BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200602. März 2020 · #41
Hippoline schrieb: Beim gemeinsamen Abendessen (Kuduauflauf und kleine süße Kürbisse, ich habe vergessen, wie die heißen...)
… die Chance ist groß, dass es diese hier waren: https://de.wikipedia.org/wiki/Gem_Squash Die werden in Namibia und Südafrika recht gerne verwendet und lassen sich übrigens auch bei uns in Deutschland super anbauen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202002. März 2020 · #42
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202002. März 2020 · #43
Mittwoch, 6. Juni 2018 → Okaukuejo
ETOSHA – Here we come!!! - Teil 2
Wir biegen von dem kleinen Ombika-Loop zurück auf die Teerstraße. Und kaum, dass wir Fahrt aufnehmen Richtung Okaukuejo, steht da ein Auto. Und wir vermuten natürlich direkt, dass es etwas zu sehen gibt... Und tatsächlich, direkt neben der Hauptstraße (und vermutlich der geschäftigsten Straße im ganzen Etosha) stehen Elefanten im Gebüsch.
Große und Kleine...
Manche sind sehr beschäftigt.
Andere beäugen uns kritisch.
Wunderschön! Die ersten der „Big 5“ haben wir schon direkt am Anfang gesehen.
Wir fahren weiter und sehen etwas später noch einen einzelnen Elefantenbullen.
In Okaukuejo begeben wir uns in das Rezeptionsgebäude, das sehr umständlich organisiert ist. Erst muss man das Permit erwerben, sich dann woanders anstellen und einchecken. Schlüssel gibt es jedoch erst um 13.30. Sehr unfreundlich... Für das Abendessen muss man sich jeden Tag einzeln anmelden, das kann man nicht direkt für beide Abende machen. Wir buchen den Nightdrive, der zwar sehr teuer ist, aber die einzige Chance nach Einbruch der Dunkelheit in den Park zu kommen. Alle Nicht-Nationalpark-Game-Drive-Fahrzeuge haben zum Torschluss bei Sonnenuntergang im Camp (oder am Gate) zu sein.
Wir gucken uns ein bisschen um, natürlich gucken wir uns das berühmte Okaukuejo-Wasserloch auch direkt an.
Springböcke und Zebras haben den sehr steinigen Weg dorthin gefunden und stillen in der Mittagshitze ihren Durst.
Sie bewegen sich schon sehr vorsichtig auf dem Untergrund...
Wir sehen auch noch einen Blacksmith Lapwing (glaube ich).
Wir bekommen dann den Schlüssel und beziehen unser Zimmer. Das ist ein Reihenhaus, aber soweit ok und hat einen Kühlschrank. Die Dusche ist nicht hübsch, aber funktioniert.
Wir fahren wieder los und wollen nördlich von Okaukuejo auf die Pirsch. Die weite Landschaft ist sehr beeindruckend.
Da die meisten Wasserlöcher in dem Bereich trocken sind, fahren wir zum Okondeka-Wasserloch. Um das Wasserloch herum sind große Tiergruppen, manche näher, manche weiter weg.
Es gibt Straußen, Springböcke, Gnus, Zebras.
Manche messen ihre Kräfte.
Manche stehen nur so rum.
Giraffen kommen auch dazu.
Und dann sehen wir gaaaanz weit weg einen Löwen. Wow!
Schon dieses unscharfe Bild hat unserem Zoom alles abverlangt. 😉 Ich hätte den nicht gesehen, wenn Georg nicht solche Adleraugen hätte. Das ist also Nr. zwei der Big 5 und das schon am ersten Tag im Etosha...
Wir fahren nach einer Weile wieder zurück und freuen uns, wie gut die Tiere den Schatten ausnutzen.
Wir sehen mal wieder eine Riesentrappe, die ja auch wirklich weit verbreitet sind.
Dieser Greifvogel gibt uns Rätsel auf, ich konnte keine Übereinstimmung finden, die so ein nacktes Gesicht hat. Vielleicht kann jemand bestimmen, was es ist?
Da wir noch etwas Zeit haben und man ja sehr schnell am Ombika-Wasserloch sein kann über die Teerstraße, machen wir noch einen Abstecher.
Die Zebras sind noch da (oder schon wieder andere). Es sind jedenfalls Steppenzebras. Bergzebras leben nur im West-Etosha. Auch ein Schabrackenschakal hat sich jetzt eingefunden.
Und ein Elefantenbulle in Musth, der aber ganz friedlich trinkt.
Die Musth ist an der Ausscheidung aus der Kopfdrüse hinter dem Auge erkennbar. Es handelt sich bei Musth um eine Phase mit extrem verändertem Hormonlevel (vielfach erhöhtes Testosteron), das neben erhöhter Bereitschaft zur Fortpflanzung Elefantenbullen auch extrem aggressiv macht.
