Botswana 2022 mit Kindern - Eure Meinungen gefragt

21 Antworten · 3'751 Aufrufe · gestartet 05. Juli 2020 von shingalana
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Themenstarter43 Beiträge · seit 202005. Juli 2020 · #1
Hallo liebe Fomis,
wir haben jetzt schon einige Reiseführer gelesen und viele Forums-Reiseberichte durchgearbeitet,
das Ergebnis ist die u.g. Route, zu der wir gerne Eure Meinungen hätten (gerne auch zu den ausgewählten Campsites)!
Wir, das sind mein Mann Robert und ich (beide knapp 50), unsere Kinder (9,9 und 11) und noch 4 erwachsene Freunde
von uns, 2 davon waren noch nie in Afrika.
Wir werden mit 2 Stretch Toyota Landcruisern mit Dachzelten unterwegs sein, die jeweils 3 Sitzreihen haben. Reisezeit ist im August 2022.
Eins vorab: uns ist bewusst, dass wir ziemlich viele "One-Night-stops" eingebaut haben. Aus unserer Sicht
ist das ok (haben wir auch schon letztes Jahr in Namibia so gemacht), weil wir der Meinung sind, wenn wir eh die Dachzelte einschlagen, können wir auch den Rest noch packen und oft ist ja auch der Weg das Ziel.
Mit den Kindern dabei ist es schwierig, z.B. in den Parks einfach nur zu relaxen oder im Schatten zu sitzen, das ist
denen zur wenig "Action"...
Also:
d1: Ankunft Windhoek am Morgen, Autos in Empfang nehmen und Fahrt bis Otjiwarongo (ÜN: Kamaku Guest House)
d2: Einkaufen, ausruhen, eventuell Besuch Cheetah Conservation Fund
Lohnt sich ein Besuch beim CCF??
d3: Fahrt bis Rundu (ÜN: Hakusembe River Lodge)
d4: Fahrt bis etwa Divundu (ÜN: Riverdance Lodge oder Ngepi Camp)
d5: Popa Falls, Bwabwata NP (ÜN: wie d4)
d6: Fahrt weiter in den östlichen Caprivi, Gegend Kongola oder Nkasa Rupara NP (ÜN: Mavunje Camp oder Livingstone Camp Linyanti)
Vielleicht lohnt es sich auch mehr, d5-6 an einem Ort zu bleiben und nur 1 Tag im westlichen Caprivi???
d7: Fahrt bis Ngoma (ÜN: Muchenje Camp)
d8: Fahrt entlang der Chobe Riverfront bis Kasane (ÜN: ???) - Hat jemand eine gute Empfehlung, vielleicht auch eine Lodge, in der man zelten kann und es kostengünstige Doppelzimmer für unsere Mitreisenden gibt?
d9: Tagesausflug ohne eigene Autos zu den Vic Falls
d10: einkaufen und entspannen in Kasane
d11: Fahrt in den Chobe (ÜN: Savuti Camp Site)
d12: Fahrt durch Chobe nach Moremi (ÜN: North Gate)
d13: Moremi (ÜN: Xakanaxa oder Third Bridge)
d14: Moremi (ÜN: South Gate)
d15: Fahrt nach Maun (ÜN: Audi Camp)
Habe sentimentale Erinnerungen ans Audi Camp (war allerdings 1996-2002), hat das immer noch Flair? Gute Alternativen? Sollte auf jeden Fall ein Pool haben für die Kids und ein Restaurant und am besten auch ne Bar mit Gin Tonic 😉
d16/17: Maun mit einkaufen, entspannen, ggf. Deltaflug etc.
d18: Nxai NP (ÜN: Baines Baobab)
Hier bin ich am unsichersten, ob sich das lohnt... Die Reiseberichte über Tiersichtungen im August sind extrem unterschiedlich. Meint Ihr, das lohnt nach Chobe/Moremi überhaupt und dann nur für einen Tag??
d19: Gweta (ÜN: Planet Baobab) mit Erdmännchenausflug
d20: Fahrt durch die Salzpfannen nach Kuba Island
d21: Fahrt in den Makgadikgadi NP, Boteti River, ÜN: Khumaga Campsite
d22: Tja, würde am liebsten noch 1 Nacht in Khumaga bleiben, aber dann müssten wir an einem Tag von Khumaga nach Buitepos, also wahrscheinlich nochmal Zwischenstopp im Maun
d23: Fahrt Maun- Buitepos
d24: Buitepos- Windhoek, Autos abgeben, heimfliegen

