Kenia - "Vögel im Regen"

Reisebericht 94 Antworten · 13,6k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2020 von Burschi
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200924. Jan. 2020 · #61
Ich muss noch einmal kurz auf das Abendessen zu sprechen kommen. Anhand einer Karte konnte man sich das Menü zusammenstellen, das dann individuell und super nett angerichtet in mehr als ausreichenden Portionen serviert wurde. Dafür mal ein Beispiel:
Vorspeise (es fehlt auf dem Bild Brötchen und Butter)
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Hauptspeise
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Nachtisch
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Ich kann jetzt schon mal feststellen, dass wir in dieser Lodge am besten gegessen haben. Doch auch die meisten anderen Lodges waren diesbezüglich sehr gut.
7.00 Uhr Start des nächsten „Regen-Gamedrives“. Viele Pisten sind schlammig. Es hat schon länger geregnet, so auch in dieser Nacht und noch immer tröpfelt es.
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Einige Male geht es auch überhaupt nicht weiter. 🙁
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Dann endlich die ersten Tiere und dann auch noch die, auf die ich mich besonders gefreut habe: Rotschildgiraffen! 🤩
Aber was für Foto!!! 😈 Giraffen im Nebel! 😈
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Ich könnte dann auch noch Büffel im Nebel hinzufügen und
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aber lassen wir es dabei, ihr könnt euch jedenfalls meine Stimmung damit vorstellen. 😠 😠
Eine kleine Pause gibt es beim Makali-Wasserfall, bei dem eine braune Brühe etwa 10 Meter hinunterstürzt.
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Trotz allem aber gelingt es einige Vögelchen abzulichten:
ein Gelbkehlpieper
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Azurblauer Schmetterlingsfink
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und ein Ameisenschmätzer, der sich mit einer größeren Raupe herumschlägt. Hat schon eine Weile gedauert, bis die schnabelgerecht war. 😄
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Um 9.00 Uhr hört es zu regnen auf, aber der Himmel bleibt bedeckt.
Endlich aber hat sich auch der Nebel verzogen und wir kommen noch einmal in die Nähe von Rotschildgiraffen (auch Ugandagiraffen genannt). Erkennungsmerkmal dieser Giraffen sind die "weißen Strümpfe". 😄
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Damit wurde wenigstens - ihr erinnert euch an meine Wunschziele vom Anfang!? - ein weiterer "Kenia-Wunsch" erfüllt.
10.15 bis 10.45 Uhr halten wir an einem Aussichtspunkt “Baboon Cliff“, wo sich viele Klippschliefer tummeln, die teilweise eng aneinandergekuschelt sind. Von hier hätte man bei schönem Wetter einen guten Blick auf den Nakuru-See und die Stadt.
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21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2020
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200924. Jan. 2020 · #62
Um 16.00 Uhr will Elvira noch eine Stunde Gamedrive machen. Meine Frau bleibt in der Lodge zum Entspannen. Eigentlich bin ich auch ziemlich kaputt und habe Kopfschmerzen, doch eine Stunde halte ich schon aus. Vor der Abfahrt kann ich noch einen Brillenschnäpper mit Jungen mit dem Foto einfangen.
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Es hat etwas abgetrocknet und am Himmel sind sogar ein paar „blaue Störungen“ 😄 zu finden und später kommt sogar noch etwas die Sonne raus.
Jetzt zeigen sich einige Greife, die auf Ästen oder Bäumen sitzen.
ein Raubadler
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ein Schopfadler
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und ein Augurbussard.
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Bei einer Nashornkuh mit einem Jungen und einigen weiteren Breitmaulnashörnern halten wir etwas länger.
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Dann fahren wir noch einmal zum See, weil das Licht besser geworden ist. Dort ist ein Fahrzeugspektakel versammelt und lautes Getratsche. Wir schauen auf die Flamingos und die Limikolen, doch die sind zu weit entfernt. In gleicher Entfernung ist eine Büffelherde, der sich auch ein paar Nashörner angeschlossen haben. Durch diese Gruppe marschiert unbehelligt und scheinbar desinteressiert eine Hyäne hindurch.
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An einem etwas größeren Tümpel ist ein Schwarm Seeschwalben. Elvira will sie immer wieder fotografieren und identifizieren, doch die sind sehr agil und tun uns nicht den Gefallen mal ein paar Sekunden ruhig sitzen zu bleiben.
