März 21 / Süd-Namibia / Camping vorbuchen?

10 Antworten · 2'648 Aufrufe · gestartet 19. Dez. 2020 von Tanja73
Antworten
Themenstarter95 Beiträge · seit 201819. Dez. 2020 · #1
Hallo zusammen

Nachdem wir nun unseren März-Tanzania-Plan doch wegen der unsicheren Verhältnisse aufgeben (danke Picco) wäre der nächste Plan, in den Süden von Namibia zu fahren (Mitte bis Ende März 2021).

Der grobe Plan wäre: (Norden mit Swakopmund/Sossusvlei/Etosha kennen wir schon, deshalb nur 1 N Grossraum Sesriem)

1 N Windhoek
1 N Grossraum Sesriem
2 N Region D707
1-2 N Region Aus/Lüderitz
1-2N Region Fish River Canyon
3 N KTP
2 N Kalahari
1 N Windhoek

Muss man für März 2021 Campingplätze vorreservieren oder hat man genügend Möglichkeiten, weil Regenzeit/Nebensaison (und wegen Corona wenig Touristen) ?

Wie sieht es hierzu für KTP aus - dies vermutlich eher vorreservieren, oder? Falls ja: hat man jetzt überhaupt noch die Möglichkeit oder ist eh alles schon ausgebucht?

Danke für eure Inputs - wir hoffen SEHR, dass wir diesen Plan realisieren können. Ja ich weiss, wir haben nur rund 2 Wochen Zeit (aber besser als gar nichts)

Liebe Grüsse, Tanja
349 Beiträge · seit 201319. Dez. 2020 · #2
Sehr geehrte Tanja,

KTP ist buchbar, würde ich aber nicht einplanen. Ich rechne nicht damit, dass Mata Mata dann schon auf ist.
Zudem gibt es dann auch keine zeitgünstige Möglichkeit einen Covid Test für die Rückreise nach Namibia machen zu lassen. (In Upington, ggf. Ariamsvlei und vielleicht Tshabong möglich.)

Die "gesparte" Zeit kann man in der Wüste verbringen, z. B. Gobabeb/Mirabib
https://bwana.de/namibia/geheimtipps/gobabeb-wuestenforschungsstation.html

Wenn man Tiere sehen möchte, dann Lapa Lange Lodge oder Okambara Elephant Lodge und für Löwen die Kalahari Löwen Lodge
https://www.bwana.de/namibia/geheimtipps/kalahari-loewen-lodge.html

Vorbuchen sollte man die begleitete Selbstfahrermöglichkeit fürs Sperrgebiet Bogenfelstour bei Lüderitz.
Wegen des Windes dort für zwei Nächte eine feste Unterkunft.
Bogenfels / Pomona Sperrgebiets Ausflug
Hier die Detailinformationen
https://www.bwana.de/namibia/tourbausteine/sperrgebiets-touren/bogenfels-tour.html

Aufgrund der geltenden Bestimmungen zum Social Distancing ist es in diesem Jahr möglich, im eigenen (Allrad)-Fahrzeug dem Konzessionär Coastways in das ehemalige Diamantensperrgebiet südlich von Lüderitz Tour zu folgen. Kommunikation während der Fahrt mit Walky Talkies.
Bisher durften das Gebiet nur dafür speziell registrierte und lizensierte Fahrzeuge befahren.

Damit verbunden ist eine Preisreduktion auf 3.050 N$ pro Person bei zwei Personen, 2.000 N$ pro Person bei drei Personen und 1.475 N$ pro Person ab 4 (Erwachsenen) Personen und es wird jetzt schon bei 2 Personen gestartet.
Man muss sich selber verpflegen.

5 Werktage vorher muss die Genehmigung beim Mimisterium eingeholt werden. Dazu muß ein Reisepassscan vorgelegt werden, da über eine Interpolabfrage gekärt werden muss, ob Sie bereits einmal beim Diamantenschmuggel aufgefallen sind.

