal besseren und mal schlechteren Straßen.

Schönen Abend noch
Barbara
7'296 Beiträge · seit 200621. März 2021 · #27
Babs72 schrieb:
Es mag Neulinge geben, die ängstlich sind und für die der Tag zum Ankommen genau richtig ist, aber es gibt eben auch andere Reisende und die verunfallen auch nicht alle am ersten Tag.

… ich wollte das einfach mal erwähnt haben. Der Tag zum Eingewöhnen macht ja auch Sinn für ein ruhiges Ankommen.
Man ist ja nicht auf der Flucht.
Wer gleich nach der Ankunft lange Strecken fährt, macht doch alles gleich wie in Deutschlands Alltag Hektik von morgens bis abends.

Muss aber jeder selbst wissen, weshalb er in die Ruhe Namibias fahren möchte.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
190 Beiträge · seit 201721. März 2021 · #28
BikeAfrica schrieb:
Wer gleich nach der Ankunft lange Strecken fährt, macht doch alles gleich wie in Deutschlands Alltag Hektik von morgens bis abends.
Aber genau da sind die Menschen eben unterschiedlich:
Wenn ich nur im Hotel abwarte, damit ich am nächsten Tag endlich starten kann, bin ich viel unruhiger, als wenn ich gleich loskomme. Für mich ist das Fahren in Afrika Entspannung, nicht so wie in Europa, wo man in der Urlaubszeit von Stau zu Stau fährt. Das nervt und stresst mich.
Aber gemütlich in wunderschöner Landschaft zu fahren und mich auf schöne Wochen Urlaub zu freuen, das ist für mich Urlaub. Ich fahre ja auch nicht nach Namibia um dort entspannt am Pool zu liegen, ich will was erleben und sehen. Obwohl so ein paar Stunden Entspannung am Tag auch sehr gut tun, aber die habe ich ja wenn ich angekommen bin.
Und da bin ich nicht auf der Flucht, sondern ich sauge das Land im Vorbeifahren in mich auf.

Nur ein kurzes Beispiel:
Das letzte Mal in Südafrika sind wir bereis mittags im Welgevonden Game Reserve angekommen, hatten gemütlich Mittag gegessen und saßen bereits um 15:30 Uhr auf dem Landrover für den ersten Drive. Das war toll und man war direkt drin im Urlaub. Ich hätte da nicht lieber in Johannesburg in einem Hotel gesessen.

LG
Barbara
16,9k Beiträge · seit 201221. März 2021 · #29
Babs72 schrieb:...Wenn ich nur im Hotel abwarte, damit ich am nächsten Tag endlich starten kann...
Davon spricht doch kein Mensch....

....und Windhoek mit seinen paar Männekes ist nicht Johannesburg mit Millionen Einwohnern. Der Flughafen liegt auch ganz provinziell, 60 Kilometer außerhalb, auf dem Gelände einer Farm. Der ist vergleichbar mit den Flughäfen der griechischen Inseln in den frühen 80er Jahren.

Man fährt auch nicht in die City, sondern auf eine der umliegenden Farmen und verbringt dort den ersten Tag mit Gamedrive und Farmleben.

Und ganz ehrlich, wenn ich schon Google maps lese... 😗

LG
Logi
190 Beiträge · seit 201721. März 2021 · #30
Logi schrieb:

Und ganz ehrlich, wenn ich schon Google maps lese...
Ich kann nur von meiner Erfahrung mit selbigem berichten und da wurden wir vorher auch immer wieder gewarnt, dass man immer mind. 30% draufrechnen muss.
Komisch, bei uns hat das immer gepasst, im Gegenteil, wir waren meist schneller... und ja wir haben uns ganz brav an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten.
Auch wenn wir erst rund 15.000 km in Afrika gefahren sind, würden mehr Km das zumindest in Südafrika nicht ändern. Klar, für Namibia kann ich mir schon vorstellen, dass sich das nicht so ausgeht, deshalb haben wir nie zu lange Strecken geplant.
Wenn es wirklich so aussieht, dass die Reise real werden könnte, werde ich mich natürlich mit T4 Africa beschäftigen.
Und wie gesagt ich spreche nur für uns, aber vielleicht sollte ich mich als Namibia Neuling in Zukunft bei solchen Themen raushalten. Ich wollte nicht neunmalklug erscheinen

LG
Barbara
1'567 Beiträge · seit 201521. März 2021 · #31
In Namibia ist Google Maps nicht unbedingt dein Freund... 😗

