Wir sind dann nach Nata und haben eingekauft, dieses Mal auch mächtig viel Bier und Wein und sind dann zu Elefant Sand gefahren.
Dort wollten wir eh 2 Tage Pause einlegen, Wäsche machen lassen und hatten vereinbart das wir uns von dort aus mal zu Hause melden würden. Jetzt werden es eben 3 Tage dort.
Unser Stellplatz war schön, WLAN gab es zu der Zeit keinen aber tatsächlich einen Elefanten der so ab und an mal kam. Wir haben erst einmal verarbeitet was wir bis hier schon so alles erlebt, gesehen haben, guckten verschiedene Vögel bei Ihrem Treiben zu, genossen den Pool und haben versucht irgendwie den Aufsatz von unserem Bushcamper was stabiler zu bekommen, denn der ging immer mehr kaputt.
Nach drei Tagen ging es dann mit sauberer Wäsche wieder los ins nächste Abenteuer, oder soll ich schreiben ins richtige Abenteuer...wird auf jeden Fall nicht langweilig bei uns.
Teil 2208. Dez. 2020
Juchu, endlich ist es soweit. Wir können weiter fahren. Yeah, wir freuen uns, denn heute geht es zur Chobe Riverfrond. Das Beste…wir campen sogar direkt im Park. Ihaha Camp ist unser Stellplatz für heute. Doch vorab müssen wir nach Kasana Vorräte auffüllen und tanken. Außerdem haben wir uns noch immer nicht zu Hause gemeldet. Wir wissen aber von 2016 dass es ein KFC mit WLAN dort gibt. Nachdem wir die Bestellung aufgegeben hatten, haben wir nach dem Code gefragt. Leider ist WLAN heute out off Order. Irgendwie haben wir es geschafft in einen anderen Hotspot zu kommen und konnten kurz eine Nachricht verschicken.
Auf der Fahrt nach Kasane wurden wir schon von Elefanten begleitet. Überhaupt war heute der erste richtige „Elefanten-Tag“.
Teil 2308. Dez. 2020
Klaro gibt es im Chobe auch noch andere Tiere. Guckt mal auf dieses Foto. Seht Ihr das Krokodil? Wir haben es erst zu Hause entdeckt, wir waren so auf die Elefanten fokussiert. 😗
Und 😮 gefunden? 🙂
Dieses war auch jetzt mal nur ein kleiner Einblick von der Tierwelt dort, doch nun geht es zum Stellplatz.
Teil 2408. Dez. 2020
Ihaha Camp C12
Wir fühlen uns hier richtig wohl. Es war ein toller Tag gewesen und es gab heute nicht einen einzigen Regenschauer.
Abends war es schon richtig toll hier gewesen. Kurz wäre noch zu erwähnen das nachts ab und an mal eine Patrouille gefahren ist. Hat uns jetzt nicht so gestört, wir fühlten uns aber auch nicht unsicher hier. Morgens starteten wir dann den nächsten Tag mit einem schönen Sonnenaufgang.
Teil 2508. Dez. 2020
Gemütlich fuhren wir an der Waterfront entlang zum Ngoma Gate.
Von dort aus sind wir nach Kachikau gefahren um noch einmal das Auto voll zu tanken. Die nächsten Tage gibt es keine Möglichkeit dazu. Leider mussten wir auf Grund von Verfügbarkeit zuerst zum Campingplatz nach Savuti fahren und erst danach ging es für uns nach Linyanti. Wir sollten den rechten Weg fahren, denn der linke Weg zum Ghoha Gate steht unter Wasser.
Nagut, wir starten dann auch mal los, der Weg erweist sich als extrem sandig und es gibt viele Wasserlöcher. Doch wir haben ja gelernt.
Follow the track !!!
Somit schafften wir es durch diese „Pfütze“ ohne Probleme zu kommen, doch an der T-Kreuzung wo es rechts nach Linyanti geht und links nach Savuti bzw. zum Ghoha Gate, war eine etwas größere „Pfütze“. Auch hier sind wir der Spur gefolgt, doch kurz bevor es wieder raus ging aus dem Wasserloch, da rutschten wir ab und saßen fest. 🙁 Aber so richtig.