Vielen Dank schon jetzt für alle Tipps, Anregungen und Hinweise auf Fehlplanungen 😉.
Katja
3'883 Beiträge · seit 201106. Juli 2020 · #2
shingalana schrieb:
Eins vorab: uns ist bewusst, dass wir ziemlich viele "One-Night-stops" eingebaut haben. Aus unserer Sicht
ist das ok (haben wir auch schon letztes Jahr in Namibia so gemacht), weil wir der Meinung sind, wenn wir eh die Dachzelte einschlagen, können wir auch den Rest noch packen und oft ist ja auch der Weg das Ziel.
Mit den Kindern dabei ist es schwierig, z.B. in den Parks einfach nur zu relaxen oder im Schatten zu sitzen, das ist
denen zur wenig "Action"...
Hallo Katja,
wir waren jetzt 9 x im südlichen Afrika unterwegs und fanden nur selten, dass der Weg das Ziel war. Wenn ihr auf Pirsch gehen und Tiere beobachten wollt, etwas von Afrika erleben wollt, solltet ihr euch diesen Rutsch wirklich überlegen. Wenn aber Fahren die bevorzugte Art von "Action" ist, dann macht es so, wie du vorschlägst.

Es grüßt dich
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #3
Ich habe das hauptsächlich auf die Safaris bezogen, weil viele ja immer empfehlen, auch in den Parks mehrere Nächte an einem Platz zu bleiben... Ob ich jetzt von North Gate nach Third Bridge fahre und unterwegs Safari mache oder wieder nach North Gate zurückfahre - das fanden wir immer ziemlich einerlei - fahren muss man für "Safari" ja sowieso...
Die anderen Strecken fand ich jetzt ziemlich human 😕 - oder was würdest Du "weglassen"?
Ich war übrigens auch schon 8 mal im südlichen Afrika unterwegs (aber erst einmal mit Kindern) und fand, dass ich schon ziemlich viele "Ruhe-Tage" eingebaut habe 🙄
2'497 Beiträge · seit 201106. Juli 2020 · #4
Hallo Katja,

zu Deiner Planung in Botswana kann ich wenig sagen, aber in Namibia eilt Ihr hoch in den Caprivi und habt dort vor Ort 2 Nächte bei Divundu und eine bei Kongola, da ist Zeit für Gamedrives im Mahango und der Buffalo Core Area bei Divundu und ein Abstecher zum Horseshoe bei Kongola. Die tolle Bootstour vom Mavunje Camp aus oder auch eine von woanders ist da zeitlich nicht drin. Der Osten fehlt ganz. Der Vorteil ist, dass Ihr nicht auf das Vorhandensein von Pools schauen müsst, dafür ist eh keine Zeit. Schon geht´s weiter über die Grenze nach Botswana. Wenn Ihr Namibia nur als Übel seht, das durchfahren werden muss, dann ist das gut so, wenn Ihr was im Caprivi machen wollt, dann ist das nix. Ihr seid zum übernachten nicht IN den Parks, sonder nur in der Nähe und der WEG ist gerade Asphaltstraße.

Deine "Entspannungstage" sind doch auch mit Besichtigungen und Einkäufen "verplant" und zudem nicht an Orten, die genau dazu einladen. Ich kenne niemanden, der zum Entspannen nach Maun, Otjiwarongo oder Kasane fährt. Für mich klingt das genau wie für Freshy schon auch wie eine ziemliche Hatz. Die Kinder müssen da schon ein arg gutes Sitzfleisch haben. Ich fände für Kinder in dem Alter das Living Museum bei Rundu und hier und da mal eine Bootstour schön.

