Coronavirus andere Länder

218 Antworten · 37,4k Aufrufe · gestartet 31. Jan. 2020 von GinaChris
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Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201631. Jan. 2020 · #1
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Gruß Gina
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2021
52 Beiträge · seit 201431. Jan. 2020 · #2
Jetzt sieht man wo das hinführt, über den Flughafen in Addis Abeba findet viel Transitverkehr in andere afrikanische Länder statt.

......
Ethiopian ist eine der wenigen ausländischen Airlines, die das Land derzeit anfliegen.
"China ist einer der stärksten und ältesten Märkte von Ethiopian Airlines", teilt das Management in einem Statement per Twitter mit. Alle Flüge nach Peking, Shanghai, Guangzhou, Chengdu und Hongkong finden demnach planmäßig statt.
"Wir arbeiten mit allen relevanten chinesischen und äthiopischen Behörden zusammen, um unsere Passagiere und Crews nach den Richtlinien der IATA, der Weltgesundheitsorganisation und der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC vor dem Coronavirus zu schützen", heißt es in dem Statement weiter.
.....
33,1k Beiträge · seit 200631. Jan. 2020 · #3
Was aktuelles dazu aus Namibia.

Viele Grüße
Christian

Quelle: Informanté, 31.1.2020
A GROUP of tourists who managed to travel out of China to Namibia this month have been advised to isolate themselves at home for a period of 14 days in the wake of the Coronavirus outbreak, which has so far claimed a total 213 lives, with almost 10 000 cases confirmed worldwide.
This was revealed by Chinese ambassador to Namibia, Zhang Yiming, who stated that roughly 300 tourists arrived in Namibia during December 2019 and January 2020 from different provinces of China before a travel ban was put in place by the Chinese government on 23 January.
He, however, added that these groups have started returning to China, and that the last group is expected to back in China on 5 February 2020.
Yiming stated that a total 4 000 Chinese nationals live and work in Namibia, but that a travel ban has been put in place and those who had left Namibia for the Chinese New Year and might want to return to Namibia, have been advised to stay in China for now.
On Thursday, 31 January, the World Health Organisation (WHO) declared the virus a global health emergency as it has spread to more than 20 countries and territories outside of mainland China in Asia, Europe, North America and the Middle East.
The United Kingdom reported its first two cases on Friday.
Yiming further stated that Chinese nationals who work and live in Namibia, as well as tourists in China from Namibia, who may have come into close contact with the virus in China, are being monitored closely and are expected to report to the Chinese Embassy in Windhoek every day.
Yiming further advised citizens against spreading radical ideas on social media, as the Chinese government will not tolerate lives being lost to the Coronavirus, both in China and internationally.
“Viruses have no borders. It is a common threat for the international community. However, the line ministries in Namibia are working closely with the World Health Organisation to contain the spread of the virus,” Yiming said.
He further stated that 45 Namibian students will remain in China for now as Wuhan has been cut off from the outside world.
“Japan and the USA evacuated some of their nationals out of Wuhan, however, WHO experts strongly advises against the evacuation of foreign nationals. The total rate of infection of the Coronavirus is high, but the virus has a low mortality rate,” Yiming said.
In conclusion, the ambassador advised the public not to discriminate against Chinese nationals and that it is a time to join hands and find ways in preventing the future outbreak of viruses.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'530 Beiträge · seit 201131. Jan. 2020 · #4
travelNAMIBIA schrieb:
Quelle: Informanté, 31.1.2020
A GROUP of tourists who managed to travel out of China to Namibia this month have been advised to isolate themselves at home for a period of 14 days ...
... and all those that travelled on the same plane to NAM . 😠
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Feb. 2020 · #5
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Gruß Gina
2'844 Beiträge · seit 201102. Feb. 2020 · #7
Diese Site wird ständig aktualisiert, danach ist Afrika noch ein "weißer Fleck"! (Stand 02.02.2020)
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zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2020
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201605. Feb. 2020 · #8
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Gruß Gina
33,1k Beiträge · seit 200605. Feb. 2020 · #9
Verdachtsfall in Namibia wurde heute auch als "negativ" gemeldet.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
52 Beiträge · seit 201406. Feb. 2020 · #10
Aus der Luzerner Zeitung vom 4.2.
Der Artikel bringt es wohl genau auf den Punkt.

Corona-Virus: Das grösste Problem ist Afrika

Wird das neue Virus in Afrika eingeschleppt, ist das gefährlicher als anderswo, denn auf diesem Kontinent sind die Gesundheitssysteme am schlechtesten gewappnet. Das Risiko ist hoch, denn China ist dort extrem aktiv.
Noch verzeichnet offiziell kein afrikanisches Land einen Corona-Infizierten. Doch seitdem Berichte von ersten Verdachtsfällen die Runde machen, wächst auch auf dem zweitgrössten Kontinent der Welt die Nervosität vor dem neuen Virus aus China.