Wir haben versucht irgendwie da wieder heraus zu kommen, doch absolut keine Chance. Froh waren wir als ein Auto gekommen ist um zu helfen. Ren und Michael von der Ghoha Hills Lodge. Sofort waren die Beiden bereit zu helfen. Wir sollten unsere Winch komplett ausfahren und diese wollten die Beiden dann an Ihre Anhängerkupplung befestigen. Leider mussten wir feststellen, dass diese nicht in Ordnung gewesen ist. Das Seil war überhaupt nicht befestigt. Wir hatten ja bereits vor Tagen mal versucht uns mit der Winch heraus zu ziehen, haben aber diese nicht komplett herausgefahren. Ren ist in das Schmodder gestiegen und hat diese dann erst einmal repariert. Leider hat es mit dem heraus ziehen nicht geklappt. Da wir keinen High Jack mit hatten, sind die Beiden dann los und wollten mit einem kräftigen Auto wieder kommen.
Wir sollten uns einfach in den Schatten setzten und warten. 2 Stunden später kamen Ren und Michael tatsächlich wieder und hatten zwar kein anderes Auto bekommen, aber einen High Jack und einen Pick up voll mit „Jungs“ zum helfen. Wir sollten aus dem Weg gehen uns relaxen. Es dauerte nicht lange und dann ging erst einmal unser Abschleppseil kaputt. Es war etwas marode und ist gerissen. Dann ging der High Jack kaputt und irgendwann kapitulierten die Männer. Uns wurde angeboten mitzukommen in deren Lodge oder aber wir können warten auf das Militär. Wenn wir am Auto sind dann wird uns geholfen.
Wir haben unsere leeren Wasserflaschen vom Weg aufgesammelt und wollten im Auto warten (uns wurde gesagt es das die Tieren jetzt kommen zum Trinken), doch da kam auch schon der Militär LKW. Die „Jungs“ von dem Ghoha Gate kamen auch noch einmal zurück um zu helfen und eine halbe Stunde später waren wir wieder frei.
6 Stunden waren wir im Wasserloch.
Puh waren wir froh wie wir noch vor dem dunkel werden auf unserem Stellplatz in Savuti angekommen waren.
Warum wir nicht am Gate geblieben sind über Nacht…keine Ahnung. Foto´s haben wir nicht wirklich viele gemacht heute.
Teil 2609. Dez. 2020
Guten Morgen Savuti…was war das für eine Nacht. Es gibt sie also wirklich…die sagenumworbenen Savuti Löwen. Naja…okay, Gesehen haben wir keine, aber gehört und das die gesamte Nacht.
Beim Frühstück haben wir uns heute wirklich Zeit gelassen. Wir mussten ja nur eine kurze Strecke fahren nach Linyanti. Uns wurde abgeraten den direkten Weg zu fahren, da die Straße voller Wasserlöcher sei und völlig zerfahren worden ist von dem Militär LKW.
Also müssen wir zurück bis zum Ghoha Gate, kurz durch unser Wasserloch und schon sind wir ja auch dort…so der Plan…
Nagut…es verlief etwas anders. Unmittelbar nachdem verlassen der Savuti Campsite stand ein kleiner Elefant auf der Straße und trank Wasser aus der Pfütze.
Natürlich haben wir gewartet bis dieser fertig war und wollten weiter fahren. Von jetzt auf gleich waren wir mitten in einer riesigen Elefantenherde. Wo die auf einmal alle weg kamen…keine Ahnung. Einige der Elefanten fanden uns auch so richtig doof. Die brüllten uns richtig an.
Okay, was tun…wir sind ganz langsam etwas zurück gefahren unter strengster Beobachtung.
Die hinteren Elefanten gingen daraufhin ins Gebüsch und wollten dass wir den Rückzug antreten. Doch dieses war nicht so ganz einfach, denn direkt hinter uns war ein ziemlich großes Loch. Wir haben aber eingesehen dass die Elefanten wohl stärker sind und deshalb ganz langsam noch weiter zurück gefahren. Puh geklappt. Ein testosterongesteuerter Jungbulle war ziemlich wütend, ging aber dann doch zur Seite und hat sich im Gebüsch ausgetobt. Knappe zwei Stunden hat diese Aktion gedauert.
Diese Elefanten waren kurz vor dem Ghoha Gate, ließen uns aber in Ruhe und wir guckten nur kurz beim Baden zu ehe wir weiter gefahren sind.
Teil 2709. Dez. 2020
Wir bekamen noch Tipps von unseren „Jungs“ wo wir am besten durch das Wasserloch her fahren sollten. Mit großem Respekt verlief die Durchfahrt ohne Probleme und gegen Mittag waren wir dann auch schon in Linyanti.
Unser Stellplatz RSV2 war richtig schön, nachdem die Affen das Feld geräumt hatten, genossen wir das ruhige Treiben auf den Wiesen und gegen Abend haben wir vorgekocht für den morgigen Tag, denn wir hatten eine lange Fahrt vor uns.
Die Sonne ging schnell unter heute.
Also flott die Brille auf den Tisch gelegt....Katzenwäsche machen am Auto und hoch ins Bett.
Teil 2810. Dez. 2020
Guten Morgen … die Sonne geht hoch…doch ehe wir aufstehen haben wir zunächst noch im Bett über den Elefanten gesprochen der heute Nacht direkt neben dem Auto her gelaufen war. Eigentlich wollte ich ein Foto gemacht haben, doch ich habe mich nicht getraut. Ich wusste nicht ob der Blitz angeht und wollte den Elefanten nicht erschrecken. Aber gut…nun aber….rinn inne Buxe und raus aus dem Auto. Doch wo ist meine Brille? Schitte die liegt ja noch auf dem Tisch…doch wo ist der Tisch. Den hatte Manfred noch gestern Abend wieder ordnungsgemäß verstaut, da wir ja heute irre viel fahren müssen. Meine Brille habe ich gefunden. Zertreten vom nächtlichen Elefanten. So was Blödes aber auch….egal…keine Zeit sich darum zu kümmern. Sonnenbrille auf und los geht die Fahrt ins Moremi.
Erste Anlaufstelle ist Xaxanaxa. Der direkte Weg nach Savuti ist noch immer nicht zu befahren, d.h. für uns also wieder einmal durch „unser Wasserloch“. Dieses war kein Problem mehr für uns und jetzt haben wir erst gesehen wie schön die Gegend hier um Savuti ist.
Über die Sandridge Road sind wir dann weiter gefahren in Richtung Mababe Gate.
Doch was ist das. Irgendetwas ist anders. Okay ich kann vielleicht nicht so gut gucken heute, dennoch muss Manfred mal anhalten. Wir sind dann ums Auto gelaufen und haben das Malheur gesehen. Die Tür von dem Aufsatz ist von alleine los gegangen. Geklemmt hatte sie ja schon eine ganze Weile. Leider sind einige von unseren Sachen aus dem Auto geflogen. Kabelbinder, Panzerband, Handtuch, Seife von uns beiden die Badelatschen…alles kein Problem…doch auch ein Schuh von Manfred ist verschwunden. Das war nicht so klasse, denn er trägt handgefertigte orthopädische Schuhe und so viel Paar hatten wir nicht mitgenommen. Wir waren nur froh dass wir die Tasche mit unseren Papieren nicht im Tresor hatten sondern in der Fahrerkabine. Mit allen möglichen Hilfsmitteln haben wir versucht die Tür zu schließen und sind dann am Mababe Gate angekommen.
Der direkte Weg nach Xaxanaxa war natürlich wieder unter Wasser. Es hatte ja auch mächtig viel geregnet. Wir mussten bis kurz vor dem South Gate fahren und konnten dann die Nebenstrecke nach Xaxanaxa fahren. Das Khwai Gebiet haben wir nur durchfahren. Es war sehr grün dort, vielleicht bleiben wir auf einer der nächsten Reisen mal was länger hier.
Geschafft. Wir sind am Eingangsgate von Xaxanaxa.
Es kamen direkt einige nette Arbeiter angelaufen die uns Feuerholz verkaufen wollten. Sicherlich sah unser Auto mächtig lustig aus. Von dem Dreck ganz zu Schweigen. Die Tür hinten hatten wir mit Wäscheleine und Ledergürtel und Spanngurt provisorisch geschlossen. Sofort haben die Leute uns geholfen den Reservereifen abzubauen und im Aufsatz zu verstauen. Zum Dank haben wir dann Unmengen an Feuerholz eingekauft. Gerne hätten wir auch Diesel gekauft, welches es aber nicht gab.
