Reisebericht

NAM/BOT 2019 oder was improvisieren wir heute?

von mumam · begonnen 28. Nov. 2020 · 38 Teile

Teil 128. Nov. 2020
Wir (Manfred 69) und (Manuela 53 mit einiges an Ersatzteilen gepimpt) fahren mal wieder nach „Afrika“. Anders wie sonst die Jahre (Selbstfahrer in Lodge sowohl in Südafrika, also auch Namibia und kurz mal Botswana bis zu den VicFalls) wollen wir dieses Mal eine Rundreise mit einem Bushcamper machen.
Wir als absolute Campingneulinge gingen also in die Vorbereitung. Viele Reiseberichte wurden gelesen. Campingausstatter besucht und viele Gespräche mit Camper aus Deutschland getätigt.

Und dann war es endlich im März 2019 soweit….der Flug wurde gebucht.
Air Namibia 25.11. FRA – WDH - Air Namibia 25.12. WDH – FRA

Juchu…Afrika wir kommen. Doch wie geht es weiter J Das Auto wurde von Saskia klar gemacht und der erste Vorschlag der Rundreise kam relativ flott von Ute. Vorab hatten wir mit Carsten gesprochen wie so unsere Vorstellungen denn so sind für den Urlaub. (www.bwana.de)

25. November Abflug Frankfurt
26. November Windhoek Pension Tamboti
27. November Windhoek Pension Tamboti
28. November Mariental Bagatelle Camping
29. November Mata Mata Kalahari Löwen Camping
30. November KTP Roiiputs Camping
01. Dezember KTP Nossob Camping
02. Dezember KTP Mabuasehube Camping
03. Dezember KTP Mabuasehube Camping
04. Dezember Kang Kalahari Rest Farm
05. Dezember Ghanzi Ghanzi Trail Blazer Camping
06. Dezember CKGR Motopi Pan Camping
07. Dezember CKGR Piper Pan Camping
08. Dezember CKGR Sunday Pan Camping
09. Dezember Makgadigadi Khumago Camping
10. Dezember Nxai Pan Baines Baobab Camping
11. Dezember Sowa Pan Kubu Island
12. Dezember Nata Elephant Sands
13. Dezember Nata Elephant Sands
14. Dezember Chobe Ihaha Camp
15. Dezember Chobe Savuti Camping
16. Dezember Moremi Linyanti Camping
17. Dezember Moremi Xaxanaxa Camping
18. Dezember Moremi Xaxanaxa Camping
19. Dezember Moremi Third Bridge Camping
20. Dezember Moremi Third Bridge Camping
21. Dezember Shorobe Discovery B & B
22. Dezember D`Kar Grassland Lodge
23. Dezember Omitara Okambara Lodge
24. Dezember Windhoek Casa Africana
25. Dezember Abflug Windhoek
26. Dezember wieder zu Hause 

So war unser Plan…doch dann ging es los. Bis zuletzt haben wir gehofft dass wir auch wirklich mit Air Namibia fliegen können. Es kamen immer mehr Gerüchte auf das die Airline pleite ist. Wir haben echt schon geguckt nach Alternativen und waren froh dass wir in Windhoek einen Tag mehr eingeplant hatten.
Wir wollten eigentlich am 27. November das Auto übernehmen und erst einmal kennenlernen…wir hatten ja noch nie einen Bushcamper. Anschließend wollten wir zu cymot einiges an CampingKrams einkaufen, zur Apotheke Nasenöl besorgen, zum Fleischer und zum Spar. Doch der 27. November war Feiertag…kein Problem….mit Sigrid geschrieben vom Tamboti ob wir dorthin was liefern lassen können und schon wurde bei cymot online bestellt und auch das Fleisch haben wir bei Wolfgang KWS vorab bestellt. Dieses sollte am 28. November ist 9.00 Uhr geliefert werden. Der Spar hat geöffnet…Ihr seht…wir haben alles im Griff.

Aber gut…es ging los…fast pünktlich mit Air Namibia, okay das Flugzeug hatte zwar einen Flügel kaputt, doch was macht das schon…pünktlich sind wir am 26. November morgens ins Windhoek gelandet und wurden mit einem Fahrer ins Bwanapolis gefahren und bekamen dort erst einmal einen RicoKaffee und lecker Frühstück. Carsten hat mit uns die Tour durchgesprochen und wir sind dann ins Tamboti gefahren worden.
Den Rest des Tages haben wir damit verbracht uns noch einmal die Route anzugucken, in Pool zu gehen, ein Windhoek Lager zu genießen…ankommen halt erst einmal.