Um 18.15 Uhr kehren wir von dem „einstündigen“ Gamedrive bei Sonnenuntergang zurück. Meine Frau ist entspannt. Ich weniger, denn das lange Stehen im Auto hat meinem Rücken ziemlich zugesetzt. 😈
Am Abend bekommen wir ein hervorragendes Menü mit einem toll gebratenen Lamm von Chefkoch „Peter“, der an den Tisch kommt und den wir ausdrücklich loben. Da bin ich dann auch wieder versöhnt! 😄 Den schmerzenden Rücken betäube ich mit Tusker. 😄
LG Burschi
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Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200924. Jan. 2020 · #63
Da ich noch etwas Zeit habe, kann ich den Aufenthalt im Nakuru NP noch abschließen.
Am nächsten Morgen um 7.00 Uhr sind wir mit Frühstück und Packen fertig, zahlen die Getränke und verladen.
Da die Fahrt heute nicht so lang ist, können wir ab 7.20 Uhr nochmals einen Gamedrive im Nakuru Nationalpark machen.
Wir fahren einige bekannte Routen und sehen doch eine Anzahl von Tieren. In der Ferne ziehen mal zwei Spitzmaulnashörner vorbei und um 9.00 Uhr stehen wir mitten in einer Herde von ca. 300 Büffeln, die aber recht friedlich sind.
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Die ganze Szenerie erinnert uns eher an eine große Kuhherde, als an wilde Büffel. Keine Spur von Aggressivität. Auch die Kuhreiher profitieren davon.
Daneben laufen auch Zebras und Grantgazellen.
Von 9.15 bis 9.55 halten wir uns auf der Campsite des Makali-Wasserfalls auf, wo wir Colobusaffen mit Jungen beobachten.
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Natürlich fliegen auch ein paar Vögel vor die Linse:
Graukopfliest
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Weißkopfbartvogel
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Am meisten freue ich mich aber über die Europäischen Bienenfresser, die in größerer Zahl von einem Busch aus Insekten jagen.
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Fahlschnäpper
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Die Wege sind etwas abgetrocknet und der Sonnenschein lockt viele Schmetterlinge an die großen Pfützen, hier einen Papilio demodocus (Zitrusschwalbenschwanz)
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Und dann doch noch einmal Rotschildgiraffen:
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Ab 11.00 Uhr fahren wir auf den Parkausgang zu, doch wir unterbrechen noch ein paarmal, weil es immer was zu sehen gibt. Etliche Vögel sind gerade beim Frühstück:
Der Grünschenkel sucht Nahrung im flachen wasser.
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Der Schwarzhalsreiher würgt gerade seine Beute hinunter.
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Der Mäusebussard ist schon fertig mit dem Frühstück.
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Und dem Schlangenhalsvogel ist sie scheinbar im Hals stecken geblieben. 😄
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Auch der Pelikan fischt und die Riedscharbe schaut zu, ob was abfällt.
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Um 12.00 Uhr erreichen wir das Gate des Nationalparks und steuern auf unser letztes Ziel, den Lake Elementaita, zu.
Davon morgen mehr!
LG Burschi
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2020
8'054 Beiträge · seit 200824. Jan. 2020 · #64
Hallko Burschi,

Komme gerade aus Kenia zurück und da entdecke ich deinen Reisebericht. 😁

Super, kaum ist man Zuhause ist man wieder in Kenia! 😄

Lese sehr gerne mit.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200924. Jan. 2020 · #65
Hallo Annick,
schön, dass ihr wieder gut zurück seid. ich hoffe, ihr hattet etwas mehr Glück mit dem Wetter. Es soll ja noch länger in Kenia geregnet haben.
Viele Grüße:
Burschi
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2020
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Jan. 2020 · #66
Guten Morgen,
zu gestern muss ich noch einen kleinen Nachtrag machen. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Nakuru NP sehen wir einige Büffel im Wasser liegen. Sie machen im seichten Wasser Mittagspause und kühlen sich ab. Es handelt sich aber keineswegs um "Wasserbüffel" (Diese gibt es freilebend in Afrika nicht!), sondern um den Afrikanischen Büffel. ("Kaffernbüffel" darf man ja nicht mehr sagen. 🤩 😄 )
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Heute kommen wir also auf der letzten Lodge an. Hier hatte ich - zum Ausruhen, Entspannen und einfach ein wenig Relaxen oder wie man heute sagt Chillen, mir eine schöne ruhige Lodge gewünscht. Da diese Lodge auch Tagungen durchführt, hatte ich wegen der Größe Bedenken, doch Elvira zersteute diese, da es keine bessere Lodge hier gebe.
