11.03.2006 Albatros House Simons Town nach Froggs Leap Hout Bay
Nach dem Frühstück machen wir bei bedecktem Himmel noch einige Bilder, packen unsere Sachen und fahren los.
Unser heutiges Zwischenziel ist das Kap, von dort aus sollte es dann über den Chapmans Peak Drive nach Hout Bay gehen. An die Strecke zum Kap habe ich erstaunlich wenig Erinnerungen.
Dabei ist das gerade Mal 16 Jahre her !
Am Parkplatz an dem berühmten Schild ist ordentlich was los.
Zum Foto wird auch schon damals Schlange gestanden. Aber das Foto ist ein absolutes Muss und wir schauen es uns auch heute noch gerne an.
Den Cape Point Aussichtspunkt lassen wir wegen des Massenbetriebes aus und fahren langsam weiter in Richtung Chapmans Peak Drive.
Bei bedecktem Himmel wirkt die Strecke nicht ganz so atemberaubend, wie wir sie in späteren Urlauben dann erleben durften.
Von einem Aussichtspunkt aus sehen wir dann eine Delphinschule. Wow!
Der Weg nach Hout Bay ist nicht mehr weit
und ganz ohne Navi aber auch nicht ganz ohne Probleme erreichen wir unser nächstes B&B, das Froggs Leap. Die damaligen Eigentümer sind passionierte Segler, haben viel zu erzählen und haben das Haus wirklich stilvoll eingerichtet.
Wir wohnen in einem kleinen Chalet die Straße runter. Es gefällt uns echt gut ! Aber wir haben ja keine Zeit ! Denn damals wollten wir in möglichst kurzer Zeit möglichst viel sehen. Also brechen wir auf in Richtung Water Front. Ich musste jetzt echt mal auf die Landkarte schauen und kann kaum glauben, dass wir das damals an einem Tag gemacht haben. Heute würde ich jeden für verrückt erklären, der so eine Tour ins Forum stellen würde…..
Die 12 Apostel sind nur zu erahnen, an Green Point ein kurzer Fotostopp und Zack sind wir an der Waterfront.
Und die gefällt uns besser als erwartet.
Schöne Shops und eine tolle Kulisse unter dem Tafelberg. Die Wolken ziehen ganz tief umher und wir sind echt begeistert.
Warum wir dann um Himmels Willen über Simons Town zurück nach Hout Bay gefahren sind, kann ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen.
Total irre ! Am Abend essen wir dann super Fisch im Mariners Wharf und reservieren gleich einen Tisch für den morgigen letzten Abend.
Teil 2207. März 2021
12.03.2006 Froggs Leap Hout Bay
Heute wollen wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kapstadts anschauen und haben dazu tatsächlich genau einen Tag Zeit ! Das könnte knapp werden ! Unsere Runde beginnt am Lions Head.
Das Thema Sicherheit wurde auch damals schon viel diskutiert. Genau hier fühlen wir uns aber sicher und genießen den tollen Ausblick.
Dann geht es weiter nach Kapstadt Downtown.
Es ist ziemlich leer, denn es ist Sonntag. Und genau da sollte man die Tour laut Reiseführer lieber nicht machen. Das haben wir natürlich erst später gelesen. Zum Besuch des Castle of Good Hope bekommen wir so sehr schnell einen Parkplatz vor der Cape Town City Hall.
So richtig wohl fühlen wir uns nicht.
Es laufen einige zwielichtige Gestalten herum. Das Castle selbst ist schon ganz sehenswert.
Vor allen Dingen ist die Kulisse unterhalb des Tafelberges beeindruckend.
Ohne Bilder bleibt unser Besuch auf dem fast leeren Holzschnitzermarkt. Hier fühlen wir uns überhaupt nicht wohl und erledigen ihn im Schnelldurchgang. Das war nicht unsere beste Planungsleistung. Wir machen uns schnell weiter und sind froh, die Knöpfchen am Polo herunterdrücken zu können.