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Die Aufregung steigt….27. November 8.30 Uhr…wir werden abgeholt von Savanna Car Hire und sehen zum ersten Mal unser zu Hause für die nächsten 4 Wochen. Wir bekamen das Auto erklärt, einiges wurde dann noch vor Ort mehr oder weniger repariert und nach der Einweisung sind wir dann zum Spar und anschl. zum Tamboti. Wir haben das Auto erst einmal komplett aufgebaut und jeden Winkel untersucht, anschließend mit unserem Kram eingeräumt. Mhm. Soll ich jetzt auch noch schreiben das ich so ziemlich alles gezählt und abgeharkt habe auf einer mitgebrachten Liste aus dem Küchenbereich. Schließlich war ja alles nur ausgeliehen und es sollte komplett wieder zurück gegeben werden. Manfred hat sich einen Überblick vom Rest verschafft. Abends sind wir dann irgendwohin was essen und sind total aufgeregt eingeschlafen, denn morgen geht es endlich los…das Abenteuer kann beginnen.
Teil 228. Nov. 2020
Augen auf…der Tag beginnt…guten Morgen Afrika…Duschen, anziehen, frühstücken, dann alles ins Auto und geschafft. 8.30 Uhr fertig…in einer halben Stunde kommt das Fleisch und es geht los…9.00 Uhr/9.30 Uhr/10.00 Uhr…okay…wir sind halt in Afrika…Ruhe bewahren und dann ist es soweit…10.30 Uhr ist die Bestellung da…und noch so toll…genau wie bestellt…vakuumiert und nicht gefroren, nur gekühlt…perfekt. Endlich geht es nach Mariental. Unser 1. Campingplatz und noch so fein…wir sind echte Glückspilze…
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Beim anmelden hatten wir nach Feuerholz gefragt, welches umgehend gebracht worden ist, doch dann…Schock…Wir haben die „Küche“ geöffnet und das Malheur gesehen. Der Deckel vom Wasserkessel ist während der Fahrt abgegangen und total verbeult…Provisorisch konnte Manfred den aber ausbeulen…puh…Unser erstes Outdoorcooking war richtig lecker und wir konnten den Abend beim ersten afrikanischen Sonnenuntergang ausklingen lassen.
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Teil 328. Nov. 2020
Und weiter geht es in volle Erwartungen an den Tag. Heute geht es zum Kalahari Löwen Camp. Wir sind eingebucht für eine Löwentour und müssen spätestens um 14.00 Uhr dort sein. Kein Problem…sind ja nur ca. 300 km und wir rechnen mit knappen 4 Stunden Fahrtzeit. Heijeijei…Gravel Road im miesen Zustand. Ups…richtig…wir sind ja in Namibia unterwegs…fast vergessen…Okay dann gibt es eben keine großen Pausen denn wir werden ja mit Löwen belohnt. So der Plan. Punkt 14.00 Uhr sind wir angekommen und dachten wir steigen direkt in das Game Drive Auto um, doch leider fiel die gebuchte Tour aus. Es war nur ein Auto vor Ort welches kurz vorher für eine Sundowner Tour gebucht wurde. Außerdem ist es eh zu heiß für die Löwen.
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Kein Problem, wir bekommen unseren Stellplatz genannt der wirklich mega schön ist und wir dürfen sogar den Pool nutzen. „Einfach den Fluß für 2 km entlang laufen und schon seid Ihr wieder hier 🙄 “


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Natürlich sind wir nicht pro Weg 2 km gelaufen und auf die Idee mit dem Auto zu fahren sind wir nicht gekommen, also haben wir den Nachmittag unter unserem Baum verbracht und die Aussicht genossen.
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Teil 428. Nov. 2020
Heute ist es endlich soweit…es geht in den KTP…wie lange spinnen wir schon von dem „Zipfel“ und nun ist es Wirklichkeit. Wir wollten auf dem Weg zu Mata Mata noch kurz bei Sitzas Farm Stall Brot einkaufen, doch irgendwie gab es keines…aber auch egal…wir sind jetzt da…Flott eingereist