Ich schätze, dass wegen Corona eher mehr los sein wird als sonst, da Namibia das perfekte Land für Social Distancing ist. Die Flieger werden voll sein, aber es verteilt sich dann doch. Sesriem Camping nur vorbuchen, falls man zum Sonnenaufgang am Deadvlei sein möchte, ansonsten gibt es auch vor dem Eingang genügend Campingplätze.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
http://www.bwana.de http://www.facebook.com/Namibia.Reisen http://www.paulgraetz.de
661 Beiträge · seit 201519. Dez. 2020 · #3
Sehr schön ist auch der Ai Ais Richtersveld NP
Grüessli
Malbec
Themenstarter95 Beiträge · seit 201819. Dez. 2020 · #4
Hallo Carsten

Das mit "Wiedereinreise Namibia" (und neuer Covid-Test) aus dem KTP hab ich natürlich nicht beachtet - danke für den Hinweis. Somit lassen wir KTP wohl dieses Mal auf die Seite, schade. Muss wirklich eindrücklich sein....Danke zudem für die Inputs, die du erwähnt hast - schauen wir uns gerne mal an.

So wie ich dich verstanden hab, müsste man höchstens Sesriem vorbuchen (für Sonnenaufgang) - auf der restlichen Route dann aber nicht?
2'191 Beiträge · seit 201619. Dez. 2020 · #5
Hallo Tanja,

mal abgesehen von der Wiedereinreise von Südafrika nach Namibia sind 3 Tage KTP auch zu kurz. Wir haben einmal 1 Tag vor dem KTP und 3 Nächte im KTP gemacht und das würde ich so nicht mehr machen. Der KTP ist irgendwie anders als Etosha wo man in der Mitte einfahren und im Osten ausfahren kann. Wenn Du nach Nossob willst musst Du die gleiche Strecke wieder zurück. Zwischen den Täler ist meist die Tierdichte auch nicht so hoch. Deswegen braucht man meist mindestens 2 Nächte in KTC/Mata Mata, 2 x Nossob und dann nochmal eine in Mata Mata.

Ich würde auf jeden Falls Sesriem um eine Nacht verlängern.

Campt Ihr oder seit Ihr Lodge-Hopper?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter95 Beiträge · seit 201819. Dez. 2020 · #6
Hallo Gabi

Danke für deine Informationen. Wir sind Camper, keine Lodgehopper. Höchstens mal zwischendurch eine Nacht in einer Lodge, damit wir wieder mal ausgiebig duschen können...

Unsere Reise ist eh eine sehr spontane Sache (jobbedingt) und war gar nicht geplant. Darum sind wir nur schon froh, wenn wir Namibia im März realisieren können... und nehmen alles dankbar an, was wir erleben dürfen.

Wir wissen ja schon, dass ‚weniger mehr‘ ist, es soll ja effektiv auch Urlaub sein. Aber Covidtest-bedingt und deine Ausführungen: KTP wird glaublich gestrichen...

Aber eben meine ‚Grundsatzfrage‘: muss ich campsites vorausbuchen oder nicht... wir haben die Flüge/Auto noch nicht gebucht. Wenn es heisst, man muss alle Nächte vorausbuchen und es sich dann herausstellt, dass alles ausgebucht ist... dann hätten wir Flüge/Auto schon gebucht aber keine Übernachtungen...

Grüsse Tanja
2 Beiträge · seit 202127. Feb. 2021 · #7
Hallo Tanja, wir wollen auch spontan Namibia im Camping Modus bereisen (voraussichtlich Mai/Juni). Habt ihr die Camping Plätze nun vorgebucht oder nicht?
Danke,
Wladimir
24 Beiträge · seit 200727. Feb. 2021 · #8
Wir sind gerade aus Namibia zurück, waren allerdings im Norden und nicht im Süden.
Wir waren fast überall die einzigen Camper und viele Campsites hatten schon länger keine Gäste mehr gehabt.
Wir gehen sonst immer spontan vorbei um diese Jahreszeit... doch jetzt hatten wir die Erfahrung gemacht, dass viele "nicht bereit sind" und dann spontan jemanden organisieren mussten um sauber zu machen etc. Deshalb haben wir diesmal jeweils am Vorabend oder am Morgen angerufen und uns angemeldet. Uns wurde mehrfach in den Camps gesagt, dass dies geschätzt werde. Viele haben die Arbeitszeiten ihrer Angstellten gekürzt und deshalb ist nicht immer alles jederzeit "bereit".
Wir waren überall sehr willkommen (ausser im Maori Camp) und es wurde überall das Beste getan, um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, trotz erschwerten Umständen. Jeder Tourist ist wertvoll und bringt ein wenig Geld in die Kasse um Löhne zahlen zu können etc. Ich fand es sehr beeindruckend, wie viele Campbesitzer mit allen Mitteln versuchen, keine Mitarbeiter entlassen zu müssen.
Ich denke, dass es nicht nötig ist vorzubuchen momentan. 😉
403 Beiträge · seit 200627. Feb. 2021 · #9
Was war denn bei Peter & Conny auf Maori, wir waren da schon paarmal & immer zufrieden.

