Empfehlungen für Reiseveranstalter vor Ort

70 Antworten · 9'298 Aufrufe · gestartet 06. Jan. 2021 von clawi
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Themenstarter405 Beiträge · seit 202107. Jan. 2021 · #21
Ja genau, die meinte ich. Kenne ich so von Südafrika. Aber wenn du schreibst, dass man in den Wagen mit Hubdach schön Platz hat, dann bin ich ja beruhigt (gut, dass ich gefragt habe..). Die sahen auf den Fotos etwas eng aus, wenn da 4 Leute aus dem Fenster guckten. Aber wir sollten ja alleine sein 🙂
607 Beiträge · seit 201007. Jan. 2021 · #22
Hallo Clawi,
hier https://www.sunworld-safari.com/en/vehicle-hire/toyota-landcruiser kannst du gut die Dimensionen der Fahrzeuge sehen.
Dieser Vermieter ist sehr bekannt, aber teuer(dafür exc. Service). In so einem Landcruiser hat man sehr viel Platz. Die Fahrzeuge können mit und ohne Fahrer gemietet werden, Preis ist fast gleich, allerdings Trinkgeld kommt dazu.
Aber Vorsicht: diese Landcruiser sind im Fahrverhalten nicht vergleichbar mit denen in SA. Es sind reine Safarifahrzeuge mit langem Radstand oder extrem langem Radstand. Ich bezeichne mich als sehr erfahrenen 4x4 Fahrer (eigener Landcruiser in SA), aber ich habe auf rutschigem Boden immer noch Respekt vor diesen Fahrzeugen (2x Tansania und 3x Kenia damit als Selbstfahrer unterwegs+ 2x mit Fahrer, 1x StopOver in Massai Mara).
Weitere Empfehlung: Konzentration auf ein Land, ihr könnt(werdet) ja wieder kommen.
Noch was: wenn man selbst fährt mit dem Landcruiser kann man das Dach über dem Fahrer/Beifahrer ebenfalls öffnen.
Ein Nachteil haben die Aufbauten, man sitzt hinten höher, wenn es regnet (also Dach zu) dann muss man sich hinten immer ein wenig bücken um aus den Fenstern zu sehen. Auch bei Überlandfahrten nicht so prickelnd.
Grüße Wolfgang
Themenstarter405 Beiträge · seit 202107. Jan. 2021 · #23
Vielen Dank, Wolfgang. Sehr guter Tipp!
Mit dem Wiederkommen ist das so eine Sache. Ich würde jetzt demnächst halt hinfahren wollen, wenn es noch leerer ist. Ich habe von bösen Massenansammlungen von Fahrzeugen in der Massai Mara und auch Serengeti gelesen, dass ich darauf tatsächlich keine Lust habe. Deshalb möglichst dieses Jahr, sobald Corona halbwegs mitspielt. Unnötige Risiken brauche ich natürlich auch nicht. Ich fürchte im nächsten Jahr könnte es schon wieder das alte Spiel sein.
Viele Grüße
clawi
132 Beiträge · seit 201307. Jan. 2021 · #24
Hallo Clawi,
wir werden knapp 4 Wochen unterwegs sein.
Wir haben unseren Urlaub bewusst in vier Teile aufgeteilt:
Tiere, Tiere, Tiere..... Masai Mara
Maasaikultur.... West Kilimanjaro
Landschaft.... zentral Serengeti
warmes Wasser 🙂 .... Sansibar
Und ja, es wird unsere bisher kostspieligste Reise (€ je Reisetag) werden. Die Unterkünfte und die NP-Eintrittsgelder sind näherungsweise unverschämt. Aber auch da gibt es bekanntermaßen viel Spielraum; man hat immer die Möglichkeit Zeit/Bequemlichkeit gegen Geld zu tauschen. Kenia und Tansania sind aber grundsätzlich teure Ziele.

