Reisebericht

Namibia Selbstfahrer-Rundreise (kleine Runde...)

von Hippoline · begonnen 14. Feb. 2020 · 25 Teile

Teil 114. Feb. 2020
Hallo zusammen!

Im Mai/Juni 2018 haben mein Mann und ich eine Selbstfahrer-Rundreise durch das innere Namibia gemacht. Da wir es etwas gemütlicher angehen lassen wollten, reichten die fast drei Wochen für uns nur, um diese Route zu fahren:

Windhoek
Kalahari
Namib
Namib Naukluft
Swakopmund
Damaraland
Khorixas
Etosha
Onguma
Waterberg
Düsternbrook

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Wir wollten gerne überall etwas verweilen, also eher zwei Nächte als nur eine bleiben und können im Nachhinein sagen, dass wir es wieder so machen würden. Wir haben in einer Lodge gesehen, wie ein chinesischer Bus erst nach Einbruch der Dunkelheit ankam, die Insassen schnell eincheckten, etwas aßen und morgens schon vor dem Frühstück wieder im Dunkeln abreisten. Das wäre nichts für uns…
Uns hat es super gefallen, wir haben uns Zeit gelassen und ich habe ein Reisetagebuch geführt, das ich schon lange mit Euch teilen wollte. 😉 Schließlich habe ich auch Eure tollen Berichte immer sehr gerne mitgelesen!

Dann hoffen wir mal, dass was lange währt, nun auch endlich gut wird...
Teil 214. Feb. 2020
Auf geht’s

Samstag, 26. Mai 2018

Mit dem Zug zum Flug geht es für uns nach Frankfurt. Von dort fliegen wir mit Air Namibia nach Windhoek.
Im Zug ist viel Gedrängel, das hätte ich jetzt gar nicht gedacht am Samstag…
In Frankfurt angekommen machen wir uns erst Mal auf die Suche nach dem Air Namibia Schalter, weil wir schnell unsere 2x 23KG Gepäck pro Person abgeben wollen. Nachdem wir rausgefunden hatten, dass jeder zwei Koffer aufgeben konnte, gab es ja kein Halten mehr und wir haben u.a. die alte Kühlbox und den neuen Kompressor schon von Deutschland aus mitgenommen.

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In der Schlange vor uns der erste Schreck: ein Mann, dessen Shirt darüber Auskunft gibt, dass er in den USA war, um wilde Tiere zu erschießen. Dann sehen wir auch noch, wie er ein längliches Päckchen als Gepäck aufgibt, das mit Sicherheit ein Gewehr ist. Muss der denn damit nach Namibia? Wo wir hinwollen, um Tiere zu gucken? Unschön… 🙁

Nachdem wir unser vieles schweres Gepäck losgeworden sind, schlagen wir noch etwas Zeit tot, und haben dann auch noch etwas Verspätung, bevor wir boarden dürfen.
Zum Glück erlaubt die Sitz-Aufteilung (2-4-2) es, dass Georg und ich für uns sitzen, ohne mit wildfremden Menschen kuscheln zu müssen. Insgesamt ein sehr angenehmer Flug, ruhig, entspannt.

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Teil 315. Feb. 2020
Sonntag, 27. Mai 2018 Windhoek & Katutura

In Windhoek angekommen stellen sich direkt so viele Aufgaben auf ein Mal. Wir müssen Geld abheben, Pipi, das Auto abholen und SIM-Karten. Wo fangen wir nur an?!? 😉

Nachdem alles seine Ordnung hat und wir mit den Unterlagen des Autos auch sämtliche Buchungsinfos bekommen haben, geht’s raus in die Sonne und wir nehmen nach einem Fahrschulfilm über die Gefahren des namibischen Straßenverkehrs und einer langwierigen Prozedur unseren HiLux entgegen. Meine Güte, ist das Ding riesig…

Auf geht’s auf der falschen Straßenseite. Wir freuen uns über die ersten Tiersichtungen (Warzenschweine, Paviane und Gelbschnabel-Toko) auf dem Weg nach Windhoek.

Dort angekommen fahren wir als erstes in die Maerna Mall und decken uns mit allem ein, was wir so für unterwegs brauchen, vor allem Wasser, aber auch Obst, Billtong und ein paar Knabbereien (Padkos!!!), essen sehr lecker bei John Dory's und fahren dann zu unserer Unterkunft Casa Africana, direkt gegenüber der Heinitzburg.

Unser Auto kann im Innenhof hinter dem verschlossenen Tor parken und wir freuen uns über unser schönes erstes afrikanisches Zimmer. Es hat ein großes Bad, ist sauber, es gibt nichts zu meckern. Das Personal ist sehr nett und preislich ist es super.

Wir erholen uns ein bisschen und werden dann schon von Phineas mit einem uralten offenen Landrover abgeholt für unsere Stadtrundfahrt inkl. Katutura.

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Wir sehen und erfahren viel Interessantes, Phineas spricht ausgezeichnet Deutsch.

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Neben Tintenpalast, Alter Feste, Christuskirche und Kaffeemaschine sehen wir auch eine Streifenmanguste, einen Leberwurstbaum und erfahren, wo der Pfeffer wächst.

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Wir sind schon sehr geflasht, wie groß die Unterschiede sind zwischen Heinitzburg und Wellblechhütten…

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Wir probieren das leckere gegrillte Fleisch am Meat Market in Katutura. Wenn man auch dahinterguckt, und sieht, wie es auf den Kabeltrommeln zubereitet wird, ist es allerdings schon weniger lecker...

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Das Anstehen zum Wasserzapfen und wie es dann in die Hütten transportiert wird, gibt einem zu denken, wenn man an sein fließendes Wasser und tägliche Dusche gewöhnt ist.

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Wir wundern uns darüber, wie weit sich die Wellblechhütten erstrecken, wie viele der Hütten Friseure beherbergen und dass die Kinder an der Straßenecke warten, um mal im Auto mitfahren zu dürfen und dann ein Bonbon abzustauben.

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Phineas bringt den Kindern jedenfalls bei, dass das Einwickelpapier der Bonbons nicht einfach in die Gegend geworfen wird, sondern mitgenommen und im Müll entsorgt.



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Wir besuchen noch die Penduka-Initiative, die Frauen ausbildet und unterstützt und kaufen unser erstes Souvenir.

Zum Abendessen geht’s ins Joe’s Beerhouse, von dem wir gelesen haben, dass es ein Muss ist.
Wir finden es erst mal befremdlich, mit Fremden an einen Tisch gesetzt zu werden (zumal wirklich viel Platz noch frei war).
Es gibt Riesensteaks von Zebra und Kudu und die ersten Savanna und Windhoek Lager, eine nette Unterhaltung mit den Leuten am Tisch, die ihren letzten Abend hatten.
Also war es wohl doch nicht so übel, mit Fremden zusammen zu sitzen... 😄

Dann ging es früh ab ins Bett, wir waren ordentlich müde.
Teil 416. Feb. 2020
Montag, 28. Mai 2018 Windhoek -> Kalahari Anib Lodge

Ab in die Wüste!

Gut erholt und frisch ausgeschlafen packen wir nach dem Frühstück (kein Highlight aber gut essbar) unsere Sachen und verlassen Windhoek Richtung Süden auf der B1. Ich habe einen Zettel über das Lenkrad geklebt, mit einem Pfeil nach links als Erinnerung, dass wir auf der falschen Straßenseite fahren müssen.

Wir freuen uns über die Landschaft und wundern uns, dass wir statt Antilopen Pferde am Straßenrand sehen.

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Kurz nach Rehoboth treffen wir auf den Südlichen Wendekreis/Tropic of Capricorn. Das Schild hier an der B1 ist neuer und schöner (und auch höher) als das, das wir später noch an der C14 gesehen haben. Wir hatten es außerdem für uns allein und konnten ausgiebig fotografieren, Selbstauslöser ausprobieren etc... 😉

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In Kalkrand tanken wir sicherheitshalber und bleiben dann weiter auf der B1.
Bald danach biegen wir links in ein Gravelpad ab. Wir lassen etwas Druck aus den Reifen und Georg überlässt mir großzügig das Steuer. Er denkt wohl, dass hier so wenig Verkehr ist, dass ich kein Unheil auf der falschen Straßenseite anrichten kann… :-P
Also Allrad rein und los. Wahrscheinlich war das völlig übertrieben, aber wir waren schließlich Ersttäter und wenn man schon so ein übertriebenes Auto hat, will man es ja auch benutzen... 😎

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Schon nach wenigen Metern freuen wir uns erst über einzelne Webervogel-Nester und dann über die erste große Webervogelkolonie.

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Das Gravelpad ist nicht so einfach für Anfänger, da kommt man schon deutlich langsamer voran. Außerdem halten wir für jedes Webernest, jeden Toko, Geier oder undefinierten Greifvogel an, um ausgiebig zu staunen und Bilder zu machen.

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Zu Mittag halten wir im Schatten unter einem großen Baum und nehmen unsere erste Buschmahlzeit ein. Hier gibt es auch die ersten Termitenhügel im wunderschönen Rot der Kalahari. Wir sehen Erdhörnchen herumtollen und mehr Vögel.

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Auf dem weiteren Weg sehen wir die erste Antilope. Wir haben keine Ahnung, welche es ist, stellen nur fest, dass sie riesengoße Ohren hat. Heute würde ich sagen, es war ein Steenböckchen, aber wer weiß...

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Und auch einen ersten Springbock sehen wir in großer Entfernung.
Die D1268 führt dann in der Nähe von Mariental auf die C20 und wir fahren das kurze Stück bis zur Einfahrt der Kalahari Anib Lodge.
Wir erreichen die Lodge zu spät, um noch am Sundowner-Drive teilnehmen zu können. Also erledigen wir die Formalitäten und beziehen unser Zimmer.
Es ist eine wirklich schöne Anlage. Es gibt einen Geschenkeladen, in dem auch die Rezeption ist, das Restaurant und noch eine schicke Bar, 2 Pools, einer mit Köcherbäumen, einer mit Blick auf's Wasserloch.

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Wir machen noch einen kleinen Spaziergang um die Lodge, wir sind tatsächlich im richtigen Afrika angekommen. Nach all den Jahren des Träumens und Ausmalens stehen wir tatsächlich im Sand der Kalahari und können es noch nicht fassen.

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Es wird bald dunkel und nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, ist schon bald Zeit für das sehr leckere Abendessen-Büffet. Es gab ein bisschen was Internationales aber auch Springbok, Kudu, Boreworst. Alles sehr gut, leckere kühle Getränke, netter flinker Service.
Ein wunderbarer Start ins wilde Namibia... 😘
Teil 517. Feb. 2020
Dienstag, 29. Mai 2018

Kalahari Anib Lodge

Nach dem ebenfalls guten Frühstücksbüffet leihen wir uns Elektro-Fat-Bikes und fahren über das Gelände der Anib Lodge. Es gibt verschiedene Routen, die man alleine befahren kann in der wunderschönen Landschaft der Kalahari. Die Möglichkeit, Räder zu leihen und Erkundungstouren damit zu machen, war der wesentliche Grund, weshalb wir uns für die Anib-Lodge entschieden haben. Und auch, wenn sie recht groß und rummelig ist, war es allein schon deshalb die richtige Entscheidung. 😎

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Wir haben Oryx, Springböcke und Gnus getroffen. Als wir so dahinradelten und dann genau vor uns eine Gruppe Gnus gesehen haben, war das schon surreal. Da wurden die Räder mal schnell liegen gelassen und wir widmeten uns ganz den Gnus.