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sehen wir auch schon die ersten Tiere….Wahnsinn wie viele hier sind.
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Und dann tatsächlich Löwen…wir glauben es ja nicht…schlafende Löwen, wache Löwen und
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ups, auf einmal auch einen nahen Löwen…
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Wir sind mega begeistert von unserem ersten Tag hier im KTP und haben tatsächlich die Einfahrt verpasst von unserem Campingplatz Roiiputs Campsite 6. Irgendwie sind wir an der Lodge gelandet und der Koch fand es nicht so toll. Dann haben wir uns auch noch festgefahren direkt vor dem Eingang…ach was war das lustig (zumindest für uns).
Teil 529. Nov. 2020
Unseren Stellplatz will ich euch nicht vorenthalten.
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...ehe es am nächsten Morgen gaaaaaaaaaaanz früh wieder los geht.
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Teil 630. Nov. 2020
Wir sind auf dem Weg nach Nossob unterwegs und es gibt jede Menge Tiere zu sehen. Tüpfelhyänen, verschiedene Löwen und jede Menge Geier.
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Nachdem wir an diesem Wasserloch standen haben wir ein Schweizer Pärchen getroffen. Margitta und Ernst (die Gromis) Herzliche Grüße an euch auf diesem Weg. Nach einem kurzen Pläuschchen geht es weiter.
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Ups was ist denn das für ein Tier dort oben im Gebüsch…so etwas haben wir noch nie gesehen. Wir waren so überrascht dass wir erst ziemlich spät versucht haben ein Foto zu machen
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Ein Serval (es war ein Caracal...danke schön für den Hinweis)…was haben wir für ein Glück…Auf unserem Stellplatz in Nossob haben wir fast den ganzen Abend und die ganze Nacht über die Löwen brüllen gehört. Wir genießen den Sonnenuntergang ehe es für uns Bett geht.
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Teil 701. Dez. 2020
Heute geht es für uns weiter nach Mabuasehube…doch ehe wir los fahren frühstücken wir erst einmal in Ruhe und genießen ausgiebig eine Dusche, denn bei unserem nächsten Stellplatz haben wir nur einen Baum gemietet für 2 Nächte.
Los geht´s. Direkt hinterm Tor teilt sich der Weg. Welchen nehmen wir? Klaro den linken…wir sind ja in Namibia mit Linksverkehr.

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So nach einer knappen Stunden Fahrt haben wir dann aber bemerkt das wir auf dem Mabua-Nossob Trail fahren. Eine Stelle zum Wenden wurde flott gefunden und wieder an der Kreuzung angekommen haben wir gesehen dass die Schilder auf dem Boden lagen. Egal. Nun sind wir Richtig auf dem Boso-Train nach Mabuasehube. Und tatsächlich. Unser Baum für die nächsten 2 Tage.
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Das wir einen Stellplatz haben ohne Ablution Block ist uns egal. Wir haben Aussicht….und was für eine….gigantisch schön.

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Tatsächlich hat es die Nacht über geregnet. Irgendwie haben wir das überhaupt nicht so richtig kapiert beim Schlafen. Morgens sahen wir dann tausende von 1000ndFüßlern auf unserem Stellplatz.
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Wir sind die verschiedenen Pfannen abgefahren ohne großartige Sichtung. Das heißt wir haben was gesichtet.


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Da hier keine weiteren Personen oder Autos zu sehen waren, haben wir einen kurzen Besuch dort abgestattet ehe es wieder zurück ging zu unserem Stellplatz.

Am nächsten Morgen dann noch einmal einen wunderschönen Sonnenaufgang genossen ehe es dann für uns hieß Abschied zu nehmen vom KTP.

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Fazit: Es war einfach nur schön hier und wir kommen bestimmt wieder. Beim nächsten Mal werden wir uns länger Zeit nehmen in diesem tollen Park.
Teil 801. Dez. 2020
Unsere nächsten beiden Tage waren ziemlich unspektakulär. Es hat ziemlich viele Regengüsse gegeben und wir sind nach Hukuntsi gefahren um Vorräte aufzufüllen und zu tanken. Übernachtet haben wir in Kang bei Kalahari Rest Farm/Camp. Der Stellplatz dort war sehr ansprechend und wir haben abends im Restaurant lecker gegessen und einen guten Wein getrunken.
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Weiter ging es von dort zu Ghanzi Trail Blazer Camping. Der Weg war kurz und wir sind vorab noch nach Ghanzi gefahren um das Auto mit Diesel und Wasser zu betanken. Schließlich wollen wir am nächsten Tag schnellstmöglich in die Central Kalahari.
Der Stellplatz bei den Ghanzi Trail Blazer war schön, das war es aber auch schon. Eigentlich wollten wir den Bushwalk mit den San gemacht haben, doch es waren keine dort. Dann dachten wir daran dass uns der „Koch Robert“ abends lecker bekochen würde, doch auch er war nicht vor Ort. Wir hatten von einem geheimen See gehört der dort zum schwimmen einladen sollte, doch niemand war da um uns diesen zu zeigen. Genaugenommen waren wir sogar stellenweise ganz alleine dort. Wir haben den Nachmittag dann genutzt um unsere Wäsche zu trocknen die durch den Regen ziemlich nass geworden war. Manfred hat die Tür von unserer „Küche“ repariert, denn dort hatten sich ziemlich viele Nieten gelöst. In der Tat war abends die Bar geöffnet. Wir tranken ein warmes Bier und konnten kurz keine Nachricht nach Hause schicken ehe wir dann in unser gemütliches Bett geschlüpft sind.


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Teil 902. Dez. 2020
Weiter geht die Reise für uns in das Central Kalahari Game Reserve. Wir freuen uns schon mächtig darauf. Schnell ist das Auto zusammen gebaut und alles eingeladen, da stellen wir fest dass der Aufbau von unserem Bushcamper an einer Schweißnaht gerissen ist. Außerdem fehlt eine Niete an der Hecktür, warum auch immer. War aber alles nicht schlimm und wir sind über Teerstraße gefahren zum Tsau Gate.
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Sieht ja nicht so sehr einladend aus dort. Eingecheckt haben wir in einem Zelt und die Fahrt am Zaun entlang verlief ziemlich ruhig.

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Schnell haben wir dann auch unseren Stellplatz an der Motopi Pan gefunden, flott etwas zu essen gemacht und ehe es dunkel geworden ist sind wir dann noch einmal los die Gegend erkunden, aber ohne großartige Tiersichtung.

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Geschlafen haben wir diese Nacht sehr ruhig. Früh sind wir aber wieder wach geworden am nächsten Morgen und irgendwie sah der Himmel ganz anders aus.

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Teil 1002. Dez. 2020
Überhaupt war heute ein sehr ereignisreicher und aufregender Tag für uns gewesen. Wir sind auf dem Weg zu Piper Pan. Der Himmel verdunkelt sich immer wieder heute und es regnet total viel. Überrascht sind wir über die Natur. Man konnte wirklich gucken…nach jeden Regenschauer erblühte ein neuer Strauch und die Straße wurde zunehmend rutschiger.

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Heute haben wir jede Menge Tiere gesehen. Oryx mit Jungtiere…

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Geparden

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und sogar den Kalahari Löwen mit der schwarzen Mähne

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…nagut, das Weibchen war nicht zu sehen 😗
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Teil 1102. Dez. 2020
Wir waren so beeindruckt von den vielen Tieren

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das wir gar nicht bemerkt haben wie die Straße auf einmal zu einem Fluss geworden ist.

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Unseren Stellplatz Piper 1 haben wir erreicht, doch wir mussten feststellen das dort alles unter Wasser stand.

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Wir haben kurz überlegt was wir machen und sind dann zu dem Entschluss gekommen mal zu Piper 2 zu fahren. Dieser war noch nicht belegt und wir stellten uns ziemlich an den Rand. Der Mieter dieser Campsite kam aber noch. Gernot aus Österreich war so nett uns Asyl zu geben. Wir konnten aushelfen mit unserem Grillrost den wir zu Beginn bei cymot gekauft haben und einigen Dosen gekühltes Bier. Außer uns war noch ein Pärchen dort gestrandet welches eigentlich zu Kgori Camsite musste. Das Wetter war echt sehr launisch heute gewesen doch zum Tagesabschluss gab es noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Teil 1204. Dez. 2020
Guten Morgen … aufstehen 🤩 die Sonne scheint am Himmel. Was ist das klasse…und wie grün es über Nacht geworden ist. Unglaublich. 😎
Heute geht die Reise für uns zur Sunday Pan.
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Die Reise beginnt ohne viel Aufregung und Ereignissen. Wir haben heute viele Vögel gesehen wie Sekretär, Strauße und ganz viele Trappen.

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Am Vormittag mussten wir oft wenden und kurze Strecken zurück fahren, da die Straße unter Wasser gewesen ist. Meistens gab es aber schon großzügige Umfahrungen, die wir dann auch genommen haben.