In der „Sentrim Elementaita Lodge“ am Elementaita See, werden wir also die letzen Tage verbringen. Wir erhalten Häuschen Nr. 3 mit direktem Blick auf den See. Es ist sehr groß und geräumig und von der Terrasse aus kann man gut Vögel beobachten, die am Ufer entlangspazieren.
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Nach dem Mittagessen am Nachmittag erkunde ich das Lodgegelände und das Seeufer und versuche ein paar Vögel vor die Linse zu bekommen. Von unserer Terrasse aus kann ich schon ein paar nette Szenen beobachten.
Es scheinen hier etliche europäische Limikolen zu überwintern, z.B. Kampfläufer
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Ein Nimmersatt und zwei Kapenten.
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Am nächsten Tag sind wir um 6.15 Uhr beim Frühstücksbüfett. Eine lärmende amerikanische Zickengruppe ist schon da und hin-terlässt einen total versauten Tisch. 😈
Um 7.00 Uhr ist Abfahrt mit Guide Josef Kodonjo zum Vogel-Gamedrive auf die andere Seite des Sees.
Den Blauen Steinrötel sehen wir noch vor der Abfahrt.
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Auch die Braundrosslinge lärmen bereits.
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Um 7.40 Uhr sind wir über eine sehr holprige Piste am Parkeingang angelangt und steigen aus und gehen zu Fuß weiter. In größerem Abstand zum Ufer, um die vielen Vögel nicht zu stören, wandern wir entlang. Hunderte von Flamingos haben sich hier niedergelassen.
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Aber auch viele Nimmersatts (Gelbschnabelstörche) und Silberreiher,
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sowie Afrikanische Löffler und Kronenkraniche
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und wieder viele Limikolen, wie Kampfläufer und viele andere.
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Wir gehen in gebührendem Abstand am See entlang, sodass wir keine Vögel aufscheuchen, ganz im Gegensatz zu später ankommenden Touris, die die Vögel vor sich hertreiben, sodass sie nur noch aus der Ferne zu beobachten sind.
Um 9.40 Uhr machen wir eine Pause im Kikpey Bush Camp und trinken Kaffee. Auch hier nutzen wir die Gelegenheit um weitere Vögel zu beobachten.
Der Rotbrustnektarvogel ist nur ganz kurz zu erhaschen.
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Aber auch Schmetterlinge sind zu beachten, wie dieser Monarchfalter.
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Um 11.05 Uhr, es ist heiß geworden, sind wir wieder beim Auto und um 11.40 Uhr in der Lodge.
Dort kann ich noch am Vormittag zwei Mohrenköpfchen und einen Braunflügelmausvogel fotografieren.
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zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2020
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Jan. 2020 · #67
Auch Pfirsichköpfchen (Erdbeerköpfchen) und Hybriden zwischen diesen und den Mohrenköpfchen tummeln sich im Lodgegelände. Nur sind sie leider schwer vor die Linse zu bekommen. Mit den Hybriden ist das so eine Sache.Die beiden Vogelarten wurden in Käfighaltung gekreuzt und sind dann in die Freiheit entkommen. Nun gibt es alle möglichen Schattierungen zwischen diesen beiden Arten in der freien Natur.
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Im Lodgegelände sind sie ständig da, doch ziemlich scheu.
Am frühen Nachmittag - es ist sehr heiß geworden - kühlen wir uns erstmals im Pool ab, duschen und gehen dann entspannt zum Kaffeetrinken. Danach möchte ich in aller Ruhe vielleicht noch ein paar kleine Vögelchen vor die Linse bekommen. Leider veranstaltet eine „Teambildungstruppe“ verschiedene Spielchen, rennt und lärmt im Gelände herum und vertreibt auch am Seeufer alle Vögel.
So bleiben Schwefelgelber Girlitz, und Veilchenastrild die einzige "Ausbeute".
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Ich hänge hier gleich den nächsten Tag an, denn da gab es kein Tagesprogramm. Am frühen Morgen nach dem Frühstück versuche ich bei einem Spaziergang wieder mein Glück.
Die Ausbeute ist nicht groß, weil es ständig Störungen gibt, Putzpersonal, Securities, Gärtner usw., die immer dann auftauchen, wenn ich gerade ein "Opfer" ausgespäht habe. 😈
Vor die Linse bekomme ich ein Pärchen vom Kleinen Amarant.
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An einer Futterstelle für die Vögel tummeln sich Textor und Reichenow Weber
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Im Gras blinzelt eine Schafstelze in die Sonne.
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Auf dem Dach des Häuschens sitzen Felsenschwalben.
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Doch den meisten Erfolg habe ich von der Terrasse unserer Unterkunft aus, wo ich schön dem Flamingo-Ballett zusehen kann. Großer und kleiner Flamingo kommen hier vor.
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Und dann gibt es noch andere Störungen. 😈 🤩 😄
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Aber wie könnte man denen böse sein?! 😄 😄
Vielleicht geht ja morgen noch was.
LG Burschi
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zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2020
6'369 Beiträge · seit 201125. Jan. 2020 · #68
Hoi Burschi

Erstmal ein 'Zwischendurch-Danke' und ein ganz speziellen Danke für dieses Bild:
Burschi schrieb:
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Denn als der Picco noch ein Piccolino war haben zwei Mohrenköpfchen mit uns und unserem Zwergschimpansen zusammengewohnt und die drei Mitbewohner sind massgeblich daran beteiligt dass ich schon immer mal nach Afrika wollte.
Danke für die durch das Bild wieder aufkommenden Erinnerungen! 🙂
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Jan. 2020 · #69
Hallo Picco,
schön, dass dir die "Köpfchen" gefallen. 🙂 Ich könnte dir auch zwei "reinrassige" liefern. 😄
Bei mir hat B. G. mit "Alle meine Tiere" die Sehnsucht nach Ostafrika geweckt. 😄 An seinem Grab konnte ich einige Tränchen nicht verdrücken.
LG Burschi
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195 Beiträge · seit 201525. Jan. 2020 · #70
Werte Vogel-Expertinnen und -Experten!
Gibt es eine Empfehlung für ein Vogelbestimmungsbuch in deutsch für Ostafrika? Englisch ist ja leicht, habe ich auch und bin damit sehr zufrieden, aber ich weiß halt nie wie die Tiere auf deutsch heißen. Dachte schon mir eine Übersetzungsliste zu basteln, wofür ich im Internet brauchbare Vorlagen gefunden habe. Aber gibt es DAS deutschsprachige Vogelbestimmungsbuch für Afrika Ost? Südliches Afrika ist ja noch einfach. Und ich suche schon mehr als den Kosmos-Führer mit je einem Foto je Vogelart.
Danke für Tipps!
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
1'737 Beiträge · seit 201025. Jan. 2020 · #71
Hi @Martin F

Vielleicht kann Dir https://avibase.bsc-eoc.org/avibase.jsp weiter helfen. Dort findest Du alle gefiederten Freunde über die Suche auch in Deutsch.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Jan. 2020 · #72
Hallo Martin,
"Avibase" hätte ich dir auch empfohlen. Aber wenn du die Namen zusammen mit den Bildern haben möchtest, dann gehe doch mal auf Elviras homepage: https://bushtrucker.ch/ Klicke dort in der Menüleiste "Vögel" an und dann - ein wenig Artenkenntnis vorausgesetzt - kannst du dich zum richtigen Vogel durchklicken.
Ich hätte auf diese Quelle am Schluss des Berichtes schon noch hingewiesen.
Schönen Abend:
Burschi
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195 Beiträge · seit 201525. Jan. 2020 · #73
Danke für die beiden Hinweise zu diesen Vogel-Websiten, ist aber nicht wonach ich gefragt hatte:
Ich suche ein Vogelbestimmungsbuch, das ich in den Busch mitnehmen kann, wo ich ja nicht online bin, und wo ich in dieser Reihenfolge agieren möchte: Vogel sehen, Vogel nach Zeichnung im Buch vergleichen, Vogelname angezeigt bekommen.