Angekommen….juchu….doch was ist das. Es standen bereits 3 Auto`s auf unserem Stellplatz. Eines links und 2 ganz rechts. Wir durften in uns mittig stellen. Hatten aber Verständnis dafür … schließlich waren wir ja auch schon mal irgendwo gestrandet.
Natürlich fing es wieder an zu regnen. Wir sind früh hoch ins Bett, doch an schlafen war nicht zu denken. In den beiden rechten Autos konnte man wohl stehen und dort wurde noch ziemlich lange „Party“ gemacht. Nachdem wir dann endlich eingeschlafen waren, wurde ich von einem Geräusch geweckt. Richtig laut hörte ich wie wohl 2 Hippo ihre Zähne bzw. das Gebiss ineinander verkeilten. Dann hörte ich Schritte die immer näher kamen…so richtig sumpfiges Gestampfe und auf einmal gab es einen Ruck am Auto. Was war mir mulmig in der Magengegend. Eines der Hippo ist mit seinem Hintern an unser Auto gekommen.
Die Nacht war um und wir haben dann beim Frühstück gesehen wo wir stehen. Direkt gegenüber von einem Hippopool und an einer Laufstrecke zur Wiese gegenüber wo die Hippos dann fressen. Aber gut…als wenn dieses nicht schon Aufregung genug gewesen ist. Auf einmal kommt einer der Arbeiter von Xaxanaxa mit seinem Auto an. Hält direkt neben unserm Tisch und fragt… „Do you have a pump?“ Was habe ich mich verjagt. Ich dachte der fragt uns ob wir eine „Pump Gun“ haben …. Natürlich konnten wir mit unserer Pumpe aushelfen. Zum Dank sagte er uns er würde uns Diesel besorgen können und diesen am späten Nachmittag bringen.
Wie cool war das denn. Wir haben nach dem Frühstück dann den Reifen ordentlich verstaut…erst einmal was aufgeräumt im Auto. Einige Schäden begutachtet und repariert. Mit dabei war dann auch meine Brille die Manfred echt wieder einigermaßen hinbekommen hat und gegen Mittag konnten wir dann das Moremi Gebiet erkunden.
Teil 2910. Dez. 2020
An einem der Gates wo wir gestern durch gefahren sind hatten wir uns von tinkers die Tourist Map vom Moremi Game Reserve gekauft. Wir wussten also genau woher der Weg geht. So vieles hatten wir hier im Forum schon von dem Paradise Pools gelesen. Dieser sollte unser erstes Ziel werden heute.
Kurz hinter dem Camp Site war eine Pfütze mit ziemlich viel Gestrüpp. „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ Manfred ist ausgestiegen, hat das Loch begutachtet und die Stöcker beiseite geräumt.
Wirklich wahr, es ist wunderschön hier. Eine richtig friedliche Atmosphäre herrscht dort. Fantastisch. Wo wir schon hier sind können wir uns ja auch gleich mal den Airstrip angucken.
Einen Flughafen kennen wir anders.
Außer uns war dort nur ein Elefant zu finden.
Teil 3010. Dez. 2020
Wir haben lange die Schönheit am Paradise Pool genossen, so dass wir uns entschlossen haben heute nur noch einen Blick in die Lagune zu werfen und wieder zurück zu fahren zum Stellplatz.
Dieses Mal gehörte der Platz uns ganz alleine und wir parkten das Auto heute natürlich nicht wieder in der Lauf Spur der Tiere.
Was für ein Tag. Kein Regen…keine unerwarteten Panne…einfach nur Urlaub.
Der Diesel wurde gebracht. Einen Trichter haben wir aus einer alten Wasserflasche gebastelt, doch warum ist hier alles so feucht? Es hat doch gar nicht geregnet heute. Oh Shit…der Wasserschlauch von unserem Brauchwasser war wieder einmal kaputt. Dieser wurde schon vor unserer Abreise in Windhoek repariert. Keine Ahnung ob der Ersatzreifen zu schwer war und darauf gedrückt hat. Doch das Problem war uns jetzt gerade mehr oder weniger egal. Die nächsten Stellplätze waren alle mit Ablution Block incl. Wasser.
Ruhig ging der Abend für uns zu Ende und wir freuten uns total auf morgen.