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Wir konnten Erdhörnchen wuseln sehen und Weberkolonien aus der Nähe betrachten. Die Radtour war ein wirklich tolles Erlebnis.

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Anschließend haben wir uns eine Siesta mit Savanna und Draught gegönnt. Nachmittags haben wir uns in einem der Pools abgekühlt, obwohl es zum Schwimmen zu kalt war. Aber wir hatten es ja auch auf den Blick auf das Wasserloch abgesehen.

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Leider war dort nur wenig zu sehen. Ein einzelnes Warzenschwein zeigte sich, trank ausgiebig und kam dann näher und warf einen Blick auf uns. In einiger Entfernung sahen wir eine Gruppe Marabu-Störche, von denen auch immer mal einige in die Luft stiegen.

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Am Nachmittag hatten wir uns zu unserem ersten Sundowner-Drive angemeldet und freuten uns schon tierisch. Unser erster gemeinsamer Game-Drive.
Es war eine sehr schöne Tour und von unserem Guide Schimmi erfuhren wir sehr viel über die Kalahari und ihre Tiere (und Menschen). Wir sahen Springböcke, Oryx, Strauße, Gnus und Zebras und unser Guide erzählte uns viele Einzelheiten.

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Und all das in der traumhaften Kulisse der Kalahari mit ihrer roten Erde. Wir hörten von der Anpassung der Oryx an extreme Trockenheit, die so weit geht, dass bei Wassermangel der Urin dickflüssig wird; von Straußen, die alleine bleiben müssen, wenn sie schlechte Tänzer sind und dass Zebras und Gnus häufig gemeinsam anzutreffen sind.

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Er erklärt uns, dass Termitenhügel nur der Abraum der unterirdischen Bauten sind und dass die Bauweise für tolle Thermoeigenschaften bei Kälte und bei Hitze sorgt und die Riesentrappe der schwerste flugfähige Vogel ist, obwohl es mit dem Fliegen nicht sooo weit her ist...

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Wir erfahren, dass das Steenböckchen seinen Kot eingräbt, um Fressfeinden die Verfolgung zu erschweren und dass der Stinkbaum leckere Beeren hat und Blätter, die wegen ihrer Heilwirkung für den Magen geschätzt werden und er seinen Namen aufgrund seiner stinkenden weißen Blüten erhielt, mit denen er Fliegen zur Bestäubung anlockt.
Und das Volk der San hat sich mit den Dornen der Kameldorn-Akazien Ohrlöcher gestochen. Ok, die sind ja aber auch Mega...

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Wir haben auch erfahren, dass man sich niemals unter einer Weberkolonie aufhalten soll. Sie sind sehr schwer und können jederzeit mit den Ästen, an denen sie befestigt sind, herabstürzen. Außerdem halten sich auch Kobras gerne in der Nähe der Kolonien auf. Na prima, wie gut, dass ich ein paar Stunden vorher noch unter einer gestanden und ausgiebig geguckt habe...

Diese ist jedenfalls besonders hübsch anzusehen, aber lieber aus der Ferne...

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Das Highlight war aber ein Aardwolf, der in der Dämmerung zum Vorschein kam. Erdwölfe sind eine kleine insektivore Hyänenart, die sich hauptsächlich von Termiten ernähren. Sie sind selten und bleiben häufig verborgen. Es war ein Riesenglück, einen Erdwolf zu sehen zu kriegen.

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Wir waren noch ganz im Glückstaumel von der Sichtung, als wir etwas später noch einen zweiten gesehen haben. Dieser war sogar etwas kooperativer und ließ uns die Begegnung besser im Bild festhalten als sein Vorgänger... 😉

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Wir stoppten für den Sundowner auf einem Hügel, von dem man eine tolle Sicht auf das Umland hatte. Ein weiterer Game-Drive-Jeep der Lodge gesellte sich dazu und es gab Snacks und leckere gekühlte Getränke. Erdwölfe sind so selten, dass der Guide des anderen Fahrzeugs noch nie einen gesehen hatte und wir ihm zum Beweis unser Bild in der Kamera zeigen mussten...

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Der Sonnenuntergang war spektakulär und wir versuchten uns daran, ihn festzuhalten.

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Auch der anschließend aufgehende Vollmond war super beeindruckend und bescherte noch etwas Sicht und wir konnten auf der Rückfahrt noch eine große Gruppe Springböcke ausmachen. Da sahen wir auch die typischen Bocksprünge, denen sie ihren Namen verdanken allerdings haben wir es nicht geschafft, diese im Bild festzuhalten.

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Jedenfalls haben wir mit allen Kameras "geschossen", um dieses Motiv zu erwischen...
Das Abendessen war wieder hervorragend, aber dem vom Vortag sehr ähnlich. Es könnte also vielleicht etwas eintönig werden, wenn man länger bliebe. Das scheint nicht vorgesehen zu sein, die meisten größeren Gruppen bleiben wohl nur eine Nacht. Das Servicepersonal unterhielt uns mit Tanz und Gesang. Sehr stimmungsvoll!

Fazit Kalahari

So ging ein toller Tag in der Kalahari zu Ende, an den wir auch fast zwei Jahre später noch immer oft und gerne zurückdenken. Wir waren soooo beeindruckt und Hals über Kopf in Namibia verliebt. An diesem Abend stand für mich fest, dass ich wiederkommen werde.
Die Kalahari ist (zumindest in Namibia) nicht voller so beeindruckender Tiere wie der Norden/Etosha etc., klar. Nichtsdestotrotz war der Game-Drive hier ein voller Erfolg. Wir haben viele Tiere gesehen und tolle Informationen dazu bekommen. Es war mega unterhaltsam und kurzweilig und wir waren ja noch nicht Löwen- und Elefantenverwöhnt, so dass wir sie vermisst hätten.
Die Anib-Lodge ist sicher durch ihre Größe nicht jedermanns Sache. Uns hat es gefallen, es bleibt ja trotzdem Lodge und nicht 4-Sterne-Hotel.
Die Radtour war uns wie gesagt wichtig und hat uns auch megagut gefallen, würden wir auch jederzeit wieder machen.
Ich liebe die rote Erde, den Sand der Kalahari. Das ist Teil des außergewöhnlichen Flairs, der mich total in seinen Bann gezogen hat.

Insgesamt: Super, jederzeit wieder.
Teil 619. Feb. 2020
Mittwoch, 30. Mai 2018 – Kalahari → Namib

Weiter geht’s!

Nach dem leckeren Frühstück checken wir aus und starten in Richtung Namib.
Als wir vor der Abfahrt wieder mehr Luft in die Reifen lassen wollen, stellen wir fest, dass der neue Kompressor nicht so richtig funktioniert. Wie gut, dass wir den schon mal sicherheitshalber aus Deutschland mitgebracht haben… 😉
Da muss es eben erstmal mit wenig Luft gehen und wir fahren also nach Mariental über die C19. Dort pumpen wir die Reifen wieder auf Normaldruck auf.

Die anschließende Fahrt ist ereignislos bis Maltahöhe. Da wir vorher gelesen haben, dass sich ein kühles Getränk im Maltahöhe-Hotel lohnt und wir auch gerne mal zwischendurch aus dem Auto wollen, kehren wir dort kurz ein. Ein wirklich uriger Laden mit sehr nettem Barkeeper.

Die C19 wird dann zum Gravelpad, das sich nicht so schön fahren lässt. Wir lassen den Luftdruck jetzt so erhöht, da der Kompressor ja den Dienst verweigert. Das vorgesehene reifenschonende Wechseln des Luftdrucks je nach Straßenbelag entfällt fortan...
Unterwegs sehen wir Motorradfahrer, die einen Ersatzreifen umgeschnallt haben. Das sieht zwar befremdlich aus, ist aber sicher sinnvoll, denn auch deren Reifen leiden ja hier...

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Hier kann man tatsächlich den Hinweiszettel für's Linksfahren erkennen. Mir hat er gute Dienste geleistet... 😎

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Wir sehen viele Oryxe, einzeln und in Gruppen, Warzenschweine und eine Pavianfamilie. Während wir weiter auf die Namib zufahren, beeindruckt uns die dramatische Landschaft sehr.

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Unsere heutige Unterkunft, die Elegant Desert Lodge ist ein echtes Schmuckstück, wirklich malerisch. Man heißt uns freundlich Willkommen und es steht für alle Gäste Kaffee und Kuchen bereit.

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Nach der anstrengenden Fahrt relaxen wir erst mal im Biergarten.
Wir haben ein wirklich schönes Zimmer, nur das Bad ist etwas altbacken. Dafür hat man eine Terrasse, von der aus man die Erdhörnchen rumwuseln sehen kann.

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In toller Atmosphäre gibt es ein hervorragendes Vier-Gänge-Menü, bei dem jeder einzelne Gang überzeugt.
Da wir ganz früh vor Sonnenaufgang schon los wollen, gehen wir mal wieder früh schlafen.
Teil 720. Feb. 2020
Donnerstag, 31. Mai 2018

Sossusvlei/Deadvlei

Bei Sonnenaufgang wollen wir am Sossusvlei-Tor sein, um möglichst früh mit möglichst wenigen anderen Menschen ins Deadvlei zu kommen. Deshalb müssen wir schon vor dem Frühstück los, bekommen aber Proviant eingepackt.
Ursprünglich hatten wir eine andere Unterbringung näher am Tor geplant, aber die war dann schon ausgebucht, als wir endlich so weit waren, dass wir buchen konnten.
Da sehr vom Fahren im Dunkeln abgeraten wurde, ist uns schon mulmig, aber wir trauen uns trotzdem, die 43 KM zu fahren und sind pünktlich zum Sonnenaufgang vor Ort.

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Dort sind ein paar Fahrzeuge (private und Tourenjeeps) und ein Bus vor uns und wir warten aufs Toröffnen.

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Wir machen ein paar Fotoversuche mit aufgehender Sonne und ich falle sehr malerisch rückwärts auf den Hintern. Wir mussten sehr lachen, und haben so ein besonderes Erinnerungsfoto...

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Nachdem wir durch das Tor sind, fahren alle hintereinander die lange (langweilige ) gerade Teerstraße vor sich hin. Einige haben es eiliger und überholen, aber die meisten halten hier und da an, und machen Photos von den schönsten Dünen mit den tollsten Schatten.

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Es ist so unvorstellbar malerisch, wir sind total geflasht.

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Beim nächsten Bild kann man anhand der winzigen Personen die Größenverhältnisse erahnen.