Hakusembe ist schön, da habt Ihr aber wenig von, kann ich aber verstehen, denn noch weiter zu fahren ist anstrengend. Ngepi gefällt mir auch, da seid Ihr ja wenigstens zwei Nächte, Mavunje ist einer meiner Lieblingsplätze, lohnt aber für eine Nacht eigentlich nicht.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #5
Danke!
Werde nochmal überlegen, aber tatsächlich ist Botswana das Ziel, Namibia die Eintrittspforte & aus gewissen Zwängen haben wir halt nicht mal drei Wochen...
16,9k Beiträge · seit 201206. Juli 2020 · #6
freshy schrieb:
....etwas von Afrika erleben wollt, solltet ihr euch diesen Rutsch wirklich überlegen. Wenn aber Fahren die bevorzugte Art von "Action" ist, dann macht es so, wie du vorschlägst.
Mir ist schon beim Lesen schwindelig geworden - und da war ich erst bei der Hälfte. 😗

Wir hatten auch schon Leute im Schlepp und denen hätte ich so eine Gewalttour nicht zugemutet.
Sicher, man ist begeistert und will den Freunden natürlich was bieten und zeigen - und möglichst alles auf einmal. Man selber kennt das ja alles: die Farben, das Licht, die Geräusche, die Gerüche, die Tiere usw. Das müssen die Freunde für sich selbst auch erst einmal erfahren und verarbeiten. Die wollen vielleicht einfach nur mal sitzen und staunen. 🙄

Ich bin mir nicht sicher, ob am Ende der Reise alle zufrieden sind und ob die Freundschaft darüber hinaus noch bestehen bleibt.

Nachdenkliche Grüße
Logi
2'497 Beiträge · seit 201106. Juli 2020 · #7
Bei nicht mal drei Wochen musst Du sogar noch kürzen, denn aktuell kommst Du auf 24 Tage. Da bleibt dann wirklich nur noch Hetze über. Wenn Botswana das Ziel ist, dann lass doch Namibia ganz weg, anstatt nur auf Überlandstraßen rumzuhängen und abends ein bisschen Camp zu haben.

In nicht mal drei Wochen besuche ich Swakopmund, Damaraland, Etosha (wenig) und Caprivi und habe selbst dabei noch mehrere Eine-Nacht-Übernachtungen und nicht eine Minute Langeweile, weil immer was zu tun ist. Aber ich kann auch mal in ein Living Museum oder auf eine Bootstour.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2020
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #8
chamäleon2011 schrieb:Bei nicht mal drei Wochen musst Du sogar noch kürzen, denn aktuell kommst Du auf 24 Tage. Da bleibt dann wirklich nur noch Hetze über. Wenn Botswana das Ziel ist, dann lass doch Namibia ganz weg, anstatt nur auf Überlandstraßen rumzuhängen und abends ein bisschen Camp zu haben.

In nicht mal drei Wochen besuche ich Swakopmund, Damaraland, Etosha (wenig) und Caprivi und habe selbst dabei noch mehrere Eine-Nacht-Übernachtungen und nicht eine Minute Langeweile, weil immer was zu tun ist. Aber ich kann auch mal in ein Living Museum oder auf eine Bootstour.


Viele Grüße
Karin
Sorry, meinte natürlich: nicht mal 4 Wochen...
Geplant sind 3,5 Wochen, Hinflug Mittwochs, Rückflug Samstags.
Und natürlich haben wir auch Bootsfahrten etc. auf dem Programm - wenn man zum Beispiel eine Tagesetappe von 200km hat und um 09:00h startet, ist man vor Mittag am Ziel und hat den ganzen Nachmittag noch Zeit für so etwas (das dachte ich mir zumindest so und habe ich auch bisher immer so gehandhabt... 😕 )
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #9
Logi schrieb:
freshy schrieb:
....etwas von Afrika erleben wollt, solltet ihr euch diesen Rutsch wirklich überlegen. Wenn aber Fahren die bevorzugte Art von "Action" ist, dann macht es so, wie du vorschlägst.
Mir ist schon beim Lesen schwindelig geworden - und da war ich erst bei der Hälfte. 😗

Wir hatten auch schon Leute im Schlepp und denen hätte ich so eine Gewalttour nicht zugemutet.
Sicher, man ist begeistert und will den Freunden natürlich was bieten und zeigen - und möglichst alles auf einmal. Man selber kennt das ja alles: die Farben, das Licht, die Geräusche, die Gerüche, die Tiere usw. Das müssen die Freunde für sich selbst auch erst einmal erfahren und verarbeiten. Die wollen vielleicht einfach nur mal sitzen und staunen. 🙄

Ich bin mir nicht sicher, ob am Ende der Reise alle zufrieden sind und ob die Freundschaft darüber hinaus noch bestehen bleibt.