Überglücklich über unsere Sichtungen fahren wir zurück ins Camp und gehen zum Abendessen. Das ist ganz ok. Es gibt Büffet, keine große Auswahl, aber durchaus essbar. Service geht auch so.
Anschließend geht es los zum Nightdrive. Auf dem Weg zum Newbrownii-Wasserloch sehen wir mehrere Schakale. Leider müssen wir feststellen, dass wir nicht in der Lage sind, irgendetwas im Bild festzuhalten. Schon Mist... Da müssen wir wohl noch was lernen im Umgang mit den Kameras.
Am Wasserloch sehen wir vier Tüpfelhyänen, die aussehen, als wollten sie das ebenfalls anwesende Spitzmaulnashorn/Black Rhino angreifen. Es ist natürlich nichts schwarz an dem Nashorn. Es handelt sich um einen Übersetzungsfehler. Das White Rhino ist das Breitmaulnashorn, das ja auch nicht weiß ist, also übersetzt das Wide-Mouth-Rhino (und wide und white klingt ja nun mal im Englischen fast gleich).
Natürlich wagen sie es dann doch nicht, das Nashorn anzugreifen. Aber wir sind schon traurig, dass wir das nicht im Bild festhalten konnten.
Es ist abartig kalt unterwegs und wir frieren trotz Schal und Jacke und müssen uns tatsächlich noch in die vorhandenen Decken einwickeln um den kalten Fahrtwind in dem offenen Wagen auszuhalten. Ich kann nur jedem ans Herz legen, der so einen Nightdrive vorhat: zieht Euch warm an. Ich friere so gut wie nie, trage selbst im Winter oft nur T-Shirts, aber das war richtig, richtig kalt.
Wir sehen Löwinnen, die mit den Jungtieren spielen.
Am Gemsbokflakte-Wasserloch ist ein Löwenrudel mit drei Männchen. Die ganze Truppe liegt faul herum und bewegt sich kaum.
Die Guides meinen wohl, sie hätten genug geleistet und wir sitzen die restliche Zeit mit Blick auf die faulenzenden Löwen immer an der gleichen Stelle die Zeit ab und frieren.
Zurück im Camp will ich nur noch eine heiße Dusche und ins Bett. Zum Glück wird das Wasser schnell warm und ich bin mit der hässlichen Dusche doch sehr zufrieden...
Die Nachtruhe ist durch die Nähe zum sehr lauten Campingplatz ein wenig gestört. Ein sehr ereignisreicher erster Tag im Etosha geht zu Ende, der uns drei der Big 5 beschert hat (von den vier im Park vorkommenden).Wir sind glücklich, auch weil wir langsam wieder warm werden... 😎
ADAdamek93 Beiträge · seit 201902. März 2020 · #44
Wie schön, dass ihr so ein Glück hattet! Ich freue mich so auf die Elefanten, vielleicht auch ein Baby? Das Kindchenschema funktioniert doch immer! Findest du dass sich der Night Game Drive gelohnt hat? Wir haben keine Nacht im Park gebucht - hoffentlich bereuen wir es nicht... LG
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202002. März 2020 · #45
Adamek schrieb: Findest du dass sich der Night Game Drive gelohnt hat? ... LG
Hallo Irm, das ist wohl immer Ansichtssache. Sicher kann man sich nicht beschweren, wenn man Nashorn, Löwen und Hyänen gesehen hat. Insofern hat es sich theoretisch schon gelohnt. Aber es fühlte sich nicht so an, weil es a) ziemlich teuer war und b) halt ganz viel Zeit vertrödelt wurde. Ich würde das nicht mehr machen, trotz der Sichtungen, weil es sich einfach nicht lohnenswert anfühlte... Viele Grüße! Uschy
Champagner8'672 Beiträge · seit 201003. März 2020 · #46
Guten Morgen Uschy,
kurz zu den Vögelchen:
Hippoline schrieb: Wir sehen auch noch einen Blacksmith Lapwing (glaube ich).
Du glaubst richtig 😉
Dieser Greifvogel gibt uns Rätsel auf, ich konnte keine Übereinstimmung finden, die so ein nacktes Gesicht hat. Vielleicht kann jemand bestimmen, was es ist?
Mir gibt deine Frage Rätsel auf 😮 ! Du hast den Vogel doch schon bestimmt! Wenn ich das Foto "zitiere", dann sieht man, dass es bereits den Namen "harrierhawk" trägt.
Das ist auch korrekt - ein juveniler African Harrier Hawk (Höhlenweihe/ Gymnogene)
Hierzu noch eine Anmerkung:
Und ein Elefantenbulle in Musth, der aber ganz friedlich trinkt. Die Musth ist an der Ausscheidung aus der Kopfdrüse hinter dem Auge erkennbar.