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Am Parkplatz angekommen, nehmen wir gerne den Jeep des Parkrangers, da wir von sehr vielen gehört haben, dass sie sich auf der dann folgenden Sandpiste festgefahren haben. Inzwischen sind alle Fahrzeuge vor uns irgendwo eingebogen, um auf die eine oder andere Düne zu klettern. Nur ein paar Dach-Camper sind schon da, da sie ja von innerhalb des Nationalparks starten und deshalb früher als der Rest sind.

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Der NWR-Jeep bringt uns also zum Deadvlei und der Fahrer gibt uns noch einen Tipp, wie wir am Besten hinlaufen können.
Der Vollmond hat auch noch einen Auftritt...

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Wir laufen das kurze Stück und sind tatsächlich als erste im einsamen Deadvlei. Nur auf den umgebenden Dünen tummeln sich andere Menschen, ansonsten sind wir mit dieser beeindruckenden Landschaft ganz alleine. Wow!

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Und nochmal Wow...

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Langsam kamen immer weitere Menschen und als wir auf dem Rückweg sind, sieht es schon ganz anders aus.

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Die Wüste, der Sand sieht so leblos aus, ist er aber gar nicht. Überall sprießen kleine Pflänzchen im Sand.

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Unser Jeepfahrer hat auf uns gewartet und immer noch völlig beeindruckt steigen wir ein, wobei ich mit heftig den Kopf anstoße und erst Mal Sterne sehe. Er fährt uns weiter zum Sossusvlei, wo aber schon relativ viel los ist. Er zeigt uns Big Mama und Big Daddy, und so hübsch sie auch sind, können sie für uns nicht mit dem Deadvlei mithalten. 😉

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Auf einem wilden Ritt geht es im Bogen wieder zurück zum Parkplatz. Es ist inzwischen wirklich heiß geworden und wir machen uns zufrieden auf den Rückweg. Unterwegs machen wir noch ein paar Fotos, können uns aber nicht motivieren, in der Hitze gemeinsam mit den versammelten Reisebussen den Sesriem zu besichtigen.

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Fazit Sossusvlei:

Super beeindruckende Landschaft und jedenfalls eine Reise Wert, und auch das frühe Aufstehen und am Tor warten.
Hätten wir nicht vorher die vielen tollen Tipps gelesen und wären später mit den Massen und ohne das richtige Licht hergekommen, wären wir sicher viel weniger angetan gewesen.

Insgesamt: Super, jederzeit wieder.

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Wir trinken noch eine schöne kalte Cola im NWR-Camp, gehen tanken und fahren dann gemächlich zurück zur Lodge, um den Tag am Pool ausklingen zu lassen.
Wir tauschen die sandigen Klamotten gegen Badesachen, die Wanderschuhe gegen Flipflops und machen uns auf zum Pool.
Und tolpatschig wie ich bin, rutsche ich mit den Flipflops und schlage mir heftig den Fuß um. Das passiert mir nicht zum ersten Mal und ich weiß deshalb, dass Kühlen das Beste ist, was ich ausgiebig mache. Georg besorgt sofort einen Eisbeutel an der Bar. Leider ist das Außenband sehr überdehnt und ich kann mich damit die nächsten Tage nicht so richtig bewegen. So hat mich also der dritte Unfall an einem Tag etwas außer Gefecht gesetzt. 🙁
Unsere Terrasse versucht mich später mit einer sehr malerische Sicht im Abendlicht zu entschädigen.

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Das Abendessen ist wieder sehr lecker und das Springbock-Filet (medium-rare) ist echt Spitze. Der Service ist nett und kompetent und es ist ein schöner Abschluss für einen tollen Tag, der leider zwischendurch durch meinen blöden Fuß etwas getrübt wurde.
Teil 822. Feb. 2020
Freitag, 1. Juni 2018 → Namib-Naukluft

Auf der Suche nach den Bergzebras

Wir haben am Morgen gefrühstückt und uns ein bisschen über das transusige Servicepersonal gewundert. Das Büffet wurde immer nur teilweise aufgestellt. Geschmeckt hat es gut, aber man konnte halt nicht mit Obst anfangen, das kam erst eine halbe Stunde später...

Für heute hatten wir vorgesehen im Namib-Naukluft-Park zu wandern und auf die Suche nach den Hartmann-Bergzebras zu gehen. Da mein Fußgelenk aber immer noch sehr geschwollen war und schmerzte, war das leider nicht möglich. An Wandern war nicht zu denken. Schade, wir wollten eigentlich den Olive Trail gehen, der mehrere Stunden dauert und landschaftlich einmalig sein soll.

Georg ist ein bisschen enttäuscht, dass das Wandern ausfällt und vor allem, dass er keine Bergzebras zu sehen bekommt.
Da wir jetzt ja den Rest des Tages nichts mehr vorhaben, trödeln wir noch etwas, sehen unter anderem Bülbüls und GoAway-Birds (Grauschreivögel).

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Wir begegnen auch dem zahmen Warzenschwein der Lodge, das als verletztes Jungtier ankam und geblieben ist und dem Hund Gesellschaft leistet.

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Wir halten noch einen Plausch mit Godley, dem netten jungen Mann an der Rezeption und brechen dann auf, um die kurze Strecke zum Naukluft-Park zurückzulegen.
Unterwegs auf der D854 sehen wir mal wieder Webernester, in dem Fall an Strommasten.

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Ein Greifvogel, den wir als Laien zum Black Breasted Snake Eagle erklärt haben (gerne korrigieren, falls wir falsch liegen...), lässt sich im Flug ablichten, aber insgesamt ist die kurze Fahrt erignislos.

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Das Tor zum Namib-Naukluft-Park und Camp ist mit einem Köcherbaum verziert, was wohl ein Hinweis darauf ist, dass man sie im Park tatsächlich hier und da zu sehen bekommt.

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Wir fahren durch den Park zur Rezeption, wo wir uns anmelden. Die nette Dame dort erklärt uns, dass wir in der Elegant-Lodge anrufen müssen, aus der wir gerade kommen. Offensichtlich hat Georg seinen Kindle in der Elegant-Lodge gelassen, der unter seinem Kopfkissen gefunden wurde. Und Godley, der freundliche junge Mann, mit dem wir ja noch geschwatzt hatten, wusste ja nun, wohin wir fahren und hat schon dort angerufen, bevor wir überhaupt angekommen sind.
Was nun, müssen wir zurückfahren? Kann man uns den nach Deutschland schicken?
Unter Auferbieten aller Tricks bekommen wir genug Netz, um eine sinnvolle Kommunikation hinzubekommen, wobei die nette Dame an der NWR-Rezeption sehr behilflich ist.
Godley erklärt uns, dass er den Kindle jemandem namens Anthony gegeben hat, der ihn mitnimmt. Aber wohin denn? Kommt der hier im Naukluft vorbei?
Nein, aber auch er ist einen Tag später in Swakopmund, genau wie wir. Okaaaayyy...
Wir sind skeptisch. Wer ist dieser Anthony, und woher sollen wir wissen, dass der nicht mit dem Kindle durchbrennt.
Keine Sorge, sagt Godley, er sorgt dafür, dass Anthony unsere Nr. bekommt, und sich bei uns meldet.
Was für eine Aufregung...
Wir beziehen erst mal unser „Chalet“, das uns sehr gut gefällt, sauber und ordentlich ist und schön ruhig daliegt. Leider ist es recht dunkel und hat auch kein warmes Wasser.

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Es gibt Guinea Fowl und Paviane direkt vor der Tür und auch der Wald beginnt da sofort.

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Da es dermaßen einladend ist, wollen wir trotz des Fußes noch ein Stück gehen. Direkt hinter den Chalets endet der Waterkloof Trail und den laufen wir jetzt falschherum, wenigstens ein bisschen.

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Es ist eine superschöne Landschaft, sehr ruhig und einsam führt der Weg an einem Bach entlang. Wir sehen GoAway-birds, Paviane und sogar einen Klippschliefer.

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Aber keine Zebras. Georg ist immer noch nörgelig und schlecht gelaunt. Wahrscheinlich wegen der Zebras, bzw. der nicht-vorhanden Zebras. Dabei sollte das doch hier ihre Heimat sein...
Oder doch wegen des Kindle... Sicher bin ich nicht.
Es gab kleinere und größere Bäume, Köcherbäume und Bäume, die sich komische Plätze zum Wachsen suchen.

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Die Landschaft gefällt uns extrem gut und ist ein sehr starker Kontrast zur Namib, die ja überall rundherum ist.

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Nach der tollen (wenn auch stark verkürzten) Wanderung geht’s wieder zum Hauptgebäude zum Abendessen.

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Es ist ein winziges Gebäude mit nur einer Handvoll Tischen.
Das Abendessen war nicht so überzeugend. Es war ein 3-Gänge-Menü, von dem nur die Suppe gut war, das Steak ging so, aber den Kuchen hätte man sich lieber sparen sollen...
Die Deko ist jedenfalls besser als das Essen.

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Wir bekommen den Tipp, auf der Zufahrtsstraße 3KM zurückzufahren, da sei eine Einmündung, und da habe man gute Chancen die unsichtbaren Bergzebras anzutreffen.
Also machen wir uns nach dem Essen auf den Weg durch die stockdunkle Nacht über die alles andere als gute Zufahrtsstraße, um endlich Zebras zu sehen.
Und was soll ich sagen?
Nichts gab's.
Kein Zebra, kein nichts...
Enttäuscht machen wir uns auf den beschwerlichen Rückweg und gehen mal wieder früh schlafen.
Das war auch gut, weil wir in der Nacht von den Pavianen auf unserem Dach geweckt wurden.
So war die Nacht trotzdem recht kurz und wir haben früh eingepackt und sind direkt mit gepacktem Wagen zum Frühstück ins Hauptgebäude gefahren.
Das Frühstück ging so und wir haben uns direkt früh aufgemacht, weil wir ja eine lange Strecke geplant hatten mit mehreren Stopps.

Fazit Elegant Desert Lodge
Uns hat es gut gefallen. Hübsch gemacht, sehr nettes Personal , gutes Essen.
Wir fühlten uns willkommen und alles war viel persönlicher als in der Anib vorher.
Die Nähe zum Sossusvlei ist super und die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft war toll.
Das trödelige Personal beim Frühstück war für uns ein Ausreißer, der zum Rest nicht passte.

Insgesamt: Super, jederzeit wieder.

Fazit Namib-Naukluft-Park
Eine wunderschöne, faszinierende Landschaft, die sehr sehenswert und lohnenswert ist, auch ohne Zebras. Sehr beeindruckend und eine tolle Abwechslung zur umgebenden Wüste.

Insgesamt: Super, jederzeit wieder.

Fazit Namib-Naukluft-NWR-Camp
Sehr freundliche Dame, die bei der Kommunikation sehr geholfen hat. Hübsche Chalets. Aber Essen und fehlendes Licht und Warmwasser, sowie die randalierenden Paviane sprechen dagegen.