Nachdenkliche Grüße
Logi
Um die Freundschaft mache ich mir jetzt tatsächlich keine Gedanken 😉 , aber vielen Dank für Deine nachdenklichen hinweise, ich werde noch mal ein bisschen umstellen!
5'479 Beiträge · seit 200906. Juli 2020 · #10
Ich würde einfach den letzten Schlenker mit Nxai, Kubu Island etc. weglassen und direkt von Maun zurück nach Windhoek fahren. Die dadurch gewonnenen Tage würde ich gleichmäßig auf den Caprivi und die Strecke Kasane-Maun verteilen. Wenn man sich hauptsächlich auf diese beiden Schwerpunktregionen konzentriert, reicht Eure Zeit locker aus. Habe ich auch schon mehrfach mit diesem Zeitrahmen gemacht.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200606. Juli 2020 · #11
Hi shingalana,

wenn Botswana Schwerpunkt ist, dann macht Botswana, dümpelt aber nicht 100te Kilometer in Namibia rum. Wenn Namibia und Botswana Ziel sind, dann würde ich dementsprechend die 3,5 Wochen auch teilen. Meine Meinung: Caprivi ist wie Chobe, nur in "besser". Schonmal drüber nachgedacht ansonsten nach Kasane zu fliegen und den Mietwagen von dort bis nach Windhoek zu fahren?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #12
Topobär schrieb:Ich würde einfach den letzten Schlenker mit Nxai, Kubu Island etc. weglassen und direkt von Maun zurück nach Windhoek fahren. Die dadurch gewonnenen Tage würde ich gleichmäßig auf den Caprivi und die Strecke Kasane-Maun verteilen. Wenn man sich hauptsächlich auf diese beiden Schwerpunktregionen konzentriert, reicht Eure Zeit locker aus. Habe ich auch schon mehrfach mit diesem Zeitrahmen gemacht.
Vielen Dank, das ist tatsächlich das, worüber ich jetzt nachdenke 😗 , auch wenn ich es schade fände...
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #13
travelNAMIBIA schrieb:Hi shingalana,

wenn Botswana Schwerpunkt ist, dann macht Botswana, dümpelt aber nicht 100te Kilometer in Namibia rum. Wenn Namibia und Botswana Ziel sind, dann würde ich dementsprechend die 3,5 Wochen auch teilen. Meine Meinung: Caprivi ist wie Chobe, nur in "besser". Schonmal drüber nachgedacht ansonsten nach Kasane zu fliegen und den Mietwagen von dort bis nach Windhoek zu fahren?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Danke, ja, darüber haben wir nachgedacht, aber es ist erstens deutlich teurer und zweitens habe ich nirgendwo außer in Windhoek Landcruiser mit drei Sitzreihen und dementsprechend großen Dachzelten gefunden, was wir zu fünft halt unbedingt brauchen - oder hat da jemand noch einen Tip??
794 Beiträge · seit 201306. Juli 2020 · #14
Hi Shingalana,

ich würde auch einen Gabelflug buchen und nicht von Windhoek starten. Da ihr ja eh zu den Fällen möchtet, würde ich nach VicFalls fliegen, dort zwei Nächte verbringen, dann per Shuttle nach Kasane fahren und dort die Wagen übernehmen. So hatten wir es vor ein paar Jahren mal gemacht und Africa on Wheels bietet auch Einwegmieten an. Checkt mit denen unbedingt, dass die Wagen eine 2. Batterie für den Kühlschrank haben. Das ist bei denen laut eigener Aussage nicht zwingend Standard.

"Der Weg ist das Ziel" trifft def. auf einen großen Teil Namibias zu. In Botswana dagegen gibt es m.E. zwischen den Nationalparks nicht all zu viel nettes zu sehen... Daher würde ich die Aufenthalte in den NP etwas ausdehnen. Im Savuti und Moremi kann man es schon etwas länger aushalten, Linyani ist auch sehr schön...

Am Chobe würde ich euch die Serondela Lodge empfehlen. Absolut toll und bezahlbar, da auf namibianischer Seite. Man wird von denen in Kasane per Boot abgeholt. Somit könntet ihr euch die Mitwagen erst nach dem Lodgeaufenthalt liefern lassen...

