tacitus schrieb:pollux schrieb:"...Wenn's so weitergeht, kommt man nach Namibia nur noch der afrikanischen Westküste entlang. Oder doch wieder mit nem Schiff 😄
😎 Das gab es schon ein Mal 😎 , nämlich als SAA in der Apartheidzeit die Überflugrechte über den Kontinent verlor. Ich glaube so ca. ab den Angriff auf Angola. Dafür hat SAA dann B747 SPs gekauft und den Flughafen in Upington zum Volltanken gebaut. Denn Jan Smuts (ORT) liegt zu hoch um damals mit den vollbetankten Fluggewicht starten zu können. Ich bin mir nicht mehr sicher, glaube aber, dass auch Windhoek für Notfälle auf dieser Route ausgebaut wurde. Aber SAA hat sich nicht immer dran gehalten, weil die (unerlaubt) überflogenen Staaten einfach nichts dagegen machen konnten. Das hat sich jetzt geändert............
Und mit dem Kauf von Luxavia (oder Luxair?) ging es dann auch wieder legal.
Ich gehöre zu denen die seit 1976 jährlich 1-2x mit der SAA die Route geflogen sind.
Die Route der alten B747 ging von Johannesburg über Windhoek mit Zwischenlandung in Ilha do Sal weiter nach Frankfurt oder Zürich. Flugzeit 18 Stunden. In dieser Zeit gingen die Lufthansa-Flüge alle über Nairobi nach Johannesburg, Flugdauer mit der B747 12-13 Stunden.
Upington hatte rein nichts mit der Flugroute zu tun, außer daß es ein ziviler Ausweichflughafen für Johannesburg war und ist. Und außerdem ein Trainingsflughafen, wo bis heute auch Lufthansa-Personal geschult wird mit Maschinen, die als Zubringer für Johannesburg dienen. So wie die Ausweich-Landebahn in Karibib für Windhoek.
Ilha do Sal war auch Hub für die SAA Flüge nach Rio de Janeiro und New York.
Als die 747SP kam, verkürzte sich die Flugdauer auf 14 Stunden von Windhoek aus, und Ilha do Sal wurde damit auf der Europa-Route nicht mehr angeflogen. Aber die beleuchteten Städte die beim Nachtflug sichtbar waren, ließen schon den Verdacht aufkommen daß die Route über Westafrika führte. Was den plumpen Boykott anbetraf, war die Tatsache, daß Südafrika eine Vielzahl geheimer Abkommen mit schwarzafrikanischen und arabischen Staaten laufen hatte. Also kann niemand auch nur ansatzweise behaupten, daß dieses illegal erfolgt sei.