Insgesamt: nein, lieber nicht...
Teil 923. Feb. 2020
Samstag, 2. Juni 2018 → Swakopmund

Durch die Namib ans Wasser

Auch beim Weg aus dem Naukluft Mountain Zebra Park hoffen wir immer noch die Bergzebras zu sehen. Aber ruckzuck sind wir am Tor angekommen und fahren das kurze Stück D854, bevor wir auf die C14 Richtung Norden einbiegen.
Als erstes kommen wir nach Solitaire, das eigentlich eine Tankstelle und Bäckerei ist, also tanken wir erstmal.

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Heute ist Solitaire aber eher wegen der vielen Autowracks berühmt.

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Es gibt ein sehr eindringliches Warnschild. 😉

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Georg ist immer noch unglücklich... Sehr hübsch finde ich den Überblick über die verschiedenen Hilux-Ausbauvarianten.

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Wir verabschieden uns von dieser sehr speziellen Sehenswürdigkeit und folgen weiter der C14, die die eine oder andere landschaftliche Schönheit bereithält.

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Ich hatte vorab an der einen oder anderen Stelle davon gelesen, dass es in der Namib sogenannte „Fairy Circles“ gibt, also kreisrunde Flecken, auf denen gar nichts wächst, und für die es heute noch keine wirklich umfassende Erklärung gibt, nur Erklärungsansätze. Irgendwie hatte ich sie aber als weiter südlich vorkommend abgespeichert und war davon ausgegangen, dass wir sie nicht sehen würden. Aber erstens kommt es anders...

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Während wir die Landschaft genießen tauchen sie plötzlich auf der anderen Straßenseite auf – Zebras.

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Und Georg stellt ganz begeistert fest, dass es Bergzebras sind. Wir erkennen sie hauptsächlich an dem rein schwarz-weiß gestreiften Hinterteilen ohne die grauen Zwischenstreifen der Steppenzebras. Ich weiß, es gibt noch ein paar Erkennungsmerkmale, aber die Streifen sind für uns das einfachste.

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Nachdem die Laune nun gerettet ist, geht es weiter Richtung Norden und wir erreichen wieder die Tropen. Wie schon erwähnt, war hier deutlich mehr los, man muss sich beeilen, dass man das Schild nicht so lange blockiert, andere wollen ja auch noch und stehen Schlange. Auch ist das Schild von einem Haufen Idioten, die überall etwas hinterlassen müssen, schon total entstellt.

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Wir folgen weiter der C14 durch die Namib bis herein ins Khomashochland. In der Nähe des Kuiseb-Passes bewundern wir den Kuiseb-Canyon, eins der größten Riviere in Namibia. Sich vorzustellen, dass dort Wasser fließt...

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Die C14 führt danach fast geradewegs nach Westen auf den Atlantik zu durch die Wüste. Diese ist hier hellgelb, nicht mehr so orange, wie weiter südlich und phasenweise sieht man wirklich nichts anderes als nur Sand.

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Auf der superglatten Sandpiste überholt man manchmal Radfahrer, was schon unwirklich ist, mitten in der Wüste...
Man erreicht Walvis Bay, die zweitgrößte Stadt Namibias nach ca. 140 KM der eintönigsten Fläche, die ich in meinem Leben gesehen habe.

Wir hatten überlegt, den Nationalpark am Pelican Point zu besuchen, wo es neben den Pelikanen auch Robben gibt, uns aber dagegen entschieden, da wir ja noch weiter nach Swakop wollten und uns deshalb wohl nicht in Ruhe Zeit dafür genommen hätten.

Flamingos und andere Vögel gab es in Mengen in der „Flamingo Lagoon und die kann man von der Promenade aus gucken. Wir waren froh, mal aus dem Auto zu sein.

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Es bließ ein frischer Wind und wir waren begeistert, nach der Wüste jetzt Wasser, Strand und Palmen zu sehen.

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Im Wasser sahen wir etwas, das wie Delphinflossen aussah. Allerdings bewegte es sich sehr wenig.

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Georg nahm die „Delphine“ mit dem Fernglas unter die Lupe und ich machte Photos. Leider kann man im Kameradisplay nicht immer alles so gut sehen, also dauerte es eine Weile, bis wir herausfanden, dass ein paar der Robben von Pelican Point wohl im seichten Wasser auf der Seite liegen und ihre Flossen in die Luft halten...

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Wir machten uns über die B2 an der Küste lang auf nach Swakopmund. Die Sicht aufs Meer war immer noch eine angenehme Abwechslung, es war aber leicht diesig. So sind die Bilder von großen Schiffen und Ölbohrplattformen nicht so klar geworden...

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Swakopmund ist ein wirklich niedliches Kleinstädtchen und wirkt so deutsch, dass wir erstmals vergessen haben, dass wir ja links fahren sollten.
In der Pension Intermezzo werden wir freundlich empfangen. Wir bekommen ein großes sauberes Zimmer und im Bad ist sogar eine Handbrause. Wir nutzen die Gelegenheit, dass wir zwei Nächte bleiben und waschen ein paar Teile .
Plötzlich ein Anruf und tatsächlich ist es Anthony von Lark Tours, der uns den verlorenen Kindle den ganzen Weg nach Swakopmund hinterhergetragen hat. Was für eine tolle Hilfsbereitschaft, sowohl von Anthony, aber auch von Godley, der das arrangiert hat.
Abends waren wir in Kücki's Pub. Wir bestellen Oryx in verschiedenen Zubereitungen und denken uns, da es ja in Namibia die besten Austern geben soll, müssten wir sie vielleicht doch probieren. Und obwohl wir beide eigentlich eher nicht für Austern sind, bestellen wir gemeinsam ein halbes Dutzend.
Na, das hätten wir uns ruhig sparen können. Ich mag sie gar nicht essen und Georg muss nach der ersten den ganzen Rest aufessen. Er findet das jetzt auch nicht überzeugend.
Der Oryx ist deutlich besser, da gab es nichts zu meckern. 😉
Insgesamt fanden wir Kücki's Pub nicht überzeugend. Es ist riesengroß und unheimlich laut. Das war kein schönes Ambiente.

Da wir ja gewarnt waren, nicht im Dunkeln zu Fuß unterwegs zu sein, fuhren wir die kurze Strecke zum Restaurant und zurück mit dem Auto.
Teil 1026. Feb. 2020
Sonntag, 3. Juni 2018 Living Desert

Erwartungen...

Das Frühstück in der Pension Intermezzo ist reichhaltig und lecker.
Es ist neblig, und wir werden früh um 8.30 Uhr zu unserer Living Desert-Tour abgeholt. Da gibt es viele Anbieter und ich wollte nicht bei einem landen, der mit Riesengruppen in die Wüste fährt. Viele haben ganze Wagenflotten unterwegs in der Wüste und schicken Späher voraus, die dann Bescheid geben, wohin die Busse kommen müssen. Das wollten wir nicht und haben bei einem kleinen Anbieter gebucht.

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Dementsprechend waren Georg und ich dann auch mit unserem Guide allein. Wahrscheinlich hätten wir anderswo mehr gesehen, aber auch so war es ein interessanter Ausflug, auf dem wir viel über die Wüste und ihre Tiere, sowie die Belastungen und Probleme erfahren haben.

Palmato-Gecko

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Der Guide auf der Suche

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Der Nebel lichtet sich

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Zwei Arten Flechten, die Tieren als Nahrung dienen

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Ausgetrocknete Stellen, wo mal Wasser war

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Suchbild

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Dünenlerche

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Horned Adder - gehörnte Puffotter

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Die White-Lady-Spinne gräbt unser Guide nicht aus, weil es für sie sehr langwierig und schwer ist, wenn ihr Nest zerstört wird.
Zum Abschluss ist unser Guide mit uns durch die Dünen geheizt, ein bisschen als Entschädigung, weil er nicht mehr Tiere gefunden hat. Das war wir Achterbahn fahren.

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Auf der höchsten Düne wollten wir noch ein bisschen die Aussicht und Landschaft fotografieren, aber pünktlich mit unserer Ankunft ganz oben kam der Nebel wieder...

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Fazit Living Desert Tour:
Die Tour war vergleichsweise teuer und da die Hälfte der angestrebten Sichtungen fehlte, war es irgendwie enttäuschend. Klar weiß man, dass man so was nicht zwingen kann, aber trotzdem... Ich hätte schon gerne ein Chamäleon gesehen. 🙁
Es war ok, nicht mehr. Würde ich nicht wieder machen.

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Gegessen haben wir bei Fork'n Nice, einer Fastfood-Bude am Strand. Die Fish & Chips waren sehr lecker und man sitzt draußen mit Blick auf den Atlantik auf Bänken. Sehr empfehlenswert.
Den Abend lassen wir ganz geruhsam in unserer Pension ausklingen.

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Fazit Swakopmund:
Niedliche Kleinstadt mit sehr deutschem Flair. Man fühlt sich am wenigsten „in Namibia“ hier (wobei wir ja Lüderitz ausgelassen haben, also kann ich das nicht 100% sagen). Ist schon spannend, würde ich aber vielleicht beim nächsten Mal nicht wieder unbedingt anfahren, für uns sind Tiere und Landschaften interessanter.

Fazit Intermezzo Guesthouse:
Sehr freundlicher Service. Leckeres Frühstück. Großes Zimmer. Alles super, nichts zu meckern.
Wenn wir doch wieder nach Swakopmund kommen sollten, jederzeit wieder, kann man bedenkenlos empfehlen.
Teil 1127. Feb. 2020
Ich teile den Tag mal, damit der Artikel handlebar bleibt...

Montag, 4. Juni 2018 Teil 1

Durch den Nebel entlang der Skeleton Coast

Nach einem guten Frühstück geht es für uns wieder los. Draußen ist es sonnig und wir machen noch ein paar Bilder vom Meer und den Palmen. Mein Mann legt großen Wert darauf, mit Flagge unter Palmen abgebildet zu sein...

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Kaum fahren wir los, zieht wieder Nebel auf, und zwar so dicht, dass man die Straße nicht gut erkennt. Trotzdem geht es für uns die Küste entlang Richtung Norden auf der C34.
Im Nebel kaum auszumachen, erreichen wir das einzige „Skelett“, das wir auf unserer Route entlang der "Skeleton Coast" sehen können, das Wrack der Zeila. Während manche der Wracks ja spannende Geschichten haben, hat die Zeila sich einfach nur im Hafen losgerissen und ist dann nördlich von Swakopmund auf Grund gelaufen.

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Wir hätten uns gerne länger aufgehalten, aber die Gruppe junger Männer, die dort auf Touristen wartet, verleidet uns das etwas und wir bleiben lieber im Auto und fahren direkt wieder. Wahrscheinlich haben wir den Männern Unrecht getan, aber wir haben so viele Warnungen gehört, dass wir uns alleine an einer so einsamen Stelle einfach nicht sicher fühlen.

Also geht es weiter Richtung Norden. Unterwegs sehen wir viele Stände, an denn Mineralien angeboten werden. Uns ist immer nicht klar, ob das so legal ist, also lassen wir es.

Der Nebel wird lichter und wir erreichen irgendwann Cape Cross, die vermutlich erste Stelle, an der Europäer Fuß auf namibischen Boden gesetzt haben. Der Portugiese Diego Cao ließ hier jedenfalls auf seiner zweiten Reise 1486 ein Kreuz errichten, nachdem er 1482 den Kongo weiter nördlich entdeckt hatte.

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Heute gibt es hier vor allem eine Robbenkolonie, eine riesengroße Robbenkolonie.

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Zuerst glaubt man schon, viele Robben zu sehen, dabei handelt es sich zumeist um Mütter mit Jungen, die sich hinter die eigentliche Absperrung zurückgezogen haben.

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Dann sieht man aber, dass die wirklichen Massen erst hinter der Absperrung Richtung Meer zu sehen sind.

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Und natürlich auch im Meer.

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Teil 1227. Feb. 2020
Montag, 4. Juni 2018 Teil 2 → Damaraland

Von der Skeleton Coast zurück in die Wüste

Wir fahren vom Cape Cross noch ein bisschen weiter Richtung Norden auf der C34, bis die D2303 rechts in den Dorob National Park abzweigt. Also weiträumig um den Messum-Krater herum durch eine sehr beeindruckende Landschaft.

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Tiere sehen wir nur sehr vereinzelt.

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Wir biegen rechts in die D2342 und fahren so am Mount Brandberg entlang.

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Wir haben gelesen (Iwanowski, glaube ich), dass man dort Welwitschia sehen kann. Zwar nicht die ältesten und größten, aber relativ viele.

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Schön sind sie ja nicht unbedingt...

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Die Landschaft aber schon...

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Über die M75 fahren wir nach Uis, wo wir tanken wollen. An der Tankstelle bedrängen mich direkt beim Aussteigen mehrere Männer, die (vielleicht) etwas verkaufen wollen, aber dermaßen nah und bedrohlich sind, dass ich sofort wieder ins Auto springe und wir dort nicht tanken. Wir suchen noch nach einer anderen Tankstelle im Ort, finden aber keine und fahren ohne den Tank aufzufüllen weiter.

Da er noch nicht leer war, sollte es bis zur nächsten Tankstelle reichen.

Weiter geht’s über die C35 und D2319. Wir erfreuen uns an den Felsformationen, aber weniger an der Straße, die zwischendurch recht übel wird.

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Unterwegs auf der D2612 sehen wir diese zuckersüßen Esel neben der Straße.

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Und dann erreichen wir unser Ziel für heute, das Madisa Camp. Dort gibt es die tollsten Felsformationen überhaupt.

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Wir haben ein Zelt gebucht, bei dem sich das Bad draußen befindet. Klingt befremdlich, ist es auch... Aber eben auch einzigartig.

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Drinnen sieht es wie in einem normalen Zimmer aus mit bequemen Betten.

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So ist das Bad:

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Die Außenwand unseres Bades sieht schon ein bisschen abenteuerlich aus.

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Auf unserer kleinen Veranda besucht uns eine Agame und wir sehen auch solche großen Käfer.

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Es gibt noch mehr tolle Felsen.

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Manche Felsen sehen schon etwas anzüglich aus...

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Im Camp gibt es größere Gruppen Klippschliefer, so dass wir wenigstens ein paar aufs Bild bannen konnten...

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Zum Sundowner klettert man oberhalb des Camps auf die Felsen. Das Klettern ist mit meinem Gelenk immer noch nicht ideal, aber der Ausblick lohnt die Strapaze. Man hat einen wirklich schönen Blick auf die wunderschöne Landschaft und den traumhaften Sonnenuntergang.

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Zum Abendessen dürfen wir nicht bei den anderen Gästen sitzen, weil die Planung irgendwie durcheinandergeraten ist.

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Stattdessen sitzen wir in einer Nische direkt an der Felswand.
Diese Metallteller finden wir schon besonders.

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Das am Feuer gereichte Essen ist aber ohne Einschränkung klasse. Es gibt Chicken Stew, Milie Pap, Couscous, Selbstgebackenes Brot, Krautsalat und sogar Tomatensalat. Wir lassen es uns schmecken.

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Als etwas an uns vorbei fliegt und neben uns landet, erschrecken wir und finden nach einiger Suche diesen Kameraden.

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Etwas später raschelt etwas und dieser kleine Gecko hat sich bei uns zum Abendessen niedergelassen. Guten Appetit!

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Der Sternenhimmel ist wunderbar zu sehen und wir genießen einen stillen Abend auf unserer Terrasse, naja, was man so still nennt. Wir hören Klicken und Klopfen, das sind wohl Toktokkie-Käfer gewesen und die sind ganz schön laut.

Wir nutzen noch die einmalige Chance und duschen unterm Sternenhimmel und dann haben wir im Zelt sehr gut geschlafen.

Das Frühstück am nächsten Morgen gibt es erst viel später als verabredet, es schmeckt nicht schlecht, ist aber sehr wenig. Dafür gibt es wieder das wunderbare Metallgeschirr.

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Fazit Madisa Camp:
Sehr urige Unterkünfte, sind jedenfalls die Reise wert. Die Umgebung ist traumhaft schön. Leckeres Essen, aber nicht gut organisiert und sehr liebloser desinteressierter Service. Wenn man keine Ansprüche an Freundlichkeit oder kühle Getränke hat und gerne mal unter Sternen duscht oder aufs Klo geht, durchaus zu empfehlen.
Teil 1328. Feb. 2020
Dienstag, 5. Juni 2018 → Bambatsi

Felsmalereien, Living Museum und die nettesten Gastgeber

Nach dem Frühstück brechen wir auf, um die Felsgravuren in Twyfelfontein zu sehen, die zum Unesco-Welterbe gehören.
Uns gefällt die Gegend und die Felsen einfach unglaublich gut.

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Auf dem Weg kommen wir am Damara Living Museum vorbei, in dem die lebendige Kultur der Damara erleben kann. Die Damara gehören zu den Ureinwohnern Namibias und geben einen Einblick in ihre Traditionen. Man kann eine kleine Buschwanderung machen oder das Dorfleben erfahren.
Wir entscheiden uns für das Dorfleben und unser Guide, der junge Mann im Lendenschurz führt uns durch das traditionelle Dorf und wir bekommen interessante Einblicke ins Dorfleben.

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Wir sehen, wie geschmiedet wird.

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Auch bei den Damara gibt es schon Multitools.

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Die Schale von Straußeneiern wird genau wie Stachelschweinstacheln von den Frauen für Schmuckstücke bearbeitet.

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Das Spiel der Häuptlinge, das statt Krieg zu führen bei Konflikten zur Entscheidung verwendet wird:

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Sie zeigen uns, welche Naturheilmittel (Stinkbaum, Mopane und Elefantenknödel z.B.) verwendet werden und auch wie man Feuer macht.

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Und zum Abschluss singt und tanzt die ganze Gruppe einen traditionellen Tanz.

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Wunderschön ist, dass auch die ganz Kleinen schon dabei mitmachen.

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Man kann zum Abschluss sehr schöne handgemachte Schnitzereien und andere Souvenirs im dorfeigenen Shop kaufen.

In Twyfelfontein wird man zur Führung in Gruppen zusammengefasst. Man kommt an der ehemaligen Farm vorbei, von der der Name Twyfelfontein herrührt. Die Farm wurde schon 1964 wieder aufgegeben, weil die vorhandene Quelle (Fontein) nur unzuverlässig/zweifelhaft (Twyfel) Wasser lieferte.

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Unser Guide hat uns rumgeführt und uns verschiedene besondere Gravuren gezeigt. Sowohl im Alter (2000 – 6000 Jahre) als auch in Detailgrad und Erhaltung gibt es deutliche Unterschiede. Manche waren als Karte zum Finden von Wasserlöchern gedacht, andere sind eher als Dokumentation des Jagderfolges gemeint. Das Prachtstück der Sammlung ist der Löwenmann, der einen Schamanen in Trance darstellt.

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Man kann nach Abschluss der Führung noch etwas trinken. Die Toiletten sollte man nach Möglichkeit aber meiden. Die sind optisch und olfaktorisch eher eine Zumutung als eine Möglichkeit... 🙁
Sehenswert waren hier nur die Stare (Palewinged Starling).

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Die anderen sogenannten Sehenswürdigkeiten der Gegend (gerne auch als Low-Lights oder Z-Sehenswürdigkeiten bezeichnet) würdigten wir keines Blickes. Nachdem, was ich vorab über die Orgelpfeifen und den Burnt Mountain gelesen hatte, schienen sie mir nicht soooo interessant.

Über die D2612 und C39 fahren wir mit unseren letzten Sprittropfen nach Khorixas und tanken, dann geht es weiter auf der C39 Richtung Outjo.

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Ungefähr auf der Höhe der Zufahrt zur Vingerklip biegen wir links ab zur Bambatsi-Gästefarm.
Die lange Zufahrt über das Gelände der Gästefarm warnt zwar vor Giraffen, zu sehen gab es aber „nur“ Damara-Dikdiks.

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Auf Bamabatsi angekommen, werden wir von den Gastgebern sehr freundlich begrüßt und als erstes zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Da sitzen alle Gäste mit den Gastgebern Inge und Gerald zusammen und erzählen sich die Erlebnisse des Tages. Eine wirklich nette Runde, lecker Kaffee und Kuchen, toll.

Das Farmhaus und die Gästebungalows liegen erhöht und erlauben einen schönen Blick über das Farmgelände und das Wasserloch.

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Wir beziehen unser schönes, großes Zimmer mit eigener Terrasse und Parkplatz direkt vor der Tür. Da halten wir und aber nicht lange auf, sondern gehen lieber auf die riesigen Terrasse mit der tollen Aussicht. An der Vertrauensbar bedient man sich selbst und schreibt auf, welche Getränke man genommen hat. Das wird dann bei Abreise abgerechnet. Sehr schön unkompliziert.
So genießen wir den Sundowner.

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Beim gemeinsamen Abendessen (Kuduauflauf und kleine süße Kürbisse, ich habe vergessen, wie die heißen...) am großen Tisch mit allen Gästen und den Gastgebern und auch hinterher in der gleichen Runde am Feuer draußen in der Boma werden tolle Geschichten von Touren und Safaris in Namibia und den Nachbarländern ausgetauscht. Es ist ein wunderbarer Abend in großartiger Gesellschaft. Wir fühlen uns pudelwohl, es ist wirklich toll auf Bambatsi.
Nach einer sehr erholsamen Nacht, packen wir unsere Koffer in unser frisch gewaschenes Auto, ein besonderer Service hier.

Das Frühstück findet wieder gemeinsam am großen Tisch statt. Es ist sehr reichhaltig, neben frisch gebackenem Farmbrot, Obst, Joghurt und lecker gekochten Eiern gibt es auch Giraffen- und Zebrasalami (selbst hergestellt von eigenen Tieren). Hier lässt es sich aushalten.

Und wenn wir nicht auf dem Weg zum Etosha wären, der ja unser Highlight ist, wären wir sehr traurig, weiter zu müssen. So versprechen wir, dass wir wiederkommen und brechen früh auf.

Fazit Damara Living Museum:
Schöne, sehr lehrreiche und unterhaltsame Unternehmung. Nicht teuer.
Jedenfalls Empfehlung. Gibt es allerdings noch in anderen Gegenden mit anderen Völkern. Beim nächsten mal würde ich vielleicht den Buschwalk machen.

Fazit Twyfelfontein:
Die steinzeitlichen Felsgravuren sind schon beeindruckend. Sowohl in ihrer Vielzahl als auch in der Detailtreue. Die Führung zeigt sicher die besterhaltenen und deutlichsten Gravuren, wobei noch nicht mal alles gesichtet wurde.
Kann man machen, aber einmal reicht, würde ich beim nächsten Mal auslassen.

Fazit Bambatsi-Gästefarm:
Uns hat es super gefallen. Die netten Gespräche, die freundlichen Gastgeber, das Essen, die Aussicht, die Stimmung, einfach alles. Wir haben nichts zu meckern, außer, dass es viel zu kurz war und wir ja nicht mal all die Wanderwege auf Bambatsi ausprobieren konnten.
Wir kommen wieder. Unbedingt!
Teil 1401. März 2020
Hallo zusammen,

da ja offensichtlich kein weiteres Interesse an meinem Reisebericht besteht, höre ich hier auf.

Ich hatte ja gedacht, dem einen oder anderen vielleicht etwas helfen zu können damit, mir haben ja die Erfahrungsberichte auch bei der Planung geholfen. Aber um hier Selbstgespräche zu führen, ist es definitiv zu viel Aufwand. 🙁

Viele Grüße!
Hippoline
Teil 1501. März 2020
Mittwoch, 6. Juni 2018 → Okaukuejo

ETOSHA – Here we come!!! - Teil 1

Mit unserem frisch gewaschenen Auto brechen wir von Bambatsi auf und fahren die C39 Richtung Outjo. Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass in der Gegend jeder zweite Ort mit O anfängt? Otavi, Otjiwarongo, Outjo etc. Und natürlich unser Etappenziel heute: Okaukuejo...

Aber erst tanken wir in Outjo und fahren dann die C38 Richtung Etosha. Die schnurgerade Teerstraße ist zwar nicht so schön, lässt sich aber schnell und einfach fahren, so dass wir unserem Traumziel bald näherkommen. Die Nähe kündigt sich durch die Zunahme an Lodges und Gästefarmen mit „Etosha“ im Namen an.

Der Einlass am Anderson-Gate/Südtor ist einfach, bezahlt wird ja erst in Okaukuejo.

Diese Karte
gibt eine gute Übersicht über den Ostteil des Parks (wir haben uns darauf beschränkt, weil man liest, dass er tierreicher sein soll, keine Ahnung, ob das stimmt). Die Karte ist aber auch nicht mehr ganz neu. Sie zeigt noch, dass die Zufahrt in den Westteil auf Übernachtungsgäste im Dolomite-Camp beschränkt ist. Das ist nicht mehr so, die Zufahrt ist überall im Park frei.

Nach dem Tor geht es ziemlich direkt links zum Wasserloch Ombika (noch ein O...).
Und da wir es kaum abwarten können, endlich ein paar Tiere zu sehen, nutzen wir gleich das erste Wasserloch.
Und wir werden auch sofort belohnt. 🤩

Ein einzelnes Zebra ist da. Ein Oryx kommt dazu.

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Mehr Oryx, einer mit nur einem Horn.

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Ein Kuduweibchen gesellt sich zu den Oryx.

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Und zwei Impala-Männchen. Es handelt sich um die im Etosha-NP endemischen Schwarznasen-Impalas.

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Oryx und Kudu ganz schön nah.

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Warzenschweine mischen sich unter die anderen Tiere.

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Und mehr Impalas, alle mit schwarzer Nase, wie dieser hübsche Bock sehr schön präsentiert...

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Dann kommt Bewegung in den Waldrand, eine Gruppe Gnus erscheint.

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Der Boss vorne weg.

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Er lässt uns nicht aus den Augen...

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Und das Kleinste trottet hinterher.

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Gegenüber erscheint eine Giraffe. Wir sind geflasht, das ist unsere erste.

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Und einen Moment später kommt auch ihr Kleines zum Vorschein., ist es nicht niedlich?

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Die beiden bewegen sich langsam auf uns und das Wasserloch zu.

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Ein ganzes Stück vom Wasser entfernt beugt die Mutter sich herunter, als wolle sie trinken, aber da ist es doch staubtrocken...

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Wir glauben, dass sie ein Stück Knochen aufgehoben hat. Da es im Etosha nicht genügend Calcium in der Nahrung gibt, scheinen Tiere (auch Pflanzenfresser) sich wohl damit zu behelfen, dass sie das Calcium aus alten Knochen beziehen. Wir konnten zwar kein Skelett erkennen, meinen aber, dass das in ihrem Maul Knochen sein kann.

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Die zwei gesellen sich zu der bunten Truppe am Wasserloch.

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Die ersten Gnus sind schon fertig.

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Da kommt auch ein Springbock dazu. Der fehlte ja auch noch bei den üblichen Verdächtigen... 😉

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Und eine Zebragruppe, damit das eine nicht so alleine ist.

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Nachdem wir uns fürs erste sattgesehen haben an diesem sehr erfolgreichen ersten Wasserlochbesuch, machen wir uns auf den Weg, den kleinen Loop entlang, der ein bisschen abenteuerlicher ist, als die Teerstraße, die geradewegs nach Okaukuejo führt.

Unterwegs sehen wir diesen Greifvogel (mir ist es nicht gelungen, den zu identifizieren, da wäre Hilfe sehr willkommen). jungen Singhabicht, der noch sein Jugend-Gefieder besitzt. (Danke Laura!)

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Und mehr Impalas, die sich zwischen Bäumen und Gestrüpp aber sehr gut verstecken können.

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Sooooo, nach dem allerersten Etosha-Einblick höre ich für heute auf. Ich hoffe, Euch macht es Spaß. Für mich war Etosha ein Kindheitstraum, den wir uns erfüllt haben und ich habe jeden Moment genossen.
Teil 1602. März 2020
Mittwoch, 6. Juni 2018 → Okaukuejo

ETOSHA – Here we come!!! - Teil 2

Wir biegen von dem kleinen Ombika-Loop zurück auf die Teerstraße. Und kaum, dass wir Fahrt aufnehmen Richtung Okaukuejo, steht da ein Auto. Und wir vermuten natürlich direkt, dass es etwas zu sehen gibt...
Und tatsächlich, direkt neben der Hauptstraße (und vermutlich der geschäftigsten Straße im ganzen Etosha) stehen Elefanten im Gebüsch.

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Große und Kleine...

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Manche sind sehr beschäftigt.

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Andere beäugen uns kritisch.

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Wunderschön! Die ersten der „Big 5“ haben wir schon direkt am Anfang gesehen.

Wir fahren weiter und sehen etwas später noch einen einzelnen Elefantenbullen.

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In Okaukuejo begeben wir uns in das Rezeptionsgebäude, das sehr umständlich organisiert ist. Erst muss man das Permit erwerben, sich dann woanders anstellen und einchecken. Schlüssel gibt es jedoch erst um 13.30. Sehr unfreundlich...
Für das Abendessen muss man sich jeden Tag einzeln anmelden, das kann man nicht direkt für beide Abende machen.
Wir buchen den Nightdrive, der zwar sehr teuer ist, aber die einzige Chance nach Einbruch der Dunkelheit in den Park zu kommen. Alle Nicht-Nationalpark-Game-Drive-Fahrzeuge haben zum Torschluss bei Sonnenuntergang im Camp (oder am Gate) zu sein.

Wir gucken uns ein bisschen um, natürlich gucken wir uns das berühmte Okaukuejo-Wasserloch auch direkt an.

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Springböcke und Zebras haben den sehr steinigen Weg dorthin gefunden und stillen in der Mittagshitze ihren Durst.

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Sie bewegen sich schon sehr vorsichtig auf dem Untergrund...

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Wir sehen auch noch einen Blacksmith Lapwing (glaube ich).

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Wir bekommen dann den Schlüssel und beziehen unser Zimmer. Das ist ein Reihenhaus, aber soweit ok und hat einen Kühlschrank. Die Dusche ist nicht hübsch, aber funktioniert.

Wir fahren wieder los und wollen nördlich von Okaukuejo auf die Pirsch. Die weite Landschaft ist sehr beeindruckend.

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Da die meisten Wasserlöcher in dem Bereich trocken sind, fahren wir zum Okondeka-Wasserloch. Um das Wasserloch herum sind große Tiergruppen, manche näher, manche weiter weg.

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Es gibt Straußen, Springböcke, Gnus, Zebras.

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Manche messen ihre Kräfte.

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Manche stehen nur so rum.

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Giraffen kommen auch dazu.

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Und dann sehen wir gaaaanz weit weg einen Löwen. Wow!

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Schon dieses unscharfe Bild hat unserem Zoom alles abverlangt. 😉
Ich hätte den nicht gesehen, wenn Georg nicht solche Adleraugen hätte. Das ist also Nr. zwei der Big 5 und das schon am ersten Tag im Etosha...

Wir fahren nach einer Weile wieder zurück und freuen uns, wie gut die Tiere den Schatten ausnutzen.

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Wir sehen mal wieder eine Riesentrappe, die ja auch wirklich weit verbreitet sind.

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Dieser Greifvogel gibt uns Rätsel auf, ich konnte keine Übereinstimmung finden, die so ein nacktes Gesicht hat. Vielleicht kann jemand bestimmen, was es ist?

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Da wir noch etwas Zeit haben und man ja sehr schnell am Ombika-Wasserloch sein kann über die Teerstraße, machen wir noch einen Abstecher.

Die Zebras sind noch da (oder schon wieder andere). Es sind jedenfalls Steppenzebras. Bergzebras leben nur im West-Etosha.
Auch ein Schabrackenschakal hat sich jetzt eingefunden.

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Und ein Elefantenbulle in Musth, der aber ganz friedlich trinkt.

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Die Musth ist an der Ausscheidung aus der Kopfdrüse hinter dem Auge erkennbar. Es handelt sich bei Musth um eine Phase mit extrem verändertem Hormonlevel (vielfach erhöhtes Testosteron), das neben erhöhter Bereitschaft zur Fortpflanzung Elefantenbullen auch extrem aggressiv macht.

Überglücklich über unsere Sichtungen fahren wir zurück ins Camp und gehen zum Abendessen.
Das ist ganz ok. Es gibt Büffet, keine große Auswahl, aber durchaus essbar. Service geht auch so.

Anschließend geht es los zum Nightdrive. Auf dem Weg zum Newbrownii-Wasserloch sehen wir mehrere Schakale. Leider müssen wir feststellen, dass wir nicht in der Lage sind, irgendetwas im Bild festzuhalten. Schon Mist... Da müssen wir wohl noch was lernen im Umgang mit den Kameras.

Am Wasserloch sehen wir vier Tüpfelhyänen, die aussehen, als wollten sie das ebenfalls anwesende Spitzmaulnashorn/Black Rhino angreifen. Es ist natürlich nichts schwarz an dem Nashorn. Es handelt sich um einen Übersetzungsfehler. Das White Rhino ist das Breitmaulnashorn, das ja auch nicht weiß ist, also übersetzt das Wide-Mouth-Rhino (und wide und white klingt ja nun mal im Englischen fast gleich).

Natürlich wagen sie es dann doch nicht, das Nashorn anzugreifen. Aber wir sind schon traurig, dass wir das nicht im Bild festhalten konnten.

Es ist abartig kalt unterwegs und wir frieren trotz Schal und Jacke und müssen uns tatsächlich noch in die vorhandenen Decken einwickeln um den kalten Fahrtwind in dem offenen Wagen auszuhalten. Ich kann nur jedem ans Herz legen, der so einen Nightdrive vorhat: zieht Euch warm an. Ich friere so gut wie nie, trage selbst im Winter oft nur T-Shirts, aber das war richtig, richtig kalt.

Wir sehen Löwinnen, die mit den Jungtieren spielen.

Am Gemsbokflakte-Wasserloch ist ein Löwenrudel mit drei Männchen. Die ganze Truppe liegt faul herum und bewegt sich kaum.

Die Guides meinen wohl, sie hätten genug geleistet und wir sitzen die restliche Zeit mit Blick auf die faulenzenden Löwen immer an der gleichen Stelle die Zeit ab und frieren.

Zurück im Camp will ich nur noch eine heiße Dusche und ins Bett. Zum Glück wird das Wasser schnell warm und ich bin mit der hässlichen Dusche doch sehr zufrieden...

Die Nachtruhe ist durch die Nähe zum sehr lauten Campingplatz ein wenig gestört.
Ein sehr ereignisreicher erster Tag im Etosha geht zu Ende, der uns drei der Big 5 beschert hat (von den vier im Park vorkommenden).Wir sind glücklich, auch weil wir langsam wieder warm werden... 😎
Teil 1706. März 2020
Donnerstag, 7. Juni 2018 Etosha

A great white place...

Nach dem Frühstück (wenig Auswahl, nichts Besonderes) brechen wir auf. Es geht heute in Richtung Halali also Osten, am Rand der Salzpfanne entlang. Da sind viele aktive Wasserlöcher, unter anderem auch die, an denen wir beim Nightdrive ja Nashorn, Hyänen und Löwen gesehen haben. Da müssen wir ja mal gucken, man weiß ja nie, wer vielleicht noch da ist… 😉

Zuerst sahen wir Frühsport bei Zebras und Springbocks.

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Auf freier Strecke stand ein Safari-Fahrzeug und ein Bus und wir haben uns dazugestellt, um zu sehen, was es zu sehen gibt. Und trotz der guten Tarnung sind wir schnell fündig geworden.

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Es sah so aus, als würden die beiden ihre Optionen abwägen und hätten sich noch nicht entschieden.

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Als die beiden keine Anstalten machten, bald zu entscheiden, ob es Springbock oder Zebra gibt, und sich auch immer mehr Fahrzeuge dazustellten, fuhren wir weiter.

Und statt vier Ohren sahen wir zwei komplette leibhaftige Löwen nur ein kleines Stück weiter die Straße lang.
Auch die beiden schienen nicht von wildem Aktionismus gepackt und nachdem wir unseren Fund ausgiebig von allen Seiten bewundert und abgelichtet hatten, fuhren wir weiter.

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Wir sahen ein paar Vögel. Zuerst Lesser Kestrels (denke ich).

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Dann einen Northern Black Koorhaan und seine Frau.

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Gabor Goshawks

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Eine Riesentrappe in der weiten Landschaft

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Und Sträuße

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Einige der Wasserlöcher liegen wirklich malerisch und manche haben eine großartige Aussicht auf die Weite der Salzpfanne (Sueda, Salvador), sehr beeindruckend.

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Die Landschaft ist insgesamt wunderschön.

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Es gab Zebras

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Eine seltsame Ansammlung verschiedener Tiere

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Oryxe, sogar mit Nachwuchs, sind die nicht knuffig?

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Giraffen, die aus der Ebene herausragen

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Und dann haben wir sogar Kuhantilopen/Red Hartebeest gesehen, die eher selten sind.

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Sehr gut gefallen hat uns die Beschilderung des Camps Halali.

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Zurück sind wir weiter südlich gefahren (Rhinodrive), da hatte die Straße eine furchtbar schlechte Qualität, das war eins von nur zwei Malen während unserer Tour, dass der Hilux wirklich sinnvoll war. 😎
Da der Boden hier weiß ist, sind die Termitenhügel es auch.

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Es gab verschiedene Tiere an verschiedenen Orten zu sehen.

Kudus

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Manche haben eine komische Art der Körperpflege

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Apropos komisch - das akrobatische Giraffentrinken

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Schabrackenschakal, Nilgänse und ein gespiegelter Elefant

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Mehr Elefanten

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Pied Crow

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und Zebras

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Und noch ein Red Hartebeest, sind wohl doch nicht soooo selten...

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Gegen Abend und kurz vor Sonnenuntergang (also Toresschluss) wollten wir noch schnell einen Blick auf ein Wasserloch werfen, bevor es Zeit wurde, nach Okaukuejo zurückzukommen.

Am Wasserloch war nichts los und wir wollten uns ein bisschen beeilen, um noch pünktlich zurück zu kommen, als plötzlich hinter einer Biegung ein Elefantenbulle aus dem Busch kam und nur zwei Meter vor uns stand. Der Arme hat sich wohl genauso erschreckt wie wir, er hatte jedenfalls aufgestellte Ohren und aufgerissene Augen und wirkte nervös.

Jedenfalls war das viel zu nah und ich rief nur „weg, weg, weg!“ und Georg gab Gas und machte, dass wir an ihm vorbeikamen. Ein Stück weiter haben wir gehalten und geschaut, was er macht. Er schien sich dann auch wieder zu beruhigen, da die Situation ja aufgelöst war. Die Ohren legten sich wieder und er trottete zum Wasserloch. Und da haben wir uns dann auch getraut, die Kamera vorzukramen...

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Und wir? Wir haben gewendet und noch ein paar Bilder von ihm gemacht, nachdem der Schreck erst mal überstanden war. Natürlich alles mit gebührendem Abstand… 😉

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Es war dann auch schon nicht mehr lange, bis Sonnenuntergang.

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Am Tor waren wir so ein paar Minuten zu spät, aber das hat keinen interessiert und war es jedenfalls wert…

Wir hatten uns entschieden im Etosha zu übernachten (gegen den Rat der Agentur, mit der wir gebucht hatten), weil wir so viel vom Okaukuejo-Wasserloch gelesen hatten, dass wir es unbedingt selbst erleben wollten. Für uns war es aber eher ernüchternd.
Es war unheimlich laut mit Bierdosen und Gläsern, Geschwätz und Telefon Gebimmel. Wir waren schon bald ziemlich genervt davon. Wahrscheinlich sind wir einfach nicht massentauglich.

Gesehen haben wir nicht viel dort und leider sind auch die Bilder nicht gut geworden.
Ein paar Zebras waren da.

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Das einzige besondere Tier war der Löffelhund.

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Allerdings könnte unsere Ungeduld und Unleidlichkeit wegen des Lärms daran Schuld gewesen sein, dass wir keine spektakuläre Sichtung hatten. Wir haben nämlich am nächsten Morgen gehört, dass spätabends noch das Spitzmaulnashorn (mit Jungtier und Halbwüchsigem) da war, das wohl sehr oft abends ans Okaukuejo-Wasserloch kommt.

Ein weiterer Grund für Okaukuejo war, dass wir gerne den Nightdrive machen wollten, um die eher nachtaktiven Tiere zu sehen.

Fazit Okaukuejo:

Kann man machen, Essen ist ok, nicht gut, außer dem Elen-Filet, das war richtig gut. Service und Ambiente taugen nichts. Ist nicht gerade günstig und Preis/Leistung steht nicht so direkt im Verhältnis. Aber da ist nun Mal das Monopol auf die Nightdrives und das Wasserloch…

Tankstelle und Laden sind vorhanden.

Wenn man dort übernachtet, dann vielleicht als Selbstverpfleger? Und vielleicht darauf achten, dass man nicht in der lautesten Ecke (am Campingplatz) bucht, wenn man einen leichten Schlaf hat…
Würde ich vielleicht nicht wieder machen, sondern außerhalb übernachten, da uns das Wasserloch so gar nicht zugesagt hat und auch die Hälfte des Nightdrives verschwendete Zeit war, aber ich weiß, dass sich das für andere ganz anders dargestellt hat und würde deshalb niemandem davon abraten. Es kann ja auch ganz anders sein…
Teil 1807. März 2020
Freitag, 8. Juni 2018 → Onguma

Wir verlassen Etosha

Nach dem wir ausgecheckt und getankt haben, fahren wir im Prinzip die gleiche Strecke wie am vorigen Morgen. Es ergibt sich keine besondere Sichtung an der Strecke oder den Wasserlöchern, bis wir Halali passieren. Nur die üblichen Verdächtigen.

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Dann sehen wir ein Steenböckchen, dass sich bei den Zebras versteckt hat.

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Ein paar Giraffen ragen aus dem Gebüsch.

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Ein Grey Hornbill, den sieht man auch nicht so oft, wie seinen gelbschnabeligen Verwandten.

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Wunderschöne Landschaft.

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Bei den Impalas ist was los.

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Auf der Zufahrt zum Batia-Wasserloch sehen wir plötzlich in kurzer Entfernung eine einzelne Löwin. Ein echter Wow-Moment.

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Und dann kommt sie auf uns zu.

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Sie steht da, völlig ruhig. Sie trägt ein Ortungshalsband und wir wundern uns etwas, dass eine Löwin alleine ist, da sie ja sonst immer in Rudeln leben.

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Wir haben dann wohl gesehen, dass ihr Gesäuge gut zu erkennen ist. Vermutlich hat sie Jungtiere, die noch sehr klein sind und deshalb noch isoliert vom Rudel.

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So stehen wir eine lange Zeit nur wenige Meter von einem der gefährlichsten Raubtiere entfernt und dürfen sie ungeniert anstarren. Was für ein erhebendes Gefühl. Nach einer Weile geht sie ihrer Wege (wahrscheinlich Nahrung für den Nachwuchs besorgen).

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Eine prachtvoll bunte Gabelracke/Lilac Breasted Roller gibt eine Flugvorführung.

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Weiß getünchte Elefanten.

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Das Blaue hier im Hintergrund ist eine optische Täuschung/Fata Morgana. Da war kein Wasser... 🙄

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Ich mag Oryx.

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Und Zebrakinder... 😘

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Elefantenkommunikation

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Giraffenkommunikation

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auch eine Form der Kommunikation? 😛

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Noch mehr Giraffen (Chudrop-Wasserloch)

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Sehr hübsch mit dem Grün in der Mitte.

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Warzenschweine knien oft zum Essen oder Trinken

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Helmeted Guinea Fowl

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Elefanten am Klein-Namutomi hatten viel Durst.

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Go-Away-Birds/GrauSchreivögel vom Winde verweht...

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Sie sind aber durchaus auch am Publikum interessiert. 😉

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Hornbills/Tokos in rot und gelb

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Bevor wir den Park durch das östliche Tor verlassen zu unserer heutigen Unterkunft, die direkt außerhalb liegt, drehen wir schnell noch eine Runde um den DikDik-Drive. Es ist wirklich hübsch hier, waldig, sehr nett. Und es gibt tatsächlich Dikdiks. Wahrscheinlich die Tiere mit dem am wenigsten passenden Namen, die mir bisher begegnet sind.

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Die Damara-Dikdiks sind die kleinste Antilopenart im Etosha und eine der kleinsten überhaupt. Nur ungefähr so groß wie ein Hase, aber mit langen Stelzenbeinen. Auffällig ist die Nase, die sehr lang ist. Dikdiks sind oft paarweise unterwegs und wirklich niedlich.

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Bei schon sehr schräger Sonne treffen wir noch eine wunderschöne Gabelracke und verlassen den Park dann am Von-Lindequist-Gate.

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Direkt nach dem Gate geht es links auf das Onguma-Gelände.
Wir fahren am Zaun zum Etosha entlang zum Bush-Camp.

Die Warnschilder hier verheißen viele Tiere.

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Also so kann eine Lodge auch aussehen. Das Onguma Bush Camp ist sehr hübsch unter hohen Bäumen gelegen. Zentraler Punkt ist das Wasserloch, an dem das Restaurant und der Aufenthaltsbereich auch mit Beobachtungsplätzen liegen.
Wir checken ein und beziehen unser „Rondavel“, eine schöne runde Hütte. Alles ist super und sauber.
Zum Essen geht’s auf die Terrasse am Wasserloch. Es gibt ein festes Menü, das sehr gut ist.
Wir gehen früh zu Bett und werden erst ein wenig durch das laute Löwengebrüll aufgeschreckt, schlafen dann aber hervorragend.

Fazit Halali und Fort Namutomi:

Wirken nicht gastfreundlicher als Okaukuejo…

Kann man sicher trotzdem machen, vor allem Halali, wenn es die Routenplanung so vorgibt. Ich würde das aber wegen unserer Erfahrung eher nicht tun (s. Fazit Okaukuejo).

Was gut ist, ist dass man zwischendurch ein kaltes Getränk bekommen kann, mal zum Klo kann und sich die Beine vertreten.

Und natürlich auch das Beobachtungsbuch. Bei der Rezeption finden sich in den Camps je ein Buch, in das die Gäste eintragen, welche Sichtungen sie hatten und wo ungefähr.
Teil 1909. März 2020
Samstag, 9. Juni 2018

Onguma/Etosha - Teil 1

Wir haben wunderbar fest geschlafen in unserem Rondavel. Zum Frühstück geht es wieder auf die Restaurantterrasse.
Es gibt ein tolles Frühstücksbüffet mit hausgebackenem Brot, Croissants und einem Eiermenü.

Nachdem wir uns gestärkt haben, brechen wir auf und fahren zurück in den Etosha. Wir können uns noch nicht trennen. 😊

Wir müssen nach Fort Namutomi zum bezahlen und werfen direkt auch einen Blick ins Beobachtungsbuch. Dort sehen wir, dass an unserer vorgesehen Strecke Richtung Norden eine Leopardin mit drei Jungen gesichtet wurde und zwar gerade eben erst. Jetzt verstehe ich auch, warum die Frau, die mir entgegen kam, so ein breites Grinsen im Gesicht hatte... 😉
Also nix wie hin!

Tatsächlich sehen wir sie in weiter Ferne mit ihren drei Jungen. Allerdings ist sie eine Gepardin, keine Leopardin. Die drei Jungtiere stimmen aber und die Stelle auch.

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Wir geben unser möglichstes, aber sie ist so weit weg, dass das die besten Fotos sind, die wir hinkriegen.

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Wir fahren einige der Wasserlöcher in der Gegend an.

Twee Palms sieht sehr malerisch aus, viel los ist nicht. Ich habe gelesen, dass mittlerweile eine der Palmen umgefallen ist, also wird es vielleicht ja umbenannt?!

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Der Schabrackenschakal macht es sich gemütlich...

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Eine niedliche Straußenfamilie.

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Der Sekretär war eifrig bei der Jagd.

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Gabelracken sind einfach wunderschön.

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Ein Blick über die weite weiße Ebene.

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Die Giraffen sehen aus, als hätten sie Gegenwind...

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Eine Nilgans

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Ein Busch voller Vögel (Blutschnabelweber, Willowwarbler und Blue Waxbill)

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Gabelracke beim Mittagessen

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In Tsumcor sehen wir zum ersten (und einzigen) Mal Elen-Antilopen/Eland, die größten Antilopen.

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Die Impala-Böckchen haben auch Durst.

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Der eine scheint sich für einen Springbock zu halten... (Wahrscheinlich wollte er nur die lästigen Guinea Fowl vertreiben)

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Eine Kudufamilie findet sich ein.

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Und ein einzelner Oryx

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Wir sehen unterwegs einen Rock Kestrel.

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In Klein-Namutomi tummeln sich Geier (Lappetfaced Vultures und Whitebacked Vultures) und Marabus

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Sehr cool ist es, wenn der Geier sich nach dem Bad trocknet.

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Ein Pale Chanting Goshawk

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Giraffen Foto-Shooting

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Und ein Toko, diesmal mit rotem Schnabel.

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Wir machen uns auf den Rückweg ins Onguma Bush Camp, da wir für den Nachmittag einen Sundowner Drive geplant haben.
Wir gönnen uns eine kleine Ruhepause am Wasserloch, bevor es losgeht. Vorne im Bild die Restaurant-Terrasse, hinten der Loungebereich, überall hervorragende Sicht aufs Wasserloch..

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Fazit Etosha:

Etosha ist super. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Die Landschaften sind so unterschiedlich. An manchen Stellen ganz grün, an anderen weiß und ausgetrocknet. Es gibt wahnsinnig viele Tiere zu sehen. Man hat gute Chancen, auf Elefanten und Löwen zu treffen, wenn man Glück hat (oder geschickter ist als wir) auch Nashörner, vor allem auch Spitzmaulnashörner, die ja noch viel seltener sind als Breitmäuler.

Jederzeit wieder! 100% Empfehlung. 😘

Übernachten vielleicht nicht, aber jedenfalls Tiere erspähen.
Teil 2010. März 2020
Samstag, 9. Juni 2018

Onguma – Teil 2

Sundowner Drive

Mit uns fahren zwei ältere englische Birder-Paare, sehr nette unaufdringliche Leute und Moses, unser Guide. Der Wagen ist damit nicht so voll und wir haben eine Reihe für uns.
Die Birder sind natürlich vor allem an Vögeln interessiert, aber zum Glück nicht ausschließlich. Moses informiert uns also über alle Säuger und alle Vögel.

Wir sehen ein Impala ohne die schwarze Nase, die sie auf der anderen Seite des Zauns alle haben.

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Es ist eine tolle Landschaft.

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Manchmal verändert sie sich radikal, sobald man einen kleinen Hügel überquert.

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Trotzdem malerisch...

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Manche Greifvögel entziehen sich einer Identifizierung, vielleicht kann jemand helfen?

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Die kleineren sind einfacher: hier Pale Flycatcher

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und ein Rotbauchwürger

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Die üblichen Verdächtigen

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Ein Weißrückengeier sehr malerisch in einer Dattelpalme

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Eine besondere Sichtung war dieser Uhu/Verraux Eagle Owl, die Birder waren sehr verzückt...

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Schöne Ansicht in der untergehenden Sonne.

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Und der Sonnenuntergang hatte es auch in sich.

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Gleichzeitig auf der anderen Seite der Ebene, auf der wir uns für den Sundowner eingefunden hatten:

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Uns wurde erklärt, das sei eine Cheetah-Mutter, die ihre Jungen ruft.

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Wenn man genau hinguckt, dann sieht man die „flauschigen Cojones“, die es ziemlich unmöglich machen, dass es eine „Mutter“ ist. Ich bedanke mich bei der Krüger Park FB-Gruppe, die zuletzt auch eine angebliche Leopardenmutter anhand der flauschigen Cojones widerlegt hat.

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Nichtsdestotrotz gab es die Familienzusammenführung tatsächlich.

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Keine Ahnung, wie der Schakal und das Gnu dazupassen...

Das war jedenfalls der allercoolste Sundowner, gemeinsam mit den Geparden. Der eine ist noch neben Georgs Schulter zu sehen. Er/sie stand mit uns auf der Steppe und beobachtete uns, während wir sehr leckere Snacks und Getränke zum Sundowner hatten. Unfassbar.

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Total geflasht ging es zurück zum Bush Camp. Es gab wieder ein sehr leckeres Abnedessen auf der Terrasse, es schlief sich wieder ausgezeichnet im Rondavel und am nächsten Morgen gab es wieder das große, leckere Frühstück.
Dabei gab es Oryx und Impalas zu sehen.

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Das Licht in den Bäumen ist wundeschön.

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Und auch der Go-Away-Bird leuchtet.

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Dann hieß es schon wieder aufbrechen für uns und wir machten uns auf den Weg.
Unterwegs zum Tor sahen wir einen Adler/Tawny Eagle.

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Einen Toko

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Und Bee Eater/Bienenfresser (genauer kann ich das nicht)...

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Wir sahen diesen Sekretär, wie er ernsthaft durch das Gras schritt. Was für ein beeindruckender Vogel.

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Dann fing er an zu trampeln, was wohl bedeutet, dass er ein Beutetier angreift.

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Und das mit Erfolg.

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Als wir durch das Tor raus und auf die C38 Richtung Tsumeb fahren, sehen wir noch diesen Bontebok/Buntbock, der, so hübsch er auch ist, nicht in diese Gegend und gar nicht nach Namibia gehört.

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Fazit Onguma Bush Camp:

Hier war es super und wir haben nichts zu meckern. Man ist nah an der Natur, das Wasserloch so direkt im Camp ist super. Das/der Rondavel ist sauber und geräumig genug. Das Personal ist freundlich und kompetent. Man bekommt sogar das Bett aufgedeckt, was ich für übertriebenen Service halte. Das Essen war super und der Gamedrive mit Sundowner erste Sahne. Absolut nichts auszusetzen, außer evtl. das die Dusche einen festen Duschkopf hat, aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. Onguma Bush Camp ist super.

Insgesamt 100% Empfehlung. Jederzeit gerne wieder.

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