Die Webseiten sind eh nett, aber nur wenn ich den Namen des Vogels schon weiß 😉
Grüße
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200926. Jan. 2020 · #74
Ich habe dich schon richtig verstanden, aber DEN Vogelführer für Ostafrika in Deutsch gibt es meines Wissens nicht. Am ehesten geht noch von Ertel "Vögel Afrikas". Aber ansonsten musst du eben einen englischsprachigen Field Guide wie z.B. den Stevenson "Birds of East Africa" o.ä. nehmen, dann nach der Bestimmung den engl. Namen bei Avibase eingeben und übersetzen und schließlich mit Elviras homepage Bilder vergleichen.
Gruß:
Burschi
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Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200926. Jan. 2020 · #75
Am letzten Tag hoffte ich am Morgen noch auf ein paar schöne Bilder von der Terrasse aus am Strand oder vielleicht im Lodgegelände, aber ...
schon am frühen Morgen zeigten sich Wolken am Himmel.
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Bis 10.00 Uhr versuche ich noch ein paar Vögel am Ufer abzulichten. Zum Glück stehen die anderen in der Lodge später auf und so bieten sich am frühen Morgen noch ein paar nette Szenen.
Rosapelikane ziehen vorbei und fischen.
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Doch ein Pelikan sieht anders aus! 😕 Es ist ein Rötelpelikan!
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Er geht gemeinsam mit einem Löffler auf Beutezug. Eine zeitlang ziehen sie gemeinsam umher.
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Der Löffler ist auch gemeinsam mit Zwergflamingo und Stelzenläufer unterwegs.
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Dann begegnet er einem Seidenreiher.
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Allein, schnell und quirrlig ist der Teichwasserläufer unterwegs.
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Um 10.00 Uhr rückt die Putzkolonne an und ich gehe im Lodgegelände ein wenig spazieren. Sehr erfolgreich bin ich dabei nicht.
Den Rotbraunen Sperling kann ich beim Nestbau beobachten.
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Der Hemprich-Toko lässt sich nur kurz sehen.
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Ab 11.00 Uhr ist es mit dem Frieden endgültig vorbei. Mehrere Horden von Schulkindern unterschiedlichen Alters fallen in die Lodge ein. Zuerst die Kleinen, die schreiend in den Pool stürzen und dann im See herumwatscheln und laut lärmend durch das Wasser ziehen. Aus mit Vogelbeobachtung! Kein einziger Vogel ist mehr da!
Am Nachmittag will ich eigentlich in den Pool, doch der ist von lärmenden Jugendlichen voll besetzt. So sitzen wir noch ein wenig traurig auf der Terrasse unseres Häuschens, schauen auf den See und ärgern uns über verschiedene Schwarzschnepfen, die im Wasser entlanglaufen, und an der Stelle, wo am Morgen die Seeschwalben sich niedergelassen haben nun herumposieren und Selfis machen. 🤩 😈
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Aus Datenschutzgründen (und aus Rache!) habe ich der Schwarzschnepfe das Gesicht verpixelt. 😄
Als diese Truppe dann sich an den Pool zurückzieht, den die Schulkinder schon verlassen haben, und sich dort räkelt, keimt noch einmal Hoffnung bei mir auf, doch ...
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heute geht alles schief. Es beginnt in Strömen zu regnen. Und auf dem Weg zum Abendessen brauchen wir die Regenschirme.
19.00 bis 20.00 Uhr Abendessen. Die Sensation am Schluss! Die Küchenmannschaft marschiert singend mit „Hakuna matata!“ ein und überreicht völlig überraschend meiner Frau eine große Sahne-Torte. Den Grund dafür erfahre ich nicht. Ob es Elviras Gespräche mit dem Lodgemanager waren oder meine Unterhaltung mit einem der Angestellten an der Rezeption, wo ich darauf hingewiesen habe, dass mir das Treiben in der Lodge nicht so gut gefallen hat, oder mein Lob an den Koch über sein sehr gutes Essen und seinen Nachtisch oder weil wir vier Tage auf der Lodge verbracht haben, ich weiß es nicht. Trotzdem haben wir uns natürlich gefreut.