Wir lieben es, nach der Mietwagenübernahme für den Abend einzukaufen, nachmittags auf der Farm Krumhuk in der Nähe Windhoeks spazieren zu gehen, dabei in Ruhe erste Afrikaluft zu schnuppern im Busch und abends das Lagerfeuer zu genießen (im August ist es gegen 17.30 Uhr dunkel). Am nächsten Tag sind wir dann auch bereit für einen Tag „auf Pad“. Mein Mann ist eigentlich sehr ungeduldig, aber dieser eine Tag zum Ankommen ist uns allen wichtig... 😉 So sieht das sicher jeder anders, aber auf Google Maps würde ich mich nach dem Nachtflug in Namibia sicher nicht verlassen... 😗

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
2'391 Beiträge · seit 201622. März 2021 · #32
Hallo zusammen, muß jetzt auch noch meinen Senf dazu geben.
Wir werden auch dieses Jahr wieder , wenn wir dann dürfen, die ersten 2 Tage bei Ivo auf der Kivo Lodge, ca. 40 km vom Flughafen entfernt, erbringen. Er holt uns am Flughafen ab und bringt uns dann 2 Tage später nach Windhoek zur Autovermietung.
Das ist für mich Urlaub vom ersten Tag. Den ersten Gamedrive am Nachmittag evtl ein Ausritt. Den ersten Sundowner von der Aussichtsplattform. Da kommt sofort Namibia Stimmung auf.
Und sollte es Flugverspätung oder gar -ausfälle geben, dann kann ich das ganz entspannt abwarten.
Süß den Flieger und Auto und noch stundenlang fahren hat für mich nichts mit der Ruhe und Gelassenheit zu tun, die ich an Namibia liebe.
Rund um Windhoek gibt es die viele tolle Farmen und Lodges wo man sofort in die richtige Atmosphäre eintaucht, warum muss man dafür erst noch hunderte Kilometer auf Pad gehen?
Windhoek selber interessiert mich auch nicht besonders, aber drum herum gibt es viel Natur und auch Wildlive.

Aber wir hatten beim ersten Mal auch lange Etappen, viele one night stopps und haben es genossen. Ich würde das aber so nie wieder machen.

Liebe Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 22. März 2021
873 Beiträge · seit 201422. März 2021 · #33
Hallo, hier auch noch mein Senf dazu...

Google Maps ist wirklich nicht ideal. T4A ist da wesentlich genauer. Und ja, auch wir fahren immer am ersten Tag, aber nicht zu weit... max. 150 Km, da wir einfach in der Ruhe Namibias ankommen möchten. Dieses Mal bis Omatozu. Wir haben auch schon in Windhoek und in der Nähe übernachtet, aber da fehlt uns einfach was... Das ist persönlich von jedem abhängig. Aber große Strecken von 400 km, auch in Südafrika am ersten Tag, finde ich jetzt echt auch sehr unvernünftig!

Ich kann auch super im Flugzeug schlafen, aber das würde ich mir nicht zutrauen.
Aber es ist wie gesagt deine Entscheidung...
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
94 Beiträge · seit 201922. März 2021 · #34
Vor 2 Jahren haben wir den ersten Tag auch in Windhoek verbracht. Wir waren völlig im Eimer, weil ich im Flieger nicht pennen konnte. Es war aber ein verschenkter Tag. Dieses Jahr habe ich für den Nachtflug Business gebucht und da kann ich während des Fluges schlafen. Wir fahren dann nach dem Einkaufen gleich 300km Richtung Sesriem Canyon
16,9k Beiträge · seit 201222. März 2021 · #35
Babs72 schrieb:... und ja wir haben uns ganz brav an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten....
Das mag ja sein...

Nur ist es in Namibia so, dass die lokalen Leihwagenvermieter in ihren Vertragsbedingungen deutlich niedrigere Geschwindigkeiten festlegen - und das aus gutem Grund. Genau das weiß Tante Google eben nicht - und deswegen weichen deren Zeiten auch so eklatant ab.

Überschreitest Du diese Höchstgeschwindigkeit, ertönt nicht nur ein fieser Warnton im Auto, sondern Du verlierst auch Deine Versicherung.
Und glaube nicht, das merkt keiner... Alle Fahrzeuge sind mit einem Tracking System ausgestattet. Die wissen zu jeder Zeit, was Du mit der Kiste wo machst und können das lückenlos nachweisen.

