Namibia spontan im Jan/Feb 2021 - Bitte um Routenh

10 Antworten · 2'553 Aufrufe · gestartet 02. Dez. 2020 von Mellivoracapensis
Bilder klein
Antworten
Themenstarter4 Beiträge · seit 202002. Dez. 2020 · #1
Liebe Fomis,

als überwiegend stiller Mitleser zunächst mal vielen Dank für all die großartigen Infos und tollen Anregungen, und überhaupt das ganze Forum. Meine Frau (Ersttäterin) und ich (mehrfacher Wiederholungstäter) planen nach unserer, der Krise zum Opfer gefallenen, ursprünglichen Selbstfahrertour im September nun eine sehr kurzfristige Verlegung unserer Namibia-Reise in den Zeitraum 26.01.-12.02.21. Der grobe Streckenverlauf ist ziemlich klassisch. Windhoek --》 Sesriem --》 Swakopmund --》 Damaraland (Mowani Mountain Campsite) --》 FRAGE 1 (s.u.) --》 Etosha West --》 Etosha Oberland Lodge --》 FRAGE 2 (s.u.) --》Windhoek.
Es wird ein Gemisch aus Campsites und Lodgeübernachtungen. Die Reise wird mow pauschal bei einem recht bekannten Veranstalter gebucht. Auto wird ein Hilux DoubleCab mit Campingausstattung von Bushlore. Dass das  für die knappe Zeit ne Menge Strecke ist und recht viel Fahrerei, ist uns bewusst, und das stellen wir auch gar nicht groß zur Diskussion. Auch kenne ich Namibia zur Regenzeit aus einem lange zurückliegenden Aufenthalt für zwei Monate und bin mir der Unwägbarkeiten zu dieser Zeit bewusst (aber es ist soo schön grün ;-)). Was mich beschäftigt, ist jedoch Folgendes:

Frage 1: ich war, wie gesagt, schon einige Male in Namibia und würde unglaublich gerne ca. 5 Tage ins Kaokoveld schnuppern (da war ich bisher noch nicht bzw. nur kurz). Im September sicher kein großes Problem. Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob es zur Regenzeit denn überhaupt Sinn macht, Sesfontein, Etambura (Orupembe Region) und Opuwo zu buchen (und dementsprechend auch zu bezahlen)? Ist Etambura erfahrungsgemäß wohl überhaupt erreichbar im Februar? Sorry, wenn ich da in der Suchfunktion etwas hätte finden können. Alternative ist: wir haben ein Zelt auf dem Dach und können wildcampen wenn wir nicht weiterkommen und ein abgekommenes Rivier die Weiterfahrt unmöglich macht. Irgendwelche Alternativvorschläge zwecks Routenanpassung? Oder gar Zuspruch, dass Sesfontein, Etambura und Opuwo grundsätzlich machbar sind im Februar? (Ich weiß natürlich, dass niemand Februar 2021 voraussagen kann, aber generelle Erfahrungswerte zu dieser Zeit würden uns schon sehr weiterhelfen).

Frage 2: Irgendwelche Ideen oder Anregungen, wo wir die (leider nur) eine Nacht zwischen Oberland und Windhoek verbringen könnten?

Ich danke Euch schon mal ganz herzlich vorab für die Entscheidungshilfe!

Viele Grüße,

Mellivoracapensis
16,9k Beiträge · seit 201202. Dez. 2020 · #2
Mellivoracapensis schrieb:Frage 2: Irgendwelche Ideen oder Anregungen, wo wir die (leider nur) eine Nacht zwischen Oberland und Windhoek verbringen könnten?
Hallo Mellivoracapensis,

was ist denn mit Okonjima? Die verfügen auch über Campingplätze.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201202. Dez. 2020 · #3
Mellivoracapensis schrieb:

Frage 1: ich war, wie gesagt, schon einige Male in Namibia und würde unglaublich gerne ca. 5 Tage ins Kaokoveld schnuppern...
Gibt es irgendwo die Mietbedingungen von Bushlore zur Einsicht?

LG
Logi
1'137 Beiträge · seit 201102. Dez. 2020 · #4
Logi schrieb:
Mellivoracapensis schrieb:

Frage 1: ich war, wie gesagt, schon einige Male in Namibia und würde unglaublich gerne ca. 5 Tage ins Kaokoveld schnuppern...
Gibt es irgendwo die Mietbedingungen von Bushlore zur Einsicht?