Würde ich mich in Zeit und Kosten beschränken müssen, so würde ich mich immer für die Masai Mara als alleiniges Ziel entscheiden und dies in vollen Zügen genießen. Nun muss ich dazu sagen, dass wir in Hinblick auf Katzen aller Art noch nicht so verwöhnt sind.

Viele Spaß bei der Planung; ich hoffe ich konnte helfen.

Strassenkind
Peter
Themenstarter405 Beiträge · seit 202107. Jan. 2021 · #25
Wow, 4 Wochen! Das ist toll! Da wird bei uns wohl nur 14 Tage draus. Ich werde mal weiter recherchieren, wie weit ich mit unserem Budget komme. Ich tendiere auch zu nur einem Ziel (Masai Mara).
Ich wünsche euch jedenfalls eine intensive, tierreiche Reise ohne Coronakomplikationen!
Alles Gute!
Clawi
6'371 Beiträge · seit 201107. Jan. 2021 · #26
Hoi clawi

Solche Massenansammlungen von Touristen wie Du sie beschreibst habe ich bisher einmal in der Serengeti bei einer sich anbahnenden Jagtschulung dreier halbwüchsiger Geparden durch ihre Mutter und sonst nur auf dem Chobe-Fluss an der Grenze zwischen Botswana und Namibia gesehen...aber ich war auch noch nie zur Crossingzeit in der Mara.
Wir waren in der Serengeti meist alleine, wir sind aber auch nicht nur in der Seronera-Gegend rumgekurvt wie die Meisten sondern haben am Abend vorher mit dem Guide abgesprochen dass wir möglichst viele Tiere und möglichst wenig Autos sehen wollen und dabei gerne auch mal eine halbe Stunde oder länger bei Tieren stehen bleiben.
So standen wir auch schon mitten in einer riesigen Gnuherde, 360° um uns herum Gnus bis zum Horizont!
Oder bei einem Tümpel, wo ein Gepard auf uns zukahm und neben einem Kopje mit einer Löwin und zwei Babys drauf rumstolzierte. Die Spannung zwischen Löwin und Gepard war regelrecht zu spüren. Kein anderes Auto weit und breit.

So sieht so ein Auto mit 5 Passagieren (4 & ich hinter der Kamera)...


...und so mit 3 Passagieren aus:


Und ja, die Sitze ab der zweiten Reihe sind so hoch dass man nur gebückt aus der Frontscheibe sehen kann.
Und die zweite Reihe hat durch einen Absatz im Boden nicht so viel Fussfreiheit wie die anderen Reihen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
661 Beiträge · seit 201507. Jan. 2021 · #27
Kenia und Tansania grenzüberschreitend bedeutet, dass man eine Gelbfieberimpfung braucht!!!!!
Grüessli
Malbec
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2021
Themenstarter405 Beiträge · seit 202107. Jan. 2021 · #28
Hallo picco,
Dann ist es ja vielleicht doch nicht so schlimm mit den Massen. Im Oktober ist ja eigentlich noch die Zeit der Wanderung in der Mara. Obwohl ich auf das Spektakel am Fluss nicht so sonderlich scharf bin, macht es im Moment Sinn dann zu fahren, weil a) es noch ein bisschen hin ist wegen Coronaentwicklung und b) es noch vor dem Regen ab November ist. So dachte ich zumindest.
Danke für die Fotos! Das sieht nach Platz genug aus! Du hast recht mit den Safarilandrovern und dem Absatz in der 2. Reihe! Ich erinnere mich ...
Themenstarter405 Beiträge · seit 202107. Jan. 2021 · #29
Hej Malbec,
ja stimmt. Ich habe eine, allerdings 25 Jahre alt. Aber so viel ich weiß, soll sie jetzt ja lebenslänglich gültig sein.
Aber mein Mann bräuchte eine Impfung, ja.
Seid ihr schon weitergekommen in eurer Planung?
Grüße von clawi
1'115 Beiträge · seit 201008. Jan. 2021 · #30
Aus meiner Sicht noch ein Grund für FZ mit Hubdach. Sobald Du in bewaldetes Gebiet kommst in der Serengeti, bist Du vielfach froh, wenn das Hubdach geschlossen werden kann. Stichwort: Tsetse!
Im offenen Safari-FZ bist Du denen voll ausgesetzt.
Ich habe bis heute noch kein Mittel entdeckt, das diese Scheissviecher in Schach hält. Die stechen auch durch Kleider.
Musste mal einen Baum zersägen im Nord Luangwa NP welche Elefanten über die Pad gelegt hatten, dauerte vielleicht 30 Minuten. Hatte ein langarmiges Hemd an. 27 Stiche waren das Resultat - und die vergingen nicht nach 24 Std.