LG
Logi
486 Beiträge · seit 202022. März 2021 · #36
Babs72 schrieb:Hallo,

Jetzt mal ganz langsam mit eurer Kritik.
Auch wenn ich noch nie in Namibia war, haben wir trotzdem genug Erfahrung mit Nachtflügen und direktem Weiterfahren.
Auch in Südafrika hat man uns immer wieder geraten den ersten Tag zu „vertrödeln“. ..
...
und für mich ist es Zeitverschwendung wenn ich den ersten Tag nicht gleich eintauchen kann in die Reise. Was soll ich denn von 10 Uhr ab in Windhoek, wenn mich der Ort nicht interessiert?
....
Natürlich kann auf Reisen immer etwas schiefgehen, aber der Koffer kann auch in anderen Ländern nicht ankommen.
..
Letztlich ist Reisen ein Abenteuer und man muss immer optimistisch bleiben, dass alles gut geht. Wenn ich mir immer ausmale, was alles schiefgehen kann sollte ich besser zu Hause bleiben.
danke für deinen Kommentar, ich glaube ich hätte dazu gar keine Lust gehabt den zu schreiben .... 😄 , auf jeden Fall musst du dich für deine Entscheidungen hier nicht rechtfertigen ..... 😉

Ich verstehe die "Angstmacher" hier auch manchmal nicht, es ist jedem selbst überlassen, was er wann macht und auch selbst verantwortet. Es muss auch nicht jeder in der Welt über alle Lebensrisiken immer wieder aufs Neue aufgeklärt werden bzw. so das so lange wiederholt werden, bis er sich endlich der eigenen Meinung angepasst hat.
Bei dem Thema, genau wie bei der Anzahl der Tagesetappen 😎 , gehen die Meinungen einfach auseinander und was für den einen Hetzjagd ist ist für den anderen Urlaub und eben keine Langeweile.

Ansonsten gebe ich dir in deinen Punkten in allen Kommentare(n) zu diesem Thema Recht.
Gruß Burkhard
486 Beiträge · seit 202022. März 2021 · #37
Logi schrieb:
Nur ist es in Namibia so, dass die lokalen Leihwagenvermieter in ihren Vertragsbedingungen deutlich niedrigere Geschwindigkeiten festlegen -
Mehr als dringende Empfehlungen habe ich da noch nie rausgelesen bei mir (bei verschiedenen Anbiertern). Und kurz gepiept hat es immer erst wenn der Wagen mal auf der Strecke über die 100/120kmH rüber kam .
Gruß Burkhard
7'296 Beiträge · seit 200622. März 2021 · #38
Babs72 schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Wer gleich nach der Ankunft lange Strecken fährt, macht doch alles gleich wie in Deutschlands Alltag Hektik von morgens bis abends.
Aber genau da sind die Menschen eben unterschiedlich:
Wenn ich nur im Hotel abwarte, damit ich am nächsten Tag endlich starten kann, bin ich viel unruhiger, als wenn ich gleich loskomme. Für mich ist das Fahren in Afrika Entspannung, nicht so wie in Europa, wo man in der Urlaubszeit von Stau zu Stau fährt. Das nervt und stresst mich.
Aber gemütlich in wunderschöner Landschaft zu fahren und mich auf schöne Wochen Urlaub zu freuen, das ist für mich Urlaub. Ich fahre ja auch nicht nach Namibia um dort entspannt am Pool zu liegen, ich will was erleben und sehen.

Ich kann Dich gut verstehen und ticke ja im Grunde genauso. Und was ich immer so mache, ist ja auch manchmal nicht so vernünftig. 😉
Ich wollte nur vermeiden, dass ihr so typische "Anfängerfehler" macht. Wenn ihr entsprechende Erfahrung habt, ist ja alles bestens.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
661 Beiträge · seit 201522. März 2021 · #39
Hallo Babs 72
Eigentlich hat der Autor dieses Threads ganz andere Fragen gestellt, die du als Neuling nicht beantworten sollst.
Die Frage war nach ERFAHRUNGEN IN NAMIBIA!
Grüessli
Malbec
zuletzt bearbeitet 22. März 2021
16,9k Beiträge · seit 201222. März 2021 · #40
Burkhard schrieb:
Logi schrieb:
Nur ist es in Namibia so, dass die lokalen Leihwagenvermieter in ihren Vertragsbedingungen deutlich niedrigere Geschwindigkeiten festlegen -
Mehr als dringende Empfehlungen habe ich da noch nie rausgelesen bei mir (bei verschiedenen Anbiertern). Und kurz gepiept hat es immer erst wenn der Wagen mal auf der Strecke über die 100/120kmH rüber kam .
Da liegst Du falsch.

LG
Logi