Diese Ausscheidung aus der Kopfdrüse hat jeder Elefant immer mal wieder, vor allem bei großer Hitze und bei Stress. Auch bei Elefantenkühen und Elefantenkindern kann man das sehen. In der Musth ist dieser sehr breit (könnte man bei deinem Elefanten so interpretieren) und fächert sich manchmal sogar auf, dazu kommt, dass der Bulle ständig uriniert, dabei seine Beine vollpinkelt, meist ist ein weißliches Sekret am Penis erkennbar ist und - er STINKT 🤢 (einmal gerochen am Chobe 😣 ) ! Wobei man meistens zum Glück (aus sicherheitstechnischer und olfaktorischer Sicht) zu weit entfernt ist, um es zu riechen.
Vollgepinkelte Beine könnte man bei deinem Bullen erkennen, aber wie gesagt, die Streifen am Kopf sind NICHT das Erkennungszeichnung per se für die Musth! So kommen immer wieder arme, harmlose Elefantenkühe in den Verdacht 😉 .....
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202003. März 2020 · #47
Hallo Bele,
Champagner schrieb:
Dieser Greifvogel gibt uns Rätsel auf, ich konnte keine Übereinstimmung finden, die so ein nacktes Gesicht hat. Vielleicht kann jemand bestimmen, was es ist?
Mir gibt deine Frage Rätsel auf 😮 ! Du hast den Vogel doch schon bestimmt! Wenn ich das Foto "zitiere", dann sieht man, dass es bereits den Namen "harrierhawk" trägt.
Das ist auch korrekt - ein juveniler African Harrier Hawk (Höhlenweihe/ Gymnogene)
😊 Der Harrier Hawk war grob geraten. Ich meinte, unserer wäre zu klein im Vergleich zu dem, was im Bestimmungsbuch steht... Danke Dir jedenfalls für die Bestätigung (wobei ich mich ja nicht mal getraut hab, meine Vermutung zu äußern... 😉 )
Das mit dem Stress, der auch zu der Ausscheidung beim Elefanten aus der Kopfdrüse führen kann, wusste ich nicht. Allerdings hätte ich erwähnen sollen, dass auch Kühe diese Ausscheidung haben. Aber man kann ja an der Kopfform gut sehen, dass es ein Bulle ist, deshalb hatte ich wohl verpeilt auf Kühe einzugehen... Danke für's Aufklären, man lernt immer noch dazu. 😁
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202006. März 2020 · #48
Donnerstag, 7. Juni 2018 Etosha
A great white place...
Nach dem Frühstück (wenig Auswahl, nichts Besonderes) brechen wir auf. Es geht heute in Richtung Halali also Osten, am Rand der Salzpfanne entlang. Da sind viele aktive Wasserlöcher, unter anderem auch die, an denen wir beim Nightdrive ja Nashorn, Hyänen und Löwen gesehen haben. Da müssen wir ja mal gucken, man weiß ja nie, wer vielleicht noch da ist… 😉
Zuerst sahen wir Frühsport bei Zebras und Springbocks.
Auf freier Strecke stand ein Safari-Fahrzeug und ein Bus und wir haben uns dazugestellt, um zu sehen, was es zu sehen gibt. Und trotz der guten Tarnung sind wir schnell fündig geworden.
Es sah so aus, als würden die beiden ihre Optionen abwägen und hätten sich noch nicht entschieden.
Als die beiden keine Anstalten machten, bald zu entscheiden, ob es Springbock oder Zebra gibt, und sich auch immer mehr Fahrzeuge dazustellten, fuhren wir weiter.
Und statt vier Ohren sahen wir zwei komplette leibhaftige Löwen nur ein kleines Stück weiter die Straße lang. Auch die beiden schienen nicht von wildem Aktionismus gepackt und nachdem wir unseren Fund ausgiebig von allen Seiten bewundert und abgelichtet hatten, fuhren wir weiter.
Wir sahen ein paar Vögel. Zuerst Lesser Kestrels (denke ich).
Dann einen Northern Black Koorhaan und seine Frau.
Gabor Goshawks
Eine Riesentrappe in der weiten Landschaft
Und Sträuße
Einige der Wasserlöcher liegen wirklich malerisch und manche haben eine großartige Aussicht auf die Weite der Salzpfanne (Sueda, Salvador), sehr beeindruckend.
Die Landschaft ist insgesamt wunderschön.
Es gab Zebras
Eine seltsame Ansammlung verschiedener Tiere
Oryxe, sogar mit Nachwuchs, sind die nicht knuffig?
Giraffen, die aus der Ebene herausragen
Und dann haben wir sogar Kuhantilopen/Red Hartebeest gesehen, die eher selten sind.
Sehr gut gefallen hat uns die Beschilderung des Camps Halali.