Gruss Rajang
Themenstarter405 Beiträge · seit 202108. Jan. 2021 · #31
Ui, nicht schön! Okay, bin überzeugt 🙂
607 Beiträge · seit 201008. Jan. 2021 · #32
Obwohl ich auf das Spektakel am Fluss nicht so sonderlich scharf bin, macht es im Moment Sinn dann zu fahren, weil a) es noch ein bisschen hin ist wegen Coronaentwicklung und b) es noch vor dem Regen ab November ist. So dachte ich zumindest.
Hallo Clawi,
also deine Gedanken kann ich bestätigen. Wir haben 2019 Ende Sept.auf dem Weg nach SA einen 5-tägigen Stopover in der Massai Mara gemacht. Meine Frau wollte unbedingt wieder einmal in die MassaiMara aber ohne Gnu-River-Crossing.
Ich war da sehr skeptisch, wegen der Touristen. Wir hatten dies erst im Mai 2019 geplant und siehe da Lodges, Camping-Plätze, Mietwagen nichts war ausgebucht. Es war gut gebucht aber anscheinend nicht total voll. Und so war es dann auch, Lodge nicht voll, Mittagspicknick am Fluss allein mit Fahrer, bei Tiersichtungen alles überschaubar ohne Gedränge, sogar bei Leoparden.
Das Wetter war durchwachsen, wir hatten schon mal 2 Std. Regen am Stück. Die Gnu’s hatten schon zur Hälfte das Gebiet verlassen.

Vorsicht in Bezug auf Guide/Fahrer: Man muss dem Fahrer genau sagen was man will und was nicht.
Es ist für einen Guide sehr unverständlich, dass ein Touri keinen Wert auf River-Crossing legt. Und, dass ein Touri 2 Stunden an einem Hyänenbau weiter beobachten will, obwohl Funkspruch „Löwen haben Gnu gerissen“ eingetroffen ist.
Hiermit meine ich: dem Guide mit Respekt und Höflichkeit begegnen. Ihm aber klarmachen, dass die Höhe seines Trinkgelds nicht davon abhängt wieviel Katzen und sonstige Raubtiere wir sehen, sondern dass wir eine schöne, harmonische Zeit in dieser Ecke der Welt verbringen wollen.
Noch etwas: Euer Schwerpunkt ist Tiere: ohne Fahrer/Guide werdet ihr zu dieser Zeit weniger Tiere sehen als mit, aber trotzdem viele.
Viele Grüße Wolfgang
1'250 Beiträge · seit 200908. Jan. 2021 · #33
Hallo Clawi,

ich bin fotoverrückt und mit einer umfangreichen Fotoausrüstung unterwegs.
Folglich steht Fotografie im Mittelpunkt der Reisen.

Bewährt hat sich ein "eigenes" Auto mit Fahrerguide.
Das man sich mit einem bzw. zwei Frunden teilt.
Dabei benötigt ein Fotograf eine Sitzreihe.
Ein langer Landcruizer/Land Rover hat drei Sitzreihen.
Zu dritt ist es möglich sich in alle Richtungen zu arrangieren.
Für eine niedrigere Perspektive kann man sich z.B. auf dem Boden knien und von der Fensterunterkante aus Fotografieren.
Hat man eine Reihe für sich, kann man schnell die Seite wechseln.
Der zweite Sitz dient als Ablage für gerade nicht gebrauchtes Fotogeraffel.
Im Fußraum ist Platz für Tagesrucksack, Fototasche, Fresspakete.

