14 Tage Safari / 5 Tage Strandurlaub

11 Antworten · 2'799 Aufrufe · gestartet 21. Jan. 2020 von André111
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201921. Jan. 2020 · #1
Hallo Zusammen,

Meine Frau und ich planen Mitte Juni eine Tour durch Tansania.

Folgendene Stationen sind geplant: Arusha -> Kilimanjaro (Tagestour) -> Lake Manyara -> Ngorongoro -> Ndutu -> Serengeti (Great Migration) -> Arusha

Dafür haben wir grob 14 Tage geplant. Ist das zeitlich zu knapp geplant oder sind 14 Tage sogar zu viel ?

Danach würden wir gerne noch ein paar Tage am Meer entspannen und ein paar Tauchgänge machen. Da liegt natürlich Sansibar auf der Hand. Wir haben uns allerdings die Frage gestellt, ob nicht besonders im Juni/Juli Sansibar sehr voll ist und andere Regionen reizvoller sind ?!

Danke für eure Ratschläge

André
897 Beiträge · seit 201521. Jan. 2020 · #2
Hallo André,

generell erst einmal eine schöne Reise.
Die Länge der Safari ist von euch abhängig, was euch gefällt, was ihr sehen wollt, wie erfahren ihr schon seid...
Viele wählen klassisch ca. 1 Woche für die Safari.
Mehr geht immer. Allerdings ist natürlich jeder Safari Tag sehr hochpreisig.
Es muss täglich eine Eintrittsgebühr in die Parks gezahlt werden und Fahrer/Fahrzeug kosten auch viel.

Wir haben jetzt auch für 6 Tage gebucht:
2 x Tarangire
1x Ngorongoro
3x Serengeti Zentral (untypisch dabei ist : Oneway, Abflug ab Serengeti bis Zansibar)
dann 10x Sansibar ( Sansibar ist noch nicht überlaufen und wirklich pole pole entspannt ;-))

Entspannter wird es mit 1-2 x Arusha bei An-Abreise.
Prüfe wo die Migration gerade ist, wahrscheinlich nördlich bei Grumeti.
Dann kann man dort auch 2-3 Nächte planen.
Garantie gibt es natürlich nicht ein Rivercrossing zu sehen.
Außerdem ist es wohl heftig touristisch und es sind dann sehr sehr viele Jeeps dort.
Wir haben jetzt erst mal drauf verzichtet.

Hier mein Reisefotobericht:

https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/


LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
1'096 Beiträge · seit 200921. Jan. 2020 · #3
Den Weg Zentralkalahari - Arusha macht ihr nicht an einem Tag.
Wenn die nächste Destination Sansibar lautet, macht es noch viel weniger Sinn, da ihr wunderbar mit der Cessna von der Zentralserengeti auf die Insel fliegen könnt und dabei noch einen Tag gewinnt.
Sansibar ist immer ein ganz toller Abschluss - ich liebe diese Insel.

Viel Spass und liebe Grüsse
272 Beiträge · seit 201921. Jan. 2020 · #4
Hi,

Im Prinzip eine schöne Tour, zwei Wochen für den Northern Circuit sind üppig und ausreichend. Einige Anmerkungen
1.) Juni fällt u.U. noch in die Regenzeit - Unregelmäßigkeiten können auftreten
2.) Ihr solltet unbedingt den Tarangire-NP in eure Planungen mit einbeziehen. Der lohnt immer. Lake Manyara-NP ist bei Zeitmangel entbehrlich.
3.) Ndutu-Area ist im Juni nicht mehr so interessant, die Gnuherden könnten bereits im Nordwesten der Serengeti stehen, sodass die Grumeti-Area auf jeden Fall in eure Planungen mit einbezogen werden sollte.
4.) Aus der Serengeti direkt nach Sansibar zu fliegen, ist ein guter Vorschlag, kostet zwar einiges, erspart aber die Ausgaben für eher unergiebige Fahrtage.
Viel Spaß beim weiteren Planen.
Themenstarter13 Beiträge · seit 201921. Jan. 2020 · #5
Danke für die guten Tipps.

Evtl werden wir den Northern Circuit dann um ein paar Tage kürzen, um mehr Tage auf Sansibar verbringen zu können.

Die Idee mit dem Flug ab Serengeti nach Sansibar ist natürlich top, allerdings wird das voraussichtlich sehr teuer sein, schon allein wegen des Mietwagen den der Vermieter dann von dort abholen müsste. Aber ich frag mal nach....Welche Airlines fliegen denn ab der Serengeti nach Sansibar ?
6'369 Beiträge · seit 201122. Jan. 2020 · #6
Hoi zämä
Seyko schrieb:Den Weg Zentralkalahari - Arusha macht ihr nicht an einem Tag.
🙄
Das ist definitiv so! 😎
Auch nicht in zwei Tagen, selbst eine Woche ist da knapp... 😄 😄 😄 😈