Zurück sind wir weiter südlich gefahren (Rhinodrive), da hatte die Straße eine furchtbar schlechte Qualität, das war eins von nur zwei Malen während unserer Tour, dass der Hilux wirklich sinnvoll war. 😎 Da der Boden hier weiß ist, sind die Termitenhügel es auch.
Es gab verschiedene Tiere an verschiedenen Orten zu sehen.
Kudus
Manche haben eine komische Art der Körperpflege
Apropos komisch - das akrobatische Giraffentrinken
Schabrackenschakal, Nilgänse und ein gespiegelter Elefant
Mehr Elefanten
Pied Crow
und Zebras
Und noch ein Red Hartebeest, sind wohl doch nicht soooo selten...
Gegen Abend und kurz vor Sonnenuntergang (also Toresschluss) wollten wir noch schnell einen Blick auf ein Wasserloch werfen, bevor es Zeit wurde, nach Okaukuejo zurückzukommen.
Am Wasserloch war nichts los und wir wollten uns ein bisschen beeilen, um noch pünktlich zurück zu kommen, als plötzlich hinter einer Biegung ein Elefantenbulle aus dem Busch kam und nur zwei Meter vor uns stand. Der Arme hat sich wohl genauso erschreckt wie wir, er hatte jedenfalls aufgestellte Ohren und aufgerissene Augen und wirkte nervös.
Jedenfalls war das viel zu nah und ich rief nur „weg, weg, weg!“ und Georg gab Gas und machte, dass wir an ihm vorbeikamen. Ein Stück weiter haben wir gehalten und geschaut, was er macht. Er schien sich dann auch wieder zu beruhigen, da die Situation ja aufgelöst war. Die Ohren legten sich wieder und er trottete zum Wasserloch. Und da haben wir uns dann auch getraut, die Kamera vorzukramen...
Und wir? Wir haben gewendet und noch ein paar Bilder von ihm gemacht, nachdem der Schreck erst mal überstanden war. Natürlich alles mit gebührendem Abstand… 😉
Es war dann auch schon nicht mehr lange, bis Sonnenuntergang.
Am Tor waren wir so ein paar Minuten zu spät, aber das hat keinen interessiert und war es jedenfalls wert…
Wir hatten uns entschieden im Etosha zu übernachten (gegen den Rat der Agentur, mit der wir gebucht hatten), weil wir so viel vom Okaukuejo-Wasserloch gelesen hatten, dass wir es unbedingt selbst erleben wollten. Für uns war es aber eher ernüchternd. Es war unheimlich laut mit Bierdosen und Gläsern, Geschwätz und Telefon Gebimmel. Wir waren schon bald ziemlich genervt davon. Wahrscheinlich sind wir einfach nicht massentauglich.
Gesehen haben wir nicht viel dort und leider sind auch die Bilder nicht gut geworden. Ein paar Zebras waren da.
Das einzige besondere Tier war der Löffelhund.
Allerdings könnte unsere Ungeduld und Unleidlichkeit wegen des Lärms daran Schuld gewesen sein, dass wir keine spektakuläre Sichtung hatten. Wir haben nämlich am nächsten Morgen gehört, dass spätabends noch das Spitzmaulnashorn (mit Jungtier und Halbwüchsigem) da war, das wohl sehr oft abends ans Okaukuejo-Wasserloch kommt.
Ein weiterer Grund für Okaukuejo war, dass wir gerne den Nightdrive machen wollten, um die eher nachtaktiven Tiere zu sehen.
Fazit Okaukuejo:
Kann man machen, Essen ist ok, nicht gut, außer dem Elen-Filet, das war richtig gut. Service und Ambiente taugen nichts. Ist nicht gerade günstig und Preis/Leistung steht nicht so direkt im Verhältnis. Aber da ist nun Mal das Monopol auf die Nightdrives und das Wasserloch…
Tankstelle und Laden sind vorhanden.
Wenn man dort übernachtet, dann vielleicht als Selbstverpfleger? Und vielleicht darauf achten, dass man nicht in der lautesten Ecke (am Campingplatz) bucht, wenn man einen leichten Schlaf hat… Würde ich vielleicht nicht wieder machen, sondern außerhalb übernachten, da uns das Wasserloch so gar nicht zugesagt hat und auch die Hälfte des Nightdrives verschwendete Zeit war, aber ich weiß, dass sich das für andere ganz anders dargestellt hat und würde deshalb niemandem davon abraten. Es kann ja auch ganz anders sein…
ADAdamek93 Beiträge · seit 201906. März 2020 · #49
Danke Uschy! Schön, die doch nicht so seltenen Red Hartebeest 😄 Gerade hast du mich bestätigt, dass wir nicht im Park übernachten! Freue mich auf die Fortsetzung! LG Irm
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202007. März 2020 · #50
Liebe Irm,
schön, dass Du immer noch dabei bist. Und da Wochenende ist, gibt es sogar direkt heute eine Fortsetzung!