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Teil 1304. Dez. 2020
Gegen Mittag haben wir Fahrerwechsel gemacht. Ich bin durch die Deception Valley gefahren. Heijeijei was war das für eine Fahrerei. Überall waren richtig tiefe Löcher und alle voll mit Wasser. Wir haben nicht einmal Fotos gemacht davon. Ich bin echt im Schritttempo und im Zickzack gefahren. Vielleicht 5 km in einer Stunde, wenn überhaupt.

Wie von Geisterhand waren auf einmal die ganzen Löcher verschwunden und wir waren mitten in einer Pan.


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Von hier ging es dann hoch zur Sunday Pan Campsite. Wir waren total überrascht wie hoch es ging. Eigentlich dachten wir immer die Central Kalahari ist eine mehr oder weniger ebenerdige Steppe.

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Unser heutiger Stellplatz war wieder einmal sehr schön, trocken und wir konnten den Tag gemütlich ausklingen lassen.

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Teil 1405. Dez. 2020
Das war es auch schon für uns. Die Fahrt durch die CKGR geht für uns heute schon zu Ende. Aber es warten weitere Highlights auf uns. Wir freuen uns riesig auf den heutigen Tag. Wir haben uns für heute extra eine Go Cam gekauft die wir noch vor der Abreise auf der Kühlerhaube gebracht hatten. Wie genau das hatten wir schon zu Hause mit unserem Auto mehrfach getestet, schließlich wollten wir ja keine Schrammen am Bushcamper hinterlassen.

Die Sonne ist schon fast hoch am Himmel und wir fahren los.

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Kurze Zeit später gibt es am Himmel eine „Watte“-Wolke zu sehen.

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Wirklich innerhalb von 5 Minuten war die schöne weiße Wolke pechschwarz und es fing wieder an zu Regnen. Egal. Wir erfreuen uns an Oryxe, Dachse, Füchse und vor allem an die wunderbare Natur die anfängt zu erblühen.

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Vorbei an diesen alten Hütten geht es dann am Matswere Gate heraus nach Rakops.

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Teil 1505. Dez. 2020
Eine Tankstelle war flott gefunden, doch es gab nirgends ein Supermarkt. An einem Straßenmarkt haben wir dann nur einige Kartoffeln gekauft ehe wir weiter gefahren sind zur Khumanga Ferry. Die Aufregung steigt. Bekommen wir das Auto vernünftig auf die Fähre?


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Wir starten schon einmal die kleine Cam ehe es zum Boteti geht. Doch was ist das. Der Fluss ist absolut ausgetrocknet…und das bei dem Regen der vergangenen Tage.

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Also damit haben wir ja überhaupt nicht gerechnet. Wir waren wirklich etwas enttäuscht, aber nur kurz. Direkt hinter dem Eingang vom Khumanga Campsite haben wir unseren ersten Elefanten der diesjährigen Reise gesehen. Und noch so einen schönen.

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Unser gebuchter Stellplatz war leider belegt. Beim Einchecken sagte man uns wir sollen uns erst gegenüber hinstellen bis die „Leute“ wieder kommen. Dann soll getauscht werden. Es dauerte auch nicht lange und die Camper von „unserem“ Stellplatz kamen. Ein Südafrikaner kam auch direkt zu uns und meinte nur wir stehen gut wo wir sind, er würde den Platz nicht räumen. Okay, uns war es auch eigentlich egal, da man eh nicht auf den Fluss gucken konnte. Im Nachhinein waren wir sogar total froh, denn der Platz wurde ganz schnell von Affen eingenommen die dann auch noch gefüttert wurden. Wir konnten in Ruhe unsere Kartoffeln garen ehe der nächste Regenschauer kam.

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Teil 1606. Dez. 2020
Der heutige Tag beginnt mit einem blauen Himmel und viel Sonnenschein. Die Tür von unserem Bushcamper Aufsatz klemmt etwas, dadurch verzögert sich die Abfahrt um wenige Minuten.

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Wir entschließen uns erst einmal ein bisschen durch den Boteti zu fahren. Bunte Vögel begleiteten uns durch das Flussbett und durch das das Geäst.


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Überrascht waren wir das es sogar Palmen dort gibt. Sogar die Giraffen verdrehen den Hals 😄

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Vorbei an einer riesigen Elefantentoilette ging es dann durch ein verlassendes Tor wieder heraus aus dem Park. Schließlich wollten wir heute in die Nxai Pan.
Die Fahrt dorthin ging relativ flott, da der Sand auf Grund der Regenfälle ziemlich fest geworden war.