Ich nehme mal an es geht um eine Selbstfahrertour?
Mir persönlich sind 14 Tage für die Nordtour nur knapp genug, obwohl ich noch nie länger als 15 Tage auf der Nordtour unterwegs war.
Und Sansibar ist zwar schön, aber nach 5 Tagen hat mans doch so langsam gesehen...zumal das Baden dort für mich dank der starken Gezeiten (2,6m-4,2m) nicht so attraktiv ist.
Fürs Tauchen mag das ja ok sein, aber ihr taucht ja auch nicht dauernd, odrr?
Da würd ich lieber länger auf Safari sein.
Tarangire kann ich auch empfehlen, für den Lake Manyara sollte man sich auch einen ganzen Tag Zeit nehmen, dann sieht man auch Gegenden die der normale Touri nicht kennt. Wann hat man schon mal Elefanten und Giraffen im Wald?
Die Baumlöwen hab ich zwar dort noch nie gesehen, aber der Park hat definitiv seine Reize!
Seit einiger Zeit soll es da auch einen Baumwipfelpfad geben.
In der Serengeti braucht man meiner Meinung nach nicht den Gnus hinterherzuhetzen, die bietet auch ohne die grossen Herden genug.
Seid Ihr mit Zelt unterwegs oder geht Ihr in die Lodges?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter13 Beiträge · seit 201922. Jan. 2020 · #7
picco schrieb:Hoi zämä
Seyko schrieb:Den Weg Zentralkalahari - Arusha macht ihr nicht an einem Tag.
🙄
Das ist definitiv so! 😎
Auch nicht in zwei Tagen, selbst eine Woche ist da knapp... 😄 😄 😄 😈
Wie genau meinst du das ? Wenn wir morgens nach Sonnenaufgang losfahren ist das doch bis zum Anbruch der Dunkelheit zu schaffen oder täusche ich mich?

Genau, Selbstfahrertour mit einem Dachzelt. Also sind 14 Tage deiner Meinung nach genau passend ?

Grüße
6'369 Beiträge · seit 201122. Jan. 2020 · #8
Hoi André
André111 schrieb:
picco schrieb:Hoi zämä
Seyko schrieb:Den Weg Zentralkalahari - Arusha macht ihr nicht an einem Tag.
🙄
Das ist definitiv so! 😎
Auch nicht in zwei Tagen, selbst eine Woche ist da knapp... 😄 😄 😄 😈
Wie genau meinst du das ?
😎 Er hat 'ZentralKALAHARI' geschrieben, das liegt in Botswana 😉 😛 😄
André111 schrieb:Wenn wir morgens nach Sonnenaufgang losfahren ist das doch bis zum Anbruch der Dunkelheit zu schaffen oder täusche ich mich?
Hmmm...ich würds nicht machen wollen...Kann es sein dass Du das südliche Afrika gewohnt bist und jene Streckenverhältnisse als Massstab nimmst? Der Wunsch nach dem in Tansania eher ungewöhnlichen Dachzelt spricht dafür...
André111 schrieb:Also sind 14 Tage deiner Meinung nach genau passend ?
Nein, ich halte 14 Tage für knapp! Ich würde lieber länger auf Safari und dafür Zanzibar einsparen. Aber jeder wie er will.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'096 Beiträge · seit 200922. Jan. 2020 · #9
LOL

Trotz Verschreiber wusste jeder was gemeint ist - schön 🙂
Ich mag die Kalahari lieber als die Serengeti - vielleicht liegt´s daran? 😄
5'479 Beiträge · seit 200923. Jan. 2020 · #10
Hallo Andre,

da Ihr Euch jetzt als Selbstfahrer geoutet habt, kann ich auch mein Wissen zum Northern Circuit weitergeben. Ich war dort bislang ausschließlich als Selbstfahrer unterwegs.

Beginnen möchte ich aber mit einer Frage: Was versprecht Ihr Euch von dem Tag am Kilimanjaro? Wenn man keine Besteigung plant, kann man dort nicht viel unternehmen. Die Frage ist, ob Ihr ihn überhaupt seht, denn meist versteckt er sich in den Wolken.

In 14 Tagen kann man schon eine recht schöne Tour durch den Northern Circuit unternehmen. Hier mein Vorschlag:

1N Arusha
1N Arusha NP
2N Tarangire NP
2N Mto wa Mbu (Lake Manyara NP)
1N Lake Natron
2N Serengeti (Lobo Area)
3N Zentralserengeti
1N Ngorongoro
1N Mto wa Mbu

Mehr Zeit ist natürlich besser.

Von Mto wa Mbu kann man bequem in einem Tag nach Arusha fahren und am gleichen Tag weiter nach Zanzibar fliegen.

Bei Selbstfahrermietwagen werden inzwischen auch in Ostafrika häufig Dachzelte angeboten. Ihr solltet aber darauf achten, dass zumindest die Dachluke über Fahrer und Beifahrersitz noch genutzt werden kann.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter13 Beiträge · seit 201917. Juni 2022 · #11
Hello Again.

Nachdem corona uns ein Strich durch die Rechnung gemacht hat, geht es jetzt im Juli los.

Habt ihr die campsites alle vorab gebucht oder ist es unproblematisch einfach dorthin zu fahren ?

Grüße!
1'835 Beiträge · seit 201518. Juni 2022 · #12
Also die Public campsites wo du mit andern Operators und deren Gäste auf einer großen Wiese bist mit sehr vielen Touristen und etwa 2 WC pro Männer und Frauen, musst or kann man nicht vorbuchen. Die waren in 2018 $30 pro Person pro Nacht +18% VAT.
Und wenn du ein Dachzelt hast, darfst du nicht auf der Wiese parkieren, sondern musst dich neben all den andern Safari Fahrzeugen im Parkplatz stellen. Deshalb würde ich dir die special campsites empfehlen.
Die special campsites musst du vorbuchen und da kann es Doppelbuchungen geben. Da hast du keinerlei Ablutions einfach einen Platz in der Wildernis.Für dieses Privileg bezahlst du $50 pppn +18% VAT. Die wurden durch unsern Operator gebucht.
Von wem mietest du denn das Auto mit Dachzelt?
Manchmal ein wenig schwierig zu finden und im Visitor Center in Seronera haben die keine Ahnung wo welcher Platz ist. Mach dich vielleicht auf dem SA 4x4 Forum schlau mit Special campsite Namen und Koordinaten. Unten in der Signatur kannst du lesen wie es uns in 2015 und wieder in 2018 ergangen ist.
Und, ich würde so planen wie Topobär es dir aufgezeichnet hat. Der kennt sich prima aus.
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2022