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202007. März 2020 · #51
Freitag, 8. Juni 2018 → Onguma
Wir verlassen Etosha
Nach dem wir ausgecheckt und getankt haben, fahren wir im Prinzip die gleiche Strecke wie am vorigen Morgen. Es ergibt sich keine besondere Sichtung an der Strecke oder den Wasserlöchern, bis wir Halali passieren. Nur die üblichen Verdächtigen.
Dann sehen wir ein Steenböckchen, dass sich bei den Zebras versteckt hat.
Ein paar Giraffen ragen aus dem Gebüsch.
Ein Grey Hornbill, den sieht man auch nicht so oft, wie seinen gelbschnabeligen Verwandten.
Wunderschöne Landschaft.
Bei den Impalas ist was los.
Auf der Zufahrt zum Batia-Wasserloch sehen wir plötzlich in kurzer Entfernung eine einzelne Löwin. Ein echter Wow-Moment.
Und dann kommt sie auf uns zu.
Sie steht da, völlig ruhig. Sie trägt ein Ortungshalsband und wir wundern uns etwas, dass eine Löwin alleine ist, da sie ja sonst immer in Rudeln leben.
Wir haben dann wohl gesehen, dass ihr Gesäuge gut zu erkennen ist. Vermutlich hat sie Jungtiere, die noch sehr klein sind und deshalb noch isoliert vom Rudel.
So stehen wir eine lange Zeit nur wenige Meter von einem der gefährlichsten Raubtiere entfernt und dürfen sie ungeniert anstarren. Was für ein erhebendes Gefühl. Nach einer Weile geht sie ihrer Wege (wahrscheinlich Nahrung für den Nachwuchs besorgen).
Eine prachtvoll bunte Gabelracke/Lilac Breasted Roller gibt eine Flugvorführung.
Weiß getünchte Elefanten.
Das Blaue hier im Hintergrund ist eine optische Täuschung/Fata Morgana. Da war kein Wasser... 🙄
Ich mag Oryx.
Und Zebrakinder... 😘
Elefantenkommunikation
Giraffenkommunikation
auch eine Form der Kommunikation? 😛
Noch mehr Giraffen (Chudrop-Wasserloch)
Sehr hübsch mit dem Grün in der Mitte.
Warzenschweine knien oft zum Essen oder Trinken
Helmeted Guinea Fowl
Elefanten am Klein-Namutomi hatten viel Durst.
Go-Away-Birds/GrauSchreivögel vom Winde verweht...
Sie sind aber durchaus auch am Publikum interessiert. 😉
Hornbills/Tokos in rot und gelb
Bevor wir den Park durch das östliche Tor verlassen zu unserer heutigen Unterkunft, die direkt außerhalb liegt, drehen wir schnell noch eine Runde um den DikDik-Drive. Es ist wirklich hübsch hier, waldig, sehr nett. Und es gibt tatsächlich Dikdiks. Wahrscheinlich die Tiere mit dem am wenigsten passenden Namen, die mir bisher begegnet sind.
Die Damara-Dikdiks sind die kleinste Antilopenart im Etosha und eine der kleinsten überhaupt. Nur ungefähr so groß wie ein Hase, aber mit langen Stelzenbeinen. Auffällig ist die Nase, die sehr lang ist. Dikdiks sind oft paarweise unterwegs und wirklich niedlich.
Bei schon sehr schräger Sonne treffen wir noch eine wunderschöne Gabelracke und verlassen den Park dann am Von-Lindequist-Gate.
Direkt nach dem Gate geht es links auf das Onguma-Gelände. Wir fahren am Zaun zum Etosha entlang zum Bush-Camp.
Die Warnschilder hier verheißen viele Tiere.
Also so kann eine Lodge auch aussehen. Das Onguma Bush Camp ist sehr hübsch unter hohen Bäumen gelegen. Zentraler Punkt ist das Wasserloch, an dem das Restaurant und der Aufenthaltsbereich auch mit Beobachtungsplätzen liegen. Wir checken ein und beziehen unser „Rondavel“, eine schöne runde Hütte. Alles ist super und sauber. Zum Essen geht’s auf die Terrasse am Wasserloch. Es gibt ein festes Menü, das sehr gut ist. Wir gehen früh zu Bett und werden erst ein wenig durch das laute Löwengebrüll aufgeschreckt, schlafen dann aber hervorragend.
Fazit Halali und Fort Namutomi:
Wirken nicht gastfreundlicher als Okaukuejo…
Kann man sicher trotzdem machen, vor allem Halali, wenn es die Routenplanung so vorgibt. Ich würde das aber wegen unserer Erfahrung eher nicht tun (s. Fazit Okaukuejo).
Was gut ist, ist dass man zwischendurch ein kaltes Getränk bekommen kann, mal zum Klo kann und sich die Beine vertreten.