BG
Andre
5'479 Beiträge · seit 200906. Juli 2020 · #15
In Kasane würde ich Euch die Chobe Safari Lodge empfehlen. Hat einen eigenen Campingplatz. Als Camper kann man uneingeschränkt alle Einrichtungen der Lodge nutzen. Für die Kids gibt es einen schönen Pool. Zu empfehlen ist auch das reichhaltige und gute Buffet zu allen Mahlzeiten.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #16
Andre008 schrieb:Hi Shingalana,

Checkt mit denen unbedingt, dass die Wagen eine 2. Batterie für den Kühlschrank haben. Das ist bei denen laut eigener Aussage nicht zwingend Standard.

Am Chobe würde ich euch die Serondela Lodge empfehlen. Absolut toll und bezahlbar, da auf namibianischer Seite. Man wird von denen in Kasane per Boot abgeholt. Somit könntet ihr euch die Mitwagen erst nach dem Lodgeaufenthalt liefern lassen...

Andre
Danke, vielen Dank! Das mit dem Gabelflug werde ich auf jeden Fall mal checken & die Serondela Lodge klingt gut 🙂
Die Lektion mit der 2. Batterie haben wir letztes Jahr schon in Namibia gelernt 🤨 ... Nochmals höre ich nicht auf sie, dass wir die nicht brauchen 😉
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2020
Themenstarter43 Beiträge · seit 202006. Juli 2020 · #17
Topobär schrieb:In Kasane würde ich Euch die Chobe Safari Lodge empfehlen. Hat einen eigenen Campingplatz. Als Camper kann man uneingeschränkt alle Einrichtungen der Lodge nutzen. Für die Kids gibt es einen schönen Pool. Zu empfehlen ist auch das reichhaltige und gute Buffet zu allen Mahlzeiten.
Danke, Chobe Safari klingt auch sehr gut 🙂
546 Beiträge · seit 201808. Juli 2020 · #18
Hallo Shingalana,
Als 6-köpfige Familie, die wir schon viele "Gewalttouren" (so würden viele hier im Forum unsere Fahrten bezeichnen) auf afrikanischem Kontinent mit viel Freude gestemmt haben, möchte ich Euch ermutigen, Euch nicht beirren zu lassen. Auch wenn ich das Anliegen derer, die zu "weniger Strecke" und "mehr verweilen" raten, durchaus verstehen kann!
...weil wir der Meinung sind, wenn wir eh die Dachzelte einschlagen, können wir auch den Rest noch packen und oft ist ja auch der Weg das Ziel.
Mit den Kindern dabei ist es schwierig, z.B. in den Parks einfach nur zu relaxen oder im Schatten zu sitzen, das ist
denen zur wenig "Action"...
Das kann ich nur voll und ganz bestätigen!
Mit Kindern ist es eine ganz andere Sache, als zu Zweit als Erwachsene - noch dazu, wenn man zeltet, und sich nicht teure Lodges leisten kann, in denen man ggf pools und andere Möglichkeiten zum "Abhängen" hat.

Witzigerweise habe ich ausgerechnet HEUTE mit einem unserer Kinder GENAU DARÜBER geredet! 😏
Denn wir fahren am Samstag in die Serengeti, und können uns ("dank" Corona Krise und den verzweifelt preiswerten Sonderangeboten der Lodges für Residents) ausnahmsweise mal einige Nächte zwischendrin in einer Tented Lodge leisten - das bietet uns ganz andere Möglichkeiten: morgens game drive - über mittag einige Stunden an der Lodge und am pool, nachmittags/abends wieder game drive.
Bei unserer Botswana Fahrt hätte so eine Tagesaufteilung keinen Sinn ergeben, denn (wie auch mein Sohn heute nochmal bestätigte), weder in South Gate noch in Xakanaxa oder sonst wo hätten sich unsere Kinder mittags gerne 4 Stunden beschäftigt! Außer schnitzen ist da nicht viel, eben "zu wenig Action" - dann lieber im Auto sitzen und Tiere beobachten bzw. durch die Landschaft streifen.
Mein Sohn sagte auch: Planet Baobab war der einzige Ort, wo sie länger hätten verweilen können (weil es dort diesen riesigen Pool gibt!), und er fand unsere Fahrten immer gut! Sitzfleisch gehört da dazu - Campingurlaub als Familie ist nun mal anstrengend!