Ich verteile die Torte unter den Gästen, probiere selbst nur ein winziges Stückchen, denn ich bin nicht nur intolerant gegen posierende Schwarzschnepfen, sondern auch gegen Laktose. 🤩 😈 😄
Und damit euch auch das Wasser ein wenig im Munde zusammenläuft, hier noch das Nachtisch-Angebot, das es jeden Abend gab. 😛 😄
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Noch einmal schlafen in Afrika! Morgen gibt es noch einen Besuch am Lake Naivasha und am Abend den Heimflug. 🙁 🙁 🙁
Viele Grüße:
Burschi
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zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2020
195 Beiträge · seit 201526. Jan. 2020 · #76
Alles klar: Ich brauche also nicht weiterzusuchen, da es offenbar wirklich keinen deutschsprachigen Vogel-Führer gibt, womit ich meine Idee umsetzen werde und mir selbst eine Übersetzungsliste zusammenkopieren werde, und diese klein zusammengefasst, auf wenige Seiten ausgedruckt, mitnehmen werde in den Busch.
Tschilp, tschilp
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
4'382 Beiträge · seit 201526. Jan. 2020 · #77
Aber wie könnte man denen böse sein?!

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Ja, ich und zwar jedesmal, wenn einer dieser Viecher am Vogelfutterplatz rumlungert und, obwohl vollgefressen, versucht, Vögel zu fangen.
Schon etliche Male habe ich den Besitzern dieser süßen Tiere die tote Beute (Dompfaff, Bluthänfling, Wacholderdrossel, Bergfink, Buchfink, Grünfink)
in den Briefkasten gestopft..... 😈 😈 😈 😈
So, jetzt könnt Ihr anfangen, mich zu beschimpfen..... 😗
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200926. Jan. 2020 · #78
@ Martin
Es gab mal einen deutschsprachigen Vogelführer: bei Parey, Williams: "Die Vögel Ost- und Zentralafrikas".
Den kann man gelegentlich noch im Antiquariat aufstöbern.
Ich habe ihn dir aber nicht empfohlen, weil er veraltet ist und etliche Abbildungen nur in schwarzweiß sind. Aber darin finden sich bei den Vogelbeschreibungen die wissenschaftlichen, deutschen und englischen Namen. Vielleicht hilft dir das ja.
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Themenstarter4'140 Beiträge · seit 200926. Jan. 2020 · #79
Hallo Friederike,
ich werde dich keineswegs beschimpfen! Ich bin auch tolerant gegen Katzenfeindinnen. Ich bin nur intolerant gegen Laktose und Schwarzschnepfen und lärmende Kinder, die mir alle Vögel vertreiben! 😈 😈
Was kann die Katze dafür, dass sie das tut, was ihr angeboren ist? Schuld ist meines Erachtens der Mensch, der sie in unverantwortlicher Weise hält. Ich hatte 16 Jahre lang eine Katze. Meine Tochter brachte sie eines Tagen völlig abgemagert mit nach Hause, weil man sie weggeworfen hatte! 😈 😈 😈 Wir haben auch einen Garten. In der ganzen Zeit, in der wir die Katze hatten, haben wir immer viele Vögel im Garten beobachten können. Man muss nur wissen, wie man das in Einklang bringen kann. Außerdem hat die Katze den Garten gegen andere Katzen verteidigt. Ihre Ausgangszeiten waren mit dem Vogelverhalten von uns abgestimmt. Das hat gut funktioniert. Sicher hat sie auch mal einen Vogel gefangen, aber weder ausgerottet noch vertrieben.
Seit drei Jahren haben wir rings um uns neue Nachbarn, die ihre Gärten komplett gerodet haben und mit Golfrasen und Hüpfburg und Swimmingpool garniert haben. Nun sind kaum mehr Vögel im Garten. 🙁 🙁 🙁 Mal von den vielen anderen Umweltbedingungen, die unsere Vögel in den letzten Jahren so drastisch reduziert haben, abgesehen.
Ich hoffe, du liest trotzdem noch den letzten Tag, der morgen kommt. 😉 😄
Liebe Grüße:
Burschi
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1'580 Beiträge · seit 201426. Jan. 2020 · #80
Liebe Frederike

Peter hat eine gute Antwort gegeben.

Die Katzen laufen der Lodge von umliegenden Haeusern zu. Der Manager hat keine Freude dran, bekommt sie aber nicht weg. Leider wird in Afrika noch mehr wie in Europa sich gegen Sterilisation gestraeubt. Afrikanische Voegel werden auch weniger von Katzen erwischt wie in Europa oder Amerika. Dennoch so gerne ich Katzen haben, sind sie oft nicht umweltvertraeglich. Ich muss auch Voegel fuettern und Katzen raus lassen koordinieren in meinem Garten.

Liebe Gruesse aus der kalten Schweiz
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris