Das Umweltministerium bestreitet Vorwürfe, dass der Verkauf von 170 Elefanten aus unlauteren Motiven geschehe und der Schutz der Tiere in Namibia dadurch beeinträchtigt werde. Es beschuldigt indessen zahlreiche Kritiker, nicht genügend über die entsprechenden Umstände informiert zu sein....
LG Logi
Rajang1'115 Beiträge · seit 201003. Feb. 2021 · #22
Die Käufer dürften Besitzer von Wild (Jagd) Farmen sein. Zahlkräftige Kunden, die nicht namentlich in Erscheinung treten wollen, gibt es genug damit die Elefanten dort von denen abgeknallt werden dürfen. So kann der Staat Namibia Geld machen, ohne sich der Diskussion von Trophäenjagd zu stellen. Klingt doch plausibel, oder?
Interessante Frage, Rajang Wie ist denn da Gesetzeslage? Müssen Elefantenabschüsse auf "Jagdfarmen" beantragt und genehmigt werden?
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201703. Feb. 2021 · #24
Das würde mich auch mal interessieren, wie da die Lage ist. Ich schaue öfter mal nach aktuellen Angeboten und Preisen und stolpere dann über Angebote, bei denen ich mich frage, inwiefern wir über einen fixen Elefantenbestand reden oder ob Elefanten im Farmgebiet geschossen werden können.
In der Bushmanland Conservancy werden für 2021/2022 Elefantenjagden z.B. für 58.000$ angeboten. Ich kenne das Gebiet in Namibia nicht, aber handelt es sich um gezüchtete/eingekaufte Elefanten oder ggf. auch zugewanderte?
The two blocks comprise the biggest free-range hunting area in Namibia. The area borders Botswana, and has the same quality of elephants, just cheaper! The professional hunters have a lot of experience hunting big elephants and you will be in good hands on this hunting safari.
This area is aso one of the best areas for big leopard in Africa. The area also has some huge eland bulls.
Liest sich etwas so, als ob es auch eingewanderte Elefanten sein könnten?!
Ich grüße euch..! Ich bin neu in diesem Forum und nach alter Sitte, stellt man sich auch vor. Mein Name ist Andreas und ich habe ein Problem..! 🙂 Mal ernsthaft- ich habe eine sehr gute und langjährige Freundin in Namibia und ich habe mitbekommen, das sie einen neuen Akku für ihr Smartphone benötigt, sich das aber zur Zeit nicht wirklich leisten kann. Sie hat sich mit einem Bauvorhaben etwas finanziell verzettelt. Kann mir einer von euch einen Tipp geben, wie ich in Namibia so etwas von Deutschland aus kaufen kann, damit es ihr in Namibia zugesendet wird? Leider lässt sich so etwas von Deutschland nicht versenden, weil Gefahrengut und damit ein Fall für die pfui bah Kiste. Ich suchte schon wie Sisyphus im Netz, fand aber nix...! Für Tipps wäre ich wirklich sehr dankbar...! Viele Grüße, Andreas
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Feb. 2021 · #26
Albert Andreas schrieb: ich habe mitbekommen, das sie einen neuen Akku für ihr Smartphone benötigt, sich das aber zur Zeit nicht wirklich leisten kann. Sie hat sich mit einem Bauvorhaben etwas finanziell verzettelt. Kann mir einer von euch einen Tipp geben, wie ich in Namibia so etwas von Deutschland aus kaufen kann, damit es ihr in Namibia zugesendet wird?
Bei 'nem Bauvorhaben verzettelt und kein Geld für 'nen Akku? Kann es denkbar sein, dass Dich Deine "Freundin" verarscht? … Oder Du uns? …
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Weder noch....... Guten Morgen Wolfgang, ich muss zugeben, anfangs kam mir dieser Verdacht ebenfalls, dass sie in manchen Punkten - charmant ausgedrückt - anflunkert und damit nicht ganz bei der Wahrheit wäre. Bei ihr ist die Sache etwas kompliziert geworden, mit einem kleinen Laden selbstständig, muss eine sechsköpfige Familie versorgen und jetzt die Vergrößerung ihres Hauses. Da hätten wir in dieser Situation in "old germany" auch ein paar Engpässe. Aber ich werd`s ja sehen, wenn ich in diesem Jahr dort sein werde, wenn ich in diesem Jahr dort sein werde. Mal sehen, wie was mit Corona und dem ganzen Mist in diesem Jahr so weitergeht. Aber kannst du mir jetzt einen Tipp geben, wie man das anstellen könnte, dort einen Akku zu kaufen?
Hallo Andreas, nur ein Hinweis. Du bist hier in der falschen Marktplatzrubrik. Hier sind nur Elefanten im Angebot, im Dutzend billiger. Der Afrika-Marktplatz für Akkus ist hier
Hoffentlich hilft dir das weiter, Grüße
MAMammal154 Beiträge · seit 202004. Feb. 2021 · #29
loser schrieb:Seit wann gibt es denn um den Brandberg Elefanten?
Eine peer-reviewed Studie zu dem Thema kenne ich nicht, falls du das erwartest. Laut EHRA gab es da jahrhundertelang Elefanten. Trockenheit, Trophäenjagd, Wilderei, Populationsdruck des Menschen und Nebenwirkungen des namibischen Befreiungskampfes haben dazu geführt, dass es in den 70er/80ern keine Elefanten mehr im Ugab gab. In den 90ern kamen sie zurück. Angeführt durch Voortrekker (daher dessen Name).
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. Feb. 2021 · #30
Hallo Andreas,
bitte entschuldige, dass ich in der letzten Nachricht vielleicht etwas sehr direkt war. Ich habe da aber auch so meine Erfahrungen. Die Menschen dort sind sehr kreativ darin, Dir ihre Lebensumstände so zu beschreiben, dass Du ihnen hilfst. Es ist auch grundsätzlich prima, dass Du es tun möchtest, aber zu einem großen Teil endet es in Beschiss. Die Person wird noch 20 andere Leute dazu bringen, ihr einen Akku zu kaufen und die Dinger dann weiter verhökern.
Mir hat man z.B. auch schon angeboten, meine Kamera nach der Reise dort zu lassen, damit ich sie später mit ein paar Fotos von Familienfeiern und Alltag zurück bekäme. Könnte man so machen, würde dann aber klüger. 😉
Ich selbst unterstütze drei Patenkinder über eine offizielle Organisation. Da versandet natürlich auch ein Teil des Betrags auf dem Weg in der Verwaltung, aber am Ende kommt genug dort an, wo es gebraucht wird.
Wie Du dort aus der Ferne einen Akku kaufen könntest, kann ich Dir nicht sagen, da ich nie auf die Idee käme.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
loser schrieb:Seit wann gibt es denn um den Brandberg Elefanten?
Eine peer-reviewed Studie zu dem Thema kenne ich nicht, falls du das erwartest. Laut EHRA gab es da jahrhundertelang Elefanten. Trockenheit, Trophäenjagd, Wilderei, Populationsdruck des Menschen und Nebenwirkungen des namibischen Befreiungskampfes haben dazu geführt, dass es in den 70er/80ern keine Elefanten mehr im Ugab gab. In den 90ern kamen sie zurück. Angeführt durch Voortrekker (daher dessen Name).
direkt ist immer der bessere Part..! Die Sache ist auch ein wenig komplizierter. Ein Vorfahr aus unserer Familie, war damals bei der Schutztruppe in Namibia und sein Freund dort, ein eingewanderter Niederländer, hatte dort einen Kaufladen in Swakopmund. Der war auch nicht sehr lange dort, aus gesundheitlichen Gründen haben die den wieder zurück geschickt, noch vor dem späteren ganzen grauenhaften Schlamassel der später passierte. Und diese langjährige Freundin von mir, ist die Urenkelin dieses niederländischen Freundes meines Vorfahren. Der Kontakt zu dieser Familie ist seit dieser Zeit immer nur kurzzeitig abgebrochen. Aber natürlich ist das kein Garant für Kreativität, so, wie du das erwähntest. Aber, ich denke schon, das sie durch ihre getätigten Investitionen etwas ins schleudern geraten ist, auch bei denen hat Corona einiges verändert. Außerdem hätte sie auch gezielt nach finanzieller größerer Hilfe fragen können, was sie nicht tat. Wir hätten uns da als Familie nicht lumpen lassen. Aber wir werden sehen. Jo, das Akku Problem hat sich auch erledigt, es geht nicht...! Also haben jetzt wieder die sympathischen Dickhäuter das Wort..!
Danke Mammal1, hurra, dass wir beide uns ein Mal auf etwas einigen können 😁 . Auf peer review können wir dabei verzichten, weil durch anecdotal evidence 🙂 zahlreicher Zeitgenossen (loser inbegriffen) ausreichend gesichert. In den 70/80ern gab es am Brandberg keine Elefanten. Genauso wenig wie im Bushmanland, Ghanzi-Distrikt, am unteren Boteti, Makgadikgadi, Nata, usw, usw. ….von Gaborone gar nicht zu reden. Nachdem die Elefanten aus den Kerngebieten dieser Zeit nicht vertrieben wurden (weil geschützt), wird es sich wohl um Abwanderung von Überschusspopulationen handeln, die die Randgebiete ihrer Verbreitung in den letzten Jahrzehnten immer weiter nach außen geschoben haben. Das sind jedenfalls meine Schlussfolgerungen daraus. Die "Nebenwirkungen"
Mammal1 schrieb: ...und Nebenwirkungen des namibischen Befreiungskampfes haben dazu geführt, dass es in den 70er/80ern keine Elefanten mehr im Ugab gab. ....
waren übrigens nicht so ohne, sondern DER Grund für den Niedergang und historischen Tiefstand bei Elefanten und Nashörnern im nördlichen Namibia, südlichen Angola, Zimbabwe, Mozambique, weil RSA bzw. SADF einen den Subkontinent umfassenden illegalen Elfenbein- und Nashornhornhandel aufgezogen hatte, dessen Erlöse für die Finanzierung der UNITA, RENAMO udgl. verwendet wurde. Siehe Kumleben Commission Report, der eigentlich aber nur die Spitze des Eisberges aufgedeckt hat. Seit den 1990ern ging es im ganzen Subkontinent beim Wildtierschutz nur mehr bergauf. Nicht überall gleich gut, mit Rückschlägen, aber nie wurde es generell auch nur annähernd wieder so schlecht wie es vor 50 Jahren war, mM!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
NAPHA bejaht Elefantenverkaufhttps://www.az.com.na/nachrichten/napha-bejaht-elefantenverkauf2021-02-12/ NAPHA zufolge hat die Entfernung der Dickhäuter aus den identifizierten Problemgebieten keinerlei Auswirkung auf die Elefantenpopulation im Allgemeinen. „Der Erhalt der Elefanten in den Schutzgebieten oder in den kommunalen Hegegebieten wird dadurch nicht bedroht.“ ....
LG Logi
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201625. Feb. 2021 · #39
...Laut Shifeta sind 95 Prozent der Interessenten Namibier und einige kommen aus Südafrika. Er fügte hinzu, dass das Ministerium aufgrund der zunehmenden Kritik gegen den Verkauf darauf bedacht war, die Identität der Käufer nicht preiszugeben, da es Sicherheitsbedenken gab....