Margrit
24 Beiträge · seit 200727. Feb. 2021 · #10
Keine Ahnung, was da mit ihm los war... Wir gingen ganz unvoreingenommen dort vorbei. Die Frau sass auf dem Sofa und telefonierte und schien sich länger nicht für uns zu interessieren. Dann kam der Besitzer und als wir fragten, ob campen hier möglich sei, scheuchte er uns quasi weg wie man ein Hund wegscheuchen würde...ohne ein Wort, nur mit diesem Gschh... gschh.. gschh- Geräusch und der Handbewegung. Wir waren etwas irritiert und meinten so: "Ok... in dem Fall ist hier kein Camping mehr???" Dann konnte er plötzlich doch sprechen und meinte, dass man nicht Wirtschaft studiert haben müsse um errechnen zu können, dass sich dies überhaupt nicht für ihn lohnen würde, wenn wir "nur" campen. Er wollte uns eines seiner (sehr ungepflegt aussehenden) "Häuschen" andrehen für den gleichen Preis (dessen Logik sich mir nicht erschloss) . Er lachte uns aus wegen unserer Kleidung (kurze Hosen), machte sich lustig über das Mietauto ("wer ein solches Auto mieten könne, könne wohl auch mehr bezahlen als nur Camping"), schimpfte über den schlechten Käse und die Schokolade in Namibia, ebenfalls über das Wetter und prophezeite uns, dass wir kein offenes Camp finden würden im Norden, da alle geschlossen seien aufgrund Corona und den Regenfällen und dass wir am Besten gleich wieder umdrehen sollten. Was wir uns denn dabei gedacht haben etc....Das alles in einem 5-minütigen Gespräch.
Was mich am meisten irritierte war, dass er wirklich ertstaunt zu sein schien, dass wir schlussendlich nicht bei ihm übernachteten. 😄
Ich habe schon vieles erlebt und wir sind auch nicht anspruchsvoll.... aber dies ist so ziemlich das Gegenteil, was ich unter Gastfreundschaft verstehe. Es war der Ton und seine negative, herablassende Haltung, die mich gestört hat...nicht die Tatsache, dass wir dort nicht campen konnten. Aber was solls... in allen andern Camps wurden wir herzlichst empfangen- auch als "nur" Camper. In Okonjima wurden wir kostenlos zum Nachmittagskaffe in der Lodge eingeladen, da es schön sei, wenn einige Gäste mehr da seien, egal ob Camper oder Lodgegäste 😉
1'927 Beiträge · seit 200828. Feb. 2021 · #11
Hallo,
wir sind nun gute 6 Wochen in Namibia. (Rundtour Chobe, Kunene, Damaraland, Namib, Aus, Swakop)

Falls sie nicht ganz leer stehen, liegt die Auslastung der Lodges/Hotels und Campingplätzen bei 5 - 10 %, an den Wochenenden mal etwas mehr, und das wir sich auch vor Juli/August nicht ändern!

Dementsprechend sind die Preise. Grundsätzlich sind die 100 % Ausländerzuschlag entfallen (außer Gondwana, aber auch hier wird ermäßigt). Bei den ungefragt angebotenen Rabatten vor Ort muss man manchmal aufpassen, dass man nicht rot wird.

Ich kann niemanden empfehlen, für die nächsten Monate über Buchungsmasken vor zu buchen, die angebotenen Preise sind völlig unrealistisch. Wir waren eben zu 30 % des booking.com Preises in einem Hotel in Swakopmund 🙂

Gruß
Peter