Dachluken sind einem Aufstelldach vorzuziehen,
da man dann bessere Rundumsicht hat und besser Vögel fotografieren kann.
Leider gibt es keine (oft sehr alten) Fahrzeuge mit Dachluken mehr.

Vorteile Fahrerguide:
Er kennt die Gegend, weiß wie lange man von A nach B braucht.
Weiß, wo der Lieblingsbaum des Leoparden, oder der Hyänenbau ist.
Hat Kontakt zu seinen Kollegen/Freunden und bekommt Informationen.
Sitzt abends in der Guide-Unterkunft und tauscht Informationen mit seinen Kollegen.
Beherrscht das Auto und kennt das Auto (und seine Macken).
Ein guter Guide ist viel geübter in das Auffinden von Tieren.
Ein guter Guide kennt das Verhalten der Tiere genau und ist in der Lage das Auto fotografengerecht zu Positionieren.

Ungünstig ist es immer wenn man einen Fahrer und einen Guide hat.
Verstehen sich die beiden gut, sind sie die ganze Zeit nur am sabbeln und achten nicht mehr auf Tiere und Straße.
Verstehen sich die beiden nicht gut, z.B. alter, erfahrener Fahrer und junger, unerfahrener Guide, der dem Fahrer Vorschriften macht, weil er in der höheren Position ist.

Nachteile Fahrerguide:
Man ist diesen Menschen auch ein wenig ausgeliefert.
Es ist immer ein anderer Mensch mit eigenen Bedürfnissen und man hat vielleicht auch eine kleine Hemmschwelle beim Kommandieren.
Alleine fühle ich mich irgendwie freier.
Aber ich war noch nicht alleine mit eignem Fahrzeug in Afrika unterwegs.

Die größeren/teureren Safariunternehmen bezahlen in der Regel besser als die kleinen/billigen.
Die besseren Guides haben die größeren/teureren Unternehmen.
Die zahlen besser und die mehr betuchteren Touristen sind vielleicht auch beim Trinkgeld spendabler.
Wenn man Deutschland bei einen Reiseveranstalter bucht, ist es wichtig den genau klarzumachen, was man dort möchte.
Falls man bei einem Veranstalter Stammkunde ist, denen auch mal ein paar Bilder vermacht hat, versuchen sie auch
den besten Guide für die besten Kunden zu organisieren.

In Simbabwe hatten wir einen Guide, der vorher 8 Wochen lang ein BBC-Filmteam durch das Land gefahren hat.
Der wusste genau, wie sich welches Tier bewegt und wie das Auto zu stellen ist.
Aber wir haben auch schonmal ins Klo gegriffen mit einem Fahrer der handwerklich leidlich OK, aber menschlich total daneben war.

In Kenia (Norden) waren wir zu zweit in einem Mini-Bus von Abercromby & Kent unterwegs.
Neben dem Fahrer war als Guide ein hoher Manager mit dabei. Die haben viel während der Fahrt "geschnattert".
In Tansania (Norden) waren wir zu dritt mit einem langen Land Rover von Kearsleys unterwegs. Fahrer war menschlich nicht so doll. Hat immer um Geld gebettelt.
In Tansania (Katavi, Ruaha, Selous) waren wir zu zweit mit einem Land Rover von Kearlseys unterwegs und hatten einen sehr guten Fahrerguide).

Meine erste Tansaniareise war in einem mit 5 Plätzen vollbesetzten kleinen Landcruizer von einem kleineren Unternehmen mit einem Free-Lancer Driverguide.

Meine erste Keniareise war mit 5 Personen in einen langen Landcruizer von einem Sub-Sub-Sub Unternehmer.
Der hatte Campingausstattung dabei, die auf einen Gepäckträger über der Motorhaube montiert war.
Nach vorne hat man nur eine Riesenplane gesehen. Die Kombination von alten Fahrer / junge Guide war ziemlich daneben. Das war eine "Billigtour" die Fotografisch nicht so ergiebig war.