Euren Botswana Teil finde ich nicht überfrachtet.
Eine meiner wenigen "2-Nächte-Stops", bei Tiaans, haben wir dann sogar spontan in zwei 1-Nacht-stops geändert, weil v.a. die Kinder es am Tiaans zu langweilig fanden...

Zu Namibia kann ich nichts sagen - aber da gab es hier, glaube ich, einige gute Vorschläge.
Weiterhin viel Freude beim Planen wünsche ich!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter43 Beiträge · seit 202008. Juli 2020 · #19
LG Katja
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2020
Themenstarter43 Beiträge · seit 202008. Juli 2020 · #20
Rehema schrieb:Hallo Shingalana,
Als 6-köpfige Familie, die wir schon viele "Gewalttouren" (so würden viele hier im Forum unsere Fahrten bezeichnen) auf afrikanischem Kontinent mit viel Freude gestemmt haben, möchte ich Euch ermutigen, Euch nicht beirren zu lassen. Auch wenn ich das Anliegen derer, die zu "weniger Strecke" und "mehr verweilen" raten, durchaus verstehen kann!
...weil wir der Meinung sind, wenn wir eh die Dachzelte einschlagen, können wir auch den Rest noch packen und oft ist ja auch der Weg das Ziel.
Mit den Kindern dabei ist es schwierig, z.B. in den Parks einfach nur zu relaxen oder im Schatten zu sitzen, das ist
denen zur wenig "Action"...
Das kann ich nur voll und ganz bestätigen!
Mit Kindern ist es eine ganz andere Sache, als zu Zweit als Erwachsene - noch dazu, wenn man zeltet, und sich nicht teure Lodges leisten kann, in denen man ggf pools und andere Möglichkeiten zum "Abhängen" hat.

Witzigerweise habe ich ausgerechnet HEUTE mit einem unserer Kinder GENAU DARÜBER geredet! 😏
Denn wir fahren am Samstag in die Serengeti, und können uns ("dank" Corona Krise und den verzweifelt preiswerten Sonderangeboten der Lodges für Residents) ausnahmsweise mal einige Nächte zwischendrin in einer Tented Lodge leisten - das bietet uns ganz andere Möglichkeiten: morgens game drive - über mittag einige Stunden an der Lodge und am pool, nachmittags/abends wieder game drive.
Bei unserer Botswana Fahrt hätte so eine Tagesaufteilung keinen Sinn ergeben, denn (wie auch mein Sohn heute nochmal bestätigte), weder in South Gate noch in Xakanaxa oder sonst wo hätten sich unsere Kinder mittags gerne 4 Stunden beschäftigt! Außer schnitzen ist da nicht viel, eben "zu wenig Action" - dann lieber im Auto sitzen und Tiere beobachten bzw. durch die Landschaft streifen.
Mein Sohn sagte auch: Planet Baobab war der einzige Ort, wo sie länger hätten verweilen können (weil es dort diesen riesigen Pool gibt!), und er fand unsere Fahrten immer gut! Sitzfleisch gehört da dazu - Campingurlaub als Familie ist nun mal anstrengend!

Euren Botswana Teil finde ich nicht überfrachtet.
Hallo Rehema,
Du glaubst gar nicht, wie sehr mich Deine Antwort beruhigt/freut! Ich hatte so gehofft, dass sich jemand meldet, der das mit den Kindern nachvollziehen kann und es auch schon mal durchgezogen hat - DANKE!!!
Ich denke, wir werden die Strecke um einiges kürzen und somit einige gute Tips, besonders zu Caprivi beherzigen - aber Chobe/Moremi werden wir weiterhin mit 1-night-stops planen.
Auch ich würde bei einer Reise nur mit Erwachsenen natürlich nie auf die Idee kommen, ausgerechnet in Maun oder Kasane die "Entspannungstage" einzuplanen, aber da können sich die Kinder halt um einiges freier bewegen als z.B. in Xakanaxa, wo ich sie kaum zum Herumstreifen auffordern kann 🙄 ....

Ich wünsche Euch eine traumhafte Zeit in der Serengeti (da bin ich ja schon ein wenig neidisch 😉
LG Katja