Und natürlich auch das Beobachtungsbuch. Bei der Rezeption finden sich in den Camps je ein Buch, in das die Gäste eintragen, welche Sichtungen sie hatten und wo ungefähr.
ADAdamek93 Beiträge · seit 201908. März 2020 · #52
Na klar bin ich noch dabei! Danke für die tollen Bilder! Ich kanns mir noch gar nicht richtig vorstellen wie es ist durch Etosha zu fahren und sich nicht wie im Zoo zu fühlen 😛
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202008. März 2020 · #53
🙂 🙂 🙂 Etosha ist toll. Es gibt überall so viel zu entdecken. An Zoo hat es mich nicht erinnert, nicht mal an Safaripark. Du wirst es erleben, es macht solchen Spaß!
Tanzmaus63 Beiträge · seit 201609. März 2020 · #54
Hallo Uschy, Danke für diesen tollen RB und die wunderschönen Bilder, da werden auch bei mir Erinnerungen wach. Ich traue mich nicht so an RB, bewundere aber alle fleißigen Schreiber hier. 2016 war der Etosha so trocken. Wir kamen durch das von Lindequist Gate und ich dachte ich bin in einem Science-Fiction Film-es war im Osten alles ! so weiß wie deine Elefanten .Es war überhaupt mein 1. Afrika Aufenthalt - Liebe auf den 1. Blick als ich die Oryx gesehen habe, die Namib, einfach ganz Namibia. Die letzten 2 Jahre waren wir im Kruger, ganz anders als Etosha, würde dir auch gefallen...ich versuche mal 1^Bild hochzuladen :))) von unseren ersten Metern im Etosha... in der Hoffnung das du bald weiter schreibst wünsche ich dir und allen anderen einen gute Wochenstart Martina
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202009. März 2020 · #55
Hallo Martina,
schön, dass es Dir gefällt. Ja, ich war auch sofort infiziert. Deine Fotos zeigen super, wie trocken es stellenweise ist. Danke dafür.
Und ich denke, Du hast Recht, was Kruger angeht, das planen wir für diesen Sommer, also Winter/Frühling dort. 😄
Ich versuche heute noch die Fotos fertig zu bekommen, dann geht es nachher noch weiter.
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202009. März 2020 · #56
Samstag, 9. Juni 2018
Onguma/Etosha - Teil 1
Wir haben wunderbar fest geschlafen in unserem Rondavel. Zum Frühstück geht es wieder auf die Restaurantterrasse. Es gibt ein tolles Frühstücksbüffet mit hausgebackenem Brot, Croissants und einem Eiermenü.
Nachdem wir uns gestärkt haben, brechen wir auf und fahren zurück in den Etosha. Wir können uns noch nicht trennen. 😊
Wir müssen nach Fort Namutomi zum bezahlen und werfen direkt auch einen Blick ins Beobachtungsbuch. Dort sehen wir, dass an unserer vorgesehen Strecke Richtung Norden eine Leopardin mit drei Jungen gesichtet wurde und zwar gerade eben erst. Jetzt verstehe ich auch, warum die Frau, die mir entgegen kam, so ein breites Grinsen im Gesicht hatte... 😉 Also nix wie hin!
Tatsächlich sehen wir sie in weiter Ferne mit ihren drei Jungen. Allerdings ist sie eine Gepardin, keine Leopardin. Die drei Jungtiere stimmen aber und die Stelle auch.
Wir geben unser möglichstes, aber sie ist so weit weg, dass das die besten Fotos sind, die wir hinkriegen.
Wir fahren einige der Wasserlöcher in der Gegend an.
Twee Palms sieht sehr malerisch aus, viel los ist nicht. Ich habe gelesen, dass mittlerweile eine der Palmen umgefallen ist, also wird es vielleicht ja umbenannt?!
Der Schabrackenschakal macht es sich gemütlich...
Eine niedliche Straußenfamilie.
Der Sekretär war eifrig bei der Jagd.
Gabelracken sind einfach wunderschön.
Ein Blick über die weite weiße Ebene.
Die Giraffen sehen aus, als hätten sie Gegenwind...
Eine Nilgans
Ein Busch voller Vögel (Blutschnabelweber, Willowwarbler und Blue Waxbill)
Gabelracke beim Mittagessen
In Tsumcor sehen wir zum ersten (und einzigen) Mal Elen-Antilopen/Eland, die größten Antilopen.
Die Impala-Böckchen haben auch Durst.
Der eine scheint sich für einen Springbock zu halten... (Wahrscheinlich wollte er nur die lästigen Guinea Fowl vertreiben)
Eine Kudufamilie findet sich ein.
Und ein einzelner Oryx
Wir sehen unterwegs einen Rock Kestrel.
In Klein-Namutomi tummeln sich Geier (Lappetfaced Vultures und Whitebacked Vultures) und Marabus
Sehr cool ist es, wenn der Geier sich nach dem Bad trocknet.