Meine erste Ugandareise war in einem vollbesetzten Minibus, der 4x kaputtging.
Im Gang stapelte sich das Gepäck. Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.

Die zweite Ugandareise (Murchison Falls/Kidepo Valley) war von einem lokalen, deutschen Veranstalter.
Wir hatten zu zweit einen kleinen Landcruizer und einen sehr sehr guten Fahrerguide.

In Ostafrika ist das Lohnniveau der Fahrer-guides deutlich niedriger (vor einigen Jahren ca. 50 US$ / Tag),
während es im südlichen Afrika bei etwas 250 US$ / Tag liegt. Im südlichen Afrika ist aber das Ausbildunsniveau
deutlich höher.

Während in Ostafrika so eine Tour mit privaten Auto und FahrerGuide zu zweit noch finanzierbar war,
muss man im Süden zu dritt unterwegs sein.

Massai Mara:
Einige Profifotografen bieten Touren im November an.
Dann sind die Grasflächen durch die großen Herden abgefressen und kleinere Tiere sind zu sehen.
Im November haben dann auch viele Katzen Nachwuchs.

Serengeti:
Im Oktober werden die Gnuherden voraussichtlich noch weiter im Norden sein.
Die Gegend nördlich der Seronera nach Lobo ist ziemlich verbuscht und Tsetse-versucht.
Nördlich von Lobo gibt es wieder ein paar offene Savannen aber kaum Unterkünfte.
Wo sich genau die Gnuherden herumtreiben ist aber schwer vorherzusagen.

In Tansania kann ich Dir den Tarangire sehr empfehlen.
Ich war bisher zweimal da (Februar und August) und wurde an Tierreichtum nicht enttäuscht.


Übernachtung in den Parks.
Wenn man außerhalb der Parks übernachten (Serengeti z.B. Ikoma), kann man sehr viele Kosten sparen.
Andererseits kann man erst bei Sonnenaufgang in den Park fahren und muss ihn bis Sonnenaufgang verlassen haben.
An den Gates bildet sich morgens ein Stau, indem man viel Zeit verplempert.
Bis man dann die interessanten Regionen erreicht hat, steht die Sonne für Fotos bereits sehr hoch.
Umgedreht muss man rechtzeitig zurück, damit man bis zum Gate noch etwas Pufferzeit hat.
Als Fotograf muss man im Park übernachten, um das gute Licht auch nutzen zu können.
Man spart durch die "billigen" Unterkünfte am falschen Ende.

Soweit meine 2 Cents.

Leider gibt es noch keine Reisebericht von diesen Reisen auf meiner Heimseite.
Nur einen Reisebericht aus der Serengeti vom August 2011 gibt es im Nikon-Forum.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
33,1k Beiträge · seit 200608. Jan. 2021 · #34
OFF TOPIC
während es im südlichen Afrika bei etwas 250 US$ / Tag liegt. Im südlichen Afrika ist aber das Ausbildunsniveau
deutlich höher.
Keine Ahnung was ein Driver-Guide in Südafrika pro Tag bekommt, aber in Namibia ist es deutlich weniger als 250 US-Dollar. Die mit jahrzehntelanger Erfahrung bekommen 1500-2200 Namibia Dollar am Tag, die Neulinge etwa 500 Dollar weniger. Wenn man Freelancer für ein bestimmtes Unternehmen ist in der Regel noch weniger, wobei man dann eben garantierte Durchführung hat und gut seine Einkünfte planen kann. Gurte Guides hier sind 200+ Tage im Jahr auf Tour, da sind 2000 pro Tag ein mehr als fürstlichen Gehalt, denn persönliche Ausgaben hat man praktisch auf den Touren nicht.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2021
1'835 Beiträge · seit 201509. Jan. 2021 · #35
Hallo,
wir haben zwei Mal den Northern Circuit auf eigene Faust gemacht. es gibt viele Unterschiede zum suedlichen Afrika.
wenn du unten auf die Signatur klickst findest du einen RB von uns in Tanzania als selbst Fahrer in Englisch von 2015 und ein zweiter von 2018 auch auf Deutsch. Dort findest du eigentlich alles was man so wissen muss bevor man TZ bereist und kannst dann abschaetzen ob sowas fuer euch geht. es kostet aber nicht sehr weniger als mit einem Guide.
Auch suche unter topobaer, die haben hier im Forum wahrscheinlich am Meisten erfahrung als selbstfahrer in Tanzania.
Wenn du noch spezielle Fragen hast, antworte ich gerne.
Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
661 Beiträge · seit 201509. Jan. 2021 · #36
Hallo clawi
Wie du, bin ich noch beim Recherchieren. Eine schwierige Situation um sich für Juni festzulegen. Ich verfolge alle Tipps und daraus soll sich eine Lösung kristallisieren........hoffe ich ........leider bestimmt das Virus unser Leben und unsere Pläne. Auch wissen wir noch nicht ob Kenia oder Tansania unser Ziel ist. Weil wir Daphne Sheldricks Organisation unterstützen, wäre ein Besuch dort sehr schön, aber Tansania hat auch Vieles, was uns gefallen würde.
Viel Spass bei der Planung.
Grüessli
Malbec
Themenstarter405 Beiträge · seit 202109. Jan. 2021 · #37
Supergute Informationen, Kiboko! Dankeschön!
Da ich auch vor allem Fotos mache, kenne ich auch die Sache mit dem Platz fürs Equipment in den Safarifahrzeugen...
Aber wir werden definitiv zu zweit fahren, also sollten uns alle Fahrzeuge genügen.
Die Entscheidung ob mit oder ohne Fahrer ist echt schwer. Für beides gibt es gute Gründe. Mal schauen, wo wir letztendlich landen, und ob wir es organisiert kriegen in Coronazeiten. Aber ich denke fast, dass ich nur jetzt dorthin möchte und nicht in 2 Jahren, wenn alle wieder da sind. Diese Mengen haben für mich nichts mehr mit dem Afrikafeeling zu tun. Dann lieber ein paar weniger Tiere anderswo. Aber die Landschaften der Masai Mara oder Serengeti würde ich schon gerne einmal sehen...
Liebe Grüße
clawi
Themenstarter405 Beiträge · seit 202109. Jan. 2021 · #38
@ Wolfgang
Hi Wolfgang,
könntet ihr evtl. sagen wo ihr in der Mara übernachtet habt und bei wem das Auto gemietet?

Lieben Dank!
clawi
Themenstarter405 Beiträge · seit 202109. Jan. 2021 · #39
Hallo Malbec,
genauso ist es bei uns, aber ihr habt ja noch ein bisschen weniger Zeit zum Planen und um zu schauen, was das Virus so macht.
Wir sind auch noch nicht zwischen Masai Mara und Serengeti (und interessant auch Ngorongoro Krater, Tarangire) entschieden. Wenn man schon mal da ist..
Schade, dass man nicht von der Masai Mara über die Grenze in die Serengeti wechseln kann. Aber vielleicht schützt die Regierung damit ja ihre eigenen Veranstalter und Fahrer/Guides. Sonst würde man aus Kenia kommen, in der Serengeti herumfahren und danach wieder nach Kenia zurückfahren. Un die tansanischen Angestellten gehen leer aus. Oder liege ich da falsch?

Frohes Planen!
Clawi
607 Beiträge · seit 201009. Jan. 2021 · #40
Mara Bush Camp. In dem Fall gehört das zusammen mit Auto. Da alles Sunworld Safaris gehört.
Da wir früher schon bei Sunworld Safari Auto gemietet hatten, haben wir uns dann für Mara Bush Camp entschieden. Fahrer war auch von Sunworld. Sunworld ist unter österreichischer Leitung. Das merkt man dann vor Ort an vielen Dingen, auch am Essen. Und das schon über viele Jahre. Soll aber keine Werbung sein. Wie vorher schon erwähnt: teuer.