Die ersten Verdachtsfälle vermeldete Mitte der vergangenen Woche Äthiopien. Behörden in der Hauptstadt Addis Abeba liessen am Mittwoch vier Studierende unter Quarantäne stellen. Zwei von ihnen waren zuvor mit grippeähnlichen Symptomen aus der chinesischen Millionenmetropole Wuhan eingereist, dem Ort in China mit den bislang meisten Todesopfern. Auch das Gesundheitsministerium der Elfenbeinküste meldete einen ersten Verdachtsfall: Eine aus China zurückgekehrte Studentin könnte mit dem Virus infiziert sein, heisst es dort.

«Wir brauchen nicht so tun, als wären wir der glückliche Kontinent, der verschont bleibt, während aus aller Welt bestätigte Fälle gemeldet werden», sagte John Nkengasongo von der Seuchenschutzbehörde der Afrikanischen Union in Adis Abeba. Für ihn sei es «nur eine Frage der Zeit», bis eine Infektion in Afrika offiziell bestätigt wird.
Frühwarnsysteme gibt es in Afrika nicht überall

Seine Angst ist berechtigt. Anders als in westlichen Ländern, die über ein funktionierendes Gesundheitssystem verfügen, ist das in den meisten afrikanischen Ländern nicht der Fall. 2014 kursierte in Westafrika der Ebola-Virus und forderte mehr als 10000 Todesopfer. Doch nur in den besonders betroffenen Ländern hat es seitdem Bemühungen gegeben, Frühwarnsysteme zu entwickeln.

Als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) letzten Donnerstag den internationalen Gesundheitsnotstand ausrief, war ihre grösste Sorge auch nicht, dass China das Problem nicht in den Griff bekommen würde, sondern dass sich das Virus auf Länder mit weniger gut ausgestatteten Gesundheitssystemen ausbreiten könnte. Und damit meint WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus explizit die Länder Afrikas.

Die meisten afrikanischen Staaten pflegen inzwischen ein sehr enges Verhältnis mit China. Seit 2009 ist China Afrikas grösster Handelspartner. Mit einem Handelsvolumen von zuletzt 170Milliarden Dollar hat China sowohl die USA als auch die EU überholt. Strassen, Schienen, Stromleitungen, Flughäfen, Kraftwerke, Regierungsgebäude, ja ganze Städte werden mit chinesischen Geldern errichtet – allerdings auch von chinesischen Arbeitern. Es wird geschätzt, dass auf dem gesamten Kontinent knapp eine halbe Million Menschen aus der Volksrepublik in Afrika arbeiten.

Zum chinesischen Neujahrsfest sind viele von ihnen in ihre Heimat geflogen. Nun ist die Befürchtung gross, diese Arbeiter könnten bei ihrer Rückkehr den Virus mitschleppen. Äthiopien, Nigeria und Südafrika erwägen bereits einen Einreisestopp. Das würde allerdings auch viele Afrikaner betreffen. Allein in der Krisenstadt Wuhan studieren über 5000 Afrikaner. Anders als etwa die Deutschen, die am Samstag mit einer Bundeswehrmaschine ausgeflogen wurden, haben südafrikanische Studierende von ihrer Botschaft in Peking die Anweisung erhalten, auf keinen Fall Wuhan zu verlassen. Evakuierungspläne gibt es von südafrikanischer Seite keine.

Seuchenschützer John Nkengasongo indes bemüht sich gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation und chinesischen Regierungsexperten, alle Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union mit den passenden Diagnose-Sets auszustatten. Denn noch kann das Virus in vielen afrikanischen Ländern nicht einmal zweifelsfrei diagnostiziert werden.
zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2020
2'530 Beiträge · seit 201117. Feb. 2020 · #11
https://www.businessinsider.co.za/coronavirus-africa-2020-2
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16,9k Beiträge · seit 201215. Juni 2021 · #12
Rückzug von wichtiger Impfstoffstudie: Moderna und Pfizer sagen Afrika-Studie ab
https://www.az.com.na/nachrichten/rckzug-von-wichtiger-impfstoffstudie2021-06-15/

...In einer klinischen Studie sollte festgestellt werden, wie effizient mRNA-basierte Impfstoffe gegen die in Afrika vorherrschende südafrikanische Corona-Variante sind, und ob sie auch für HIV-Infizierte und Schwangere wirksam sind. Geplant war ursprünglich, an 14 000 Menschen der Subsahara, aus den Ländern Südafrika, Botswana, Simbabwe, Swasiland, Malawi, Sambia, Uganda und Kenia die Impfstoffe zu testen, da dort die HIV-Rate mit Prozentzahlen zwischen 4,5 und 27 % sehr hoch ist...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201202. Juli 2021 · #13
Hohes Darlehen an afrikanisches Pharmaunternehmen für Impfstoffproduktion https://www.az.com.na/nachrichten/hohes-darlehen-an-afrikanisches-pharmaunternehmen-fr-impfstoffproduktion2021-07-02/

Die US Development Finance Corporation (DFC), eine Finanzinstitution der US-Regierung, hat angekündigt, in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen die Impfstoffproduktion gegen das Corona-Virus in Afrika durch finanzielle Unterstützung anzukurbeln. In Kooperation mit der International Finance Corporation (IFC) der Weltbank und den Entwicklungsbanken von Deutschland und Frankreich wird ein langfristiges Darlehen von 600 Millionen Euro an das südafrikanische Pharmaunternehmen Aspen gehen....