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Teil 1706. Dez. 2020
Kurzes Stückchen auf Asphalt und wir sind dann mehr oder weniger gegenüber wieder in die „Natur“ gefahren. Doch was ist das für ein Geräusch. Tatsächlich…Kröten…und was für dicke…also da haben wir ja überhaupt nicht mit gerechnet.

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Der Eingangsbereich der Nxai Pan sah ziemlich uneinladend aus, doch wir waren ja gebucht auf CampSite 02 Baines Baobab. Uns wurde gesagt…bleibt auf dem Weg und dann könnt Ihr versuchen in die Nxai Pan zu fahren. Solltet Ihr euch festfahren…wir kommen nicht um euch zu holen. Nagut, wir gucken mal…tatsächlich sind wir bis zum ersten Wasserloch gekommen, haben dann umgedreht.


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Okay, vorbei wieder an den Kröten, dann geht es halt zum Campsite. Kein Problem. 🤪


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Teil 1806. Dez. 2020
Vorbei an einigen Tieren erreichen wir Baines Baobab. Wie riesig die Bäume sind. Wir sind echt beeindruckt. 🤩 Doch wo ist unser Stellplatz…Hilfe… 😵 genau gegenüber von der Pfanne. Manfred hat mal geguckt, doch der Boden ist ziemlich rutschig, matschig, glitschig….ob man dort herfahren kann. Es kommt ein Guide angefahren mit Safari Gästen und dieser rät uns ab zu fahren. Nachts soll noch mehr Regen kommen.

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Teil 1906. Dez. 2020
Klasse…und nun??? Sicherlich fällt uns etwas ein…wir fahren erst einmal Richtung Ausgang und es kommt auch schon die Idee bei Planet Baobab in Gweta zu fragen ob wir dort übernachten können. Wir bekamen einen noch so schönen Stellplatz zugewiesen.

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Die kleine hat sich aus einem Wasserloch gekämpft.

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Den Abend verbrachten wir an der urigen Bar, wo es neben gekühlten Getränken auch lecker Essen gab. Gerade als die Teller leer waren, da flogen unzählige Motten von der Decke. Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende.


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Teil 2007. Dez. 2020
Guten Morgen Afrika, guten Morgen Botswana, guten Morgen Sonnenschein. Wir freuen uns…es geht heute nach Kubu Island. Flott zur Rezeption um aus zu checken. Wohin wir denn heute wollen…nach Kubu Island…Ohh…wartet mal auf den Guide, der kommt sofort. OKAY…Wir bekamen gesagt…kein Weg geht nach Kubu Island. Die Pfanne steht unter Wasser…wir dachten noch so…gibbet doch gar nicht…es sollte doch die Nacht der Nächte werden.


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Aber gut, los geht´s, wir gucken einfach mal…doch genauso war es auch. Die Zufahrtstraßen waren wirklich alle gesperrt. Wir haben noch nachgefragt unterwegs, doch es wurde uns nur gesagt…kein Weg ist zu schaffen. Touristen sitzen dort schon seit 2 Tagen fest.

Nagut, auch wir haben es nun verstanden. Doch was machen wir denn dann heute. Es gibt doch hier irgendwo noch Baobab´s. Chapman´s Baobab oder Green´s Baobab. Vielleicht können wir ja bei Jack´s Camp übernachten.

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In Gweta haben wir dann tatsächlich nach 3 Runden den Weg gefunden. Wir fragten noch einmal nach.
„ If it´s possible to drive to the Baobab´s?“
„Of course. Try it. But follow the track!“

Gesagt, getan, los geht´s, doch dann passierte uns ein totaler Anfängerfehler. Wir fahren einem kleinen Auto hinterher, natürlich bleiben wir nicht auf der Spur, sondern fahren uns fest. Na klasse…doch kein Problem, wir haben ja eine Winch und einen Baum gibt es auch. Ohne zu Überlegen haben wir das Seil um den Baum gemacht, die Winch gestartet und dann saßen wir richtig drin im Schmodder. Wie blöd ist das denn. Wie oft haben wir gehört dass man rückwärts rausfahren soll.

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Umliegende Stöckchen haben wir dann gesucht…ein bisschen was versucht uns los zu buddeln und 2 Stunden später waren wir dann wieder frei. Beide hatten wir einen mächtigen Sonnenbrand und auch keine Lust mehr auf irgendwelche Abenteuer.

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