Ein Pale Chanting Goshawk
Giraffen Foto-Shooting
Und ein Toko, diesmal mit rotem Schnabel.
Wir machen uns auf den Rückweg ins Onguma Bush Camp, da wir für den Nachmittag einen Sundowner Drive geplant haben. Wir gönnen uns eine kleine Ruhepause am Wasserloch, bevor es losgeht. Vorne im Bild die Restaurant-Terrasse, hinten der Loungebereich, überall hervorragende Sicht aufs Wasserloch..
Fazit Etosha:
Etosha ist super. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Die Landschaften sind so unterschiedlich. An manchen Stellen ganz grün, an anderen weiß und ausgetrocknet. Es gibt wahnsinnig viele Tiere zu sehen. Man hat gute Chancen, auf Elefanten und Löwen zu treffen, wenn man Glück hat (oder geschickter ist als wir) auch Nashörner, vor allem auch Spitzmaulnashörner, die ja noch viel seltener sind als Breitmäuler.
Jederzeit wieder! 100% Empfehlung. 😘
Übernachten vielleicht nicht, aber jedenfalls Tiere erspähen.
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202010. März 2020 · #57
Samstag, 9. Juni 2018
Onguma – Teil 2
Sundowner Drive
Mit uns fahren zwei ältere englische Birder-Paare, sehr nette unaufdringliche Leute und Moses, unser Guide. Der Wagen ist damit nicht so voll und wir haben eine Reihe für uns. Die Birder sind natürlich vor allem an Vögeln interessiert, aber zum Glück nicht ausschließlich. Moses informiert uns also über alle Säuger und alle Vögel.
Wir sehen ein Impala ohne die schwarze Nase, die sie auf der anderen Seite des Zauns alle haben.
Es ist eine tolle Landschaft.
Manchmal verändert sie sich radikal, sobald man einen kleinen Hügel überquert.
Trotzdem malerisch...
Manche Greifvögel entziehen sich einer Identifizierung, vielleicht kann jemand helfen?
Die kleineren sind einfacher: hier Pale Flycatcher
und ein Rotbauchwürger
Die üblichen Verdächtigen
Ein Weißrückengeier sehr malerisch in einer Dattelpalme
Eine besondere Sichtung war dieser Uhu/Verraux Eagle Owl, die Birder waren sehr verzückt...
Schöne Ansicht in der untergehenden Sonne.
Und der Sonnenuntergang hatte es auch in sich.
Gleichzeitig auf der anderen Seite der Ebene, auf der wir uns für den Sundowner eingefunden hatten:
Uns wurde erklärt, das sei eine Cheetah-Mutter, die ihre Jungen ruft.
Wenn man genau hinguckt, dann sieht man die „flauschigen Cojones“, die es ziemlich unmöglich machen, dass es eine „Mutter“ ist. Ich bedanke mich bei der Krüger Park FB-Gruppe, die zuletzt auch eine angebliche Leopardenmutter anhand der flauschigen Cojones widerlegt hat.
Nichtsdestotrotz gab es die Familienzusammenführung tatsächlich.
Keine Ahnung, wie der Schakal und das Gnu dazupassen...
Das war jedenfalls der allercoolste Sundowner, gemeinsam mit den Geparden. Der eine ist noch neben Georgs Schulter zu sehen. Er/sie stand mit uns auf der Steppe und beobachtete uns, während wir sehr leckere Snacks und Getränke zum Sundowner hatten. Unfassbar.
Total geflasht ging es zurück zum Bush Camp. Es gab wieder ein sehr leckeres Abnedessen auf der Terrasse, es schlief sich wieder ausgezeichnet im Rondavel und am nächsten Morgen gab es wieder das große, leckere Frühstück. Dabei gab es Oryx und Impalas zu sehen.
Das Licht in den Bäumen ist wundeschön.
Und auch der Go-Away-Bird leuchtet.
Dann hieß es schon wieder aufbrechen für uns und wir machten uns auf den Weg. Unterwegs zum Tor sahen wir einen Adler/Tawny Eagle.
Einen Toko
Und Bee Eater/Bienenfresser (genauer kann ich das nicht)...
Wir sahen diesen Sekretär, wie er ernsthaft durch das Gras schritt. Was für ein beeindruckender Vogel.
Dann fing er an zu trampeln, was wohl bedeutet, dass er ein Beutetier angreift.
Und das mit Erfolg.
Als wir durch das Tor raus und auf die C38 Richtung Tsumeb fahren, sehen wir noch diesen Bontebok/Buntbock, der, so hübsch er auch ist, nicht in diese Gegend und gar nicht nach Namibia gehört.