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201205. Juli 2021 · #14
Vertrauen in EU schwankt https://www.az.com.na/nachrichten/vertrauen-in-eu-schwankt-2021-07-05/

....Der Widerstand in Afrika - natürlich auch in Namibia - beruht dabei oft auf Misstrauen, dass sich über viele Jahrzehnte hinweg gegenüber Völkern entwickelt hat, die vorher Afrika ausgenutzt haben und es teilweise heute noch tun. Trotzdem hat sich inzwischen ein maßgeblicher Teil Afrikas für das Impfen entschieden. Doch nun müssen die Geimpften feststellen, dass Europa genau die Impfmittel bei Einreisenden ablehnen will, die sie noch vorher empfohlen hatten.
Dann darf man sich nicht wundern, wenn sich Afrika künftig allen WHO- und EU-Initiativen widersetzt. Denn das Vertrauen in solche Institutionen ist dann verständlicherweise damit hin!


LG
Logi
522 Beiträge · seit 201706. Juli 2021 · #16
Logi schrieb:Vertrauen in EU schwankt https://www.az.com.na/nachrichten/vertrauen-in-eu-schwankt-2021-07-05/

....Der Widerstand in Afrika - natürlich auch in Namibia - beruht dabei oft auf Misstrauen, dass sich über viele Jahrzehnte hinweg gegenüber Völkern entwickelt hat, die vorher Afrika ausgenutzt haben und es teilweise heute noch tun. Trotzdem hat sich inzwischen ein maßgeblicher Teil Afrikas für das Impfen entschieden. Doch nun müssen die Geimpften feststellen, dass Europa genau die Impfmittel bei Einreisenden ablehnen will, die sie noch vorher empfohlen hatten.
Dann darf man sich nicht wundern, wenn sich Afrika künftig allen WHO- und EU-Initiativen widersetzt. Denn das Vertrauen in solche Institutionen ist dann verständlicherweise damit hin!


LG
Logi
@logi, bezieht sich natürlich nicht auf Dich.

Was für ein wildgewordener und zusammengewürfelter Unsinn verzapft hier mal wieder die AZ.
Journalismus aus der untersten Schublade.

Übrigens: Spahn hat angekündigt, dass Deutschland Impfstoff (evtl. zu viel bestellt und bezahlt) den afrikanischen Ländern kostenlos zur Verfügung stellt.
7'296 Beiträge · seit 200606. Juli 2021 · #17
Gila.Bend schrieb:
Übrigens: Spahn hat angekündigt, dass Deutschland Impfstoff (evtl. zu viel bestellt und bezahlt) den afrikanischen Ländern kostenlos zur Verfügung stellt.
… "evtl. zu viel bestellt und bezahlt"?
Vielleicht kann er dann auch noch die Masken weiterreichen, die er für über 1 Milliarde Euro beschaffen ließ, obwohl sie "evtl." nicht den Anforderungen genügten und die jetzt irgendwo ungenutzt rumliegen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201206. Juli 2021 · #18
Gila.Bend schrieb:
Logi schrieb:Vertrauen in EU schwankt https://www.az.com.na/nachrichten/vertrauen-in-eu-schwankt-2021-07-05/

....Der Widerstand in Afrika - natürlich auch in Namibia - beruht dabei oft auf Misstrauen, dass sich über viele Jahrzehnte hinweg gegenüber Völkern entwickelt hat, die vorher Afrika ausgenutzt haben und es teilweise heute noch tun. Trotzdem hat sich inzwischen ein maßgeblicher Teil Afrikas für das Impfen entschieden. Doch nun müssen die Geimpften feststellen, dass Europa genau die Impfmittel bei Einreisenden ablehnen will, die sie noch vorher empfohlen hatten.
Dann darf man sich nicht wundern, wenn sich Afrika künftig allen WHO- und EU-Initiativen widersetzt. Denn das Vertrauen in solche Institutionen ist dann verständlicherweise damit hin!


LG
Logi
@logi, bezieht sich natürlich nicht auf Dich.

Was für ein wildgewordener und zusammengewürfelter Unsinn verzapft hier mal wieder die AZ.
Journalismus aus der untersten Schublade....
@Gila.Bend Das habe ich auch gar nicht so verstanden. 🙂

Ich hatte extra diesen Absatz ausgewählt, da hier wieder einmal Europa für die eigenhändlich verzapften Mißstände verantwortlich gemacht wird.

LG
Logi
904 Beiträge · seit 201009. Juli 2021 · #20
GinaChris schrieb:WHO: Afrika steht in Pandemie das Schlimmste noch bevor
https://orf.at/#/stories/3220360/

Gruß Gina
Und ich höre im Moment im Radio, dass bei 100€ Bonus 80% der Deutschen bereit sind, sich impfen zu lassen. Bei 500€ wären es gar 90%. Ich könnte im Strahl k....

Die Dame meinte, mit der Impfung würde man einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, und das müsse belohnt werden. Meine Güte, wo leben wir denn?

Grüße
Ebi
zuletzt bearbeitet 09. Juli 2021