Topobär schrieb:Bin vor ein paar Jahren mal von "The Ark" (die andere traditionsreiche Lodge im Inneren des ANP, höher gelegen und vor allem weiter weg von der Asphaltstraße) über den Aberdares Hauptkamm nach Nakuru gefahren. Hier meine Notizen von damals:Tommy54 schrieb:Fazit Aberdare/Treetops: Hier macht man keine Safarifahrten, sondern beobachtet die Tiere, die zur Wasser- und Salzleckstelle kommen, von der Dachterrasse und vom Unterstand aus.Meiner Meinung nach ist es ein schwerer Fehler im Aberdare NP auf Fahrten zu verzichten. Das besondere in dem Park sind nicht die Tiere, die zur Tränke an der Lodge kommen. Das hat man in vielen Parks.
Das besondere am Aberdare NP sind die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen, die man hier ganz einfach mit dem Fahrzeug erleben kann. Vor allem die Wasserfälle und die Hochmoor-Landschaft in über 3000m Höhe sind einzigartig.
Man fährt besser NICHT NACH KARTE sondern lässt sich vom Konservator in der Ark eine Skizze zeichnen und erläutern. Wenn man sich nicht verfährt ist die Piste innerhalb des NP recht gut - außer nach längerem Starkregen - und landschaftlich abwechslungsreich. Man kommt durch 3 Vegetationszonen (Nebelwald, Mountain Bamboo und Moorland) und bis auf 3200m NN. Wenn das Wetter mitspielt, gute Aussicht auf Mt. Kenya. Wenig Tiere aber einige Antilopen und Vögel sieht man schon unterwegs. Beim Chania River führt unmittelbar li vor der Brücke ein Pfad zu einem Aussichtspunkt. Bis dahin ist man 1 1/2-2h unterwegs und es ist ohnehin Zeit für eine Pause von 15-20'. Nach spätestens 5' sieht man re den hübschen Wasserfall. Nicht zum Fluss unterhalb des Wasserfalls absteigen und sowieso aufpassen (!) da auch in der Moorland-Zone Büffel und Großkatzen nicht 100% ausgeschlossen sind! Dieser kurze Spaziergang ist hier ohne Ranger erlaubt. Wie immer gilt in solchen Gegenden mit Großwild: auch wenn man ein einsames, stilles Örtchen sucht trotzdem NIEMALS in dichten Busch gehen sondern im Gegenteil übersichtliches Terrain auswählen - notfalls direkt hinter das Fahrzeug hocken. An der mitunter sorglosen Kismet-Mentalität mancher DriverGuides sollte man sich nicht orientieren. Nach Passieren des Mutubio Gate führt eine erstaunlich gute Asphaltstraße in steilen Serpentinen durch das Forest Reserve abwärts ins Farmland. Auf holpriger Piste erreicht man bei dem größeren Dorf Ndunyu Njeru eine neue Asphaltstraße und hält sich an der T-Junction rechts (links geht's nach Naivasha). Nach einigen km kommt li erneut ein Abzweig (ebenfalls asphaltiert) mit Schild Naivasha. Wir wollten nach Nakuru und haben uns nach weiteren 15km für eine Abzweigung li "Gilgil 34km" entschieden. Die Piste wurde im weiteren Verlauf sehr schlecht und zeitraubend. Ob es eine bessere Variante gibt müsste weiter erkundet werden. Jedenfalls ist die Umfahrung des Aberdares NP über Nyahururu schneller - wenn man nach Nakuru will. Nur bei Ziel Naivasha ist die Durchquerung kürzer und schneller. Es ist sehr einsam auf der Strecke innerhalb des ANP und im Fall einer Panne muss man sich selbst helfen können!

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Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien


