Coronavirus andere Länder

218 Antworten · 37,4k Aufrufe · gestartet 31. Jan. 2020 von GinaChris
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1'155 Beiträge · seit 200628. Nov. 2021 · #101
mitglied19210 schrieb:

Bevor wir da Klarheit haben, müssen wir erst mal versuchen, dass sich die Variante hier nicht allzu schnell ausbreitet. Und ja, Südafrika, Botswana, Namibia müssen durch ausbleibende Touristen in gewisser Weise unschuldig dafür bezahlen, das wir bei der Corona-Bekämpfung hierzulande versagt haben und nun eben keine Puffer mehr haben, um erst mal abzuwarten, bis wir schlauer sind.

Grüße, Torsten
Hier in Afrika ist man im Moment ziemlich sauer auf die "Wohlstandswelt". Die Entstehung neuer Varianten wird durch tiefe Impfquoten stark begünstigt. Während die reichen Länder Dosen horten und nach 6 Monaten alle, auch Jugendliche, Boostern wollen, gibt es in Afrika viel zu wenig Impfstoff. Die Impfquote zum Beispiel in Südafrika ist gerade einmal 24%. Entsteht dann irgendwo eine Mutation, wird der Kontinent mit Reisbeschränkungen bestraft und den Menschen geht es noch dreckiger.

https://african.business/2021/09/technology-information/where-are-africas-vaccines-regional-alliance/

Gruss Tom
1'014 Beiträge · seit 201628. Nov. 2021 · #102
Was das angeht, sehe ich auch für die nächste Zeit schwarz.
Wenn jetzt schon wieder Leute befürchten müssen, in Übersee zu stranden bzw. Hals über Kopf die Reise abbrechen und zusehen, wie sie einen Platz im Flieger kriegen und dann noch 14 Tage völlig unvorbereitet in Quarantäne müssen, dürfte das der Lust auf Fern / Flugreisen nachhaltig einen Dämpfer versetzen.
Geht mir jedenfalls so.

Yanjep
605 Beiträge · seit 201228. Nov. 2021 · #103
Hallo Tomcat,
Irgendwas an Deiner Impf-Aussage passt nicht: NAM hat gerade angekündigt, dass reichlich Impfdosen wahrscheinlich vernichtet werden, weil es keine Nachfrage gibt.
Gruß,
HeiVi
886 Beiträge · seit 200728. Nov. 2021 · #104
Die Aussage/ den Vorwurf sehe ich auch gerade sehr skeptisch. Zumindest für Namibia scheint es ja Fakt zu sein, dass demnächst eine größere Menge an Impfdosen verfällt. Ich hörte schon vor Monaten von einer Freundin, dass ein Großteil ihrer Bekannten (Namibier) sich nicht impfen lassen wollen, obwohl einige in der eigenen Familie Todesfälle zu beklagen hätten.
Aber schön, wenn man einen Schuldigen findet.
Für SA kann ich das nicht beurteilen.

Lisolu
1'155 Beiträge · seit 200628. Nov. 2021 · #105
mitglied19210 schrieb:
Schlimmes Geschwurbel.

Dann willst Du ernsthaft die Mär erzählen, dass Südafrika nichts damit zu tun hat und die Variante da nur entdeckt wurde, weil Südafrika so eine überlegen Testerei hat? Sorry, aber das ist absurd.

Tja, Stigmatisierung und verheerende Folgen?

Grüße, Torsten
Als schlimmer Schwurbler habe ich folgendes gefunden, bzw. ein Kollege aus Südafrika hat es mir geschickt, weil die einfach nur noch genervt sind über plakative Anschuldigungen.

Unten ein Link zur offiziellen Seite der Botswanischen Regierung auf Facebook. Die "südafrikanische" Mutation wurde am 11. November bei 4 ausländischen Diplomaten in Botswana festgestellt. Woher die kamen ist noch nicht klar. Also, ich war bis mitte November in Botswana. Dort habe ich viele Touristen aus Europa getroffen, besonders viele auch aus Deutschland. Der eine oder andere hat sicher das Virus schon nach Europa importiert. Vor dem ganzen Affentheater dass jetzt abgeht. Es zeigen sich nur milde Symptome und da gehen viele nicht zum testen....

Jetzt muss man herauffinden von wo die Diplomaten kamen. Dann muss man feststellen, ob die Mutation in diesem Land entstanden ist, oder auch importiert wurde usw. .... alles echt kompliziert und nicht so eindeutig, gell...

Bevor man auf andere zeigt, den Tourismus ruiniert, sollte man zuerst Fakten checken und da hapert es bei den Leitmedien in Europa gewaltig.

https://www.facebook.com/BotswanaGovernment/photos/a.617504571665538/4592137990868823/

Gruess Tom
1'394 Beiträge · seit 200928. Nov. 2021 · #106
yanjep schrieb:Was das angeht, sehe ich auch für die nächste Zeit schwarz.
Wenn jetzt schon wieder Leute befürchten müssen, in Übersee zu stranden bzw. Hals über Kopf die Reise abbrechen und zusehen, wie sie einen Platz im Flieger kriegen und dann noch 14 Tage völlig unvorbereitet in Quarantäne müssen, dürfte das der Lust auf Fern / Flugreisen nachhaltig einen Dämpfer versetzen.
Geht mir jedenfalls so.

Yanjep
Genau so geht es mir auch —- ich weiß jetzt noch nicht, was wir mit unserer Reise machen, haben aber noch drei bis vier Wochen Zeit zu reagieren bis die ersten Stornokosten anfallen würden. Bei den Kosten, auf denen wir schlimmstenfalls sitzen bleiben würden, ist es egal, ob wir jetzt stornieren / umbuchen / was auch immer oder später. Wir sind während der ganzen Zeit der Pandemie nur einmal ein paar Tage mit dem Auto verreist und waren ein paar Tage in Polen. Ansonsten haben wir unsere Kontakte soweit wie möglich reduziert, sind 2-fach geimpft und haben im Dezember unsere Booster-Termine. Home Office geht mehrmals die Woche, wäre unvorstellbar vor der Pandemie gewesen. Alles sah gut aus, sodass wir wirklich dachten, wir können jetzt bei den niedrigen Inzidenzen in ein Land, wo man wie kaum sonstwo kontaktlos reisen kann. Flüge wären zudem in BC gewesen, also auch dort ein geringeres Risiko. Anreise an den Flughafen mit Auto, keine ÖV.

… und ich stelle an mir genau das fest, was Yanjep schreibt, irgendwie ist mir gerade wieder die Lust vergangen. Am meisten bange wird mir, wenn ich darüber nachdenke, dass ich vor Ort wäre und plötzlich nicht mehr nach Hause käme. Das Ganze ging ja dermaßen schnell - gestern (Mittwoch) alles okay, war super zuversichtlich und voller Vorfreude, heute (Donnerstag) von der Virusvariante gelesen, morgen (Freitag) die ersten Flüge gestrichen. Auch blöd, wenn man irgendwo ist, wo man keinen Internetzugang hat. Schön wäre gewesen, wenn unsere Entscheidungsträger in der bisherigen Pandemie bei uns in D nur halb so schnell reagiert und entschieden hätten, dann hätten wir jetzt möglicherweise eine andere Situation in den Kliniken.

Sicherlich ist es richtig, dass man versucht, mit Reiseeinschränkungen Zeit zu gewinnen. Das will ich gar nicht in Frage stellen. Das Virus, wenn so ansteckend, wird zu uns kommen (ist es ja schon), aber man bekommt damit einen gewissen zeitlichen Vorsprung. Aber war das nicht alles vorhersehbar, musste man nicht damit rechnen, wenn man Reisen wieder ermöglicht, die Reisewarnungen aufhebt, dass Mutationen entstehen können und diese dann schnell zu uns gelangen. Hätte man da nicht vielleicht Konzepte vorhalten können/müssen? Auch bzgl. der Reisenden, die dann im Reiseland sind. Ich kann auch nur den Kopf schütteln, wenn ich hier Berichte lese, wie nach der Landung in Frankfurt getestet wird und hoffe, dass auch nach den Reisenden geschaut wird, die Umsteigeverbindungen haben und nicht nur Direktflüge.

Was mich stört, egal wie man zu der Frage steht bzgl. „muss man in der derzeitigen Pandemie eine Reise machen“, ist, dass man als Reisender losfliegt, Inzidenzen ganz unten, keine Warnungen vom AA und dann von einem auf den anderen Tag ggf. darum bangen muss, wie man nach Hause kommt.

… es wäre wunderbar, wenn es wirklich so wäre, dass Omikron tatsächlich zwar ansteckender, aber deutlich milder in Hinsicht auf die Erkrankung verlaufen würde und damit zum Abschwächen der Pandemie beitragen würde. Aber ich befürchte ganz stark, dass es dann - trotz auch einer größeren Ausbreitung bei uns - wieder ewig dauern wird, bis die Länder des südlichen Afrikas vom Virusvarianten-Status genommen werden. Alleine die 14-tägige Quarantäne wird viele von einer Reise abhalten, die sonst vielleicht reisen würden.
281 Beiträge · seit 201828. Nov. 2021 · #107
yanjep schrieb:
Wenn jetzt schon wieder Leute befürchten müssen, in Übersee zu stranden bzw. Hals über Kopf die Reise abbrechen und zusehen, wie sie einen Platz im Flieger kriegen und dann noch 14 Tage völlig unvorbereitet in Quarantäne müssen, dürfte das der Lust auf Fern / Flugreisen nachhaltig einen Dämpfer versetzen.
Geht mir jedenfalls so.
Hallo yanjep,
das geht mir ehrlich gesagt die letzten 18 Monate schon so, für mich waren Fernreisen in dieser ganzen Zeit nie ein Thema, selbst bei niedriger Inzidenz sowohl im Herkunfts- als auch im Reiseland. Eben weil nichts vorauszusehen ist - von heute auf morgen kann sich da was Neues ergeben. Deshalb bin ich im Moment auch etwas geflasht darüber, dass für manche hier gerade eine (Reise-) Welt zusammenbricht. Wir leben nach wie vor in einer weltweiten Pandemie - das darf man bei aller Vorfreude nicht aus den Augen verlieren.
LG Rockshandy
1'159 Beiträge · seit 200728. Nov. 2021 · #108
Marokko verhängt komplettes Landeverbot für zwei Wochen

Wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus setzt Marokko alle Flüge in das nordafrikanische Land für zunächst zwei Wochen aus.

https://orf.at/stories/3238227/
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
33,1k Beiträge · seit 200629. Nov. 2021 · #109
Ist jetzt zwar schon 2 Tage alt oder so, aber ganz interessant und zeigt wie "chaotisch" Entscheidungen gefällt werden...
Unbenannt-2-3-4-5-6-7-8-9-10-11-12-13-14-15-16-17-18-19-20-21-22.png
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'042 Beiträge · seit 201629. Nov. 2021 · #110
Rockshandy schrieb:
für mich waren Fernreisen in dieser ganzen Zeit nie ein Thema,
Nachdem Ende Februar 2020 wir gerade noch so mit dem Flieger aus dem hohen Norden zurück kamen und dann die Katastrophe seinen Lauf nahm, ist zuerst die vollständig geplante Südafrika Reise der Pandemie zu Opfer gefallen (die finanziellen Verluste waren überschaubar) und danach jegliches Verlangen einen Langstreckenflug unter Pandemie Bedingungen zu besteigen.
Rockshandy schrieb:
selbst bei niedriger Inzidenz sowohl im Herkunfts- als auch im Reiseland.
Das sehe ich etwas differenzierter. Wir müssen schließlich irgendwann zu "Normalität" zurück kommen.
Die beiden Reisen zu Pandemiezeiten die wir unternommen haben, waren auch Fernreisen (jedenfalls würde ich das so bezeichnen), wenn auch mit dem Auto. Bei niedriger Inzidenz im Reiseland und kaum bis gar keinen Kontakten, was soll denn dann schon passieren? Vor allem wenn das Reiseland medizinisch gut ausgestattet ist und man mittlerweile mehrfach geimpft.
Rockshandy schrieb:
Eben weil nichts vorauszusehen ist - von heute auf morgen kann sich da was Neues ergeben.
Oh, das ist wirklich ein Problem, das aber schon vor Corona nicht zu vernachlässigen war. So ein kleiner Vulkanausbruch tausende Kilometer entfernt oder ein blöder Unfall konnte einem schon immer die ganze Planung durcheinander würfeln. Nicht zu vergessen das Wetter. El Nino lässt grüßen oder la Nina... 🙂
Krank konnte man auch schon immer werden, auch ohne Corona und das konnte auch schon immer kritisch werden. Geändert hat sich daher nicht so viel. Jedenfalls seit es die Impfungen gibt, ist es schon viel besser (sicherer).
Terroranschläge wie am 9-11 hatten auch drastische Auswirkungen auf den Flugverkehr, wenn auch nicht sehr lange anhaltend.
Rockshandy schrieb:
Deshalb bin ich im Moment auch etwas geflasht darüber, dass für manche hier gerade eine (Reise-) Welt zusammenbricht.
Ich finde es mutig derzeit eine FLUG-Fernreise zu buchen, mir sind an den Flughäfen entschieden zu viele Leute um mich herum und im Flieger auch. Öffentliche Verkehrsmittel nutze ich auch nicht mehr, wobei das mittlerweile auch eine Zumutung ist, selbst wenn Corona mal wieder eingedämmt ist, aber das ist eine ganz andere Geschichte. 😉
Ich verstehe jeden, der wieder reisen will, ich würde gerne auch lieber heute wieder Flüge buchen und mich auf eine Fernreise freuen. Verständlich ist es auch, wenn man enttäuscht ist, falls die Planung dann doch nicht funktioniert. Geflasht ist dafür auch etwas übertrieben, man versteht so manch andere Meinung halt nicht ganz. 😄
Rockshandy schrieb:
Wir leben nach wie vor in einer weltweiten Pandemie - das darf man bei aller Vorfreude nicht aus den Augen verlieren.
Noch nennt sich das Pandemie, aber irgendwann müssen wir auch einen Weg heraus finden aus dieser Pandemie. Ist es nach 2 Jahren noch eine Pandemie, oder der Normalzustand? Oder erst nach 5 Jahren?

Gruß Markus
549 Beiträge · seit 201629. Nov. 2021 · #111
Markus615 schrieb:

Noch nennt sich das Pandemie, aber irgendwann müssen wir auch einen Weg heraus finden aus dieser Pandemie. Ist es nach 2 Jahren noch eine Pandemie, oder der Normalzustand? Oder erst nach 5 Jahren?

Gruß Markus
Hallo Markus,

für mich ist der Normalzustand erreicht wenn wir mit dem Virus leben können ohne dass irgendwo die Krankenhäuser überlaufen und Schwerstkranke durch die Luftwaffe in andere Bundesländer/Länder transportiert werden müssen. Wenn keine Operationen abgesagt werden müssen und wenn Notfallpatienten (Unfälle usw.) problemlos ein freies Bett auf einer Intensivstation bekommen.

viele Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
321 Beiträge · seit 202129. Nov. 2021 · #112
@fiedlix: Krankenhäuser laufen in Deutschland fast jeden Winter über - zuletzt vor Corona im Winter 2018/2019 wg. Grippe. Pflegenotstand haben wir seit vielen Jahren und daran wird sich auch in den kommenden Jahren kurzfristig nix ändern. Es war allerdings vor der Pandemie für die Massenmedien kein interessantes Thema. Da die Anzahl "bepflegbarer" Intensivbetten stetig sinkt, wird dieser Notstand winterliche Normalität bleiben - ob mit oder ohne Corona. Es kommt der Punkt wo man überlegen wird: Bin ich im Winter womöglich anderswo sicherer als in Deutschland?
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
343 Beiträge · seit 200629. Nov. 2021 · #113
für mich ist der Normalzustand erreicht wenn wir mit dem Virus leben können ohne dass irgendwo die Krankenhäuser überlaufen und Schwerstkranke durch die Luftwaffe in andere Bundesländer/Länder transportiert werden müssen. Wenn keine Operationen abgesagt werden müssen und wenn Notfallpatienten (Unfälle usw.) problemlos ein freies Bett auf einer Intensivstation bekommen.

viele Grüße
Elke
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genauso sehen wir es auch 🙁 🙂

fair winds
549 Beiträge · seit 201629. Nov. 2021 · #114
Lugawe schrieb:@fiedlix: Krankenhäuser laufen in Deutschland fast jeden Winter über - zuletzt vor Corona im Winter 2018/2019 wg. Grippe. Pflegenotstand haben wir seit vielen Jahren und daran wird sich auch in den kommenden Jahren kurzfristig nix ändern. Es war allerdings vor der Pandemie für die Massenmedien kein interessantes Thema. Da die Anzahl "bepflegbarer" Intensivbetten stetig sinkt, wird dieser Notstand winterliche Normalität bleiben - ob mit oder ohne Corona. Es kommt der Punkt wo man überlegen wird: Bin ich im Winter womöglich anderswo sicherer als in Deutschland?
Da ich selbst in einem Krankenhaus arbeite, kann ich das so nicht bestätigen. Ich kann mich vor Corona nicht erinnern, dass wir trotz Grippe usw. keine Operationen mehr durchgeführt hätten bzw. dass wir keine Notfallpatienten aufnehmen hätten können.

Was die Überlegungen betrifft wo man evtl. sicherer ist, die waren für mich jetzt nicht Kern der Sache. Ich habe lediglich meine Vorstellung von Normalität dargestellt. Ich habe nicht gesagt, man soll zu Hause bleiben oder ähnliches, das muss jeder für sich entscheiden (solange es geht)

viele Grüße
ELke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2021
1'394 Beiträge · seit 200929. Nov. 2021 · #115
… nun, das für mich so Schockierende an der derzeitigen Lage in den Kliniken ist, dass diese extreme Situation vermeidbar gewesen wäre mit einer wesentlich höheren Impfquote!

Man kann zurzeit nur hoffen, dass nicht einer seiner Liebsten oder man selbst ernsthaft erkrankt (muss gar nicht Covid sein) oder verunfallt. Den Menschen, die in den Kliniken arbeiten, meinen Respekt für ihren Einsatz am Limit und darüber hinaus und das nun schon seit fast 2 Jahren.
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2021
1'042 Beiträge · seit 201630. Nov. 2021 · #117
Hallo Elke,
fiedlix schrieb:
für mich ist der Normalzustand erreicht wenn wir mit dem Virus leben können ohne dass irgendwo die Krankenhäuser überlaufen und Schwerstkranke durch die Luftwaffe in andere Bundesländer/Länder transportiert werden müssen. Wenn keine Operationen abgesagt werden müssen und wenn Notfallpatienten (Unfälle usw.) problemlos ein freies Bett auf einer Intensivstation bekommen.
Das wird dann zwischen der vierten und fünften Welle der Fall sein, wenn wir so weiter machen wie bisher. 🙁
fiedlix schrieb:
Ich kann mich vor Corona nicht erinnern, dass wir trotz Grippe usw. keine Operationen mehr durchgeführt hätten bzw. dass wir keine Notfallpatienten aufnehmen hätten können.
Naja die "Hongkong-Grippe" wirst Du vermutlich nicht aktiv mit erlebt haben, ich auch nicht. Rein statistisch gesehen tritt eine Pandemie vielleicht zweimal pro Jahrhundert auf. Mit einer "normalen" Grippewelle ist Corona auch nicht zu vergleichen und die "Spanische Grippe" ist auch schon sehr lange her.
fiedlix schrieb:
Was die Überlegungen betrifft wo man evtl. sicherer ist, die waren für mich jetzt nicht Kern der Sache.
😉 Naja sicher fühle ich mich dreifach geimpft zu Hause, abgeschottet von allen anderen. 🤪
Das ist aber eine Zwischenlösung, aber auf Dauer auch keine Option und vor allem nicht für alle eine Option. 🙂
fiedlix schrieb:
Ich habe lediglich meine Vorstellung von Normalität dargestellt.
Ich habe nicht gesagt, man soll zu Hause bleiben oder ähnliches, das muss jeder für sich entscheiden (solange es geht)
Ich habe nur fest gestellt, dass es zu einer Art neuen "Normalität" wird, wenn wir den jetzigen Zustand noch viel länger aufrecht erhalten. Die derzeitigen Probleme müssen gelöst werden oder man muss das so in Kauf nehmen, wobei mir diejenigen, die in den Kliniken das ausbaden müssen wirklich Leid tun. Meine Vorstellung von Normalität ist auch eine andere, aber "Normalität" ist nun mal der Zustand, der sich nach einiger Zeit ein stellt.
Sabine26 schrieb:
… nun, das für mich so Schockierende an der derzeitigen Lage in den Kliniken ist, dass diese extreme Situation vermeidbar gewesen wäre mit einer wesentlich höheren Impfquote!
Vor ein paar Monaten noch sprach ich mit nicht geimpftem Krankenhauspersonal. 😉
Ich habe meine Operation in die Zeit verlegt, als andere im Urlaub waren, das war aber auch etwas was man "aufschieben" kann.
Meiner Meinung nach war diese derzeitige Situation nicht vermeidbar, da eine wesentlich höhere Impfquote nicht durchsetzbar gewesen wäre. Wir brauchen auch keine Zwangsimpfung, solange man nicht einmal in der Lage ist, diejenigen zu impfen die unbedingt geimpft werden wollen. Ist nicht gerade der Impfstoff wieder knapp? Wenn Ärzte impfen würden, aber nicht können weil kein Impfstoff geliefert wird... 😮
Während ein großer Teil der Bevölkerung durch das Internet Zugang zu mehr Weltoffenheit und Allgemeinbildung kommt, gibt es halt auch das Phänomen, dass ein kleinerer Teil in den "Aberglaube" abdriftet. Die "bauen" sich da eine eigene Weltanschauung zusammen die etwas merkwürdig ist. Blöderweise geht das einher mit völliger Ablehnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und hinter allem wird irgendeine Verschwörung oder ein "Plan" vermutet. Dabei ist es doch offensichtlich, dass bei unserer Regierung überhaupt kein Plan dahinter stecken kann... ob man das planloses Handeln nennen kann? 😄
Sabine26 schrieb:
Man kann zurzeit nur hoffen, dass nicht einer seiner Liebsten oder man selbst ernsthaft erkrankt
(muss gar nicht Covid sein) oder verunfallt.
Dazu müssen wir auch noch hoffen, dass nicht eine Escape Variante den ganzen Impfschutz "umgeht" und wir wieder bei fast 0 anfangen. 😠
Sabine26 schrieb:
Den Menschen, die in den Kliniken arbeiten, meinen Respekt für ihren Einsatz
am Limit und darüber hinaus und das nun schon seit fast 2 Jahren.
So schlimm wie jetzt war es allerdings noch nie. Ein Satz den wir in Zukunft vermutlich noch häufiger hören werden.

Meine letzte Fernreise (dieses Jahr) war unter strikter 2 G Regelung. Das wurde auch richtig kontrolliert. Wobei ich davon aus gehe, dass so etwas in wenigen Tagen bis Wochen für eine Weile nicht mehr möglich sein wird. Zu kalt wäre es derzeit da oben im Norden ohnehin. 😎

Liebe Grüße Markus und bleib gesund.

PS: Solange von Personen die Einhaltung der 2 G Regelung kontrolliert wird, die selber NICHT 2 G sind, da fällt einem so oder so nichts mehr ein. 😛
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2021
16,9k Beiträge · seit 201230. Nov. 2021 · #118
Kommentar in der heutigen AZ

Reziproke Abhängigkeit erproben https://www.az.com.na/nachrichten/reziproke-abhngigkeit-erproben2021-11-30/

Afrika muss lernen, dass die unter Politikern so beliebte Behauptung, man bringe „Afrika viel Wohlwollen entgegen“, nicht mehr als höfliches Diplomatengefasel ist. Sobald vor allem einige westliche Politiker wie aufgescheuchte Hühner nur noch danach trachteten, ihren Wählern schnelle Antworten und Lösungen auf Herausforderungen zu bieten, ist die Nächstenliebe vergessen, egal wer da in Afrika infolge der COVID-19-Auswirkungen verreckt! ...


LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200630. Nov. 2021 · #119
The Hague, Nov 30, 2021 (AFP) - Dutch health authorities said Tuesday that the new Covid-19 variant was present in the Netherlands a week earlier than previously believed and checks are underway to see how far it has spread.

The RIVM National Health and Environment Institute said it "has found the corona variant Omicron in two test samples that had already been taken in the Netherlands... on November 19 and 23".
No comment...
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast30. Nov. 2021 · #120
Was man in Amsterdam entdeckt hat, war nur das business as usual, das bloß ignoriert wurde bzw. ignoriert werden konnte, weil man nicht hingeschaut hat, mM.
Die Fernreisegemeinschaft müsste doch ein großes (Eigen)Interesse daran haben, das Testregime beim Fliegen an die Erfordernisse anzupassen, oder?
Grüße
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2021