Teil 3111. Dez. 2020
Was für ein Sonnenaufgang heute früh. Einfach wunderbar.
Schnell alles zusammen räumen und los geht’s. Es sind zwar jede Menge Spuren heute um unser Auto herum (außer die von meinen Gumbies) doch die Nacht war sehr ruhig. Manfred will noch kurz zum Ablution Block und dann soll es auch schon los gehen. Doch warum kommt er nicht wieder?
😄 😄 😄 😄 😄 ... die Antwort ist ganz einfach. Rund um unseren Stellplatz und auch um den Ablution Block waren jede Menge WasserKaffernbüffel.
Aber nu 🙂 ... los geht´s jetzt.
Teil 3211. Dez. 2020
Wir fahren heute wirklich kreuz und quer durch das Moremi Gebiet.
Wir wussten das es heute zu einigen Wasser Durchquerungen kommen wird, aber unser Auto hat ja einen Schnorchel…also alles kein Problem. Angefangen sind wir mit Jesses Pool, weiter nach Dead Tree Island und dann über die Fourth Bridge bis hin zum Tagesziel.
Tatsächlich stand das Wasser an einigen Stellen so hoch, man sieht es hier an den Elefanten wie tief diese im Gras sind, wir haben alles umfahren und sind trocken an der Third Bridge angekommen.
Beim eintragen ins Buch wurde uns noch gesagt das es den WLAN Code beim einchecken der Campsite gibt. Wir waren sowas von verdutzt. Was geht denn hier ab. Ein toller Game Drive Tag und dann noch Internet am Abend…
Ist ja klar dass ich am Stellplatz erst einmal mein Handy raus gekramt habe. 😗
Teil 3312. Dez. 2020
Heute haben wir viel Zeit für Unternehmungen 🙂 es muss nichts repariert werden 🙂 Also starten wir den Tag in dem wir zur Mboma Boat Station fahren. Wir wollen dort mal nachfragen ob spontan die Möglichkeit besteht mit einem Boot oder Mokoro ins Delta zu fahren.
Ein Boot war vor Ort, doch wir mussten kurz klären wie wir es mit dem bezahlen machen. Die „card machine“ war „out of order“ und unsere Pula sind so ziemlich komplett an die Jungs gegangen die uns aus dem Wasserloch geholfen haben. Wir hatten Glück. Als Zahlungsmittel wurde neben Pula auch US$, Südafrikanische Rand und € akzeptiert. Das war dann also geklärt. Astrein, los geht´s.
Wir konnten einen kleinen Eindruck gewinnen von der Schönheit des Okavango Delta.
Unzählige Vögel konnten wir sichten und einige schöne Fotos machen... … wenn nicht gerade von unserm Fahrer ein langgezogenes hochtöniges „Huuuuuuppsssss“ kam. Ständig fuhren wir ins Gebüsch. Die Strömung war zu stark nach Aussage unseres Fahrers. Ich konnte mich schon vor Lachen kaum noch halten, doch Manfred sagte nur. „Hier stimmt was nicht, das Boot ist kaputt“ und was soll ich sagen. Genau so war es auch. Sämtliche Schrauben vom Lenker waren locker.
Provisorisch wurde dieser Schaden repariert und es ging dann auch schon wieder zurück. Neben den diversen Vögeln haben wir heute auch jede Menge Jungtiere zu sehen bekommen.
Teil 3412. Dez. 2020
Alles in Allem haben wir einen prima Tag gehabt. Nachmittags sind wir noch einmal los gefahren. Gestern sind wir an einer Wasserdurchquerung gekommen die wir weiträumig umfahren haben. Wir wollten mal gucken wie die Stelle von der anderen Seite aussieht.
Gut das wir nicht da durch gefahren sind 🤪 😗 bei unserm Glück 🤪
Abends gab es noch lecker Steak und bei einem Glas Wein haben wir den Tag ausklingen lassen.
Teil 3513. Dez. 2020
Nachts haben wir Sie wieder gehört. Die Löwen. Aber sowas von laut waren die…heijeijei…Schade das wir hier keine gesehen haben. Denn nun geht es wieder raus aus dem Moremi.
Der Film ist zwar schon von gestern, doch heute war es genauso.
Noch einmal sahen wir eine Gnu Herde mit Jungtiere und dann das.