LG
Logi
Liebe Logi,

ich denke, bushlore ist einer der wenigen der Kaokoveld explizit gestattet.
Sollte man sich aber im Zweifel ggf. bestätigen lassen
lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2020
1'927 Beiträge · seit 200803. Dez. 2020 · #5
Hallo @Mellivoracapensis,

die Hauptstrecken C 43 Epupa, Opuwo, Sesfontein oder die D 3701 zum Kunene sind sicher kein Problem. Fraglich ist Etambura, da mussten wir heuer im Januar bereits an der ersten Hoarusib Querung bei Otjiu wieder umdrehen. Die Einfahrt hatte es in einer Höhe von 1,50 m weg gespült und der Fluss lief. Auch bei Purros ist der Hoarusib in den letzten Jahren wiederholt stark gelaufen.

OK, wir hätten auch 2, 3 Tage warten können ...... d.h. wenn Du ins Kaokoveld möchtest, solltest Du das möglichst am Anfang der Reise tun.

Gruß
Peter
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2020
Themenstarter4 Beiträge · seit 202003. Dez. 2020 · #6
Danke euch allen!

@Logi: Okonjima ist eine gute Idee. Da war ich auch schon, hatte es nur einfach nicht mehr auf dem Schirm. Schwenke nun aber veileicht doch zum Waterberg.

@Logi und Sternschnubi: In den Mietbedingungen finde ich das Kaokoveld nicht explizit erwähnt (also weder von den Versicherungsbedingungen ausgenommen noch explizit erlaubt)

@peter 08: Danke, das hilft sehr bei der Entscheidung!

Komme nun immer mehr zu der Überzeugung, dass ich den Kaoko-Ausflug vielleicht doch angesichts der Unwägbarkeiten cancel und mich stattdessen lieber 4 Tage im Damaraland rumtreibe (das gibt uns dann auch einen zusätzlichen Tag am Ende vor Windhoek, sodass wir zwei Nächte am Waterberg verbringen könnten). Denke, Palmwag oder Grootberg-Region wäre keine ganz schlechte Alternative und nicht ganz sooo remote im Fall der Fälle.

Danke auf jeden Fall an alle bei der Hilfe zur Entscheidungsfindung!
16,9k Beiträge · seit 201203. Dez. 2020 · #7
Mellivoracapensis schrieb:
@Logi und Sternschnubi: In den Mietbedingungen finde ich das Kaokoveld nicht explizit erwähnt (also weder von den Versicherungsbedingungen ausgenommen noch explizit erlaubt)
Es würde ja schon ausreichen, wenn in den Mietbedingungen so interessante Dinge, wie: only suitable roads, not registered roads, no driving along riverbeds etc. stünde.

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2020 · #8
"ROAD RESTRICTIONS :
The Bushlore 4wd vehicles are allowed on all bitumen/tar and gravel roads as well as all recognized public 4×4 tracks in South Africa, Botswana, Namibia, Lesotho, Zimbabwe, Zambia, Mozambique, Tanzania, Swaziland, Malawi. Special permission is required for any other countries in Sub Saharan Africa.
The Hirer assumes all risk when travelling on very bad roads or in extremely remote areas. This may cause further delays in recovering the vehicle or offering a replacement vehicle. Roads like Van Zyl’s pass in Namibia should be avoided and if we are not able to recover the vehicle due to the position the hirer will be responsible for the delays. Cautious driving is essential in any remote area and on any poor roads.
If we do not have access to an area, for instance on the desert tours in Namibia then the hirer is responsible for the salvaging of the vehicle to an area where we have access."
(https://bushlore.com/terms-conditions/)

FireShotCapture1116-Namibia-Forum_CarrentalDamaralandandKaokoland(1_1)-namibia-forum.ch.png
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2020
30 Beiträge · seit 202006. Jan. 2021 · #9
(Sorry, schlecht formuliert, Beitrag gelöscht.)
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2021
2'319 Beiträge · seit 201107. Jan. 2021 · #10
ja.doch. schrieb:Gibts doch gar keine Beschränkung innerhalb Namibias, wenns schon Bushlore sein muss. Ich finde die scheisse, 2019 schlechte Erfahrung gemacht, damals Namibia und Botswana, keinerlei Einschränkungen (ausser vielleicht Unterwasserfahrten :)).
Sorry, das Obige versteht kein Mensch.
Gegebenenfalls könntest Du Dich aussagekräftiger ausdrücken.
Thx. and regards,
Alm
52 Beiträge · seit 201610. Jan. 2021 · #11
Hallo Mellivoracapensis,

was hältst du von der Frans Indongo Lodge?
Wir waren 2017 dort und fanden es wunderschön.

LG Andrea
Herzlichen Dank und liebe Grüße Andrea