Und so sind wir froh, als wir das Mount Nelson Hotel erreichen, um unseren gebuchten High Afternoon Tea zu genießen. Die schönen Bilder von der Kuchenschlacht gibt es bisher leider nur auf Dia. Aber Kerstins Gesicht auf diesem Foto sieht man an, wie beeindruckend die Tortenschlacht ist. Das Ganze hat etwas von Schlaraffenland.
Dena ganzen Vormittag über lag der Tafelberg immer mal unter dem bekannten Tischtuch. Nun ist er ziemlich frei, Gutes Timing ! Wir brechen die Kuchenschlacht ab und fahren zur Seilbahn. Die Schlange ist vertretbar. Kerstin mag keine Seilbahnen und ist etwas blass um die Nase. Es geht aber auch ziemlich beeindruckend nach unten.
Oben angekommen erschließt sich uns der unfassbar tolle Ausblick. Immer wieder ziehen Wolkenfetzen vorbei.
Es ist ziemlich windig. Gerade noch so rechtzeitig macht jemand dieses Bild von uns, dann stehen wir in den Wolken.
Und so macht die kleine Wanderung auf dem Plateau nicht so super viel Spaß, denn es ist ganz schön frisch.
Also fahren wir wieder herunter
und haken nach einiger Fahrerei noch den Blouwbergstrand ab. Überall werden die uniformen Siedlungen aus dem Boden gestampft und die Fahrt zieht sich ganz schön. Der Blick auf den Tafelberg entschädigt uns dann aber doch für die Fahrerei. Diesen Blick sollten wir bei unseren West Coast Urlauben dann noch mehrmals genießen dürfen.
Dann geht es an den Twelf Apostel vorbei zurück nach Hout Bay,
wo wir in der Marina Wharf bei dem Kellner von gestern heiß empfohlene Tiger Prawns bestellen. Dummerweise fragen wir vorher nicht nach dem Preis. Als wir bezahlen, haut es uns dann fast um. Das war damals wirklich eine ziemlich freche Abzockaktion, denn der Preis war wirklich Wucher. Seit dem Fragen wir stets nach dem Preis. So etwas nennt man wohl Lehrgeld! Der Abend war trotzdem schön.
Etwas wehmütig gehen wir das letzte Mal ins Bett südafrikanische Bett. Morgen Abend fliegen wir Heim.
Teil 2307. März 2021
13.03.2006 letzter Tag und Heimflug
Obwohl der letzte Tag ist, kaspern wir beim Frühstück ein wenig herum und sind bester Laune. Man sitzt aber auch wirklich schön hier !
Da der Abflug erst am Abend ist, können wir noch etwas unternehmen. Und so geht es runter zum Hafen in Hout Bay.
Wir schlendern etwas herum und machen Fotos.
Dann geht es über den Berg weiter nach Llandudno.
Wir steigen kurz aus und bewundern die Villas der Superreichen. Alles stark bewacht und fast ein wenig too much !
Da das Auto bereits fertig gepackt ist, fahren wir zum bewachten Parkhaus in der Water Front und verbringen die letzten Stunden dort.
Etwas Sightseeing,
Shopping, ins beeindruckende Aquarium.
Und zum Schluss noch eine Kleinigkeit Essen.
Am Airport lassen wir uns beide synchron die dreckigen Wanderschuhe putzen. Die zwei Jungs sind klasse, sehr fröhlich und bleiben uns in guter Erinnerung. Man beachte den Unterschied zwischen den beiden Schuhen. Einmal geputzt, einmal ungeputzt.
Eine unglaublich abwechslungsreiche Reise geht zu Ende. Aber mein Herz ist damals noch in Namibia geblieben…….. Jetzt freue ich mich auf meinen nächsten Bericht auf der Mission „alle Reisen sind beschrieben“…. Es geht im Jahr 2009 die Westcoast hoch ins Namaqualand.