WOW, was für eine Überraschung. Wir haben die nächtlichen Ruhestörer entdeckt.
So schöne Löwen zum Abschied. Wir freuen uns total.
Ein Safari Auto kam kurze Zeit später ebenfalls zu den Löwen. Wir unterhielten uns kurz mit dem Driver und fragten nach den Straßenverhältnissen. Der Guide meinte der direkte Weg zum South Gate ist nicht befahrbar. Wir sollten zurück bis Xaxanaxa fahren und von dort aus zum South Gate. Er muss noch 2 Stunden mit seinen Gästen fahren und dann würde er die gleiche Strecke zurück fahren nach Maun. Sollte es bei uns zu Problemen kommen würde er helfen können.
Unsere Fahrt zurück in die „Zivilisation“ verlief allerdings trotz jeder Menge Wasserlöcher und Umfahrungen ohne Probleme. Wir haben noch die einen oder anderen Tiere gesehen, sind aber ziemlich direkt Richtung Maun gefahren.
Kurz vorher war unsere heutige Übernachtung eingeplant. Wir waren bei Discovery B&B und checkten ein, sind aber dann noch nach Maun einige wenige Vorräte einkaufen und tanken. Auf dem Rückweg haben wir das Auto waschen lassen. Wir haben gefragt was es kostet. 20 Pula…jau, prima, die haben wir noch. Wir dachten bei dem Preis wird der junge Mann den Wasserschlauch nehmen, das Auto abspritzen und gut ist…ne ne ne….über eine Stunde hat der gewaschen.
😮
Sowas von gründlich, einige Sicherungen sind sogar durchgebrannt. Aber Gut…alles kein Thema, wir hatten ja reichlich mitbekommen.
Bei Discovery B&B hat Manfred mit dem Besitzer der Unterkunft flott alles austauschen können. Abends wollten wir nicht mehr wohin was essen, sondern wir nutzen den Pool, plünderten die Bar und aßen Chicken aus der Box von Choppies.
Discovery B&B hat uns sehr gut gefallen. Wir waren die einzigen Gäste. Die Besitzer sind richtig nett, es gibt dort ein kleines Cafe mit leckerem Kaffee und selbstgebackenen Bananenbrot und Keksen. Beim Frühstück bot man uns noch an Obst und Kaffee mitnehmen für die Fahrt mitzunehmen.
Teil 3613. Dez. 2020
Es geht heute für uns zur Grassland Bushman Lodge. Wir wollten den Wildhunden beim Fressen zu schauen. Doch zunächst sind wir in den Lake Ngami gefahren. Richtig gespenstisch ist es dort gewesen. Der See war vollkommen ausgetrocknet. Wir sahen immer wieder eine Fata Morgana, doch Wasser gab es hier nicht.
Okay weiter geht´s. Och nee, was ist das denn 😮 .
Eine Veterinärkontrolle. Da haben wir ja überhaupt nicht mehr dran gedacht. Es kam wie es kommen musste. Unser Filetsteak für heute Abend wurde uns abgenommen. Dabei wollten wir doch noch einmal über offenem Feuer grillen…aber gut 🙁 dann halt nicht.
Angekommen auf der Lodge wurden wir so richtig herzlich mit Erfrischungen begrüßt. Ehe wir unseren Stellplatz gezeigt bekamen, wurden wir noch eingeladen abends mit der Familie de Graaf in die Central Kalahari zu fahren um dort ein San Dorf zu besuchen. Wildhunde gibt es nicht mehr auf der Lodge, die San würden uns erwarten, also sagten wir zu.
Der Stellplatz ist wunderschön mit einem eigenen Ablutionblock.
Sogar mit Aussicht 😎
Wir genossen den schönen Abend in der Central Kalahari mit der Familie und den San.
Zunächst wurde ein Oryx geschlachtet…
… anschl. gesungen und getanzt. Manfred hatte seine Kamera dabei und sollte ständig Fotos machen. Wir haben uns aber entschlossen keine Bilder vom weiteren Abend hier zu zeigen um die Privatsphäre der einzelnen Personen zu wahren.
Teil 3714. Dez. 2020
Noch einmal genießen wir heute einen wunschschönen Sonnenaufgang ehe wir ein ausgiebiges Frühstück zu uns nehmen. Wir können so richtig aus den vollen schöpfen, denn das ist das letzte Mal das wir uns selber versorgen müssen.