Fazit Onguma Bush Camp:
Hier war es super und wir haben nichts zu meckern. Man ist nah an der Natur, das Wasserloch so direkt im Camp ist super. Das/der Rondavel ist sauber und geräumig genug. Das Personal ist freundlich und kompetent. Man bekommt sogar das Bett aufgedeckt, was ich für übertriebenen Service halte. Das Essen war super und der Gamedrive mit Sundowner erste Sahne. Absolut nichts auszusetzen, außer evtl. das die Dusche einen festen Duschkopf hat, aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. Onguma Bush Camp ist super.
Insgesamt 100% Empfehlung. Jederzeit gerne wieder.
HippolineThemenstarter77 Beiträge · seit 202012. März 2020 · #60
Sonntag, 10. Juni 2018 → Waterberg
Meteorit, Tafelberg und alte Polizeistation
Von Onguma aus sind wir über die C38 und B1 über Tsumeb (eine Tankstelle und eine Menge Wellblechhütten) und die C42 zum Hoba-Meteoriten gefahren. Der Meteorit schlug vor ca. 80.000 Jahren auf der Erde auf und ist mit seinen 50 bis 60 Tonnen der größte bislang auf der Erde entdeckte Meteorit. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts beim Pflügen gefunden. Heute ist er ein nationales Denkmal, und es gibt einen kleinen Laden, Toiletten und um den Meteoriten herum Stufen, die eine Art Amphitheater ergeben.
Erstaunlich fand ich, dass er metallisch ist, das hatte ich nicht erwartet. Er besteht zum größten Teil aus Eisen.
Beim obligatorischen Erinnerungsfoto haben wir uns mit den einzig anderen Anwesenden, einem jungen Paar aus Süddeutschland, abgewechselt.
Es gab viel Vogelgezwitscher, erwischt haben wir nur einen African Red-Eyed Bülbül.
Faszinierende Pflanze.
Wir sind über Gravelpads weiter Richtung Waterberg gefahren, haben viele, viele Gatter geöffnet und geschlossen, sind durch Kuhherden gefahren zum Waterberg. Der Waterberg ist ein beeindruckender Tafelberg.
Untergebracht sind wir im NWR-Camp. Schon am Tor wundern wir uns über den Torsteher. Er grüßt nicht, spricht keinen Ton, rührt sich nicht... Er wartet, bis ich sage, dass wir ins NWR-Camp wollen.Dann drückt er mir immer noch wortlos eine Liste in die Hand. Unfassbar... Die Damen an der Rezeption sagen, unsere Buchung sei storniert worden. Zum Glück lassen sie sich doch überzeugen, dass wir bleiben. Schöner Empfang...
Unser Chalet ist ok. Allerdings steckt innen auf der Tür der Generalschlüssel. Wir denken, dass die Reinigungsdame ihn bestimmt bald sucht, aber das dauert noch bis zum nächsten Tag... 🙄
Wir wandern ein bisschen herum, aber die meisten Wege sind zugewuchert, blockiert. Im Camp treffen wir auf Dikdiks
Eine Groundscraper Thrush
Genießen die tolle Aussicht
Abendsonne am Plateau
Im Wald sehen wir ein sehr altes Grab.
Das Pearlspotted Owlet ist so putzig.
Es hat am Hinterkopf Scheinaugen, damit Fressfeinde abgeschreckt werden.
Aber uns beobachtet es mit komplett gedrehtem Kopf 🤪
Rotbauchwürger leuchten im Busch.
Die Dikdiks hier im Camp sind sehr fotogen
...und relativ zutraulich. (Wir haben sie natürlich nicht gefüttert.)
Wir treffen wieder mal einen Hornbill, sogar die unterrepräsentierte graue Variante.
Die letzten Sonnenstrahlen am Rand des Waterberg-Plateaus.
Abends waren wir im Camp-Restaurant essen. Das Camp befindet sich in einer Polizeistation aus Kaisers Zeiten und das sieht man sehr deutlich. Das hat schon ein besonderes Flair und wurde offensichtlich für die Ewigkeit gebaut. Das Kudusteak ist lecker, die Bedienung transusig.
Wir unterhalten uns nett mit den anwesenden anderen Gästen. Es sind nur ein paar einzelne Tische besetzt. Der Rest der großen Halle ist leer.
Schon wieder ein Tag um. Das Urlaubsende naht mit Riesenschritten... 😮
Fazit Hoba-Meteorit: Wenn man in der Gegend ist, kann man einen Abstecher machen. Geht flott, ist nicht teuer. Aber es lohnt wohl nicht, extra von weit her hierhin zu kommen. Ja, es ist der älteste gefundene Meteorit, aber es ist nur ein großer Klumpen Metall, von dem man keine neuen Erkenntnisse gewinnt, wenn man ihn live sieht.
Vielleicht bin ich ein Banause, aber: insgesamt lohnt es eher nicht, außer man ist sowieso in der Nähe. 😉