Vorbei an der Lodge wurde von beiden Seiten noch einmal herzlich gewunken und frohe Festtage gewünscht, ehe es wieder durch die eintausend Gatter (oder waren es doch nur 15) 😕 und vorbei an den 15 Rindern/Kühe (oder waren das 1000) 🙄 zurück auf die Hauptstraße nach Ghanzi ging.
Wir reisten schnell nach Namibia ein und es ging weiter zur Okambara Lodge. Die letzte Strecke dorthin war nicht ohne. Es hat wieder einmal so stark geregnet, dass wir zwischendurch nicht einmal mehr den rutschigen Weg erkennen konnten.
Die Begrüßung dort war freundlich. Obwohl wir Spätnachmittag angekommen waren, gab es keinen Kaffee mehr und der Game Drive abends fand auf Grund des Wetters auch nicht statt. Außer weiteren Gästen waren nur Volontäre auf der Lodge die sehr bemüht gewesen waren alles im Griff zu behalten. Unser Chalet war sauber und wir hatten jeder ein Bett welches nach 4 Wochen schlafen im Auto sehr merkwürdig gewesen ist. Wir nutzen den Nachmittag noch um eine Bestandsaufnahme der Schäden am Auto zu machen und packten schon einiges von unseren Dingen wieder in die Reisetaschen. Das Abendessen wurde zusammen eingenommen und dann ging jeder seine Wege.
Oh no…what´s that 🤨 …das kann doch wohl nicht wahr sein. Wir sind doch mehr oder weniger gerade erst eingeschlafen. Jede Menge Pfauen schrien sich rund um unser Chalet die Kehle aus dem Hals. Okay, dann men los und raus aus den Federn.
Da wir später das Auto abgeben werden packten wir alles dementsprechend ein, tranken noch einen Kaffee und aßen eine Kleinigkeit zum Frühstück und dann ging es zurück nach Windhoek.
Teil 3814. Dez. 2020
In der Casa Africana/Windhoek wollten wir übernachten und fuhren direkt hin.
Wir brachten unsere „Brocken“ in unser kleines Zimmer und dann sind wir direkt zu Savannah Car Hire gefahren.
Unsere Liste mit den Schäden hatten wir dabei. Natürlich wurde von uns auch der Teekannendeckel dokumentiert (Ihr erinnert euch?) Und dann passierte etwas womit wir überhaupt nicht gerechnet haben. Es war alles gut…alles kein Thema…keine Nachzahlungen für irgendwelche Schäden am Auto…nix…es wurde kurz noch gecheckt ob die Tischlaterne im Auto war und das war es dann auch schon. Wir stimmten die Uhrzeit für den morgigen Flughafen Shuttle ab und wurden wieder nach Casa Africana gebracht. Wie cool verlief das denn…astrein. Nachmittags kam noch Manuela (www.bwana.de) vorbei zum Outbriefing und wir haben die letzten Stunden in Namibia nur noch genossen.
Für abends hatten wir schon von zu Hause aus einen Tisch bei der der Stellenbosch Wine Bar reserviert, wo wir es so richtig krachen haben lassen. Natürlich hat es auch heute wieder geregnet, doch Mandy von der Casa Africana hat uns ein Taxi organisiert und unser Tisch im Garten wurde unter den Bögen gedeckt. Vorspeise und Dessert teilten wir, jeder ein Hauptgericht und 2 Flaschen vom besten Wein. Schließlich war ja Heilig Abend 😗 😗
Es ist Weihnachten 2019 und wir sind heute mehr oder weniger den gesamten Tag in der Casa Afrikana. Wir erholen uns so richtig und lassen es ganz gemütlich angehen. Obwohl Mandy Weihnachtsbesuch von Ihrer Familie hatte, wurden wir gut von Ihr versorgt, ehe es dann spät nachmittags zum Flughafen ging.
Wir hatten gecheckt ob der Flieger von Air Namibia überhaupt fliegt…alles gut, doch warum sind hier keine Menschen? Tatsächlich waren wir 11 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder die nach Deutschland fliegen wollten.
Die Versorgung im Flieger ging recht flott und dann bekamen wir jeder eine Reihe und konnten schlafend den Rückflug antreten.